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Foren
WDVS aus mineralwolle nässeempfindlicher?
Verfasser:
neu_buerger
Zeit: 08.10.2012 16:03:02
0
1773157
Hallo,

ist ein vollwärmeschutz mit mineralwolle generell empfindlicher bei eindringender nässe als styropor?

Auslöser ist die überlegung, dass an fenstern und fugen immer mal undichtigkeiten auftreten können. Styropor ist ein nicht-poröses material, das nur sehr begrenzt wasser aufnimmt.

Mineralwolle könnte ich mir dagegen vorstellen, saugt sich voll wie ein schwamm und im schadensfalle kriegt man es nie wieder trocken?!

Ich frage mich das, weil ich hier an einer hauptstraße wohne und aus schallschutzgründen mit einem wdvs mit mineralwolle liebäugele. Natürlich ist das auch noch die wetterseite.

Allen, die sich die zeit nehmen mir zu antworten, danke ich schon mal in voraus:-)

Verfasser:
WolfK
Zeit: 08.10.2012 16:40:21
0
1773168
Hallo,
Aussage ist korrekt, Mineralwolle muss 100% trocken bleiben, sonst verliert sie ihre Dämmwirkung, da ja "die Luft raus" ist.

Gruss Wolfram

Verfasser:
sanierputz
Zeit: 08.10.2012 17:30:47
0
1773191
Alles richtig.

Aus heutiger sich wuerde ich wegen dem Schallschutz zu Mineralwolle raten.
Bei Fachgerechter Montage und Putz und Anstrich dringt kein Wasser ein.

Bei Polystyrol dagegen wird das Haus hellhoeriger.

Gruss

Verfasser:
isesari
Zeit: 08.10.2012 17:34:34
0
1773192
hellhoeriger? der Lärm von draussen wird stärker durchgelassen?

Verfasser:
neu_buerger
Zeit: 08.10.2012 17:56:37
0
1773197
hellhöriger? Das überrascht mich auch.

Bayosan hatte zumindest mal styropor im angebot, das (wenn ich mich recht erinnere) 10db schalldämmung bringen sollte...

Verfasser:
normanx
Zeit: 08.10.2012 18:28:13
0
1773210
Hallo,

Feuchtigkeit in oder hinter der Dämmung ist immer schlecht.
Bei Mineralwolle kann auch mal wieder was durch die Dämmung abtrocknen.
Bei Styropor nicht.
Ich finde diffusionsoffene Dämmstoffe besser.

Gruß
Norman

Verfasser:
Jojo_
Zeit: 08.10.2012 19:10:10
0
1773239
Hallo,

soweit ich das verstanden habe ist das Problem bei Styropor-Dämmung, dass man quasi zwei starre Scheiben hat, zwischen denen sich nur Styropor befindet. Eine Scheibe ist die tragende Wand, die andere Scheibe ist der starre und armierte Putz. In bestimmten Frequenzbereichen kann nun der leichte Putz anfangen zu schwingen und wenn es dann eine Frequenz der Hintermauerung trifft, gibt es durch Überlagerungen auch Verstärkungseffekte.

Da kann man nun eingreifen indem man kein Styropor nimmt, sondern z.B. schwere Mineralwolle. Damit findet eine gewisse mechanische Verbindung der beiden Scheiben statt und das Problem der Schwingungsverstärkung kann verringert werden.

Prinzipiell gibt es ein solches Problem auch bei einer verklinkerten Wand oder bei Holzleichtbau mit konventionellem WDVS. In diesen beiden Fällen unterscheiden sich die Massen von Wand/Holzständer und Kliner/Außenputz allerdings nicht so stark, daher tritt das Problem der Überlagerung in anderen nicht störenden Frequenzen auf, wenn die Wände überhaupt noch zum Schwingen angeregt werden.

... so oder so ähnlich wurde mir das mal erklärt...

Grüße,

Jojo_

Verfasser:
Geist333
Zeit: 08.10.2012 19:17:03
0
1773246
Zitat von normanx Beitrag anzeigen
Hallo,

Feuchtigkeit in oder hinter der Dämmung ist immer schlecht.
Bei Mineralwolle kann auch mal wieder was durch die Dämmung abtrocknen.
Bei Styropor nicht.
Ich finde diffusionsoffene Dämmstoffe besser.

Gruß
Norman


Styropor trocknet auch ab. Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl liegt bei 50. eine 8 cm Styropordämmung hat also einen sdwert vom 4m. Dampfsperren haben einen sd-wert von 1500.

