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23.12.2025 17:14:38 |
Nächste Problem. Aktuell hab ich am Ende 4,5 und 0,5 bei 2500l/h damit schon gefährlich na an lamina. Um so Kältet die Sole um so weniger braucht die Pumpe um die 4k Spreizung zu halten.Ja, das ist verständlich: Je niedriger die Soletemperaturen, desto geringer ist die Heizleistung und desto geringer ist der COP. Dadurch ist die Kälteleistung geringer, und damit der für gegebene Spreizung erforderliche Volumenstrom ist auch geringer.
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24.12.2025 12:41:37 |
Hallo, Thermometer ist installiert. Aktuell haben wir damit 3 Temperaturen. Pumpe 4,8c Thermometer 5,2c Heizung 5,0c Eingestellt sind 3,5k Spreizung Die Pumpe läuft mit 100% und schafft 2,9-3,0 m3/h Die Spreizung ist damit 3,6-3,7 Gruß und frohe Feiertage.
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24.12.2025 13:51:18 |
Ah, sehr gut!
Dann müsstest Du jetzt bei Gelegenheit mal ein paar Takte mit abnehmenden Volumenströmen aufnehmen. Anfangen vielleicht bei 2900 L/h, und dann immer 100 L/h weniger bis zu 2200 L/h. Den Takt dann immer mit dem jeweiligen Volumenstrom durchlaufen lassen.
Mal sehen, ob dann in den Messkurven erkennbar ist, wenn es auf laminar umspringt.
Auch Dir und den Deinen schöne Feiertage!
Grüße Bernd
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25.12.2025 11:01:16 |
Hallo und frohe Weihnachten. So hab jetzt mal 24h die Daten gesammelt bei Max. Leistung Pumpe. Die Messung wollte ich starten wenn die temperaturen heute mittag länger konstant bleiben. Ob ich allerdings wirklich bis 2200l/h runter geh weiß ich noch nicht. Vielleicht erstmal bis 2500l/h und dann analysieren. https://www.dropbox.com/scl/fi/iuvngn46f7kirmegrc4f4/3-Takte-Pumpe-Max.jpg?rlkey=4tbls1xppsp173mfcb41lsgsc&st=jfqlpjug&dl=0 https://www.dropbox.com/scl/fi/vp93hhix1d0uerwf9axrr/1-Takt-Max-Pumpe.jpg?rlkey=cc2mihdykb94xanhkct52cd2m&st=tc19nj6w&dl=0 https://www.dropbox.com/scl/fi/mm5vlmp2vx5rotnlmxt2k/W-rmepumpe-max-2-9-3-0.pdf?rlkey=9mzws18lav82po5b4nmsxppv8&st=yle5gpq2&dl=0 Gruß Markus
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25.12.2025 22:15:21 |
Hab noch paar zusammen bekommen. Die Fotos sind 2500 (unterbrochen) 2600 2700 2800 in der Reihenfolge. Der 2500 ist vom WW kurz vor Ende unterbrochen worden. Pro 100l/h weniger wird die Spreizung 0,1k mehr. Also wenn man überlegt das die 2500l nur real 2250l sind bei 3,8-3,9 k Spreizung sollte es ja schon lamina sein. Morgen gehts dann weiter mit 2400 Ich kann da nicht wirklich was drauf erkennen. https://www.dropbox.com/scl/fi/wxrr6yfsmfpk272qpmdlv/ Pumpe-mit-2500-unterbrochen.jpg?rlkey=zaaagcuadb6oiqdxp2zzwb8y0&st=2heanvux&dl=0 https://www.dropbox.com/scl/fi/slun2vv1xlbk9wcztj0ic/Pumpe-mit-2600.jpg?rlkey=o0lzl2bpu991eaxre90mlwuni&st=gv510d6b&dl=0 https://www.dropbox.com/scl/fi/jfm3354fp2g0dro7vzsg4/Pumpe-mit-2700.jpg?rlkey=5fwuh27y8opqlsm2zcesxwjum&st=2tc3qsz9&dl=0 https://www.dropbox.com/scl/fi/44325h84hgsdrmeqtg18y/Pumpe-mit-2800.jpg?rlkey=i8ch6csmq2vbhz6ewjpiz966y&st=qkrygjv3&dl=0
