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Datenschutzhinweise

Schadensbegrenzung bei bei Betrieb von Wärmepumpen über hydraulische Weiche oder Parallelpuffer
Verfasser:
nuukee
Zeit: 03.01.2019 16:23:39
0
2729361
Hallo,
ich bin auch einer der Puffer-Geplagten. Beim Hausbau noch keine Ahnung gehabt und nun habe ich den Salat. Infos zu meiner Anlage siehe ganz unten.

Die Beiträge hier haben mir aber fantastisch geholfen.

Ich habe durch zurückdrehen meiner beiden Pumpen für den Heizkreis (Heizkreisumwälzpumpe nach dem Puffer und Wärmepumpenumwälzpumpe vor dem Puffer) endlich bessere Taktungen hinbekommen.

Nun habe ich allerdings ein Problem bei der Warmwasser-Bereitung.

Normalerweise macht meine Anlage nach der WW Bereitung mit dem Heizen weiter. Bisher war das auch kein Problem.
Aber seit ich die UWP zurückgedreht habe, gibt es beim Wechsel zwischen Warmwasser-Pumpe und UWP für den Puffer einen Abbruch, meistens mit Hochdruckstörung (HD Sensor Max), manchmal mit Volumenstrom Fehler.
Was wahrscheinlich recht klar ist, weil die Warmwasser-Pumpe läuft noch fast auf Anschlag, d.h. beim Wechsel von Warm-Wasser nach Heizkreis fällt der Volumenstrom wahrscheinlich drastisch ab und da die WP durch das Heizen vom Warmwasser eh schon eine sehr hohe Vorlauftemperatur hat, schafft es die gedrosselte UWP für den Puffer nicht mehr so schnell die Wärme wegzubringen.

Was ich bisher versucht habe:
- Warmwasser Pumpe in der Leistung auch zurückregeln damit der Volumenstrom nicht zu unterschiedlich zwischen Heizung und WW ist ... aber in der minimal funktionierenden Stellung (funktionierend = Spreizung beim WW machen nicht zu groß, ca. 7K) tritt der Fehler trotzdem noch auf
- WW Bereitung von Vorrang auf Parallel stellen. Nun liefen beide Pumpen gleichzeitig, nach dem WW machen war der Heizkreis aber immer noch nicht ganz auf Solltemperatur, sodass die Warmwasser Pumpe vor der Heizkreis Pumpe ausging und somit auch ein Volumenstrom Fehler wie oben kam.

Ich bin mittlerweile etwas ratlos. Meine Regelung gibt leider nicht so viel her.
Das einzige was ich hier im Forum gefunden habe was sicher ein guter Tipp ist:
WW auf Vorrang lassen und ein Relais an die WW Pumpe machen sodass die nach der WW Bereitung noch ein paar Minuten weiter läuft bis der Vorlauf wieder auf erträgliche Temperaturen für den Heizkreis runter ist damit der HD Sensor Max Fehler nicht auftritt.

Hat jemand noch eine Idee wie ich das über die Einstellungen regeln kann?

Danke und Gruß,
Sven


Hier noch ein paar Infos zu meiner Anlage:
Stiebel Eltron WPl 10 AC
WPM 3 als Steuerung
100 Liter Pufferspeicher von Stiebel
3 x Wilo-Yonos Para-RSTG 25/7,5

Die Pumpen waren vom Heizungsbauer alle auf "6" eingestellt.
Wärmepumpe ist ca. 1m höher als die Pumpen.
UWP für den Puffer habe ich auf ca. 1,5 jetzt. Die fürs Warmwasser auf ca. 4.
WW Temperatur steht auf 46°.
Meine Heizkurve auf 0.24, dadurch aktuell Soll-Vorlauf von 25-26°. Durch Reglerdynamik auf 21 geht er ca. bis auf 30° beim Heizen momentan.
In meinem Haus komme ich auf ca. 15l/Minute.

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 03.01.2019 18:11:23
0
2729420
Hallo nuukee.

Aber seit ich die UWP zurückgedreht habe, gibt es beim Wechsel zwischen Warmwasser-Pumpe und UWP für den Puffer einen Abbruch, meistens mit Hochdruckstörung (HD Sensor Max), manchmal mit Volumenstrom Fehler.

Dann hast Du vielleicht den Volumenstrom WP-seitig zu weit reduziert.

Aber das muss ja auch nicht sein, denn...

Ich habe durch zurückdrehen meiner beiden Pumpen für den Heizkreis (Heizkreisumwälzpumpe nach dem Puffer und Wärmepumpenumwälzpumpe vor dem Puffer) endlich bessere Taktungen hinbekommen.

...wenn Du durch zurückdrehen beider Pumpen jetzt Gleichgewicht am Puffer hast, dann kannst Du beide Pumpen im gleichen Verhältnis hochdrehen und solltest dann immer noch Gleichgewicht haben.

Welche Spreizung hast Du denn jetzt im Heizkreis?

----

100 Liter Pufferspeicher von Stiebel

Du solltest nal überlegen, ob Du den nicht rauswerfen willst.


UWP für den Puffer habe ich auf ca. 1,5 jetzt.

Ist das die im WP-Kreis oder die im FBH-Kreis?
Und wie steht die andere?

In meinem Haus komme ich auf ca. 15l/Minute.

Wenn Du wirklich Gleichgewicht am Puffer hast, müssten im WP-Kreis auch 15L/min sein. Kann schon sein, dass das zu knapp ist für die WP.

