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Wasserführender Kamineinsatz Aquaflam
Verfasser:
Fipsi1
Zeit: 19.01.2011 15:42:51
0
1476864
Hallo!

Hat jemand bereits Erfahrungen mit diesem Kamineinsatz?

Aquaflam 12

Weitere Details findet man beim Hersteller.

Verfasser:
Altbau-besitzer
Zeit: 27.06.2011 14:15:47
0
1546604
Ich wollte das thema nochmal nach oben holen, um auf evtl. Anwender zu stoßen.

Vielleicht hat ja auch der Threaersteller sich das Gerät gekauft.

Ich finde den Einsatz nämlich auch preislich wie technisch interessant.

Also bitte melden falls erfahrungswerte vorliegen.

MfG

Verfasser:
Fipsi1
Zeit: 03.07.2011 17:05:16
0
1548947
Ich habe vor wenigen Tagen den Kamineinsatz gekauft. Sieht optisch gut aus; Verarbeitung - soweit es der Laie beurteilen kann - auch ok. Der Installateur hat ihn auch begutachtet und war positiv überrascht. In den nächsten Wochen wird der Kamineinsatz an Puffer (Heizung) und Boiler (Warmwasser) angeschlossen und probeweise in Betrieb genommen. Echte Erfahrungen habe ich noch nicht.

Verfasser:
jojoaction
Zeit: 06.07.2011 22:47:17
0
1550449
Hallo Fipsi

dann halt uns mal auf dem laufenden wenn die Heizsaison losgeht, oder bereits früher erste Erfahrungen da sind.

Gruss

Jo

Verfasser:
joogile
Zeit: 16.08.2011 20:02:37
0
1568893
Zitat von Fipsi1 Beitrag anzeigen
Ich habe vor wenigen Tagen den Kamineinsatz gekauft. Sieht optisch gut aus; Verarbeitung - soweit es der Laie beurteilen kann - auch ok. Der Installateur hat ihn auch begutachtet und war positiv überrascht. In den nächsten Wochen wird der Kamineinsatz an Puffer (Heizung) und Boiler (Warmwasser)[...]


Hi Fipsi1, ich habe mir jetzt auch einen Aquaflam 17 gekauft, dauert aber noch bis zum Einbau. Ich werde meine Erfahrungen gerne bekannt geben, doch deins ist ja schon eine Weile her, hast Du schon irgendwelche Daten?
Gruß an alle Jooile

Verfasser:
tty11
Zeit: 24.10.2011 21:49:38
0
1597873
Zitat von joogile Beitrag anzeigen
Zitat von Fipsi1 Beitrag anzeigen
[...]


Hi Fipsi1, ich habe mir jetzt auch einen Aquaflam 17 gekauft, dauert aber noch bis zum Einbau. Ich werde meine Erfahrungen gerne bekannt geben, doch deins ist ja schon eine Weile her, hast Du schon irgendwelche Daten?
Gruß an alle Jooile


Hallo, es muesste doch mittlerweile zum Thema ein paar Neuigkeiten geben? ;-)
Ich bin selbst gerade am Suchen und Ueberlegen und der Aquaflam kaeme evtl.in Frage. Deshalb wuerde ich mich sehr freuen ein paar Meinungen zu hoeren.
Vielen Dank schon mal.

Gruesse

Verfasser:
Altbau-besitzer
Zeit: 02.11.2011 09:46:44
0
1602362
Gibt es denn immer noch keine erfahrungsberichte oder gar Bilder von dem Einsatz im eingebautem Zustand?

Wäre bitte wirklich toll.

MfG

Verfasser:
DerD
Zeit: 04.11.2011 16:25:09
0
1603727
Hallo,

ich habe mir gerade den Aquaflam 12 gekauft.
Der Einbau ist zum Ende 11/2011 geplant.
Was mich allerdings jetzt schon stutzig macht sind folgende Punkte:
1. schlechte Erreichbarkeit der Schrauben zum Abnehmen des Rahmens
2. die Plastikbestandteile der Elektronik, welche direkt an der
Verkleidung des Ofens sitzen
3. die in die Front integrierte Klappe zum Öffnen der Ofentür - ich
befürchte, die ist zum Finger verbrennen
4. komplett fehlende Begleitdokumente
allerdings war ein Satz Batterien enthalten ;-)
Fazit:
Die Wareneingangskontrolle war ernüchternd. Ich hätte mir etwas mehr Begleitmateriel gewünscht.

Wenn jemand bereits Erfahrungen mit dem Einbau hat, wäre es schön, wenn er diese posten würde.

