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Langzeit Großspeicher aus Kunststoff der Firma Bunk Bau
Verfasser:
Susi Sonnenschein
Zeit: 19.03.2011 08:41:42
0
1510395
Hallo Einstein,

die Firma Mall bietet isolierte Betonspeicher an. Die machen sonst Regenwassersysteme ...

Sonnig Grüße
Susi

Verfasser:
solarneuling
Zeit: 31.03.2011 00:11:13
0
1515390
Gestern ist der Kunsttoff Speicher fertiggeworden. Es sind jetzt fast 50000 Ltr. geworden.
Rund 20 m³ PU Schaumplatten wurden für die Dämmung verbaut. Durch ein großes Mannloch kann der Speicher von oben geöffnet und bei Bedarf gewartet werden.
Dazu müssen zuerst 30 cm dicke PU Schaum Platten entfernt werden. Alle Anschlüsse gehen oben aus und in den Puffer.

Für die 80 m² Solaranlage wird das Rohwasser drucklos mit Drainback genutzt. Die Frischwasserstation nutzt im Heizkreis auch das Rohwasser aus der Puffermitte oben. Dort ist ein isolierter Kunststofftank von ca. 800 Litern im Tank eingebaut, in den die Solaranlage direkt und der Pelletofen per Wärmetauscher einspeissen. Die Entnahme für die Heizung erfolgt auch über Wärmetauscher.

Der Erbauer hat sich bislang sehr korrekt und penibel an alle Zusagen gehalten.
Wenn der Speicher jetzt auch noch wie erwartet funktioniert, können wir diesen Lieferanten ohne Einschränkung empfehlen.

Wenn alles gut geht, werden nächste Woche 16 Sunrain TZ-58-30 Kollektoren mit jeweils 4,9 m² geliefert und in der darauf folgenden Woche installiert.

Leider gibt es noch keinen endgültigen Liefertermin für die neue kombinierte Frischwasserstation/ Elektronischer Durchlauferhitzer von Clage.

Falls das Gerät nicht in den nächsten 4 Wochen geliefert werden kann, setzen wir eine Kamos Friwa mit 45 L/Min. und eine elektrische Wasserheizung von Laing als Notfall Heizung ein. Diese soll in Fall dass keine Sonne scheint utzund keine Pelletofen brennt, die Puffermitte auf nutzbare Temperatur für die Frischwasserstation bringen.

Verfasser:
clevertherm
Zeit: 31.03.2011 08:24:00
0
1515430
Moin!

Gibt es zu dem Speicher auch einen Preis?

viele Grüße
Arnt

Verfasser:
Solarerkunder
Zeit: 31.03.2011 10:13:12
0
1515477
und vieleicht noch ein paar Bilder. Das ist ein sehr interssantes Konzept.

Marcus

Verfasser:
claus2
Zeit: 01.04.2011 11:48:27
0
1516092
Hallo,

vorab: ich begrüße sehr, dass Privatpersonen aus ideellen Gründen experimentelle Anlage erstellen lassen/selber bauen; würde mich selbst auch dazu zählen ;-) Die Umsetzung von "verrückten" Ideen bringt einen enormen Erkenntnisgewinn.

Im vorliegenden Fall sehen wir aber auch die Grenzen der Großspeicher. Es wurden hier 20 m³ PU-Platten verbaut. Graue Energie dafür ca. 16000 kWh. Der Transfer in die "dunkle Jahreszeit" UND die Effizenzerhöhung d. Anlage durch niedrigste Systemtemperaturen dürfte bei ca. 2500 kWh/a liegen (Anlagen- u. Hausspezifisch, hier mit den Daten nicht genau zu ermitteln). Energierücklaufzeiten also etwa in der Gegend von ca. 7 Jahren (nur Speicher, Schätzung). Ganz so ideal ist das also noch(!) nicht. Es ist aber auch klar, dass man 20 m³ PU-Platten auch so einsetzen kann, dass über die Lebensdauer das Minus immer noch größer wird.

@Solarneuling,
ich bin schon mal auf deine Berichte aus dem Betrieb gespannt. Viel Erfolg und Durchhaltvermögen.

