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Hat jemand erfahrungen mit einem Leda Unica
Verfasser:
Michael1975
Zeit: 17.11.2011 22:20:34
0
1611116
Hallo Leute,

wollte mal wissen ob jemand erfahrungen mit einem Leda Unica hat.
Will mir eventuell einen wegen der gemütlichkeit kaufen.

Gruß
Michael

Verfasser:
Bernd Eichenauer
Zeit: 28.12.2011 21:19:12
0
1635184
Zitat von Michael1975 Beitrag anzeigen
Hallo Leute,

wollte mal wissen ob jemand erfahrungen mit einem Leda Unica hat.
Will mir eventuell einen wegen der gemütlichkeit kaufen.

Gruß
Michael


Erfahrungen mit Leda Unica. Wir haben den Ofen jetzt seit 1 Jahr in Betrieb und folgende Erfahrungen:
Anzünden ist null Problem bei ausreichendem Schornsteinzug. Mit zwei normalen Brennwürfeln im Aschekasten bekommen wir trockenes Holz problemlos zum brennen ohne weitere Hilfsmittel. Dass mit dem Flammenbild funktioniert schon, aber dann muss alles stimmen und man muss die richtigen Einstellungen etwas ausprobieren (einschließlich der Lüftungsöffnungen im Aschekasten, Abgasklappe etc). Wir haben nur sehr, sehr wenig Asche. Wir verbrennen praktisch alle Holzsorten, aber absolut trocken. Buche funktioniert am besten. Ein Scheit sollte den Brennraum ziemlich ausfüllen, aber man braucht da natürlich erst eine Glutschicht. Stellt man mehrere kleinere Scheite zeitgleich ein ist die Brenndauer naturgemäß kürzer oder man drosselt die Luftzufuhr. Dann ist auch das Flammenbild sehr lange zu sehen. Aber klar, ab einem bestimmten Zeitpunkt brennt das Holz nahezu unsichtbar weiter oder man erhöht wieder die Luftzufuhr und es brennt mit Flammenbild schneller ab. Zu kurze Scheite oder gar Stückholz haben erheblichen Einfluss auf das zu sehende Flammenbild. Wer also ständig zu 100% brennendes Holz sehen will, sollte dies alles bedenken. Allerdings auch bedenken, dass dann der Wirkungsgrad sinkt. Dafür hält der Ofen bei kleinster Luftzufuhr sehr lange die Verbrennung und die Wärme. Ich habe daher den Eindruck, dass das Verbrennungssystem wirklich durchdacht ist und wir das Holz optimal verbrennen. Das wir die Fenster wegen Überhitzung des Raumes aufreißen kommt bei uns praktisch nicht vor. Ebenso können wir gemütlich in Ofennähe sitzen ohne das es zu warm wird. Der Ofen heizt locker unsere 80 qm offene Wohnform und hätte noch genügend Reserven. Dafür muss man wohl öfter nachlegen als bei Öfen mit größerem Brennraum. Wem dies zu umständlich ist, sollte dies vorher abwägen. Bei der Stiftung Warentest wird der Ofen als „undicht“ auf den dritten Platz abgewertet. Dies ist m.E. irreführend, denn jeder denkt, dass da Abgase nach außen dringen können. Dabei ist mit „undicht“ gemeint, dass immer ein Rest Zwangsbelüftung bestehen muss, da der Ofen zum Verbrennen von Briketts zugelassen ist. Man kann m.E. ein Gerät nicht abwerten nur weil es die Zulassungsbestimmungen einhält oder man muss diesen Sachverhalt erklären. Wir haben einen Außenluftanschluss und sind damit bestens bedient. Wie bei jedem Außenanschluss ist auf gute Dämmung und evtl. Kondenswasser an der Zuluftleitung zu achten. Die Scheibenspülung würde ich als Durchschnitt bewerten, wobei wir keine vergleichenden Erfahrungen haben. Aber so alle drei Wochen ist eine Reinigung fällig. Wir stellen einen großen Eimer direkt unter die offene Klappe und dann ist dies mit Reinigungsmittel eine schnelle und saubere Angelegenheit da evtl. Tropfwasser direkt in den Eimer fließt. Insgesamt können wir den Ofen weiter empfehlen. Er ist nicht dominant im Raum und bringt die versprochenen Heizwerte. In der Bedienung und wegen des Flammenbildes ist einiges zu beachten bzw. Erfahrung zu sammeln. Dies sollte vor dem Kauf bedacht werden und muss natürlich jeder selbst entscheiden.
Gruß Bernd

