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17.10.2012 19:22:47 |
Guten Abend zusammen,
ich bin auf der Suche nach Besitzern einer LTR-3 Lüftungsanlage, um mal Erfahrungen und Vergleichswerte bezüglich Wärmerückgewinnung auszutauschen.
Wäre prima wenn sich jemand findet.
Viele Grüße, Michael
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18.10.2012 20:04:58 |
Keine Nutzer mit LTR-3 Anlagen hier im Forum? Den ein oder anderen Beitrag habe ich ja bereits gefunden, aber Besitzer von Rotationswärmetauscher scheinen in der Minderheit zu sein!?
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Verfasser: kabo63 | Zeit:
18.10.2012 23:11:19 |
Hallo Micha, die Suche nach "LTR-3" würde dir 5 Einträge bringen...die nach "Enervent" 12, nach Rotationswärmetauscher" gar 14....was ist da noch an Fragen offen....? MfG, kabo63.
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19.10.2012 10:09:45 |
Hi Kabo, wie geschrieben bin ich auf der Suche nach Erfahrungswerten. Also z.B. an einem Tag mit 7 Grad Außentemperatur, welche Werte weisen dann Abluft, Zuluft, etc. aus. Die Beiträge, die Du erwähntest hatte ich bereits gelesen. Grüße, Michael
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Verfasser: kabo63 | Zeit:
19.10.2012 15:09:42 |
Hallo Michael, ok, was Du meinst sind ja weniger "Erfahrungswerte", die doch mehr qualitativen Charakter haben, sondern schon eher quantitative Werte, die nur über eine längerfristige Meßwerterfassung darstellbar sind....Leider habe ich noch die AC- Steuerung, die man nicht so einfach in eine Erfassungssoftware einbinden kann und eine händische Auswertung fahre ich nur, wenn ich den begründeten Verdacht habe, dass mit der Anlage irgendwas nicht stimmt und das mußte ich erst 1x machen... Gruß, kabo63.
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27.10.2012 14:58:17 |
Hi, mir ist zum Beispiel aufgefallen, dass wir heute morgen so knapp 1 Grad Frischluft hatten. Bei 21,5 Grad Abluft sind dann noch knapp 16 Grad Zuluft zurückgekommen. Das scheint mir erst einmal ok (15 Grad Differenz). Ich habe keinen Erdwärmetauscher und die LTR-3 steht auf dem Kaltboden. Alles Rohre entsprechend dick isoliert. Als es dann heute Mittag wärmer wurde, verschlechterte sich jedoch die Spreizung meines Erachtens. Denn aktuell habe ich "nur" noch folgende Werte: 6 Grad Frischluft 21.5 Grad Abluft 17,1 Grad Zuluft. Mir ist schon klar, dass ein Rotationswärmetauscher von den Temperaturunterschieden lebt. Allerdings hätte ich gedacht, wenn sich die Frischluft erwärmt, das die auch einen direkten Effekt auf die Zuluft hat. Aber wie man sieht, ist diese kaum angestiegen. Grüße, Michael
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Verfasser: kabo63 | Zeit:
28.10.2012 09:40:32 |
Hallo Michael mal zum Vergleich bei mir eben gemessen: Frischluft: 4°C (AT ist 1°C) Fortluft: 9°C Abluft: 21°C Zuluft: 20°C Effizienz: 80% Meine Anlage ist natürlich ohne EWT, wär aus meiner Sicht bei dieser Anlage reine Geldverschwendung. Öhm, Deine Zuluft erscheint auf dem 1. Blick etwas niedrig...was für eine Effizienz wird denn angezeigt? MfG, kabo63.
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28.10.2012 10:18:12 |
Zitat von kabo63  Frischluft: 4°C (AT ist 1°C) [...]
Ich versuche, mir einen Reim darauf zu machen. Was ist denn Frischluft (im Gegensatz zu Außenluft)?
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Verfasser: kabo63 | Zeit:
28.10.2012 12:58:40 |
Zitat von Heimfried  Was ist denn Frischluft (im Gegensatz zu Außenluft)?
