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17.12.2023 17:27:17 |
Zitat von Frimo  Wenn da nichts bei rum kommt, wird nicht mehr vermietet, so einfach ist das. Das "Wenn" kann man mittlerweile auch schon durch ein "Weil" ersetzen. Dann werden die Immobilienunternehmen immer größer und das gefällt dann auch nicht. In der Folge enteignet man sie und in staatlichen Unternehmen werden dann spaßige neue Zwangsregelungen aufgrund des Wohnungsmangels durchgesetzt. Das ist natürlich total attraktiv sowohl für deutsche als auch für internationale Fachkräfte. Und die Flüchtlinge/Migranten bringt man dann in Luxushotels unter. Super Sache...
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17.12.2023 17:44:05 |
Zitat von SayonaraZetsubo  Zitat von Frimo  [...] Das "Wenn" kann man mittlerweile auch schon durch ein "Weil" ersetzen. Dann werden die Immobilienunternehmen immer größer und das gefällt dann auch nicht. In der Folge enteignet man sie und in staatlichen Unternehmen werden dann[...] Eher umgekehrt. Den großen Unternehmen geht der Arsch auf Grundeis, weil die darauf gesetzt haben, dass sich das Karussell immer weiter dreht. Oder, wie beim Kettenbrief, daß sie nicht der letzte Empfänger sind. Die kleinen privaten Vermieter haben die Probleme nicht. Die bekommen die Probleme erst dann, wenn so Schlausprecher meinen, dass mit Zwang irgendwas zu bewegen wäre.
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19.12.2023 21:30:35 |
Zitat von Frimo  Zitat von SayonaraZetsubo  [...] Eher umgekehrt. Den großen Unternehmen geht der Arsch auf Grundeis, weil die darauf gesetzt haben, dass sich das Karussell immer weiter dreht. Oder, wie beim Kettenbrief, daß sie nicht der letzte Empfänger sind. Die kleinen privaten Vermieter haben die[...] Die großen Vermieter müssen Dividenden ausschütten, und dafür muss eine Rendite erzielt werden. Blöd ist nur, wenn man in die Instandhaltung zu wenig investiert und der Zustand immer schlechter wird. Ohne größere Mieterhöhungen wird sich die energetische Sanierung nicht darstellen lassen, auch wenn das Wohlstand für viele kostet. Alle, die schon ihre Miete nicht selber zahlen, wird es nicht treffen.
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19.12.2023 21:52:10 |
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20.12.2023 08:07:47 |
Moin, hier im Thread wird schon Lange versucht, Wasserstoff-Heizungen als ideale Partner für Solarthermie zu verkaufen. Nun wurden 54 verschiedene Studien aus mehreren Ländern untersucht, die sich damit beschäftigen, ob Wasserstoff-Heizungen Sinn machen. Das Ergebnis: Keine dieser Studien sieht einen nennenswerten Marktanteil für Wasserstoff-Heizungen: Das Heizen mit Wasserstoff ist zu ineffizient und zu teuer. Viele Grüße crink
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20.12.2023 08:25:31 |
Zu der Effizienz hat auch Statista eine Meinung ;-) |
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20.12.2023 09:40:48 |
Naja, wenn ich mir aktuelle Fäden zum Thema Warmwasser in MFH anschaue, dann habe ich den Eindruck, daß es auf "All Electric - koste es, was es wolle" hinaus läuft.
Abschreiben würde ich Solarthermie noch nicht so schnell.
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20.12.2023 11:52:13 |
Zitat von Frimo  Naja, wenn ich mir aktuelle Fäden zum Thema Warmwasser in MFH anschaue, dann habe ich den Eindruck, daß es auf "All Electric - koste es, was es wolle" hinaus läuft.
Abschreiben würde ich Solarthermie noch nicht so schnell. Wo finde ich diese aktuellen Threads? Ich würde gerne helfen aber suche sie vergebens...
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20.12.2023 12:09:46 |
Ich glaube bei dem Faden ging es eher um, so billig wie möglich und nicht in jedem Fall all-electric. Da hat die ST nicht mal in die erste Runde geschafft 🤣🤣🤣
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20.12.2023 14:52:05 |
Nimmste den : https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/272683/1-oder-2-Waermepumpen-fuer-MFH- Im übrigen gibt es DLE auch nicht umsonst, insbesondere wenn dafür die Elektrik angepasst werden muss. Ich glaube, Nika, du hast eine völlig falsche Vorstellung, welche Kosten am Ende stehen. Und dann noch Wohnungsstationen (+DLE) vorschlagen... Zumal Solarthermie auch künftig gefördert wird. Wie gesagt, da möchte ich gerne mal die komplette Rechnung sehen, sowohl für die Installation, als auch für die Betriebskosten.