Verfasser:
Mitch2000
Zeit: 29.12.2011 14:31:19
0
1635585
Hallo Bernd,

vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht.
Bin selbst auch stolzer Besitzer...wundere mich über Deinen "Scheibenputzintervall"... Wartest Du bis die Scheibe ganz schwarz ist?
Bei uns geht es los, dass nach einem Mal brennen die oberen Ecken getönt sind. Nach drei mal Betrieb (5 Std. jeweils) ist die Scheibe milchig... Dann putze ich, mit feuchten Küchentüchern und ein wenig Asche, das geht super...

Viell. bi nich zu pingelig und putze deshalb so häufig...

Gruß
Mitch

Verfasser:
Bernd Eichenauer
Zeit: 05.01.2012 00:57:56
0
1640065
Zitat von Mitch: ...wundere mich über Deinen "Scheibenputzintervall"... Wartest Du bis die Scheibe ganz schwarz ist?
Bei uns geht es los, dass nach einem Mal brennen die oberen Ecken getönt sind. Nach drei mal Betrieb (5 Std. jeweils) ist die Scheibe milchig... Dann putze ich, mit feuchten Küchentüchern und ein wenig Asche, das geht super...
Hi!
Richtig! Auch bei uns beginnt rechts und links oben die Verschmutzung in den Ecken. Ich habe – ehrlich gesagt – dagegen noch kein Mittel gefunden. Mit der Luftzufuhr im Brennraum scheint es nichts zu tun zu haben oder doch? Nach meinen Experimenten zur Flammenbildung ist die zusätzliche Lüftungsklappe im Aschekasten bei mir jetzt etwa 50 % offen eingestellt. Werde mal Leda anschreiben. Günstig ist, dass es oben beginnt und so der Blick auf die Flamme zunächst nicht beeinträchtigt ist. So schnell wie bei Mitch geht’s bei uns aber bei der Scheibenverschmutzung nicht zu.
Insgesamt hängt die Verschmutzung der Scheibe bei diesem Ofen nach meiner Erfahrung von zwei Dingen ab: Vom Holz und vom Anzünden. Unser Schornsteinfeger hat uns geraten beim Anzünden zunächst für 1 – 2 Minuten ein großes, schnelles Feuer zu entfachen. Wir haben einen 12 Meter Außenschornstein und sind im Erdgeschoß. Damit soll die kalte Luftsäule rausgedrückt werden und der Kamin Zug bekommen. Klingt logisch und ist es wohl auch. Allerdings hat er dafür Zeitungspapier empfohlen und dies war keine gute Empfehlung. Dies hat nämlich zu einer schnellen Verschmutzung der Scheibe geführt (Druckerschwärze?). Wir haben dann Karton mit zum Anzünden genommen – gleiches Ergebnis. Dann gingen wir auf nur Anzündholz über und es wurde schon besser. Und dann habe ich es direkt mit trockenen kleinen Holzscheiten probiert. Und siehe da, der Ofen entwickelt einen solchen Zug, dass ich mit zwei Anzündwürfeln im Aschekasten das Holz direkt und schnell anzünden kann. Hier wirkt sich wohl der senkrechte Stand der Scheite günstig aus. Die Flamme kriecht da sozusagen sofort am Holz hoch. Röhrt dabei fast wie ein Gasbrenner. Seitdem ist es mit der Scheibenverschmutzung wesentlich besser geworden. Wenn versehentlich ein nicht ganz getrocknetes Holzscheit eingelegt wird hat dies nach meiner Erfahrung auch sofort Einfluss auf die Scheibe. Auch wenn sehr harzreiches Holz verbrannt wird (Tanne, oder letzt hatte wir gar Zypresse). Auch drei von meiner lieben Frau eingeworfene lackierte Holzkleiderbügel bekamen der Scheibe nicht gut. Womit wir wieder bei der Buche etc. sind.
Zum reinigen nehme ich einen ganz gewöhnlichen Kaminglasreiniger von OBI. Man muss sich nur genau an die Anleitung halten und das Zeug auch etwas einwirken lassen. Und natürlich einen Schwamm nehmen, der das Glas nicht zerkratzt. Mit Auftragen – Einwirken – kurz Reiben – Spülen und Trockenreiben brauche ich 8 bis 10 Minuten. Das Zeug ist ergiebig – habe jedenfalls immer noch die erste Flasche. Ob dies Zeug wirklich gegenüber der Naturmethode mit Holzasche eine Art Schutzfilm bildet weis ich nicht. Auf der Flasche steht jedenfalls so was drauf: „ beugt Verschmutzungen vor“. Kann natürlich nur Werbung sein.

