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Markt-Zukunft der Solarthermie
Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.07.2019 11:14:18
0
2803650
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]

Was hast du eigentlich an "PV rechnet sich heutzutage auch ohne Einspeisung" nicht verstanden?[...]

Vielleicht hast du meinen Gedankengang nicht verstanden?

Welchen Aufwand muß ein PVler betreiben damit sich eine PV rechnet:

Batterie-Speicher und
WP

Der RoI beträgt wie lange?

Wie hoch sind denn die Wärmegestehungskosten bei einer neuen STA?

Auf die momentane Preissituation zu schielen macht keinen Sinn. Das ändert sich dann wenn Peak-Oil voll durchschlägt und die Energiepreise das laufen beginnen.

Die jetzige CO₂-Steuer-Diskussion ist doch nur ein Angst-Furz vor den eigentlichen Problemen den die Politik nicht begreifen kann oder will:

Unsere fossilen Ressourcen sind im Fallen begriffen, Ende der Party: Gürtel enger schnallen! Nur wie will man das der arbeitenden Bevölkerung erklären die jedes Jahr ihren "wohlverdienten" Urlaub in der Ferne verbringen wollen?

Verfasser:
MaJen
Zeit: 15.07.2019 11:14:32
1
2803651
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen


Gäbe es nicht die Verpflichtung PV-Strom ins Netz einzuspeisen zu dürfen würde sich eine PV auch nicht rechnen. Darin liegt der wirkliche Unterschied beider Technologien.

Na aber hallo, das ist doch ein wahrer Kernsatz. Das wollte ich hören

Nicht so bescheiden, Rudi, die Verpflichtung ist eher ein gesamtgesellschaftlicher NUTZEN der PV und damit der Sektorenkopplung, weil Strom immer gebraucht werden wird, selbst bei Überschüssen (die wir in der nächsten Dekade wenn überhaupt nur marginal haben werden) schreien doch alle grade nach der P2X-Zauberformel. Das es dafür zukünftig überhaupt keine Vergütung für eingespeisten PV-Strom mehr geben wird, ist deshalb die nächsten 30-40 Jahre sehr unwahrscheinlich.

ST bietet diesen Nutzen nicht.[...] [...]


Bei steigenden Urlaubsreisen, ganz gleich ob zu Wasser, Luft oder Strasse wird dieser gesamtwirtschaftliche Nutzen sofort wieder egalisiert.

ST bietet diesen Nutzen nicht.

[...]


Jetzt wird's völlig unsachlich... Ein Beweis für das Ende der Gegenargumente

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.07.2019 11:16:33
1
2803652
Das passiert immer dann, wenn man keine Argumente hat

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 15.07.2019 11:18:22
1
2803654
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Gäbe es nicht die Verpflichtung PV-Strom ins Netz einzuspeisen zu dürfen würde sich eine PV auch nicht rechnen. Darin liegt der wirkliche Unterschied beider Technologien.

die Verpflichtung ist eher ein gesamtgesellschaftlicher NUTZEN der PV und damit der Sektorenkopplung, weil Strom immer gebraucht werden wird, selbst bei Überschüssen (die wir in der nächsten Dekade wenn überhaupt nur marginal haben werden) schreien doch alle grade nach der P2X-Zauberformel.

Das es dafür zukünftig überhaupt keine Vergütung für eingespeisten PV-Strom mehr
geben wird, ist deshalb die nächsten 30-40 Jahre sehr unwahrscheinlich.

ST bietet diesen Nutzen nicht.



Hier ist wieder der Wunsch der erkennbare Vater des Gedankens.

Der für die deutsche PV Branche sprechende Bundesverband Solarenergie (BSW) weist schon länger darauf hin, dass durch die bestehende rechtliche Lage demnächst der gesetzlich fixierte Vergütungsanspruch für PV Strom bei Neuanlagen endet.