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20.12.2023 17:17:34 |
Zitat von gnika7  Zu der Effizienz hat auch Statista eine Meinung ;-)
Die Unterschiede im Wirkungsgrad sind keine Überraschung, wenn man mal einen Thermodynamik Grundkurs besucht hat. Die Zahlen zeigen leider im Gegenteil eher, dass WP Heizungen aktuell meist nicht wirtschaftlich sind. Solange sie in der Anschaffung viel teurer sind und Strom im Vergleich soo teuer ist, ist das schon ziemlich krank 🙄 Gut, dass unsere JAZ >4 ist 😬
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20.12.2023 18:24:25 |
@Michael :
Da wäre auch Hilfe angebracht :
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/272755/Warmwasser-funktioniert-unzuverlaessigig
Ich würde mal sagen, dass Thema kommt täglich.
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20.12.2023 18:31:48 |
Frimo, das ist aber ein Einfamilienhaus mit ner ganz speziellen Fahrweise der WP. Ich glaube ja, dass lukaschen Recht hat.
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20.12.2023 20:24:06 |
Zitat von Frimo  Nimmste den :
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/272683/1-oder-2-Waermepumpen-fuer-MFH-[...] Da diskutieren schon genug Leute...
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20.12.2023 20:25:28 |
Zitat von Frimo  @Michael :
Da wäre auch Hilfe angebracht :
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/272755/Warmwasser-funktioniert-unzuverlaessigig
Ich würde mal sagen, dass Thema kommt täglich. Hat nix mit Warmwasser im MFH zu tun. Da liegt entweder ein Problem mit der WP oder mit dem Einstellungen vor. Jedenfalls nix was grundlegende Probleme im Bezug auf die WW Versorgung im MFH angeht.
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20.12.2023 20:38:46 |
Zitat von Frimo  Ich glaube, Nika, du hast eine völlig falsche Vorstellung, welche Kosten am Ende stehen. Und dann noch Wohnungsstationen (+DLE) vorschlagen... [...] Naja, man muss halt die Technik der Wohnungsstationen verstehen um diese sinnvoll und kostenoptimiert einzusetzen. Du wirst dich schon irgendwann einlesen, wenn du nicht mal wieder Vorwände suchst
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21.12.2023 00:03:21 |
Zitat von Frimo  Naja, wenn ich mir aktuelle Fäden zum Thema Warmwasser in MFH anschaue, dann habe ich den Eindruck, daß es auf "All Electric - koste es, was es wolle" hinaus läuft.
Abschreiben würde ich Solarthermie noch nicht so schnell. Frimo ich habe auf reale Pilotprojekte ganzer Städte verwiesen, die aus diversen Gründen nichts werden. Das hat mit Forumsmeinungen nichts zu tun. Eher ist es so, dass hier von einigen Autoren auf STA mit H2 im heimischen Kessel „koste es was es wolle“ verbrannt - hinausläuft.
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21.12.2023 07:32:36 |
Zitat von MaJen  Zitat von Frimo  [...] Frimo ich habe auf reale Pilotprojekte ganzer Städte verwiesen, die aus diversen Gründen nichts werden. Das hat mit Forumsmeinungen nichts zu tun. Eher ist es so, dass hier von einigen Autoren auf STA mit H2 im heimischen Kessel „koste es was es wolle“ verbrannt - hinausläuft. So kommt das auch in der breiten Masse der Bevölkerung an. Mein Schwager z.B. denkt auch das Wasserstoffautos eine Zukunft hätten, das wird eben regelmäßig durch die Medien getrieben und jemand der sich mit dem Thema nicht beschäftigt hat keine Ahnung von unterirdischen Wirkungsgrad und der Energie, die für die Produktion von H2 notwendig ist.