...so viel ich weiß ist Frischluft die Luft bzw. -temperatur, die vor dem Wärmetauscher anliegt. Da nicht klar ist, ob die Außenluft z.B. durch einen EWT vorgewärmt ist, handelt es sich einfach um eine eindeutige/normierte Bezeichnung...Falls Du auf meine Angabe der AT abzielst, diese entspricht der Temperatur in Bodennähe, entnommen dem AT-Sensor meiner WP-Anlage. Die Öffnung für meine Frischluftzufur liegt ein paar Meter höher im oberen Giebelbereich - offensichtlich ist die Luft da oben bissel wärmer, oder erwärmt sich evtl. auf dem Weg zum Frischluft-Sensor vorm Wärmetauscher noch ein wenig...??? Gruß, kabo63.
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28.10.2012 15:48:31 |
Danke. Ich habe jetzt auch nochmal nachgelesen. "Frischluft" ist wohl eher ein Wort aus der Alltagssprache, das teilweise bedeutungsgleich wie Außenluft (AU) verwendet wird (z. B. vom Passivhausinstitut). Jedenfalls ist klar, was du damit meinst. Ansonsten stelle ich auch so einen Effekt fest, wie du ihn nennst. Meine Wetterstation im Garten (mit Strahlungsschutz und Ventilation, 2 m über Erdboden) misst im Moment eine deutlich geringere Lufttemperatur, als der Sensor in der AU-Leitung im DG (h ca. 7 m), wenn ich dort Außenluft ansauge. Die Sonne scheint auf die Fassade (eher dunkles Holz) und erwärmt die Luftschichten vor der Ansaugöffnung.
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15.12.2013 23:23:53 |
Hallo zusammen, ich möchte diesen Faden aufgreifen, da auch ich einen Austausch zu allen anfallenden Themen rund um den Betrieb der LTR-3 begrüssen würde. Ich habe meine "LTR-3 eco ED" mit Enthalpierotor gestern abend eingeschalten, auch wenn mein System noch nicht im ganzen Haus voll in Funktion ist. Es handelt sich um ein EFH Bj. 2011 (Hauptwohnung incl. Nebenräume ca. 190m2 + vermietete ELW 40 m2), beide Wohnungen werden über dasselbe Lüftungssystem gefahren, das von mir selbst (nach professioneller Plaungsunterstützung) aufgebaut wurde. Verbaut wurde zudem eine zentrale Verteilerbox mit 2x12 75mm/63mm-Flexrohren und KVR, davor Da=210/NW180-Innoflex PE-Schaum-Rohre für die vier Hauptrohre. Momentan und vorübergehend ist aber nur die ELW angeschlossen und aktiv dran, weswegen ich die Drehzahlen des Gerätes auf 20% einstelle, bis ich überall die weiteren Auslässe montiert habe. Erste Irritationen traten kurz nach dem Einschalten bei der EDA- Steuerungsbedienung auf: 1. Ist es nicht möglich, das Gerät (d.h. die Motoren) komplett abzuschalten? Ich sehe noch keine Funktion, wo ich die Leistung auf <20%, d.h. 0 stellen könnte. 2. Die Zulufttemperatur ist rund 8K höher als die Aussentemperatur, bspw. so: Aussentemp. 4°C Zulufttemp. 12°C Zuluft nach WRG 20°C Ablufttemp. 24°C (offenbar ist die Heizung im Bad etwas hoch eingestellt?) Fortlufttemp. 14°C Die Rohrstrecke vom Einlass durch den Technikschacht bis zum Gerät, das im warmen Keller steht, ist ca. 9m lang und mit dem o.g. Rohr ausgeführt. Man versicherte mir, dass die Dämmung dieses PE- Rohres mehr als ausreichend sei. Die hohen Zu- und Fortlufttemperaturen gefallen mir gar nicht. Wie hoch ist die bei anderen Anwendern im Verhältnis zur AT? Danke und Gruß Baubeginner
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16.12.2013 08:11:55 |
Hallo,
wen hier schonmal jemand einen faden zur LTR3 aufmacht möchte ich mich gleich ranhängen. Unsere Anlage läuft seit etwa einem Monat und nun scheint es schon so zu sein, das der Antriebsriemen des Wärmetauschers durchrutscht.