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| | Zeit:
26.12.2025 10:07:51 |
Also wenn man überlegt das die 2500l nur real 2250l sind bei 3,8-3,9 k Spreizung sollte es ja schon lamina sein.Das mit den 10% zu hoher Anzeige wegen Sole galt aber auch für die damals noch höhere Solekonzentration, richtig? Mit der jetzt geringeren Solekonzentration ist das bestimmt deutlich weniger. Und man kann auch annehmen, dass der Verlust in der Pumpe mit abnehmendem Volumenstrom geringer wird. Wenn es also mit der geringeren Solekonzentration bei 2800 L/h jetzt noch 6% sind, sind es vielleicht bei 2500 l/h nur noch 4 oder 5%. Wild geraten natürlich. In der Liste -2°C / 2740 L/h / 6.7 mbar -1°C / 2620 L/h / 6.1 mbar 0°C / 2500 L/h / 5.6 mbar 1°C / 2400 L/h / 5.1 mbar 2°C / 2300 L/h / 4,7 mbar 3°C / 2200 L/h / 4,3 mbar 4°C / 2110 L/h / 4.0 mbar 5°C / 2030 L/h / 3.7 mbar 6°C / 1960 L/h / 3.4 mbar sind die rechnerischen Werte aufgeführt. Nach unseren Erfahrungen hier setzt die turbulente Strömung schon bei geringeren Volumenströmen ein. Quantifizieren konnten wir das aber nie. Das hängt sicher auch vom Querschnitt der Rohre und Krümmungen im Rohrverlauf ab. Mal abwarten. Irgendwo bei geringeren Volumenströmen wird der Umschlag von turbulent auf laminar ja stattfinden. Ich bin mal gespannt, ob und wie gut man das in den Messkurven sehen kann.
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| | Zeit:
26.12.2025 12:44:02 |
Was ich mich frage. Selbst wenn wir wissen bei 2300l und 0c ist die Umstellung. Wir können es nicht einfach Hochrechnen wegen der Solekonzentration. Dann brauchen wir sowieso ein Wert der den ganzen Winter abdeckt.
Ich schmeiß jetzt einfach mal in den Raum die Soletemperatur geht noch 2c runter....also 2 ein -2 raus. Dann bleibt ja nicht viel übrig als es auf min 2700 laufen zu lassen.
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| | Zeit:
26.12.2025 14:04:00 |
Hier der 2400 4,1-4,2k Spreizung
Rest erst morgen. Sieht aber so aus wie die anderen.
https://www.dropbox.com/scl/fi/l52y1oa63f9b9rc5g4g0c/pumpe-mit-2400.jpg?rlkey=m43bjveyq4fnnmqv2ybsv1j3h&st=ptc0yw02&dl=0
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| | Zeit:
26.12.2025 18:03:05 |
Was ich mich frage. Selbst wenn wir wissen bei 2300l und 0c ist die Umstellung. Wir können es nicht einfach Hochrechnen wegen der Solekonzentration. Dann brauchen wir sowieso ein Wert der den ganzen Winter abdeckt.
Ich schmeiß jetzt einfach mal in den Raum die Soletemperatur geht noch 2c runter....also 2 ein -2 raus. Dann bleibt ja nicht viel übrig als es auf min 2700 laufen zu lassen.
Das sehe ich anders.
