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Lohnt sich die energetische Gebäudesanierung?
Verfasser:
mythentor
Zeit: 05.04.2013 08:51:52
1
1897464
Die Meldung sollte lauten:
Die voll-energetische Gebäudesanierung im Bezug Wirtschaftlichkeit kann sich lohnen, hängt aber vom jeweiligen Fall ab.

Die teil-energetische Gebäudesanierung im Bezug Wirtschaftlichkeit lohnt sich noch viel öfters.

Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 05.04.2013 09:34:04
1
1897490
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Hallo Veco,

ich weiss nicht woher das kommt, aber Du bist
stark auf die wirtschaftliche Komponente fixiert,
denke ich?[...]
Ja Stefan, mag sein das Dir so was fremd ist, doch ich weiss das ich mein Geld nur 1 mal ausgeben kann - darum rechne ich genau ob mir eine Sache wert ist oder nicht und ob ich es wirklich brauche oder nicht.

Ich kann mir nicht leisten Energie zu sparen, wenn ich dafür mehr Geld ausgeben muss als wenn ich gar nicht spare - ich spare nicht für andere, sonder für mich - denn ich bezahle auch mit meinem Geld. Ich frage aber auch nicht warum andere nicht etwas kleinere Wohnung nehmen um Energie zu sparen die sie für ihre, bezogen auf Durchschnitt, viel zu grosse Paläste ggf. mit Schwimmhalle und Sauna benötigen... also, für wem sonst soll ich Energie sparen?!!

Energie ist teuer und belastet mein Budget immer mehr - das ist einzige Grund zu überlegen wie ich das in Zukunft bezahlen kann.

Wenn jemand heute unbedingt sein Geld für "Behaglichkeit" ausgeben muss an eine Immobilie die er (z.B. wie ich...) schon 30 Jahre bewohnt, dann frage ich mich wie er diese Unbehaglichkeit bis heute aushalten konnte und was er seine Famillie zugemutet hat alle die Jahre... Ok, alles im Leben muss man sich erst verdienen und wenn man sich Bequemlichkeit erst heute kaufen kann habe ich volles Verständniss dafür, nicht aber wenn es jemand auf Pump bestellt nur weil das Kfw-Geld gerade "billig" zu bekommen ist (ein Ferrari das sich jemand auf Pump vor der Hütte stellt beeindruckt mich auch nicht). Natürlich gibt es immer "Kleinichkeiten" die man besser oder schöner machen kann über Jahren (man wird auch älter und empfindet mit der Zeit manche Manko anders als in jungen Jahren oder soziale Status ändert sich...), aber ich lasse mir nicht verordnen was ich unter Behaglichkeit zu verstehen habe und wie ich diese erreiche wenn ich es für nötig empfinde.

Es gibt deutlich mehr "Dingen" die ich gerne hätte und weiss das ich mir nicht leisten kann. Wenn ich Energie spare, dann nur um mir für das Geld was anderes leisten zu können. Eigentlich habe ich kein Grund zu meckern - mir geht es prächtig gut und so soll auch bleiben: dafür muss ich nur mit dem was ich habe gut haushalten. Ich habe kein Ehrgeiz möglichst viel vererben zu können, vor allem möchte ich keine Schulden vererben die meine Kinder zurückzahlen müssen nur weil Papa sich letzte Jahren unbedingt ein "Ferrari" leisten muste...

Ich hoffe Stefan das ich Deine Frage damit einmal für immer beantwortet habe - denn das ist nicht erste mal das Du mit Unverständniss auf meine rationelle Denkweise bei diesem Thema reagierst... ;-))

mfg
Veco aus VS

Verfasser:
Rosenow Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 05.04.2013 09:40:42
0
1897493
Zitat von mythentor Beitrag anzeigen
Die Meldung sollte lauten:
Die voll-energetische Gebäudesanierung im Bezug Wirtschaftlichkeit kann sich lohnen, hängt aber vom jeweiligen Fall ab.