Gruß
Bernd

Verfasser:
nuukee
Zeit: 03.01.2019 19:26:05
0
2729470
Danke für Deine Antwort!

Dann hast Du vielleicht den Volumenstrom WP-seitig zu weit reduziert.

Hm, denke (hoffe) eigentlich nicht. Im normalen Heizbetrieb passt soweit eigentlich alles. Spreizung ist ca. 7-8K. Das Problem tritt nur auf wenn vorher WW gemacht wird und dann auf die Pufferladepumpe umgeschaltet wird.
Vorher stand die Pufferladepumpe auf 6. Lt. Datenblatt schafft die bei Stufe 7 fast 70 l/min. Bei 6 dann wohl immer noch 50-60. So schafft die natürlich das heiße Wasser nach dem WW machen schnell weg und der Vorlauf kann sich wieder auf einem niedrigeren Niveau einpendeln.

Welche Spreizung hast Du denn jetzt im Heizkreis?

Im Heizkreis habe ich ca. 4-5° Spreizung. Die Heizkreispumpe könnte ich vielleicht also noch weiter runter drehen. Denke aber, dass das für mein Problem mit dem Hochdruck Fehler egal sein sollte, die Wärmepumpe bekommt davon ja nix mit, oder?

Ist das die im WP-Kreis oder die im FBH-Kreis?
Und wie steht die andere?


Im Wärmepumpenkreis. Die andere habe ich glaube noch auf 4. Wie oben geschrieben ist wahrscheinlich Luft nach unten. Obwohl, was ich hierbei nicht verstehe: Auf Stellung 7 habe ich 15 Liter fürs Haus, bei Stellung 4 habe ich die auch. Wenn ich noch weiter runtergehe habe ich irgendwann den Punkt erreicht, wo ich weniger als 15 Liter habe weil die Volumenströme in den Heizkreisen dann ja irgendwann runtergehen. Aber weniger als 15l/min will ich ja sowieso nicht erreichen und ob ich die auf Stellung 3, 4, oder 7 erreiche ist doch eigentlich egal oder habe ich da einen Denkfehler?

Wenn Du wirklich Gleichgewicht am Puffer hast, müssten im WP-Kreis auch 15L/min sein. Kann schon sein, dass das zu knapp ist für die WP.

Lt. Anleitung braucht sie mindestens 700l/h also knapp 12l/min.
Beim normalen Heizen hat das ja auch immer geklappt.

Du solltest nal überlegen, ob Du den Puffer nicht rauswerfen willst.

Das wäre mir natürlich am liebsten, aber wir sind noch innerhalb der Bauträgerhaftung (wohnen erst 1,5 Jahre im Haus). Und ob die Installation so als Baumangel durchgeht, will ich nicht vor Gericht herausfinden ;-)
Und mein aktuelles Problem wird dadurch vielleicht gar nicht behoben, der Volumenstrom ohne Puffer wird ja tendentiell eher noch kleiner als er jetzt schon ist und dann knallts vielleicht wieder beim umschalten.

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 04.01.2019 13:31:02
0
2729785
Naja, irgendwas klappt jetzt ja nicht mehr.

Und wenn die WP Dir schon Hochdruck- bzw. Volumenstromfehler ausgibt, dann solltest Du halt den Volumenstrom hochdrehen.

Und da Du sowohl im FBH.-Kreis als auch im WP-Kreis noch Reserven in der Pumpenstellung hast, solltest Du mal beide Volumenströme hochziehen.Und das so, dass das Gleichgewicht am Puffer erhalten bleibt.

---

Wie hast Du eigentlich festgestellt, dass die Volumenströme am Puffer passen? 4 Thermometer an den Anschlussrohren?

Verfasser:
nuukee
Zeit: 08.01.2019 14:23:30
0
2731922
Wie hast Du eigentlich festgestellt, dass die Volumenströme am Puffer passen? 4 Thermometer an den Anschlussrohren?

Mit den zwei "Schätzeisen" wie Du es so schon umschreibst ;-) am Vor- und Rücklauf der Heizung. Die sind aber sogar halbwegs akkurat.

Dann habe ich den Rücklauffühler im Pufferspeicher. Der ist aber leider nicht direkt im Rücklauf angebracht, sondern befindet sich auf 1/3 Höhe des Speichers. Das muss ich mit dem Heizungsbauer nochmal diskutieren.
Und dann die Prozessdaten von der Wärmepumpe wo ich Vorlauf und Rücklauftemperatur ausgegeben bekomme.

Und selbst mit meinem niedrigen Pumpeneinstellungen hatte ich es noch nicht geschafft, die Temperaturen wie von Dir geschrieben ins Gleichgewicht zu bekommen, der Pufferspeicher erhöht sich immer noch schneller als der Heizungsvorlauf.

Und da Du sowohl im FBH.-Kreis als auch im WP-Kreis noch Reserven in der Pumpenstellung hast, solltest Du mal beide Volumenströme hochziehen.Und das so, dass das Gleichgewicht am Puffer erhalten bleibt.

