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Markt-Zukunft der Solarthermie
Verfasser:
crink
Zeit: 24.07.2019 12:31:35
2
2806119
Moin,

ein DLE wird hier im Forum normalerweise nur in zwei Fällen empfohlen:

- Entweder der WW-Verbrauch ist im ein bis zwei Personenhaushalt sehr gering, so dass die Nutzung eines Speichers zu zu hohen Verlusten und Hygieneproblemen führen kann.

- Oder es wird mit stark unterschiedlichem WW-Verbrauch gerechnet, so dass vereinzelte Verbrauchsspitzen per DLE abgedeckt werden, der weit überwiegende Anteil aber ganz normal aus einem auf anderem Wege erwärmten Speicher abgedeckt wird. Hier wäre eine Friwa die optimale, aber oft leider zu platzaufwändige oder zu teure Alternative.

Im Vergleich zu einem nicht ganz taufrischen Heizöler (JNG 0,8, 319 g CO2-Äquivalente pro kWh) mit 20% Speicherverlusten ist ein DLE (JNG 0,98, weniger als 460 g/kWh 1. HJ 2019) ohne Speicher inzwischen die klimafreundlichere Alternative:

- Öl: (1 / 0,8) * 1,2 = 1,5 kWh Öl bzw. 1,5 * 319 = 479 g CO2-Äquivalente pro kWh WW-Wärme mit leicht steigender Tendenz (Exploration und Förderung wird aufwändiger)

- DLE: (1 / 0,98) = 1,02 kWh Strom bzw. 1,02 * 460 = 470 g CO2-Äquivalente pro kWh WW-Wärme mit fallender Tendenz dank EE-Strom

Solarthermie lässt sich mit beidem koppeln, ist also kein Hinderungsgrund für einen DLE.

Viele Grüße
crink

Ps: Bevor jetzt wieder mit dem Grenzstrommix argumentiert wird führe ich das Argument des Grenzölmixes an. Öl aus Fracking oder Teersanden wird sehr aufwändig und klimaschädlich gewonnen. Kann hier also definitiv vernachlässigt werden.

Verfasser:
Poeggsken
Zeit: 24.07.2019 17:41:44
0
2806195
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Moin,

ein DLE wird hier im Forum normalerweise nur in zwei Fällen empfohlen:

- Entweder der WW-Verbrauch ist im ein bis zwei Personenhaushalt sehr gering, so dass die Nutzung eines Speichers zu zu hohen Verlusten und Hygieneproblemen führen kann.

- Oder es[...]


Grenzölmix.... eine geniale Ratschlag. Denn das ist ja tatsächlich so.😂

Verfasser:
MaJen
Zeit: 26.07.2019 10:19:59
0
2806680
Erfahrungsbericht I

Zitat von Schandmaul Beitrag anzeigen
Aber zum Thema Solarthermie das jede Seite auftaucht möchte ich mich doch kurz äußern da ich selbst eine Betreibe.

Lohnt sich die Solaranlage Wirtschaftlich?

Bei mir Ja!!!

Warum?
Habe sie Quasi zum Nullpreis bekommen und selbst Installiert.

Würde sie sich bei jemand anderen Wirtschaftlich lohnen?
eher Nein da einfach die Investition viel zu hoch ist im vergleich zum Ertrag.
Aber sie spart in meinem Fall Öl und das ist ja schon mal gut was das Thema CO2 angeht.
Nur sind die Nachteile halt auch nicht wegzudiskutieren.
Im Sommer kann ich die Leute Totwerfen mit Heißem Wasser. Sind aber mal 2 Tage bewölkt wird es schon eng. Daher ist es wenn es um das Thema CO2 geht eher Zielführender wenn PV ausgebaut wird.

Ich sehe die ST eher als Hobby. [...]



Erfahrungsbericht II

Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Mehrfach hier schon geschrieben - die Einsparungen an Gas durch die STA wurden bei mir gänzlich durch die Wartungskosten (zu 80% selbst ausgeführt, also oft nur Materialkosten für Glykol und Ersatzteile) aufgebraucht. Zudem mit dem zugehörigen Speicher ne ganze Menge Verluste auch im Winter - keine Ahnung, wieviel mehr, als nur mit einem WW-Pot. Unterm Strich war die STA verbranntes Geld - PUNKT.
Gemessen mit einem nicht "geeichten", jedoch über Vergleichsmessung (T und F) überprüften/verifizierten Wärmemengenmessgerät. Ist aber am Ende egal, wieviel vom Dach kam - unterm Strich interessiert ja nur, wieviel Gas wirklich eingespart wurde - und da sieht es mau aus - njente, nothing, nix - eher drauf gezahlt. Verluste des Speichers und nicht nutzbare Erträge sind der wirtschaftliche Tod jeder STA- das kann, systemimmanent bei einer PV erst gar nicht passieren....]

