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Aktuelle Fakten zur Photovoltaik
Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 05.12.2012 11:30:09
1
1808568
Hallo,

anbei die aktuellsten ( 28.11.2012) Fakten zur PV in Deutschland vom Fraunhofer ISE.

Sehr guter Leitfaden, mit vielen Informationen, Zusammenhängen sowie reichlich Zahlen, Daten, Fakten und Zukunftsszenarien.
Ein Muss für jeden Interessierten.

Lesbar geschrieben und gut verständlich.

Deutsche Wertarbeit!

Klick !


Grüße
Motzi1968
(... der davon ausgeht, dass Peter Altmaier und seine Beamten diesen bereits vorliegen haben...)

Verfasser:
R.B.
Zeit: 05.12.2012 11:54:41
1
1808587
Mit "Fakten" würde ich das nicht beschreiben, dafür wird zuviel geschätzt in dem Bericht.

Ganz toll finde ich die Erklärung warum PV nicht subventioniert wird, denn es werden keine öffentlichen Mittel eingesetzt. :))
Das beruhigt mich ungemein, macht sich nur nicht auf meiner Stromrechnung bemerkbar.

Gruß
Ralf

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 05.12.2012 12:17:59
3
1808602
Hallo Ralf,

Das beruhigt mich ungemein, macht sich nur nicht auf meiner Stromrechnung bemerkbar.



Ja, steht auch genau so da drin:

4. Verteuert PV-Stromerzeugung den Strom für Privathaushalte?
Ja.
Das Ausmaß der Verteuerung liegt aber in der Hand der Politik und der EVUs. Die Politik
legt die Berechnungsgrundlage und den Verteiler für die Umlage fest, beides mit zurzeit
nachteiligen Effekten für Privathaushalte. Die EVUs legen schließlich den Strompreis fest.


Ab 2020 solls dann billiger werden.
Seite 9.

Die grundsätzliche Frage ist jedoch:
Wie teuer wäre der Strom heute ohne EE?
Ich denke mindestens genau so hoch, nur die Gewinne der 4 Versorger wären durch die Decke gegangen.
Nun hat jeder was davon. Großer gesamtvolkswirtschaftlicher Nutzten.

Unsere Kinder werden den Mut Ihrer Vorgängergeneration und die finanziellen sowie gesellschaftlichen aufgenommenen Risiken in einigen Jahrzehnten bewundern.


Grüße
Motzi1968

Verfasser:
R.B.
Zeit: 05.12.2012 14:06:45
6
1808654
Zitat von Motzi1968 Beitrag anzeigen
Ich denke mindestens genau so hoch, nur die Gewinne der 4 Versorger wären durch die Decke gegangen.[...]


Das glaube ich nicht, denn dann hätten sie kein Argument gehabt um die Strompreise so willenlos zu treiben.

Man hat den Versorgern Gewinne abgenommen (Abschalten AKW) aber ihnen gleichzeitig einen Freibrief ausgestellt wie sie sich ihre Pfründe sichern können. Zahlen darf das der dumme Stromverbraucher der sich nicht wehren kann. Daran werden auch 100 weitere Stromverkäufer nichts ändern, die angeblich für Wettbewerb sorgen sollen. Woher aber soll der Wettbewerb kommen wenn alle den gleichen "Lieferanten" haben?
Man muss doch nur die Strompreise vergleichen, die liegen alle mittelfristig auf gleichem Niveau, bis auf ein paar Ausnahmen die nicht rechnen können, und die in absehbarer Zeit abschließen.

Man muss sich nur einmal vor Augen führen welche (Geld)summen hier bewegt werden, und unsere Regierung sitzt über die Steuern an der Schnittstelle und kassiert auch noch mit ab.

Unsere Kinder werden uns gar nichts danken wenn die Eltern ihr Geld in Energie investieren müssen anstatt in ihre Kinder.

Gruß
Ralf

Verfasser:
Dirk77
Zeit: 05.12.2012 14:38:46
1
1808673
Mit ein klein wenig Planung hinsichtlich Bedarf / Aufnahmefähigkeit der Netze am jeweiligen Erzeugungspunkt / Zeitnahe Anpassung der Vergütung an die sinkenden Investitionskosten würden viele Probleme mit der PV ganz anders aussehen...