Eins verstehe ich an deinen Beschreibungen noch nicht. Mein Heizkreis-Volumenstrom ist doch mehr oder weniger vorgegeben durch die Durchflussmenge/Durchflussbegrenzer in den Heizkreisläufen und die Heizkreis.
Da kann ich die Pumpe noch so stark stellen, irgendwann wird der Volumenstrom ja nicht mehr höher gehen. D.h. ob ich die auf 3 oder auf 7 stellen habe ändert sich nicht mehr viel am Volumenstrom. Der ist bei meinem aktuell offenen Heizkreisen auf ca. 14 Litern pro Minute. D.h. ich muss die Pumpe von der Wärmepumpe auf möglichst 14 Liter bekommen.
Oder wo habe ich einen Denkfehler dass ich der Meinung bin, dass die Einstellung der Heizkreispumpe relativ egal ist?

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 08.01.2019 17:42:04
1
2732014
Tach nuukee.

Eins verstehe ich an deinen Beschreibungen noch nicht. Mein Heizkreis-Volumenstrom ist doch mehr oder weniger vorgegeben durch die Durchflussmenge/Durchflussbegrenzer in den Heizkreisläufen und die Heizkreis.

Der Heizkreisvolumenstrom sollte bei gegebener Einstellung der Topmeter schon größer werden, wenn Du die Pumpe weiter aufdrehst. Es sei denn....

Da kann ich die Pumpe noch so stark stellen, irgendwann wird der Volumenstrom ja nicht mehr höher gehen. D.h. ob ich die auf 3 oder auf 7 stellen habe ändert sich nicht mehr viel am Volumenstrom.

Das kann 2 Gründe haben:

1. Die Strömung kippt von laminar auf turbulent. Dann ändert sich bei minimaler Vergrößerung des Volumenstroms der Druckverlust schlagartig auf ca. das 1.6-fache. D.h. Du musst den Pumpendruck um mehr als das 1.6-fache erhöhen, um merklich mehr Volumenstrom zu bekommen.
Beispiel: 100m Rohr mit 12mm Innendurchmesser, Wasser 28°C
Volumenstrom 65 L/h: Strömung laminar, Druckverlust 30mbar
Volumenstrom 66 L/h: Strömung laminar, Druckverlust 51mbar

2. Die Anbindungsleitung zwischen WP und Verteiler ist mit zu geringem Querschnitt ausgelegt. Dann hast Du auf dem Weg von WP zum Verteiler schon so viel Druckverlust, dass für die FBH-Rohre nicht mehr viel Druck von der Pumpe übrig bleibt.
Beispiel: Wasser 28°C, Volumenstrom 840L/h,
10m Rohr mit 16mm Innendurchmesser: Druckverlust 100mbar
10m Rohr mit 20mm Innendurchmesser: Druckverlust 36mbar
10m Rohr mit 26mm Innendurchmesser: Druckverlust 10mbar

...oder eine Kombination von 1 und 2

Wie sehen Deine Heizkreise und Deine Anbindungsleitungen genau aus (InnenDurchmesser, Länge)?



Der ist bei meinem aktuell offenen Heizkreisen auf ca. 14 Litern pro Minute. D.h. ich muss die Pumpe von der Wärmepumpe auf möglichst 14 Liter bekommen.

Genau.

Oder wo habe ich einen Denkfehler dass ich der Meinung bin, dass die Einstellung der Heizkreispumpe relativ egal ist?

Kein Denkfehler, wenn der FBH-Strom wegen 1. oder 2. ab einer gewissen Pumpenleistung hängt.

Das einfachste wäre natürlich, den Puffer rauszuschmeißen oder wenigstens seriell in den Rücklauf zu klemmen.

Gruß
Bernd

Verfasser:
ICEMAN_77
Zeit: 08.01.2019 23:56:06
0
2732200
Hi Leute,
Ich betreibe bei mir eine Sole/Wasser WP gekoppelt an den Bestand (Solarthermie + Puffer und Holzkessel). Eine perfekte hydr Einbindung der WP hätte neue Leitungen verlegen über 2 Stockwerke bedeutet - Kosten.

Mit der UVR1611 und einigen Pumpen und Wegeventilen sowie Rückschlagventilen plus einigen Softwareversionen läuft die Sache nun recht gut und der Puffer kann im Winter undurchströmt bleiben bei WP Betrieb und wenn der Holzkessel arbeitet wieder durchströmt werden.

So kann man auch gute Kompromisse aus AZ vs. Taktung finden. Die UVR als Überwachung oder Master über die WP Freigabe verschafft viele Möglichkeiten.

Gruss ICE

Verfasser:
unimatrix
Zeit: 17.01.2020 10:32:37
0
2893048
Guten Morgen zusammen,

ich betreibe seit ca. 4 Monaten eine Stiebel Eltron WPF05 in unserem Neubau.
Stiebel propagiert ein Hydraulikschema für die Installation. Hier wird eine Puffer, sowie ein Mischer vorgegeben.

Der Heizungsbauer hat beide Pumpen, (UWP / UHP) auf 100% eingestellt.
Ich habe mittlerweile den HK2 auf 21,5°C und die Heizkurve auf 0,22 eingestellt.
Es sind keine ERR installiert. Alle Ventile sind komplett geöffnet.
Hydraulischer Abgleich ist durchgeführt worden.

Ergebnis: 30 Takte pro Tag.

Ich habe dann angefangen mit Hilfe der Tips aus dem Forum die Anlage zu optimieren und versuche jetzt schon einige Tage die Tips aus diesem Thread umzusetzen, habe aber Zweifel ob ich das wirklich richtig mache.