Verfasser:
crink
Zeit: 26.07.2019 11:45:47
3
2806709
Dietmarbericht (erstaunlicherweise liefert er dazu keine Quelle):
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Die durchschnittliche deutsche Trinkwassersolaranlage für EFH mit 6m² Kollektorfläche spart jährlich 760 kg CO2, die durchschnittlich Kombianlage mit 15 m² 1.170 kg ein, wenn die Anlagen in Kombination mit einem Ölkessel betrieben werden.


Die CO2-Ersparnis wäre in Kombination mit einer ineffizienten Gasheizung entsprechend geringer.

Statt dessen ließe sich die Fläche für PV nutzen.

Mit 4 Modulen ergibt sich:
- 6,6 m² Fläche
- 1,3 kWp Leistung, nutzbarer Jahresertrag je nach Standort/Ausrichtung 1200 kWh
- Bei 650 g CO2/kWh des verdrängten Stroms insgesamt 780 kg CO2-Erspanis/Jahr
- Kosten all inkl. ca. 2500 EUR statt ca. 5000 EUR für die Solarthermie

Mit 9 Modulen ergibt sich:
- 15 m² Fläche
- 3 kWp Leistung, nutzbarer Jahresertrag je nach Standort/Ausrichtung 2700 kWh
- Bei 650 g CO2/kWh insgesamt 1755 kg CO-Ersparnis/Jahr
- Kosten all inkl. ca. 5000 EUR statt ca. 8000 EUR für die ST.

In beiden Fällen ist eine ungefähr gleich große PV-Anlage wesentlich kostengünstiger und spart mehr CO2.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 26.07.2019 12:20:07
0
2806718
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Dietmarbericht (erstaunlicherweise liefert er dazu keine Quelle):
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Die CO2-Ersparnis wäre in Kombination mit einer ineffizienten Gasheizung entsprechend geringer.

Statt dessen ließe sich die Fläche für PV nutzen.

Mit 4 Modulen ergibt sich:
- 6,6 m² Fläche
- 1,3 kWp Leistung, nutzbarer Jahresertrag je nach[...]

Hallo Crink,

was nützen dir diese Rechnungen, wenn > 80% der Süddächer ohne PV ist?

Meine beiden Solaranlagen liefern p.a. ca. 11 MWh an nutzbarer Energie. Von wegen Hobby.

Auch das klagen über jogi54's STA ist sehr untypisch. Außerdem war seine Tank-in-Tank Speicherlösung von Anfang an, eine Fehlentscheidung.

Weder hatte ich bei meine 1. STA hohe Wartungskosten und bei der aktuellen (6. Bj) absolut keine!

Ein Nachbar betreibt auch seit 5 Jahren eine ST ohne Probleme. Wo liegt das Problem?

Solare Grüsse
Rudi

Verfasser:
MaJen
Zeit: 26.07.2019 12:34:25
0
2806725
Wahrscheinlich daran dass Ihr die Ausnahmen seid. Ich kennen zufälligerweise nur eine Person, die in seinem Eva ist installieren lassen hat. Als ich sie besichtigen wollte sagte er dass sie gar nicht mehr funktioniert, nach ungefähr drei Jahren. Ist nicht repräsentativ, aber das sind es schon drei.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 26.07.2019 12:44:23
0
2806733
Ach, und du glaubst das ausgerechnet dieser Personenkreis eine WP vernünftigt zum laufen bekommt?

Träum weiter.

Ich kenne auch einen Fall von ein Akademiker wochenlang an seinem wild blinkenden WR vorbeilief ohne sich Gedanken darüber zu machen, was dieser Warnhinweis anzeigte. 3 Monate keine PV-Einspeisung.

Ich könnte noch einige Fälle hier schildern. Das nur als Hinweis.

Verfasser:
Onkel2012
Zeit: 26.07.2019 13:18:11
1
2806741
Auch meine ST Anlage läuft nun im 7. Jahr störungsfrei.
Katastrophenanlagen gibts natürlich überall - auch bei Wärmepumpen. Bei ST Anlagen meist bei ungesunden Verhältnissen von Kollektorfläche zu Puffer.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 26.07.2019 14:32:43
0
2806760
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Dietmarbericht (erstaunlicherweise liefert er dazu keine Quelle):
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


[...]


Fachseminar Solarwärmetechnik.