Wenn wir feststellen, dass bei Volumenstrom X und Soletemperaturen Y-Ein/Z-Aus die Strömung auf laminar kippt, können wir uns in der Tabelle um gut 2°C hochhangeln und den erforderlichen Volumenstrom für turbulente Strömung für Sole 2°C niedriger ablesen. Ob der Volumenstrom dann absolut richtig angezeigt wird oder nicht ist egal, es geht nur um die relative Veränderung.
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Der 2400er Takt war recht kurz und hat auch mit ziemlich niedriger Soletemperatur gestartet, wenn ich das richtig sehe. War da vorher irgendwas außergewöhnliches?
Wir müssten mal eine Tabelle machen mit Volumenstrom, Soletemperatur Start, Soletemperatur Ende, Spreizung, Taktlänge.
Muss mal sehen, ob ich morgen dazu komme, das zu machen. Die Spreizung hat sich von 2900 L/h (max) bis 2400 L/h nur von 4 auf 4.1-4.2 geändert?
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| | Zeit:
26.12.2025 18:35:05 |
Ja die temperaturen. Die ersten waren alle bei -5 bis -2 deswegen sind die länger. Der 2400 hatte vorher ein WW takt und +4c Außentemperatur. Damit lässt sich das erklären. Grob ist es so 2900 3,6-3,7k 2800 3,7-3,8k 2700 3,8-3,9k 2600 3,9-4,0k 2500 4,0-4,1k 2400 4,1-4,2k Wie ist es mit Effizienz der WP beim Volumenstrom. Eben nochmal aufs Typenschild geguckt. Wasser soll 3700l/h Glykol soll 2900l/h
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| | Zeit:
27.12.2025 10:33:16 |
Wie ist es mit Effizienz der WP beim Volumenstrom.
Eben nochmal aufs Typenschild geguckt.
Wasser soll 3700l/h Glykol soll 2900l/hDas ist mir schleierhaft. Wenn man mal 12kW Heizleistung und 4.4 COP, also 9.3 kW Kälteleistung nimmt, würde das auf Spreizung Heizkreis = 12000 / (3700 x 1.16) = 2.8K und Spreizung Solekreis = 9300 / (2900 x 1.1) = 2.9K rauslaufen. Spreizung Heizkreis wäre völlig abwegig, da wäre irgendwas zwischen 5 und 9K ok: Spreizung Sole würde ich zwischen 3 und 6K für ok halten. --- Grob ist es so
2900 3,6-3,7k 2800 3,7-3,8k 2700 3,8-3,9k 2600 3,9-4,0k 2500 4,0-4,1k 2400 4,1-4,2kDas wäre dann rechnerisch eine Kälteleistung von etwa 2900 x 3.65 x 1.1 = 11.48 kW bei 2900 L/h 2400 x 4.15 x 1.1 = 10.95 kW bei 2400 L/h Da sich die Soletemperaturen nicht nennenswert verändert haben, sollte in beiden Fällen eigentlich die gleiche Kälteleistung rauskommen. Dass das nicht der Fall ist, liegt nach meiner Meinung daran, dass die Pumpe bei 2900 L/h Anzeige prozentual mehr Verlust hat als bei 2400 L/h Anzeige. Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass ich das vermute: Bei hohem Volumenstrom verliert die Pumpe durch die Sole mehr Druck als bei niedrigerem, weil es viel turbulenter zugeht.
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| | Zeit:
27.12.2025 12:25:04 |
Das sind beides Angaben zur Quelle. Also Grundwasser 3700l/h W10/W35 Glykol 2900l/h B0/W35 Heizung ist 1,3-1,1 Die Messung mach ich erst morgen weiter. Heute ist es zu warm.
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| | Zeit:
29.12.2025 20:16:13 |
Die 2300 Messung Spreizung damit 4,1-4,4 ist ziemlich hin und her gesprungen. Laut Wärmepumpe am Ende temperatur 3,4 Ein -0,9 Aus https://www.dropbox.com/scl/fi/0g81boaxq5kee4vf5aju1/ Pumpe-2300.jpg?rlkey=0nglzflzx1xlq5fmfh6eaj87l&st=b31c4iww&dl=0
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| | Zeit:
30.12.2025 08:25:59 |
Spreizung damit 4,1-4,4 ist ziemlich hin und her gesprungen.
