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Markt-Zukunft der Solarthermie
Verfasser:
gnika7
Zeit: 21.08.2019 14:57:53
0
2815315
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]

Du denkst in viel zu kurzen Zeiträumen! Momentan wird sich manche STA noch nicht unbedingt rechnen (meine bereits schon). Aber kennst du die zukünftigen Energiepreisen und Inflationsraten, die heutige Rechnungen obsolet werden lassen?

Wir stellen also fest
1. I.A. rentiert sich eine ST heutzutage nicht.
2. Sollte sich das ändern kann man immer noch eine ST installieren
3. Wenn man keine ST heute installiert vermeidet man die Kosten. Das Risiko steigender Energiepreise ist nur dann ein Risiko, wenn man dann keine ST installieren kann.

D.h. ST-Zukunft erfordert steigende Preise bei fossilen Energieträgern.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 21.08.2019 15:03:13
0
2815318
Zitat von drFellbacher Beitrag anzeigen
Zitat von solerling Beitrag anzeigen
[...]

habe ich da schon meine liebe Mühe mit der Vorstellung, wie das "Bedarfsprofil ähnlich zum Erzeugungsprofil" in Deckung zu bringen [...]

Schau dir das Bedarfsprofil an und vergleiche diesen mit dem Erzeugungsprofil einer PV. Du wirst feststellen, dass man nicht wirklich was in Deckung bringen muss.
Wohlgemerkt, es geht nicht darum, 100% Deckung durch PV zu haben.

Grüße Nika

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 21.08.2019 15:24:37
0
2815322
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]

Wir stellen also fest
1. I.A. rentiert sich eine ST heutzutage nicht.
2. Sollte sich das ändern kann man immer noch eine ST installieren
3. Wenn man keine ST heute installiert vermeidet man die Kosten. Das Risiko steigender Energiepreise ist nur dann ein Risiko, wenn man[...]

Oh-je, da geht aber jemand von aberwitzigen Annahmen aus. Als wenn sich eine STA über Nacht installiert. LOL

Tja was wenn wir in den kommenden Jahren mit sehr viel höheren Inflationsquoten als bisher leben müssen? Du argumentierst ähnlich wie im CO2-Thread von abstrusen Annahmen ausgehend. Hätte, hätte ...

Verfasser:
gnika7
Zeit: 21.08.2019 16:08:25
1
2815336
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Du argumentierst ähnlich wie im CO2-Thread von abstrusen Annahmen ausgehend. Hätte, hätte ...[...]

Du argumentierst mit Katastrophenszenarien und Verschwörungstheorien.
Ich betrachte es rein wirtschaftlich. Auch wenn die Vorlaufzeit für die Installation einer ST ein Jahr ist, sind die möglichen Kosten dieser Wartezeit deutlich niedrig als die Kosten eine ST bis zum Fall des Falles vorzuhalten.

Unter der Annahme, dass der von dir beschriebene Fall in 5 Jahren eintritt, dann kann ich eine ST in 6 Jahren installieren und diese dann, sagen wir 20a, rentabel betreiben. Eine vor 5 Jahren installierte Anlage hat in 5 Jahren eine Reststandzeit von 10 Jahren. Das heißt, je nach dem wie der Anstieg der Energiepreise ausfällt, kann es durchaus passieren, dass diese Anlage über die Gesamtstandzeit eine negative Rendite hat, obwohl in den letzten 10 Jahren deren Wärmegestehungskosten niedriger waren als z.B. mit Gas.

Wer aus den von dir genannten Gründen in eine ST investiert hedgt ein ganz bestimmtes Risiko. Damit dieser Hedge rentabel ist, muss die Auswirkung dieses Risiko extrem sein. Dann hast du aber deutlich schlimmere Probleme als steigende Energiepreise. Auch deine Autarkie hilft dir dann nicht viel, wenn bewaffnete vor deiner Tür stehen.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 21.08.2019 16:20:36
1
2815339
Zitat von drFellbacher Beitrag anzeigen
Zitat von solerling Beitrag anzeigen
[...]


@solerling, danke für die Quellenbenennung.

