Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
Markt-Zukunft der Solarthermie
Zeit: 25.05.2019 14:42:33
1
2788935
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Nur zur Erinnerung:

ST wird nicht gedeckelt, warum wohl? Und während April bis September liefert ST 100% EE Wärmeenergie, PV nur bei vorhandensein einer Speicherbatterie. Wieviele sind davon bereits im Einsatz?

Zumindest meine PV liefert tagsüber mehr EE-Strom als ich[...]


PV: Welchen Deckel meinst du?
Jegliche "Deckelung" ist nur eine anteilige Begrenzung, die erst jenseits des Eigenbedarfs dann im Netz so ein Bisschen greift

Die STA kommt erst gar nicht so weit. Die kommt ja nicht eimal bis zum Eigenbedarf Strom, im Gegensatz zur PV. Da macht doch ein "Deckel" jenseits des Hausanschlusses gar keinen Sinn, wenn die Technik da gar nicht erst hinkommt. Da ist dann bei 100% Egenbedarf hart Schluß (Deckel)

Der Bedarf beschränkt den Nutzen!

Und gerade in den von dir angesprochenen Monaten geht es da Mangels Heizwärmebedarf überwiegend nur noch um den Warmwasserbedarf, häufig in der Größenordnungvon durchschnittlich um 5 bis 10 kWh am Tag, nicht selten weniger. Mit steigender Dämmung geht es immer häufiger nur noch um diese Menge. Darum bricht schon bei der 10 m² Klasse der Nettoertrag beim Neubau ein (Größenordnung 2000 bis 2500 kWh oder sogar noch weniger), weshalb es dort vermehrt in Richtung Trinkasser-STA ohne HU geht, und auch dass nur um die gesetzlich Vorgabe zu erfüllen.

Darum schafft das "Sonnenhaus", welches kürzlich von Hern Lange verlinkt wurde, trotz aktueller Technik mit 36 m² Kollektorfläche nur 5500 bis 7000 kWh, ein enormer Aufwand für eine moderate Steigerung. SolarMB behauptet ja immer, daß er mit seiner 10 m² Anlage 4000 kWh (oder ähnliche Größenordnungen) schafft. Und dabei hat die kleine Anlage schon den erhöhten Warmwasserbedarf eines Mehrfamilienhauses als Abnehmer der Wärme.

Mit zunehmendem Dämmstandard / Sanierungsstand sinkt der Heizwärmebedarf.
Das ist unstrittig.
Der verbliebene Rest konzentriert sich zunehmend auf den Kernwinter.
Das ist unstrittig.
Wer ausgerechnet (Kern)winterbedarf solar decken will, benötigt viel Fläche oder Saisonspeicher bzw. eine gute Kombination davon.

Wirtschaftlich problematisch ist es, wenn eine solche Anlage dann nur den kleinen Bedarf bedient, da sich die Kosten dann nur auf wenige kWh verteilen. Da gibt es zwei Auswege.
1. Kosten senken oder
2. Die Anlage auch noch für andere Zwecke nutzen (mehr Bedarf erschießen).

Es gibt zunehmen Altenativkonzpte die bei 1. , 2. oder beidem Punkten können.

Es ist immer wieder zu beobachten wie versucht wird solch simple Fakten mit allen Mitteln unter den Teppich zu kehren oder die konkurrenz mit allen Mittel und unsachlichen "Argumenten" bekämpft werden. Allein schon der sachliche Vergleich wird häufig schon mit persönlichen Angriffen beantwortet.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 25.05.2019 15:27:07
0
2788945
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]



Nur der bescheuerten baugesetzgebung ist der Anstieg der solarthermischen Anlagen zu verdanken , denn diese bescheuerte Gesetzgebung behinderte massiv die bessere Technik.

Zusammen mit der bescheuerten EEGumlage erreichte diese Gesetzgebung einen massive Behinderung der Technologieoffenheit.

Dies wird hoffentlich bald geändert
.

Eines steht ja schon fast fest , das PV Strom als Erfüllung der EE Auflagen gilt .



Nach aktuellen Informationen

EG-Entwurf kommt in den nächsten zehn Tagen


Ob sich eine WP – PV Fangemeinde darüber freuen wird, bleibt abzuwarten.
Bisher sind nur wenige Details dazu durchgesickert.

Über die für WP wichtige Frage, neue Anforderungen an die Gebäudehülle, wurde und wird kontrovers zwischen Ministerien diskutiert .