Und trotzdem nichts gelernt, denn mit Offshore Windkraft läuft es ja genauso!

Gruß Dirk, der PV und Wind grundsätzlich positiv gegenüber steht.

PS: Mittlerweile setzt ein positives Umdenken ein, indem tatsächlich für den Eigenbedarf gebaut wird (auch im gewerblichen Sektor). Es wird erzeugt was vor Ort verbraucht werden kann.

Verfasser:
R.B.
Zeit: 05.12.2012 14:48:55
15
1808682
Es wird erzeugt was vor Ort verbraucht werden kann.

Das ist ein Weg in die richtige Richtung.

Es kann aber nicht sein, dass Windräder aufgestellt werden, bei denen es völlig egal ist ob sie jemals Strom liefern oder nicht. Die Amortisation der Investitionskosten ist gesichert.

Es kann auch nicht angehen, dass massenhaft PV Flächen gebaut werden die ein Netz, und somit unsere Stromversorgung, unkalkulierbar machen.

Ich ziehe meinen Hut vor jedem der seinen Strom selbst erzeugt. Ich habe aber kein Verständnis dafür, wenn Anlagen nur der Förderung wegen aufgebaut werden, indem man das Netz als unendlichen Puffer sieht, ohne Rücksicht auf die Gefahren, Hauptsache der Einspeisezähler rotiert.

Gruß
Ralf

Verfasser:
Basti16
Zeit: 06.12.2012 09:46:01
6
1809067
Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
Es kann auch nicht angehen, dass massenhaft PV Flächen gebaut werden die ein Netz, und somit unsere Stromversorgung, unkalkulierbar machen.

[...]


Das passiert doch auch nicht. Die Einspeisevergütung wurde doch bereits massiv zurückgefahren und damit wird sicher auch der weitere Ausbau eingebremst.

Zitate aus dem Bericht:

"Sonnen- und Windstrom ergänzen sich.
Klimabedingt korrelieren in Deutschland hohe Sonneneinstrahlung und hohe Windstärken negativ."

"Wieviel PV-Strom verträgt unser heutiges Stromnetz?
Der dezentrale, flächige Charakter der Stromerzeugung durch PV kommt einer Aufnahme und Verteilung durch das bestehende Stromnetz entgegen."

Vielleicht beruhigt die Studie hier so manche EEG Heulsuse.

Ich glaube aber eher nicht. Ist immerhin alles Teufelszeug was mit EE zu tun hat, Nuklear und Fossil ist deren ausgemalte Zukunft. Gelle?

Verfasser:
bbackes
Zeit: 06.12.2012 12:57:59
17
1809200
Wenn die Energiewender Anspruch erheben, für ihren Strom mehr zu bekommen als die klassischen Kraftwerke, dann sollen sie auch gefälligst Strom liefern, wenn weder die Sonne scheint noch der Wind weht. Sind sie dazu nicht in der Lage, dann haben sie nix auf dem Markt verloren. Hier und da mal ein Kilowattstündchen, ohne daß man sich auf die Verfügbarkeit verlassen kann, das geht nicht.

Man stelle sich vor, ein Industriebetrieb würde ausschließlich mit Wind- und Solarstrom betrieben. Abgesehen davon, daß so gut wie nix läuft wegen der verheerenden Schwankungen, ist nachts tote Hose, vielleicht nicht ganz bei wolkenlosem Vollmond. Zur Kompensation wird nicht der Strom egal wie gespeichert, sondern wir führen die hochprozentigen Lohnersatzleistungen "Windstillgeld" und "Beschattungsgeld" ein.

Kann mir jemand sagen, warum man mit den Batterien in den Elektroautos experimentiert? Einen qm Solarpanel aufs Dach und ab geht's.

Verfasser:
R.B.
Zeit: 06.12.2012 14:50:44
1
1809233
Zitat von Basti16 Beitrag anzeigen

Zitate aus dem Bericht:

"Sonnen- und Windstrom ergänzen sich.
Klimabedingt korrelieren in[...]