Klimapolitik verträgt keine Sommerpause

Die Klimakrise verträgt keine Sommerpause und die Energiewirtschaft benötigt endlich klare Investitionssignale! Es herrscht weitgehende Übereinstimmung, dass die inzwischen preiswerte Solarenergie deutlich stärker ausgebaut werden muss.
Gleichzeitig droht aber bereits in wenigen Monaten ein Investitionsstopp für Solarstromdächer, da ein Förderdeckel im EEG in Kürze erreicht wird

Dann muss jeder neue PV Anlagenbetreiber sich für seinen Strom sinnvolle Anwendungen selbst suchen und im Falle des Verkaufs Preise selbst vereinbaren.

Im Falle der Eigennutzung des PV Stroms wird schon länger prognostiziert, dass dann die Anlagengrößen auf EFH drastisch schrumpfen werden, da die Anlagen dann auf Eigenverbrauch ausgelegt werden. Von der HTW Berlin (Prof. Quaschning) wurden dazu schon mehrere Arbeiten veröffentlicht.

Bei ST wird durch eine neue gesetzliche Lage ein ganz anderer Prozess wahrscheinlich,

Eine CO2 Bepreisung verteuert die Energieträger Erdgas und Heizöl. Der Wert der solaren Erträge steigt damit in dem Maße, wie sich Gas und Öl verteuern.

Dietmar Lange

Verfasser:
MaJen
Zeit: 15.07.2019 11:21:28
1
2803655
Hier ist wieder der Wunsch der erkennbare Vater des Gedankens.

Der für die deutsche PV Branche sprechende Bundesverband Solarenergie (BSW) weist schon länger darauf hin, dass durch die bestehende rechtliche Lage demnächst der gesetzlich fixierte Vergütungsanspruch für PV Strom bei Neuanlagen endet.


Wieso? Sie schreiben doch selbst:

"Dann muss jeder neue PV Anlagenbetreiber sich für seinen Strom sinnvolle Anwendungen selbst suchen und im Falle des Verkaufs Preise selbst vereinbaren."

Das heißt doch, dass er vergütet wird? Denken Sie wirklich, dafür wird es keine Vereinbarungen geben, die die Überschüsse an PV ganzjährig ohne selbst sekündlich makeln zu müssen, gegen ENTGELT verkauft?

Träumen Sie weiter in Ihrer FUD-Welt.


Bei ST wird durch eine neue gesetzliche Lage ein ganz anderer Prozess wahrscheinlich,

Eine CO2 Bepreisung verteuert die Energieträger Erdgas und Heizöl. Der Wert der solaren Erträge steigt damit in dem Maße, wie sich Gas und Öl verteuern.


Und was ist mit den anderen 60 bis 90% des Energiebedarfs für Heizung und WW, den er nicht durch ST deckt? Da steht dann der ST_kunde dumm da?

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.07.2019 11:24:38
0
2803656
Jetzt wird's völlig unsachlich... Ein Beweis für das Ende der Gegenargumente

Unsachlich? Seit wann ist D ein Öl- oder Gasförderland?

Die letzte lokale Energiereserve (Kohle) wird spätestens 2038 versiegen. Na dann viel Spaß bei den Problemen die die viel zu wenigen PVA und WKA uns beschreren werden.

Momentan müssen AKW, Kohle und Gas 30 GW Energie bereitstellen, weil WKA und PVA nur 18 GW bereitstellen können - und das im Sommer.

Ich an eurer Stelle würde mal etwas mehr Realtitässinn entwickeln als täglich über nicht vollzogene Energiewende zu schwadronieren.

Zeit: 15.07.2019 11:32:57
0
2803658
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Hier ist wieder der Wunsch der erkennbare Vater des Gedankens.

In diese Stelle empfehle ich die Forensuche nach den Begriffen Killerphrase und Totschlagargumente und ann zu schauen, wer diese Begriffe wann wie häufig in welchem Kontext als "Argument" nutzt.

Dabei hilft es ungemein zu wissen was Totschlagargumente und Killerphrasen sind.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.07.2019 11:44:44
0
2803661
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Das heißt doch, dass er vergütet wird? Denken Sie wirklich, dafür wird es keine Vereinbarungen geben, die die Überschüsse an PV ganzjährig ohne selbst sekündlich makeln zu müssen, gegen ENTGELT verkauft?[...]