Die teil-energetische Gebäudesanierung im Bezug Wirtschaftlichkeit lohnt sich noch viel öfters.


zum Thema "sich lohnen" gab es schon einen thread mit erbittertem Meinungsstreit. Da vertraten einige die Meinung, alles mit einer Kapitalrückflussdauer > 10 Jahre sei unwirtschaftlich und wollten das aus EnEV Härteklauseln oder aus Mietrecht ableiten. Das wäre dann wohl bei den meisten energetischen Sanierungen der Fall. Eine ordentliche Durchrechnung zeigt demgegenüber eine Kapitalrendite von im Mittel ca. 5% (außer Fenster) für den Bestand bis in die 70er, danach wird´s naturgemäß weniger. Die ist sonst nur im Hochrisikobereich erreichbar, aber da ist oft die ganze Kohle weg. Andererseits werden Lebensversicherungen abgeschlossen mit äußerst unsicheren Renditeperspektiven oder SUV´s gefahren, bei denen die Wirtschaftlichkeit gegen minus unendlich geht.
Am einfachsten ist es doch, Referenzen über real vorkommende Sanierungen zu studieren, z.B.:
Sanierungen

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 05.04.2013 09:41:16
0
1897494
Hallo Veco,

Du darfst winni 2 gerne mit "winni" ansprechen (vermute mal, er hat nichts dagegen) - "Stefan" ist nicht so passend. In vielen Dingen haben er und ich zwar die gleichen Gedanken, aber wir sind beide Selberdenker und nicht gleichgeschaltet...:-)

Grüße
Stefan

Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 05.04.2013 09:42:43
0
1897497
Zitat von Rosenow Beitrag anzeigen
Zitat von isesari Beitrag anzeigen
[...]
nunmehr bedaure ich, mich auf einen "Dialog" eingelassen zu haben, wird mir nicht mehr passieren...
Nun eine Statistik rauszuwerfen, die "wer weis wie gerechnet wurde" ist auch keine Beweis und natürlich eines "Dialog" bedürftig... ;-))

Verfasser:
Rosenow Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 05.04.2013 09:44:50
2
1897499
wenn der Vergleich energetischer Sanierung mit einem Ferrarianschaffung eine rationale Herangehensweise an die Thematik sein soll, möchte ich nicht wissen, wie eine irrationale Herangehensweise aussieht.

Verfasser:
Rosenow Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 05.04.2013 09:48:06
0
1897503
unreflektierte, nicht überprüfbare Statistiken einzustellen ist hier Modus operandi und es gibt nur ganz wenige hier, die sich verstandesmäßig erlauben können, sich auf irgendwelche Studien zu berufen.

Verfasser:
Rosenow Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 05.04.2013 09:50:24
0
1897506
Zitat von Veco aus VS Beitrag anzeigen
Zitat von Rosenow Beitrag anzeigen
[...]
Nun eine Statistik rauszuwerfen, die "wer weis wie gerechnet wurde" ist auch keine Beweis und natürlich eines "Dialog" bedürftig... ;-))


ja und noch suche ich mir meine Dialogpartner aus

Verfasser:
isesari
Zeit: 05.04.2013 10:11:43
0
1897527
Rosenow,

ja, da hast du Recht, Energetisch/CO2 amotisiert sich eine Dämmung sehr schnell.

gruss, isesar
(da muss ich gestern einen schlechten tag gehabt haben)

Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 05.04.2013 10:23:44
0
1897542
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
Du darfst winni 2 gerne mit "winni" ansprechen[...]
Sorry Stefan - Danke für Hinweis...
Leider mit "Vorschau", wo ich hätte vielleicht erkennen können, funzt z.Z. bei mir gar nicht, keine Ahnung warum... und der Legastheniker in mir lässt mich leider solche Fehler einfach überlesen... Bitte um Entschuldigung.

@Winni... es war natürlich für Dich (auch wenn ich nicht alleine an Dich gedacht habe - Du bist nicht alleine das Geld übrig hat für ...
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Ich mache solche unwirtschaftlichen Dinge..
Schon das Du es als solche Dinge auch erkennst... trotzdem macht mich das kein bisschen neidisch... ;-))

mfg
Veco aus VS

Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 05.04.2013 10:34:29
0
1897548
Zitat von Rosenow Beitrag anzeigen
Zitat von Veco aus VS Beitrag anzeigen
[...]

ja und noch suche ich mir meine Dialogpartner aus
Bravo!
;-))

... so holt man sich Respekt!

mfg
Veco aus VS

Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 05.04.2013 10:45:39
0
1897557
Zitat von Rosenow Beitrag anzeigen
wenn der Vergleich energetischer Sanierung mit einem Ferrarianschaffung eine rationale Herangehensweise an die Thematik sein soll, möchte ich nicht wissen, wie eine irrationale Herangehensweise aussieht.
Wenn man Allegorie im einem Text nicht erkennen kann - darf man sich natürlich solche Frage stellen.

