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Foren
Lohnt sich die energetische Gebäudesanierung?
Verfasser:
medman
Zeit: 04.04.2013 18:40:12
0
1897108
Die KfW deutet ihre Energieeffizienz-Studie um...

Eine Studie im Auftrag der Förderbank zeigt, dass energetische Sanierung für Hausbesitzer rechnerisch ein Minusgeschäft ist. Wenn man will, kann man die Zahlen aber auch ganz anders interpretieren.

[url=Artikel aus: Die Welt]Linkbezeichnung[/url]

medman

Verfasser:
hotdiscomix
Zeit: 04.04.2013 20:28:02
0
1897183
@Axel_1

Es geht hier nicht darum was der Journalist der "Welt" daraus gemacht hat, sondern das in der KfW-Pressemitteilung vom 19.03.2013 selbst der kritische Hinweis stand, das es sich nicht über die Einsparung rechnet und nachdem das in der Presse ausgeschlachtet wurde, plötzlich eine 2. Pressemitteilung erscheint, mit anderen Zahlen in der es sich rechnet - in 20 oder weniger Jahren.

Da hat die KfW wohl ihre eigene Studie nicht verstanden, oder war der Druck doch zu groß, das man jetzt anderes daraus ableitet.

Mir ist es doch egal ob mein Nachbar oder sonst wer sein Haus dämmt, solange die Regierung kein Zwang, ohne Ausnahmen, daraus macht.
Aber als Mieter und Hausbesitzer ist es nicht meine Aufgabe 200.000 bis 300.000 Handwerker Arbeitsplätze zu sichern.
Wenn bei öffentlichen Ausschreibung nicht immer nur das billigste Angebot gewinnen würde, hätte das Handwerk auch einen besser Stand und müsste nicht zu Dumpingpreisen arbeiten.

Verfasser:
Hitzschlag
Zeit: 04.04.2013 21:01:49
0
1897208
@ Jörg Lorenz, nachfolgend noch etwa zum Thema "hirnverbrannter Subventioniererei:

Zitat "Spiegel", Ausgabe 12/2013

Die deutschen CO2-Emissionen sind seit 1990 umrund 17% abgebaut worden, erneuerbare Energien haben inzwischen einen Anteil von 12% am Endenergieverbrauch.
Aber, der Preis für diese Energiewende ist gigantisch - während die Auswirkungen auf die globale Erwärmung kaum messbar sind. Insgesamt wurde die Stromerzeugung durch erneuerbare Energieen in 2012 mit sagenhaften 17 Milliarden Euro subventioniert (0,6% des Bruttoinlandproduktes). Die Bundesbürger haben somit 2012 20 Milliarden für Energie ausgegeben, die nur einen Wert von 3 Milliarden hatte.
.....

Trotz dieser Milliardensummen wird Deutschlands Beitrag zum Klimaschutz unfassbar gering bleiben. Nach Schätzungen der Bundesregierung wird die 100-Milliarden-Investition für Solaranlagen den CO2-Ausstoß innerhalb der nächsten 20 Jahre um 12,8 Mio. Tonnen/a senken. Setzt man diese CO2-Reduktion in die aktuellen Klimamodelle ein, ergibt sich ein Temperaturrückgang um weniger als 0,0001°C bis zum Jahr 2100. D. h. bis Ende des Jahrhunderts werden die Subventionen von 100 Milliarden für deutsche PV-Anlagen den weltweiten Temperaturanstieg gerade einmal um 37 Stunden hinauszögern.

....

Von 2010 bis 2011 stiegen die CO2-Emissionen in China um die Menge des gesamten deutschen Ausstoßes in einem Jahr. Der derzeitige Emissionsrückgang durch Ausbau der erneuerbaren Energien, für den Deutschland Hunderte Milliarden Euro ausgibt, entspricht dem Anstieg der chinesischen Emissionen in den folgenden 19 Tagen, nachdem Sie diesen Artikel gelesen haben.