Wieso "wird es geben"? Das gibt es doch bereits...Guckst du z.B.

So einfach wirst du zum Stromverkäufer.

Und wenn man recherchiert und ein eigenes Arealnetz bzw. Mehrfamilienhaus hat, findet man noch viel "coolere" Angebote/Dienstleister...

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.07.2019 11:49:33
0
2803664
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Gibt es von Dir auch mal sinnvolle Rechnungen?
Das ist mal wieder so eine "Magic-Maja"-Rechnung.

75 € Strombezugskosten der PV angerechnet??? Für was denn?
Eigenverbrauch weg, einfach so, irgendwie. It's magic.

Gut, so einen Unsinn kann ich bei der STA auch[...]

Wie wäre es damit den guten @maja5 in Ruhe zu lassen, da er kein aktivies Mitglied mehr ist? Ist schon ein Armutzeugnis was manche Foristen hier zur Schau stellen!!

Vielleicht ist dir das Wörtchen grob Rechnung entgangen?

Glaubst du im Ernst ich fange an jede mögliche Konstellation (mit/ohne WP/Batteriespeicher) zu betrachten?

Es ging ums Prinzipielle!

Und dann als Krönung deines Vergleiches mit PV der "Entzug" einer nie vorhanden Einspeisevergütung für STA.

Auch für dich der Hinweis: Die momentane Situation ist nicht ausschlaggebend für die Entscheidung pro ST. Es sind Einschätzungen auf eine ungewisse und vermutlich turbulente Zukunft die uns mit ganz anderen Energiepreisen und Problemen herausfordern werden.

Aber vermutlich vertreten die hier eifrig diskutierenden Foristen/innen die Meinung PVA und WKA wird schon alles richten.

Und evtl. denken Großinvestoren die in Schen STA investieren ähnlich, weil einer strikten Logik folgend?

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.07.2019 12:16:09
1
2803676
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Es ging ums Prinzipielle![...]

Prinzipiell sprechen alle Gründe gegen ST im Wohnungsbau...

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.07.2019 12:16:23
0
2803677
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]

Wieso "wird es geben"? Das gibt es doch bereits...Guckst du z.B.

So einfach wirst du zum Stromverkäufer.

Und wenn man recherchiert und ein eigenes Arealnetz bzw. Mehrfamilienhaus hat, findet man noch viel[...]

Es stellt sich dann die Frage ab welcher PV-Größe dieses Angebot gilt.

Hier ist zu lesen ab einer PV-Leistung von 50 kW. Da dürften die meisten PVler wohl leer ausgehen.

Wieder ein Pluspunkt für ST die sich nicht am Marktgeschehen beteiligen muß.

Nun, letztlich bleibt immer noch die Möglichkeit den Strom zu verschenken, was auch nur fair wäre ggü den Stromkunden, womit ich kein Problem hätte.

Verfasser:
founder
Zeit: 15.07.2019 12:27:26
1
2803682
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]


Hier ist wieder der Wunsch der erkennbare Vater des Gedankens.

Der für die deutsche PV Branche sprechende Bundesverband Solarenergie (BSW) weist schon länger darauf hin, dass durch die bestehende rechtliche Lage demnächst der gesetzlich fixierte Vergütungsanspruch für PV[...]


Aktuell sind in Deutschland 10,34 Cent für Anlagen bis 40 kW.

In Österreich sind es 7 Cent am freien Markt.
Im Bundesland Niederösterreich bei der EVN sogar 9 Cent.

CO2 Zertifikate sind auf Rekordniveau über 28 EUR pro Tonne

das treibt im freien Markt die Preise in die Höhe, gut für Einspeiser von Solarstrom.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.07.2019 12:28:10
0
2803683
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]

Es stellt sich dann die Frage ab welcher PV-Größe dieses Angebot gilt.

Hier ist zu lesen ab einer PV-Leistung von 50 kW. Da dürften die meisten PVler wohl leer ausgehen.
[...]