MfG
DerD

Verfasser:
tty11
Zeit: 04.11.2011 21:08:29
0
1603884
Hallo DerD,

danke fuer die ersten Eindruecke! Zum Thema fehlende Dokumente stellt sich als erstes die Frage bei wem Du den Aquaflam gekauft hast?
Ist es deren "Verschulden" oder Nachlaessigkeit oder gibt der Hersteller dem Geraet keinerlei Dokumente mit?
Muss dem Geraet nicht mimdestens 'ne Bescheinigung ueber die technische Abnahme und die Erfuellung diverser Normen/Verordnungen beiliegen? Mein Schorni hat mir z.B. auch gesagt, dass die Angaben wie gross der nichtbrennbare Bereich (z.B. Glasplatte oder so) vor dem Ofen sein muss irgendwo in der Beschreibung des Geraetes enthalten ist...
Zur Elektronik: wegen des Hinweisses auf die Batterien vermute ich Du hast die Variante mit der Basissteuerung? Koennte das bei der Komfortsteuerung anders aussehen? (Weil ich mich speziell fuer diese interessiere)
Die Schrauben zum Abnehmen des Rahmens muessen ja auch nach dem "Einmauern" zum wieder Anbringen erreichbar sein?
Koentest Du evtl ein paar Fotos von den kniffligen Ecken machen und bereitstellen?
Der angesprochene Griff wirkt auf den Werbe-Fotos aufgrund seiner versenkten Bauweise ja erstmal ganz "chic". Nach dem Hinweis sehe ich das jetzt aber eher kritisch. Wird der Einsatz dort nicht so heiss oder ist der Griff von innen her gut isoliert? Oder ist das dann tatsaechlich ein Minuspunkt?

Vielen Dank fuer ein paar weitere Erlaeuterungen/Infos im Voraus schon mal.

Mit besten Gruessen

Verfasser:
chris-79
Zeit: 04.11.2011 22:44:09
0
1603946
Hallo,

nachdem ich jetzt jahrelang immer mal wieder viele nützliche und auch unnützliche Informationen durch zahlreiche Foren bekommen habe, habe ich mich jetzt mal aufgerafft, meinen ersten Forumsbeitrag zu schreiben.

Ich habe mir im Juli den Aquaflam 12 mit einem Zubehörset zugelegt.

Ich wollte so gut wie komplette Installation komplett alleine machen, habe sowas aber noch nie vorher gemacht und hatte nur Informationen durch das Internet. Ich bin Energieelektroniker mit Weiterbildung zum Elektrotechniker. Die Leitungsverrohrung wollte ich auf jeden Fall von Heizungsinstallateur machen lassen, dieser hatte aber nur wenig Zeit und hatte auch schon mal schlechte Erfahrungen mit einem wasserführenden Kamin gemacht.

Im August habe ich dann in 2 Urlaubswochen mit der Installation begonnen. Der Kamineinsatz sollte in der Wohnzimmerecke installiert werden, wo der erst 2 Jahre alte Kaminofen stand. Der alte Ofen wurde ausgebaut, die Aussenwände die mit Rigips und dahinter liegendem Styropor verkleidet waren, wurden aufgeschnitten und dann oberhalb von ca. 50cm mit Promasilplatten verkleidet. Dies sei bei tragenden Aussenwänden Vorschrift habe ich gelesen. Den unteren Bereich habe ich mit Ytong Steinen ausgemauert, da es unten ja nicht so warm wird.

Den Holzparkettboden habe ich aufgeschnitten und die ganze Unterkonstruktion und die darunterliegende Dämmung bis auf den Beton von der Kellerdecke entfernt.

Den Kamineinsatz habe ich dann auf jeweils 2 Betonstein rechts und links mit jeweils 10cm Stärke gestellt, damit er nicht zu tief steht. Und so habe ich mir auch das ca. 70 EUR teure Stahlgestell gespart. Die insgesamt 4 Betonsteine wurden Beton fixiert. Den Kamineinsatz habe ich mit 2 Flacheisen auf den Betonsteinen festgeschraubt.

Danach wollte ich den Kaminfeger vorbei kommen lassen, damit er sich das ganze anschaut ob auch alles in Ordnung ist. Dieser hatte zu der Zeit leider Urlaub, war aber zu Hause, hab dann ein paar Fotos gemacht und bin mit der Doku vom Ofen zu ihm gefahren. Er meinte es sei soweit alles ok und er braucht da nicht extra vorbei zu kommen und ich kann den Ofen so wie er ist ummauern. Allerdings bemängelte er, dass der Ofen nicht für Dauerbrand geeignet ist. Aber die Nacht durch wird der Ofen ja eh nicht befeuert.

Hinter und seitlich von dem Ofen habe ich dann 2 Kernbohrungen mit 63mm für den Vor- und Rücklauf gebohrt. Die Maschine dafür habe ich mir in nem Auslandseinsat in China besorgt, (Handbohrmaschine mit 1800 Watt, 63mm Krone und 140mm Krone für zusammen ca. 50 EUR). Für die Aussenluftzufuhr bin ich mit der 140mm Krone durch die 40 cm starke Aussenmauer. Für den Sicherheitswärmetauscher habe ich zwei 25mm Bohrungen gemacht.