Claus

Verfasser:
geobau
Zeit: 02.04.2011 17:23:07
0
1516574
@claus ................bleibt nur die Frage wieviel graue Energie ein konventioneller Speicher schluckt ( erzabbau und alles andere eingerechnet!)

Mfg Gerald

Verfasser:
cleodor
Zeit: 20.04.2011 09:00:13
0
1523570
@solarneuling
Hallo wie ist denn der derzeitige Stand der Dinge? Ich bin sehr gespannt auf neue Info´s.
Schöne Grüße und viel Erfolg bei dem Projekt

Verfasser:
Einstein
Zeit: 20.04.2011 13:09:31
0
1523672
mich täten mal Preise interessieren.
Was zahlt man denn für die Folien und Isolierungen denn hier so?

Gruß
Einstein

meine Solaranlage

Verfasser:
Steffen
Zeit: 20.04.2011 15:02:26
0
1523706
Ich habe zwar nicht alle Beiträge durchgelesen aber hat sich schon mal einer über resultierende Flächenlast auf der Bodenplatte im Keller Gedanken gemacht. Bei 40m³ dürfte es bei einer normalen EFH Bodenplatte etwas knirsch werden. da werden ja mindestens 2m³ also 2000kg Wasser je m² gestapelt. Industrieböden haben 50kN je m² also 5,1t je m², EFH hat meines Wissens etwas 6,5-10kN also 660kg bis 1,02t. Reicht ja für "normale" Röhrenspeicher bis 800l ja auch aus, aber für solche Konstruktionen???
Da dürfte das Wasser im Speicher ja nur 1m hoch stehen oder?

Steffen

Verfasser:
berggeschrey
Zeit: 30.04.2011 21:58:33
0
1527042
Zitat von geobau Beitrag anzeigen
@claus ................bleibt nur die Frage wieviel graue Energie ein konventioneller Speicher schluckt ( erzabbau und alles andere eingerechnet!)

Mfg Gerald




statik und statistik sind ja theorie . für den ersteller eines speichers (egal ob 100% oder kurzzeitpuffer ) sind es meistens wirtschaftliche ansätze . ich bin auf der suche nach einen schlüssigen konzept um anfallende solarenergie dann zu nutzen wenn mann sie braucht .
das thema graue energie ist nach meinen verständniss sand in den augen . nicht das ich mich mit den Ewings aus Dallas anlegen will aber wer denkt das ein solarw....werk in der erstellung und im verbrauch von E -energie und saubersten wasser Grauenergieneutral ist ,sollte sich die realität mal anschauen .da hilft auch nicht die mit werbekollektoren zugepflasterte ackerkrume .


m f g

Verfasser:
bernd 2
Zeit: 03.10.2011 03:30:19
0
1587118
Hallo Solarneuling

Was macht der 40000 Liter Speicher.
Wir haben diese Seite die ganze zeit verfolgt.
Mit den negativen und positiven aussagen. Doch haben wir am Freitag den Vertrag unterschrieben
aber nicht 40000 Liter sondern 85000 Liter und dabei eine Flasche Sekt auf gemacht.Auf in warmes Haus ohne Öl Gas und nur in bisschen Strom für die Pumpen
Der Speicher wird in den Garten in die Erde eingebaut und mit einem 6000 Liter Innenspeicher
die Außen Isolierung ist auf Wunsch 35 cm und die Dach Isolierung 60 cm
und auf anraten unserm Energieberaters werden noch um den Tang 40cm Glasschaum angefühlt
Wir haben als genau prüfen lasen von unserm Architekt und Energieberater .
Und hatten uns auch eine Baustelen angesehen wo grade genau so ein Speicher gebaut wurde
in Köln aber nur mit 65000 Liter
auf der Seite www.bunksolar.com/Langzeitspeicher.html
sind leider keine Bilder von dem Innenspeicher zu sehen aber im Original ist das schon eine gute Sache.Bei den Solar Kollektoren sind wir uns nach nicht ganz sicher welcher Art .Der Speicherbauer meinte Röhren was meint Ihr ?.Auf jedenfalls in Dran Back System .Das machen die in Köln genau so. Das hatte uns gefallen. Die Anlage ist noch nicht fertig der Speicher schon aber das Haus nach nicht ein komplett Umbau
Die Arbeiten werden aber erst ende April beginne .