Wenn ich mir da das Chart "Täglicher Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung in Deutschland in 2018" anschaue und insbesondere den täglichen Solaranteil, habe ich da schon meine liebe Mühe mit der Vorstellung, wie das[...]

Solar korreliert im tagesverlauf ganz eindeutig mit dem Bedarf, abes saisonal weniger. Wind korreliert Saisonal mit dem Bedarf, liefert aber tags wie nachts ähnlcih viel während der Bedarf eher Tagsüber liegt. Die Summe aus Solar und Wind korreliert besser zum Bedarf als ein Grundlastkraftwerk das tagein, tagaus die konstante Leistung bringt.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 21.08.2019 16:36:56
0
2815347
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]

Du argumentierst mit Katastrophenszenarien und Verschwörungstheorien.
Ich betrachte es rein wirtschaftlich. Auch wenn die Vorlaufzeit für die Installation einer ST ein Jahr ist, sind die möglichen Kosten dieser Wartezeit deutlich niedrig als die Kosten eine ST bis zum Fall des Falles[...]

Nun du darfst gerne deine Betrachtung heranziehen, ich nehme meine.

Deine Annahmen sind wie immer für die Tonne, aber sei's drum. Kenne ich von dir auch nicht anders.

Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Damit dieser Hedge rentabel ist, muss die Auswirkung dieses Risiko extrem sein. Dann hast du aber deutlich schlimmere Probleme als steigende Energiepreise. Auch deine Autarkie hilft dir dann nicht viel, wenn bewaffnete vor deiner Tür stehen. [...]

Du und deine Retabilitätsbetrachtungen - einfach aberwitzig. Du passt perfekt zum derzeitigen Raubtierkapitalitsmus, der schon so viel Unheil über die Weltbevölkerung brachte. Aber wenn du es brauchst.

Wenn Bewaffnete vor unseren Türen stehen sollten dürfte jedermanns Wirtschaftlichkeitbetrachtung für den Ar... sein. Was glaubst du denn was mit den Immobilien geschehen wird? ...

Verfasser:
MaJen
Zeit: 21.08.2019 16:49:33
0
2815350
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Wer aus den von dir genannten Gründen in eine ST investiert hedgt ein ganz bestimmtes Risiko.[...]


Nene, er hedgt nur einen geringen Teil des Risikos, nämlich den Anteil der ST-Deckung vom Jahresbedarf, idR nur etwa 5 bis gut 30%, alles darüber sind sowieso Materialschlachten a la Jenni ;-)

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 21.08.2019 17:05:44
0
2815355
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]


Nene, er hedgt nur einen geringen Teil des Risikos, nämlich den Anteil der ST-Deckung vom Jahresbedarf, idR nur etwa 5 bis gut 30%, alles darüber sind sowieso Materialschlachten a la Jenni ;-)

Du als ST-Experte kannst das beurteilen. LOL

Würde ich (m)eine ST auf ähnlichem Niveau wie eine WP betreiben käme ich locker auf eine Deckungsrate von > 50%. Aber allein schon die belustigende Bandbreite von 5 - 30% deines NG diskqualisfiziert dich auf Anhieb. Ähnlich könnte ich behaupten das eine WP eine JAZ von 1 - 2 hat, mehr auf keinen Fall!

Verfasser:
Poeggsken
Zeit: 21.08.2019 17:10:17
2
2815359
@ SolarMB: dann miss doch bitte monatlich deine Wärmemenge und teile uns die mit.
So glaubt dir dass hier doch niemand.

Gruß Philipp

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 21.08.2019 17:19:43
0
2815361
Kein Problem in meinem Thread weden detailierte Zahlen immer Anfang des Jahres gepostet.

Wie bereits erwähnt: WW-Temp >= 50°C.

Gruß
Rudi

Verfasser:
drFellbacher
Zeit: 21.08.2019 17:32:10
0
2815364
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Zitat von drFellbacher Beitrag anzeigen
[...]

Solar korreliert im tagesverlauf ganz eindeutig mit dem Bedarf, abes saisonal weniger. Wind korreliert Saisonal mit dem Bedarf, liefert aber tags wie nachts ähnlcih viel während der Bedarf eher Tagsüber liegt. Die Summe aus Solar und Wind korreliert besser zum Bedarf als ein[...]