Zum Reinigungsintervall: Unser Ofen brennt ca. 50 % der Zeit, also auch nicht täglich. So alle drei Wochen muss ich ran. Aussaugen der Asche natürlich häufiger, wobei dies wirklich eine ganz kleine Menge ist. Mach ich eigentlich nur, damit nichts in den Schornstein oder gar in die Luft gewirbelt wird. Oder vielleicht hat auch dies Einfluss auf die Scheibe.
Gruß Bernd

Verfasser:
Mitch2000
Zeit: 05.01.2012 17:19:45
0
1640551
Vielen Dank Bernd,

das war wirklich wieder mal ausführlich. Mein Ofen verhält sich genauso... ich hab übrigens neues Holz und siehe da, die Scheibe tönt sich wesentlich langsamer, ungefähr so wie bei Dir... und was auch witzig ist, auch ich habe den Schieber im Aschekasten auf ca. 50% offen...

Ansonsten bin ich sehr glücklich mit dem Teil, insbesondere dass man mit wirklich wenig Holz ne warme Bude hat und dass man lediglich nen bißchen drin rumstochert und dann die Asche sehr sauber entnehmen kann. Wenn man die Tür beim Nachlegen erst ein ganz wenig öffnet, dann fliegen sogar die paar Krümle die rausfallen können in einer Art Luftkreisel nach oben, so dass nichts rauskommt... wirklich eine sehr saubere Sache... und der Ofenbauer, der sonst Kachelofenbauer ist, hat den Ofen sehr gelobt... erstaunlich wie wenig Asche übrig bleibt..

Verfasser:
JochenH
Zeit: 05.01.2012 18:16:44
0
1640607
Hallo Ihr Unica Heizer!

Mir gefällt der Unica auch sehr gut.

Welche Scheitholzlänge nehmt Ihr denn so? Ich habe mal gelesen dass 25 empfohlen werden.

Funktioniert das auch mit 33ern? Die würden ja aus dem Brenntopf rausschauen... rußt das dann?

Danke!

Jochen

Verfasser:
Mitch2000
Zeit: 05.01.2012 20:04:30
0
1640686
Es geht sogar noch länger... in der downloadbaren Anleitung steht auch 25 oder 33... beides geht. ICh hab sogar das Gefühl, dass bei längeren Scheiten weniger Ruß entsteht, insbesondere an der Schamotte, weil die Hitze dann eher oben entsteht und dadurch der Ruß wegbrennt...

Verfasser:
Bernd Eichenauer
Zeit: 06.01.2012 00:47:29
0
1640823
@JochenH "Welche Scheitholzlänge nehmt Ihr denn so?"

Vom Rost bis zur Unterkannte Scheibe sind es 32 cm. Wenn Du 33er Scheite benutzt musst Du also + Glutbett + 1 cm rechnen. Wenn Du also immer ziemlich runterbrennen lässt sind 33er Scheite kein Problem. Wir haben uns trotzdem für 25er als Regelfall entschieden um beim Nachlegen flexibler zu sein. Aber so zu 5% haben wir auch 33er im Lager. Viel entscheidender ist übrigens der größte Durchmesser des Scheits. Da im Regelfall nur ein Scheit senkrecht rein geht muss dieser zwingend etwas kleiner sein als die Brennkammer. Wenn Du also z.B. auch Kronenholz mit Astansätzen etc. verbrennst ist darauf peinlich genau zu achten, sonst geht der Scheit nicht ein. Schlecht ist die Idee dies im Betrieb auszuprobieren.... Dies ist sicher eine Einschränkung gegenüber anderen Kaminöfen. Allerdings nach meiner Erfahrung auch kein zu großes Problem, da z.B. gespaltenes zu kaufendes Holz aus dem Stamm diese Bedingungen praktisch immer erfüllt. Die Verbrennung läuft also mit beiden Scheitlängen gut. Du musst Dir dies etwa wie ein Holzvergaser vorstellen. Durch die Hitze im Brennraum und die spezielle Lüftung vergast das Holz und die Gase brennen eben oben sichtbar ab. Bei 33ern ist die Flamme dann etwas höher und auch etwas länger zu sehen. Auswirkungen auf die Scheibe habe ich weniger beobachtet, aber den von Mitch beschriebenen Effekt auf die Schamottsteine werde ich mal ausprobieren. (Es geht halt nichts über Kommunikation)
Bernd