Verfasser:
clevertherm
Zeit: 03.10.2011 07:55:43
0
1587122
Moin!

Bezüglich der Dämmstärke bin ich zu anderen Ergebnissen gekommen:
Wenn man die zu speichernde Energiemenge und die Außenabmessungen als Konstante nimmt, kommt man auf eine optimale Dämmstärke von etwa 200 mm.
Das liegt einfach daran, dass mit sinkender Dämmstärke das Nettovolumen (= die Wassermenge) zunimmt. Durch das größere Volumen kann man die gleiche Energiemenge auf niedrigeren Temperaturniveau speichern. Das widerum senkt die Wärmeverluste. Was widerum eine geringere Dämmstärke erfordert.
Den Zusammenhamg kann man in eine für die jeweils gewählten Abmessungen und Energiemengen passende Formel packen und erhält so eine für diese Konfiguration optimale Dämmstärke.
Wie gesagt: Ca. 200 mm kommen dabei raus.
Das niedrigere Temperaturniveau sorgt gleichzeitig für einen besseren Kollektorwirkungsgrad. Was widerum den Ertrag steigert.
Bei den Kosten darf man die Kosten der Außen- und Innenhülle als von der Dämmstärke unabhängige Konstante annehmen. Da ein m³ Wasser weniger als ein m³ Dämmung kostet, ergibt sich folgendes Endergebnis:
Die auf das Optimum reduzierte Dämmstärke sorgt für geringere Kosten, ein niedrigeres Temperaturniveau und einen höheren Solarertrag.

Ich muss das mal in eine Excel-Tabelle packen. Wenn denn mal Zeit dafür übrig ist.....

Dein Weg ist trotzdem richtig. Und mit 85 m³ Puffer bist Du gut davor.

viele Grüße
Arnt

Verfasser:
heinbloed
Zeit: 03.10.2011 10:39:14
0
1587171
@ bernd 2 :

85m3- das ist ein Riesenteil! Ist der Tank fuer ein Mehrfamilienhaus/Geschaeftshaus?

Ihre Frage:

Der Speicherbauer meinte Röhren was meint Ihr ?.Auf jedenfalls in Dran Back System .

Kommt auf die Moeglichkeiten drauf an. Wenn sich die Kollektoren integrieren lassen um einen Mehrfachnutzen zu haben dann verfolgen Sie dieses Ziel. Z.B. Flachkollektoren als Schall-und Wearmedaemmung an der Suedfassade. Oder als Gartenzaun.
Die evakuierten Roehren (doppelte Glaswand) mit direkter Wasserfuellung sind wohl die preiswertesten, kostenguenstigsten Roehren.Heatpipes oder direkt durchstroemte U-pipes sind teurer. Und vermutlich weniger effizient, der Solarberater oder Energieberater wird Ihnen da weiter helfen.
Testergebnisse sind ueber ESTIF zu bekommen ( http://www.estif.org/ ). Sowie ueber DIN CERTCO (google).

Beachten Sie bei der Roehrenauswahl den Frostschutz, wie hier im Forum neulich bekannt wurde gab es erhebliche Probleme mit den Heatpipes. Siehe
http://www.tuv.com/media/germany/10_industrialservices/downloadsi06/Frostpruefung_Heatpipe_Info_20110725.pdf

sowie

http://www.tuv.com/media/germany/10_industrialservices/downloadsi06/Solar_Poster_Frostpruefung_DE.pdf

Machen Sie Fotos von Ihrem Projekt!

Verfasser:
bernd 2
Zeit: 03.10.2011 21:47:41
0
1587404
Hallo clevertherm
Danke für die Information genau das hatte der Verkäufer von Bunksolar auch gesagt
nur mein Architekt war anderer Meinung.
Wen die 200mm ausreichen, das wer ja sehr gut, dann würde der auf preis für die Isolation
wäck fallen. Bei gleichem außen Durchmesser wären das 93000 Liter das sieht schon besser aus
Geld gespart und 8000 Liter mehr .wenn das so ist mit der Isolation .
Man hat uns die Option freigehalten um das noch zu überdenken
dar der Speicher mit den neuen Sand wich Elementen gebaut wird
in runder vorm bin schon gespannt soll schneller zu samen- gebaut sein als vorher
Mein Sohn und ich werden mit helfen ein sogenanter mit Bauspeicher
Es wehren sonst drei Monteure spart Geld.