Nochmal, wenn ich mir das Chart

https://www.energy-charts.de/ren_share_de.htm?year=2018&source=wind-share&period=weekly

anschaue bzw. umschalte auf

https://www.energy-charts.de/ren_share_de.htm?year=2018&source=solar-share&period=weekly

(die beiden aufsummiert gibt's leider nicht), erschliesst sich mir Deine Aussage nicht wirklich.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 21.08.2019 17:48:27
0
2815369
Zitat von drFellbacher Beitrag anzeigen
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
[...]


Nochmal, wenn ich mir das Chart

https://www.energy-charts.de/ren_share_de.htm?year=2018&source=wind-share&period=weekly

[...]


Aufsummiert:

https://www.energy-charts.de/ren_share_de.htm?year=2018&source=ren-share&period=weekly

Verfasser:
drFellbacher
Zeit: 21.08.2019 17:58:01
0
2815372
@jogi54

Bei dem Summendiagramm sind offensichtlich noch weitere EE'n dabei, Solar und Wind hat in Summe nur 28,6% und nicht 40,7%, wie dargestellt.

Verfasser:
MaJen
Zeit: 21.08.2019 18:28:03
0
2815379
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]

Du als ST-Experte kannst das beurteilen. LOL

Würde ich (m)eine ST auf ähnlichem Niveau wie eine WP betreiben käme ich locker auf eine Deckungsrate von > 50%. Aber allein schon die belustigende Bandbreite von 5 - 30% deines NG diskqualisfiziert dich auf Anhieb. Ähnlich könnte ich[...]


Erklär mal warum! Du wirst doch nicht abstreiten, dass die meisten ST Anlagen Deckung in dieser Bandbreite haben?

Und warum ähnliches Niveau? Du beklagst die kalte Stagnation der ST!

Verfasser:
gnika7
Zeit: 21.08.2019 19:23:07
3
2815397
Du argumentierst also mit

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]

Du und deine Retabilitätsbetrachtungen - einfach aberwitzig.
[...]
Deine Annahmen sind wie immer für die Tonne, aber sei's drum. Kenne ich von dir auch nicht anders.

Nennst du das Sachargumente?
Das ist genau dein Problem. Du kannst Sachargumente weder akzeptieren, noch kannst du sachliche Gegenargumente liefern. Ergo, an sachlicher Argumentation bist du nicht interessiert und willst nur ....

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 21.08.2019 21:46:14
0
2815428
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Du argumentierst also mit

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]

Nennst du das Sachargumente?
Das ist genau dein Problem. Du kannst Sachargumente weder akzeptieren, noch kannst du sachliche Gegenargumente liefern. Ergo, an sachlicher Argumentation bist du nicht interessiert und willst nur ....


Er hat doch Sachargumente gebracht. Eine STA dient der Co2-Reduktion.
Jedoch nicht als Versicherung gegen steigenden Energiepreise (logisch dann würde man sie ja erst dann installieren, wenn die variablen Kosten des Primärenergieträgers oberhalb der Vollkosten der STA liegen), sondern *Trommelwirbel* als Inflationsschutz.

P.S. Wer verrät ihm, dass (s)eine STA in Relation zu (seinem) Immobilienbesitz ein Rattenschiss ist und letzteres bereits gegen Inflation schützt?

