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Datenschutzhinweise

Undichte Solarkollektoren reparieren
Verfasser:
k4st
Zeit: 22.12.2012 13:15:29
0
1821006
Als es kürzlich 14 Grad minus hatte, hat es den linken meiner 3 Kollektoren "zerrissen".
Sprich : das Übertragungsmedium ist ausgelaufen; wohl, weil es gefrohren hat.

Da die anderen 2 auch etwas undicht sind, wollte ich sowieso die Kollektoren runternehmen und löten. Dazu werd ich sie von hinten aufmachen und mal sehen, wie es da drin genau aussieht.
Den Hersteller im Bayerischen Wald, bei dem ich die gekauft habe, gibts wohl nicht mehr; der Mensch, der mir damals geholfen hat, lebt leider nicht mehr.

Nun meine Frage: hat jemand Erfahrung damit, ältere Cu Kollektoren ab zu dichten und kann mir evtl. ein paar Praxistips geben?

Ich hab zwar schon bei paar Eigenbau - Projekten mitgewirkt, aber da wusste ich vorher, wie die aufgebaut sind.

Verfasser:
kd-gast
Zeit: 22.12.2012 13:31:33
0
1821017
hi
erstmal demontieren und rein schauen, danach wird der "schlachtplan" gemacht...

der aufbau der flachkollies sollte in etwa von hinten so aussehen:
gehäuserückseite, dämmwolle, kupferblech mit aufgelöteter(verpresster) verohrung.
wenn du glück hast sind nur verbindungsstellen auseinander gerissen, wenn pech dann ist das rohr der länge nach im eimer....

da hats wohl an der prüfung des frostschutzes gehapert??
wohl dem der ne drainbackanlage wie ich hat....

grüße kd-gast

der in seinem wirkungsgebiet auch so einen zerfrorenen großflächenkollektor schon mal reparieren sollte, aber aus miettechnischen gründen dann doch nichts wurde...

Verfasser:
k4st
Zeit: 22.12.2012 14:14:07
0
1821055
Das ist schon mal eine gute Info, Danke




Zitat von kd-gast Beitrag anzeigen
da hats wohl an der prüfung des frostschutzes gehapert??


JEP


Wenn man nicht alles selber macht.....


Da ich im Herbst arbeitstechnisch keine Zeit hatte, mich um die Anlage zu kümmern ( eigentlich wollte ich die schon im Oktober runtertun..) hab ich nen "Profi" rangelassen, um den Frostschutz zu checken ( hab im Sommer paar mal Wasser allein nachgefüllt, weshalb ich den Frostschutz überprüft haben wollte).

Leider war der anscheinend überfordert mit der Ausführung ( hat gottseidank auch keine 50€ gekostet ;( ).

Verfasser:
Dietmar Lange Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 22.12.2012 14:30:04
0
1821070
@Interessenten

( hab im Sommer paar mal Wasser allein nachgefüllt, weshalb ich den Frostschutz überprüft haben wollte).

Nachfüllen von Wasser gehört zu den Todsünden im Anlagenbetrieb. Die daraus resultierenden Effekte sind immer wieder Frostschäden, da Wasser sich im Anlagenbetrieb schlecht mit Glykol vermischt.

Dietmar Lange

Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 22.12.2012 16:05:42
0
1821134
Dazu werd ich sie von hinten aufmachen und mal sehen, wie es da drin genau aussieht.

Halte ich den falschen Weg...

Von hinten kommst du nirgends dran.

Mal logisch vorgehen und die Produktionsabläufe umkehren.
Demzufolge muß die Scheine runter. Untersuch halt mal wie die montiert wurde.

Wenn das Glas runter ist, dann kommst du überall dran. Und bitte hartlöten!!!

Gruß

Heinz

Verfasser: Dietrich von Bern
Beitrag entfernt. Grund: Werbung (siehe Forumsregeln)
Verfasser: Christian WePunkt
Beitrag entfernt. Grund: Bezug auf gelöschten Beitrag
Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 22.12.2012 17:13:30
0
1821187
Die ewige DrainDreck Werbung....

Verfasser:
Dietrich von Bern
Zeit: 22.12.2012 17:30:43
0
1821201
h.j.k.
Dann nenne doch bitte die Vor- und Nachteile. Vor allem die Nachteile, eines Drain-Back-Systems und die Vorteile (werden ja ausgiebig im Forum laufend beschrieben :-)) der Druckanlagen.
Wäre doch sehr aufschlussreich. Aber nachplappern ist wohl eher Deine Stärke. Was sollte das für Werbung sein? Ich sehe nur laufend Namen von Paradigma, Vaillant, Buderus,Wolf etc. Aber das merkt wohl keiner oder seid Ihr alle die Erfüllungsgehilfen der Firmen ohne irgendwann mal das Gehirn einzuschalten.

D.v.B.

Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 22.12.2012 17:33:01
0
1821204
Nun schließe mal bitte nicht von dir auf andere...