Zitat von Rosenow Beitrag anzeigen
unreflektierte, nicht überprüfbare Statistiken einzustellen ist hier Modus operandi und es gibt nur ganz wenige hier, die sich verstandesmäßig erlauben können, sich auf irgendwelche Studien zu berufen.
Volle Zustimmung! Leider gibt es Studien so viele, das man sich immer eine "passende" aussuchen kann.

Nachfragen zum Inhalt und Basis ist niemals verkehrt.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 05.04.2013 13:42:27
0
1897648
Hallo Veco,

ja, Du darfst mich winni nennen.:-)


"das ich Deine Frage damit einmal für immer beantwortet habe - denn das ist nicht erste mal das Du mit Unverständniss auf meine rationelle Denkweise bei diesem Thema reagierst... ;-))"

Kann ich Dir nicht versprechen, weil diese auschließliche
Bezogenheit auf,s monetäre bleibt mir unverständlich
und rationell ist diese Denkweise m.M. nicht.
Allerdings leider immer mehr Mainstream.

Ich habe mein altes Auto ins Spiel gebracht, um zu
zeigen, das ich nicht im Geld schwimme und meine
Prioritäten setze.
Ich finde das Geld halt in Wärmedämmung sinnvoller
angelegt, als in Konsum.
Ich denke vielleicht etwas altmodisch und bin der
Meinung, Eigentum verpflichtet.

Solange Du die freie Energie nicht nutzbar gemacht
hast, besteht m.M. nach eine Verpflichtung endliche
Energievorräte zu sparen.:-)

Das andere die Energie raushauen, ist kein Freibrief.

Allerdings muss ich zugeben, das mein persönliches
Verhalten oft mit meinen theoretischen Erkenntnissen bei
weitem nicht Schritt hält.
:-)


Grüsse

winni

Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 05.04.2013 16:08:22
0
1897721
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Allerdings muss ich zugeben, das mein persönliches
Verhalten oft mit meinen theoretischen Erkenntnissen bei
weitem nicht Schritt hält.
dito... lieber Winni.... leider dito... ;-))

Bin gar nicht gegen vernünftiges Dämmen - in Gegenteil, habe alles gemacht was ich als "Loch" erkannt habe und unsere Behaglichkeitsempfindung wirklich störte - alleine bei Fassadendämmung finde ich einfach keine Motivation (sprich kostenakzeptable Lösung) weil die Fassade wohl zu meine Lebzeit nie Sanierungsbedürfig wird und ich es unter einen meine viele Hobby-Projekte verbuchen müsste...

Das so was eher dem Mainstream entspricht - soll eigentlich niemanden
wundern. Schliesslich Mensch muss mal auch zufrieden sein mit dem was man erreicht hat und schlechtes Gewissen wegen paar Liter Öl mehr im Jahr brauche ich mir wirklich nicht machen.

Vor 6 Jahren noch um 25MWh/a.... heute um 10MWh/a... und Kleinichkeit ist sicher noch drin - etwas zu tun brauche ich schon... ;-))

Darf man solche "Sünden" mit was anderes kompensieren, wo nicht nur Staat sondern ich auch davon was habe? Wie wer's mit PV für meine WP und sonstiges?

Ärgern tue ich mich in der tat über unsere Stromverbrauch. Sogar mein EVU (EnBW) "schimpft mit mir" wegen verbrauchte 3097kWh/a Strom, obwohl die mir für letztes Jahr 86,43€ (491kWh weniger als Vorjahr) rückerstaten mussten: als 2 Personenhaushalt hohe Verbrauch ist >4128kWh/a, Normalverbrauch 3096kWh/a und ein "Smilie" kann ich mir verdienen erst nur unter 2064kWh/a... Hier Auszug aus meine Jahresrechnung...
Habe leider das "normal" um 1kWh überschritten... aber wenn ich abrechne WP und WW Strom (560 + 670kWh) rechne ich mich bei "brave" 1867kWh/a Haushaltstrom und verleie mir selbst ein
- das ich mit geplanten PV-Projekt hoffentlich auch "offiziel" mir verdienen werde... ;-))

