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Markt-Zukunft der Solarthermie
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 21.02.2019 15:24:49
0
2754677
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Das kann man frei von persönlichen Wunschvorstellungen mit mathematischen Trendanalysen auf zukünftige Entwicklungen hochrechnen.

Aber Achtung: Der prozentuale Abwärtstrend wird sich demnach in jedem Fall irgendwann auch etwas abflachen.



Der erste Satz ist richtig!

Die mathematische Hochrechnungen machen aber nur Sinn, wenn sich im Prognosezeitraum grundsätzliche Rahmenbedingungen nicht ändern,

Im PV - Markt ist das sehr wahrscheinlich bis 2021 der Fall. Deswegen liegt da auch eine veröffentlichte hochgerechnete Prognose vor

EuPD Research erwartet kontinuierlich wachsenden Photovoltaik-Markt in Deutschland bis 2021

Dann reist nach der Prognose der Markt ab 2022 dramatisch ab.

Für 2022 gehen die Bonner Analysten nach aktueller Rechtslage davon aus, dass sich der Markt fast halbieren wird. Mit Erreichen einer installierten Photovoltaik-Leistung von 52 Gigawatt würde 2021 die im EEG verankerte Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen bis 750 Kilowatt enden


Bei Solarthermie sind die Bedingungen für eine sinnvolle Hochrechnung 2019 - 2021 gegenwärtig nicht erfüllt

Gründe:

• Steuerliche Absetzbarkeit von Heizungsmodernisierung steht zwar im Kolitionsvertrag. Umsetzung offen
• Neue Förderung regenerative Wärme: vom BMWi in der letzten Legislaturperiode für 2019 angekündigt. Umsetzung völlig offen
• Neues Gebäudeenergiegesetz GEG in der letzten Legislaturperiode für 2018 angekündigt. Umsetzung 2019 offen
• Klimaschutzgesetz : 2018 angekündigt, liegt auf Eis

Die Aufzählung ist nicht vollständig!

Sicher sind gegenwärtig nur flächendeckende bereits mitgeteilte Erhöhungen der Strom und Gaspreise ab 2019.

Bei Heizöl halten sich alle Analysten für 2019 bedeckt und wagen für 2019 noch keine Prognosen, ob Bullen oder die Bären die Oberhand gewinnen werden.

Dietmar Lange

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 21.02.2019 17:47:58
0
2754741
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Ach, Herr Lange, Sie versuchen nun seit Jahren die Trendwende am ST-Markt systematisch herbeizuschreiben...

offenkundig an der Realität vorbei.

Nicht mal die harten Fakten des von Ihnen viel zitierten BDH können Sie anerkennen. Sie posten hier regelmäßig sofort die neuesten Verbändemitteilungen. Die Statistik für 2018 gammelte über 2 Wochen beim BDH rum, bis ich sie auskramen musste. Wären Sie doch auch mal so schnell gewesen, wenn es um diese nicht so erfreuliche Mitteilung ging, technologieoffen und vorurteilsfrei.



Aus gerade gegebenem Anlass noch eine Bemerkung

Die abschließende Statistik Solarwärmeanlagen 2018 wurde eben erst gemeinsam von BDH und BSW veröffentlicht

Solarwärme wächst – zu langsam

Die dort benannten 71.000 Anlagen für das letzten Jahr sind nicht einfach aus den schon früher veröffentlichten Zahl für Bruttokollektorflächen zu bestimmen, die der BDH schon etwas eher mitgeteilt hat.

In der PV - Branche ist übrigens das gleiche Problem bestens bekannt. Aus der monatlich oder jährlich installierten Gesamtleistung kann man den Markt nur global und grob beurteilen, für fundierte Marktbeurteilungen benötigt man Anlagenzahlen nach Leistungsklassen.

Der deutsche PV – Markt für Dachanlagen auf EFH / ZFH entwickelte sich 2018 völlig anders als ausschreibungsfreie PV - Anlagen > 10kWp.

Mit Anlagenzahlen Solarthermie sind auch Vergleiche mit Technologiewettbewerbern möglich.

71.000 Solarwärmeanlagen liegen zahlenmäßig über den von BDH und BWP mitgeteilten 60.500 LuftWasser Wärmepumpen und auch über den 19.500 Sole – Wasser Wärmepumpen.

Ich war jetzt wunschgemäß ganz schnell und habe tagesaktuell informiert ohne diese Zahlen zu kommentieren.

😊

Den gemeinsamen Kommentar der beiden Branchenverbände kann jeder Leser selbst lesen und eigene Schlussfolgerungen ziehen

Dietmar Lange

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 21.02.2019 18:36:02
6
2754763
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
71.000 Solarwärmeanlagen liegen zahlenmäßig über den von BDH und BWP mitgeteilten 60.500 LuftWasser Wärmepumpen und auch über den 19.500 Sole – Wasser Wärmepumpen.