Verfasser:
Olaf_K
Zeit: 04.04.2013 21:05:23
1
1897216
Die reine Kostenrechnung finde ich zu diesem Thema nicht ausreichend.
Zu Berücksichtigen ist auch die Behaglichkeit nach einer Sanierung.
Wie hat ein Bekannter nach einer Sanierung zu mir gesagt: Die Wände strahlen nicht mehr diese Kälte ab sondern sind jetzt warm und die Fenster sind nicht mehr zugig und laut sondern dicht und der Geräuschpegel von draußen deutlich niedriger.
Auch das sind Argumente, die man erst richtig wahrnimmt, wenn man sie erlebt hat. Ob und wieviel eine solche Wohnkomfortsteigerung Wert ist, muss jeder selbt beurteilen.
Mein Auto fahre ich jedenfalls auch nicht ewig nur weil die Instandhaltung billiger ist als eine Neuanschaffung - auch wenn der Vergleich etwas hinkt.
Grüsse Olaf

Verfasser:
isesari
Zeit: 04.04.2013 22:03:25
1
1897287
mit EPS WDVS wird KEIN CO2 gespart, denn zur Herstellung des WDVS werden jetzt enorme CO2 Mengen freigesetzt die dann angeblich über 20-40 Jahren eingespart werden.

Je mehr wir dämmen, desto mehr CO2 wird heute freigesetzt, wenn das mal kein Eigentor der selbsternannten Umwelt-Freunde ist.

'Lieber Enkel, um die Klimaerwärmung zu verhindern habe ich mit meinem 20cm-30cm Passivhaus-Dämmung erstmal inneralb kürzester Zeit soviel gefährliches CO2 erzeugt dass der Klimawandel so schnell beschleunigt wurde dass er erst Recht und viel früher udn massiver eingetreten ist.

Danke liebe Grünfaschisten, Danke liebe WDVS Befürworter dass ihr mit euren Taten den Klimawandel beschleunigt und ihr sogar glaubt jetzt der Umwelt und unseren Nachfahren damit einen Gefallen zu machen.

Vom Regen in die Traufe.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 04.04.2013 22:28:02
0
1897311
Zitat von hotdiscomix Beitrag anzeigen
@Axel_1

Es geht hier nicht darum was der Journalist der "Welt" daraus gemacht hat, sondern das in der KfW-Pressemitteilung vom 19.03.2013 selbst der kritische Hinweis stand, das es sich nicht über die Einsparung rechnet und nachdem das in der Presse ausgeschlachtet wurde, plötzlich[...]


Die Mitteilung vom 19.3. im Wortlaut:

Deutschland profitiert von der Energiewende

Szenarienrechnungen zur Energiewende zeigen:
Frankfurt (ots) -

- Erhöhung der Energieeffizienz in Wohngebäuden könnte 0,4 % zum
Bruttoinlandsprodukt pro Jahr beitragen
- Bis 2050 könnten Investitionen über 838 Mrd. EUR 200.000 bis
300.000 Arbeitsplätze pro Jahr sichern
- Energiekosteneinsparungen über 372 Mrd. EUR

Die Energiewende kostet Geld, aber Deutschland wird von der Umsetzung auch erheblich profitieren: durch mehr Arbeitsplätze, durch Wachstum und durch die Einsparungen von Energiekosten. Das ist ein zentrales Ergebnis einer aktuellen Studie, die die Prognos AG im Auftrag der KfW Bankengruppe erstellt hat. Darin wird berechnet, welche gesamtwirtschaftlichen Effekte von der KfW-Förderung des energieeffizienten Bauens und Sanierens bis 2050 zu erwarten sind. Diese KfW-Programme sind zentraler Bestandteil des energiepolitischen Konzepts der Bundesregierung zur Erhöhung der Energieeffizienz und zum Klimaschutz im Gebäudebestand. Für die Jahre 2013 und 2014 hat der Bund die Mittel für die Programme auf jährlich 1,8 Mrd. EUR aufgestockt.
Für die Untersuchung wurde in drei Szenarien simuliert, welche Folgen die Umsetzung der energiepolitischen Ziele der Bundesregierung zur Senkung des Energieverbrauchs im Gebäudebestand haben dürfte. Dabei werden die Entwicklungen zentraler Rahmenbedingungen (z. B. der Energiepreise und der Baukosten) in die Zukunft fortgeschrieben.