Verfasser:
Mitch2000
Zeit: 06.01.2012 09:57:36
0
1640926
Bei mir brennts am schönsten wenn ich nicht so einen dicken Kloben reinstelle, sondern die Scheite noch ein-zweimal spalte und dann einen kleinen Strauß an Scheiten in die Öffnung stelle. Ich warte auch immer bis nur noch Glutbett da ist, dann passen auch längere Kaliber immer wunderbar rein... gestern wollte ich zuviel und habe einen ganz kurzen Scheit oben quer auf die Öffnung gelegt, aber das war nicht so der Hit, naja, irgendwann fiel er dann in die Brennkammer und dann gabs wieder vollgas.. ist witzig anzuschauen, die Brennkammer hat seitliche kleine Öffnungen mit denen der Scheit "belüftet" wird. Manchmal sieht dass dann aus, als wenn Gasflammen aus diesen Öffnungen austreten, ist halt das Holzgas-Luft-Gemisch was dann brennt...
Fazit: Ich hätte keine Lust mehr dieser ganze Asche und Kohle mit dem Feger aus dem Ofen zu fegen wie bei herkömmlichen öffen...ich stocher mit dem Schürhaken kurz im kalten ofen rum, Aschekasten in den Garten gekippt und fertig ist die Kiste... einfach pflegeleicht...

Verfasser:
Bernd Eichenauer
Zeit: 11.01.2012 22:07:26
0
1644787
Hallo Forumsteilnehmer!

Ich habe Leda wegen der Scheibenspülung angeschrieben und folgende Tipps zum ausprobieren erhalten (Veröffentlichung der Antwortmail mit Genehmigung von Leda):

Folgende Tipps können wir Ihnen noch mit auf den Weg geben:
1. Schornsteinzug:
Wenn dieser zu stark ist, reißt die Scheibenspülung ab und die Scheibe wird schneller schmutzig. In jedem Schornstein über 4 m wirksame Höhe (Durchmesser zwischen 130mm und 180mm) sollte ein Zugbegrenzer installiert sein. Dabei ist ein Zugregler im Schornstein zu empfehlen. Notfalls würde auch eine Drosselklappe, im Verbindungsstück des UNICA zum Schornstein, funktionieren. Durch die Reduzierung des Schornsteinzuges wird die Brennraumtemperatur größer bzw. die Verweildauer der Brenngase erhöht sich. Dadurch brennen die Schamottesteine schneller wieder frei. Zum Testen könnten Sie die Reinigungstür des Schornsteines leicht öffnen.
2. Anzündholz:
Das Anzündholz sollte nicht zu klein gespalten sein. Je kleiner die Scheite, umso größer die brennbare Oberfläche. Bei einer großen Oberfläche entsteht viel Abgasvolumen, das durch die Umlenkungen im Kopfbereich nicht abgeführt werden kann. Folge ist eine schnellere Scheibenverschmutzung.
3. Brennstoffwähler:
Dieser sollte nur bei Braunkohlebetrieb offen sein. Aber bei schlechteren Schornsteinverhältnissen (wirksame Höhe unter 4 m) hilft die zusätzliche untere Verbrennungsluft dem Abbrand auf die Sprünge.
4. Verbrennungsluftschieber:
Die Starteinstellung nur zum Kaltstart benutzen. Bei der Starteinstellung
wird Unterluft frei gegeben, die eine schnelle Überzündung gewährleisten soll. Wenn das Gerät auf Temperatur ist, den Luftschieber entsprechend regulieren. ABER: Auf keinen Fall den Abbrand drosseln. D.h. gegen den starken Unterdruck des Schornsteines über die Einstellungen des Luftschiebers arbeiten.Je geringer die Lufteinstellung, desto weniger Scheibenspülluft.

Die Tipps haben wir nach Priorität aufgeführt. In dieser Reihenfolge könnten Sie noch mehr
aus Ihrem UNICA "herausholen".