Geil! Ich habe das Pellet Institut dafür kritisiert, dass sie bei der Angabe der Brennstoffkosten nicht unterscheiden und LWP und EWP einfach unzulässig zusammenziehen, obwohl die signifikante Unterschiede dabei aufweisen. Du hast das verteidigt (i.S.v. bekannte Autoren, profillose etc. pp).

Jetzt plötzlich ist es ganz ganz wichtig diese beiden strikt zu trennen! Vielleicht weil die Gesamtzahl höher ist als die STA?

Mal ganz abgesehen davon, halt ich den Vergleich WP vs. STA eh nicht für sinnvoll. PV vs STA ist da ein bedeutend sinnvoller Vergleich.

P.S. Die Darstellungsweise von Fakten ist manchmal mehr Kommentar, als ein expliziter Kommentar...

Zeit: 21.02.2019 20:26:53
0
2754823
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Im PV - Markt ist das sehr wahrscheinlich bis 2021 der Fall. Deswegen liegt da auch eine veröffentlichte hochgerechnete Prognose vor

Sie verweisen ja immer wieder gerne darauf, daß es zwischen diesen Prognosen und den Meinungen bestimmter anonymer Foristen mit speziellen interessen Unterschiede gäbe. Das ist auch ganz einfach.

Das Thema hier lautet nicht Markt-Zukunft der PV!

Die Prognosen betreffen den allgemeinen PV-Markt.
Da hier aber das Thema STA lautet, beziehen sich die Äußerungen hier überwiegend auf den Kontext STA, also dort wo die PV mit der STA in Berührung kommt, sei es als Konkurrenten oder als gegenseitige Ergänzung. Und das ergibt ganz andere Zahlen!

Der Bedarf beschränkt den Nutzen!

Die STA hat nur den Wärmebedarf als Abnehmer
Die PV ist da dank Mittelsmann Strom viel flexibler und kann da weit über den Wärmebedarf hinausgehen.

Daß die Einspeisevergütung entfällt, ist absurd, steht es doch im unmittelbaren Widerspruch des ganzen EEG-Projektes, die Erneuerbaren aufzubauen bis sie konkurrenzfähig sind. Da wäre es völliger unsinn, die Einspeisung danach abzuschaffen. Dennoch wurde es hier vielfach so geschrieben. Wenn, dann geht es um eine weiter sinkende Vergütung. Das ist weder neu, noch geht das beliebig weit nach unten. Der Börsenpreis ist nicht 0.

Die PV hat also als Bedarf
-(1)den Warmwasserbedarf
-(2)der Heizwärmebedarf
-(3)den Haushaltsstrombedarf
-(4)E-Mobilität (optional)
-(5)den Bedarf jenseits des Zählers, Einspeisevergütung, wenn auch geschmälert.

Richtig, die PV allgemein ist nicht mehr die Druckerpresse wie in den Goldgräbertagen. Das reduziert das Gesamtinteresse, das zuvor durch das EEG erhöht war. Das ist die Grundlage der Allgemeinprognosen

Die STA hat aber in der Regel nur (1) oder (1)+(2). Und das war es auch schon Damit steht sie deutlich schlechter dar, als die PV. Jemand, der sich durch den Wegfall der EEG-Umlage nicht mehr für die PV interesiert, wird sich unter gleichen Bedingungen in der Regel noch weniger für die STA interessieren. Umgekehrt, steigt das Interesse an Solarnutzung, so locken die Vorteile der PV gegeüber der STA. EEG hin oder her.

In diesem Teilmarkt ist das EEG nur ein weiterer Bonus, aber nicht das, was den Unterschied zwischen PV und STA ausmacht! Der Schwerpunkt liegt beim Eigenverbrauch! Wenn sich da die PV für den Interessenten nicht mehr ausreichend lohnt, so gilt dies für die STA erst recht. Die STA hat nichts anderes als nur das, auch noch eingeschränkt auf den Wärmebedarf! Daher hätte der Wegfall des EEG in diesem Teilmarkt auch weniger Auswirkung als beim Gesamtmarkt. Viel wichtiger ist da eher ob die PV gleichberechtigt zu STA anerkannt wird, wenn es um Pflichten beim Baurecht geht.

Im gewerblichen Bereich ändern sich Details, aber das Schema wiederholt sich mit großer Ähnlichkeit.