Die Ergebnisse im Überblick:

- Bis 2050 müssen für das Erreichen des Energiesparziels
wohnwirtschaftliche Investitionen von insgesamt etwa 838 Mrd.
EUR über die KfW-Programme finanziell unterstützt werden.
- Mit diesen Investitionen können Energiekosten von 370 Mrd. EUR
eingespart werden. Dies entspricht etwa dem Dreizehnfachen der
Energiekosten aller privaten Haushalte für Heizung und
Warmwasser in Deutschland im Jahr 2011. Allerdings wird auch
deutlich, dass sich aus heutiger Sicht die Investitionen nicht
allein aus den eingesparten Energiekosten refinanzieren lassen.
Zu den Energieeinsparungen hinzu treten jedoch Wertsteigerungen
an den Gebäuden sowie Komfortverbesserungen für die Nutzer, die
hier nicht Gegenstand der Untersuchung waren.
- Durch die Umsetzung der geförderten Energiesparinvestitionen
würden bis 2050 pro Jahr zwischen 200.000 und 300.000
Arbeitsplätze gesichert werden - vor allem in der
mittelständischen Bauwirtschaft und im Handwerk. Sie führen
zudem zu einer erhöhten Produktion in Industrie- und
Dienstleistungsbereichen, die der Bauwirtschaft und dem Handwerk
zuliefern. Pro Jahr erhöhten die mit den Investitionen
angestoßenen gesamtwirtschaftlichen Effekte das deutsche
Bruttoinlandsprodukt um durchschnittlich 0,4 %.
- Von Wachstum und Beschäftigung profitierten auch die
öffentlichen Haushalte. Per Saldo beliefen sich die
Mehreinnahmen (Steuern und Sozialabgaben) bis 2050 auf 95 Mrd.
EUR (4 % des BIP 2012). Die für Zinsverbilligung und Zuschüsse
einzusetzenden Fördermittel lägen dagegen mit weniger als 70
Mrd. EUR deutlich darunter.

"Die Studie zeigt, dass die Energiewende nicht nur Kosten sondern auch Nutzen bringt, selbst wenn man das Innovationspotenzial unberücksichtigt lässt. Am Beispiel der energetischen Sanierung im Wohnungsbestand zeigt sich, dass Ausgaben im Wirtschaftskreislauf immer auch Einnahmen sind. Große Investitionen in den Klimaschutz tragen also maßgeblich zu Wachstum und Beschäftigung bei", sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.

Hinweis:

Die Prognos-Studie finden Sie unter http://www.kfw.de/evaluationen-eebs.

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Sonja Höpfner
Tel. +49 (0)69 7431 4306, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: presse@kfw.de, Internet: www.kfw.de]


In der Studie von Prognos sind Untersuchungsauftrag, Methodik , Randbedingungen der Bilanzierung , Fazit usw . beschrieben

Dietmar Lange

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 04.04.2013 22:49:03
0
1897326
Noch ein zusätzlicher Hinweis

In der Studie sind die verwendeten Kostenbegriffe wie folgt, definiert:

Als Vollkosten werden alle Kosten von Sanierungs- und Neubaumaßnahmen an energetisch relevanten Bauteilen (Sanierung) oder am Gebäude (Neubau) bezeichnet. Im Falle der Gebäudesanierung werden die Kosten nach Ohnehin-Kosten und energiebedingten Mehrkosten differenziert.

Die Ohnehin-Kosten enthalten alle Aufwendungen, die zur reinen Instandhaltung oder Instandsetzung von Gebäuden not-wendig sind. Dies sind beispielsweise Kosten für Abbruch, Gerüste, Putz und Farbe.

Die energiebedingten Mehrkosten umfassen nur die Kosten, die zusätzlich zur reinen Instandhaltungsmaßnahme entstehen. Sie enthalten beispielsweise Kosten der Wärmedämmung inkl. Befestigung und aller durch die Wärmedämmung zusätzlich notwendiger Arbeiten.


Prognos Endbericht Begriffsdefinitionen

Dietmar Lange

Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 04.04.2013 22:53:59
0
1897331
Zitat von Olaf_K Beitrag anzeigen
Zu Berücksichtigen ist auch die Behaglichkeit nach einer Sanierung.
Das ist "Kukucksei"-Behauptung das die Sache schönrechnen soll, was sonst kaum rechenbar ist - besonders nicht für ältere Generation die wohl grösste Anteil am Wohneigentum in D haben.