Da der Heizunginstallateur dann keine Zeit hatte und ich im Internet verschiedenen Anschlussschemas für wasserführende Kaminöfen gefunden habe, habe ich mich entschlossen, auch die Verrohrung selbst zu machen. Im Löten hatte ich nur Erfahrung mit Leiterplatten und elektronischen Bauteilen und beim Dachdecken hab ich schon mal 2 Dachrinnen gelötet und dies hat nach dem ersten Fehlversuch auch gut geklappt. Aber auch hier fand ich im nem Forum eine gute Anleitung wie man Kupferrohre lötet und ich muss sagen, es ist kein Hexenwerk wenn man handwerkliches Geschick und technisches Verständniss hat. Im Nachhinein waren dann von über 60 Lötstellen "nur" eine ganz leicht undicht, die dann aber nach dem 3ten mal nachlöten auch endlich dich war.

Für die ganzen Gewindeverschraubung am Ofen sowie am Puffer, 3-Wege-Ventil und Einspeisung zum Heizkreis habe ich Hanf und Fermit benutzt. Mit Hanf und Fermit hatte ich auch erst zu tun, als ich letztes Jahr einen Brunnen gebohrt und geschlagenen habe. von ca. 35 Verschraubungen war dann auch nur eine minimal undicht, die ich zum Glück kurz vor dem Einmauern entdeckt habe.

Nach 2 Wochen war dann das Aufstellen des Ofens, das Isolieren der Aussenwand und die komplette Verrohrung von Ofen, Puffer, Sicherheitswärmetauscher und Einbindung zum Heizkreis fertigstellt. Da ich aber nach meinen Urlaub für 4 Wochen nach Taiwan musste, hab ich das Befüllen der Anlage bis auf meine Rückkehr vorschoben. Danach hatte ich auch nochmal 2 Wochen Urlaub die für das Ummauern und Verfliesen des Kamineinsatzes gedacht waren.

Nach meiner Rückkehr aus Taiwan habe ich das System dann erst mit Druckluft und dann mit Wasser befüllt. Die zwei obengenannten Leckagen wurden beseitig und dann wurde das System mit einem Druck von 2,6 Bar über eine Woche lang beaufschlagt und es gab dann keine weiteren Druckabfälle bzw. Leckagen. Danach habe ich den Druck auf 1,9 Bar reduziert.

Beim ersten Einfeuern machte ich nur ein kleines Feuer mit wenig Holz, da ich den Pufferspeicher noch durch Bypassleitungen überbrückt hatte. Nach ca. 10 min. war die Wassertasche des Ofens dann auf 63 Grad und die Rücklaufanhebungs trat in Kraft. Die enstandene Wärme wurde dann durch 2 Fußbodenheizungen abgeführt. Am nächsten Tage wurde dann etwas mehr eingeschürt und ich konnte die 2 Fußbodenheizungen und 3 Heizkörper betreiben.

So, falls Sie jetzt bis hier gelesen haben jetzt noch ein aktuelles Fotos wie es bis jetzt aussieht:

[img]http://
[/img]

Verfasser:
tty11
Zeit: 04.11.2011 23:45:10
0
1603970
Hallo chris-79,

vielen Dank fuer Dein ausfuehrliches Posting und Respekt so ein Vorhaben so ziemlich in Eigenregie durchzuziehen!
Welche Steuerung hast Du? Die manuelle, die batteriebetriebene Basissteuerung oder die "Vollautomatik" mit Display und Pumpensteuerung?
Unterlagen und Dokumente waren vollstaendig dabei?
Der Griff der Ofentuer wird heiss oder ist das kein Problem?
Wie sind sonst die Erfahrungen mit dem Einsatz bezueglich Leistung, Holzverbrauch, "Verbrennungsqualitaet" und Scheibensauberkeit?

Weiterhin frohes Schaffen bis zur endgueltigen Vollendung dieses Projekts!

Beste Gruesse

Verfasser:
AlexM2
Zeit: 15.11.2011 11:27:24
0
1609278
Hallo,
ich habe einen Aquaflam 12 Prisma seit Anfang Oktober in Betrieb.
Er ist an einen 850l Puffer (Hygenio von Gasokol) angebunden.
Die Unterstützung der (Öl)-Heizung erfolgt über Rücklaufanhebung.
Steuerung ist Standard.
Eingemauert habe ich ihn noch nicht, bin mir noch über das Design unschlüssig.

Folgendes kann ich dazu beitragen:
Die Griffe werden nicht heiß, ein Bedienen und Befeuern ist ohne Handschuhe möglich.
Auch das Batteriefach wird nicht heiß.

Es lag eine Beschreibung im Aschefach, wo auch die Zertifizierungen drin sind.
Ein Schild mit allen Daten ist aber auch hinten am Ofen angebracht.

Die Heizleistung ist meiner Meinung nach gut, in 3 bis 4 Stunden ist der Puffer von ca. 45 Grad komplett auf 65 bis 70 Grad.
Warmes Brauchwasser habe ich bereits 1 Stunde nach dem Anfeuern.
Der Aufstellraum (ca. 150 Kubikmeter) hat 23 Grad während des Betriebes.