Die Frage stellt sich nicht, wenn man liest... Natürlich kann man nix verkaufen, wenn man keine Überschüsse hat. Und das Ganze hat rein gar nix mit der Direktvermarktung zu tun... Auch wenn deine PV aus 2007 stammt, solltest du, was den Stand der Technik angeht in 2019 ankommen und nicht Argumente aus 2007 bringen...

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.07.2019 12:31:09
0
2803686
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]

Prinzipiell sprechen alle Gründe gegen ST im Wohnungsbau...

Klar, wenn man nur WP als Lösung denkt. Ein kluger Weg wäre ST aufs Süddach, PV dann auf die verbliebene Restfläche inkl. Nordseite. Vor allem da ST nicht so kritisch auf Teilverschattung reagiert.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.07.2019 12:46:28
0
2803694
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]

Auch wenn deine PV aus 2007 stammt, solltest du, was den Stand der Technik angeht in 2019 ankommen und nicht[...]

Der Stand der Technik ist nebensächlich. Entscheidender ist welche Zukunftsoptionen ich mir im Laufe der Jahre durch den damaligen Dachneubau ermöglicht habe und durch weitere Maßnahmen ermöglichen kann, wie z.B. den zukünftigen Überschußstrom in E-Autos vermarkten.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 15.07.2019 12:56:35
1
2803702
Zitat von founder Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Aktuell sind in Deutschland 10,34 Cent für Anlagen bis 40 kW.

In Österreich sind es 7 Cent am freien Markt.
Im Bundesland Niederösterreich bei der EVN sogar 9 Cent.

CO2 Zertifikate sind auf Rekordniveau über 28 EUR pro Tonne

das treibt im freien Markt die Preise in die Höhe, gut für Einspeiser von Solarstrom.[...]


Kannst Du mir sagen, warum dieser Zusammenhang an Deinem Blaustern-Branchenexperten-Kollegen abprallt, der hier vorgibt,

Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]


Im Falle der Eigennutzung des PV Stroms wird schon länger prognostiziert, dass dann die Anlagengrößen auf EFH drastisch schrumpfen werden, da die Anlagen dann auf Eigenverbrauch ausgelegt werden. Von der HTW Berlin (Prof. Quaschning) wurden dazu schon mehrere Arbeiten veröffentlicht.

Bei ST wird durch eine neue gesetzliche Lage ein ganz anderer Prozess wahrscheinlich,

Eine CO2 Bepreisung verteuert die Energieträger Erdgas und Heizöl. Der Wert der solaren Erträge steigt damit in dem Maße, wie sich Gas und Öl verteuern.[...]


ein "ganz anderer Prozess" sind steigende Vergütungen für PV-Überschüsse auf Grund steigender CO2-Zertifikatspreise für die fossile Stromerzeugung nicht gerade...

Zeit: 15.07.2019 13:06:57
1
2803710
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Das es dafür zukünftig überhaupt keine Vergütung für eingespeisten PV-Strom mehr geben wird, ist deshalb die nächsten 30-40 Jahre sehr unwahrscheinlich.

ST bietet diesen Nutzen nicht.


Hier ist wieder der Wunsch der erkennbare Vater des Gedankens.

Der für die deutsche PV Branche sprechende Bundesverband Solarenergie (BSW) weist schon länger darauf hin, dass durch die bestehende rechtliche Lage demnächst der gesetzlich fixierte Vergütungsanspruch für PV[...]

Hier werden zwei unterschiedliche Aussagen einander gegenübergestellt. Bedingt durch diese Unterschiede ist die Gegendartellung ungeeignet die kritisierte Aussage zu widerlegen, im Gegenteil!

kritisiertes Original:
Zitat:
Das es dafür zukünftig überhaupt keine Vergütung für eingespeisten PV-Strom mehr geben wird, ist deshalb die nächsten 30-40 Jahre sehr unwahrscheinlich.

kurz
Überhaupt keine Vergütung: unwahrscheinlich!

Und was steht im angeblichen Gegenargument?

Der BSW verweist mit der Bevölkerung (siehe Quelle) und geltendem Recht (siehe unten) im Rücken darauf hin, das unter anderem angesichts des Deckels (Förderung EEG ungleich ) etwas geschehen muß.