Ich überwache mit einem Mikrocontroller die Vor- und Rückläufe der Anlage. Die Temperatursensoren kleben jeweils direkt am Puffer, (so nah wie möglich, an jeweils gleicher Position am Rohr.

Mittlerweile habe ich die Pumpen auf 100% UHP und 30% UWP eingestellt

VL / RL WP und VL HZ schwingen parallel mit der Heizwasserbereitung.

RL HZ bleibt weitgehend konstant / verändert sich nur sehr träge über den gesamten Tag.

Takt Beginn:
WP-VL: 29.7 °C
WP-RL: 24.6 °C
Spreizung WP: 5.1 °C

HZ-VL: 27.0 °C
HZ-RL: 24.9 °C
Spreizung HZ: 2.1 °C

nach 15 Min:
WP-VL: 30.2 °C
WP-RL: 25,3 °C
Spreizung WP: 4.9 °C

HZ-VL: 28,8 °C
HZ-RL: 25.4 °C
Spreizung HZ: 3.4 °C

Takt Ende / nach weiteren 15 Min:
WP-VL: 31.3 °C
WP-RL: 26.6 °C
Spreizung WP: 4.7 °C

HZ-VL: 31.0 °C
HZ-RL: 25.5 °C
Spreizung HZ: 5.5 °C

Die Außentemperatur ist natürlich derzeit relativ hoch....

Die Spreizung der HZ bleibt dann eine Weile relativ konstant und fällt dann irgendwann schnell ab. Dann wird ja der Speicher leer sein.
Dann beginnt der neue Takt.

Messe ich überhaupt am richtigen Ort?

Beim HZ VL/RL muss ich doch von der maximalen Spreizung nach dem Takt ausgehen, weil der Mischer doch eine konstante RL Temperatur zurückführt.

Bin ich dann nicht schon nah am Ziel?!?

WP ca. 5 °C Spreizung
HZ ca. 5.5 °C Spreizung

Sehe ich das richtig?

Gruß, Tom

Verfasser:
crink
Zeit: 17.01.2020 11:49:10
0
2893103
Moin Tom,

UHP ist die Umwälzpumpe vom Puffer zur FBH und UWP ist die Umwälzpumpe von der Wärmepumpe zum Puffer? Ja, dann bist Du am ersten Etappenziel angekommen, da die Umwälzpumpe vom Puffer zum Heizkreis halt nicht mehr als 100% kann. Du könntest höchstens die Hysterese noch ein wenig erhöhen um die Takte und somit die Lebensdauer der WP etwas zu verlängern.

Die nächste Etappe ist dann die komplette Deaktivierung des Mischers und die dritte Etappe der Ausbau des Puffers...

Viele Grüße
crink

Verfasser:
unimatrix
Zeit: 18.01.2020 07:48:00
0
2893710
Guten Morgen crink

ja, genau. Die UWP ist die Umwälzpumpe der Wärmepumpe und die UHP die des Fußbodenheizungskreises.

Ich habe die Hysterese (Reglerdynamik) gestern Abend dann auch noch etwas erhöht.
Nach dem morgentlichen Warmwasserprogramm scheint sich jetzt auch ein entsprechendes Gleichgewicht eingestellt zu haben.

Verlauf VL / RL

Ich bin gespannt wie sich die Takte entwickeln.

Gruß, Tom

Verfasser:
Bernd_K
Zeit: 18.01.2020 12:20:33
0
2893872
Hallo zusammen.

nach 15 Min:
WP-VL: 30.2 °C
WP-RL: 25,3 °C
Spreizung WP: 4.9 °C

HZ-VL: 28,8 °C
HZ-RL: 25.4 °C
Spreizung HZ: 3.4 °C


Zumindest zu diesem Zeitpunkt liegt HZ-VL deutlich unter WP-VL, d.h. die UHP zieht (zu diesem Zeitpunkt) Wasser aus dem Heizkreis-Rücklauf in den Heizkreis-Vorlauf. Die UHP steht also relativ zur UWP zu hoch.

Das ist aber am Ende des Taktes nicht mehr so. Kann daran liegen, dass der Kompressor da gerade schon abgeschaltet hatte, aber ich vermute, dass der Mischer da reinpfuscht und den FBH.Volumenstrom am Puffer reduziert.

Der Mischer müsste zunächst mal so eingestellt werden sollte, dass dem FBH-VL nichts aus dem FBH-RL beigemischt wird. Dann den Mischer stromlos machen.

---

Takt Beginn:
HZ-RL: 24.9 °C

Takt Ende / nach weiteren 15 Min:
HZ-RL: 25.5 °C



Hysterese war dann wohl so um die 0.6°C. Das dürfte auch ruhig das doppelte sein.

---

Die Temperatursensoren kleben jeweils direkt am Puffer, (so nah wie möglich, an jeweils gleicher Position am Rohr.

Das ist richtig so.

Verfasser:
rony
Zeit: 14.03.2020 19:55:04
0
2930603
Ich hätte bei nur einem Verbraucherkreis, und wenn dieser ungeregelt ist, gar keine Weiche oder Speicher installiert. Vor allem dann wenn die WP auch nur 0 oder 100% kann (oder moduliert die?)