Wie lange hat so ein Zyklus 4.1 - 4.4 in etwa gedauert?
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Mal eine Übersicht über die bisherigen Versuche:
Volumenstrom / Starttemp.- Endtemp.(Diff.) / Dauer Minuten/ Spreizung
2800 / 5.5 - 3.9 (1.6) / 64 / 3.7-3,8 2700 / 5.8 - 4,0 (1.8) / 70 / 3.8-3.9 2600 / 5.8 - 3.9 (1.9) / 79 / 3.9-4.0 2500 / 5.6 - 4.0 (1.6) / 66 / 4.0-4.1 2400 / 5.4 - 4.1 (1.3) / 50 / 4.1-4.2 2300 / 5.3 - 3.7 (1.6) / 64 / 4.1-4.4
Wenn man den 2300 z.B. mit dem 2800 vergleicht, nehmen die sich (bis auf die Spreizung) praktisch nichts.
Auch die Zeitverläufe sind fast deckungsgleich. https://www.dropbox.com/scl/fi/jo4f09bk3j2o4d6qjobmd/2300.jpg?rlkey=o9i4648kxyi12h96636894wvq&dl=0 https://www.dropbox.com/scl/fi/2879c95ezkfbs2oku2sci/2800.jpg?rlkey=6zyv4tcyp0xyuvzg5wmrklwgy&dl=0 Die kannst Du hin- und her flippen...
Jetzt noch den 2200. Wenn sich da nichts tut, weiß ich auch nicht mehr. Viel weiter runter macht kaum Sinn, weil dann schon die Sonden laminar werden. Wobei es auch mal interessant wäre, was dann die Soletemperaturen machen.
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| | Zeit:
01.01.2026 16:25:20 |
Ein gutes und friedliches 2026 Euch allen! --- Als alter Datenfuzzi musste ich mir natürlich mal exemplarisch eine der Messreihen vorknöpfen. Hier mal die Messreihe mit (von der Solepumpe angezeigten) 2600 L/h Volumenstrom: Man kann anhand des Temperaturverlaufs sehr schön markante Zeitpunkte ablesen: - Ganz links die vertikale rote Linie markiert den Start der Solepumpe. - Die nächste rote Linie markiert den Zeitpunkt, an dem der Sondeninhalt die WP passiert hat. In diesem Fall nach 10 Minuten und 50 Sekunden. Hier führt die Ankunft der kälteren Sole aus dem Graben an der WP zu einem plötzlichen Temperaturabfall. - Die dritte rote Linie markiert den Zeitpunkt, an dem der erste Umlauf der Sole beendet ist. Die in Sonden und Graben in der Kompressorpause angewärmte Sole ist durch. Die kalte Sole aus dem WP Ausgang passiert zum ersten mal wieder die WP, der Temperaturabfall ändert sich schlagartig zu höheren Werten (grüne Kurve). Aus den Laufzeiten lässt sich bei Kenntnis Rohrinhalte der Volumenstrom berechnen (unter den Laufzeiten dargestellt). Das Ergebnis liegt mit rund 2335 L/h deutlich unter dem von der Solepumpe angezeigten Volumenstrom (bei etwa 89.5%). Das mag großenteils daran liegen, dass die Solepumpe "auf Wasser geeicht" ist und bei Betrieb mit (hier um die 20%) Sole zu hohe Werte anzeigt. Eine gewisse Unschärfe in den Berechnungen ergibt sich aber auch daraus, dass die Messung nur alle 10 Sekunden einen Wert liefert und eine