Lediglich zwei Mängel habe ich:
- Der Türgriff ist bei mir schon blank gegriffelt(Farbe ab).
Ersatzfarbe habe ich aber.
- Die Reinigung ist sehr mühsam, ich komme sehr schlecht an die Wärmetauscher.

Nun hab ich aber auch zwei Fragen:
Wo bekommt man die Komfortsteuerung?
Mein Lieferant hat sie nicht.

Was meint ihr mit Rahmen abschrauben?
Ist das die Front, deren Schrauben nach dem Öffnen der Tür erreichbar sind?
Kommt man dann auch besser an die Wärmetauscher?

Gruß, Alex

Verfasser:
tty11
Zeit: 15.11.2011 18:12:08
0
1609552
Hallo AlexM2, danke Dir fuer die Infos. Zu Deinen Fragen:
Obwohl ich den Einsatz noch nicht in Natura vor mir gesehen habe, behaupte ich, dass mit dem Rahmen nur die Umrandung/Einfassung der Tuer gemeint ist, die man zum leichteren Ummauern abmachen kann. Wie 'ne Art Blendrahmen halt. Stimmt mir jemand zu der das Ding schon hat? An die Waermetauscher wirst Du dadurch auch nicht besser rankommen... Entweder von innen oder von oben durch 'ne Reinigungsoeffnung im Rauchrohr. Muss man denn da so oft ran?

Die "Komfort"-Steuerung hab ich gleich mit dazubestellt aber ich hab das Teil eben noch nicht da. Bestellt hab ich beim "deutschen Vertriebspartner" in Dresden
Kamdi24 (Schindler + Hofmann), siehe: www.aquaflam.de

Hoffe das Dir hilft weiter.
Und gleich noch ein paar Rueckfragen ;-)

Welche Ruecklaufanhebung hast Du verbaut? (ESBE/Laddomat/...) Wieviel Grad?
Welchen Rohrdurchmesser hast Du zum Puffer gelegt?
Wieviel kg Holz verheizt Du da ca. waehrend der 3-4 Stunden?
Wie warm wird der Einsatz so von aussen? Wenn man den noch ein bisschen einmauert, besteht dann noch 'ne Chance sich daran den Hintern ein bisschen aufzuwaermen oder geht das meiste eben doch uebers Wasser weg?

Fragen ueber Fragen...

Gruesse

Verfasser:
AlexM2
Zeit: 15.11.2011 19:23:41
0
1609595
Super, endlich kann man sich mal austauschen über den Ofen.

Ok, das mit dem Rahmen sehe auch so.
Die Wärmetauscher befrei ich ab und zu vom Ruß.
Von oben kommst Du da nicht dran.
Ruß hab ich immer etwas, obwohl mein Holz 20-25% Restfeuchte hat.
Die Scheibe verrusst auch etwas, läßt aber super mit feuchtem Zeitungspapier reinigen.

Die Rücklaufanhebepumpe wird durch ein Thermostat von ESBE ab 60 Grad im Ofen eingeschaltet.
Gemischt wird die Rücklaufanhebung durch einen Oventrop 3-Wege-Mischventil.
Sieht so ähnlich aus wie das kompakte Teil von Kamdi.
Nur werkelt bei mir ne Alpha2 mit 16 Watt. ;-)
Der Puffer wird in der Regel mit 70 Grad angegangen.

Mein Installateur hat 28'er Rohre für den Wärmetransport genommen und 22'er für die thermische Ablaufsicherung.
Da hat er auch noch was spezielles gemacht, was ich gar nicht bedacht hatte.
Damit das (Trink)Wasser in der Zuleitung zur thermischen Ablaufsicherung nicht ewig steht, hat er eine Ringleitung zu Ofen gelegt.
Diese wird immer bei Warmwasserverbrauch gespült.
So steht das Wasser höchstens in der TAS im Ofen und nicht in der Leitung.
Die TAS sollte in der Rgle ja selten gebraucht werden.
Der Ablauf geht dann im Keller in den Kanal.
Insgesamt sind es so 5 Leitungen plus die 130'er Luftzufuhr.
Ich musste ein ordentliches Loch in den Boden für die Durchführung machen. ;-)

Eins fällt mir noch ein, mein Heizungs-Man hat über die (5/4"?)Anschlüsse am Ofen gemeckert.
Die Gewinde sind wohl sehr groß, die hat er erst im zweiten Anlauf mit viel Hanf und Fermit sowie konischen Muffen dicht bekommen.

In 3-4 Stunden gehen so 1,5 bis 2 Körbchen mit Holz weg.
Keine Ahnung wieviel Kilo das sind, kann ich aber mal messen.
Er ist auf jeden Fall sparsammer als mein Kachelofen, den ich vorher hatte.

