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Foren
heizen mit Weizen
Verfasser:
wpibex
Zeit: 25.11.2004 08:42:03
0
115125
Hallo Pelletiers,

das Heizen mit Weizen ist ja auf dem Papier noch günstiger als mit Pellets: 1 kg Weizen = 0,4 Liter HEL und kostet 0,105 Euro (Börse Rotterdam).
Auf der Seite www.getreideheizung.de gibt es ja Bilder von umgebauten Ölbrennern.
Aber, wer hat denn Erfahrung mit Weizenheizung?
Wenn ich selbst anfange zu basteln, würde ich doch vorher gern wissen, welche Fehler vermieden werden können.

N.S. Die Weizenheizung soll nur den Restbedarf in einem bivalenten WP-System übernehmen.

Gruß
Lothar Steinbock

51 ältere Beiträge bis zum 01.01.2006 finden sie hier
Verfasser:
Gast
Zeit: 24.01.2006 13:21:40
0
325882
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Verfasser:
Klausi
Zeit: 16.02.2006 15:38:37
0
346793
Limbo! Ihr habt ja keine Ahnung, Papier ist gedulgig und genau das machen sich viele Hersteller von Getreidheizkesseln zu nutze!!
Fazit:
Nicht alles glauben sondern kritisch hinterfragen! Dann werdet Ihr merken es gibt nur wenige, die Getreide "wirklich" bei niedrigen Emissionswerten und akzeptabelen Wirkungsgraden verfeuern können. Es gilt Messungen aus der Praxis, und nicht vom Prüfstand (bei besten Bedingungen) zu vergeleichen!
Tipp:
Fragt bei öffentlichen Instutionen wie Landwirtschaftskammern nach, die sich schon mit diesem Thema auseinander gesetzt haben, und evtl. sogar eine solche Anlage betreiben und daran Emissionsmessungen durchgeführt haben. Dann erhaltet Ihr glaubwürdige und vor allem Richtig Aussagen!!!

Schönen Gruß

Verfasser:
wpibex
Zeit: 29.05.2006 17:13:26
0
409723
Hallo,
Heizen mit Getreide soll voll legal werden:
http://www.iwr.de/news.php?id=8694

Gruß
Lothar

Verfasser:
JoRy
Zeit: 29.05.2006 17:19:48
0
409734
Man muss aber nicht alles machen , was erlaubt ist?

Gruß JoRy

Verfasser:
Marcell
Zeit: 29.05.2006 22:43:57
0
410045
Das wurde auch Zeit. Also Feuer frei für die Landwirte.

Marcell

Verfasser:
tachion
Zeit: 29.05.2006 23:55:44
0
410069
wer glaubt eigentlich das das getreide was wir deutschen nicht verbrauchen in ein schiff geschüttet wird und zu den armen menschen nach afrika gebracht wird????? im ernst ich bin mir fast du hundert prozent sicher das überproduktionen verbrannt oder auf deponien gefahren werden! also warum nicht selber verbrennen? Und wie schon gesagt es gibt viele brachflächen - wenn wir korn verbrennen wird das ja nicht von unserem essensteller abgespart sondern es werden felder die brauch gelegen sind wieder bestellt und einheimischen (nicht den ölkonzernen) eine chance gegeben deutschland auf dem weg zum neuen aufschwung durch die vorreiterschaft im regenerativen bereich weiter zu bringen! und wer das nicht glaubt soll doch nächstes mal wenn er in den urlaub fährt bitte das essen was in seinem hotel jeden tag in den abfall wandert den halb verhungerten einheimischen die 5km ums eck leben bringen, und nicht dem der hier ökologisch sinnvoll heizen will so einen schmarrn von ethik erzählen!!

