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Sammelsicherung wiederherstellen=
Verfasser:
MikeMike91
Zeit: 10.02.2011 14:11:10
0
1490174
Hallo zusammen,

in einem Mehrfamilienhaus wurde festgestellt, dass irgendwann vor x Jahren in der oberen Wohnung die Sammelsicherung der Steigleitung entfernt wurde... warum auch immer...

Nun wird zurecht gefordert, wieder für Sicherheit zu sorgen.

Meine Frage. Was ist besser?

1. Die Sammelsicherung wieder einbauen? (Wer trägt da die Kosten, wenn der Verursacher schon lange nicht mehr Eigentümer ist?)

oder

2. Alle Wohnungen mit Einzelsicherungen (sofern nicht bereits vorhanden) nachrüsten?

Welchen Weg sollte die Gemeinschaft sinnvoller Weise gehen und warum?

Gruß von Mike

Verfasser:
Tilly
Zeit: 10.02.2011 17:34:32
0
1490282
Moin Mike,

da stellt sich dann die Frage, ob die Sammelsicherung komplett zurückgebaut wurde oder nur Teile davon.
Da sind wir dann bei einem anderen Thema.
Stagnation (Bosy-Online)

Gruß, Tilly

Verfasser:
MikeMike91
Zeit: 10.02.2011 19:18:49
0
1490363
Oh, das weiß ich nicht genau. Erkennbar ist lediglich, dass die Endstrangbelüfter fehlen, also diese Aufputz-Trichter, so wie ich sie schon in Altbauwohnungen hier in der Gegend (NRW) gesehen habe.

Verfasser:
Ratzeful
Zeit: 10.02.2011 22:41:23
0
1490525
Hallo MikeMike91,

gähn, so so, hat mal wieder jemand die Strangbelüfter wegebaut. Der hat wohl noch historisches Kleingeld gesucht.

Zitat von MikeMike91 Beitrag anzeigen
...Nun wird zurecht gefordert, wieder für Sicherheit zu sorgen...
Aha, welcher Wissende fordert da sein "Recht"?

Wie dem auch sei, sofort überprüfen ob die Stichleitungen vorschriftsmäßig demontiert wurden. Wobei es der Hygienesicherheit herzlichst egal ist, ob da die Strangbelüfter dran sind oder nicht.

Die olle Sammelsicherung ist zu Recht ausgestorben.

Einzelabsicherung ist Stand der Technik.

Klos, Waschbecken und normgerechte Spül- und Waschmaschinen sind eigensicher.
Halbwegs aktuelle Badewannenarmaturen mit funktionierender selbstätiger Umstellung von Brause auf Wannenauslauf laufen auch unter "eigensicher"
Gartenzapfstellen mit integriertem Rückflußverhinderer und Belüfter (DVGW) sind im häuslichen Bereich ebenfalls "eigensicher".

Bleiben also die Schlauchbrausen in Duschen und Küchenspülen (Schlupfbrausen).
Normgerechte Küchenarmaturen (nein, nicht die aus dem Bauhaus) mit Schlauchbrause haben vor dem Schlauch einen integrierten Doppelrückflußverhinderer und wären somit auch aus dem Spiel.

Und in der Dusche kann man diese hübschen Rohrunterbrecher DB (Bauform A2) zwischen Brausearmatur und Brauseschlauch reinschrauben.
Und falls es schwellenlose Duschen wären, wäre nicht einmal das erforderlich.

Die "Gemeinschaft" sollte sich eines Sanitäters des geringsten Mißtrauens bedienen und den mal durch die Wohnungen laufen lassen. Sowas ähnliches wie den E-Check gibt es für Trinkwasseranlagen auch.
Der wird dann eine Aussage zum "Sicherheitsstatus" abgeben und ggf. auch die Kosten für das Erreichen eines solchen schätzen.

Und dann wird die "Gemeinschaft" ihr Plazet abgeben, den Sanitäter beauftragen und nach erfolgreicher Umstellung auf Einzelsicherung auch bezahlen.

Und danach darf man sich dann um die Kostenübernahme durch einzelne Sündenböcke kloppen. Ich bin sicher, daß das wesentlich länger dauern wird wie die Aktion des Sanitäters.
Und noch sicherer bin ich, daß man dieses Gezerre vor der Beauftragung eines Sanitäters abziehen wird.


Gruß Ratzeful

Verfasser:
MikeMike91
Zeit: 11.02.2011 07:04:02
0
1490624
Vielen Dank für die ausführliche Antwort!

Dann werden wir mal so vorgehen, um den Frieden... äh... um die Sicherheit wieder herzustellen.

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