Mit freundlichen Grüßen,
i.V. Sven Müller

Diese Antwort nenn ich mal: Service !!!

Verfasser:
Mitch2000
Zeit: 11.01.2012 23:49:39
0
1644845
ja, könnte passen, ich habe nen mega zug glaub ich...

wie krieg ich denn so einen Zugbegrenzer in einen gemauerten Schornstein?

Verfasser:
Mitch2000
Zeit: 12.01.2012 14:33:52
0
1645091
hab noch ne Frage...

Hast Du schonmal Braunkohlebriketts versucht? Laut Anleitung braucht man dafür einen Rüttelrost, ich weiß nur nicht so recht warum? Wenn ich mit dem Schürhaken da ein wenig in der Glut rumfuchtele ist doch das genauso als wenn ich den Rüttelrost schüttele oder?
Hab mal nen Probepaket Rindenbriketts gekauft und siehe da... der Ofen war morgens 6 Std. später noch warm, nicht heiß, keine Glut, aber zumindest warm... sonst wurde er immer schnell kalt..


Gruß
Andreas

Verfasser:
rspitz
Zeit: 12.01.2012 15:35:48
0
1645140
Hallo Unicaner,

welche Nachlege-Intervalle habt ihr in der Praxis, und wie lange bleibt dabei das Flammenspiel sichtbar?

Wir sind eher "Romantik-Einschürer" und hatten uns eigentlich schon für den Unica entschieden, dann aber doch auf den Novia umgeschwenkt, den wir für fast den gleichen Preis bekommen haben. Nach einem Jahr sind wir immer noch zufrieden, und ich kann mich am Feuer gar nicht sattsehen ;-)

Gruß, Richard

Verfasser:
Bernd Eichenauer
Zeit: 12.01.2012 21:12:21
0
1645352
Hi Mitch, zum Thema Zugbegrenzer führte die Fa. Leda folgendes aus (zur Erinnerung: Wir haben einen 12 Meter Schornstein):
"Der Zugbegrenzer im Schornstein hat den Vorteil, dass er automatisch den Zug regulieren kann. Die Drosselklappe im Abgasrohr wird dagegen mit der Hand betätigt. Bei einem Schornstein von 12m länge, können Sie auf jeden Fall die Drosselklappe während des Betriebes komplett schließen. In einem Schornstein ist im Normalfall kein Zugbegrenzer installiert. Dieser könnte aber nachträglich in die Reinigungstür eingesetzt werden. Diese Bauteile sollte jeder Schornsteinhersteller im Programm haben."

WEnn ich dies richtig verstanden habe ist so ein Teil also relativ einfach nachgträglich zu montieren, da es nicht im Schornstein direkt sitzt. Ich werde auf jeden Fall nun mal manuell mit der Abgasklappe experimentieren
Gruß Bernd

Brikett habe ich noch nicht probiert. Holzpesslinge schon, aber die bringen viel Asche.
Nachlegeintervalle Rspitz
Kann man in Minuten kaum angeben, da von zu vielen Faktoren abhängig. Siehe Vorlogs. Aber letztlich geht oft nur ein Scheit rein. Ich würde sagen 2/3 mit Flammenbild - 1/3 ohne sichtbare Flamme. Anhaltswert: Lässt Du ganz runterbrennen nachlegen in etwas 25 - 45 Minuten

Verfasser:
Michael1975
Zeit: 12.01.2012 21:28:04
0
1645360
Hallo Leute,

hab ganz vergessen daß ich hier die Frage gestellt habe da nach 1 Monat noch keine Antworten da waren.
Danke für die Antworten.
Scheint ja ein guter Ofen zu sein, wo habt Ihr Eure gekauft beim Ofenhändler um die Ecke oder im Internet. Und was hat Euch der Spaß gekostet!? Kamin hab ich schon. Danke!

Gruß
Michael

Verfasser:
Freeliner
Zeit: 12.01.2012 21:41:14
0
1645369
Die Tipps von Leda klingen definitiv einleuchtend.
(hab keinen Leda, sondern einen Walltherm)

Wenn die Feuerraumtemperatur stimmt und die Scheibenspülung nicht abreist, ist normal kein reinigen nötig.

Hab jetzt knapp 2 Raummeter Buchenholz durch, Scheiben sind sauber.