Es geht alleine um Frage der Refinanzierbarkeit eine ENERGETISCHE Sanierung nach EnEG - wenn man "Behaglichkeit" nicht mitbestellt, kann diese auch nicht in Rechnung "berücksichtigt werden" auch wenn mit z.B. WDVS mitgeleifert... Ist mir eine Wand unbehaglich, dann kann ich dagegen was tun und dass darf dann natürlich was kosten...

Anrechnen sollte man aber auf jeden Fall unbestreitbar erhöhte Instandhaltungskosten (!) solche Dämmsysteme und nicht zu letzt auch Kosten der Entsorgung... Im Neubaubereich darf man KWL/WRG nicht nur vorschreiben sondern auch inkl. Betriebskosten auch anrechnen auf EnEG-Konto das uns die "Kukuckseier" ins Nest gesetzt haben.

Wer danach behauptet das sich das ganze für Investor "lohnt" - hat wohl von BWL noch nie was gehört...

Energie sparen JA - aber nur dort wo man sich das auch leisten kann.

mfg
Veco aus VS

Verfasser:
winni 2
Zeit: 04.04.2013 23:03:56
2
1897340
Hallo Veco,

ich weiss nicht woher das kommt, aber Du bist
stark auf die wirtschaftliche Komponente fixiert,
denke ich?

Das meiste Geld geben die meisten, einschl. mir,
für Behaglichkeit und Bequemlichkeit aus.
(Und um Leute zu beindrucken, die sie nicht
mögen. Da bin ich wenig dabei :-)

Beim Dämmen muss sich immer alles
nur gut rechnen.
Selbst wenn Du neue, preiswerte Energiequellen
entdeckst, wäre ich immer noch für Dämmung.
Einfach schon für den Komfort.

Ein anderer hat es hier schon irgendwo geschrieben:
Nur wer in so einem Haus lebt, kann das nachvollziehen.

Gruss

winni

Verfasser:
isesari
Zeit: 04.04.2013 23:20:19
0
1897349
Hallo winni,

wenn die Umwelt sooo wichtig ist, warum sind denn die vermieteten Objekte häufig die am schlechtest gedämmten? Warum stecken die Vermieter nicht 1000de € in die Sanierung (20cm und mehr wenn schon denn schon), die Banken stehen gerne bereit mit Kredit beim Betongold.

Scheint so dass die allermeisten Vermieter einen sehr spitzen Bleistift haben.

gruss, isesari

Verfasser:
Rosenow Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 04.04.2013 23:23:18
0
1897353
Zitat von isesari Beitrag anzeigen
mit EPS WDVS wird KEIN CO2 gespart, denn zur Herstellung des WDVS werden jetzt enorme CO2 Mengen freigesetzt die dann angeblich über 20-40 Jahren eingespart werden.

Je mehr wir dämmen, desto mehr CO2 wird heute freigesetzt, wenn das mal kein Eigentor der selbsternannten Umwelt-Freunde[...]


nunmehr bedaure ich, mich auf einen "Dialog" eingelassen zu haben, wird mir nicht mehr passieren
[img]
[/img]

Verfasser:
winni 2
Zeit: 04.04.2013 23:38:09
1
1897363
Zitat von isesari Beitrag anzeigen
Hallo winni,

wenn die Umwelt sooo wichtig ist, warum sind denn die vermieteten Objekte häufig die am schlechtest gedämmten? Warum stecken die Vermieter nicht 1000de € in die Sanierung (20cm und mehr wenn schon denn schon), die Banken stehen gerne bereit mit Kredit beim[...]



Ich mache solche unwirtschaftlichen Dinge..
7-Familien-Haus.
Dämmung u.a. Kellerdecke und Wand mit 12 cm Resol.
U-Wert ca. 0,18. 3-fach-Glas-Fenster.

Demnächst wahrscheinlich acht Whg. mit u.a. 14 cm Resol.
U-wert ca. 0,15.

Die Umwelt ist natürlich völlig egal und
es gibt nichts, ausser möglichst viel kaufen
zu können.

Mein 520 d touring ist übrigens 11 Jahre alt,
220000 km und braucht 6,1 Liter.