EEG-Deckel ungleich "überhaupt keine Vergütung!

Ergänzende Quelle:
Zitat:
Nach Art. 21 Abs. 2 d) der im letzten Jahr beschlossenen Änderungen der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie der Europäischen Kommission soll Anlagenbetreibern allerdings ein Recht auf Netzeinspeisung und Vergütung gewährt werden. Damit soll der Marktwert des Stroms abgebildet und zusätzlich auch den langfristigen Wert des EE-Stroms für das Netz, die Umwelt sowie die Gesellschaft berücksichtigt werden. Die Bundesregierung ist aufgefordert, die EU-Richtlinienänderungen spätestens bis Juni 2021 in deutsches Recht zu überführen.


Ihre "Argumentation" basiert also auf sachlichen Grundlagenfehlern (Deckel vs Vergütung) und Scheinargumentation / inhaltsleere Killerphrasen.

"Was wollen Sie nun mit der Killerphrase "Hier ist wieder der Wunsch der erkennbare Vater des Gedankens." abwerten und wegfegen?"

-den Wunsch der Bevölkerung (Demokratie)
-die Position/Forderung des BSW. (Ich erinnere Sie daran, wenn die wieder mit Verbandsmeldungen "argumentieren)
- Die Europäische Union (geltendes EU-Recht, das ist nationales Recht umzusetzen ist. Ich erinnere Sie daran, wenn die wieder mit "geltendem Recht" argumentieren".)

Zeit: 15.07.2019 13:35:46
0
2803724
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Vielleicht ist dir das Wörtchen grob Rechnung entgangen?

Nö, es geht um grobe Fehler!

Bei der STA hast du den Eigenverbrauch drin, bei der PV nicht.

Entweder
Der Eigenverbrauch ist unwesentlich und gehört nicht in die grobe Betrachtung, also auch nicht bei der STA angerechnet.
oder
Der Eigenverbrauch ist wesentlich und ist auch bei der PV anzurechnen!

Ferner wiederhole ich meine Frage an dich.
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
75 € Strombezugskosten der PV angerechnet??? Für was denn?

Angesichts der 25 € "Gewinn" d(ein)er STA, die es in die "grobe" Betrachtung geschafft haben, sind 75€ dann 300% des Groben und damit richtig viel. Das ist dann ein sehr, sehr grober Fehler! Da werden der Konkurrenz einfach mal irgendwelche Kosten angelastet, nicht zum ersten Mal!

Ob zugeordnet oder nicht, falsch ist es in jedem Fall. die Frage dient also nicht der Feststellung des groben Fehlers, denn das ist klar, sondern der Zuordnung, Aufklärung und Korrektur.

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Und dann als Krönung deines Vergleiches mit PV der "Entzug" einer nie vorhanden Einspeisevergütung für STA.


Das ist eine Kopie deines völlig unsinnigen Argumentationsschemas! Du kritiierst da gerade deine eigenen Fehler, die ich herausgestellt habe.

Dir sind da wohl folgende Dinge entgangen:
Zitat:
Unsinn

Zitat:
LOL

Zitat:
^^


Und noch viel wichtiger:
Anstatt die die Auflistung der Einspeisung mir als "Entzug" anzulasten (Nebenbei: Das es 0 kWh sind, liegt an der STA und nicht an mir.) hätte dir viel eher auffallen müssen, daß ich den Eigenverbrauch der STA auf 0 gesetzt hatte, analog zu deinem groben Fehler beim Eigenverbrauch bei der PV auf 0 zu setzen. Stattdessen weichst du mal wieder aus, wie auch sonst wenn es um Fehler bei dir geht.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.07.2019 14:46:12
0
2803752
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]

Nö, es geht um grobe Fehler!

Bei der STA hast du den Eigenverbrauch drin, bei der PV nicht.[...]

Auf solche Gedanken kann doch nur ein PV-Nachzüger kommen.

Schon vergessen? ST aus 1989! Da gab es noch kein EEG! Folglich war der Zweck einer ST den fossilen Energieverbrauch zu senken. Und das hat sich bis heute nicht geändert!