Für Solarthermie ist dieses Problem weniger interessant.

Dietmar Lange

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 25.05.2019 16:05:08
0
2788958
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Logik?

Es geht in diesem Thread immer noch über Zukunft der STA. Zu dumm, das niemand diese Zukunft kennt und nur auf Hoffnungen und Vermutungen seine Entscheidungen treffen muß.

Fakt ist doch, das nur ein sehr kleiner Anteil WP den Wärmesektor bedient



Die aktuelle Zahl, rund 1 Million ist bekannt.

Die Prognosen für 2030 bewegen sich zwischen 1,9 bis 8,1 Millionen.
Die meisten Prognosen liegen knapp unter 3 Millionen WP.

Gebäudegesetzgebung und Entwicklung der Energieträgerpreise werden entscheiden, wer recht behält.

Wenn der PV Deckelwert im EEG von 52 GWp nächstes Jahr noch gilt, werden nach allen Prognosen Dachanlagen nur noch auf Eigenbedarf optimiert und damit deutlich kleiner.

Kleinere Dachanlagen PV und steigende Energieträgerpreise kann für ST nur positive Auswirkungen haben.

Aktuell sind in D weit mehr ST Anlagen installiert, als WP.

Die genauen Zahlen und die Trends kann jeder in den Datenbanken bei STATISTA einsehen.

Hochrechnungen sind aber problematisch, weil ab 2020 neue konkrete Spielregeln auf dem deutschen Markt gelten, die gegenwärtig noch im Klimakabinett diskutiert werden.

Bei dem hier gelegentlich diskutierten Tod der ST ist oft der Wunsch der Vater des Gedankens

Dietmar Lange

Verfasser:
MaJen
Zeit: 25.05.2019 16:17:06
0
2788959
Ich weiß ja nicht wie man einen seit 10 Jahren derartig einbrechenden Markt für erneuerbare Energie mittels Solarthermie anders bezeichnen soll. Aber gut, die Deutungshoheit scheint ja jenseits von Fakten zu liegen.

Wärmepumpen hingegen werden durch die viel zu hohen Abgaben auf Strom, insbesondere die EEG Umlage und die Unfähigkeit vieler Planer und Installateure massivst behindert. Sie haben halt keine ausreichende Lobby.

Zeit: 25.05.2019 16:44:28
1
2788966
Die meisten sogenannten "WP-PV-Fans" sind keine WP-PV-Fans.
Sie sind nicht für WP um der WP willen, sondern sie sind ergebnisorientiert.

Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Die Masse der deutschen PV Anlagenbetreiber nutzt das Netz als kostenloser Speicher. Wenn die eigene Anlage nicht liefern kann, wird Strom aus dem Netz bezogen.

ST – Anlagen werden in der Regel dagegen immer mit Speicher betrieben


In Deutschland trägt der Käufer die Kosten.
Die Masse der deutschen PV-Betreiber zahlt beim (Rück)Kauf.
Wenn ie eigene STA nicht liefern kann, wird Gas aus dem Netz bzw. Öl aus dem Tank bezogen.
WP-Anlagen werden in der Regel immer mit Speicher betrieben, für den Warmwasserbedarf.

Die Speicherwirkung über den Warmwasserbedarf hinaus wird häufig stark überbewertet, insbesondere bei besserem Dämmstandard. Im Winter sind die Tanks meist leer. Was sich gegen Ende der Heizsaison in den Speichern sammelt wird nicht mehr gebaucht (Sommer)

Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Über die für WP wichtige Frage, neue Anforderungen an die Gebäudehülle, wurde und wird kontrovers zwischen Ministerien diskutiert .

Für Solarthermie ist dieses Problem weniger interessant.

Welches Problem?
Immer wieder der selbe Mythos, hier ergänzt um Messen mit zweierlei Maß.
Auch wenn eine Verbesserung der Hülle sinnvoll ist:
Für eine Wärmepumpe muß die Hülle nicht verbessert werden!

Das Thema Hülle ist nur für spezielle Fragestellungen entscheidend.

Solarthermie liefert in aller Regel nur Teildeckung. Es ist Messen mit zweierlei Maß, wenn man von der Konkurrenz im Vergleich plötzlich Volldeckung verlangt. Das ist ein Phänomen, daß hier immer wieder zu beobachten ist.