Das stimmt nur bedingt. Auch die dezentrale Einspeisung löst das Problem nicht. Das kann jeder beobachten wenn er mal einen Logger (Netzanalysator) an seine Steckdose hängt.

Gruß
Ralf

Verfasser:
Basti16
Zeit: 06.12.2012 15:02:36
5
1809243
Zitat von bbackes Beitrag anzeigen
Hier und da mal ein Kilowattstündchen, ohne daß man sich auf die Verfügbarkeit verlassen kann, das geht nicht.[...]

Zitat:
"Die Erzeugung von Solarstrom ist heute dank verlässlicher nationaler Wettervoraussagen sehr gut planbar, eine kurzfristige Reaktion im großen Maßstab nicht notwendig."

Und stell dir vor, das Nachts die PV-Anlagen nichts liefern weiß man auch schon eine Weile. Darauf kann man sich also verlassen.

Zitat von bbackes Beitrag anzeigen
Einen qm Solarpanel aufs Dach und ab geht's.[...]


Gibts doch auch schon, nur eben nicht für Gefährte die 2000kg wiegen um 70kg Lebendgewicht zu transportieren.

Und das sowohl für die EE als auch für alternativ angetriebene Fahrzeuge Puffer gebraucht werden, ist jetzt auch keine Überaschung und man kommt in dem Bereich auch immer weiter. Geforscht und Entwickelt wird aber erst intensiv in die Richtung, seitdem es Bedarf gibt also auch dank des EEG.

Verfasser:
Basti16
Zeit: 06.12.2012 15:07:58
3
1809248
Zitat von bbackes Beitrag anzeigen
Man stelle sich vor, ein Industriebetrieb würde ausschließlich mit Wind- und Solarstrom betrieben. Abgesehen davon, daß so gut wie nix läuft wegen der verheerenden Schwankungen, ist nachts tote Hose,[...]


Warum soll man sich soetwas vorstellen? Das ist doch nicht das Ziel des EEG. Das hat auch nichts mit der Stromerzeugung und dem Stromverbrauch Gesamtheitlich zu tun.

Vielleicht aber auch so:

Man stelle sich vor, ein Industriebetrieb würde ausschließlich mit Wind- und Solarstrom betrieben. Überschüsse können gespeichert werden und werden bei Nichtverfügbarkeit der EE abgerufen.

Vorstellen kann man sich viel in alle Richtungen.

Einschlagen muss man aber irgendwann mal eine, oder ziehst du das Kopf in Sand stecken vor?

Verfasser:
Basti16
Zeit: 06.12.2012 15:10:50
1
1809251
Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
Zitat von Basti16 Beitrag anzeigen
[...]


Das kann jeder beobachten wenn er mal einen Logger (Netzanalysator) an seine Steckdose hängt.

Gruß
Ralf


Was auch immer du damit sagen möchtest, k.a. ...

Verfasser:
Dirk77
Zeit: 06.12.2012 15:38:59
3
1809271
Wie ich schon sagte - ohne Plan - wie Bastis Beiträge hier bestätigen...

Ohne Speichermöglichkeit kann EE bestehende oder zu bauende Kraftwerke ergänzen. Klappt in gewissen Größen - ich muss allerdings die gesamte Kapazität konventionell vorhalten. Solange die Kraftwerke darauf ausgelegt sind, technisch machbar und handhabbar solange die Relationen passen. EE muss aber auch bei Überangebot (lokal als auch großflächig) abschaltbar sein und kann nicht einspeisen ohne dass Bedarf besteht.

Zubau ohne jegliches Konzept führt zu den jetzt deutlich werdenden Auswirkungen... Mal zu viel, mal zu wenig aber auf jeden Fall teuer... Und Offshore kommt erst noch

Gruß Dirk

Verfasser:
Basti16
Zeit: 06.12.2012 16:03:08
2
1809286
Zitat von Dirk77 Beitrag anzeigen
Wie ich schon sagte - ohne Plan - wie Bastis Beiträge hier bestätigen...
[...]


Das ist deine, in meinen Augen falsche Interpretation der Situation. Deklariere das dann bitte auch dementsprechend.

