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Reihenhaus-Sanierung mit Kühlhauspaneelen und "Fassadenheizung"
Verfasser:
RoBIM
Zeit: 11.11.2017 10:58:08
0
2567483
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Probier mal, mit einem Induktionherd 2 Eßlöffel Sherry in einer Suppenkelle zum brennen zu bekommen ...


Das ließe sich z.B. mit einem Crème-brûlée-Brenner erledigen.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 11.11.2017 11:16:21
0
2567485
Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]


Das ließe sich z.B. mit einem Crème-brûlée-Brenner erledigen.

Gruss
Frank F.


Hallo Frank,

gute Idee - und sowas liegt sogar in einer meiner Küchen-Schubladen und funktioniert. Werde ich, wenn ich das nächste Mal fambieren werde, mal ausprobieren...

Alternativ ginge ja auch ein kleiner Campinggaskocher.

LG jogi

Verfasser:
DeepB
Zeit: 12.11.2017 08:59:58
0
2567717
Kennt jemand aktuell eine gute (günstige) Bezugsquelle für diese Paneele?

Ich suche welche mit 20 oder 22cm Stärke für einen Neubau.

vielen Dank
Daniel

Verfasser:
jogi54
Zeit: 12.11.2017 11:15:51
0
2567763
Zitat von DeepB Beitrag anzeigen
Kennt jemand aktuell eine gute (günstige) Bezugsquelle für diese Paneele?

Ich suche welche mit 20 oder 22cm Stärke für einen Neubau.

vielen Dank
Daniel


Hallo Daniel,

da gibt es einerseits O-Metall und die ThyssenKrupp Firma ems-bau.

Ob du wirklich beidseitig Blech brauchst, hängt von deiner Konstruktion ab.

Die Alternative wäre PurHolz => Decke, Kern, Formate auswählen. Purholz macht einem fast alles, was das Herz begehrt - da kann man für außen auch einen Putzträger bekommen und innen, was man benötigt. Kann unterm Strich ggf. preisgünstiger sein, als eine zusammengebaute Lösung.

Es gibt ein Beispiel im Netz, da hat ein Architekt einen Stahlgerüstbau erstellt, und außen nur diese Kühlhausisolierpaneelen draufgeschraubt - Bilder werden mit Magneten aufgehängt - mehr geht halt dann nicht an einer solchen Wand nicht.

Was hast du vor ??

LG jogi

Verfasser:
jogi54
Zeit: 13.06.2018 00:27:05
7
2654379
habe heute folgende e-mail bekommen:

Hallo Jürgen,

über Ihren Beitrag hier im Forum haben wir erfahren, dass Ihr Haus über eine Lüftungsheizung beheizt wird.
Wir sind ein junges Projektteam, das für die Bosch Thermotechnik GmbH die Vor- und Nachteile von lüftungsbasiertem Heizen unter die Lupe nimmt.
Sie haben in diesem Feld sicherlich bereits einige Erfahrungen sammeln können. Würden Sie diese bitte mit uns teilen?
Den Umfang und die Form des Informationsaustausches (mail, Telefon, face2face, …) entscheiden Sie. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

MfG
Matthias Senn

na ja - wenn schon hallo Jürgen (statt jogi) dann könnte ja man beim du bleiben LOL

habe dan wie folgt geantwortet, wobei es mir in diesem Fall um den Disclaimer am Ende geht. So, wie ich meine Außenwandheizung hier nicht einem geldgierigen Patentjäger überlassen wollte (zig Seiten früher), so auch in diesem Fall...

also hier meine Antwort:

Hallo Matthias,

das ist leider offensichtlich ein Missverständnis oder Irrtum.

Ich bin sogar aus mehreren Gründen gegen KWL-Anlagen.
- einerseits würde eine KWL bei mir, ordnungsgemäß betrieben (0,5 Luftwechsel), ~500kWh/a Wärme einsparen, jedoch gleichzeitig ~500kWh/a Strom verbrauchen (wohl ein energetisches NoGo).
- zweitens befürchte ich, dass eine KWL im privaten Bereich (mit den kleinen Querschnitten etc.) langfristig zu einer Bakterien- und Virenschleuder wird, da "man" im Alter mit der unbedingt notwendigen Reinigung zunehmend nachlässiger wird und sich diese ggf. auch nicht mehr leisten kann. Die Folge wird langfristig sein, dass Menschen wg. der berüchtigten Lungenentzündung im Alter wieder früher sterben werden. Muss ich mir nicht einbauen.

Zu eurem Thema:
Die Wärmekapazität von Luft ist äußerst gering - damit nennenswert Wärme zu transportieren ist Illusion - es sei denn, man beheizt die Luft direkt elektrisch (Heizlüfter) - ist wohl kaum zukunftsfähig.

Zudem - man empfindet die Strahlungswärme der umgebenden Wände/Decke/Fußboden. Die darüber abfließende Wärme allein mit Luft auszugleichen geht allerhöchstens bei einem Plus-Passivhaus mit einem H't < 10W/m²K. Um das mit Luft zu erreichen, benötigt man trotzdem relativ große Luftmengen, die dann zu Verdunstungskälte auf der Haut führen - das muss man dann über höhere Lufttemperaturen kompensieren -> damit dann wiederum höhere Verluste ...