Wer also die STA (nur Eigenverbrauch Wärme) propagiert und die PV ohne EEG (Erweiterter Eigenverbrauch + reduzierte Vergütung) kaputtdefiniert weil sie im wesentlichen vom Eigenverbrach lebt, der schießt sich selbst ins eigene Knie!
Viel Erfolg beim Humpeln.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 21.02.2019 20:44:27
1
2754836
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]

Sie verweisen ja immer wieder gerne darauf, daß es zwischen diesen Prognosen und den Meinungen bestimmter anonymer Foristen mit speziellen interessen Unterschiede gäbe. Das ist auch ganz einfach.

Das Thema hier lautet nicht Markt-Zukunft der PV!
[...]


Mir fallen zu der ganzen Diskussion hier in diesem thread eigentlich nur 2 geflügelte Worte ein:

1, Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben

2. Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab.

nur mal so

schönen Abend noch

lg jogi

Zeit: 21.02.2019 21:19:37
0
2754859
Das Bessere ist der Feind des Guten.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 21.02.2019 21:37:22
0
2754864
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Das Bessere ist der Feind des Guten.


Zitierst du etwa Herrn Lange?

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 21.02.2019 23:21:01
0
2754888
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Wer also die STA (nur Eigenverbrauch Wärme) propagiert und die PV ohne EEG (Erweiterter Eigenverbrauch + reduzierte Vergütung) kaputtdefiniert weil sie im wesentlichen vom Eigenverbrach lebt, der schießt sich selbst ins eigene Knie!
Viel Erfolg beim Humpeln. [...]

Diese Einschätzung teile ich ganz und gar nicht.

Wer bis jetzt keine PVA installieren ließ, der wird sich zukünftig dazu noch weniger veranlasst fühlen.

Denn das Model PV&WP erfordert hohen finanziellen Aufwand und das nur um seinen EV zu verbessern und mittels WP sein Haus beheizen zu können. Dummerweise steht in den meisten Fällen noch eine Gas-Therme oder ein noch intakter Öl-Kessel zur Verfügung um sein Haus mit Wärme zu versorgen.

Ergo wird dann vorzugsweise eine STA aufs Dach montiert werden. Der vermeintlich tote Gaul ST ist noch lange nicht tot.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 21.02.2019 23:52:38
0
2754892
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Mal ganz abgesehen davon, halt ich den Vergleich WP vs. STA eh nicht für sinnvoll. PV vs STA ist da ein bedeutend sinnvoller Vergleich.

P.S. Die Darstellungsweise von Fakten ist manchmal mehr Kommentar, als ein expliziter Kommentar...


Mit Verlaub.

Vergleiche haben eigentlich eine konkrete Zielstellung und erfolgen nicht aus Jux und Tollerei.

Wenn ich z.B, die Marktanteile der Technologien in Neubauten analysieren will, die die regenerative Baupflicht in Neubauten erfüllen , nutzt mir die Anzahl von PV -Anlagen nach der Rechtslage von 2018 herzlich wenig.

Da in Neubauten vorzugsweise Luft - Wasser WP eingesetzt werden, ist diese spezielle Zahl schon recht interessant bei diesem Vergleich

Da der letzte Erfahrungsbericht der Bundesregierung zum EEWärmeG schon etwas älter ist, sind solche Vergleiche aktuell sehr interessant

Wenn man mit Vergleichen nur sein eigenen Weltbild bestätigen will, dann natürlich nicht

Die Ergebnisse meiner letzten Analyse zu diesem spezielle Thema haben mich selber überrascht.

Das ist aber Markt Gegenwart, nicht Markt Zukunft Solarthermie und damit OT.

:-)))

Dietmar Lange

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 22.02.2019 00:11:02
1
2754894
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]


Mit Verlaub.

Vergleiche haben eigentlich eine konkrete Zielstellung und erfolgen nicht aus Jux und Tollerei.

Wenn ich z.B, die Marktanteile der Technologien in Neubauten analysieren will, die die regenerative Baupflicht in Neubauten erfüllen , nutzt mir die Anzahl von PV -Anlagen nach der Rechtslage von 2018 herzlich wenig.

Da in Neubauten vorzugsweise Luft - Wasser WP eingesetzt werden, ist diese spezielle Zahl schon recht interessant bei diesem Vergleich


Vergleichst du hier ernsthaft die Gesamtzahl aller Solarthermieanlagen (also Neubau, Altbau, Ersatz vielleicht sogar mit WP) mit dem Teilsegment der LuftWP und glaubst daraus irgendwelche valide Informationen ableiten zu können? Wirklich???

Aber wenigstens steht Marktanalyse im Profil. Dann muss man ja mit Daten und Statistiken umgehen - gell.

Unglaublich...