Leider, meine Frau ist davon gar nicht begeistert: "...wer soll das ganze Zeug bedienen wenn Du mal ausfallen solltest?"... Na ja, an Zukunft denkt Sie wohl auch... ;-))

mfg
Veco aus Vs





mfg
Veco aus VS

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 05.04.2013 18:42:01
0
1897810
Verfasser:
Rosenow Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 05.04.2013 18:50:16
0
1897817
eh klar, als ich noch Bafa gemacht habe, habe ich in einem Jahr ca. 1 Mio Handwerksleistungen ausgelöst. Davon 20% MwSt ist erheblich mehr, als die gegenrechenbaren KfW Zuschüsse. Meist waren es sowieso Kredite und die waren in der energetischen Sanierung besser aufgehoben als bei Lehman, odr? Und von den Krediten dürften erheblich weniger "notleidend" sein als beim Investment Banking, odr?

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 05.04.2013 20:01:37
0
1897862
Zitat von Veco aus VS Beitrag anzeigen
eider, meine Frau ist davon gar nicht begeistert: "...wer soll das ganze Zeug bedienen wenn Du mal ausfallen solltest?"... Na ja, an Zukunft denkt Sie wohl auch... ;-))


Hmmm,
sag Ihr einfach, dass eine PV- Bedienung nicht erforderich ist, da es da nix zu bedienen gibt, im Gegensatz z. B. zu einer Spülmaschine.
Absolut wartungsfrei und keine beweglichen Teile.
Im Gegensatz zu einem Kühlschrank, der hat namlich eine Türe mit Verschleiß an Dichtung und Scharnieren.

Dein eventueller zukünftiger Ausfall hat bestimmt auf alles mögliche Auswirkungen, aber nicht auf den PV- Betrieb.

Wenn Deine Frau an die " Zukunft" denkt, ist PV eigentlich pflicht.
Allerdings sind die Realitätstunnel bei Männern und Frauen einfach zu verschieden.

Grüße
Motzi1968

Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 06.04.2013 00:44:13
0
1898039
Zitat von Motzi1968 Beitrag anzeigen
...sag Ihr einfach, dass eine PV- Bedienung nicht erforderich ist, da es da nix zu bedienen gibt[...]
Leider habe ich Ihr schon "erklärt", das ich ein (weitere!) programmierbare "EV-Manager" basteln will, das in Zukunft dem PV-Ertrag entsprechend unsere Hausgeräte, Zuheizung und PV-Stomspeicher steuert... "Wenn da was ausfällt kriege ich nichts mehr zum laufen... geschweige wenn ich irgendjemanden erklären soll wie das ganze Zeug bei uns funktioniert" - meldet Sie an.... :-((

Hm... was soll man da antworten? Recht hat Sie! Aber ohne EV-Steuerung sehe ich in PV bei uns kein Sinn.
Zitat von Motzi1968 Beitrag anzeigen
Allerdings sind die Realitätstunnel bei Männern und Frauen einfach zu verschieden.
Stimmt - die werden unsere Spieltrieb nie verstehen können... ;-))

mfg
Veco aus VS

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 06.04.2013 11:08:09
0
1898151
Zitat von Hitzschlag Beitrag anzeigen
Wenn für eine energetische Ertüchtigung eines EFH (Dach, Außenwände, Fenster), ich sage mal aus der Hüfte, 80.000€ in die Hand genommen werden, um dann in der Folge 2.000€/a an Energiekosten zu sparen, dann dürften diese von mir erfunden Zahlen sicher nicht weit von tatsächlichen Zahlen entfernt sein. Und dividieren kann nun jeder selbst ....


Kann es sein, dass hier jemand so vehement gegen Wärmedämmungen wettert, weil er bei einem Hersteller der dem Bereich Heizung zuzuordnen ist, sein Brot verdient?

Dies wäre jedenfalls eine mögliche Erklärung für zahlreiche "Feststellungen" die das notwendige fachliche Niveau vermissen lassen. Fehlende(s) Erfahrung/Wissen im Bereich der energetischen Modernisierung eine andere/zusätzliche.