Die meiste Hitze geht nach oben weg, das Rauchrohr wird auch gut heiß.
Nach vorne strahlt er auch ganz gut.
Teilweise sitze ich in der Unterhose da.
Soviel zum Hintern Aufwärmen. ;-)
Wenn er ummauert ist, wird das wohl etwas besser, man kann aber ein paar Luftschlitze nach oben lassen zur Raumheizung.

Lieber mehr Energie ins Wasser, als den Raum überheizen.
Über den Ofen geht es ja an den Puffer und von da wieder in die FBH oder Radiatoren.
So heizt Du ja auch den Raum.
Die Leistung passt schon, jeden falls bei uns mit 10/2 KW.
Der 17'er wäre bei uns zu groß.
Welchen hast Du denn bestellt?

Nochmal zur "Komfort"-Steuerung.
Hast Du einen link zu der Steuerung und was kostet die?
Ich finde die jedenfalls nicht auf Kamdi.
Ich meine die Steuerung, welche das Luftklappen-Servo des Ofens steuert, nicht die Rücklaufanhebung.

Bei der Basissteuerung die ich habe ist unten am Ofen ein Drehregler, welcher die Klappe zur externen Luftzuführung hinten am Ofen steuert.
Je nach Stellung des Drehreglers ist die Klappe zu, ein wenig, viel oder ganz Ofen.
So kann ich die Verbrennung etwas steuern.
Die Komfortsteuerung soll die Luftklappe in Abhängigkeit zur Wassertemperatur im Ofen steuern, was natürlich auch seinen Reiz hat.
Meinst Du diese Regelung?

Gruesse
Alex

Verfasser:
tty11
Zeit: 15.11.2011 20:13:49
0
1609627
Zitat von AlexM2 Beitrag anzeigen
Super, endlich kann man sich mal austauschen über den Ofen.
[...]

Nun gut, bei mir eben noch in Abwesenheit des Diskussionsgegenstandes ;-)

Stimmt, die Steuerung wird nicht explizit angeboten. Da aber in allen Prospekten und Downloads auf der Seite aquaflam.de (oder cz, oder oder) ueber die Komfortsteuerung geredet wird, hab ich die per Mail direkt angefragt und von vornherein mitbestellt. Gesteuert wird die Luftklappe anhand der Wassertemperatur und eines Tuerkontaktschalters. Man kann auch noch 'ne Pumpe schalten und mehrere Temperaturfuehler (z.B. Puffertemperatur) mit anzapfen und verarbeiten (eben fuer die Pumpenansteuerung).
Aber das ist alles noch nur theoretisches Wissen...
Kosten ca. 300 Euro Aufpreis auf den Grundpreis des Einsatzes mit der Basissteuerung (1400). Auch noch gesehen bei Ofenfuchs und Ofenseite und und ... Mit unterschiedlichem Aufpreis bei unterschiedlichen Grundpreisen und unterschiedlichen Versandgebuehren ;-) , sodass der Gesamtpreis bei allen um ca. 100-200 abweicht.

Bestellt hab ich auch den 12kW. Gelockt hat mich genau das Verhaeltnis von Wasser zu Luft, weil ich hoffe, dass trotzdem im Aufstellraum (WoZi+Kueche ueber 50qm) die FBH nicht immer ganz ausgeht. Puffer hab ich 1000l von der Solaranlage (14qm), die aber in der winterlichen Heizperiode nicht wirklich eine Konkurrenz fuer den Kamin darstellt.

Deine Ruecklaufanhebung macht also bei 70 Grad den Weg zum Puffer frei? Wo habt ihr die eingebaut? Wie weit weg vom Ofen? Die soll zwar ofennah sein, ich will die aber keinesfalls mit in die Ummauerung. Also muss die in den Keller. Die Loecher in der Decke hatte ich mir schon im Rohbau bohren lassen. Reicht schon, jetzt das Parkett und den Estrich aufmachen zu muessen :-(

Steht in den Unterlagen des Einsatzes was zur geforderten Daemmung/Schutz der dahinterliegenden Waende?

Gruesse

Verfasser:
Altbau-besitzer
Zeit: 15.11.2011 22:40:03
0
1609707
mein 12er mit panorama scheibe kam (nach anfänglicher falschlieferung) letzte woche.

aufstellen und erste pläne zur ummauerung werde ich morgen machen.

ich möchte nur mal etwas zum dämmen der rückwand machen. hatte da nämlich nen gespräch mit dem schorni.

zum einen muss vor den vorhanden schornstein eine sogenannte vormauerung von 12 cm in zb vollziegel. davor muss dann noch eine 6 cm calcium silikat platte und dann noch 6 cm konvektionszone rund rum.

ach und aller zwei jahre messpflichtig ist er auch :-)

na ich bin mal gespannt was das noch wird :-)

Verfasser:
AlexM2
Zeit: 16.11.2011 07:53:09
0
1609767
Aha, dann frage ich die Komfortsteuerung mal an.
Mal sehen ob ich die noch nachrüsten kann.
Der Temp-Fühler ist ja auch bei mir drin.
Wobei sich die Frage stellt, ob sich das bei dem Preis lohnt.
Eine Pumpenansteuerung habe ich ja schon.