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 03.10.2011 22:38:50
0
1587422
Zitat von clevertherm Beitrag anzeigen
Die auf das Optimum reduzierte Dämmstärke sorgt für geringere Kosten, ein niedrigeres Temperaturniveau und einen höheren Solarertrag.

Hallo Arnt,

der höhere Solarertrag kommt aber auch durch die höheren Speicherverluste zustande...

Der U-Wert eines Speichers sollte m.M.n. besser sein, als der einer Passivhauswand - schließlich ist der Wärmeinhalt weitaus höher. Vergessen darf man auch nicht, dass der U-Wert einer Speicherdämmung eh deutlich schlechter ist, als das die Materialkennwerte bei 20°C suggerieren...

Bei +- 85m³ ist das Volumen im Verhältnis zur Außenfläche ca. 1m³ zu 1,36m² (Würfel angenommen).
Bei +- 4m³ wäre da Verhältnis schon 1m³ zu 3,78m², bei 1m³ dann 1m³ zu 6m².
=>> bei 85m³ ist eine dickere Dämmung weniger aufwändig, als bei einem "normalen" Speicher (bezogen auf den Inhalt).

Grüße
Stefan

Verfasser:
clevertherm
Zeit: 04.10.2011 07:44:05
0
1587458
Moin!

Gestern habe ich das mal in eine Excel-Tabelle gepackt. Die befindet sich jetzt auf dem anderen Rechner. Daher die folgenden Zahlen nur aus dem Gedächtnis:
Bei 200 statt der oben beschriebenen 350 - 600 mm ergeben sich bei identischen Aussenabmessungen rund 30 m³ mehr Puffervolumen.
Das ist jedoch abhängig von den tatsächlichen Abmessungen. Ich habe da einfach mal etwas angenommen. :-)
Um bei 85 m³ die gleiche Energiemenge wie bei 115 m³ zu speichern, muss der Puffer etwa 20 K wärmer sein. Das erhöht die Temperaturdifferenz zur Umgebung um eben 20 K und sorgt gleichzeitig für einen schlechteren Kollektorwirkungsgrad.
@Stefan: Schau doch mal in ein beliebiges Kollektorwirkungsgraddiagramm nach dem Wirkungsgrad bei z.B 30 bzw. 50 K Differenztemperatur zwischen mittlerer Kollietemperatur und Umgebung. ----> Der Wirkungsgrad sinkt mit steigender Temperaturdifferenz. Unabhängig von den Speicherverlusten ....

Für den Preis von 30 m³ Dämmstoff kann man sich ein paar mehr m² Kollies kaufen. Damit bringt man den Puffer im Sommer auch auf 85 °C und speichert so 1/3 mehr Energie. :-)
Da fallen die etwa 300 W bei hohen Temperaturen (und nur dann!) fälligen, zusätzlichen Speicherverluste nicht weiter ins Gewicht.

Wichtig ist bei der Sache natürlich, dass die Außenabmessungen gleich bleiben und man Dämmstärke gegen Nettovolumen eintauscht.

viele Grüße
Arnt

Verfasser:
jogi54
Zeit: 07.10.2011 23:43:56
0
1588992
Zitat von solarneuling Beitrag anzeigen
Unser neues Haus wird ein Sonnenhaus. Anstelle um einen Stahlspeicher herumzubauen, scheint es wesentlich günstiger zu sein, einen Kellerraum komplett zum Speicher umzufunktionieren L6m x B4m x H 2,40 Brutto.
Nach Abzug der Isolation bleiben dann rund 40000L


Problem bei niedrigen Speichern ist die Schichtung. Um trotz dem ungünstigen Höhenverhältnis, eine gute Schichtung zu erreichen, bietet Bunk Bau ein neues Konzept eines drucklosen PE Speichers mit Speicher in Speicher Technologie zu recht günstigen Konditionen an.

Details zum Bunk Bau Speicher

Was halten die Spezialisten hier im Forum von dieser Lösung? [...]


so ganz ehrlich - der link ist für n arsch, was die da erzählen passt alles nicht zusammen, vermute mal, die haben auch nur nen Hauch von ner Ahnung und können noch nicht mal die Speicherverluste rechnen und bewerten

Bei wirklich großen Speichern spielt die Schichtung nicht mehr die Rolle, die sie bei kleinen ausgefuchsten Systemen notwendigerweise spielt.