Aber wenn es einen Weg gibt die STA hier im hellsten Licht strahlen zu lassen, wirst du ihn finden.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 22.02.2019 00:58:56
0
2754898
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]

Daß die Einspeisevergütung entfällt, ist absurd, steht es doch im unmittelbaren Widerspruch des ganzen EEG-Projektes, die Erneuerbaren aufzubauen bis sie konkurrenzfähig sind. Da wäre es völliger unsinn, die Einspeisung danach abzuschaffen. Dennoch wurde es hier vielfach so geschrieben



@ all

Daß die Einspeisevergütung entfällt, ist absurd, steht es doch im unmittelbaren Widerspruch des ganzen EEG-Projektes, die Erneuerbaren aufzubauen bis sie konkurrenzfähig sind. Da wäre es völliger unsinn, die Einspeisung danach abzuschaffen. Dennoch wurde es hier vielfach so geschrieben

Ich antworte schon länger grundsätzlich nicht mehr auf diese Beiträge.
Da hier aber die aktuelle Situation am deutschen Solarmarkt und seinen Risiken der nächsten Jahre völlig anders dargestellt wird als in Markteinschätzungen der überwiegenden Anzahl von PV – Herstellern, Fachplanern, Vertriebs und Montagefirmen die am deutschen Markt aktiv sind, noch einmal eine Lageeinschätzung .des auf den PV Markt spezialisierten führenden deutschen Marktforschungsunternehmens


EuPD Research

Für 2022 gehen die Bonner Analysten nach aktueller Rechtslage davon aus, dass sich der Markt fast halbieren wird. Mit Erreichen einer installierten Photovoltaik-Leistung von 52 Gigawatt würde 2021 die im EEG verankerte Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen bis 750 Kilowatt enden. „Dies wird eine deutliche Reduktion von Anlagengröße bei Neuinstallationen für Eigenverbrauchsoptimierung nach sich ziehen“, sagt Ammon. Die Anlagengröße würde sich deutlich reduzieren, da die Betreiber – wahrscheinlich auch in Kombination mit Speichern – versuchten, den gesamten Solarstrom selbst zu verbrauchen, wenn sie keine Einspeisevergütung mehr erhalten.

Die aktuellen Prognosen von EuPD Research zeigen ein Marktvolumen von 2080 Megawatt für 2022 und 1770 Megawatt für 2023. Dabei zeigen die Zahlen deutlich, dass der Zubau 2022 noch von der Realisierung der Photovoltaik-Anlagen aus den Sonderausschreibungen profitiert, während das Dachanlagensegment gegenüber den Vorjahren deutlich schrumpfen wird.


Diese aktuelle Prognose ist mit einer schon etwas älteren Prognose von Prof Quaschning (HTW Berlin ) anlässlich der Einführung des 52 GW Deckels im EEG sachlich identisch.

Prof. Quaschning gilt als einer der führenden deutschen akademischen PV - Spezialisten

Ich verzichte an dieser Stelle auf Links oder Zitate aus Positionspapieren der regenerativen Branchenverbände BEE und BSW die seid Einführung des 52 GWp Deckels kontinuierlich fast jedes Jahr die Abschaffung dieses Grenzwertes fordern.

Ob die geltende rechtliche Lage absurd ist oder nicht, ist nicht mein Thema. Sie ist so wie sie ist, dass kann jeder Leser selbst überprüfen,

Wunschvorstellungen wie die Lage ein sollte, kann jeder im stillen Kämmerlein oder öffentlich formulieren.

Markteinschätzungen auf der Basis von Wunschvorstellungen sind für Unternehmen lebensgefährlich,


Bei eigenen Investitionsentscheidungen am eigenen Gebäude ist die eigene wirtschaftliche Existenz in den meisten Fällen nicht bedroht.

Das ist ein sachlicher Grund, warum ich um Forum öfters mal Positionen betroffener Verbände poste, wenn hier Positionen von Einzelpersonen vertreten werden, die von Positionen von Herstellern und Montagefirmen von PV oder auch von Wärmepumpen oft Lichtjahre entfernt sind.

Ich bleibe in diesem Sinne hier aus Überzeugung und Erfahrung weiter aktiv.

Dietmar Lange

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 22.02.2019 07:10:39
0
2754906
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Die letzten guten Nachrichten zur ST sind eine Weile her:

[url=https://www.enbausa.de/solarenergie/aktuelles/artikel/stillstand-ist-fuer-solarthermie-anlagen-kein-problem-1491.html]Stillstand ist für Solarthermie-Anlagen kein Problem

Jedes Jahr zur Sommerzeit werden[...]

Nun ja, die Alternative "Kellerbeheizung" etc wird ja gerne belächelt.

Andererseits haben zukünftige PVler aufgrund fallender EEG-Vergütung bzw. etwaigem Wegfalls derselben keinen Grund mehr auf PV zu setzen. Ob der Köder EV dann noch greift?

In ca. 2 Jahren werden wir sehen wer mit seiner Einschätzung richtig lag!