Deine besserwisserischen Mätzchen die du hier gerne betreibst sind doch ziemlich sinnfrei, vor allem bei Alt-PVler die mit deiner Nutzen-Rechnung absolut nichts zu tun haben.

Nochmals: Ich habe meine PV-Vergütung-Situation versucht auf die Neuzeit anzuwenden.

Merke:

100% Volleispeisung = 500 € Vergütung im Juni 2019, bei 75 € bezogene Stromkosten.

Das heutige PVler ganz anders rechnen müssen liegt doch klar auf der Hand, oder?
Bei einer EEG-Vergütung von ca. 11 Ct und Strompreisen von ca. 30 Ct auch nicht verwunderlich.

Außerdem betreibt man eine ST nicht aus religiösem Eifer, sondern um sich gegen zukünftige Unwägbarkeiten besser abzusichern. Eine netzgekoppelte PV leistet das nur solange wie ein Netz vorhanden ist, anderenfalls liefert PV 0,0 kWh.

Im Gegensatz zu einer WP benügt sich eine ST mit lediglich 30 W für eine HEP inkl. Steuerung etc. Die lassen sich mit einem batteriegepufferten Inselnetz leicht aufbringen.

Außerdem spielt es absolut keine Rolle welchen "Gewinn" du einer ST zuordnest. Dieser stellt sich durch vermiedene Energiekosten indirekt automatisch ein.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.07.2019 15:34:50
1
2803785
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Nochmals: Ich habe meine PV-Vergütung-Situation versucht auf die Neuzeit anzuwenden.

Merke:

100% Volleispeisung = 500 € Vergütung im Juni 2019, bei 75 € bezogene Stromkosten[...]

Das heißt, du wirst deine PV bei erreichen ihrer Lebenszeit, wenn überhaupt, durch ST ersetzen (lassen)? *LOL*
Und was hilft dir die rieisige Vergütung, wenn der Kapitaleinsatz entsprechend hoch war? Mit Absolutwerten argumentiert nur jemand, der keine Ahnung hat, was Rendite ist.

Übrigens meine PV hat letzes Jahr über 1000€ "verdient/erspart". Und was sagt uns das? Genau, rein gar nix!

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen

Außerdem spielt es absolut keine Rolle welchen "Gewinn" du einer ST zuordnest. Dieser stellt sich durch vermiedene Energiekosten indirekt automatisch ein.

Neint, tut es nicht. Denn die Wärmegestehungskosten der ST sind höher als die des primären Wärmeerzeugers. Nichtmal BDEW konnte das irgenwie schönrechnen. Das heißt, die ST erhöht sogar den "Verlust" des primären Wärmeerzeugers.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 15.07.2019 16:01:54
1
2803799
Übrigens meine PV hat letzes Jahr über 1000€ "verdient/erspart". Und was sagt uns das? Genau, rein gar nix!

Das stimmt nicht , es lohnt sich heute mehr in pv anstatt in STA zu investieren .
Keine zehn Jahre dann ist meine Ausgabe eingespart , es sei denn der Strompreis für laufende würde sich halbieren, dann würde es länger dauern .

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.07.2019 16:07:44
0
2803803
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]

Das heißt, du wirst deine PV bei erreichen ihrer Lebenszeit, wenn überhaupt, durch ST ersetzen (lassen)? *LOL*
Und was hilft dir die rieisige Vergütung, wenn der Kapitaleinsatz entsprechend hoch war? Mit Absolutwerten argumentiert nur jemand, der keine Ahnung hat, was Rendite
[...]

Jetzt hätte ich doch zu gerne erfahren wie du zu dieser absurden Schußfolgerung (Abbau PV, Ersetzung durch ST) kommst?

Mach dir mal über meine PV-Rendite keinen Kopf, die liegt weit höher als du es dir vorstellen kannst.

Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Denn die Wärmegestehungskosten der ST sind höher als die des primären Wärmeerzeugers. Nichtmal BDEW konnte das irgenwie schönrechnen. Das heißt, die ST erhöht sogar den "Verlust" des primären Wärmeerzeugers.