Bei Teildeckung ist die Situation in beiden Fällen recht ähnlich.
Interessanterweise ist das Thema Hülle beim Thema Volldeckung für die STA sogar erheblich wichtiger! Im Bestand mit 20.000 oder 30.000 kWh Jahrebedarf benötigt man ohne nachzudämmen dann schnell mal Speicher im dreistelligen Kubikmeterbereich und gigantische Kollektorflächen!

Sofern man sich überhaupt dem Vergleich stellt anstatt auszuweichen, verschleiern, persönlich anzugreifen..., ist immer wieder zu beobachten, daß im Vergleich aus Richtung STA plötzlich immer wieder wesentlich höhere Anforderungen an die Konkurrenz gestellt werden als man selber erfüllt.

Zeit: 25.05.2019 17:08:06
1
2788975
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Bei dem hier gelegentlich diskutierten Tod der ST ist oft der Wunsch der Vater des Gedankens

Das ist die ttypische Polemik.
Durch ewiges wiederholen wird diese Aussage auch nicht Richtig.

Den Tod der STA wünscht hier kaum jemand!

Es wird lediglich auf schwierig zu erfüllende und häufig nicht gehaltene Versprechungen seitens STA (Einsparung ungleich Bruttoertrag) und konkurrierende Konzepte mit wesentlichen Vorteilen verwiesen.

Ich erinnere Sie hiermit an ihren eigenen Maßstab:
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Richtwert für HU in D:

>350 kWh/m²a

Alles andere ist Stand Technik 2018 Schrott!

Dietmar Lange

Selbst mit dieser Vorgabe kann die Konkurrenz die STA in vielen Fällen schlagen.
Und diese Vorgabe wird in sehr vielen Fällen nicht erreicht, insbesondere wenn es um hohe Deckungsraten geht. Ihr "Wunschhaus" mit aktueller Technik erreicht nur ca. die Hälfte dieser Vorgabe.

Die Alternativen sind nur noch nicht gleichermaßen bekannt und anerkannt. Informationen darüber werden immer wieder mit allen möglichen Mitteln bekämpft.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 25.05.2019 18:21:28
3
2788996
Ich bin einmal gespannt , wann die ersten solarthermie anlage von den Dächern verschwinden .
Denn irgendwann werden sie Platz machen müssen, weil die Bewohner mehr eigenen Strom brauchen z b. Für Wp oder e Mobilität.

Auch dieses werde ich noch erleben .

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 25.05.2019 19:40:46
0
2789013
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Ich bin einmal gespannt , wann die ersten solarthermie anlage von den Dächern verschwinden .
Denn irgendwann werden sie Platz machen müssen, weil die Bewohner mehr eigenen Strom brauchen z b. Für Wp oder e Mobilität.

Auch dieses werde ich noch erleben .


Die Anzahl der batteriegetriebenen E - Mobile wird in D sicher steigen. Die Anzahl der mit Wasserstoff oder mit E-Fuels getriebenen Fahrzeuge ganz sicher auch.

Ein Blick nach Japan ist sowohl bei Mobilität als auch in der Heizungstechnik sehr interessant.

Wasserstoffantriebe und Brennstoffzellen benötigen keine Dachflächen für PV.
Gaswärmepumpen kommen ebenfalls ohne PV zurecht.
Ohne Einspeisevergütung nach EEG werden PV Anlagen auf EFH deutlich kleiner dimensioniert.

Die 52 GWp Grenze wird in D 2020 erreicht


Dietmar Lange

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 25.05.2019 19:50:17
1
2789015
Och ne , Herr lange versuchen sie doch mal etwas von der Gegenwart in die Zukunft zu schauen .

Die PV Anlagen werden demnächst größer, weil der Bedarf im und um das Haus herum größer wird , das bedeutet größere Wirtschaftlichkeit durch mehr Eigenverbrauch.
Ich mache es doch gerade vor .

Ps.: woher kommt das EE Gas für wasserstoffautos und Brennstoffzellen?

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 25.05.2019 19:56:54
1
2789017
"Die 52 GWp Grenze wird in D 2020 erreicht"

Tja ,die schlafmützen werden gerade unsanft wach gemacht und zum Handeln gezwungen .
Die haben auch noch nicht mitbekommen das wir sehr viel mehr pv brauchen.

Aber bei denen kommt ja auch das EEGAS von wunderhand ins Gasnetz.

Kommt mir irgendwie bekannt vor , verdammt wer vertritt das nur hier ,?

Verfasser:
Poeggsken
Zeit: 25.05.2019 20:13:06
0
2789019
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
[...]