Verfasser:
Christian WePunkt
Zeit: 22.12.2012 17:42:49
0
1821214
Es stösst nur etwas bitter auf, wenn ein System so derart in den Himmel gelobt wird.. als wäre es der Heiland!!!
JEDES System hat auch Nachteile.. sonst würde es ja wohl jeder Kaufen... oder etwa nicht??

Jeder muss für sich selber entscheiden, mit welchen Vor- und Nachteilen er leben möchte... und bekehrungsversuche kenne ich zur genüge aus dem Religionssektor... und es kotzt mich an...

Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 22.12.2012 17:59:14
0
1821226
Man muss nur mal hinsehen, wie die Marktverbreitung ist...

Es war noch nie so einfach wie heute, sich zu informieren.
Wer das nicht tut, ist selber schuld...

Gruß

Heinz

Verfasser:
Dietrich von Bern
Zeit: 22.12.2012 18:19:06
0
1821237
Zitat von Christian WePunkt Beitrag anzeigen
Es stösst nur etwas bitter auf, wenn ein System so derart in den Himmel gelobt wird.. als wäre es der Heiland!!!
JEDES System hat auch Nachteile.. sonst würde es ja wohl jeder Kaufen... oder etwa nicht??

Jeder muss für sich selber entscheiden, mit welchen Vor- und Nachteilen er[...]

Wenn das so einfach wäre. Woher wollen Sie wissen, ob Systeme Nachteile haben und wie schwer die wiegen. Was für den einen ein Vorteil ist, kann für den anderen ein Nachteil sein.
Beispiel: Muss ich als Kunde öfter Glykol wechseln und eine Anlage die durch Frost beschädigt wird reparieren lassen, so wäre das für mich ein Nachteil. Für den Solarteur wäre es ein Vorteil, da er mehr Umsatz macht.
Aber jetzt mal Fakten: Was sind die Vor- und Nachteile? warte immer noch drauf.

Jeder muss für sich selber entscheiden, mit welchen Vor- und Nachteilen er leben möchte... und bekehrungsversuche kenne ich zur genüge aus dem Religionssektor...
vollkommen richtig, das wird der Kunde auch machen. Denn wir sind ja nicht die Zeugen Jehovas der Solarbranche.

und es kotzt mich an...
aber vorsicht, bitte nicht unter den Weihnachtsbaum

D.v.B.

Verfasser:
Christian WePunkt
Zeit: 22.12.2012 18:32:42
0
1821250
ok.. dann mal ein paar Nachteile der Drain Back Anlage:

Aufwändigere Leitungsführung wegen entleerung bei Stagnation (Gefälle)
FRÜHERE Stagnation.. Wasser verdampft unter Athmosphärischen Druck bereits bei 100°C... in druckbeaufschlagten Systemen entsprechend später.
Höhere Pumpenleistung nötig
dadurch höhere Laufgeräusche der Pumpe.

Wenn man DAMIT leben kann und will... bitteschön...
Jeder entscheidet sich nunmal anders.

Aber bitte behaupten sie nie wieder, daß DB-Anlagen KEINE Nachteile haben... Danke

Verfasser:
Dietmar Lange Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 22.12.2012 19:56:38
0
1821304
Zitat von Christian WePunkt Beitrag anzeigen
Es stösst nur etwas bitter auf, wenn ein System so derart in den Himmel gelobt wird.. als wäre es der Heiland!!!
JEDES System hat auch Nachteile.. sonst würde es ja wohl jeder Kaufen... oder etwa nicht??

Jeder muss für sich selber entscheiden, mit welchen Vor- und Nachteilen er[...]


Vor- und Nachteile solcher Systeme erläutert produktneutral ein Beitrag in

IKZ Haustechnik April 2012


Der Beitrag zieht für den deutschen Markt das Fazit:

Ob sich Drain-Back-Systeme gegenüber der heutigen Standardtechnik zukünftig durchsetzen werden, bleibt abzuwarten.

Dietmar Lange

Verfasser:
Dietrich von Bern
Zeit: 22.12.2012 20:01:14
0
1821309
Aufwändigere Leitungsführung wegen entleerung bei Stagnation (Gefälle)
FRÜHERE Stagnation.. Wasser verdampft unter Athmosphärischen Druck bereits bei 100°C... in druckbeaufschlagten Systemen entsprechend später.
Höhere Pumpenleistung nötig
dadurch höhere Laufgeräusche der Pumpe
.

1.Was ist dabei aufwändig, wenn ich eine Leitung mit Gefälle verlege?
Für manche ist es natürlich schon schwierig eine Wasserwaage zu
halten.

2.Mag ja sein. Bei uns verdampft aber das Wasser in den Drain-Back-
Anlagen überhaupt nicht, weil bei 100°C kein Wasser im Kollektor ist.
Außerdem regelt man das in modernen Anlagen mit einem Strahlungssensor und nicht mit einem Fühler wie die meisten Anbieter, wo dieser am Eingang des Kollektors 95°C hat und im Kollektor sind schon 130°C.