Auflösung von 0.1°C darstellt. Wenn man die Umlaufzeit kennt, kann man ablesen, dass sie Sole im zweiten Umlauf um etwa 0.7°C abkühlt, im dritten Umlauf nur noch um 0.35°C. Da die Spreizung in diesem Takt bei etwa 3.95 °C lag, ist der Soleausgang auch am Taktende kaum negativ, so dass auch im zweiten Umlauf eine Vereisung im Graben noch nicht zur Stabilisierung der Soletemperatur beiträgt. Das wird erst der Fall sein, wenn die Soletemperatur im Graben unter etwa -1°C (laminare Strömung) bzw. -0.15°C (turbulente Strömung) fällt. Wir sollten also dafür sorgen, dass die Strömung im Grabenrohr turbulent bleibt, damit wir möglichst früh die Vereisungsenergie anzapfen können. Jetzt müssen wir nur noch rauskriegen, wann die Strömung auf laminar kippt :-) Ein einziger Fühler am Grabenende würde es so einfach machen. Im zweiten Umlauf gehen etwa 2335 x 0.7 x 1.1 = 1797 W (18%) der Kälteleistung auf Kosten der Abkühlung der Sole, den Rest (82%) der 2335 x 3.95 x 1.1 = 10017 W Kälteleistung liefert die Umgebung der Rohre. Im dritten Umlauf ist das Verhältnis noch um etwa einen Faktor 2 besser. Noch die Daten für die 2400 L/h Solevolumenstrom: Hier ist das Ende des ersten Umlaufs (wegen des "groben" Temperaturschritts von 0.1°C) nicht so klar zu erkennen und wurde mit dem aus der (sehr gut zu erkennenden) Laufzeit des Sondenvolumens ermittelten Volumenstrom festgelegt. Die Abweichung des berechneten Solevolumenstroms von der Anzeige der Solepumpe ist mit 2195 / 2400 = 91.5% geringer als für die 2600 L/h Messung. Verständlich, da die Verluste durch die zähe Sole mit abnehmendem Volumenstrom geringer werden.
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| | Zeit:
01.01.2026 21:56:25 |
Frohes neues, wünsche ich ebenfalls.
Erstmal danke für die Mühe.
Sehr interessant das ganze.
Allerdings sind die Werte wahrscheinlich noch schlechter als berechnet.
Hab eben mal auf Google Earth den Graben gemessen. Es sind nur 90m.
Bin eigentlich von 95m ausgegangen.
https://www.dropbox.com/scl/fi/el9dxwa5jwvscsoypgzcq/Screenshot_20260101_214511_Google-Earth.jpg?rlkey=chf7le1vxncb60q8x7ri87hhl&st=hwfmwvwa&dl=0
Was ich noch nicht so ganz verstehe das die durchläufe alle sehr gleich aussehen. Würde für mich bedeuten durch die längere Verweilzeit wird die höhere Spreizung kompensiert. Aber irgendwann müsste es da doch mal ein Unterschied geben.
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| | Zeit:
02.01.2026 09:19:48 |
Allerdings sind die Werte wahrscheinlich noch schlechter als berechnet.
Hab eben mal auf Google Earth den Graben gemessen. Es sind nur 90m.
Bin eigentlich von 95m ausgegangen.