In den Räumen hört es sich so an, als ob Regentropfen auf auf ein Blechdach tropfen - nicht wie während eines Regens als Geprassel, sondern ab und an ein Tropfen.
Wie lange hält so ein Riemen eigentlich? Und hat der Standardmaße, mit denen ich überall einen entsprechenden Riemen kaufen kann?
Grüße,
Jojo_
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16.12.2013 19:44:03 |
Hallo Jojo_, dann sind wir ja mindestens 3 LTR-3-Besitzer. Aber da machst Du mir ja Mut bzgl. Riemen ... zumal ich das Thema schon mal gehört habe :-). Wo hast Du das Gerät gekauft? In Berlin? Welche Steuerung hast Du? Auch die EDA? Kannst Du mal deine Zulufttemperatur posten? Ich hatte Dir vor einigen Tagen eine E-Mail über die Benutzerliste geschickt, aber das hat sich inhaltlich nun glaub ich überholt. Interessiert hätte mich nur, ob sie angekommen ist? Danke im voraus. Gruß Baubeginner
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17.12.2013 10:10:20 |
Hallo Baubeginner, email ist nicht angekommen oder ggf. im Spamfilter verschwunden. Ich habe die ganz simple ECC- Steuerung. Ich hatte einfach die Ahnung, dass man nach einmaligem Rumspielen an der Anlage nicht mehr dran rumfummelt. Was soll ich dann mit der komplizierten Steuerung, die noch dazu Aufputz wäre. Temperaturen kann ich heute abend messen. Grüße, Jojo_
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17.12.2013 22:30:30 |
Hallo Jojo_ danke für Deine Antwort. Kannst Du Dein Gerät abschalten, (ohne die Steuerung vom Netz zu nehmen)? Gruß Baubeginner
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20.12.2013 19:44:39 |
Hallo Jojo_, konntest Du inzwischen mal nach den Temperaturen sehen? Gruß Baubeginner
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22.12.2013 15:34:24 |
Hallo liebe LTR-3 Benutzer, ich habe auch eine LTR-3 mit EDA seit ca. 2 Monaten im Betrieb, die ich auch selbst in Betrieb genommen habe. Ich werde meine Erfahrungen in den nächsten Tagen zusammenfassen (das wollte ich so oder so machen). Leider habe ich heute keine Zeit. Die Sache mit dem durchrutschenden Riemen ist bei mich auch passiert. Ich hatte auch das Problem, dass sich der Abluftventilator abschaltete, da der Durckwächter zu empfindlich eingestellt war. Darüber hinaus hatte ich auch Probleme mit Kondenswasser im Gehäuse, genauer gesagt zwischen den beiden Gehäuse schalen. Mehr dazu später. Seit 3 Wochen läuft sie aber ganz ordentlich. Viele Grüße und Ein Frohes Fest tomx555
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Verfasser: kabo63 | Zeit:
23.12.2013 11:17:22 |
...hm, die Sache mit dem Riemen scheint sich als Schwachstelle herauszukristallisieren, da ich meinen auch vor knapp 2 Jahren wechseln durfte...Darauf angesprochen meinte ein Enervent-Repräsentant, es wäre eine Ausnahme....na ja , scheint ja doch etwas anders zu sein...Gruß, kabo63.
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23.12.2013 12:48:55 |
Ich hoffe ja nicht, dass ich demnächst auch hier vom Riemen berichten werde, momentan bin ich noch an anderen Themen dran. Aber deshalb ist der Austausch der aktiven Nutzer hier schon gut und wichtig, dann kann man sich wenn nötig auch mal Richtung Enervent positionieren.