Die Anschaffung einer neuen Heizungsanlage kann der richtige Schritt sein, wenn nicht - wie von Verkäufern, die sich teils auch "Energieberater" schimpfen (nicht mit zertifizierten Gebäudeenergieberatern zu verwechseln) - teures und teils ineffizientes den gutgläubigen Kunden aufgeschwatzt wird. Luft-WP und auch die oft überteuerten Pelletsheizungen gehören in diese Kategorie.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
Rosenow Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 06.04.2013 11:16:52
0
1898157
Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen
Zitat von Hitzschlag Beitrag anzeigen
[...]


Kann es sein, dass hier jemand so vehement gegen Wärmedämmungen wettert, weil er bei einem Hersteller der dem Bereich Heizung zuzuordnen ist, sein Brot verdient?

Dies wäre jedenfalls eine mögliche Erklärung für zahlreiche "Feststellungen" die das notwendige[...]

Hallo Frank,
hättest Du ggf. die Neigung, etwas Forenzeit abzuzwacken zwecks WB Einzelnachweis für ein 70er Bestandsgebäude, Ziel <= KfW70 ?
Gruß Alf
PS morgen ist Anlassen hier => lange Unterhosen, 3 Pullover..

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 06.04.2013 12:11:27
1
1898196
Zitat von Veco aus VS Beitrag anzeigen
Ich glaube, von allen bisher in D ausgeführten (und ggf. durch KfW geforderten) Sanierungsmaßnahmen wurden bisher nur wenigste wirklich erst bei Sanierungsfälligkeit (oder unbedingte Notwendigkeit eine Modernisierung) durchgeführt...


Nun Veco, glauben ist bekanntlich nicht mit Wissen gleichzusetzen. Welche statistischen Auswertungen liegen Deinem Glauben zu Grunde?

Ich kann "nur" aus der Praxis berichten und da sind es eigentlich nur Gebäude die es nötig haben = sanierungsbedürftig. Dann kommt der Terminus "Sowiesokosten" ins Spiel.

Zitat von Veco aus VS Beitrag anzeigen
...ich schätze weit über 90% der Investoren haben sich durch fallende Kaufkraft, versprochene Energie-Kosteneinsparungen (neben "Prognosenrechnungen" um weitere Energiekostensteigerung) gepaart mit "billigem Geld" dazu entschlossen es VORZEITIG in Auftrag zu geben.
Das ist die Realität und so sollte auch bewertet werden.


Auch hier wieder die Frage: Auf welcher nachvollziehbaren Grundlage fust Deine Schätzung? Bauchgefühle oder das Schwätzchen unter Nachbarn zählen hierbei nicht ;-)

Die Beweggründe der großen Wohnungsbaugenossenschaften sind Interessierten bekannt. Da spielen die von Dir genannten Faktoren eine untergeordnete Rolle.

Der Begriff Amortisation ist im privaten Bereich fehlangebracht. Entweder man kann und will sich etwas leisten oder man lässt es.
Man kann auch durchaus in einem Zelt, Bauwagen oder sonstigen Behausungen (über)leben. Die meisten haben aber durchaus einen Anspruch an die Optik und den (technischen) Zustand Ihres Zuhauses. Mit dem hier oft verwendeten "das rechnet sich (nicht)" hat das aber nichts gemein.

Ich kenne in meinen privaten wie beruflichen Umfeld niemanden (mich eingeschlossen) der nach durchgeführten Maßnahmen zu dem Schluss gekommen wäre, es hat sich nicht gelohnt - das Gegenteil ist der Fall: Einhellige Feststellung war "Hätten wir das doch nur schon früher gemacht". Wer einmal am eigenen Leibe den Unterschied vorher - nachher erfahren hat, der weiß wovon die Rede ist.

Die hier und in den Medien gezeigte Undifferenzierung hilft keinem weiter, schafft aber Unsicherheiten bei Ratsuchenden und bestärkt nur die Vorurteile, bei denen die es ja vermeindlich schon immer gewußt haben.

Die Möglichkeiten einer energetischen Gebäudesanierung sind sehr vielfältig und das einseitige Herumgereite auf WDVS ist daher nicht zielführend.