Wenn du Lust hast, oder nicht zu gange kommst mit dem aktuellen System: Mach doch mal einen Test.
- Stell den Mischer auf 100% AUF (evtl, gibts eine Handbedienung, und sonst hängst du halt das Kabel ab, oder nimmst den Antrieb runter)
- Die Heizkreispumpe soll dann auch nur laufen wenn die Pumpe der Wärmepumpe läuft (Kannst je nachdem die Speisung in der Wärmepumpe abgreifen, wo die interne angeschlossen ist)

Beide Pumpen so einstellen dass
- ein recht hoher Durchfluss herrscht (Die Wärmepumpen lieben das) 3-4K Differenz
- dass beide Pumpen denselben Durchfluss haben (gleiche Temperaturdifferenz)

Grund für meinen Gedanken:
- So nutzt du optimal den ganzen Estrich als Speicher.
- So kannst du die Regulierung, die die WP bringt optimal nutzen
- So kannst du die tiefstmögliche Temperatur an der Wärmepumpe fahren
- So reduzierst du die Betriebsstunden der Heizkreisumwälzpumpe.
- So reduzierst du die Komplexität, (einfacher zu verstehen und einzuregulieren)

Würde mich nicht wundern wenn das System mindestens so gut läuft wie jetzt, einfach mit viel weniger takten.

Verfasser:
MeAndMySelf
Zeit: 12.10.2020 21:40:54
0
3023452
Hallo zusammen,

ich habe derzeit ein Problem mit meiner WP inkl. kleiner Pufferspeicher (200L).
Ich habe mir den Eingangsbeitrag durchgelesen da ich festgestellt habe, dass meine WP VL und WP RL immer höhere Temperaturen hat als mein HKVL und HKRL.

Nun jetzt habe ich folgendes festgestellt, nämlich das nicht a. oder b. bei mir zutrifft, sondern a. und b.

Zum einen ist bei jedem Start des Verdichters die WPVL höher als die HKVL und zudem auch die HKRL niedriger als die WPRL.

Da war ich baff und weiß jetzt nicht so recht wie ic da vorgehen soll.
Hat hier jemand rat, wie ich da sin den Griff bekomme wie z.B. Reduktion des UWP Volumenstomes oder erhöhung des HK Volumenstromes an der UKH

Bin für jede Hilfe dankbar.

Verfasser:
orphie
Zeit: 04.11.2020 12:50:43
0
3036220
bei mir ist das Verhalten auch so dass, die Mischer VLT um 2° geringer ist als die WP VLT!
Die WP fährt die VLT dann immer höher, bis die RLT (Puffertemperatur) erreicht ist und abschaltet. Teilweise auf 32,5° bei 12° Außentemperatur.
Nach dem Heiztakt fällt die Puffertemperatur schnell wieder ab auf ca. 23-24°.

Ich habe die Cosmo DN25 Mischerpumpengruppe, bei der visuell dargestellt wird auf welcher Stellung der Mischer steht. Der steht immer voll auf Warm (also VL) so dass ich irgendwie nicht glauben kann dass er Kaltwasser aus dem FBH RL beimischt...

Wie sollte die Mischerheizkurve im Verhältnis zur WP Heizkurve eingestellt werden?
Soll der Mischer nur aktiv sein wenn die WP heizt?
Die Spreizung des Mischer habe ich auf voll 10K gestellt.

Verfasser:
gutheiz
Zeit: 04.11.2020 14:19:50
0
3036282
In deinem anderen Faden hatte dir doch deSchmied deine geposteten Dateien in Bilder transveriert.
Hast du dir Bild 6 mal genauer zu Gemüte geführt ?
Da steht doch beschrieben wie die Kurven mit welcher Konstellation einzustellen sind zum Beispiel mit einem M1/M2 ?
Und das geht dann sogar automatisch ?

Verfasser:
Christian_1981
Zeit: 11.11.2020 23:39:07
0
3040429
Zitat von Bernd_K Beitrag anzeigen
3. Vorgehensweise beim Einstellen der Volumenströme


Hallo Bernd.

Ich habe auch das Problem einen Pufferspeicher als Weiche zu haben und noch dazu eine überdimensionierte WP.

Die WP pumpt 50l/min in den Puffer aber die HK Pumpen (Grundfos Alpha 2 mit Volumenstromanzeige) auf maximaler Leistung schafffen zusammen 33l/min.
Heizkörperventile sind voll geöffnet, HA wurde durchgeführt läuft alles mit konstaten unverändertem Volumenstrom.

Ich kann die WP UWP nicht verstellen, da sie bei der Inbetriebnahme durch einen Aufkleber verplombt wurde. (Verfall der Garantie bei Zerstörung des Aufklebers)

Es gäbe nur die Möglichkeit, den Durchfluss der WP UWP zu verringern indem ich das Absperrventil welches vor dem Puffer ist etwas zudrehe. Ich hab das schon probiert, wenn ich es halb schließe, dann pumpt die WP UWP nur noch 35l/min in den Puffer. (das wäre annähernd derselbe Wert den die HK Pumpen abnehmen.

Meine Frage nun: Kann durch dieses manuelle verstellen des Absperrventiles irgend etwas an der WP oder WP-UWP beschädigt werden? (man hört am Absperrventil dann doch etwas die Fließgeräusche)

Die Spreizung mit dieser Stellung ist TWV und TWR ca. 7K.

Eigentlich würde das super passen, die Frage ist eben ob dadurch irgendetwas beschädigt wird?