Die Anzahl der batteriegetriebenen E - Mobile wird in D sicher steigen. Die Anzahl der mit Wasserstoff oder mit E-Fuels getriebenen Fahrzeuge ganz sicher auch.

Ein Blick nach Japan ist sowohl bei Mobilität als auch in der Heizungstechnik sehr interessant.

Wasserstoffantriebe und Brennstoffzellen benötigen keine Dachflächen für PV.
Gaswärmepumpen kommen ebenfalls ohne PV zurecht.
Ohne Einspeisevergütung nach EEG werden PV Anlagen auf EFH deutlich kleiner dimensioniert.

Die 52 GWp Grenze wird in D 2020 erreicht

[...]


Die Anzahl der batteriegetriebenen Fahrzeuge steigt gerade und wird weiter steigen.
Der Anteil der aktuellen Wasserstoff und E-Fuels Fahrzeuge ist nahe bei Null und daher würden weitere 100 ein erheblich Wachstum bedeuten, welches aber dennoch vernachlässigbar ist.

Woher kommt der Strom, wenn alles ohne PV herstellbar ist?
Ja, man kann EE-Strom auch aus Wind und Wasserkraft herstellen. Aber genau der Mix aus allem ist doch die Lösung.
Der 52 GWp-Deckel gehört dringend abgeschafft, da er die Energiewende bremst, da viele kleine EFH Dächer damit dauerhaft leer blieben und nur wieder große Firmen Solarparks bauen.

Verfasser:
Poeggsken
Zeit: 25.05.2019 20:26:34
1
2789028
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]

Das ist die ttypische Polemik.
Durch ewiges wiederholen wird diese Aussage auch nicht Richtig.

Den Tod der STA wünscht hier kaum jemand!

Es wird lediglich auf schwierig zu erfüllende und häufig nicht gehaltene Versprechungen seitens STA (Einsparung ungleich[...]
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]

Selbst mit dieser Vorgabe kann die Konkurrenz die STA in vielen Fällen schlagen.
Und diese Vorgabe wird in sehr vielen Fällen nicht erreicht, insbesondere wenn es um hohe Deckungsraten geht. Ihr "Wunschhaus" mit aktueller Technik erreicht nur ca. die Hälfte dieser[...]


Doch, ich wünsche mir das!

Zumindest für EFH und kleinere Einheiten im Neubau. Im Bestand ist das den Gegebenheiten nach zu betrachten

Mir ist hier noch kein Projekt bekannt, welches hier vorgestellt wurde, wo nicht massiv falsch gerechnet wurde.

Jede hier im unteren Mittelfeld geplante Wärmepumpe schneidet deutlich besser ab, sowohl finanziell als auch vom Primärenergieeinsatz.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 25.05.2019 21:29:17
0
2789050
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Danke für die wunderbare Beschreibung der Schwachstellen, der solarthermischen Anlagen.[...]

Könnte es evtl. sein das PV die gleiche Schwachstelle wie ST hat: zuwenig Sonne im Winter?

Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Nur der bescheuerten baugesetzgebung ist der Anstieg der solarthermischen Anlagen zu verdanken , denn diese bescheuerte Gesetzgebung behinderte massiv die bessere Technik.[...]

Aha, die "bessere" Technik. Wie gut diese Technik wirklich ist, wirst du dann erkennen wenn einige Millionen von WPen die primäre Wärmequelle sein wird.
Dann wird folgendes zusammentreffen: Wegfall der AKW's Rückbau der Kohlekraftwerke, bei gleichzeitig steigendem Stromverbrauch aufgrund massenhaft im Betrieb befindlichen WPen plus E-Cars!

Die Folge wird sein, das WP Strom per Kontigentierung erhalten. Es ist nicht zu erwarten das EVU's für diese Verbrauchsspitzen unnötige Kraftwerke vorhalten werden - aus Kostengründen.

Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Zusammen mit der bescheuerten EEGumlage erreichte diese Gesetzgebung einen massive Behinderung der Technologieoffenheit.

Dies wird hoffentlich bald geändert .[...]

Diese bescheuerte EEG-Umlage hat dir doch erst die Möglichkeit gegeben billig in eine PV-Anlage investieren zu können. Schon vergessen?

Ursache - Wirkung.

Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Dies wird hoffentlich bald geändert .

Eines steht ja schon fast fest , das PV Strom als Erfüllung der EE Auflagen gilt . [...]

Der 52 GW-Deckel ist dann deine Wunscherfüllung. Zufrieden?