Verfasser:
HFrik
Zeit: 22.02.2019 09:50:26
1
2754983
Naja, wenn man sowiao am Dach zu tun hat, kostet die kWh PV-Strom und die kWh nutzbare Solarwärme etwa gelichviel.
Den PV-Strom kann man bei Überschuss durchaus noch verkaufen, die Solarwärme nicht.
Die kWh Strom die die PV-Anlage substituiert ist deutlcih teurer als die kWh Wärme die die ST substituiert.
Womit die PV immer bessere Möglichkeiten als die ST haben wird, wenn sich die PReise nicht massgeblich ändern. Es kann aber sein dass für beide der MArkt schlecht aussieht, wenn sich die Politik blöd anstellt. Uns fehlen im Land noch 260GW PV oder mehr, der BDI hat ja erst neulich in eiem von Ditmars links einen Ausbaupfad von 6GW/Jahr oder mehr gefordert. Dait das mit dem Termin 2050 zusammenpasst.
Von dem her darf man warten ob der Deckel bestehen bleibt - oder wer da alles Druck machen wird. Ich denke dass noch manch einer in der Politik sich erstaunt die Augen reiben wird, auf welcher Seite der Diskussion die Wirtschaft heute steht. (Abgesehen von einigen Zweigverbänden mit Sonderinteressen..)

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 22.02.2019 10:15:31
1
2755004
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Andererseits haben zukünftige PVler aufgrund fallender EEG-Vergütung bzw. etwaigem Wegfalls derselben keinen Grund mehr auf PV zu setzen. Ob der Köder EV dann noch greift?

In ca. 2 Jahren werden wir sehen wer mit seiner Einschätzung richtig lag!


Strohmann.

Wer hat denn hier bestritten, dass der 52GW-Deckel keine Wirkung entfalten wird. Unstrittig ist, dass sich die Anzeichen mehren, dass PVAs in Planung sind, die komplett ohne EEG auskommen sollen. Das Auslaufen des EEG ist auch erklärtes Ziel und diente lediglich der Anschubfinanzierung. Hier ist das Auslaufen absehbar und auch beabsichtigt. Ob es möglicherweise zu früh kommt, ist eine andere Frage.
Bei einer STA hingegen ist nicht klar, ob diese sich auf absehbare Zeit ohne Förderung rechnen werden (wir können ja mal die Daumen für P2G drücken).

Im übrigen bin ich amüsiert darüber, wie von einigen hier der Zusammenbruch des PVA-Marktes geradezu ersehnt wird, aber auf der anderen Seite mit einer völligen Selbstverständlichkeit davon ausgegangen wird, dass es genug EE-Strom für P2X geben wird.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 22.02.2019 10:20:53
0
2755011
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Naja, wenn man sowiao am Dach zu tun hat, kostet die kWh PV-Strom und die kWh nutzbare Solarwärme etwa gelichviel.
Den PV-Strom kann man bei Überschuss durchaus noch verkaufen, die Solarwärme nicht.
Die kWh Strom die die PV-Anlage substituiert ist deutlcih teurer als die kWh Wärme die[...]

Den PV-Überschuß kann man verkaufen mit < 6 Ct?, ST speichert diese Überschüsse in seinem Pufferspeicher zur späteren Verwendung.

Akutelles Beispiel der gestrigen Situation: PV: 4 kW Leistung von 11.50 - 13.00. Es dürfte äußerst schwierig sein einen nennenswerten EV zu realisieren.

Gleiche Situation für ST: Überschreitung der HG, also kein Heizbedarf, Wärmeabgabe in den Nachtstunden = 100% Verwertung der Solarerträge.

In den Monaten Mai - August wird die EV-Verwertung noch schwieriger. Wer hat denn einen EV von > 40 kWh/d? Und in diese Zeit fällt die schlechte Verwertung der ST-Überschüsse.

Im Grunde genommen haben beide Systeme die gleichen Probleme der Energiebereitstellung: im Winter zu wenig, im Sommer zuviel. PVA's mit hoher EEG-Umlage haben dann eindeutig die Nase vorne. Bei zukünftig geringer werdender EEG wird es für PV immer unrentabler.

Sofern sich der Wunsch mancher Foristen erfüllen sollte das Strom billiger werden könnte (sehr unwahrscheinlich) und fossile Energieträger teurer spielt das der ST in die Karten.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 22.02.2019 10:35:37
0
2755021
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Bei einer STA hingegen ist nicht klar, ob diese sich auf absehbare Zeit ohne Förderung rechnen werden (wir können ja mal die Daumen für P2G drücken).

Im übrigen bin ich amüsiert darüber, wie von einigen hier der Zusammenbruch des PVA-Marktes geradezu ersehnt wird, [...]