Nur mal so:
fürs Duschen braucht man ca 40°C Vorlauf
bei einem sehr gut gedämmten Haus (U<0,15)für die Heizung max 30°C bei Flächenheizung
richtig dimensioniert bekomme ich den Speicher bis ca 20.September auf Maximaltemperatur von 90°C. Fürs Duschen hol ich mir die Wärme von oben, fürs Heizen aus der Mitte - Rücklauf immer unten.

Bei einem großen Speicher regelt sich die Schichtung von selbst...

lg jogi

Verfasser:
geobau
Zeit: 08.10.2011 05:36:45
0
1589009
@ jogi

warum sollte bei größeren Spechern ,von 3000 Litern aufwärts ,die Schichtung keine Rolle mehr spielen?.
Hört sich ungefähr so an wie Strom kommt ja eh aus der Steckdose,wir brauchen keine Kraftwerke!

mfg
geobau

Verfasser:
gideon98
Zeit: 16.10.2011 17:57:57
0
1593261
Auf meinem Grundstück sollen 4 Gebäude mit Warmwasser und Heizung versorgt werden. Insgesamt sollen 4 Haushalte mit 10 Personen versorgt werden. Die Gebäude haben einen sehr unterschiedlichen Dämmzustand, ein Gebäude hat Fußbodenheizung.

Platz auf dem Grundstück ist genug. Ein Langzeit-Großspeicher könnte also zum Einsatz kommen. Aufgrund des unterschiedlichen Zustandes würde ich ihn aus dem Bauch überdimensionieren.

Ich könnte Wärme aus folgenden Quellen nutzen
* Kaminaufsatz (8kw temporär wenn in Betrieb
* Solarthermie (noch nicht errichtet Fläche gibt es genug)
* Wärmepumpe (soll noch angeschafft werden)
* Festbrennstoffkessel
* ggf. vorhandene Gasturbotherme (15kW)

Da ich ein absoluter Neuling bin wäre ich für Ideen und Empfehlungen sehr dankbar. Ich möchte eine preiswerte, langlebige und wartungsarme Speicherlösung ohne technischen Schnickschnack. Hier gibt es viele Profis und ich brauche dingend neutralen Expertenrat bevor mir die Fachverkaufsberater Anlagen aufschwatzen die ihre aber nicht meine Finanzen sanieren ;o) Ja mehr Tipps desto besser – danke im voraus!

Verfasser:
clevertherm
Zeit: 17.10.2011 07:51:25
0
1593510
Moin!

In deinem Fall sollte man den Puffer in zwei Teile aufspalten:
nur solarthermisch erwärmter Langzeitpuffer
.. und ..
von allen Wärmeerzeugern (inkl. Solarthermie) erwärmter Tages- bzw. Mehrtagespuffer

Wenn Platz vorhanden ist, darf es ruhig etwas mehr Puffer sein.
Bitte achte auf niedrigste Systemtemperaturen bei allen(!!) Verbrauchern. Das ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreich arbeitende Anlage.
Heizkreise ---> max. 30 °C im Vorlauf
WW-Bereitung ---> max. 45 °C im Vorlauf
Das ist nicht ganz einfach, jedoch durchaus kostengünstig machbar.

viele Grüße
Arnt

Verfasser:
gideon98
Zeit: 17.10.2011 21:29:27
0
1593921
Hallo clevertherm und liebe haustechnikdialog Gemeinde,

erstmal danke für die Antwort. Dazu noch einige Nachfragen:

1. Was haltet ihr von dem drucklosen Pufferspeicher Solitherm von mall? In welcher Größe sollte ich diesen ggf. realisieren?

2. Warum soll nur Solarthermie in den Langzeitpuffer gespeist werden?

3. Welche Art, Größe und Hersteller würdet ihr für den Tages- bzw. Mehrtagespuffer empfehlen. Der Braucht ja mindestens 5 Einspeisemöglichkeiten?

…danke für die Infos.

Verfasser:
clevertherm
Zeit: 18.10.2011 06:54:26
0
1594017
Moin!