Danke beretis im Voraus für die Antwort. :) LG Chris

Verfasser:
Frank_Pantry
Zeit: 12.11.2020 14:13:45
1
3040698
Diese Teildrosselung beschädigt nichts und sorgt im Rahmen der Möglichkeit für eine Verbesserung der Angleichung der beiden Volumenströme primär sekundär und verringert somit den Ladeffekt des Speichers sowie die besonders schädliche Rücklaufanhebung.

Preis dieser Vorgehensweise ist der zu hohe Pumpenstrom der Primärpumpe der Preis, den man für den murksigen Aufbau de Anlage bezahlt.

Mit ein bischen Rohr, 2 T-Stücken und 2 Bögen ließe sich der Puffer umfahren und dieser Strom einsparen.

Dann wäre auch die Primärpumpe mal perfekt einstellbar auf die Volumenströme, die im Sekundärkreis benötigt werden.

Wen die WP überdimensioniert ist, würde ich in den FBH-Kreisen dann eher auf eine kleinere Spreizung gehen, das erzeugt mehr Wärmedruck und nimmt die Leistung besser im Boden auf. (auch die letzten Meter Schlaufe haben noch ein gutes dT zum Estrich)

Ich heiße aber nicht Bernd! :-)

Gruß
Dipl.-Ing. Anlagentechnik
Frank-Rolf Roth
Wärmepumpendoktor-NRW
Sachverständiger für Haustechnik
(Planung, Baubegleitung, Anlagen-Optimierung, Betreiberschulung)

Verfasser:
Christian_1981
Zeit: 12.11.2020 17:12:19
0
3040793
Hallo Frank...

Danke für deine Nachricht...

Ok dann bin ich beruhigt wenn durch diese Drosselung am Absperrventil nichts beschädigt wird.

Durch die Verringerung des Volumenstroms im Primär Kreis ist dieser nun gleich wie der Volumenstrom im Sekundäre Kreis...

Soll ich jetzt die Hysterese etwas reduzieren? Der Vorlauf wird nun doch etwas wärmer als vorher...

Die Heizkurve möchte ich nicht ändern denn dann würde die Vorlauf-Solltemperatur ja auch verändert, die ja eigentlich ganz gut passt.. ( zur Information: ich habe 2 Fühler TPO für das einschalten und TPU zum abschalten der WP)

Der Vorschlag mit dem umgehen des Pufferspeichers ist lt. Installateur nicht möglich, da ich keine Fußbodenheizung sondern Heizkörper habe...und zum abtauen brauch ich den Speicher auch hat er gesagt...

Danke! LG Chris

Verfasser:
unimatrix
Zeit: 25.11.2020 20:33:32
2
3051918
Hallo zusammen,
bitte entschuldigt die späte Rückmeldung.
Aber nachdem die Heizsaison wieder begonnen hat und ich zwischenzeitlich auch den Installateur zur Wartung da hatte, möchte ich mal den aktuellen Stand mitteilen:

Im Dezember letzten Jahres lagen wir bei ca. 30 Takten... und max. 15 min Laufzeit...
Heute bei < 6 Takten und > 45 min Laufzeit.

DANKE FÜR DIE BERATUNG HIER IM FORUM !!!!

Folgendes habe ich gemacht:

ERR ertfernt.

Hydraulischen Abgleich durchführen lassen.

Sockeltemperatur und Heizkurve einreguliert.

Den Solekreis auf 4,5 K Spreizung eingestellt.

Dann habe ich versucht die beiden Kreise (UWP und UHP) entsprechend des ersten Beitrags in diesem Thread aufeinander abzustimmen.

Also:
TWV = THV
TWR = THR
Das war aufgrund des Mischers unmöglich.

Nach der Empfehlung von ronny und Bern_K habe ich in Absprache mit dem Wartungsmonteur den Mischer auf 100 % auf, sowie auf Handbetrieb gestellt.

Die Pumpen der Kreise habe ich so reguliert, dass der Rücklauf beider Kreise (UHP und UWP) über den gesamten Heizzyklus so deckungsgleich wie möglich ist.
TWR = THR

UHP auf ca. 3,5 K und UWP auf ca 6 K Spreizung

TWV ist dabei allerdings entsprechend der Differenz der Spreizungen beider Kreise höher als THV. Das hatte ich im ersten Beitrag offenbar immer missverstanden.
Aber aus heutiger Sicht ist das für mich auch logisch:

Durch die Deckungsgleichheit von TWR = THR wird nach meinem Verständnis die gesamte durch die Wärmepumpe erzeugte Energie aus dem UWP Kreis im UHP Kreis abgenommen. Zudem wird die Temperatur TWV auch ganz oben am Speicher gemessen.

Metriken

Immerhin bin ich jetzt mittlerweile bei einer Arbeitszahl von 5.01 incl. WW

Der Hydraulische Abgleich wurde bei 100 % der Leistung der UHP durchgeführt.
Ich versuche daher nun die Pumpenleistungen beider Kreise jetzt wieder zu erhöhen und bis an den Punkt zu steigern, bei denen die Werte TWR und THR gerade noch deckungsgleich bleiben.

Viele Grüße

Tom

Verfasser:
unimatrix
Zeit: 25.11.2020 21:23:24
0
3051948
In Ergänzung noch der letzte Takt incl. Sole:

Metriken

Gruß, Tom

Verfasser:
Christian_1981
Zeit: 25.11.2020 21:36:38
0
3051960
Zitat von unimatrix Beitrag anzeigen
Im Dezember letzten Jahres lagen wir bei ca. 30 Takten... und max. 15 min Laufzeit...
Heute bei < 6 Takten und > 45 min Laufzeit.