Verfasser:
Heinrich Hax
Zeit: 30.05.2006 11:35:07
0
410207
Ist es eigentlich sinnvoll bei einer Getreideheizung verschiedene Getreidearten z.B. Hafer-Gerste-Weizen-Raps zusammen zu mischen und gemeinsam zu verbrennen.
Wegen Rückstände und Schlacke.
Gruß Heiner

Verfasser:
hilfshausmeister
Zeit: 30.05.2006 20:28:16
0
410492
@ Heinrich Hax

Der Lieferant meines Verner A25 meinte, dass Weizen und Rapskuchen sehr gut zu verheizen sind - Gerste sei jedoch sehr problematisch.
Habe leider selbst noch keine Erfahrungen mit Getreide (meiner läuft mit Industriepellets und das sehr gut) aber sobald es sich wirklich lohnt und
ggf. die Preise für solche Billigpellets erkennbar anziehen werde ich auf jeden Fall Rapskuchen, Sonnenblumenpresslinge und Senfkörner ausprobieren.

Ich gehe davon aus, dass die Legalisierung maximal noch eine Frage von 1-2 Jahren ist. Und soviel zur Ethik: Ist es vertretbarer, die armen kleinen Körner tonnenschwerem
Druck auszusetzen und die austretende Körperflüssigkeit (Rapsöl/Biodiesel) in stinkende, lärmende Dieselmotoren zu kippen ?

Verfasser:
dirk-gerst und team
Zeit: 15.07.2006 12:25:11
0
434233
suche möglichkeit aus weizen , strom zu erzeugen

Verfasser:
hilfshausmeister
Zeit: 15.07.2006 12:45:55
0
434238
Fragen Sie doch einmal Herrn Holger Maisch (Holz-Maisch Pfäffingen). Soweit ich weiß entwickelt eine kleine Firma in Österreich eine Art Sterlingmotor der durch Nutzung der Abgastemperatur Strom erzeugt (vorher 110 Grad, dann nur noch 50 Grad). Einiges darüber ist glaube ich auch bei Getreideheizung.de geschrieben worden (Stichwort Weizen-BHKW).

Verfasser:
TGAlex
Zeit: 15.07.2006 14:17:34
0
434253
Den Weizen schroten, in einer Biogasanlage vergären und das Biogas mit verstromen. Derzeit die praktikabelste Lösung.

Grüße Alex

Verfasser:
Karl-f
Zeit: 18.07.2006 02:26:06
0
435368
Hallo,

...oder den Weisen zu Bio-Ehtanol (Alkohol) verarbeiten, zum Benzin im KFZ oder zum Heizöl, bzw zum Heiz-Pflanzenöl mischen...

In Brasilien, Schweden, Spanien... längst Standart..

Warum regt sich eigendlich keiner darüber auf wenn das Nahrungsmittel "Pflanzenöl" zu Bio-Diesel verarbeitet wird?



Wie war das mit dem Pilzbefall.. Mutterkorn.. Lysergsäure....
http://www.drogenring.org/lsd/lsdbot.htm#mutterkorn

Lysergsäurediäthylamid
http://www.drogenring.org/lsd/lsdchem.htm

Das der "Rohstoff" verbrannt werden muss wundert mich nicht....

Wenn man sowas am Schweine verfuttert kann´s schon mal sein das die wegen Durchblutungsstörungen verrecken..

Verfasser:
dirk-gerst und team
Zeit: 19.07.2006 23:33:38
0
436707
mutterkorn ist extrem toxisch 2 - 3 und das wars kommt nicht so oft in weizen sondern häufiger in roggen vor.
wie kann ich denn in diesem bereich investieren ??

Verfasser:
Christina
Zeit: 27.07.2006 11:46:47
0
441429
Hi, möchte gern wissen, ob schon jemand was über die neuen Weizenpellets ,die von der Fa. Pusch GmbH &Co KG angeboten werden (laut Artikel in der P.M.)gehört hat.Möchte auf alle Fälle einen Pelletsofen installieren lassen, wenns geht mit Getreide betrieben.Bin mir aber über die Emmisionswerte und damit verbundenen Einschränkungen im unklaren.Soll für ein Einfamilienhaus sein.

Verfasser:
sukram
Zeit: 27.07.2006 13:08:00
0
441480
Selbst WENN Weizen als Brennstoff allgemein freigegeben wird, muss auch der Ofen dafür zugelassen sein...

+in Anbetracht der Feinstaubdiskussion -der ist bei Weizen höher- wär' ich auch dann vorsichtig: Partikelabscheider für so'n Öfchen wird sich wohl nicht rechnen.