Falls ihr es nicht kennt, bzw noch nicht probiert habt....mit Video

Anzünden von oben

Die meisten Leute kennen das so nicht und können es kaum glauben.
Wer es aber einmal so gemacht hat, macht es nur noch so:-)


Vielleicht funktioniert es bei eurem Ofen auch gut

Verfasser:
popeye
Zeit: 13.01.2012 07:25:34
0
1645462
Interessant.
der Unica ist vom Prinzip her also eine Art Kanonenofen, mit dem Unterschied der Scheibenöffnung im oberen Teil.
Reicht denn die Heizleistung aus einem einzelnen Scheit bzw. wie kommen da 5kw Nennleistung zusammen?
1 Scheit~500g= 2kwh, also alle 20-30 Minuten nachlegen?

Verfasser:
Mitch2000
Zeit: 13.01.2012 13:28:54
0
1645696
naja, es kommt darauf an wie der Scheit bemessen ist... wenn man schmalere Scheite hackt kannst Du in die Brennkammer auch bis zu 2 Kg Holz reinstellen.
Der Holzverbrauch ist im Vergleich zu einem herkömmlichen Ofen meiner Meinung nach geringer... und ob er die 5KW Nenn- , bzw. 6 KW Höchstleistung auch wirklich bringt kann ich nicht beurteilen, weil ich es nicht messen kann... Wenn ich über mehrere Stunden nachlege habe ich in meinem 45qm Altbau Wohnzimmer bei offenen Türen zum kalten Treppenhaus so um die 25 Grad. Höchstwerte waren mal 27,4... Man kannes gut dosieren, indem man nicht sofort nachlegt wenn der Rest runtergebrannt ist. Die Glut hält sich lange in der Brennkammer, so dass man dann einfach nach 2 Stunden wieder Holz nachlegt.

Erstaunlich ist wirklich die geringe Menge Asche... ein kleines Häufchen nahc einem ganzen Tag Betrieb... weiß zwar nicht ob das ein Qualitätsmerkmal in Sachen Verbrennung ist, aber mich freut es...

Weiß nun jemand, warum ich einen Rüttelrost für Braunkohle brauche?

Verfasser:
Ofenprofi
Zeit: 13.01.2012 13:41:31
0
1645705
@Mitch2000,
klar um die Asche vom Feuerraum in den Aschekasten zu befördern.
Bei Kohleverbrennung entsteht sehr viel mehr Asche. Wenn Dies nicht wäre, würde die Kohle in der eigenen Asche ersticken.

Verfasser:
Mitch2000
Zeit: 13.01.2012 14:06:46
0
1645716
ja, aber wenn ich quasi vorm ins bettchen gehen zwei Briketts draufpacke, dann rüttel ich doch da nachts nix mehr... ich würde bevor ich das drauflege mit dem Schürhaken da ordentl. drin rumfuhrwerken und dann auflegen, sollte doch auch gehen oder?

Wenn ich natürlich mehrere Kohle Ladungen hintereinander durchbrennen will, dann würd ich glaub ich auch son Rüttelding holen...

Verfasser:
Bernd Eichenauer
Zeit: 13.01.2012 23:49:27
0
1646054
@Michael 1975
Deine Frage zu Händler /Kosten. Da wir null Erfahrungen mit Öfen hatten und die Wohnung erst gebaut wurde sind wir zum Händler gegangen und haben dabei einfach über die LEDA-Seite den nächstgelegenen Vertragshändler gesucht. Dies war sicher für uns die richtige Entscheidung, da es vom Schornsteinfeger über Fragen des Dämmmaterials bis hin zu nah verlegten Stromleitungen jede Menge Ärger bzw. abzuklärende Fragen gab, den wir uns dann nicht antun mussten. Die Händler kennen halt die Schornsteinfeger in ihrem Verkaufsbereich und wir hatten den Eindruck, dass dies bei der Suche nach Lösungen hilfreich war. Die Abnahme war denn auch völlig problemlos.