Könnte bitte noch jemand was zum meinen oben genannten Fragen sagen? - abschalten der Motoren: Seht ihr diesbez. keinen Bedarf? - um wieviel ist die Frischlufttemperatur bei Euch höher als die Aussentemperatur und bei welchen Rohrstrecken?
Danke im voraus.
Gruß Baubeginner
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23.12.2013 22:30:48 |
Hallo Baubeginner, alle, hier sind einige Informationen über mein Lüftungsprojekt. Ignoriert einfach die Sachen, die Euch bei diesem Thema nicht interessieren. Aber zuerst einmal zu Deinen Fragen: a) Die Motoren lassen sich meines Wissens nicht über die Bedienung ausschalten. Ich habe das auch bis jetzt nicht vermisst und so viel ich weiß geht es auch bei anderen Lüftungsgeräten nicht. In der Regel wird eine Lüftungsanlage nie vollständig abgeschaltet. Falls ich das machen möchte, schalte ich sie über eine AVM DECT Steckdose an und aus. b) Ich habe heute folgende Werte heute notiert: - Frischluft: 11.3 - WRG Zuluft: 20.7 - Bed.: 20.2 Abluft: 21.9 Fortluft: 14.3 Abluftfeuchte: 38% (dieser Wert scheint etwas zu niedrig zu sein im Vergleich zu den Hydrometern in den Zimmern) WRG Effizienz: 90% WRG n Abluft: 71% Deine Werte scheinen nicht ganz ok zu sein. Ich würde 2 Ursachen vermuten: a) Der Wärmetauscher rotiert nicht mit der richtigen Geschwindigkeit. Überprüfe die eingestellte Temperatur. Oder vielleicht rutscht der Riemen durch ;-)? b) Abluft-Volumenstrom zu niedrig im Vergleich zum Volumenstrom der Zuluft. Überprüfe die Werte der Motoren. Hier ein paar Informationen zu meinem Projekt und zu den Erfahrungen mit LTR-3 Einleitende Informationen Vor ca. 3 Jahren fing ich mit den Planungen zu unserem Haus (DHH, Keller, 2 Vollgeschosse und ein 20 Grad Spitzboden (unbewohnt als Lager), 1100 m3 umbauter Raum, ca. 230 m2 belüftete Fläche über alle 3 Etagen, ca. 600 m3 belüfteter Raum) an. Da ich bei einem anderen Haus mit Lüftungsanlagen in Berührung kam, wollte ich auch eine haben. Nach meinen Vorplanungen habe ich ein paar Angebote eingeholt. Leider lagen sie alle in einem Preisbereich, den ich nicht bereit für eine Lüftungsanlage zu bezahlen. Daraufhin beschloss ich das Ganze selbst in die Hand zu nehmen. Die Planung ist kein Hexenwerk für einen Handwerker, Ingenieur, etc. Ich habe dazu das Tool von Helios benutzt (Excel würde es auch tun). Sie bieten auch viele weitere nützliche Information für die Planung, z.B. zur Platzierung der Ventile. Nach ca. 2-3 Stunden war ich mir der Planung fertig. Für die Luftverteilung habe ich auch die Helios Komponenten benutzt (75er Rohre in Betondecken), die ich zum Großhandelspreis bekommen habe. Der Statiker machte auch keinerlei Probleme (20er Decken in Ortbeton). Das Platzieren der Ventile und Verlegen der Rohre hat schon etwas gedauert, war aber auch nicht wirklich ein Problem. Die Verteilung sieht folgendermaßen auch: KG: Hobby 1x zu, Gast 2x zu, Bad/Sauna 2x ab, Waschküche 1x ab EG: WZ 4x zu, Küche 2x ab, G- WC 2x ab OG: K1 1x zu, K2 1x zu, AZ 1x zu, SZ 2x zu, Ankleidez. 