Zum Thema Dämmung/Schutz der dahinterliegenden Wände, soweit ich mich erinnere steht nichts in den Unterlagen.
Aber da sieht man auch mal wieder die Unterscheide bei den Schornis.
Meiner kam, sah und sagte alles super.
Von Messpflicht keine Rede.
Die Wand hinter dem Ofen ist Fermacell(?) verkleidet.
Zwischen Ofen und Wand/Kamin sind aber auch 30 bis 40cm Platz.
Ansonsten ist nichts zwischen Ofen und Wand bzw. Schornstein.
Ok beim Ummauern muss ich zwangsläufig zwischen Ofen und Wand nochmal Ziegel hoch ziehen, sonst habe ich ja keinen halt für den "Deckel".
Aber beim Ummauern bin ich noch lange nicht, erst so das Teil mal eine Zeit laufen und sich bewähren.

Ach so, meine Rücklaufanhebung ist 4-5 Meter vom Ofen weg im Heizungskeller.
Kritisch ist ja der Moment wo die Pumpe anspringt, wegen Schwitzwasser.
Wenn man den Ofen aber ordentlich anheizt, ist das kein Thema.
Ich fahre den immer ca. 15 Minuten Vollast, dann beginnt meist auch schon das Anfahren des Puffers.
Also so nah wie möglich schon, aber in der Ummauerung muss es wohl nicht sein.

Gruß, Alex

Verfasser:
Altbau-besitzer
Zeit: 16.11.2011 09:52:34
0
1609828
tja alex,

und genau wel eben nichts in der anleitung steht, muss nach den gesetzlichen regelungen gedämmt werden.

mein schornie hat mir da eine schöne pdf geschickt wo das drin steht wie das auszuführen ist :-(

da dieser ofen nirgends als einzelraumfeuerstätte deklariert ist, sind a wohl seit diesem jahr alle öfen über 4 kw messpflichtig.

wüde mich mal interessieren warum deiner nicht messpflichtig sein soll.

grrrrr sowas aber auxh

Verfasser:
AlexM2
Zeit: 16.11.2011 12:58:59
0
1609928
Das mit der feuerfesten Ummauerung finde ich gar nicht mal so schlecht, das werde ich auch machen.

Mein Schorni gab mir lediglich den Hinweis, das der Ofen die 2. BImSchV erfüllen solle, sonst gäbe es ab 2014(?) eventuell Probleme.
Die erfüllt er und so war er zufrieden.
Vielleicht hat er auch "vergessen", mich über die Messpflicht aufzuklären und steht in zwei Jahren an meiner Tür und möchte messen. ;-)
Aber eine Stelle, wo das explizit geschrieben steht habe ich noch nicht gefunden.
Hast Du eine?
Was ich aber gefunden habe, ist die Tatsache, daß Ölheizungen unter 12 Jahren nur noch alle 3 Jahre überprüft werden sollen.
Meine ist 7 Jahre alt und der Schlingel hat die 2010 und 2011 nachgemessen und natürlich auch berechnet. tststs...

Gruß, Alex

Verfasser:
tty11
Zeit: 16.11.2011 15:11:46
0
1610011
Ja, die feuerfeste Ummauerung... Mein Schorni sagte da nur: wenn was in der Beschreibung zum Ofen steht dann mach das so, aber sonst? - er sei kein Ofenbauer.

Wegen Messen hat er nichts gesagt, nur wegen Kehren. Und das ist ja klar das er das ab und an machen muss. Weiterhin sei ja noch nicht mal richtig klar, wie denn die BImSchV 2 ueberhaupt zu messen waere, sagt er.

Gruesse

Verfasser:
Altbau-besitzer
Zeit: 16.11.2011 20:31:58
0
1610296
es ist eben mist, das mal überhaupt nichts in der anleitung steht wie es der hersteller wünscht. deswegen gelten die gesetzlichen regelungen.

:-(

Verfasser:
DerD
Zeit: 18.11.2011 19:13:04
0
1611700
Hallo und erst einmal vielen Dank für die umfangreichen Beiträge.

Mit der Installation meines Kamineinsatzes (KE) wird es noch dauern, da der bestellte Pufferspeicher inkl. Solar und Brauchwasser zuerst nicht lieferbar war und anschließend in abgeänderten Maßen kam (bestellt über www.ofenseite.com).
Der Speicher passt somit von der Höhe her nicht in meinen Altbaukeller.
Das ist sehr ärgerlich und mir läuft die Zeit weg.
Vom Lieferanten würde ich mir deutlich mehr Engagement erwarten, aber bei der ofenseite.com herrscht meines Erachtens Gleichgültigkeit vor.