Verfasser:
Expert35
Zeit: 08.10.2012 19:32:34
0
1773267
bei gedämmten Fassaden kondensiert nachts viel Wasser an der Außenfläche der Fassade. Sicherlich wird im Laufe der Zeit die Mineralwolle dadurch feuchter und feuchter...
Schön ist das auch an den dann auftretenden Algenbewuchs zu sehen.
Mit Wärmeschutz hat das dann nichts mehr zu tun.
Ich würde mir diesen Unfug für viel Geld nicht an die Wand kleben.

Verfasser:
Schwarzman
Zeit: 08.10.2012 19:39:16
0
1773271
Kleine Anregung...

Wenn schon Dämmung wieso nicht mit mehr Masse?

Strichfundament um die Hütte und eine weitere Fassade aufmauern.
(Also mehrschaliges Mauerwerk).

Verfasser:
Sven11
Zeit: 08.10.2012 21:21:20
0
1773344
Mineralwolle verliert schneller seine Dämmwirkung als Polystyrol bei Feuchtigkeit (aufgrund höherer Diffusion in der MW, des Aufbau der MW selber und der selbstlimitierenden Wasseraufnahme des PS).

Allerdings gibt die MW die Feuchtigkeit schneller wieder ab als PS.

Bezüglich der Schälldämmung kommt auch elastifiziertes PS in Frage.

Welche Schalldämmung haben deine Fenster? Normale Fenster sind im Vergleich zum Wandaufbau (mit oder ohne WDVS)ein riesiges Scheunentor für den Schall. Da spielen ein paar dB weniger durch das WDVS keine Rolle.

Gruß

Verfasser:
neu_buerger
Zeit: 08.10.2012 23:40:09
0
1773452
Zitat von Sven11 Beitrag anzeigen
Welche Schalldämmung haben deine Fenster? Normale Fenster sind im Vergleich zum Wandaufbau (mit oder ohne WDVS)ein riesiges Scheunentor für den Schall. Da spielen ein paar dB weniger durch das WDVS keine Rolle.
[...]


Ich plane kunststofffenster mit 82 oder 90mm profiltiefe und 3-fach-verglasung in verbindung mit einbruchshemmung nach wk2 (A3-scheibe 10mm). Dann geht im 82er rahmen sogar noch ein wert von 0.6 für das glas.

Außerdem vorbaurolläden.

Die wand ist ein 24er hohlblockwand aus den 60ern.

Verfasser:
neu_buerger
Zeit: 08.10.2012 23:41:37
0
1773454
Zitat von Schwarzman Beitrag anzeigen
Kleine Anregung...

Wenn schon Dämmung wieso nicht mit mehr Masse?

Strichfundament um die Hütte und eine weitere Fassade aufmauern.
(Also mehrschaliges Mauerwerk).


An sich habe ich mich soweit entschieden, dass ich vollwärmeschutz mache. Entweder mit styropor oder mineralwolle.

Verfasser:
neu_buerger
Zeit: 08.10.2012 23:46:42
0
1773457
Zitat von sanierputz Beitrag anzeigen
Alles richtig.

Aus heutiger sich wuerde ich wegen dem Schallschutz zu Mineralwolle raten.
Bei Fachgerechter Montage und Putz und Anstrich dringt kein Wasser ein.


Gruss



Hm, gelten bei mineralwolle andere regeln für die fachgerechte montage als bei styropor?

Die Schule hier wurde energetisch saniert. Neue kunststofffenster und vollwärmeschutz mit styropor. Hab mir das angesehen, als ich auf den lehrer meines sohnes wartete. So alles solide aus. Außer an einer laibung klaffte zwischen putz und fensterrahmen ein spalt. Da hatte sich was gelöst. Ich stelle mir vor, man merkt sowas nicht auf der wetterseite und der regen knallt da ein paar monate dagegen...

Verfasser:
stt 007
Zeit: 09.10.2012 00:00:30
0
1773463
Schallschutzfenster (-50 dB etwa) kosten nicht viel mehr - bei mir damals etwa 10 € plus je qm. Und dass durch die Wände viel Schall kommt ist mir nicht aufgefallen, durch die Fenster schon. Wohne an einer gut befahrenen Kopfsteinpflasterstrasse, Gehweg nur 60 cm breit, kann also mitreden.

Tip also: kümmern Sie sich um schalldichte Fenster, die Wände spielen da (ok, bei mir zwei Lagen Ziegelsteine) kaum eine Rolle.

stt

Verfasser:
Gelöschter Nutzer
Zeit: 09.10.2012 00:21:53
0
1773469
Zitat von stt 007 Beitrag anzeigen
Schallschutzfenster (-50 dB etwa) kosten nicht viel mehr - bei mir damals etwa 10 € plus je qm.