(nicht verlinkbar)

Erstausgabe 1996

Herausgeber waren der damalige Bundesverband Solarenergie (BSE), Handwerkskammer Bayern, Bayernwerk

Schulungsmaterial Solarthermie für Handwerkerweiterbildung in Bayern.

Erstellt im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums für ein spezielles Förderprogramm

Dietmar Lange

Verfasser:
gnika7
Zeit: 26.07.2019 14:35:51
2
2806764
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Ach, und du glaubst das ausgerechnet dieser Personenkreis eine WP vernünftigt zum laufen bekommt?

[...]

Dieser Personenkreis wird bei WP spätestens nach drei Tagen merken, wenn diese kein WW macht. Bei ST wird das u.U. auch nach 5 Jahren nicht passieren. Dazu kommt noch, dass die neueren WPs i.A. bereits einen WMZ Out-of-the-Box im Gegensatz zu ST mitbringen.

Passender ist da der Vergleich zu PV, wie in deinem Beispiel. Da wäre aber zwischen EV-Anlagen und Einspeiseanlagen zu unterscheiden. Bei Einspeisanlagen wird der Inhaber aber so was von schnell tätig werden, wenn er die Vorauszahlungen der EEG-Vergütung zurückerstatten muss. Das heißt, das Problem besteht da nicht wirklich. Bleiben aktuell eher seltenen (in Zukunft ber häufigeren) EV-Anlagen. Diese haben aber auch im Gegensatz zu ST einen Zähler, sodass man es zumindest spätestens bei der jährlicher Prüfung erkennen sollte.

Grüße Nika

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 26.07.2019 15:05:46
0
2806784
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]

Dieser Personenkreis wird bei WP spätestens nach drei Tagen merken, wenn diese kein WW macht. Bei ST wird das u.U. auch nach 5 Jahren nicht passieren. Dazu kommt noch, dass die neueren WPs i.A. bereits einen WMZ Out-of-the-Box im Gegensatz zu ST mitbringen.

Passender ist da der[...]

Werden sie, aber dann stehen sie hilflos vor der unverstandenen Technik und rufen den teuren Notdienst.

Solange der primäre Wärmeerzeuger solange es geht ohne Arbeit ist, spielen die ST-Erträge eine untergeordnete Rolle. Meine 1. STA hatte z.B. keinen WMZ, trotzdem war es mir über die gesamte Laufzeit möglich den tatsächlich Ölverbrauch zu messen, worauf es doch in erster Linie ankommt, oder?

Übrignes heutige STA können eine Unmengen an Daten liefern, davon träumt noch nicht einmal ein WPler. Den link zu meiner Anlage erspare ich mir, da du eh eingefleischter ST-Kritiker bist.

Solare Grüsse
Rudi

Verfasser:
crink
Zeit: 26.07.2019 16:05:13
2
2806801
Moin Rudi,

hier geht ja um die Zukunft, also um ein noch leeres Dach. Der Besitzer hat die Wahl, was er draufpackt. Und da schneidet die Solarthermie zunehmend schlechter ab im Vergleich zur PV, wenn Fläche, Kosten, nutzbarer Ertrag und Klimaschutz beachtet werden.

Nach wie vor finde ich das Prinzip einer Solarthermieanlage ziemlich klasse und freue mich über jede gut funktionierende Bestandsanlage. Im Interesse des Klimaschutzes ziehe ich aber PV-Anlagen für bisher noch leere Dächer vor.

Sicherlich gibt es spezielle Anwendungsfälle (Hotel) und Bedingungen (Installation in Eigenleistung), wo eine zukünftig installierte ST gegenüber einer PV keinen wesentlichen Nachteil bedeutet. Deren Anteil wird immer geringer mit nach wie vor sinkenden PV-Kosten.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 26.07.2019 17:20:02
0
2806821
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Moin Rudi,

hier geht ja um die Zukunft, also um ein noch leeres Dach. Der Besitzer hat die Wahl, was er draufpackt. Und da schneidet die Solarthermie zunehmend schlechter ab im Vergleich zur PV, wenn Fläche, Kosten, nutzbarer Ertrag und Klimaschutz beachtet werden.

Nach[...]

Moin Crink,

bei ca. Mio verbauter fossiler Wärmeerezuger wird WP lange bis zum Einsatz warten müssen, daher dürfte ST für lange Zeit der Lückenfüller sein. Sehe ich auch bei vielen Neubauten mit wenig Dachfläche.

Solare Grüsse
Rudi

Verfasser:
crink
Zeit: 26.07.2019 18:01:32
0
2806828
Moin Rudi,

völlig egal, welcher Wärmeerzeuger im Haus steht: Eine PV mit ungefähr der gleichen Fläche und definitiv geringeren Kosten ist besser fürs Klima in den meisten Fällen. Nachweis siehe oben und auch im CO2-Steuer-Thread.