Zum Rahmen:

Die Schrauben zum Abnehmen des Rahmens findet man, wenn man die Tür öffnet im Bereich, wo die Dichtungen aufsetzen.
Wenn man dann wirklich die Schrauben lößt, den Temperaturegler an der Front entfernt und die Stange zum arretieren der Tür demontiert, dann hat man die gesamte Front mit samt Tür in der Hand - so sieht es zumindest aus, eine andere Erklärung kann ich nicht finden.
Fraglich, ob das sinnvoll ist.

Zu den Papieren:

Meinem KE haben keine Papiere beigelegen. Das Personal von der ofenseite.com sagte, dass man sich die downloaden müsse.
Immerhin lagen schon Batterien für die Zuluftsteuerung im Aschekasten.

Zur Feuerstättenschau:

So nennt man die Besichtigung des bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers (so nennt der sich ab 01.01.2013).
Dieser hat in den sieben Jahren, in denen er den Zuschlag durch europaweite Ausschreibung für euren Bezirk bekommen hat, zweimal die Feuerstätte zu besichtigen(Schornsteinfegerhandwerksgesetz - EU konforme Auslegung ab 01.01.2013)

Zur Messung am KE:

Die Feuerstättenschau ist keine Messung.
Die Werte, die der KE hat sind vom Schonsteinfeger aus den Begleitpapieren zu entnehmen.
Für Kamineinsätze in geschlossener Bauweise gilt:
- DIN EN 13229
- 1.BImschGV (bis 31.12.2014): CO[g/m³] 2,0 u. Staub[g/m³] 0,075
- 2.BimschGV (ab 01.01.2015) : CO[g/m³] 1,25 u. Staub[g/m³] 0,04
- Mindestwirkungsgrad 75%

Somit erscheint in sieben Jahren zweimal der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger prüft den KE und die Begleitpapiere und im Anschluss bekommt ihr den Feuerstättenbescheid, diesem könnt ihr dann die notwendigen Schornsteinfegerarbeiten entnehmen und wann diese umzusetzen sind.
(und wieder mehr Bürokratie und Kosten für ein vereintes Europa)
Immerhin, dank EU Vorgabe bundeseinheitlich gelößt.

Hilfreiche Tips und Informationen gibt es zum Heizen mit Holz beim Umweltbundesamt - lohnt sich für alle, die mit dem Gedanken spielen einen Ofen oder Kamin zu betreiben.

@AlexM2: kannst Du eventuell eine Skizze von deiner Ringleitung posten - mir fehlt da gerade die Fantasie.

@tty11: die Begleitpapiere sind, gem. ofenseite.com standardmäßig nicht dabei, da diese auf tschechisch sind, was eh keiner verstehen kann. Ein Download ist daher notwendig. Übrigens ist auf meinem KE nicht ein Hinweisschild o.Ä. aufgeklebt oder so.

Mein KE soll die Luftzufuhr über einen integrierten Fühler in der Wassertasche und nach Einstellung am Regler in der Front des KE automatisch regeln, so wenigstens die Angaben. Ich bin nicht sicher, ob das die Basis- oder Komfortsteuerung ist. Meine Bedenken galten auch nicht den Batterien, sondern der Elektronik an der Seite des KE.


Verfasser:
AlexM2
Zeit: 21.11.2011 14:07:14
0
1613329
Zum Skizzieren fehlt mit im Moment die Zeit, aber es ist eigentlich ganz einfach.
Für die TAS hätte eine Stichleitung mit Frischwasser bis zum Ofen gehen müssen.
Diese Leitung wäre bei mit ca. 4-5 Meter lang gewesen.
Dort drin hätte das Wasser ewig gestanden, es sei denn die TAS löst aus oder ich löse die TAS von Hand aus.
Solche Leitungen sollten alle paar Tage gespült werden, weil das Brackwasser darin irgendwann das Trinkwasser vegiftet.

Um das generell zu umgehen, hat mein Heizi quasi eine Kaltwasserleitung, welche öfters gebraucht wird (bei mir ist es die kalte Brauchwasser-Zufuhr zum Puffer) am Ofen "vorbeigelegt".
Auf diese Weise ist die Stichleitung zur TAS nur 10cm lang.
Nachteil ist eine zusätzlich 22'er Leitung zum Ofen, Kaltwasser hin und zurück.

Nochmal zu Verständnis:
Es wird Kaltwasser für die TAS am Ofen vorbeigeführt.
So habe ich Kaltwasser für die TAS und die Leitung wird regelmäßig gespült.

War das jetzt so verständlich?
Wenn man eh eine Wsserleitung in der Nähe des Ofens hat ist es wahrscheinlich gar nicht nötig.
Bei mir fand ich es aber sinnig.

Gruß, Alex

Verfasser:
tty11
Zeit: 21.11.2011 23:38:30
0
1613679
Bei mir waeren das auch ca. 5m Frischwasserleitung bis zur TAS. Und fuer eine Ringleitung dann nochmal genausoviel auf dem Rueckweg. Koennte man das Problem des abgestandenen Wassers nicht auch durch ein Rueckschlagventil oder Rueckflussverhinderer loesen? Sind diese Bauteile fuer sowas gedacht?
Wie gross oder akut ist denn das Problem mit den selten benutzten Trinkwasserleitungen? Unter welchen Umstaenden laeuft das abgestandene Wasser aus der Stichleitung zurueck in die restliche Hausinstallation?