Nun falls PV-Strom als Erfüllung der EE-Auflage gilt, kann ich nur begrüssen.

Wenn du darüber nachdenkst kommst du vielleicht zu der Erkenntnis das auch eine noch so große PVA, auch mit Speicher keine Unabhängig von fossilem Strom ermöglichen wird.

Verfasser:
Kevin89
Zeit: 25.05.2019 21:35:05
0
2789054
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Wenn du darüber nachdenkst kommst du vielleicht zu der Erkenntnis das auch eine noch so große PVA, auch mit Speicher keine Unabhängig von fossilem Strom ermöglichen wird.
[...]

Klar ermöglicht sie das, ist nur zu teuer ;-) Mit Langzeitspeicher geht das natürlich, ist halt nur nicht wirtschaftlich.
Langzeitspeicher

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 25.05.2019 21:41:41
0
2789055
Könnte es sein das zur Zeit ca 50 GW Gaskraftwerke nur so rum stehen und auch kosten erzeugen ?

Könnte es sein das man diese Gaskraftwerke wunderbar mit P2G nutzen könnte ?


Ps: ich mache mir überhaupt keine Sorgen um die Stromversorgung meiner WP.

PPS : Wenn mein E Auto keinen Strom bekommen bleibt es eben stehen .

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 25.05.2019 21:54:54
0
2789061
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Die Speicherwirkung über den Warmwasserbedarf hinaus wird häufig stark überbewertet, insbesondere bei besserem Dämmstandard. Im Winter sind die Tanks meist leer. Was sich gegen Ende der Heizsaison in den Speichern sammelt wird nicht mehr gebaucht (Sommer) [...]

Auch wenn du diese Aussage noch so oft wiederholst wird sie deshalb nicht wahrer. Dir schwebt dabei immer wieder deine Lieblingsgrafik vor Augen um diese "Tatsache" belegen zu können. Dummerweise hält sich das Wetter nicht an diese "Vorgabe" dieser Grafik.

Mai 2019: Ähnliche Temperaturen wie im April, bei vermutlich ähnlichem solarthermischen Ertrag. Ergo Verbesserung dieser Erträge über WW hinaus.

Auch ein besserer Dämmstandard bedingt lediglich eine Verringerung an fossiler Energie, da ST genau das macht wozu sie gedacht war: die vom Vortag gesammelte Wärme zu einem späteren Zeitpunkt, meisten morgens, wieder abzugeben.

Wenn ich mir vor Augen führe das 4000 kWh seitens ST ca. 1000 kWh WP-Strom erfordern wird, sieht die Rechnung, vereinfacht, so aus:

Kosten WP-Strom 300 €, einer WP nicht zuzuführender PV-Strom in gleicher Höhe = 490 € Verkaufserlös. In Summe 790 €.

Btw: das die solaren Pufferspeicher während der Heizsaison überwiegend leer sind, ist doch wohl naheliegend, da dem Puffer während der Heizsaison laufend Wärme entnommen wird.

Hier eine WP als überlegene Technik anzupreisen finde ich äußerst gewagt.

Unter den derzeit suboptimalen Bedinungen sähe diese Rechnung natürlich bedeutend schlechter aus, keine Frage.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 25.05.2019 22:03:45
0
2789064
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Könnte es sein das zur Zeit ca 50 GW Gaskraftwerke nur so rum stehen und auch kosten erzeugen ?

Könnte es sein das man diese Gaskraftwerke wunderbar mit P2G nutzen könnte ?


Ps: ich mache mir überhaupt keine Sorgen um die Stromversorgung meiner WP.

PPS[...]

Super, was war das eigentliche Ziel? Weg von den fossilen Energieträgern. Dann kann ich auch beim unliebsamen Heilzöl mit STA bleiben!

Ich hoffe für dich das du an deiner PVA einen Datenlogger betreibst um zu sehen wie gering die Dezember und Januar "Erträge" sind.

Dez/18: 97 kWh, Jan/19: 147 kWh bei 5,76 kWP. Verdoppele es und dann hättest du bestenfalls deinen HH-Strom gedeckt.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 25.05.2019 22:12:40
0
2789069
@ solar MB

Brille putzen und meinen Beitrag noch mal lesen . Vielleicht fällt dir dann P2G auf !

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 25.05.2019 22:21:47
0
2789073
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
[...]

Diese bescheuerte EEG-Umlage hat dir doch erst die Möglichkeit gegeben billig in eine PV-Anlage investieren zu können. Schon vergessen?