Die Alternative zur energetischen Gebäudesanierung wäre i.Ü. welche?

Fröhlich weiterhin sinnlos Wärmeenergie vergeuden, damit ja nichts mehr für nachfolgende Generationen übrig bleibt?

Das die fossilen Energieträgervorräte nicht unbegrenzt vorhanden sind ist ein Aspekt und aus diesem folgt der nächste: Die Abhängigkeit von den (ausländischen) Lieferanten.

Wer also dieses komplexe Thema in das Korsett "lohnt sich das finanziell" zwängen möchte, der missachtet die wesentlichen Aspekte.

Es geht auch nicht um CO2-Einsparung (dafür ist der D-Anteil viel zu gering).

Gruss
Frank F.

P.S.: Das für das Eigentum verwandte Geld ist allemal besser "angelegt" als in vermeindlich gewinnbringende, sichere Anlageprodukte. Nicht nur Besitzer von Lebensversicherungen wissen davon Ihr Leid zu klagen.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 06.04.2013 12:24:46
0
1898208
Zitat von Hitzschlag Beitrag anzeigen
Aber zumindest macht das eher Sinn, als alle 3 Jahre neue Möbel (wahrscheinlich weiter verbreitet...), neues Auto (Leasing läuft aus) oder alle 1,2 Jahre neue Elektronikartikel - vorwiegend im Kommunikationsbereich - zu kaufen.
____________________

Das hat aber einem mündigen Bürger niemand vorzuschreiben. Wir leben in einem Land in dem jeder entscheiden kann und darf wie und für was er sein Geld einsetzt.


Welches Gesetz schreibt vor, dass man ein Bestandsgebäude sanieren muss?

Gruss
Frank F.

P.S.: Die Freiheiten des Einzelnen hören i.Ü. bekanntlich dort auf, wo sie die Interessen der Gesellschaft beeinträchtigen/gefährden.

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 06.04.2013 12:52:53
0
1898241
Zitat von Veco aus VS Beitrag anzeigen
Doppel-Hütte inkl. FBH auf jeweils ca. 180qm und sehr gute Ausstattung) gebaut, sehr viel in Eigenleistung, für jeweils ca. 240T€ bis zum Einzug. Im letzten Jahr haben die wieder gemeinsam ein optisch 1:1 gleiche DH (zum Vermieten) auf Grundstück daneben gebaut, jetzt nach heutigem EEWärmeG-Baurecht und haben noch mehr Eigenleistung eingebracht - die Kosten sind aber auf jeweils 360T€ gestiegen... = + 50% !!!


Da das Thema Baukosten, EnEV, EEWärmeG u.s.w. ja zu meinem Tagesgeschäft gehört:

Welche tatsächlichen Mehrkosten sind denn, bedingt durch das erwähnte EEWärmeG, angefallen und wofür?

Optisch ist i.Ü. nicht gleichbedeutend mit ansonsten gleichwertig.

Wann wurde die erste DHH erstellt?

Gruss
Frank F.

P.S.: Falls tatsächlich merkliche Mehrkosten, bedingt durch das EEWärmeG angefallen sein sollten, hätte der Schwiegersohn wohl besser jemanden gefragt/beauftragt, der sich in der Materie auskennt ;-)

Verfasser:
Martin Havenith
Zeit: 06.04.2013 13:16:39
0
1898258
>>>>>Wer also dieses komplexe Thema in das Korsett "lohnt sich das finanziell" zwängen möchte, der missachtet die wesentlichen Aspekte.


Stimmt!

Wie drückt man die gestiegene Behaglichkeit in Euro aus?

Oder wie bewertet man die Chance, sich auch mit einem Renteneinkommen einen warmen Ars.. leisten zu können?

>>>>P.S.: Das für das Eigentum verwandte Geld ist allemal besser "angelegt" als in vermeindlich gewinnbringende, sichere Anlageprodukte. Nicht nur Besitzer von Lebensversicherungen wissen davon Ihr Leid zu klagen.

Stimmt ebenfalls!

Ich habe viel Geld in die energetische Sanierung gesteckt.....

Und ich habe ein hübsches Sümmchen im Kapitalmarkt angelegt....