Zitat von Dirk77 Beitrag anzeigen
EE muss aber auch bei Überangebot (lokal als auch großflächig) abschaltbar sein und kann nicht einspeisen ohne dass Bedarf besteht. [...]


Wieso muss EE abschaltbar sein? Damit die Kraftwerksbetreiber mehr verkaufen können? Und wann bestand jemals weniger Bedarf als EE liefern konnnte?

Die Lösung liegt doch auf der Hand, die Kraftwerke müssen flexibler werden. Auch dieser Punkt wird in der Studie angesprochen. Und jetzt rate mal wie groß das Interesse der Kraftwerksbetreiber ist, weniger zu verkaufen.

MfG.

Verfasser:
Django 01
Zeit: 06.12.2012 17:05:34
7
1809321
@ all

Die ganze offshoregeschichte haben wir doch wieder den großen Vier zu verdanken.
Denn den Privatinvestoren ist das solange der Transport nicht geregelt ist zu unsicher. Die bauen lieber aufs Land wo sie ihren Strom auch wegbekommen.

Und nur weil die großen vier gepennt haben weil ihr A strom so gut lief wollen sie jetzt die entgangenen Gewinne kompensieren. Hätten sie die Netze angepasst müsten jetzt nicht alle dafür herhalten.

Bei der Offshoregeschichte sind unsere u.. Politiker den Großen Vier voll auf den Leimm gegangen. Es heist doch immer, daß auf dem Meer mehr Wind wäre und somit die Auslastung viel größer ist. Dies bedeutet doch auch daß man dafür die höheren Anschaffungskosten in Kauf nehmen muss. Wer das nicht will soll doch einfach die Finger davon lassen. Vor allem wenn die Abnahme nicht gewärleistet ist.

Und dass nachs kein Wind gehen würde ist ein Märchen aus 1001 Nacht. Bei uns pfeift er öfters nachts ums Haus.

Gruß Django

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 06.12.2012 18:03:45
3
1809348
Hallo,

bei weiter so stetigem Ausbau der PV und Windenergie (Netze, Speichertechnologien, und eventuell auch der Verbrauch wachsen ja gleichzeitig mit), kann da schon noch was sinnvoll gehen.

Im Text steht dass bis zu 200 GW PV-Strom zukünftig zu verkraften wäre. (Seite 35) oder technisch bis 275 GW (Seite 36).
Das ist mehr als das sechsfache der heute installierten Leistung.

Wenn die Installationskosten (natürlich auch die Einspeisevergütung)weiter so sinken, und die Zinsen weiterhin so niedrig bleiben, könnten wir vor einem PV-Boom stehen, der alles in den Schatten stellen könnte, was wir in den letzten Jahren gesehen haben.
Eventuell rechnet sich die Kiste ab 2020 komplett ohne Einspeisevergütung.
Wer weiß?
Dann gibt es von den Verbrauchern, die keine PV-Anlage besitzten auch nix mehr zu meckern.
Das gilt natürlich erst mal nur für die PV. Wind usw. ist wohl noch eine etwas andere Geschichte.

Nochn schönen Link dazu gefunden:
Klick

Und hier alles dazu:
Klick

Klick


Und noch was:
Klick


Grüße
Motzi1968

Verfasser:
siriuszwo Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 06.12.2012 19:11:43
6
1809374
Zitat von Dirk77 Beitrag anzeigen
Wie ich schon sagte - ohne Plan - wie Bastis Beiträge hier bestätigen...

Ohne Speichermöglichkeit kann EE bestehende oder zu bauende Kraftwerke ergänzen. Klappt in gewissen Größen - ich muss allerdings die gesamte Kapazität konventionell vorhalten. Solange die Kraftwerke darauf[...]



...endlich mal wieder einer, der es wirklich BEGRIFFEN hat .......

Verfasser:
kd-schrauber
Zeit: 06.12.2012 20:31:18
7
1809425
Zitat von Basti16 Beitrag anzeigen
...Wieso muss EE abschaltbar sein? Damit die Kraftwerksbetreiber mehr verkaufen können? Und wann bestand jemals weniger Bedarf als EE liefern konnnte?