Ich denke (!!!Meine Meinung!!!) luftbasiertes Heizen ist von vornherein ein tot geborenes Kind - Robert Bosch würde sich im Grabe rumdrehen. ( Ich bewundere Robert Bosch als Unternehmer, ins besondere seine Weitsicht mit der Konstruktion der Robert Bosch Stiftung. Mein Vater hat viele Jahre für Bosch gearbeitet und ich komme ursprünglich aus Stuttgart).

Viel mehr vermisse ich mögliche Fortschritte bei den Wärmepumpen und der FBH.

Will mal einige Punkte aufgreifen:

- z.B. konstruktiv mit IWT und Heisgasenthitzung, wie eisvogel aus dem Forum sich das selber zusammen gebaut hat
- z.B. TOPCOP aus dem Forum, der geniale LWP mit einer ausgeklügelten Abtauung anbietet

Da sind die Entwicklungspotentiale schon eigentlich schon vorgelebt.

- mir würde eine modulierende SWWP mit 4kW reichen, gibt es jedoch nicht am Markt (z.B. Bedarf: 2,2kW bei 0°C in Köln)
- mit jeweils üppigen Wärmetauschern wären die WP sofort effektiver (insofern kann ich mit einer SWP der Nibe-Klasse, 6kW modulierend – 3,2kW bei 50%, ganz gut leben)

Mein eigenes Projekt:
- Slinky-Kollektor senkrecht eingebaut unter einem Carport, bewässert mit dem Dachabwasser über umgekehrte Drainagerohre ( Rückspülbar) - wohl der erste Versuch, einen überbauten Slinky zu bauen…
- kombiniert mit einem Betonabsorber, der einerseits den Slinky entlastet und im Sommer zum Teil sogar direkt den Puffer für WW (mit FriWa) zu beheizen vermag.
- der Slinky ist im Sommer ausschließlich Quelle für die passive Kühlung meiner Außenwandbeheizung. Optional kann er Richtung Kälte per WP durch die WW Erzeugung „regeneriert“ werden (aus meinen bisherigen Erfahrungen und Berechnungen nicht nötig). Zum Ende der Kühlperiode wird er großflächig die Erde soweit aufgeheizt haben, dass es einen Superstart in die nächste Heizperiode geben wird.
- mit dieser Konstruktion dürfte ich eine JAZ von 6 erreichen (rechnerisch noch mehr, je nach Jahr, aber das wage ich derzeit nicht zu träumen)

Ein weiteres Thema sind die unsäglichen Einzelraumregler ERR (Auf/Zu) die die Heizungstechnik ins Mittelalter zurückkatapultiert hat. Für mich ein absolutes NoGo – nachdem wir seit vielen Jahrzehnten mechanische analog wirkende Thermostatventile haben.
Heute zeitgemäß wären analoge 10V regelnde Ventile, die zusammen mit einer modulierenden Wärmequelle das Optimum von VL, Spreizung und Durchflussmenge optimal regelt. Da sollte sich bei Bosch im Hydraulikbereich passende Regelventile zu finden sein.
(mein Haus ist thermisch abgeglichen – da brauche ich keinerlei Regelung)

Zusammen mit den frei und ohne Internet verfügbaren Wetterdaten ließe sich eine selbstoptimierende Regelung programmieren, die dem Anspruch 4.0 gerecht werden könnte.

Ganz ehrlich – sich mit Luftheizung zu beschäftigen ist aus meiner Sicht vergebene Liebesmühe – das wird unsere Energiewende nicht voranbringen.

Disclaimer: Alle hier in dieser email beschriebenen Ideen etc. erkläre ich hiermit zu open source und sind somit nicht patentierbar – es sei denn, sie sind schon patentiert – was mir nicht bekannt ist.

Es werden heute zu Tage in manchen Bereichen (z.B. Haustechnik) Verfahren patentiert, die in anderen Bereichen (z.B. Kraftwerken, Pneumatik, Hydraulik) seit Jahrzehnten banales Standardwissen sind – damit wird das Patentwesen ad Absurdum geführt.

LG jogi

Verfasser:
JoRy
Zeit: 14.06.2018 10:01:57
1
2654735
Hallo Jogi,
deinen Beitrag an junge Aktionisten habe ich mit grün gezeichnet.

Deine Bewunderung für den Gründer von Bosch kann ich aber nicht teilen.

In der Kaiserzeit des beginnenden 20ten Jahrhunderts gab es aus den Gruppen
um Otto , Diesel u.s.w. von Stuttgart bis München massenhaft Entwickler als
kleine Ing.Büros, die fantastisch innovativ waren.
R.Bosch war nur eines----immer ein besserer Geschäftsmann als Ingenieur, der
diesen, meist schnell finanziell klammen Firmen ihr knowhow billig abgeluchst hat
wenn sie insolvent wurden.