Verfasser:
Benn1904
Zeit: 21.08.2019 22:20:47
0
2815440
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]
Er hat doch Sachargumente gebracht. Eine STA dient der Co2-Reduktion.
Jedoch nicht als Versicherung gegen steigenden Energiepreise (logisch dann würde man sie ja erst dann installieren, wenn die variablen Kosten des Primärenergieträgers oberhalb der Vollkosten der STA liegen),[...]
Man installiert eine STA auch dann, wenn man andere überhöhte Investitionskosten vermeiden will wie z.B. ein EFH nach neuestem Standard zu bauen oder eine Volldämmung des etwas älteren Hauses und/oder Einbau von Wandheizungen und/oder Fussbodenheizungen und/oder Solebohrungen.
Es sind weniger die Kosten des Primärenergieträgers, als die Kosten von alternativen Lösungen um CO2 und Betriebskosten zu sparen.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 21.08.2019 22:44:00
1
2815445
Zitat von Benn1904 Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]
Man installiert eine STA auch dann, wenn man andere überhöhte Investitionskosten vermeiden will wie z.B. ein EFH nach neuestem Standard zu bauen oder eine Volldämmung des etwas älteren Hauses und/oder Einbau von Wandheizungen und/oder Fussbodenheizungen und/oder Solebohrungen.
Es sind weniger[...]


Wer überhöhte Investitionskosten (=keine Rentabilität) vermeiden will, der sollte (aktuell) einfach keine STA installieren. Das spart noch mehr.

Verfasser:
Poeggsken
Zeit: 21.08.2019 22:46:16
4
2815446
Zitat von Benn1904 Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]
Man installiert eine STA auch dann, wenn man andere überhöhte Investitionskosten vermeiden will wie z.B. ein EFH nach neuestem Standard zu bauen oder eine Volldämmung des etwas älteren Hauses und/oder Einbau von Wandheizungen und/oder Fussbodenheizungen und/oder Solebohrungen.
Es sind weniger[...]


Ich wohne in einem Zelt. Kann ich dann sinnvoll ST im Vorgarten aufstelllen um weniger Äste im Wald sammeln zu müssen?

Verfasser:
gnika7
Zeit: 21.08.2019 23:15:00
0
2815449
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zitat von Benn1904 Beitrag anzeigen
[...]


Wer überhöhte Investitionskosten (=keine Rentabilität) vermeiden will, der sollte (aktuell) einfach keine STA installieren. Das spart noch mehr.

Und das beste ist, maja widerspricht damit im Grunde SolarMB. Was das für die Argumentation der beiden bedeutet, kann jeder selbst entscheiden.

Grüße Nika

Verfasser:
Benn1904
Zeit: 22.08.2019 06:56:03
2
2815465
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zitat von Benn1904 Beitrag anzeigen
[...]
Wer überhöhte Investitionskosten (=keine Rentabilität) vermeiden will, der sollte (aktuell) einfach keine STA installieren. Das spart noch mehr.
da zu der Darstellung, dass eine STA das Günstigere ist im Vergleich zu Dämmung, FBH, Solebohrung u.s.w. wie immer keine Gegenargumente gibt folgt aus deiner Aussage, Nicole, der Schluss, dass man mit Dämmung, FBH, Solebohrung (und darauf aufbauende WP) schlechter fährt und wer schon auf STA wegen mangelnder Rendite verzichten soll erst recht auf die andere Alternative verzichten soll.
Bleibt als letzte Möglichkeit eine Gasbüchse im normalen gedämmten Haus.

Und wer das mal rechnet wird feststellen, dass das auch wirklich stimmt und dass man mit dem eingesparten Geld an anderer Stelle viel mehr für die Umwelt erreichen kann.

Solange die Heizungsindustrie die EE nur nutzt um die Endverbrauxher abzuzocken, sollte man sein Geld im Sinne der Umwelt woanders einsetzen.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 22.08.2019 07:30:09
0
2815467
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]


Erklär mal warum! Du wirst doch nicht abstreiten, dass die meisten ST Anlagen Deckung in dieser Bandbreite haben?

Und warum ähnliches Niveau? Du beklagst die kalte Stagnation der ST!

Sofern sie diese niedrige Deckungsrate haben sollten dürfte es sich dabei nur um sehr kleine STA handeln, vermutlich < 4 m² für nur WW. Außerdem sollten doch erst einmal mehr Zahlen geliefert werden als eine simple Prozentangabe.