Falls Du das in Zweifel ziehen möchtest nimm bitte die Werte von Dietmar zu durchschnittlichen Solarthermieanlagen und rechne vor, wie damit mehr CO2 gespart werden kann als mit moderner PV.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
HFrik
Zeit: 26.07.2019 18:22:07
0
2806833
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]

Werden sie, aber dann stehen sie hilflos vor der unverstandenen Technik und rufen den teuren Notdienst.

Solange der primäre Wärmeerzeuger solange es geht ohne Arbeit ist, spielen die ST-Erträge eine untergeordnete Rolle. Meine 1. STA hatte z.B. keinen WMZ, trotzdem war es mir[...]

Nun die Aufsteller von Luft- Luft Wärmepumpen haben jedes Jahr deutlich mehr zu tun, auch die können Partner von PV Anlagen sein und Wärme bzw. Kälte mit Strom vom Dach liefern. Besonders wenn der CO2 Ausstoss anfängt auch bei Hausheizungen etwas zu kosten.

Verfasser:
holgin
Zeit: 26.07.2019 20:16:31
0
2806852
Hallo,
ich lese hier schon eine Weile mit und möchte hier meine Erkenntnisse mitteilen.
Zu meiner Situation: SWP VWS 36/4; 9,2 m² VRK; 19,65kWp PV; WMZ seit 2016 .

Bei einem mittleren Jahresertrag ST 3600 kWh abzgl. rechnerisch ermittelte nicht genutzte Überschüsse 400kWh bleiben 3200 kWh sind die Wärmegestehungskosten auf 20Jahre gerechnet 9,3 ct/kwh(th).

Wenn die WP allein arbeiten würde käme ich bei 7000 kWh Gesamtwärmebedarf auf 11,4 ct/kWh(th) Gestehungskosten.

Nun nimmt die ST der WP die Arbeit ab und erhöht somit die Wärmegestehungskosten der WP. Deshalb habe ich eine Gesamtbilanz für 20 Jahre aufgestellt und komme bei den gemessenen Werten WP+ST auf rund 18200 €. Bei WP allein komme ich je nach Rechenmodel auf +/- 500 € . Für das System mit ST spricht, dass ich mit einer höheren Laufzeit der WP rechnen kann.

Die ganze Rechnerei basiert auf Vollkosten ohne Förderung.

PV hätte ich ohne Förderung nicht soviel auf dem Dach.
Holger

Verfasser:
crink
Zeit: 26.07.2019 20:21:26
0
2806853
Moin Holger,

danke für Deinen Praxisbericht. Wenn Dein Dach noch leer wäre und Du Dich heute zu aktuellen Preisen und der aktuellen Diskussion zum Klimaschutz entscheiden müsstest - wie würde Deine Entscheidung ausfallen?

Viele Grüße
crink

Verfasser:
holgin
Zeit: 26.07.2019 21:30:57
0
2806860
Hallo Crink,
genau so wieder. PV liegt ca 10° geneigt auf dem Flachdach. ST im Norden 60° aufgeständert. Würde für PV keinen Sinn machen und flach wären sie verschattet. Habe noch 50 m² für PV.
Holger

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 26.07.2019 21:51:11
0
2806862
Zitat von holgin Beitrag anzeigen
Hallo,
ich lese hier schon eine Weile mit und möchte hier meine Erkenntnisse mitteilen.
Zu meiner Situation: SWP VWS 36/4; 9,2 m² VRK; 19,65kWp PV; WMZ seit 2016 .

Bei einem mittleren Jahresertrag ST 3600 kWh abzgl. rechnerisch ermittelte nicht genutzte Überschüsse 400kWh[...]



Wie hoch ist deine PV Vergütung?

Verfasser:
holgin
Zeit: 26.07.2019 21:58:02
0
2806865
9,72 kW x 16 ct und 9,9 kW x 12,6 ct habe übrigens auch noch einen weniger effizienten 15 kWh Lifepo-Akku. Macht aber auch Spaß.

Holger

Verfasser:
kathrin
Zeit: 28.07.2019 19:33:30
3
2807190
@crink
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Eine PV mit ungefähr der gleichen Fläche und definitiv geringeren Kosten ist besser fürs Klima in den meisten Fällen. Nachweis siehe oben

Aus "Nachweis oben":
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Bei 650 g CO2/kWh des verdrängten Stroms

Aus Rechnung noch weiter oben:
Zitat von crink Beitrag anzeigen
460 g/kWh 1. HJ 2019)


Merke: Je nach Zweck der Rechnung ändern die Annahmen.