Verfasser:
sukram
Zeit: 27.07.2006 13:23:41
0
441494
Forschungsbericht zum Emissionsverhalten von Getreide und Halmgutpellets

Die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL) und das Institut für Energetik und Umwelt Leipzig haben mit Förderung durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) das Emissionverhalten moderner HeizKESSEL beim Betrieb mit Getreidekörnern und weiteren Biobrennstoffen untersucht. Im Rahmen des von der FNR geförderten Vorhabens wurden hierzu Prüfstandversuche mit neuartigen, auf den Einsatz von Getreide und Halmgut OPTIMIERTEN Kesseln im Leistungsbereich von 20 bis 40 kW durchgeführt.

Hinsichtlich des Standes der Technik ist generell zwischen konventioneller und neuartiger Anlagentechnik zu unterscheiden. Bei teilweise sehr guten Ausbrandergebnissen kann keiner der konventionellen Kessel die Emissionsanforderungen der 1. Bundes-Immissions-Schutz-Verordnung (BImSchV) sicher einhalten. Ein Einsatz von Sekundärmaßnahmen zur Emissionsminderung ist hier unabdingbar.

Demgegenüber haben die für die Verbrennung von Getreide und Halmgut speziell entwickelten Feuerungsanlagen die Emissionsanforderungen der 1. BImSchV erfüllt und zum Teil sehr deutlich unterschritten.

Der Forschungsbericht der TLL wurde veröffentlicht, er kann auf der Internetseite www.tll.de/nawaro eingesehen bzw. herunter geladen werden.

Die Ergebnisse des Projekts bilden die Grundlage für weitere, derzeit laufende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die ebenfalls von der FNR gefördert werden. Darüber hinaus dienen sie als Grundlage für eine mögliche rechtliche Einordnung von Getreidekörnern als Regelbrennstoff in der 1. BImSchV.

http://www.nachwachsende-rohstoffe.info/nachricht.php?id=20060503-08&PHPSESSID=59d8078f716da36bd9d34d59cf3de299

Verfasser:
Busokunde
Zeit: 27.07.2006 13:27:15
0
441498
@Christina

Die sehen so aus wie Hundepellets, bloß stinken nicht ganz so.

Nichts für ungut. Ich habe keine Ahnung. hab auch mal über Getreideheizung nachgedacht, aber für ein EFH-Nein.
Getreide richt und lockt damit Mäuse an, egal ob Pellets(da werden sich dann auch welche dumm und dämlich dran verdienen/siehe Holzpellets).
Dann schon direkt vom Bauern das Zeug kaufen.
Holzvergaser und Solar, Kannst nach Weihnachten(wegen des Feiertagsspecks) in den Wald gehen und machst dein Holz selber, wesentlich preiswerter und nen Bauer`n der dir das auf dein Grundstück karrt findest du allemal.

Wolle

Verfasser:
Zotz
Zeit: 13.02.2007 20:30:55
0
569451
www.multioelbrenner.de

Verfasser:
sukram
Zeit: 13.02.2007 20:37:26
0
569459
Umweltministerium Bayern: Heizen mit Getreide

Um fossile Brennstoffe wie Öl und Gas einsparen zu können, wird von Seiten der Landwirtschaft das Interesse an der direkten Verbrennung von nachwachsenden Rohstoffen, insbesondere Getreide, immer stärker. Stetig steigende Preise für fossile Energieträger und sinkende Gewinnspannen für Getreide als Lebens- oder Futtermittel erhöhen das Interesse. Für den Einsatz von Getreide als Brennstoff gilt es gerätetechnische Hürden zu überwinden (z.B. Schlackebildung und verstärkte Korrosion) und den Schutz der Umwelt zu gewährleisten. Im Unterschied zu fossilen Brennstoffen enthält Getreide Eiweiße und Salze, wichtige Bestandteile für die hohe Qualität unserer Lebensmittel, die aber bei der Verbrennung die Quelle von Luftschadstoffen wie Stickstoffoxide und Dioxine/Furane sein können.