3. Klar, wenn man es wie die meisten es macht die Heizungspumpen einsetzen "genannt Solarpumpen". Es gibt aber auch spezielle Zahnradpumpen für Drain-back-Anlagen, die machen eben keinen Krach und und kosten noch nicht einmal Netzstrom, weil über ein PV-Modul gesteuert. Leider kein deutscher Anbieter vorhanden, aber Pumpenhersteller aus USA und Kanada.

Verfasser:
Dietmar Lange Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 22.12.2012 20:34:01
0
1821337
Nun meine Frage: hat jemand Erfahrung damit, ältere Cu Kollektoren ab zu dichten und kann mir evtl. ein paar Praxistips geben?


Das technische Problem dabei ist die Entfernung und das Wiedereindichten der Glasscheibe.

Bei Rahmenkollektoren wurden früher die Scheiben oft mit Silikon am Rahmen eingedichtet n und am Profilrahmen verklebt

Nach oben wurde das Ganze dann oft mit Glasleisten aus Metall oder durch umlaufende Profilgummis abgedeckt.

Bei der Scheibendemontage darf keinerlei mechanischer Druck auf die umlaufende Glaskante ausgeübt werden (Sicherheitsglas), andernfalls wird die Scheibe unausweichlich zerstört.

Frostschäden haben an den Rohren ein charakteristisches Bild, das Rohr ist meist aufgewölbt, die Risse können einige cm lang sein.

Ein erneutes Einsetzen der Scheibe setzt bei Silikoneindichtung eine sorgfältige Reinigung von Scheibe und Gehäuserahmen und ein geeignetes Silikon voraus.

Eine wirklich fachgerechte Reparatur der undichten Stellen und eine anschließende regendichte und mechanisch sichere Scheibenbefestigung sind problematisch.

Dietmar Lange

Verfasser:
mariob
Zeit: 22.12.2012 22:19:28
0
1821411
Hallo,
ich denke, wenn der TE nicht versucht die Dinger direkt auf dem Dach instandzusetzen (was er offensichtlich nicht vorhat) gibt es gute Aussichten auf Erfolg der Aktion. Wahrscheinlich sogar bei längs aufgerissenen Sammelrohren. Sinnvoll ist auf alle Fälle zum Schluß ein Abdrücken mit Wasser vor der Montage des Kollektors selbst.
Es gab / gibt wohl auch Kollektoren mit eingeklickten Scheiben, und solange das eine reine Aufdachmontage ist würde mir da die Instandsetzung wenig Kopfschmerzen machen.
Eine undichte Stelle bei Indachmontage ist da deutlich schlimmer.
Wo war denn der Froschutz beim Ausfall, also wurden die Reste nochmal gemessen? Und was war der Grund, Wasser zu ergänzen? Ist diese Ursache lokalisiert / beseitigt?
Achso, nochwas, Herr von Bern, glauben Sie ernsthaft, das Sie mit Ihrem ständigen OT den TE helfen? Ich glaube nicht, und es wäre nett, das, wenn Sie in diesem Thread noch etwas schreiben, das dieses mal ausnahmsweise zum Topic beiträgt.

Gruß
Mario

Verfasser:
k4st
Zeit: 22.12.2012 22:21:50
0
1821415
Nun; die Scheibe eines Kollektors hatte ich am Dach im Sommer schon mal runter, weil ich hoffte, das auf dem Dach löten zu können. Leider ist unter der Glasscheibe nur eine schwarze Fläche zu sehen.
Deshalb halt ich es für erforderlich, den Kollektor von hinten auf zu machen.

Für die Diskussion über System Sinn und Unsinn mach ich euch nen extra Thread auf; da kriegt man ja Augenkrebs, wenn man sich die Informationen in dem OffTopic - Gewirr raussuchen muß.


Danke für die Infos!

Verfasser: Dietrich von Bern
Beitrag entfernt. Grund: Nicht zum eigentlichen Thema gehörig (siehe Forumsregeln)
Verfasser: Dietmar Lange Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Beitrag entfernt. Grund: Bezug auf gelöschten Beitrag
Verfasser: Dietrich von Bern
Beitrag entfernt. Grund: Nicht zum eigentlichen Thema gehörig (siehe Forumsregeln)
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Undichte Solarkollektoren reparieren
Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 23.12.2012 12:53:42
0
1821672
Zitat:
...
Nun; die Scheibe eines Kollektors hatte ich am Dach im Sommer schon mal runter, weil ich hoffte, das auf dem Dach löten zu können. Leider ist unter der Glasscheibe nur eine schwarze Fläche zu sehen.
Deshalb halt ich es für erforderlich, den Kollektor von hinten auf zu machen.[...]

Was für eine schwarze Fläche? Die Rückseite etwa? Dann würden die Cu-Röhrchen ja hinten dran liegen? Hätte natürlich einen Vorteil, die Röhrchen werfen keinen Schatten bei tiefer Sonne.

Das Zeug muss ja irgendwie montiert worden sein, hat der Kolli eine abnehmbare Rückwand?

Gruß

Heinz
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