Aber Du musst doch wissen, wie viel 63er Rohr am Ende übrig geblieben ist und abgeschnitten wurde? Die Differenz zu 100m müsste sich ja dann im Boden befinden. Ich war eigentlich davon ausgegangen, dass Du - bis auf ein paar cm Sicherheitsreserve - alles verbuddelt hast. Platz genug wäre ja gewesen, oder? Und vorher den Graben passend abstecken, entweder mit einer 100m Kordel oder dem ausgelegten Rohr, wie ich das beschrieben hatte, wäre ja sicher auch kein Problem gewesen. - Die Berechnung des Volumenstroms aus den Laufzeiten ist davon aber unabhängig. Da bin ich von der Sonde und deren Umlaufzeit ausgegangen. Die kann man sehr genau ablesen, und das Rohrvolumen der Sonden ist mit 420L ja richtig und recht genau bekannt, oder? Die Umlaufzeit des Grabenvolumens ist - wegen der 0.1°C Auflösung - nicht genau erkennbar. Die habe ich anhand des Volumenstroms extrapoliert, dabei allerdings die 100m Rohr angenommen. Was ja anscheinend falsch war. --- Was ich noch nicht so ganz verstehe das die durchläufe alle sehr gleich aussehen. Würde für mich bedeuten durch die längere Verweilzeit wird die höhere Spreizung kompensiert. Aber irgendwann müsste es da doch mal ein Unterschied geben.Naja, die Unterschiede, die sich in den Messreihen durch den Strömungstyp in den Grabenrohren ergeben, sind eher subtil. Was im Graben passiert, wird beim Durchlauf durch die Sonden stark gedämpft. Und wir haben ja leider am Ende des Grabenrohrs keinen Fühler, so dass wir auf das gedämpfte Signal an der WP angewiesen sind. Mit einer systematischen Messung und passender Überlagerung der Messkurven könnte man aber trotzdem Erfolg haben. Du müsstest das dann aber auch wirklich mal systematisch machen: -Zuerst einen WW-takt abwarten oder triggern. Dann WW sperren, damit das die Messreihen nicht stört und verfälscht. - Dann die WP auf festes Rück(Vor)lauf-Soll, damit sich ändernder Sollwert die Messreihen nicht verfälscht. Das sollte ohne Komfortverlust gehen, da die Temperaturen in den nächsten Tagen kaum schwanken. - So etwa eine Stunde nach WW-Ende 4 Takte mit 2800, 2500, 2200, 2800 L/h fahren und registrieren. Mit festem Sollwert! - Dann die Daten als TXT ausgeben und posten. Mal sehen, ob man die passend justieren, überlagert darstellen und dann was erkennen kann. - Sollwert wieder auf Automatik, WW freigeben, fertig. ;-)
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| | Zeit:
02.01.2026 10:00:53 |
Aber Du musst doch wissen, wie viel 63er Rohr am Ende übrig geblieben ist und abgeschnitten wurde? Die Differenz zu 100m müsste sich ja dann im Boden befinden.
Es wird ja immer etwas mehr geliefert als bestellt. Ich war eigentlich davon ausgegangen, dass Du - bis auf ein paar cm Sicherheitsreserve - alles verbuddelt hast. Platz genug wäre ja gewesen, oder? Das ist das maximum gewesen. Genug Abstand zur Kanalisation, Sonde und in der Mitte noch genug Platz für andere Bauvorhaben...Deich, Pool und Gartenhaus. -Zuerst einen WW-takt abwarten oder triggern. Dann WW sperren, damit das die Messreihen nicht stört und verfälscht.
- Dann die WP auf festes Rück(Vor)lauf-Soll, damit sich ändernder Sollwert die Messreihen nicht verfälscht. Das sollte ohne Komfortverlust gehen, da die Temperaturen in den nächsten Tagen kaum schwanken.
- So etwa eine Stunde nach WW-Ende 4 Takte mit 2800, 2500, 2200, 2800 L/h fahren und registrieren. Mit festem Sollwert!
Genau das haben wir doch hinter uns, bis auf ein Takt der 2400. Alle anderen laufen mit festen Sollwert, haben kein WW takt vorher und sind bei ähnlichen Außentemperatur. Nur der 2200l fehlt noch. Wie lange hat so ein Zyklus 4.1 - 4.4 in etwa gedauert?Es sprang die ganze Zeit meist aber nur 4,1 bis 4,3 ohne das sich die VL Temperatur geändert hat.