Die Lösung liegt doch auf der Hand, die Kraftwerke müssen flexibler werden....
Ich wage mal zu behaupten, Basti hat den Nagel auf den Kopf getroffen. ;-)

Die 4GM haben mittlerweile >10 Jahre absichtlich "verschlafen" und mit ihrer Lobby uns (= die Politik) genötigt oder besser erpresst, das zu tun, was ihrer Geldgier gut tut.

Grüße Michael

Verfasser:
juergenk
Zeit: 06.12.2012 22:52:37
0
1809513
Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
Es wird erzeugt was vor Ort verbraucht werden kann.
Das ist ein Weg in die richtige Richtung.

Jep, auch meine Meinung. Vor einigen Jahren hatte ich mal gefragt, warum eigentlich ein EFH nicht mit PV "beheizt" werden kann... dann könnte Strom und Wärme vor Ort produziert werden "ohne Abgas" usw. Da wurde ich belächelt und mir vorgeschlagen, lieber "einzuspeisen".

Zitat:
Es kann aber nicht sein, dass Windräder aufgestellt werden, bei denen es völlig egal ist ob sie jemals Strom liefern oder nicht.

Schau mal hier, quasi bei uns nebenan, will aber nichts herbeireden:
Weltneuheit aus Holz
1,5 MW-Anlage
Netzanschluss fehlt
Ich hab die Flügel noch nie drehen sehen und wollte schon mal anrufen, wo die Probleme liegen ;-)
Vor ein paar Tagen hab ich dann gelesen, dass der "Netzanschluss" fehlt ;-/

juergenk

Verfasser:
Dietrich von Bern
Zeit: 06.12.2012 23:04:46
0
1809524
Ich hab die Flügel noch nie drehen sehen und wollte schon mal anrufen, wo die Probleme liegen ;-)
Vor ein paar Tagen hab ich dann gelesen, dass der "Netzanschluss" fehlt ;-/


Das kenne ich aus Sizilien. Dort drehen die Räder Tag und Nacht mit richtiger Geschwindigkeit. Nur die Anschlussleitungen fehlen seit 3 Jahren. Die Anlage wurde von der EU bezahlt.

Verfasser:
Dominik_82
Zeit: 06.12.2012 23:25:05
1
1809540
Zitat von Basti16 Beitrag anzeigen
Zitat:
"Die Erzeugung von Solarstrom ist heute dank verlässlicher nationaler Wettervoraussagen sehr gut planbar, eine kurzfristige Reaktion im großen Maßstab nicht notwendig."

Du zitierst auch alles, was dir einigermaßen gefällt?

Solareinspeisung heute (06.12.) 12:00 Uhr:

Vortagesprognose war 4.212,4 MW
Istwert war 2.853,9 MW
Fehl somit gegenüber Vortagesprognose 32,3%

Gute Planbarkeit ist was anderes. Es finden sich übrigens noch wesentlich krassere Beispiele in der Vergangenheit. Selbst sehr kurzfristige Vorhersagen für Wind und Fotovoltaik sind mitunter mehr als unzuverlässig. Wobei es bei der heutigen Miniproduktion nicht so tragisch war...

Viele Grüße

Dominik

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 06.12.2012 23:31:12
0
1809544
Zitat von Dietrich von Bern Beitrag anzeigen
Ich hab die Flügel noch nie drehen sehen und wollte schon mal anrufen, wo die Probleme liegen ;-)
Vor ein paar Tagen hab ich dann gelesen, dass der "Netzanschluss" fehlt ;-/


Das kenne ich aus Sizilien. Dort drehen die Räder Tag und Nacht mit richtiger Geschwindigkeit. Nur[...]


Hallo,
das ist doch gar nichts!

Vor drei Jahren, als wir mit dem Skatclub einen Segeltörn auf einem Großsegler gemacht haben und die dänische Küste ansteuerten, sagte mein Kumpel (Elektriker in der Schwerindustrie) beim Blick über die Reling:
" Wahnsinn, was die hier an Strom für die Ventilatoren an der Küste verbraten, nur damit wir genug Wind in den Segeln haben!"