2x ab, Bad 2x ab, Flur 1x ab Spitzboden: 1x ab minimal D.h. 12x zu und 12x ab, wenn man den Spitzboden ignoriert Die Verteilkästen befinden sich im Spitzboden, der Frischluftkasten vorne an der Fassade, der Fortluftkasten an der Seite. Frischluft- und Fortluftkanäle habe ich mit Isopipe gemacht. Das ist wirklich sehr empfehlenswert. Warum LRT-3? Als ich auf der Suche nach einem Lüftungsgerät war, wusste ich noch nicht, wie ich den Spitzboden dämmen wollte, Zwischensparendämmung oder obere Geschossdecke. Und da war die LTR-3 eines der wenigen Geräte, ich angeblich auch im ungeheizten Spitzboden aufgestellt werden konnten. Der Vereisungsschutz des Rotationswärmetauschers, die Feuchterückgewinnung und die Anordnung der Kanäle passten zusätzlich sehr gut zu meiner Planung. Und last not least die Filter sind recht günstig. Beobachtungen Vor ca. 2 Monaten habe ich meine Anlage dann in Betrieb genommen. Nach ein paar Tagen bekam ich die Fehlermeldung, dass die Zuluft zu kalt ist. Dazu kann man die Alarm-Temperatur setzen. Recht schnell habe ich festgestellt, dass der Fortluftventilator nicht läuft bzw. immer wieder an und aus geht. Der Grund für dieses Verhalten war der Druckwächter, der etwas zu empfindlich eingestellt war. Er befindet sich oben im Zuluftbereichs über dem Ventilator. Man kann die Empfindlichkeit entsprechend an einem kleinen Poti im Uhrzeigersinn reduzieren. Eine entsprechende Modifikation brachte Abhilfe. Ein paar Tage spätere kamen plötzlich sehr merkwürdige Geräusche vom Lüftungsgerät. Die Ursache was der durchrutschende Riemen des Wärmetauschers. Diesen habe ich ausgebaut und das Metallgehäuse entsprechend gereinigt. Seit dem läuft er ohne Probleme. Als es dann etwas kälter wurde, habe ich Kondenswasser unter dem Gerät festgestellt (Spitzboden ca. 21 Grad und 55% LF). Zuerst dachte ich, dass sich das Kondenswasser außen am Gehäuse gebildet hat. Dem was aber nicht so, denn das Wasser kam unten aus den Ecken im Frisch- und Fortluftbereich. Diese sind bei mir nicht versiegelt, so dass die Umgebungsluft in den Bereich zwischen Außen- und Innenschale gelangen konnte, wo sie wahrscheinlich im Inneren an der Innenschale kondensierte. Ich habe ein paar Tage gewartet, damit der Innenbereich austrocknet und die Ecken dann entsprechend mit Kältedichtungsmittel versiegelt. Zusätzlich habe ich die kalte Seite des Geräts mit Armaflex AF 19mm verklebt. Seit dem läuft die LRT-3 ohne Probleme. Allgemein Meine Einstellung ist 55% Zuluftventilator und 60% Abluftventilator. Dabei verbraucht sie ca. 75 W. In der Woche (Mo-Fr, 9 - 17) wird sie per Wochenuhr in den Abwesenheitsmodus gesetzt, dar bei 30% programmiert ist. Dann verbraucht sie ca. 30W. Abschalten kann die gesamte Anlage über eine AVM DECT Steckdose, die auch den Verbrach misst. Eine Einmessung habe ich bis jetzt nicht durchgeführt. Das ist mir auch etwas zu theoretisch. Da die Anlage im Spitzboden ist, sind die Wechselraten im Schlafbereich (OG) per se am höchsten, im Wohnbereich (EG) etwas geringer und im Keller am geringsten. Und so wollte ich es auch haben. Die Luftfeuchtigkeit wird in allen Bereichen (bis jetzt) gut kontrolliert. Auch die CO2 Messungen ergaben in allen Bereichen vernünftige Werte. Vielleicht werde ich die %-Werte für die Ventilatoren noch etwas reduzieren. Eine mögliche Einmessung könnte noch folgen nach der Beobachtungsphase. Abschließende Bemerkung Die EDA Steuerung habe ich „unter Putz“ eingebaut, da sie so nicht in Frage