Wieso beklage ich die sog. "kalte Stagnation"? Das wäre in etwa vergleichbar mit (m)einer 5,7 kWp PV die an manchen Tagen nur 0,4 kWh erntet. Messe ich den Nutzen einer PV anhand dieser seltenen Mindererträge? Wohl kaum. Ähnlich verhält es sich bei einer ST.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 22.08.2019 07:46:40
1
2815474
Zitat von Benn1904 Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]
da zu der Darstellung, dass eine STA das Günstigere ist im Vergleich zu Dämmung, FBH, Solebohrung u.s.w. wie immer keine Gegenargumente gibt folgt aus deiner Aussage, Nicole, der Schluss, dass man mit Dämmung, FBH, Solebohrung (und darauf aufbauende WP) schlechter fährt und wer schon auf STA wegen[...]

Das Wunschdenken einiger Foristen hier hat nicht unbedingt was mit Realität zu tun.
Die Fachleute aus der Branche haben da eine etwas andere Sicht. Laut dem BDEW ist sogar eine LWP ohne PV wirtschaftlicher als Gas+ST. Und der Studie kann man garantiert nicht vorwerfen, dass irgendwas zugunsten der WP verzerrt wurde, insbesondere da die Vorlauftemperaturen auf 45°C gesetzt wurden. Und all das ohne Berücksichtigung von Förderungen.

Wenn man noch die Förderungen, die mögliche bessere Auslegung und PV berücksichtigt, dann ist es offensichtlich, wie das Ergebnis sich verändert. Außerdem gibt es die Möglichkeit für RGK, bei dem man Erdwärme nahezu zu Kosten einer LWP bekommt, was die Ergebnisse dieser BDEW Veröffentlichung weiter zementiert.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 22.08.2019 07:48:15
0
2815475
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Du argumentierst also mit

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]

Nennst du das Sachargumente?
Das ist genau dein Problem. Du kannst Sachargumente weder akzeptieren, noch kannst du sachliche Gegenargumente liefern. Ergo, an sachlicher Argumentation bist du nicht interessiert und willst nur ....

Du bist schon ein lustiger Zeitgenosse. :-) Einerseits "bettelst" du und etliche Foristen/innen darum das endlich die CO2-Steuer eingeführt werden soll um das "Klima zu retten". Aber dann fällt dir doch noch ein dass das nicht zu Lasten der Rendite erfolgen darf. Ja was denn nun?

Du kannst dir (d)eine WP noch so sehr in den höchsten Tönen anpreisen. Fakt ist und bleibt das sie zum überwiegenden Teil auf fossiler Energie während der Heizperiode angewiesen ist. Die wenigen PV-Erträge in den Dunkelmontaen November bis Ende Januar wirst du wohl kaum nur einer WP zurechnen können. Spätestens wenn ein E-Auto mitversorgt werden muß erkennst du die irrige Annahme > 40% EE-Strom für WP & Co.

(M)eine PV und ST Kombi erzeugt p.a. ca. 11 MWh an elektrischer bzw. Wärme-Energie. Dem stehen gegenüber ca. 6000 kWh an fossiler Heizeinergie. Addiere ich meinen Stromverbrauch von jährlich ca. 3500 kWh könnte ich bilanziell (m)ein Haus als Plusenergiehaus betrachten, oder?

Und das beste ist, maja widerspricht damit im Grunde SolarMB. Was das für die Argumentation der beiden bedeutet, kann jeder selbst entscheiden.


Ach ja, wenn gar nichts mehr geht holt man immer wieder gerne den guten alten maja(5) aus der Kiste um deine eigenen schwachen Argumente zu bestätigen. LOL

Und nochmals der Hinweis an dich: Zerbrich dir doch nicht den Kopf anderer und deren Renditen, solange du nicht als Rechnungsempfänger adressierst wurdest. Auch so eine Unsitte in diesem Forum geistiger Bevormundung!

Verfasser:
MaJen
Zeit: 22.08.2019 08:31:57
0
2815485
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Zitat von MaJen Beitrag anzeigen
[...]

Sofern sie diese niedrige Deckungsrate haben sollten dürfte es sich dabei nur um sehr kleine STA handeln, vermutlich < 4 m² für nur WW. Außerdem sollten doch erst einmal mehr Zahlen geliefert werden als eine simple Prozentangabe.