:-)

Grüße
Motzi1968

Verfasser:
siriuszwo Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 06.12.2012 23:38:34
1
1809547
Zitat von Dietrich von Bern Beitrag anzeigen
Ich hab die Flügel noch nie drehen sehen und wollte schon mal anrufen, wo die Probleme liegen ;-)
Vor ein paar Tagen hab ich dann gelesen, dass der "Netzanschluss" fehlt ;-/


Das kenne ich aus Sizilien. Dort drehen die Räder Tag und Nacht mit richtiger Geschwindigkeit. Nur[...]



Sizilien ist eine wunderschöne Gegend .... (seit meiner ersten Reise dorthin im Dezember/Januar "tue" ich mir keine Mandarinen oder Apfelsinen aus deutschen Läden mehr an ....)

Aber das "Sizilien", was Du beschreibst, ist gar nicht so weit entfernt ...

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 06.12.2012 23:45:45
0
1809552
Hallo Dominik,

sehr gut beobachtet!

Ich denke der Fehler im System ist, dass der Schnee auf den Anlagen nicht berücksichtigt wird oder nicht berücksichtigt werden kann.
Bei uns ist ca 10 cm Neuschnee für Freitag und Samstag angesagt und am Sonntag viel Sonnenschein.
Alle, auch die Tagestemperaturen nicht über 0°C!

Da dürften auch die steilsten PV- Anlagen nicht liefern, obwohl die Sonne scheint.
Ich kann das sehr gut in dem Wohngebiet auf dem Berg gegenüber (mindestens fünf PV- Anlagen) beobachten.

Weiss da jemand was genaueres?

Grüße
Motzi1968

Verfasser:
Basti16
Zeit: 06.12.2012 23:49:53
4
1809555
Zitat von Dominik_82 Beitrag anzeigen
Zitat von Basti16 Beitrag anzeigen
[...]

Du zitierst auch alles, was dir einigermaßen gefällt?
[...]

Nee, nur das was gerade passt.

Und zum heutigen Defizit, könnte wohl am Schnee gelegen haben der so manche Module bedeckt hat. Wenn so etwas im Winter nicht vorhersehbar ist, dann brauchen wir auch keine Prognosen.

Und vor allem nicht immer alles auf PV setzen, vor allem nicht im Winter. Hier kommen dann die Windmühlen ins Spiel.
Und erzählt nicht das alle Windmühlen ohne Sinn in der Gegend rumstehen. Ich meine in der Studie stand auch etwas über die Größenordnung der nicht drehenden Anlagen. Aber ich möchte nicht wieder zitieren was mir einigermaßen gefällt.

MfG.

Aktuelle Forenbeiträge
gnika7 schrieb: Hi, 1. Die 6kW sollten reichen, denke ich. Habe auch KfW40 und eine Heizlast von ca.5,6 für 320qm. Ich denke mit 6er Nibe kommst du auch hin. 2. ERR: habe ich auch mit KNX. Bis jetzt nicht in Betrieb...
hanssanitaer schrieb: Warum setzt man sich eigentlich über geltenden Normen hinweg und meint vermeintlich irgendwas besser machen zu können? Wenn Küche und Bad oberhalb der Rückstauebene liegen, liegen sie oberhalb der Rückstauebene....
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Basti16
Zeit: 06.12.2012 23:49:53
4
1809555
Zitat:
...
Zitat:
...
[...]
Du zitierst auch alles, was dir einigermaßen gefällt?
[...]
Nee, nur das was gerade passt.

Und zum heutigen Defizit, könnte wohl am Schnee gelegen haben der so manche Module bedeckt hat. Wenn so etwas im Winter nicht vorhersehbar ist, dann brauchen wir auch keine Prognosen.

Und vor allem nicht immer alles auf PV setzen, vor allem nicht im Winter. Hier kommen dann die Windmühlen ins Spiel.
Und erzählt nicht das alle Windmühlen ohne Sinn in der Gegend rumstehen. Ich meine in der Studie stand auch etwas über die Größenordnung der nicht drehenden Anlagen. Aber ich möchte nicht wieder zitieren was mir einigermaßen gefällt.

MfG.
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