Meine Beobachtung bei neu errichteten EFH ist die, das auf jedem 2. Dach eine STA (ca. 4 m²) verbaut wird. Ich vermute daher das ST, nachdem PV durch das EEG dermaßen gepusht wurde, eine entsprechende Förderung erfahren wird. P2G dürfte nur für Großanlagen von belang sein.

Warum sollte ein Einbruch des PV-Marktes ersehnt werden? Ich denke eher das sich ein Sinneswandel einstellen wird und trotz gringer bis keiner Rendite nach wie vor PV zwecks EV-Optimierung zum Einsatz kommen, vermutlich aber eher kleine Anlagen < 2 kW?

Verfasser:
MaJen
Zeit: 22.02.2019 10:46:55
1
2755030
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Markteinschätzungen auf der Basis von Wunschvorstellungen sind für Unternehmen lebensgefährlich,[...]


Markteinschätzung ohne gleichwertige Basis (Eigenverbrauchsoptimierung bei ST und PV) sind einfach für die Tonne, von so einem Berater würde ich mein Geld zurückfordern.

Mal unter uns: Sie wissen schon, dass selbst die direkte Verbratung von PV mit Heizstab mittlerweile genauso viel pro kwh kostet wie aus ST?

Und das da auch noch wenigstens ein Sparpotential für Eigenverbrauch von Haushaltsstrom vorhanden ist und dieser Mehrwert ST völlig abgeht?
Wollen Sie ernsthaft behaupten, die Energieversorger zahlen für sämtliche eingespeisten kwh nach Erreichen des atmenden Deckels keinen cent, wo Sie doch hier in einem anderen thread propagieren, dass Gasheizungen mit Gas aus erneuerbarem Strom erzeugt werden soll?
Deutschland ist zwar oft träge aber nicht völlig verblödet.

Träumen Sie weiter in der Vergangenheit rum, die Markt-Zukunft der ST ist mit der von PV überhaupt nicht zu vergleichen. Aber PV ist das Schicksal der ST im Privatbereich.

Zeit: 22.02.2019 10:48:00
0
2755033
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]

Nun ja, die Alternative "Kellerbeheizung" etc wird ja gerne belächelt.

Andererseits haben zukünftige PVler aufgrund fallender EEG-Vergütung bzw. etwaigem Wegfalls derselben keinen Grund mehr auf PV zu setzen. Ob der Köder EV dann noch greift?

In ca. 2 Jahren werden[...]

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Wer also die STA (nur Eigenverbrauch Wärme) propagiert und die PV ohne EEG (Erweiterter Eigenverbrauch + reduzierte Vergütung) kaputtdefiniert weil sie im wesentlichen vom Eigenverbrach lebt, der schießt sich selbst ins eigene Knie!
Viel Erfolg beim Humpeln.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 22.02.2019 11:14:40
0
2755056
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Wer also die STA (nur Eigenverbrauch Wärme) propagiert und die PV ohne EEG (Erweiterter Eigenverbrauch + reduzierte Vergütung) kaputtdefiniert weil sie im wesentlichen vom Eigenverbrach lebt, der schießt sich selbst ins eigene Knie!
Viel Erfolg beim Humpeln.

Dein Vergleich krankt grundsätzlich daran das du den wirtschaftlichen Nutzen ST vs PV betrachtest.

Das ist genauso unsinnig wie meine PV-Vergütung mit der aktuellen Vergütung vergleichen zu wollen.

Meine Intension war und ist möglichst wenig Energie beziehen zu müssen. Und da niemand die zukünftigen Energiepreise kennt habe ich mit meinem Energiemix sehr gute Vorrausetzungen für zukünftige Entscheidungen pro WP die nur noch 8000 kWh Wärme erzeugen muss.

Bilanziell erzeuge ich bereits > 100% meines gesamten Strombedarfs.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 22.02.2019 11:21:11
1
2755063
Meine Intension war und ist möglichst wenig Energie beziehen zu müssen. Und da niemand die zukünftigen Energiepreise kennt habe ich mit meinem Energiemix sehr gute Vorrausetzungen für zukünftige Entscheidungen pro WP die nur noch 8000 kWh Wärme erzeugen muss.

Dann nimm doch bitte mal die Ich-Brille ab. Energiewende ist vor allem auch durch gemeinwohlorientierte Direktnutzung von EE-Erzeugung über die Grundstücksgrenzzen hinweg zu realisieren.