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21.12.2023 09:37:33 |
Zitat von gnika7  Zitat von Frimo  [...] Naja, man muss halt die Technik der Wohnungsstationen verstehen um diese sinnvoll und kostenoptimiert einzusetzen. Du wirst dich schon irgendwann einlesen, wenn du nicht mal wieder Vorwände suchst Ich weiß nicht recht, wer da was nicht verstanden hat. Die vollbringen auch keine Wunder. Da kommt nur raus, was auch rein geht - mit Verlusten. Und wo kommt das her? Aus einem Speicher. Wie kommt es hin? Per Zirkulation 24/7. Das willst du dann per DLE "boostern" - macht aber keiner. Wohnungsstationen haben unbestritten Vorteile ab einer gewissen Objekt Größe - hauptsächlich im Neubau. Aber die sind nicht energetischer Natur. Es ist ja nicht so, dass ich mich damit beruflich nicht auseinandersetzen würde und müsste - wenn auch eher am Rande. Ich bin absolut für WP, aber du kannst mir nicht ständig eine Verweigerungshaltung unterstellen und gleichzeitig die bestehenden Probleme ignorieren. Da muß noch richtig was kommen, damit das zuverlässig und kostengünstig funktioniert.
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21.12.2023 12:16:06 |
Ich hab gerade den Entwurf zur Förderung ab 2024 bekommen. Soll am 29.12 im Bundesanzeiger erscheinen. Demnach werden Wärmepumpen ab nächstes Jahr mit 55% gefördert... Das ist denke ich schon ein großer Anreiz.
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21.12.2023 12:51:03 |
Zitat von MichaelKo  Ich hab gerade den Entwurf zur Förderung ab 2024 bekommen. Soll am 29.12 im Bundesanzeiger erscheinen. Demnach werden Wärmepumpen ab nächstes Jahr mit 55% gefördert... Das ist denke ich schon ein großer Anreiz. Du hast vergessen den Satz fertig zu schreiben: ... ein großer Anreiz für die Heizungsbauer 60% Zuschlag zu berechnen.
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21.12.2023 12:51:31 |
Zitat von MichaelKo  Ich hab gerade den Entwurf zur Förderung ab 2024 bekommen. Soll am 29.12 im Bundesanzeiger erscheinen. Demnach werden Wärmepumpen ab nächstes Jahr mit 55% gefördert... Das ist denke ich schon ein großer Anreiz. Auf jeden Fall. Was aber immer noch fehlt, ist irgendein Mechanismus, der dafür sorgt, dass diese Technik Ihr Potenzial auch tatsächlich ausschöpft. WP ist einfach noch nicht so weit, daß es ohne Einsatz auf Seiten der Betreiber wirklich rund läuft. Was natürlich auch für alle anderen Wärmeerzeuger gilt - Nur sind da die Auswirkungen nicht so dramatisch. Ich habe das selbst erlebt : Zwischen 0815 Einstellung und Optimierung waren es 40(!)%.
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21.12.2023 12:55:30 |
Zitat von MichaelKo  Ich hab gerade den Entwurf zur Förderung ab 2024 bekommen. Soll am 29.12 im Bundesanzeiger erscheinen. Demnach werden Wärmepumpen ab nächstes Jahr mit 55% gefördert... Das ist denke ich schon ein großer Anreiz. und wo wird gedeckelt? Die HB müssen das ja wissen für Ihre Preisgestaltung 😉
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21.12.2023 13:31:23 |
https://www.haustechnikdialog.de/News/28694/Zwei-Auszeichnungen-fuer-weltweit-einzigartiges- Regelungskonzept Und das ausgerechnet von einem Unternehmen, welches mit Pellets und Solarthermie groß geworden ist. Aber laut @Fritzli gibt es das ja alles schon - hat nur irgendwie keiner. Ich kann mich noch gut erinnern, wie @nicole4711 auf meine Einlassung, wie fortschrittlich eine moderne Regelung (Ökofen) aussehen kann, reagiert hat : "KI oder was?". DA liegt die Zukunft.
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21.12.2023 14:37:56 |
Das Thema Software und Regelungstechnik ist in der Heizungsbranche definitiv noch rudimentär und ausbaufähig. Aber es ist auch ein schwieriges Thema, denn wie willst du als Hersteller sicherstellen, dass die ans Internet angebundene Heizung für 20 Jahre sicher ist? Eine clevere Regelung mit selbstjustierender heizkurve anhand der gewünschten Raumtemperatur sollte aber ein lösbares Problem sein.
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