1. Was haltet ihr von dem drucklosen Pufferspeicher Solitherm von mall? In welcher Größe sollte ich diesen ggf. realisieren?
----------------
Die Plaungsunterlagen liegen hier vor. :-)
Leider ist das Verhältnis Preis<--->Volumen recht lausig.

2. Warum soll nur Solarthermie in den Langzeitpuffer gespeist werden?
----------------
.. weil man (teure) Zusatzenergie nur dann erzeugen sollte, wenn man sie auch benötigt. Das Geld (für den Brennstoff) ist auf dem Konto besser aufgehoben als in einem verlustbehafteten Puffer. :-))

3. Welche Art, Größe und Hersteller würdet ihr für den Tages- bzw. Mehrtagespuffer empfehlen. Der Braucht ja mindestens 5 Einspeisemöglichkeiten?
----------------
Da reicht eine "Blechdose mit Deckel drauf".
Je nach Füllraumgröße des Holzkessels dürfen es ruhig ein paar Liter mehr sein. Rechne mal mit ca. 5000 Litern. Der Puffer wird ohne Isolierung gekauft und später "ordentlich" eingepackt. Einen 10.000er Puffer bekommt man für ca. 5000 EUR.

viele Grüße
Arnt

Verfasser:
gideon98
Zeit: 18.10.2011 13:46:16
0
1594183
Moin und danke für die schnelle Antwort,

meinst Du einen Puffer mit 5-10.000 Litern als Kurzzeitpuffer??? Wie groß sollte denn dann der Langzeit Puffer sein? Den Solitherm gibt’s ja nur bis 10.000. Der hätte dann in der Tat nur die Größe des Kurzzeitpuffers.

Welche Anbieter kannst Du mir denn für den normalen Standardkurzzeitpuffer empfehlen und wo gibt es wirklich große >10.000 Liter Langzeit Puffer?

Danke für die Infos!

Verfasser:
clevertherm
Zeit: 18.10.2011 16:46:47
0
1594274
Moin!

Mit 5000 Liter war der Kurzzeitpuffer gemeint. :-)
Da passen gerade einmal ((90-25)*1,1666*5=) 380 kWh rein.
Das wird nicht ganz über den Winter langen....oder?
Es gibt diverse Hersteller. Ein Angebot könnte ich dir auch machen.
---> info@solare-ideen.de

Bei Langzeitpuffern für 100 % solaren Deckungsgrad reden wir über 80 m³ aufwärts.
Diese Puffer werden einmal als druckfeste Puffer (dann kann der Kurzzeitpuffer einfallen) von diversen Pufferherstellern hergestellt. Auch hier kann ich dir ein Angebot machen.
Die zweite Variante sind drucklose Puffer. Man mauere eine feste Hülle, isoliere sie von innen und hänge eine Dichtfolie rein. (laienhaft ausgedrückt)
www.solar-plexus.at

Wenn ich neu bauen würde, dann würde ich es wie folgt machen:
60 m² Flachkollies
30 m³ druckfester Puffer
Wärmepumpe
überschwerer Gundofen in der Gebäudemitte
In der Summe gibt das einen vernünftigen Mix aus Investition, Komfort und Folgekosten.

viele Grüße
Arnt

Verfasser:
uwe-htd
Zeit: 18.10.2011 18:05:05
0
1594310
Hallo zusammen,
kurze Zwischenfrage:
Die Abwärme (Wärmeverlust) des Speichers im Haus trägt während der Heizperiode zum Beheizen bei, ist also kein "Verlust". So weit, so gut.
Was ist aber im Sommer? Führt der Wärmeverlust des Speichers nicht zu einer Überhitzung des Gebäudes?
Danke!
Uwe

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Langzeit Großspeicher aus Kunststoff der Firma Bunk Bau
Verfasser:
uwe-htd
Zeit: 18.10.2011 18:05:05
0
1594310
Hallo zusammen,
kurze Zwischenfrage:
Die Abwärme (Wärmeverlust) des Speichers im Haus trägt während der Heizperiode zum Beheizen bei, ist also kein "Verlust". So weit, so gut.
Was ist aber im Sommer? Führt der Wärmeverlust des Speichers nicht zu einer Überhitzung des Gebäudes?
Danke!
Uwe
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