Genehmigung der Getreideverbrennung

Getreide darf in Kleinfeuerungsanlagen nach der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungs-anlagen (1. BImSchV) derzeit nur mit einer Ausnahmegenehmigung eingesetzt werden, weil es bislang kein entsprechender Regelbrennstoff ist. Dies gilt unabhängig von der Qualität oder Bezeichnung des Getreides, also auch für gegebenenfalls speziell angebautes „Energiegetreide“, wie z.B. Triticale. Bei Triticale handelt es sich um eine Kreuzung aus Weizen und Roggen. Triticale ist im Vergleich zu anderen Getreidearten relativ eiweiß- und somit stickstoffarm, was zu ge-ringeren Stickstoffoxid Emissionen beim Verbrennen führen kann.

Ausnahmeregelung in Bayern

Ausnahmen, die den Einsatz des Getreides in Kleinfeuerungsanlagen zulassen (§ 20 der 1. BImSchV), können derzeit nur erteilt werden, wenn schädliche Umwelteinwirkungen nicht zu befürchten sind und eine „unbillige Härte“ beim Landwirt vorliegt. Die Ausnahmen können von den zuständigen Landratsämtern oder kreisfreien Städten auf Antrag des Betreibers erteilt werden. Um einen einheitlichen Vollzug in Bayern zu gewährleisten, hat das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Vollzugshinweise für die Erteilung von Ausnahme-genehmigungen herausgegeben (Anlage siehe Textende). Ziel der Ausnahmeregelung ist es, die technische Entwicklung von hochwertigen Feuerungsanlagen voranzutreiben, die auch den Schutz der Anwohner vor schädlichen Umwelteinwirkungen berücksichtigen.
Von einer „unbilligen Härte“ kann z.B. ausgegangen werden, wenn ein Landwirt angibt, dass sein Getreide nicht mehr als Nahrungs- oder Futtermittel verwendet werden kann und es mit finanziel-lem Aufwand entsorgt werden müsste. Ein bloßer Hinweis auf den Preisverfall bei Nahrungs- oder Futtermittelgetreide erfüllt den Tatbestand der „unbilligen Härte“ nicht.

Weitere Entwicklung hinsichtlich der Genehmigung

Um möglichst rasch eine bundesweit einheitliche Lösung zu erreichen, hat die Umweltministerkon-ferenz bereits im Mai 2006 das Thema Novellierung der 1. BImSchV im Hinblick auf biogene Brennstoffe, insbesondere Getreide, behandelt. Es wurde beschlossen, das Bundesumweltministe-rium um Prüfung zu bitten, inwieweit bei der anstehenden Novellierung der 1. BImSchV die Auf-nahme von Getreide als Regelbrennstoff vorgezogen werden kann.

Das Bundesumweltministerium hat in einem Bund/Länder-Arbeitskreis mitgeteilt, dass es weiterhin auf eine einstufige umfängliche Novellierung der 1. BImSchV aus einem Guss setzen will, jedoch noch im Herbst 2006 ein Eckpunktepapier zu dem Thema vorgelegt wird (Anmerkung: Das Eck-punktepapier liegt seit 10.11.2006 vor; s. Stichwort „Novelle zur Verordnung über kleine und mittle-re Feuerungsanlagen, 1. BImSchV).

Getreide wird bei der anstehenden Novellierung der 1. BImSchV als Regelbrennstoff aufgenommen.


Detailinfos:

Verfasser:
sukram
Zeit: 13.02.2007 20:41:58
0
569460
Energiekorn: Heizen mit Getreide

Europäische Vornorm wurde erarbeitet


Erneuerbare Energiearten sind gefragter denn je. Besondere Bedeutung kommt dabei den festen Biobrennstoffen zu. Auf europäischer Ebene wurde dazu eine Tech-nische Spezifikation erarbeitet, die qualitätsbezogene Brennstoffspezifikationen und -klassen festlegt (Vornorm ÖNORM CEN/TS 14961). Sie gilt für feste Bio-brennstoffe, die aus folgenden Quellen stammen:

• Produkte sowie Abfälle aus Land- und Forstwirtschaft;
• pflanzliche Abfälle aus der Lebensmittel verarbeitenden Industrie;
• Holzabfälle (außer sie wurden mit Holzschutzmitteln behandelt);
Korkabfälle.
• faserige pflanzliche Abfälle aus der Herstellung von natürlichem Zellstoff und Papier;


Ergänzend zu dieser Technischen Spezifikation wurde in Österreich die VOR-NORM ÖNORM M 7139 entwickelt, die Anforderungen und Prüfbestimmungen für Energiekorn enthält. Ihr Ziel ist es, die Anforderungen an Getreide für die energetische Nutzung zu definieren. Getreide („Energiekorn“) ist ein Schüttgut, das aufgrund seines geringen Wassergehalts eine hohe Lagerfähigkeit und E-nergiedichte aufweist.