Grüsse

winni
(Gutmensch und Blauauge)

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 05.04.2013 00:07:57
0
1897381
Hallo an alle,

ich möchte nochmals meinen Beitrag zum Thema 1:1 vor den Osterfeiertagen (hier laufen ja mitlerweile drei Parallelthreads, Bitte an die RED: Zusammenlegung auf einen und Schließung von zweien), hier vollständig einfügen.

Richtig gut getroffen hat "HeiZie" mit:
"Die Frage wurde nicht richtig gestellt."

Dass die "Fachpresse" nie einen qualifizierten Artikel mit der Überschrift:
"Hilfe, Fachkräftemangel schlägt voll auf die Fachpresse durch" veröffentlichen wird, ist klar.
Eine Krähe wäscht die Andere!

Weiterer Verbesserungsvorschlag an die RED:
Warum werden denn bei c/p die Links nicht übernommem?
Z.B. im Wertpapierforum geht das.
Ist doch ein Technikforum hier.

______________________________
Hallo,

die KfW gehört zu 80% dem Bund und zu 20% den Bundesländern.
Der Bund und die Bundesländer sind "WIR" die KfW gehört also "UNS"!
Es ist auch kein "Sonderfonds" o.ä. wo Geld eingezahlt wurde, sondern eine staatliche Förderbank.
Die weltweit größte staatliche Förderbank mit einer Bilanzsumme von ca. 0,5 Bn. €.

http://de.m.wikipedia.org/wiki/KfW-Bankengruppe

Die Bank hat 2012 mal wieder ca. 2 Mrd. € Gewinn gemacht.
Natürlich aus allen Geschäftsfeldern.

Hier die Zahlen von 2011:
http://de.m.wikipedia.org/wiki/KfW-Bankengruppe
Auf Seite 5 ist zu erkennen, dass im dem Zinsüberschuss von ca. 2,4 Mrd. € ca. 560 Mio. € an Zinsverbilligungsleistungen enthalten sind.
Da sind auch die Zinssubventionierungen für Gebäudesanierungsprogramme enthalten.
Es gibt zwar auch Zuschüsse, die werden aber lange nicht so stark nachgefragt (Bankberater vor Ort könne. ja nur Kredit) und in manchen Bereichen von der KfW selbst zurückgefahren.

In der Ergebnisszusammenfassung, der von der KfW selbst in Auftrag gegebener Studie, steht ganz klar:
Zitat:
"Bis 2050 müssen für das Ereichen des Energiesparziels........ 838 Mrd. € über die KfW- Programme unterstützt werden."
UNTERSTÜTZT WERDEN!

Hier die ganze Studie:
http://www.kfw.de/kfw/de/I/II/Download_Center/Fachthemen/Research/Studien_und_Materialien/PDF-Dokumente_Evaluationen/Prognos_Wachstumseffekte_KfW_EBS_Endbericht.pdf

Wolfi (Finanzminister) braucht ständig Geld, und so ist der allerfetteste Brocken des KfW- Gewinns 2012 unter Protest dem Bund zwangsweise zugeführt worden.
http://www.n-tv.de/wirtschaft/KfW-Chef-beklagt-sich-article7781016.html

Naaaaa? Was macht Wolfi mit dem Geld???
Richtig! Er muss u.a den ESM mit Eigenkapital füttern um die Garantien für die überschuldeten europäischen Peripheriestaten und deren Banken geben zu können.

Wo ist bitte das Problem, dass die KfW Gebäudesanierungsprogramme für Ihre Bürger auflegt???

"838 Invest spart 370"
ist absolut irreführend nach Bildzeitungsmanier.
Die Presse hat die Studie und Zusammenhänge auch nicht verständlich wiedergegeben, wenn die Journalisten überhaupt den Durchblick haben.

Grüße
Motzi1968

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 05.04.2013 00:13:47
0
1897385
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Mein 520 d touring ist übrigens 11 Jahre alt,
220000 km und braucht 6,1 Liter.


Genau so was brauche ich noch:
Was ist Dein letzter Preis?
Tüv Au Klima SSD?