Das ist sachlich falsch.

Es war nicht die EEG-Umlage, sondern die EEG-Vergütung.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 25.05.2019 22:27:31
0
2789075
@Pflanze

Hast recht.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 25.05.2019 22:30:50
0
2789076
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
@ solar MB

Brille putzen und meinen Beitrag noch mal lesen . Vielleicht fällt dir dann P2G auf !

Ist mir nicht entgangen. Bleibt abzuwarten inwieweit dieses Verfahren einen nennenswerten Beitrag leisten, bzw. sich vom Erzeugerpreis durchsetzen kann.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 25.05.2019 22:42:17
0
2789080
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
[...]
Diese bescheuerte EEG-Umlage hat dir doch erst die Möglichkeit gegeben billig in eine PV-Anlage investieren zu können. Schon vergessen?
[...]


Komisch mir reicht der Eigenverbrauch um meine PV Anlage rentabel zu machen , Die EEG Vergütung ist nur ein kleiner Bonbon als Zugabe .


So sieht die Gegenwart aus , in Zukunft wird die vergrößerte PV sich wieder zum aller größten Teil wieder über den vergrößerten Eigenverbrauch rentieren


Alles ist wesentlich besser nutzbar wie bei Solarthermie und ÖLBÜCHSE .


Mal ganz vorsichtig geschätzt werde ich auf ca 80 % eigene EE Nutzung kommen . Bei ca 20% bin ich dann noch auf andere EE Erzeuger angewiesen .

Zum größten Teil wird dies Windenergie sein und ein kleiner Teil wird aus verstormten P2G kommen..

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 25.05.2019 23:04:19
0
2789087
Einfach mal real life sehen wie unser Strommix tatsächlich aussieht!

klick

Z.B. 60 GW WKA liefern akutell gerade einmal 10% des Strombedarfs. Wir sind noch sehr weit von 100% EE-Strom entfernt!

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 25.05.2019 23:19:41
0
2789089
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Och ne , Herr lange versuchen sie doch mal etwas von der Gegenwart in die Zukunft zu schauen .

Die PV Anlagen werden demnächst größer, weil der Bedarf im und um das Haus herum größer wird , das bedeutet größere Wirtschaftlichkeit durch mehr Eigenverbrauch.
Ich mache es doch[...]


Ich habe aus Prognosen von EuPD Research und Prof, Quaschning (HTW Berlin) zitiert,
die zu dem Punkt Dachanlagen bis 10kW zu anderen Ergebnissen kommen.

Dietmar Lange

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 25.05.2019 23:20:41
0
2789090
Ich rede von der näheren Zukunft , falls unsere Schlafmützen endlich mal geweckt werden .


Meinen Teil zu meinen 100% EE trage ich gerne bei . Mal sehen , wie es dieses Jahr bei uns weiter geht . Ich habe ja meine persönliche Energiewende noch nicht abgeschlossen . Aber ich bin guter Dinge , das ich dieses Jahr noch einige Schritte Richtung 100% EE voran komme .



Aber besser wie 8000 kWh ÖL und haufenweise Strom aus dem Mix , bin ich dann schon . Denk mal darüber nach .


Öl = noch 100 %fossil

Aktuelle Forenbeiträge
worlde schrieb: Hi, inzwischen sind neue Außen- und Fortluftfilter eingebaut, die alten waren schon sehr verschmutz. Gefühlt hat sich am Geräusch aber nichts verbessert, habe immer noch ein periodisches Wummern. Am...
KarlZei schrieb: Die im übrigen sicher nicht nur für mich sehr hilfreich war. Danke dafür!
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Environmental & Energy Solutions
Website-Statistik

Markt-Zukunft der Solarthermie
Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 25.05.2019 23:20:41
0
2789090
Ich rede von der näheren Zukunft , falls unsere Schlafmützen endlich mal geweckt werden .


Meinen Teil zu meinen 100% EE trage ich gerne bei . Mal sehen , wie es dieses Jahr bei uns weiter geht . Ich habe ja meine persönliche Energiewende noch nicht abgeschlossen . Aber ich bin guter Dinge , das ich dieses Jahr noch einige Schritte Richtung 100% EE voran komme .



Aber besser wie 8000 kWh ÖL und haufenweise Strom aus dem Mix , bin ich dann schon . Denk mal darüber nach .


Öl = noch 100 %fossil
Weiter zur
Seite 425