Hallo Tom!

Ich hatte das selbe Problem wie du. Mein Primärkreis hatte auch viel mehr Volumenstrom als der Sekundärkreis.

Nachdem ich die Pumpen UWP und UHP auffeindander abgestimmt habe läuft die WP länger mit weniger Takten.

Mir kommt nur vor dass dadurch der Vorlauf um einiges Wärner wird als vorher. Hast du die Hysterese reduziert oder die Heizkurve runtergenommen?

Wenn ich die Heizkurve runternehme dann ist der Wiedereinschaltpunkt der WP ja viel tiefer und es könnte dann ja zwischendurch zu kalt werden?

oder verstehe ich da etwas falsch?

LG Chris

Verfasser:
unimatrix
Zeit: 26.11.2020 05:04:26
1
3052026
Hallo Chris,
ich bin Laie. Also kann ich nur so antworten, wie ich es verstehe:
Ich lasse mich gerne korrigieren!

Durch den geringeren Durchfluss wird die Spreizung ja automatisch größer. Also die Temperatur des Vorlauf steigt und die des Rücklauf sinkt. Allerdings wird die Energie dann nach meinem Verständnis auch früher im Heizsystem abgegeben.

Ich versuche eigentlich die Sockeltemperatur und die Heizkurve losgelöst von den Optimierungsmaßnahmen zu betrachten. Ich habe sie so niedrig wie möglich, aber ohne Komforteinbußen eingestellt.
Ziel: egal welche Außentemperatur, innen konstante Temperaturen. (21,5 ° C im Führungsraum mit Innenfühler im ausgebauten Keller. Das führt zu 22,5 °C im WZ)
Je niedriger die Außentemperaturen, desto mehr Verluste über die Gebäudehülle.
Daher eine entsprechende Steigung, da zunehmend mehr Heizwärme benötigt wird, um die Temperaturen im innern konstant zu halten.
Das habe ich stumpf nach Bedienungsanleitung eingestellt.
Bei <= 10°C AT: Im Haus zu kalt oder zu warm: Sockel hoch oder runter.
Bei <= 0° AT: jeweils die Heizkurve.
Ich habe derzeit 20,7 °C Sockeltemperatur und eine Heizkurve von 0,22.
Damit bin ich bisher gut klargekommen. Das ist aber erst die zweite Heizsaison.

Sparen möchte ich nicht durch Komfortverlust, sondern ich möchte so wenig wie möglich Energie aufwänden, um den gewünschten Komfort zu erreichen.

Die Hysterese ist/war der ausschlaggebende Punkt um längere Laufzeiten zu erreichen.
Standard war 1 °K.
Bei 2 °K waren es ca. 30 min Laufzeit.
Bei 3 °K sind es nun > 45 Laufzeit.
Die WP wartet halt länger bis der Estrich ausgekühlt ist und braucht dann auch länger um das eine Grad mehr in den Estrich einzubringen.

Allerdings kann sich bei niedrigen Außentemperaturen noch negativ auf das Komfortgefühl auswirken. 3°K absenkung im Estrich sind dann ggf. auch unangenehm. Ich werde die Hysterese dann entsprechend des Komforts auch wieder sukzessive erhöhen.

Gruß, Tom

Verfasser:
Frank_Pantry
Zeit: 26.11.2020 08:52:04
0
3052083
Zitat von MeAndMySelf Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

ich habe derzeit ein Problem mit meiner WP inkl. kleiner Pufferspeicher (200L).
Ich habe mir den Eingangsbeitrag durchgelesen da ich festgestellt habe, dass meine WP VL und WP RL immer höhere Temperaturen hat als mein HKVL und HKRL.

Nun jetzt habe ich[...]


Das laufen der Primärkreis und der Sekundärkreis weitgehend parallel im Speicher und es findet keine vollständige hydraulische Brücke im Speicher statt, damit VL WP = VL HK wird.

Das muss PENIBELST ausgemessen werden (mit einem externen Durchfluss-Ultraschallgerät, selbst die Abweichung zweier eingebauter US-Meter reicht schon aus (deren Ungenaugkeit bzw. deren Druckverluste) , das es nicht einwandfrei funktioniert) besser wäre, den Puffer rauszuschmeißen (Mischer usw. sowieso, heruntermischen ist Murks hoch drei bei der WP)

Gruß
Dipl.-Ing. Anlagentechnik
Frank-Rolf Roth
Wärmepumpendoktor-NRW
Sachverständiger für Haustechnik
(Planung, Baubegleitung, Anlagen-Optimierung, Betreiberschulung)

Verfasser:
asto111
Zeit: 29.11.2020 12:11:46
0
3054156
Hallo zusammen,

ich möchte nun ebenfalls meinen kleinen Parallel-Abtaupuffer entfernen. Würde es gerne selber durchführen, da nur die beiden Anschlüsse durch Blindstopfen verschlossen werden müssen. Allerdings würde bei dieser Aktion auf ca. 5 Metern Länge die Rücklaufleitung zur Außeneinheit entleert werden. Ebenso etwas Rohr im Warmwasserspeicher. Muss ich die Anlage dann während dem befüllen neu entlüften? Vermutlich über den Auslass an der Außeneinheit?