Zeit: 22.02.2019 11:21:23
0
2755064
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Daß die Einspeisevergütung entfällt, ist absurd, steht es doch im unmittelbaren Widerspruch des ganzen EEG-Projektes, die Erneuerbaren aufzubauen bis sie konkurrenzfähig sind. Da wäre es völliger unsinn, die Einspeisung danach abzuschaffen. Dennoch wurde es hier vielfach so geschrieben


@ all

Ich antworte schon länger grundsätzlich nicht mehr auf diese Beiträge.
Da hier aber die aktuelle Situation am deutschen Solarmarkt und seinen Risiken der nächsten Jahre völlig anders dargestellt wird als in Markteinschätzungen der überwiegenden Anzahl von PV – Herstellern, Fachplanern, Vertriebs und Montagefirmen die am deutschen Markt aktiv sind, noch einmal eine Lageeinschätzung .des auf den PV Markt spezialisierten führenden deutschen Marktforschungsunternehmens


EuPD Research

Für 2022 gehen die Bonner Analysten nach aktueller Rechtslage davon aus, dass sich der Markt fast halbieren wird. Mit Erreichen einer installierten Photovoltaik-Leistung von 52 Gigawatt würde 2021 die im EEG verankerte Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen bis 750 Kilowatt enden. „Dies wird eine deutliche Reduktion von Anlagengröße bei Neuinstallationen für Eigenverbrauchsoptimierung nach sich ziehen“, sagt Ammon. Die Anlagengröße würde sich deutlich reduzieren, da die Betreiber – wahrscheinlich auch in Kombination mit Speichern – versuchten, den gesamten Solarstrom selbst zu verbrauchen, wenn sie keine Einspeisevergütung mehr erhalten.

Die aktuellen Prognosen von EuPD Research zeigen ein Marktvolumen von 2080 Megawatt für 2022 und 1770 Megawatt für 2023. Dabei zeigen die Zahlen deutlich, dass der Zubau 2022 noch von der Realisierung der Photovoltaik-Anlagen aus den Sonderausschreibungen profitiert, während das Dachanlagensegment gegenüber den Vorjahren deutlich schrumpfen wird.


Diese aktuelle Prognose ist mit einer schon etwas älteren Prognose von Prof Quaschning (HTW Berlin ) anlässlich der Einführung des 52 GW Deckels im EEG sachlich identisch.

Prof. Quaschning gilt als einer der führenden deutschen akademischen PV - Spezialisten

Ich verzichte an dieser Stelle auf Links oder Zitate aus Positionspapieren der regenerativen Branchenverbände BEE und BSW die seid Einführung des 52 GWp Deckels kontinuierlich fast jedes Jahr die Abschaffung dieses Grenzwertes fordern.

Ob die geltende rechtliche Lage absurd ist oder nicht, ist nicht mein Thema. Sie ist so wie sie ist, dass kann jeder Leser selbst überprüfen,

Wunschvorstellungen wie die Lage ein sollte, kann jeder im stillen Kämmerlein oder öffentlich formulieren.

Markteinschätzungen auf der Basis von Wunschvorstellungen sind für Unternehmen lebensgefährlich,


Bei eigenen Investitionsentscheidungen am eigenen Gebäude ist die eigene wirtschaftliche Existenz in den meisten Fällen nicht bedroht.

Das ist ein sachlicher Grund, warum ich um Forum öfters mal Positionen betroffener Verbände poste, wenn hier Positionen von Einzelpersonen vertreten werden, die von Positionen von Herstellern und Montagefirmen von PV oder auch von Wärmepumpen oft Lichtjahre entfernt sind.

Ich bleibe in diesem Sinne hier aus Überzeugung und Erfahrung weiter aktiv.

Dietmar Lange


Vollzitatat, weil im Original die Sprecher irreführend vertauscht wurden. Das führt zu Mißverständnisen. Jetzt nach Korrektur die Frage.

Was hat dieser ellenlange Beitrag mit der zitierten Aussage von mir zu tun?

Dieser rhethorische Standardtrick hat hier langjährge Tradition.
Etwas kritisieren, und dann in der "Begründung" von irgendetwas sprechen, so daß es ausieht, als gäbe es eine Begründung für die Kritik.

Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Ob die geltende rechtliche Lage absurd ist oder nicht, ist nicht mein Thema. Sie ist so wie sie ist, dass kann jeder Leser selbst überprüfen,

Und was ist die geltende rechtliche Lage?

Richtig:
Die Vergütung nach EEG soll auslaufen, daß heißt der Zuschuß per EEG-Umlage entfällt. Es gibt kein gesetz, nach dem die normale Vergütung / die Einspeisung abgeschafft werden soll!

Und was wurde von mir als absurd bezeichnet?
Nicht die geltende rechtliche Lage, im gegenteil!
Im Gegenteil:

Auf Basis der geltenden rechtlichen Lage wurde die vielfach heraufbeschworene Abschaffung (Wunschvorstellung?) der Vergütung allgemein als absurd bezeichnet!
Der Markt wird nicht abgeschafft, blos weil sie "Subvention" entfällt!

Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Wunschvorstellungen wie die Lage ein sollte, kann jeder im stillen Kämmerlein oder öffentlich formulieren.

Markteinschätzungen auf der Basis von Wunschvorstellungen sind für Unternehmen lebensgefährlich,

Wie wahr, wie wahr!

Zeit: 22.02.2019 11:31:52
0
2755075
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
[...]

Dein Vergleich krankt grundsätzlich daran das du den wirtschaftlichen Nutzen ST vs PV betrachtest.

Begründung?

Woran soll der Vergleich erkranken?
Du bennenst lediglich den Vergleich!
Das ist der Vergleich!

Anschaulich:
Wenn man krank ist, geht man zum Arzt. Der sagt die dann hoffentlich woran du erkrankt bist und erstellt nicht die Diagnose: Homo sapiens.^^

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 22.02.2019 11:40:14
0
2755079
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Dann nimm doch bitte mal die Ich-Brille ab. Energiewende ist vor allem auch durch gemeinwohlorientierte Direktnutzung von EE-Erzeugung über die Grundstücksgrenzzen hinweg zu realisieren. [...]

Damit kann ich leider nicht dienen.

Mir reicht es schon das ich Zocker-Banken retten muß,

jahrzehntelang überteuerten Strom beziehen mußte um Aktionären satte Gewinne zu ermöglichen,

Endlagerstätten und Abbau der AKW's durch meine Steuern zahlen darf

etc pp.

von Politikern die ich nie gewählt habe und die nie meine Interessen oder die der Bürger vertretren haben.

Mit anderen Worten:

Ich habe fertig!

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 22.02.2019 11:45:16
0
2755085
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]

Begründung?

Woran soll der Vergleich erkranken?
Du bennenst lediglich den Vergleich!
Das ist der Vergleich!

Anschaulich:
Wenn man krank ist, geht man zum Arzt. Der sagt die dann hoffentlich woran du erkrankt bist und erstellt nicht die[...]

Ich fühle mich bei bester Gesundheit und verfolge mit meinen Investitionen ganz klare Ziele, die nicht unbedingt manchem Foristen verständlich sein müssen.

Einen Teil der Antwort/Begründung hatte ich kurz zuvor MaJen geschrieben.

Zeit: 22.02.2019 11:50:05
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2755088
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Warum sollte ein Einbruch des PV-Marktes ersehnt werden? Ich denke eher das sich ein Sinneswandel einstellen wird und trotz gringer bis keiner Rendite nach wie vor PV zwecks EV-Optimierung zum Einsatz kommen, vermutlich aber eher kleine Anlagen < 2 kW?

Das wäre dann ein Kandidat, der die STA Kaibalisiert, insbesondere wenn es um Pflichten geht und die PV geichberechtigt anerkannt wird und nach Auslaufen der geförderten Vergütung stattdessen analog zur STA bei der Anschaffung gefördert wird. Und genau das steht vor er Tür.

Allerdings ist die Pauschalgrenze < 2 kWp fraglich.

Es ist schon auffällig, wie hier immer wieder mit zweierlei Maß gmessen wird. So wird hier beim Thema Zukunft auf die Rechtslage von 2018 verwiesen und das GEG wiederholt in Frage gestellt, während genau der selbe Author das GEG an anderer Stelle wiederholt ins Feld geführt hat, um gegen die WP zu argumentieren. Inzwischen ist der teil bezüglich der WP geändert woren und die anerenu g der PV ist nhezu scher. Und plötzlich wird das Argument GEG völlig anders behandelt.

Ein Schelm, wer...

Die Anerkennung ist also nahzu sicher.
Die geichberechtit Förderung ist im Sinne der vielfach geforderten Technologioffnheit naheliegend.

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Ich vermute daher das ST, nachdem PV durch das EEG dermaßen gepusht wurde, eine entsprechende Förderung erfahren wird.

Wie soll denn das aussehen? Einspeisevergtung für STA?^^

Es ist doch so:
STA wird bei der Anschaffung gefördert.
PV wird im Betrieb durch EEG gefördert.

Dein Gedanke logisch fortgeführt, ergibt dann die Anschaffungsförderung der PV bei Abschaffung der Förderung nach EEG.

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manniw schrieb: Danke für den Hinweis. Ich kenne so ziemlich alle Arten von Motorschlössern. In der Regel werden die ins Türblatt eingebaut und erfordern eine Kabelzuführung für Stromversorgung und Öffnungsimpuls....
fdl1409 schrieb: Was die Bohrfirma schreibt ist überwiegend richtig, aber nicht alles. Die Bohrung muss bei einer modulierenden WP nicht auf die Nennleistung ausgelegt werden, wenn die Heizlast niedriger ist. Auch...
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