Ein überzeugender "Nachweis" sähe anders aus.

Schönen Abend + Gruss

Kathrin

Verfasser:
gnika7
Zeit: 28.07.2019 21:28:23
4
2807225
Zitat von kathrin Beitrag anzeigen
Merke: Je nach Zweck der Rechnung ändern die Annahmen.

Merke, immer Kontext beachten und gucken worauf sich die jeweilige Zahl bezieht. EE-Strom wird wohl kaum EE-Strom verdrängen. Oder meinst du, wenn ich PV-Strom einspeise, wird eine andere EE-Anlage abgeschaltet um den EE-Anteil nicht zu erhöhen?

Ich gehe davon aus, dass dir durchaus der Unterschied bewusst war, worauf sich die beiden Zahlen bezogen. Unter dieser Annahme aud augrund des selektiven zitierens muss ich davon ausgehen, dass es dir vor allem um provozieren ging und nicht darum auf einen (nicht vorhandenen) Fehler hinzuweisen.

Zitat von crink Beitrag anzeigen
- DLE: (1 / 0,98) = 1,02 kWh Strom[mix] bzw. 1,02 * 460 = 470 g CO2-Äquivalente pro kWh WW-Wärme mit fallender Tendenz dank EE-Strom[...]


Zitat von crink Beitrag anzeigen
- Bei 650 g CO2/kWh des verdrängten Stroms [...]


Merke, verdrängter Strom ist nicht gleich dem Strommix zu setzen

Grüße Nika.

Zeit: 28.07.2019 21:59:33
0
2807239
Zitat von kathrin Beitrag anzeigen
@crink
Zitat von crink Beitrag anzeigen
[...]

Aus "Nachweis oben":
Zitat von crink Beitrag anzeigen
[...]

Aus Rechnung noch weiter oben:
Zitat von crink Beitrag anzeigen
[...]


Merke: Je nach Zweck der Rechnung ändern die Annahmen.
Ein überzeugender "Nachweis" sähe anders aus.

Schönen Abend + Gruss

Kathrin


Falsch. Es wurde der Kontext ignoriert.

Es sind nicht die Annahmen, die sich ändern.
Es geht um unterschiedliche Dinge. Das steht doch da!
Bei unterschiedlichen Dingen sind die Werte in der Regel auch unterschiedlich!

Es steht alles da!

1. PV verdrängt Strom![/b] --->Verdrängungstrommix

2. Verbraucher werden mit dem allgemeinen Strommix bewertet.

3. Die Alternative Verdrängungstrommix wurde auch genannt. Aber dann sind auch in den Vergleichsoptionen jeweils Grenzmixbewertungen zu treffen!
(Eigentlich müßte man dann den Grenzmix über Standzeit betrachten.)

Nachtrag:
Da war Nika etwas schneller. :D

Verfasser:
Benn1904
Zeit: 28.07.2019 22:08:38
3
2807242
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Merke, verdrängter Strom ist nicht gleich dem Strommix zu setzen
Nur sind alle Zahlen unglaubwürdig.
Wenn man schon den Strommix geschönt mit 460g/kWh ansetzt und bei 40% EE kommt man auf ca. 800g/kWh ohne EE, was ja auch geschönt ist, weil es die Ineffizienz der Reservekraftwerke und die Betriebsaufwände der stehenden Kraftwerke unterschlägt.
1000g/kWh sind realistischer.

Aber, du hast begriffen, dass eine PV keinen EE-Strom verdrängt und dass eine WP keinen EE-Strom erzeugt und daher der Energiemix nicht angesetzt werden kann.
Das ist schon mal ein großer Fortschritt. Weiter so!!

Verfasser:
gnika7
Zeit: 28.07.2019 22:26:27
2
2807250
Zitat von Benn1904 Beitrag anzeigen
Aber, du hast begriffen, dass eine PV keinen EE-Strom verdrängt und dass eine WP keinen EE-Strom erzeugt und daher der Energiemix nicht angesetzt werden kann[...]

Ach süß, maja wieder mit ihrem Grenzstrom...

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Markt-Zukunft der Solarthermie
Verfasser:
gnika7
Zeit: 28.07.2019 22:26:27
2
2807250
Zitat:
...
Aber, du hast begriffen, dass eine PV keinen EE-Strom verdrängt und dass eine WP keinen EE-Strom erzeugt und daher der Energiemix nicht angesetzt werden kann[...]
Ach süß, maja wieder mit ihrem Grenzstrom...
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