Grüße
Motzi1968

Verfasser:
Rosenow Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 05.04.2013 00:15:24
0
1897386
Verfasser:
beikölle
Zeit: 05.04.2013 00:28:04
0
1897395
@ solarfreundchen

DHH Bj, 1939, bei Bezug 1989 Energieverbrauch nur Heizen:
3500l Öl = ca. 35000kWh

Energieverbrauch 2010 12750kWh incl. Ww
Energieverbrauch 2011 9660kWh incl. Ww
Energieverbrauch 2012 10500kWh incl. Ww

Dachdämmunnug 120mm Zspd. Eigenleistung, Uspd 50mm Eigenleistung

WDVS 035 140mm neue Fenster EG, neue Haustür, neue Heizung ( Elco Thision 9.1 S ) über KFW

Kosten 40000€

und jeder €Cent hat sich gelohnt und wird sich auch noch rechnen!
Grüße

Helmut

Ps: Keiner der"Amortisationsjäger" wird den Wohnkomfort jemals merken!!

Verfasser:
winni 2
Zeit: 05.04.2013 00:30:18
0
1897397
Zitat von Motzi1968 Beitrag anzeigen
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
[...]


Genau so was brauche ich noch:
Was ist Dein letzter Preis?
Tüv Au Klima SSD?

Grüße
Motzi1968



:-)

Motzi,

der ist nicht verkäuflich.

Ich fahre den jetzt 113000 km (ja, es gibt
Vermieter, die gebraucht kaufen) und habe,
ausser einem Fensterheber, keine Reparaturen
gehabt.
Nur die Pixel im Audio-Display werden jetzt
langsam weniger...

Grüsse

winni

Verfasser:
winni 2
Zeit: 05.04.2013 00:41:58
0
1897401
Sorry, vergessen,

es gab noch einmal neue Bremsscheiben und Beläge
an Reparaturen.
.-)

Gruss

winni

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 05.04.2013 01:04:50
0
1897406
Zitat von Rosenow Beitrag anzeigen
Außerdem können Sie als Vermieter die Kosten der Modernisierung bei Ihrer Steuererklärung absetzen.


Vielen Dank für das "Vermietertelegramm"
Sehr interessante und harte Sichweise.

Der Unterschied ist zwar nur ein Buchstabe, aber als Profis sollte das Telegramm das schon wissen:
ABsetzen kann nur das Finanzamt, Vermieter können ANsetzen.
Egal.

Auch zum Beitrag von Dietmar:

Bei uns in Siegen hat der Markt komplett 2012 gedreht.
Die Mieten schießen %tual nach oben wie in München, allerdings von einem sehr niedrigem Niveau (5€/m2)
Die Stadt hatte immer schon eine gute Uni und Industrie.

Nun kommen mehrere Faktoren gleichzeitig zusammen:
- Die Stadt wird zur Universitätsstadt, weil flächendeckend Gebäude (Bundeswehrstandorte, Krankenhäuser, Gefängnis, Sparkasse) zu Unigebäuden wird (die aben sogar die Ortseingangsschilder in "Universitätsstadt Siegen" umgedengelt.
- Viel Anlagen- und Maschinenbau (läuft gut seit der Staatsschuldenkrise)
- Schwerindustrie (Stahl usw. 6 Betriebe sind EEG-Umlagebefreit!)
- niedrige Arbeitslosigkeit bei hohem Beschäftigungsgrad
- Einzugsmagnet aus dem unmittelbaren Umland für provaten Komsum
- usw.

Was ich sagen möchte:
Hier (weil eventuell mehr Geld als in MekPom konzentriert im Umlauf ist) wird viel Wert darauf gelegt, dass die Eigentümer Ihre Häuser, auch energetisch, in Schuss halten.
Das kostet aber.
Ein Mieniveau von 5 oder 5,50€/m2 lässt das aber im Keim ersticken.
Ist doch klar. Davon fährt der Vermieter lieber in den Urlaub, oder lässt die Wohnung leer stehen.
Wenn Nachfrage nach Mietwohnraum besteht, und sich die höheren NKM am Markt durchsetzen lassen, dann wird auch investiert.
Im Neubau weniger, im Bestand mehr. Ist ja auch gesund so.
Die energetische Sanierung steht nach dem Badezimmer bestimmt an zweiter stelle.
Davon haben alle Parteien was.
Verlierer sind Mittel- und Langfristig die Ölscheichs und die Gasrussen.
Es muss ja auch Verlierer im System geben.
Damit kann ich aber leben.