50 dB-Fenster?? 10 Euro/m² Mehrkosten? Da bestelle ich gleich 100.000 m² ;-)

Scherz beiseite, um diesen Schallschutzwert zu erreichen braucht man nicht nur teure Fenster, sondern auch entsprechende Rahmen und einen besonderen Einbau. Der ist nicht für 10 Euro/m² zu haben.

Zum Thema Schallschutz und Polystyrole wird viel aus Unkenntnis geschrieben. Nicht nur sog. plastifizierte PS sind schalltechnisch besser, als vermutet. Auch sog. Schienensysteme verbessern den Schallschutzwert. Normale MW-Systme verschlechtern in dagegen.

Wie gut der Schallschutz einer Fassade ist kommt auf die Anteile von Wand, Fenster und Rollladenkästen und deren Qualitäten an. Das läßt sich leicht nach DIN 4109 berechnen.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 10.10.2012 09:16:29
0
1774139
Wir haben 2006 mit Styropor gedämmt. Mineralwolle traue ich nicht, eine kleine undichte Stelle irgendwo und die Dämmung säuft ab.

Gruß

Heinz

Verfasser:
isesari
Zeit: 10.10.2012 09:38:34
0
1774156
undichte Stelle? Gerade die Ecken bei den Fensterbänken sind auf der Wetterseite sind typisch als Schwachstelle, sehr häufig falsch geplant bzw mangelhaft ausgeführt.

Verfasser:
shiko80
Zeit: 12.02.2024 20:34:58
0
3672494
Wie sind inzwischen die Erfahrungswerte bei einem Fassaden WDVS mit Mineralwolle. Soll man Mineralwolle auf der Westseite eher vermeiden?

Verfasser:
KosMos1989
Zeit: 13.02.2024 16:45:38
0
3672944
Der Beste Dämmstoff ist meiner Meinung nach Multipor, wenn man kein YTon Haus hat, kostet allerdings auch mehr.

Warum neue Häuser mit Billigsteinen + Styropor WDVS statt direkt aus YTong gebaut werden, ist mir ein Rätsel. Die Mehrkosten durch WDVS (Arbeitslohn) kann man auch einsparen und gleich nen dicken YTong Stein verbauen z.b. 36,5 cm.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 13.02.2024 16:59:28
1
3672954
Zitat von KosMos1989 Beitrag anzeigen
Die Mehrkosten durch WDVS (Arbeitslohn) kann man auch einsparen und gleich nen dicken YTong Stein verbauen z.b. 36,5 cm.
Naja, alleine 10 cm EPS haben schon einen besseren Dämmwert und mit 36,5er Ytong kommst Du auch nicht gesetzlich korrekt ran...

Verfasser:
shiko80
Zeit: 27.02.2024 07:26:42
0
3679158
Keiner Erfahrung, ob ein WDVS aus Mineralwolle auf der Westseite langfristig ein Problem ist?

Verfasser:
ErwinL
Zeit: 27.02.2024 07:42:56
0
3679162
Man müsste zwar die Details nochmal kritisch beleuchten, aber die Idee mit den Kühlhauspaneelen, die hier mal jemand umgesetzt hat, lässt mich nicht mehr los.

Verfasser:
Fred5
Zeit: 28.02.2024 16:59:47
0
3680031
Da sind Hydrophobierungsmittel drin, das saugt nicht, wenn du es tränkst tropft es wieder raus.
Multipor kennt kaum jemand, ist super zu verarbeiten und du kannst Ecken rund ausführen (kein Schießscharteneffekt).
Beim Selbermachen würde ich nichts anderes mehr nehmen.

Verfasser:
WalterMB
Zeit: 28.02.2024 18:56:45
0
3680062
Zitat von Fred5 Beitrag anzeigen
Da sind Hydrophobierungsmittel drin, das saugt nicht, wenn du es tränkst tropft es wieder raus.
Multipor kennt kaum jemand, ist super zu verarbeiten und du kannst Ecken rund ausführen (kein Schießscharteneffekt).
Beim Selbermachen würde ich nichts anderes mehr nehmen.


Also wir haben doppelschaliges Mauerwerk und kein WDVS und konnten problemlos mit hydrophobierten Mineralfaserflocken einblasen zur optimalen Dämmung. Unser Dachüberstand ist rundherum sehr gross. Dennoch haben wir die Westseite der Klinkerfläche mit Silikonharz Tiefgrund gestrichen, damit kein Schlagregen durchtritt.

WalterMB

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