besten Dank

Verfasser:
Buddhe
Zeit: 08.02.2021 09:26:06
0
3105653
Hallo, über meinen anderen Thread wurde ich auf diesen aufmerksam gemacht Vielleicht hat noch jemand eine Idee wie ich meine Wärmepumpe weiter optimieren kann.
Ziegelhaus mit 42,5cm (U-Wert 0,2) stark: Eingezogen im Januar 2021. Erstmal ein paar Infos zu meiner Anlage: Meine Wärmepumpe ist Rücklaufgesteuert und ich habe keinen Mischer und keine Zirkulationspumpe.
Anbei ein Hydraulikschema:
https://www.pic-upload.de/view-36837422/schema3.jpg.html

Vitocal(Viessmann) 201.A07, Pufferspeicher (200 Liter) als Hydraulische Weiche. Takte pro Tag ca. 11 bis 12. Hysterese Pufferspeicher auf 5 K gestellt.
Heizkreispumpe (Wilo Yonos Para) der WP auf 100 % (über Parameter 7343 könnte ich diese runterregulieren) aber keine Stufe kann ich hier einstellen (siehe Bild)
https://www.pic-upload.de/view-36849701/IMG_5096.jpg.html
Hocheffizienzpumpe nach dem Pufferspeicher: Förderhöhe auf 4,0 und Konstant, auf dem Display zeigt es mir einen Durchfluss von 1300Liter/h an.
Kältekreis siehe Bild:
https://www.pic-upload.de/view-36849700/IMG_5153.jpg.html

VT WP: 32 Grad
RT WP: 28,4
VT:Heizkreis 29
RT Heizkreis: 27

Heizkurve: Neigung 0,3, Niveau +1 und Temperatur Raumsoll 20 Grad.
Folgende Probleme: VLT WP ist ca. 3 Grad höher als VLT Heizkreis und meine Spreizung ist auch zu gering. Davor war die VLT WP 6 Grad höher und durch die ganzen Tipps hier im Forum in meinem anderen Beitrag habe ich zumindest mal dies runterbekommen. Reguliere ich die Heizkreispumpe z.B. auf 70 oder 80 Prozent stelle ich keine großen Veränderungen mehr fest fest. Habt ihr noch Ideen wie ich die VLT WP auf VLT Heizkreis noch weiter anpassen könnte und ich eine größere Spreizung bekommen kann.
P.s. Verbrauch inkl. Warmwasser letzte Woche lag bei ca. 17kwh am Tag, wobei es auch warm war. Bei Temperaturen von -3 bis 6 Grad lag der Verbrauch bei 28kwh am Tag inkl. Warmwasser.

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Schadensbegrenzung bei bei Betrieb von Wärmepumpen über hydraulische Weiche oder Parallelpuffer
Verfasser:
Buddhe
Zeit: 08.02.2021 09:26:06
0
3105653
Hallo, über meinen anderen Thread wurde ich auf diesen aufmerksam gemacht Vielleicht hat noch jemand eine Idee wie ich meine Wärmepumpe weiter optimieren kann.
Ziegelhaus mit 42,5cm (U-Wert 0,2) stark: Eingezogen im Januar 2021. Erstmal ein paar Infos zu meiner Anlage: Meine Wärmepumpe ist Rücklaufgesteuert und ich habe keinen Mischer und keine Zirkulationspumpe.
Anbei ein Hydraulikschema:
https://www.pic-upload.de/view-36837422/schema3.jpg.html

Vitocal(Viessmann) 201.A07, Pufferspeicher (200 Liter) als Hydraulische Weiche. Takte pro Tag ca. 11 bis 12. Hysterese Pufferspeicher auf 5 K gestellt.
Heizkreispumpe (Wilo Yonos Para) der WP auf 100 % (über Parameter 7343 könnte ich diese runterregulieren) aber keine Stufe kann ich hier einstellen (siehe Bild)
https://www.pic-upload.de/view-36849701/IMG_5096.jpg.html
Hocheffizienzpumpe nach dem Pufferspeicher: Förderhöhe auf 4,0 und Konstant, auf dem Display zeigt es mir einen Durchfluss von 1300Liter/h an.
Kältekreis siehe Bild:
https://www.pic-upload.de/view-36849700/IMG_5153.jpg.html

VT WP: 32 Grad
RT WP: 28,4
VT:Heizkreis 29
RT Heizkreis: 27

Heizkurve: Neigung 0,3, Niveau +1 und Temperatur Raumsoll 20 Grad.
Folgende Probleme: VLT WP ist ca. 3 Grad höher als VLT Heizkreis und meine Spreizung ist auch zu gering. Davor war die VLT WP 6 Grad höher und durch die ganzen Tipps hier im Forum in meinem anderen Beitrag habe ich zumindest mal dies runterbekommen. Reguliere ich die Heizkreispumpe z.B. auf 70 oder 80 Prozent stelle ich keine großen Veränderungen mehr fest fest. Habt ihr noch Ideen wie ich die VLT WP auf VLT Heizkreis noch weiter anpassen könnte und ich eine größere Spreizung bekommen kann.
P.s. Verbrauch inkl. Warmwasser letzte Woche lag bei ca. 17kwh am Tag, wobei es auch warm war. Bei Temperaturen von -3 bis 6 Grad lag der Verbrauch bei 28kwh am Tag inkl. Warmwasser.
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