Grüße
Motzi1968
(hab ich ohne Korrekturlesen so abgesendet)

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 05.04.2013 01:21:05
0
1897411
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen

:-)

Motzi,

der ist nicht verkäuflich.


Mist!

Das wäre eigentlich das was ich so bräuchte.
Fahre ab Mai wahrscheinlich viel.

Hab auch son 10-Jahre-altes- Schätzchen, allerdings mit einem Zylinder, 0,7 Liter Hubraum und 1,5 Liter/Km mehr und Stern drauf.
Naja, wer weiss, wofürs gut ist.

Tauschen und ich leg noch 100$ drauf?
Welche Farbe?


Grüße
Mozzi1968

Verfasser:
winni 2
Zeit: 05.04.2013 01:29:06
0
1897414
Schwarz, mit ein paar Macken,
Checkheftgepflegt,
Klimaautomatik, kein Schiebedach, Autotelefon! :-)
Die 6,1 Liter gehen aber nur mit Gutmenschen-
Fahrweise und wenig Stadtverkehr.
Hat mich übrigens 2006 Euro 14.000,-- gekostet.
Auch blauäugige Vermieter denken mitunter
wirtschaftlich..


Aber "never change a running team".


Grüsse

winni

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 05.04.2013 02:03:09
0
1897416
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Schwarz, mit ein paar Macken,
Checkheftgepflegt,
Klimaautomatik, kein Schiebedach, Autotelefon! :-)
Die 6,1 Liter gehen aber nur mit Gutmenschen-
Fahrweise und wenig Stadtverkehr.
Hat mich übrigens 2006 Euro 14.000,-- gekostet.
Auch blauäugige Vermieter denken[...]



Hmmm,
hat mich 2012 4.500€ gekostet.
Silberpfeilgraumrtallic! Vollausstattung Automatik mit 7,5Liter auch mit sparsamdurchdiegegendfahrweise.
Bin auch Vermieter.
Allerdings nicht mehr so blauäugig.
In zunehmrndem Alter wird aus blond dann schwarz bis grau und aus der blauen Augenfarbe wird eher blaugrün.
Meine Frau siehts gelassen, sie fährt auch mittlerweile gerne den Heizölstern, obeohl der locker 300kg mehrt wiegt, wie ihr 2.0-Gölfchen.
Sei es ihr gegönnt.

Ich glaube, wir kommen nicht ins Geschäft.
Gut so. :-)

Grüße
Motzi1968

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 05.04.2013 07:29:13
0
1897430
Zitat von beikölle Beitrag anzeigen
@ solarfreundchen

DHH Bj, 1939, bei Bezug 1989 Energieverbrauch nur Heizen:
3500l Öl = ca. 35000kWh

Energieverbrauch 2010 12750kWh incl. Ww
Energieverbrauch 2011 9660kWh incl. Ww
Energieverbrauch 2012 10500kWh incl. Ww

Dachdämmunnug 120mm[...]


Du warst gar nicht gefragt, trotzdem antworte ich dir.

FTH 130m² WF Bj. 1992 mit U-wert Wand von 0,3 /1995 erweitert um 30m² freistehendes Büro 2400 l Öl im Mittel.

2004 8,6 kWp PV-Anlage
2005 19m² FK ST-Anlage

2008 Fensterglastausch von 3,0 auf 1,0 und zusätzliche Dämmung oberste Geschoßdecke.

Ölverbrauch jetzt 1200l.

Kleiner Unterschied: Habe kein Anlehnhaus sondern Bungalowstil und wohne nicht im warmen Rheingraben.

E.S.

...WW ist schon mit drin

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 05.04.2013 08:24:51
0
1897447
Die Meldung der KfW vom 03.04.

KfW: Energieeffiziente Sanierung lohnt sich

erscheint jetzt in diversen Medien.