Verfasser:
AlexM2
Zeit: 23.11.2011 07:37:56
0
1614374
Ich fand die zusätzlich nunmehr 5. Leitung zum Ofen auch nicht so prickelnd, aber da ich unser Leitungswasser auch trinke, war es mir das wert.
Generell gilt ja die Empfehlung alle Leitungen im Haus regelmäßig zu spülen.
Ich habe noch zwei so Stichleitungen, die nach draussen gehen (Garten usw.).
Die nutze ich aber auch ab und zu.
Die TAS wird aber im Zweifelsfall nie genutzt.

Nach nun mehr 6 Wochen mit dem Ofen, habe ich auch so langsam ein Gefühl für die Bedienung.
Der verhält sich doch etwas anders als mein Kachelofen.
Ich hatte das Problem das nach 3h häufig die Flamme immer kleiner wurde, trotz voller Luftzufuhr.
Nun habe ich aber ein Verfahrten was besser funktioniert.
Ich heize mit kleinem Geäst (das gibt schon ein beängstigende Hitze ab) bis eine schöne Grundglut da ist, mit offenem Schieber im Rauchrohr und voller Luft.
Dann lege ich größeres Holz nach, schliesse die Rauchrohrklappe und drehe die Luft auf 50%.
So habe ich eine schöne ruhige Flamme, welche ca. 50% des Feuerraum einnimmt.
Ich darf nicht zu spät nachlegen, wenn die Grundglut nicht mehr ausreichend vorhanden ist, wird's eng.
Notfalls muss ich wieder etwas kleiners nachlegen.
Da war mein Kachelofen gutmütiger.

@Chris-79:
Hast Du bei Dir die Metallschiene mit den Schlitzen, die zwischen Feuerraum und Scheibe unten reingesteckt wird rausgenommen?
Ich sehe die auf Deinem Bild nicht.
Wenn ja, warum?

Wie siehts denn nun bei euch aus, ich hätte mal gerne Erfahrungswerte mit der Komfortsteuerung. :-)
Gruß, Alex

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tricktracker schrieb: Die Definition Glanzruss hätt ich mal gern auf einem Foto gesehen. Schimmerts denn nur ein wenig wenns Licht drauf kommt oder kommt das richtig strahlend zurück? Klar kommt das ganze über die Rücklaufanhebung...
HP02 schrieb: Wäremepumpe: Vor-Rücklauf liegt so zwischen 33 und 40 Grad, wobei die Spreizung typ. 2 Grad ist. Heist bei 33° Rücklauf zur WP hin ehizt die ca. 1-2° auf, so dass 35° in den WP Vorlauf. Das ganze steiger...
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Wasserführender Kamineinsatz Aquaflam
Verfasser:
AlexM2
Zeit: 23.11.2011 07:37:56
0
1614374
Ich fand die zusätzlich nunmehr 5. Leitung zum Ofen auch nicht so prickelnd, aber da ich unser Leitungswasser auch trinke, war es mir das wert.
Generell gilt ja die Empfehlung alle Leitungen im Haus regelmäßig zu spülen.
Ich habe noch zwei so Stichleitungen, die nach draussen gehen (Garten usw.).
Die nutze ich aber auch ab und zu.
Die TAS wird aber im Zweifelsfall nie genutzt.

Nach nun mehr 6 Wochen mit dem Ofen, habe ich auch so langsam ein Gefühl für die Bedienung.
Der verhält sich doch etwas anders als mein Kachelofen.
Ich hatte das Problem das nach 3h häufig die Flamme immer kleiner wurde, trotz voller Luftzufuhr.
Nun habe ich aber ein Verfahrten was besser funktioniert.
Ich heize mit kleinem Geäst (das gibt schon ein beängstigende Hitze ab) bis eine schöne Grundglut da ist, mit offenem Schieber im Rauchrohr und voller Luft.
Dann lege ich größeres Holz nach, schliesse die Rauchrohrklappe und drehe die Luft auf 50%.
So habe ich eine schöne ruhige Flamme, welche ca. 50% des Feuerraum einnimmt.
Ich darf nicht zu spät nachlegen, wenn die Grundglut nicht mehr ausreichend vorhanden ist, wird's eng.
Notfalls muss ich wieder etwas kleiners nachlegen.
Da war mein Kachelofen gutmütiger.

@Chris-79:
Hast Du bei Dir die Metallschiene mit den Schlitzen, die zwischen Feuerraum und Scheibe unten reingesteckt wird rausgenommen?
Ich sehe die auf Deinem Bild nicht.
Wenn ja, warum?

Wie siehts denn nun bei euch aus, ich hätte mal gerne Erfahrungswerte mit der Komfortsteuerung. :-)
Gruß, Alex
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