Die Hochgelobte "Erfindung" der durch den Kraftstoffdruck selbst öffnenden
Einspritzdüse , die erste Doppelkanaldüse u.s.w kam z.B. von Prosper L´Orange
und wurde nur als R.Bosch Erfindung ausgegeben.
Von diesem genialen Ingenieur kam auch schon in der Kaiserzeit das
Pumpe-Düse-System, das heut noch L´Orange-System heist und zusammen mit
dem "CommonRail" von VW und Merzedes als ihre Innovation vereinnahmt wurde.

Für die Diesel-Elektrisch Antriebe hat man damals eine erstaunliche Fantasie
bewiesen und das auch z.B. vor dem 1ten Weltkrieg für U-Boote genutzt.

Wie sehr Bosch immer im Vermarkten von kleinen Entwickler-Klitschen führend
war kann jeder nachlesen.
Und auch wie gut er bis in die Verknüpfung mit dem 3ten Reich , Wehrtechnik
und Zwangsarbeiter gut vernetzt war.

Die Arbeitersiedlungen waren eine Kopie der Siemens-Stadt Berlin, die viel
früher als in Stuttgart gebaut wurden um seine Arbeitskräfte im Schichtdienst
mehr als 60 h die Woche ausbeuten zu können und mit der Wohnabhängigkeit
völlig im Griff zu haben.
Weder Siemens noch Bosch und auch nicht der Kanonen-Krupp waren
mit ihren Siedlungen Sozialengel als die sie sich gerne dargestellt haben !

Gruß JoRy

Verfasser:
jogi54
Zeit: 14.06.2018 23:20:26
1
2654918
Zitat von JoRy Beitrag anzeigen
Hallo Jogi,
deinen Beitrag an junge Aktionisten habe ich mit grün gezeichnet.

Deine Bewunderung für den Gründer von Bosch kann ich aber nicht teilen.

[...]


Hallo JoRy,

du hast nicht genau gelesen, was ich da geschrieben habe:
Zitat:
Ich bewundere Robert Bosch als Unternehmer, ins besondere seine Weitsicht mit der Konstruktion der Robert Bosch Stiftung.


Vielleicht solltest du dich mal mit diesem sehr speziellen Firmenkonstrukt von Robert Bosch GmbH und Robert Bosch Stiftung beschäftigen.

Ich will das jetzt nicht alles darlegen, was du sowieso dort an der Quelle lesen kannst.

Da sind bei der Bosch GmbH (trotz ihrer Größe heute noch GmbH !!!) ganz andere Dimensionen von Verantwortung für das Unternehmen und die Mitarbeiter hinterlegt, verglichen z.B. mit der untergegangenen Firma Babcock AG.

Ist jedoch wirklich nur ein Nebenschauplatz... nicht der wesentliche inhalt meines Beitrags.

LG jogi

Verfasser:
nicijan
Zeit: 30.08.2019 10:21:47
0
2817927
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Reihenhaus-Sanierung mit Kühlhauspaneelen und Fassadenheizung


Hallo Jogi,

ich finde die Idee hervorragend.
Das mit der Fassadenheizung ist für mich auf den ersten Blick ein Konzept das wohl funktionieren wird.
Hast du dazu auch Informationen hinsichtlich Außentemperatur / Vorlauftemperatur und Wohnraumtemperatur?

Verfasser:
jogi54
Zeit: 30.08.2019 13:56:36
0
2818005
Zitat von nicijan Beitrag anzeigen
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]


Hallo Jogi,

ich finde die Idee hervorragend.
Das mit der Fassadenheizung ist für mich auf den ersten Blick ein Konzept das wohl funktionieren wird.
Hast du dazu auch Informationen hinsichtlich Außentemperatur / Vorlauftemperatur und Wohnraumtemperatur?


zwar alles schon geschrieben, und funktioniert seit 2013, aber mal Zusammenfassung

- 180m² beheizt, incl. Keller, der auch isoliert ist (28cm Foamglas, U=0,12)
- Heizleistung bei 0°C AT, RT WoZi 22,5°C - alle anderen Räume auf 20 - 21°C eingestellt, 2,2kW, VL=29,5°C, RL=27,3°C, 860l/h. Rechnerisch sollten es nur 0,8kW sein, aber da gibt es heftige Verluste zum Reihenhausnachbarn - die auch gemessen, berechnet und erklärt werden können.
- Fensterlüftung, Jahresbedarf mit geeichtem Zähler gemessen 7700kWh, Heizgrenze ~10,5°C.
- Auslegung AT -10°C, VL ~34°C, RL ~30,2°C, 3,8kW, 860l/h (sehr selten in Köln)

LG jogi

P.S. du kannst gerne auch anrufen, falls du noch Fragen hast, siehe Profil

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verdammt schrieb: Hallo cirion, Hallo Rastelli, ich bin echt so froh das ihr euch Zeit nehmt und mich unterstützt mit meiner Anlage. Hier unter diesem Link habe ich alles abgelegt und wenn weiter was benötigt wird...
mtx0815 schrieb: Moin ! Die im Gerät verbaute Pumpe ist ungeregelt. Der Kabelbaum ist allerdings universal und hat daher den Anschluss für die Drehzahlregelung einer UPER20-60 alternativ einer UPM20-70. ABER die Software...
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