Dietmar Lange

Verfasser:
Rosenow Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 05.04.2013 08:43:20
0
1897460
allgemein zum Thema Medienmanipulation festgemacht am Beispiel einer Sendung im Hessenfernsehen zum Thema Fluglärm. Dazu habe ich eine Anfrage an den HR geschickt:

"Hessen Extra, Landebahn, Lärm etc. am 13.3.2012
Frage: wer hat dem Moderator erlaubt, gegenüber dem Publikum Regeln für die Fragestellung aufzustellen ? Wer hat dem Moderator erlaubt, bei berechtigten Unmutsäußerungen des Publikums, diese darauf hinzuweisen, daß sie nur Gäste sind und das in einer Einrichtung, die von eben diesen Leuten über Gebühren finanziert wird ?
Wer hat der Moderatorin die Unverschämtheit erlaubt, mit der unqualifizierten Messung des Schallpegels am Klavier zu suggerieren, daß Musik ja noch viel gefährlicher ist als Fluglärm ?
Wer hat der Mitarbeiterin bei den Außenaufnahmen die Ungeheuerlichkeit erlaubt, die Lärmgeschädigten zu fragen, warum sie nicht einfach wegziehen ?
Wer hat die Außenaufnahmen so manipuliert, daß ein gerade überfliegendes Flugzeug akustisch kaum wahrnehmbar war ?
Ich mache darauf aufmerksam, daß eine dumme oder Nichtantwort umgehend mit einer Auskunftsklage quittiert werden wird"

es kam auch eine Rückmeldung derart, daß meine Anfrage an die zuständige Stelle weitergeleitet wird. Na, die zuständige Stelle kann ich mir gut vorstellen, vermutlich werde ich seitdem überwacht
Will sagen, gegen Kampagnen der Umsatzschwergewichte können wir soviel schreiben, wie wir wollen, die Kampagnen erreichen bei 90% der Rezipienten ihr Ziel
Hessen extra

Aktuelle Forenbeiträge
E_TE_T schrieb: Vielleicht mal ein Vergleich, da ich auch mit dem Gedanken spiele von Gas auf WP umzusteigen. Haus Bj. 1997, 156 m² Wohnfläche,...
Socko schrieb: 14kW Jahresverbrauch ist, wenn das alles zusammen ist, recht wenig in Bezug auf eine Heizung mit Gas oder Öl. Die...
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Verteilerstationen
Regelstationen
Environmental & Energy Solutions
Website-Statistik

Lohnt sich die energetische Gebäudesanierung?
Verfasser:
Rosenow Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 05.04.2013 08:43:20
0
1897460
allgemein zum Thema Medienmanipulation festgemacht am Beispiel einer Sendung im Hessenfernsehen zum Thema Fluglärm. Dazu habe ich eine Anfrage an den HR geschickt:

"Hessen Extra, Landebahn, Lärm etc. am 13.3.2012
Frage: wer hat dem Moderator erlaubt, gegenüber dem Publikum Regeln für die Fragestellung aufzustellen ? Wer hat dem Moderator erlaubt, bei berechtigten Unmutsäußerungen des Publikums, diese darauf hinzuweisen, daß sie nur Gäste sind und das in einer Einrichtung, die von eben diesen Leuten über Gebühren finanziert wird ?
Wer hat der Moderatorin die Unverschämtheit erlaubt, mit der unqualifizierten Messung des Schallpegels am Klavier zu suggerieren, daß Musik ja noch viel gefährlicher ist als Fluglärm ?
Wer hat der Mitarbeiterin bei den Außenaufnahmen die Ungeheuerlichkeit erlaubt, die Lärmgeschädigten zu fragen, warum sie nicht einfach wegziehen ?
Wer hat die Außenaufnahmen so manipuliert, daß ein gerade überfliegendes Flugzeug akustisch kaum wahrnehmbar war ?
Ich mache darauf aufmerksam, daß eine dumme oder Nichtantwort umgehend mit einer Auskunftsklage quittiert werden wird"

es kam auch eine Rückmeldung derart, daß meine Anfrage an die zuständige Stelle weitergeleitet wird. Na, die zuständige Stelle kann ich mir gut vorstellen, vermutlich werde ich seitdem überwacht
Will sagen, gegen Kampagnen der Umsatzschwergewichte können wir soviel schreiben, wie wir wollen, die Kampagnen erreichen bei 90% der Rezipienten ihr Ziel
Hessen extra
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