Für den Einsatz von Energiekorn als Brennstoff sind in Anlehnung an ÖNORM EN 303-5 geprüfte Heizkessel einzusetzen und die gesetzlichen Grenzwerte für Emissionen einzuhalten.

Erhältlich ist die
VORNORM ÖNORM M 7139 Energiekorn - Anforderungen und Prüfbestimmungen (Nationale Ergänzung zu VORNORM Ö-NORM CEN/TS 14961)
VORNORM ÖNORM CEN/TS 14961 Feste Biobrennstoffe - Brennstoffspezifikationen und -klassen
im Webshop des ON Österreichisches Normungsinstitut

Verfasser:
Michael Herrlich
Zeit: 26.03.2007 18:24:35
0
595787

Hallo,
wer hat Erfahrungen mit folgenden Heizkesseln
1. REKA HKRST-KS 20
2. Ferro FBR-Z
3. Passat Typ C2

Klappt die Verbrennung von Hackgut mit den Vorratsmagazinen?
Gibt es Probleme mit der Verbrennung von Strohpellets?
Hat jemand Strohhackgut verbrannt?
Was hat Eure Anlage gekostet?

Verfasser:
FrankS
Zeit: 27.03.2007 06:25:01
0
596080
Wenn ma die ganze Aktion mt dem "Weizen"


Einfach unter dem Begriff Triticale und Heizmittel laufen lassen würde währe die ethnische Sache wohl auch geklärt. Die meisten stören sich sowieso nur am Begriff Weizen.
BR3 Sendung Montag abend hat allerdings die Probleme der Bier-Lebensmittelwirtschaft in Bezug auf Energiepflanzen schön aufgezeigt.

Eine generelle Erlaubniss egal für welchen Brennstoff halte ich sowieso für Scwachsinn!!

Eine Regelung zum Einsatz von Energien muss auch von den Standorten abhängig sein. Stellt euch mal eine Komplett mit Holz-Weizen heizende Siedlung vor ____Das stinkt zum Himmel.

Ein Konzept zur Planung und Errichtung von Großkesselanlagen auch Regenerativ im Nachbarschaftsverbund währe hierbei eine klasse Lösung

a ) Weil die Anlage wesentlich besser gewartet wird
b) Effekiv arbeiten kann
c) Günstiger ist

Leider sind solche Ideen bei unserer Städteplanung noch nicht angekommen :(

Verfasser:
Anti-Pellethersteller
Zeit: 31.03.2007 21:01:16
0
598937
Wenn man dem Getreide Speiseöl (ca. 1-2%) zum Staubbinden und Kalk (ca.1-2%) zum binden schädlicher Gase wie CL (siehe Korrosion, Spannungsreihe) zufügt, sollte sich das relativ problemlos in einer normalen Pelletsheizung verheizen lassen.
Ich würds allerdings mit Pellets mischen
Ob ethnisch oder nicht....
Es ist und bleibt eine Pflanze, bzw deren Produkt., mit dem Unterschied zu Holz, dass man es essen kann.
Ob jetzt ein Baum, eine Elefantengraspflanze oder Weizen angebaut wird, ist eigentlich nur eine Marktwirtschaftliche frage. Und die liegt im Moment beim Weizen (Ertrag, pro Jahr pro Fläche)

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Website-Statistik

heizen mit Weizen
Verfasser:
Walter 123
Zeit: 02.02.2005 15:17:34
0
142422
Versucht es doch einfach mal mit
Zuckerrübenschnitzel oder Rappsschnitzel.
Das Funzt hervorragend. Habe es selbst ausprobiert aber bisher nur 1:1 mit Holzpellets gemischt.

Grüsse aus dem Allgäu!

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