Seit den Sanierungsarbeiten hab ich bereits etwa 14.000 € nicht für Brennstoff ausgeben müssen. Und dank steigender Energiepreise steigt die jährliche Einsparung stetig. Vom Komfortgewinn garnicht zu sprechen.

Das im Kapitalmarkt angelegte Sümmchen hingegen schwindet real betrachtet leider stetig!

Martin

Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 06.04.2013 14:01:59
0
1898286
Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen
Auch hier wieder die Frage: Auf welcher nachvollziehbaren Grundlage fust Deine Schätzung? Bauchgefühle oder das Schwätzchen unter Nachbarn zählen hierbei nicht ;-)
Merkst Du nicht Frank, Du redest von der Deine Praxis und lieferst kein einzige "nachvollziehbaren Grundlage" das überzeugen kann...? Wo ist das Unterschied zum "schwätzen unter Nachbarn"?
;-))

Ich habe aktiv gesucht nach Quellen die belegen, das energetische Bestandbau-Sanierung wirklich erst im "Ohnehin Kosten"-Fall tatsächlich durchgeführt wird - solche Studien gibt es wohl gar nicht, weil für Politik gar nicht wirklich interessant...

Nun gut, ich antworte gerne: es sind meine Erfahrungen!

- Ich habe noch nie erlebt das ein Energieberater hier im Forum (oder auch Beratung was ich beauftragt) habe) empfohlen hat: warte bis Deine Fassade fällig ist, mach Dir darüber Gedanken in 10 Jahren wenn so weit ist... - alle rechnen Dir vor was das heute kostet, wie teuer wird angeblich morgen Energie und was Du angeblich sparen kannst... und wenn die Rechnung nicht aufgeht - kommt "Behaglichkeit" ins Spiel... (oder kannst mir hier im Forum ein einzige Gegenbeispiel zeigen Frank? ... oder ein Link in Internet mit diese Empfehlung von Seite "Energieberatung oder Dämmfirmen/-Industrie"? Einzige die mal gewarnt haben sind Leute die weder von noch an der Sache verdienen ihre Brötchen, wie hier
Zitat von -lfx- Beitrag anzeigen
Kommt irgend etwas was die Situation finanziell noch verschlechtert (Krankheit, Arbeitslosigkeit usw.) bist Du die Bude los.[...]
- In meinem Wohnort habe ich zig WDVS-Verpackungen mitbekommen - ich kenne kein einzige Fall das Zustand der Fassade diese Massnahme rechtfertigen würde - ausser man glaubt an Heizkostenspareffekt. Darunter sind auch mehrere meine Nachbarn die ich gesprochen habe: alle haben auf das "billige" KfW-Geld hingewiesen und auf Pump die Sache durchgezogen. Dabei waren die Fassaden in gleichem optischen Zustand wie meine heute - nichts zum meckern wohl nächste 10 Jahren minimum...

- Stimmt nicht ganz, den in einem Fall hat sich neue Besitzer entschieden das Haus voll zu sanieren vor Einzug - diese zähle ich zu 10% die ich gut nachvollziehen kann und als ok betrachte (wie übrigens in jedem Neubau) - ich gehe davon aus das Du Frank merheitlich solche Sanierungen meinst und in Auftrag bekommst.

Hand auf Herz, wie oft hast Du Leute überzeugt das die noch warten sollen weil die Fassade zu gut ist und nicht die "Behaglichkeit"-Trumpf gezogen hast?

Wer vernünftig ist wir sowieso noch warten und genau rechnen.
Nicht Grundlos hat die Prognost-Studie empfohlen "Verbesserung der wirtschaftlichen Attraktivität der energetischen Gebäudesanierung" wenn man die Ziele wirklich erreichen will. Wenn man die Fördergelder wirklich bis auf 3-5 Mrd.€/a erhöht werden soll um die Ziele zu erreichen, dann wird das Geld entsprechend attraktiv angeboten werden müssen um an Mann zu bringen. Allerdings haben die auch hingewiesen auch auf
Zitat:
Mögliche Instrumente hierfür sind die Steigerung der Energiepreise (z.B. durch eine Sanierungsumlage auf Energieträger zur Wärmeversorgung) und / oder der (kräftige) Ausbau der Förderung...
Bin gespannt wie lange das Motto "Fördern, Fordern und Informieren" und Freiwilligkeit der Umsetzung von Gebäudesanierungen bleiben wird...