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| | Zeit:
02.01.2026 10:32:28 |
Genau das haben wir doch hinter uns, bis auf ein Takt der 2400.Nein, die anderen sind auch sehr unterschiedlich lang und starten mit unterschiedlichen Temperaturen: Volumenstrom / Starttemp.- Endtemp.(Diff.) / Dauer Minuten/ Spreizung 2800 / 5.5 - 3.9 (1.6) / 64 / 3.7-3,8 2700 / 5.8 - 4,0 (1.8) / 70 / 3.8-3.9 2600 / 5.8 - 3.9 (1.9) / 79 / 3.9-4.0 2500 / 5.6 - 4.0 (1.6) / 66 / 4.0-4.1 2400 / 5.4 - 4.1 (1.3) / 50 / 4.1-4.2 2300 / 5.3 - 3.7 (1.6) / 64 / 4.1-4.4 Und die Bilder der Messreihen sind auch sehr unterschiedlich. Kaum auswertbar wegen der Unterschiede. Daher hätte ich gerne die TXT Datei, in der die 4 Takte hintereinander stehen. Die Takte müssten wirklich gleiche Bedingungen haben, damit wir überhaupt was sehen können. Daher WW ausschießen, festen Sollwert, und dann hintereinander 2800, 2500, 2200, 2800 laufen lassen. Das sollte dann sehr ähnliche Startwerte nach ähnlich langen und ungestörten Kompressorpausen ergeben. Die 2800 zu Schluss noch mal, um ggfs. einen drift kompensieren zu können. Den 2200 hatten wir noch gar nicht, oder habe ich was übersehen?
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| | Zeit:
02.01.2026 11:03:58 |
Falls das missverständlich war: Die 4 Takte sollten mit einem vorher eingestellten festen Sollwert laufen, der sich während der 4 Takte nicht verändert.
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| | Zeit:
02.01.2026 11:44:14 |
Paar waren hintereinander glaub 2900 2800 2700
Woher teilweise die Laufzeit Unterschiede kommen kann ich auch nicht immer nachvollziehen. Ich Deaktiviere mal die Raumabhängikeit für die Messreihe.
Starte gleich den 2800. Ich hoffe ich bekomme es hin ohne das ich weg muss.
2200l/h hab ich noch nicht gemacht.
Alle Messreihe mit festen Werten hab ich so eingestellt.
2800 2500 2200 2800
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| | Zeit:
02.01.2026 12:45:16 |
Ich habe mal zum Vergleich Deine Messreihe vom 27.11.2021 (rote Kurve) in die 2600er Messreihe eingetragen. Die alte Messreihe hatte bei Ende des Sondenumlaufs 5.0°C, die neue 5.8°C. Auf diesen Punkt habe ich die beiden Messreihen geeicht. Die Mühe des Grabenbaus hat sich schon gelohnt, oder?
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| | Zeit:
02.01.2026 13:47:47 |
Das würde ich auch sagen. Vorher gingen ja nie 2k Spreizung im Heizkreis und auch nur mit Quellpumpe auf Maximal.
Gleich fängt der 2500l/h an.
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| | Zeit:
02.01.2026 16:29:06 |
Leider hab ich die Messreihe versaut. 2800 2500 ist durchgelaufen aber bei 2200 wurde WW gemacht. Hatte WW zwar abgewählt aber scheinbar hat die Heizung es nicht richtig gesetzt. Also nochmal das ganze. Mega ärgerlich. Hab die txt Datei trotzdem mal angehängt mit 2800 2500 2200(WW) https://www.dropbox.com/scl/fi/eafvkynr9quy3xetx7szm/ Pumpe-2800-2500-2200.txt?rlkey=xs02gv27vgqhp3q7lxwtg0bg5&st=brgk70ei&dl=0
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| | Zeit:
02.01.2026 16:40:59 |
Hier auch nochmal als Bild https://www.dropbox.com/scl/fi/pqy3310f5yz4x6g1ia1a8/ Pumpe-2800-2500-2200WW.jpg?rlkey=x10qe4nd5o56nxy8rk5rebx2w&st=x95wkgae&dl=0
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