für mich kam. Nach ein paar anfänglichen Schwierigkeiten läuft die LRT-3 jetzt ohne Probleme und ich bin recht zufrieden. Die Zuluft hat annähernd die Temperatur der Abluft. Irgendwelche Geruchsübertragungen des Rotationswärmetauschers stellen wir nicht fest. Aber diese Befürchtung hatte ich auch nicht. Die Luftmenge im Tauscher ist marginal zu der ankommenden Frischluft. In der Summe würde ich mir die LTR-3 noch einmal kaufen, falls ich mich noch einmal entscheiden müsste. Allerdings sollte das EDA Bedienteil unbedingt eine „unter Putz“ Option anbieten. Viele Grüße und Ein Frohes Fest tomx555
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29.12.2013 09:41:38 |
Hallo zusammen, erst mal herzlichen Dank an tomx555 für den ausführlichen Bericht. Ausser den beiden Aspekten - Geräteaufstellung im Spitzboden - Bedienteil unter Putz hatte ich praktisch weitgehend die gleichen Prämissen und weitgehend dasselbe Material verwendet, auch ich habe eine Verteilerbox mit 2x12 Strängen. Habe gestern EG und Spitzboden mit dazu genommen und die Anlage nach einer Woche Pause wieder eingeschaltet und alle Einstellungen mal durchgeschaut, aber noch wenig gegenüber Werkseinstellung verändert. Nun fehlt mir noch mein DG, d.h. es müssen noch Auslässe montiert werden. Deshalb fahre ich die Anlage momentan auf 35% (bzw. ztw. 45%) Gebläseleistung, rechnerischer Sollwert wären 155m3/h, was meinem dem Auslegungsblatt von Enervent 47% Gebläseleistung entspräche. An manchen Stellen der Menüs komme ich noch nicht klar, was das bedeutet, da die Doku im Handbuch nicht alle Punkte erklärt. Was ist z.B. im Menü Messungen die Temperatur "Bed."? Zu- und Abluftgebläse sind je auf "30" eingestellt. Ist das in % (von was?) oder welche Einheit sonst? (Ich will momentan bewusst noch keinen Unterdruck im Gebäude haben, wie in der Anleitung empfohlen.) Das Thema mit der zu warmen Frischluft habe ich weiterhin. Bei Lambda = 0,04 für meine Di180mm-Aussenluftverrohrung komme ich auf 0,45W/m, die Aussenluftleitung bis zum Gerät ist knapp 10 m. Eben hatte ich folgende Werte: Aussentemp.: 5,7° Frischluft: 9,7° Zuluft nach WRG: 17,7° Bed.: 17,8° ?? Abluft: 21,7° Fortluft: 11,4° -> also knapp 6K über Aussentemp., das ist mir doch etwas zu viel. Abluftfeuchte 43% (bei 35% Gebläse und eingestellter Solltemp. 20°) Soweit mal, danke im voraus, Gruß Baubeginner
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| | Zeit:
30.12.2013 11:31:43 |
Zitat von Baubeginner  [...] Eben hatte ich folgende Werte: Aussentemp.: 5,7° Frischluft: 9,7° Zuluft nach WRG: 17,7° Bed.: 17,8° ?? Abluft: 21,7° Fortluft: 11,4° -> also knapp 6K über Aussentemp., das ist mir doch etwas zu viel. Abluftfeuchte 43% (bei 35% Gebläse und eingestellter Solltemp. 20°) Wo misst du die Außentemperatur? Direkt am Eintritt/Ansaugstutzen? Die Erhöhung um 4 K (Außen- zu Frischluft) könnte nicht nur durch den Wärmedurchgang durch das Dämmrohr erklärt werden, sondern es könnte auch Undichtigkeiten in den fast 10 m Zuleitung geben, die dazu führen, dass Kellerluft eintritt, die natürlich die Temperatur erhöht. Du kannst die Wärmeübertragerleistung nicht an der Differenz zur AU messen, weil der Wärmeübertrager ja nichts Kühleres hat, als die Frischluft und da sieht es gut aus 11,4 °C - 9,7 °C = 1,7 K