Ach ja, die Wärmegestehungskosten. Nenne mir die Energiekosten die wir in 10 Jahren haben werden und ich sage dir wieivel eine STA an teuren Energiekosten erspart hat, sofern man rechtzeitig investiert hatte!

Ich habe den Eindruck das ein "BWLer" vom anderen abschreibt. Was soll das bringen wenn niemand die zukünftigen Energiekosten beziffern kann? Glaubst ihr wirklich an eine Preissteigerung von z. B. moderaten 5% p.a.?

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.07.2019 16:25:51
2
2803814
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Ach ja, die Wärmegestehungskosten. Nenne mir die Energiekosten die wir in 10 Jahren haben werden und ich sage dir wieivel eine STA an teuren Energiekosten erspart hat, sofern man rechtzeitig investiert hatte![...]

Aktuell macht eine ST verluste und spart nix. Sollte diese irgendwann tatsächlich bei steigenden Kosten etwas sparen, kann man diese immer noch einbauen. Warum jetzt Kapital vernichten, wenn es bessere/sinnvollere Möglichkeiten gibt.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.07.2019 16:26:13
0
2803815
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Übrigens meine PV hat letzes Jahr über 1000€ "verdient/erspart". Und was sagt uns das? Genau, rein gar nix!

Das stimmt nicht , es lohnt sich heute mehr in pv anstatt in STA zu investieren .
Keine zehn Jahre dann ist meine Ausgabe eingespart , es sei denn der Strompreis für[...]

Georg 10 Jahre können eine sehr lange Zeit sein in diesen noch bevorstehenden ungewissen Jahren.

Zumindest bin ich beruhigter das ich alles was zu erledigen hatte bereits bezahlt sind.

Na-ja, 1000 € p.a. bei welcher installierten PV-Leistung?

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.07.2019 16:52:30
0
2803820
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]

Aktuell macht eine ST verluste und spart nix. Sollte diese irgendwann tatsächlich bei steigenden Kosten etwas sparen, kann man diese immer noch einbauen. Warum jetzt Kapital vernichten, wenn es bessere/sinnvollere Möglichkeiten gibt.

Nix sparen? Nach 30 mit Jahren ST habe ich da ein sehr viel genaueres Bild ob sich eine ST "lohnt". Es ist lediglich die Betrachtung des Zeitraumes. Kurzfristig gesehen wird sich weder PV noch ST lohnen. Langfristig schon, sonst hätte ich in 2007 keine 25000 € in eine PV investiert, wovon damals nicht abzusehen war wann sie in die Gewinnzone kommen würde. Nun, dieser "Mut" wurde mittlerweile belohnt. Einen Mut dem die heutigen Betreiber offensichtlich nicht mehr haben, weil durch Billgpreise verwöhnt.

Sei's drum. Ich kann mir mittlerweile sehr entspannt ansehen was in den kommenden Jahren auf uns zukommen wird.

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Markt-Zukunft der Solarthermie
Verfasser:
SolarMB
Zeit: 15.07.2019 16:52:30
0
2803820
Zitat:
...
Zitat:
...
[...]
Aktuell macht eine ST verluste und spart nix. Sollte diese irgendwann tatsächlich bei steigenden Kosten etwas sparen, kann man diese immer noch einbauen. Warum jetzt Kapital vernichten, wenn es bessere/sinnvollere Möglichkeiten gibt.
Nix sparen? Nach 30 mit Jahren ST habe ich da ein sehr viel genaueres Bild ob sich eine ST "lohnt". Es ist lediglich die Betrachtung des Zeitraumes. Kurzfristig gesehen wird sich weder PV noch ST lohnen. Langfristig schon, sonst hätte ich in 2007 keine 25000 € in eine PV investiert, wovon damals nicht abzusehen war wann sie in die Gewinnzone kommen würde. Nun, dieser "Mut" wurde mittlerweile belohnt. Einen Mut dem die heutigen Betreiber offensichtlich nicht mehr haben, weil durch Billgpreise verwöhnt.

Sei's drum. Ich kann mir mittlerweile sehr entspannt ansehen was in den kommenden Jahren auf uns zukommen wird.
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