Die Beratung durch den Vertragshändler war gut – wir haben durchaus Alternativen diskutiert. Entscheidend war, dass wir keinen großen Ofen wollten der den Raum „erschlägt“. Wir haben dann letztlich ein Rundum-Sorglos-Paket geordert, also mit Brandschutzplatte, Rauchrohren, Außenluftanschluss etc. Dafür wurden dann einzelne Leistungen, wie z.B. die Wanddurchbrüche etc. nicht berechnet (oder waren halt schon in der Kalkulation versteckt drin). Ich war bei der Montage des Ofens dabei. Wer weis, wies geht und wo halt in welcher Reihenfolge was hinkommt kann dies sicher auch selbst machen. Da waren keine handwerklich komplizierten Arbeiten dabei. Aber ein Selbstbausatz ist der Ofen sicher nicht – man braucht diese Ahnung schon. So jedenfalls mein Eindruck, aber dies muss nun jeder selbst wissen und beurteilen ob er sich mit seinem Kenntnisstand da ran wagt. Das Anpassen der Rauchrohre etc. ist dabei das Geringste. Als es kurzzeitig Probleme mit Kondenswasser an der Frischluftzufuhr gab wurde dies vom Händler ohne Kosten nachgebessert. Wir haben für den Ofen allein ca. 1700 Euro bezahlt (+ MwSt). Preisstand Mitte 2010
Gruß Bernd

Verfasser:
Michael1975
Zeit: 16.01.2012 19:00:06
0
1647684
Hallo Bernd,

darf ich fragen was Ihr alles in allem bezahlt habt, daß ich ne ungefähre Preisvorstellung bekomme.
Danke!

Gruß
Michael

Verfasser:
Mitch2000
Zeit: 17.01.2012 09:25:33
0
1647971
Ich hab aktuell 2.200 inkl Anschluß und Rohre bezahlt. Allerdings mit Anfahrt, weil Ofenbauer vor Ort ca. 2.700 wollte...

Im Kaminofenforum und bei der Bucht werden gerade günstige angeboten wenn man es selber machen will...

Verfasser:
Gottlieb
Zeit: 31.01.2012 20:30:34
0
1656831
Guten Abend werte Leda Unica-Besitzer,

auch ich habe einen Leda Unica und bin momentan hinsichtlich der Scheibenstühlung recht unzufrieden.

Ich habe den Leda Unica seit ca. Dezember 2011. Der Ofen ist nicht an die Außenluft angeschlossen, sondern zieht seine Luft aus dem Wohnraum.

Seit Anfang an hatte ich bereits Probleme mit der Scheibenspülung. Sie ist einfach nach jedem Heizvorgang sehr dreckig; am schlimmsten natürlich oben links und rechts.

Der Ofen steht im Dachgeschoss und hatte somit nur eine Schornsteinhöhe von ca. 2 Metern. Nach direkter Rücksprache mit Leda haben wir eine Messung des Förderdrucks mit unserem Schornsteinfeger durchgeführt. Es kamen 6 PA raus, welche natürlich zu wenig ist. Anhand einer Formel wurde erreichnet, dass wir eine Erhöhung von 1,5 Metern benötigen, damit wir auf ungefähr 14 PA kommen. Leda selbst sagt, das der Förderdruck zwischen 12 und 20 Pa liegen sollte.

Nun ist die Erhöhung drauf, aber bislang konnte ich nicht unbedingt eine Verbesserung feststellen. Die Scheibe ist nach wie vor schwarz.
Auch die Schamotte ist schwarz.

Um Schamotte und Scheibe ein bisschen freizubekommen, gibt es natürlich einen Trick. Mein entzündet ein Feuer überhalb der Brennkammer. Danach ist die Schamotte weitestgehend frei, aber die Scheibe wird schnell wieder milchig und dann auch wieder russig; und das alles innerhalb eines Tages.

An Holz habe ich auch schon eine Menge probiert, aber die Restfeuchte ist maximal bei 17%, im Durchschnitt eher weniger.

Momentan bin ich ziemlich ratlos :(

Verfasser:
hinundher
Zeit: 31.01.2012 20:36:44
0
1656835
Hallo

Schon mit gekippten Fenster ( simulation Externer Luftanschluß )probiert ?

Aktuelle Forenbeiträge
Klaus Beh schrieb: @ gecco Kann doch nicht so schwer sein. Erstens, wieviel kW brauchst du? Zweitens, Angebote vom Erdwärmesondenbohrunternehmen einholen, das die GARANTIERTE Entzugsleistung von ...kW beinhaltet. Zusätzlich...
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Hat jemand erfahrungen mit einem Leda Unica
Verfasser:
hinundher
Zeit: 31.01.2012 20:36:44
0
1656835
Hallo

Schon mit gekippten Fenster ( simulation Externer Luftanschluß )probiert ?
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