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| | Zeit:
30.12.2013 12:03:22 |
Mich stört ja auch nicht die Wärmeübertragung am WT, sondern die davor. Bisher messe ich die AT nicht neben dem oder im Lufteinlass, habe aber vor und bereits vorbereitet, dort noch einen Sensor zu platzieren. Ich rechne hier aber nicht mit großen Unterschieden. Wo ich mittlerweile eher denke was holen zu können, sind potenzielle Undichtheiten bei den Anschlüssen am Gerät. Diese werde ich prüfen und ggf. verbessern. Je nachdem ob und wieviel das bringt, werde ich danach die Rohre noch besser dämmen. Dennoch würden mich einfach Vergleichswerte von anderen Anlagen aller Fabrikate interessieren: - Länge und Ausführung der Aussenluftleitung - Temp.anstieg bis zum Gerät Danke im voraus. Gruß Baubeginner
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| | Zeit:
30.12.2013 17:16:38 |
Zitat von Baubeginner  [...] Bisher messe ich die AT nicht neben dem oder im Lufteinlass, habe aber vor und bereits vorbereitet, dort noch einen Sensor zu platzieren. Ich rechne hier aber nicht mit großen Unterschieden. [...] Es kann sein, dass du das falsch einschätzt (das hängt aber von vielen Faktoren ab). Ich habe im Garten die Sensorstation einer Davis- Wetterstation, die über einen dauerhaft ventilatorgelüfteten Temperatursensor gute Werte liefert. Gemessen in 2 m über dem Erdboden. Bei kalter Luft und Sonnenschein stelle ich oft fest, dass die am Haus angesaugte Luft mehrere Kelvin über der meteorologischen Außentemperatur liegt. Viele Quadratmeter Fassadenfläche (dunkles Holz) wirken als Solarkollektor. Zitat von Baubeginner  [...] Dennoch würden mich einfach Vergleichswerte von anderen Anlagen aller Fabrikate interessieren: - Länge und Ausführung der Aussenluftleitung - Temp.anstieg bis zum Gerät
meine Daten: Gerät: Paul Novus 300 Zuleitung Außenluft im Haus: ca. 6 m 160er WickelfalzrohrTemperaturdifferenz AU: 0,5 K (8,7 °C ; 9,2 °) über die Rohrlänge bei 85 m³/h fließen 15 Watt thermische Leistung in das AU-Rohr Temperaturdifferenz durch die gedämmte Rohrwandung: 20 °C - 9 °C = 11 K
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| | Zeit:
01.01.2014 12:26:43 |
Hallo zusammen, zunächst wünsche ich allen ein gutes und gesegnetes neues Jahr! @Heimfried: das sind super Werte. Wie hast Du Dein Wickelfalzrohr gedämmt? Wie gesagt habe ich nun v.a. die Anschlüsse zu meinem Gerät im Verdacht, die ich zuerst verbessern muss. Habe übrigens mal abends die Temperatur neben dem Auslass gemessen: Die ist dort tatsächlich nochmal 1,5-2 K kleiner! als die meines Aussenthermometers. Mein Anstieg / Verlust ist also noch etwas höher als bisher angenommen. @all: Was macht die LTR-3, wenn man z.B. automatische Luftklappen, die ja auch dazu angeboten werden, eingebaut hat, wie schaltet sich das Gerät dann aus und wieder ein? Wo gibt es eine weiterführende Doku als das enthaltene EDA-Handbuch, das wie bereits gesagt nicht alle Punkte erklärt? Wo bezieht ihr zusätzliche externe Sensoren wie z.B. CO2-Sensoren? Ich seh da nichts auf der Website meines Enervent-Händlers in Berlin, habe ihn aber noch nicht angeschrieben. Gruß Baubeginner
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