mfg
Veco aus VS

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Lohnt sich die energetische Gebäudesanierung?
Verfasser:
Veco aus VS
Zeit: 06.04.2013 14:01:59
0
1898286
Zitat:
...
Auch hier wieder die Frage: Auf welcher nachvollziehbaren Grundlage fust Deine Schätzung? Bauchgefühle oder das Schwätzchen unter Nachbarn zählen hierbei nicht ;-)Merkst Du nicht Frank, Du redest von der Deine Praxis und lieferst kein einzige "nachvollziehbaren Grundlage" das überzeugen kann...? Wo ist das Unterschied zum "schwätzen unter Nachbarn"?
;-))

Ich habe aktiv gesucht nach Quellen die belegen, das energetische Bestandbau-Sanierung wirklich erst im "Ohnehin Kosten"-Fall tatsächlich durchgeführt wird - solche Studien gibt es wohl gar nicht, weil für Politik gar nicht wirklich interessant...

Nun gut, ich antworte gerne: es sind meine Erfahrungen!

- Ich habe noch nie erlebt das ein Energieberater hier im Forum (oder auch Beratung was ich beauftragt) habe) empfohlen hat: warte bis Deine Fassade fällig ist, mach Dir darüber Gedanken in 10 Jahren wenn so weit ist... - alle rechnen Dir vor was das heute kostet, wie teuer wird angeblich morgen Energie und was Du angeblich sparen kannst... und wenn die Rechnung nicht aufgeht - kommt "Behaglichkeit" ins Spiel... (oder kannst mir hier im Forum ein einzige Gegenbeispiel zeigen Frank? ... oder ein Link in Internet mit diese Empfehlung von Seite "Energieberatung oder Dämmfirmen/-Industrie"? Einzige die mal gewarnt haben sind Leute die weder von noch an der Sache verdienen ihre Brötchen, wie hier
Zitat:
...
Kommt irgend etwas was die Situation finanziell noch verschlechtert (Krankheit, Arbeitslosigkeit usw.) bist Du die Bude los.[...] - In meinem Wohnort habe ich zig WDVS-Verpackungen mitbekommen - ich kenne kein einzige Fall das Zustand der Fassade diese Massnahme rechtfertigen würde - ausser man glaubt an Heizkostenspareffekt. Darunter sind auch mehrere meine Nachbarn die ich gesprochen habe: alle haben auf das "billige" KfW-Geld hingewiesen und auf Pump die Sache durchgezogen. Dabei waren die Fassaden in gleichem optischen Zustand wie meine heute - nichts zum meckern wohl nächste 10 Jahren minimum...

- Stimmt nicht ganz, den in einem Fall hat sich neue Besitzer entschieden das Haus voll zu sanieren vor Einzug - diese zähle ich zu 10% die ich gut nachvollziehen kann und als ok betrachte (wie übrigens in jedem Neubau) - ich gehe davon aus das Du Frank merheitlich solche Sanierungen meinst und in Auftrag bekommst.

Hand auf Herz, wie oft hast Du Leute überzeugt das die noch warten sollen weil die Fassade zu gut ist und nicht die "Behaglichkeit"-Trumpf gezogen hast?

Wer vernünftig ist wir sowieso noch warten und genau rechnen.
Nicht Grundlos hat die Prognost-Studie empfohlen "Verbesserung der wirtschaftlichen Attraktivität der energetischen Gebäudesanierung" wenn man die Ziele wirklich erreichen will. Wenn man die Fördergelder wirklich bis auf 3-5 Mrd.€/a erhöht werden soll um die Ziele zu erreichen, dann wird das Geld entsprechend attraktiv angeboten werden müssen um an Mann zu bringen. Allerdings haben die auch hingewiesen auch auf
Zitat:
...
Mögliche Instrumente hierfür sind die Steigerung der Energiepreise (z.B. durch eine Sanierungsumlage auf Energieträger zur Wärmeversorgung) und / oder der (kräftige) Ausbau der Förderung...Bin gespannt wie lange das Motto "Fördern, Fordern und Informieren" und Freiwilligkeit der Umsetzung von Gebäudesanierungen bleiben wird...

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