Wieso beklage ich die sog. "kalte Stagnation"? Das wäre in etwa vergleichbar mit (m)einer 5,7 kWp PV die an manchen Tagen nur 0,4 kWh erntet. Messe ich den Nutzen einer PV anhand dieser seltenen Mindererträge? Wohl kaum. Ähnlich verhält es sich bei einer ST.[...]


zum 1. Absatz: Man kann dazu keine Zahlen angeben. Es geht sogar von 0 (7% funzen im Grunde genommen gar nicht) bis zu den HU-Anlagen, Du selbst gibst doch ca 30% an bei Dir (2015). Es gibt Mio Anlagen, alle liegen irgendwo dazwischen, nur sehr wenige sind Materialschlachten Jenni mit > 50% Deckungsrate.

zum 2. Absatz: Deine Aussage "Würde ich (m)eine ST auf ähnlichem Niveau wie eine WP betreiben käme ich locker auf eine Deckungsrate von > 50%." müsstest Du erstmal erläutern, falls Du nicht gemeint hast, mit niedrigeren Vorlauftemperaturen zu arbeiten.
Übrigens sinkt die ST Deckungsrate, wenn besser gedämmt, weil die Heizgrenze sinkt und sich der Bedarf noch mehr in Richtung Kernwinter verschiebt.
Das Problem hat die WP nicht, sie verliert dann insb. bei LWP höchstens etwas Effizienz.
Aber egal, wie Du es meintest, > 50% darf ohne teure Anlagenerweiterung stark bezweifelt werden. Das Du überhaupt mit 10qm VRK, also nur wenige (4-5) qm mehr als für WW nötig, eine Deckung von 30% hast, ist irgendwie komisch bzw. nicht "plausibel".
Das man Dir die verständliche Ordnung Deiner Gedanken ständig aus der Nase ziehen muss, macht irgendwie auch keinen Spaß.

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Markt-Zukunft der Solarthermie
Verfasser:
MaJen
Zeit: 22.08.2019 08:31:57
0
2815485
Zitat:
...
Zitat:
...
[...]
Sofern sie diese niedrige Deckungsrate haben sollten dürfte es sich dabei nur um sehr kleine STA handeln, vermutlich < 4 m² für nur WW. Außerdem sollten doch erst einmal mehr Zahlen geliefert werden als eine simple Prozentangabe.

Wieso beklage ich die sog. "kalte Stagnation"? Das wäre in etwa vergleichbar mit (m)einer 5,7 kWp PV die an manchen Tagen nur 0,4 kWh erntet. Messe ich den Nutzen einer PV anhand dieser seltenen Mindererträge? Wohl kaum. Ähnlich verhält es sich bei einer ST.[...]

zum 1. Absatz: Man kann dazu keine Zahlen angeben. Es geht sogar von 0 (7% funzen im Grunde genommen gar nicht) bis zu den HU-Anlagen, Du selbst gibst doch ca 30% an bei Dir (2015). Es gibt Mio Anlagen, alle liegen irgendwo dazwischen, nur sehr wenige sind Materialschlachten Jenni mit > 50% Deckungsrate.

zum 2. Absatz: Deine Aussage "Würde ich (m)eine ST auf ähnlichem Niveau wie eine WP betreiben käme ich locker auf eine Deckungsrate von > 50%." müsstest Du erstmal erläutern, falls Du nicht gemeint hast, mit niedrigeren Vorlauftemperaturen zu arbeiten.
Übrigens sinkt die ST Deckungsrate, wenn besser gedämmt, weil die Heizgrenze sinkt und sich der Bedarf noch mehr in Richtung Kernwinter verschiebt.
Das Problem hat die WP nicht, sie verliert dann insb. bei LWP höchstens etwas Effizienz.
Aber egal, wie Du es meintest, > 50% darf ohne teure Anlagenerweiterung stark bezweifelt werden. Das Du überhaupt mit 10qm VRK, also nur wenige (4-5) qm mehr als für WW nötig, eine Deckung von 30% hast, ist irgendwie komisch bzw. nicht "plausibel".
Das man Dir die verständliche Ordnung Deiner Gedanken ständig aus der Nase ziehen muss, macht irgendwie auch keinen Spaß.
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