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Beleuchtung in den Zimmern über Spots
Verfasser:
Bib007
Zeit: 16.05.2013 13:16:34
0
1920456
Hallo,
wir sind gerade dabei, die Aussparungen für die Filigrandecken zu planen. Heizung, Lüftung usw hat der Heizungsbauer alles schon erledigt. Lediglich bei der Beleuchtungsplanung sind wir uns noch nicht so sicher.


Wir wollen hauptsächlich mit Deckenspots (den kleinen Standardspots mit 230V GU10 oder mit entsprechenden 12V Systemen) arbeiten. Die kann man auch mit LEDs ausrüsten, wo es Sinn macht.

Wieviel Deckenspots sind denn für ein Zimmer mit 20 m² ausreichend?

Reichen da 6 Spots mit 35W (oder eben entsprechendes mit LED)?

Unser Wohn-Ess-Bereich ist 10,3m x 4,5m - da haben wir jetzt 2 Reihen mit je 6 Spots, also insgesamt 12 Spots und dann noch über WZ- und Esstisch einen Deckenauslass für Hängelampen vorgesehen.

Ist das auch ausreichend?


Sollten wir besser auf 12V oder auf 230V Systeme gehen?




----------

Wir bekommen Kaiser Halox-O und Halox-P Gehäuse in die Filigrandecken. Teilweise baue ich auch selber größere Gehäuse für Deckenlautsprecher oder größere Lampen.

Ich installiere ein Bus-System (KNX). Die Lampen sollen auch gedimmt werden können. Evtl. auch ein bischen was mit DALI, dann muss ich da aber 12V nehmen (z.B. RGB Beleuchtung im Bad oder so Spielereien).

Verfasser:
Jojo_
Zeit: 16.05.2013 13:33:16
0
1920462
Mensch... Du bist ja mit Deinen Fragen zu jedem Furz und Feuerstein noch schlimmer als ich.... ich habe in Dir meinen Meister gefunden ;-)

Wir haben es so gemacht, dass wir billige Spots gekauft haben, dann unseren Freundeskreis eingeladen haben und in der bisherigen Wohnung in ähnlich großen Räumen die Spots an die Decke gehalten haben um eine grobe Vorstellung zu bekommen. Empfehlungen heir aus dem Forum werden Dich nicht weiter bringen, denn helligkeitsempfinden ist doch sehr subjektiv.

Grüße,

Jojo_

Verfasser:
Bib007
Zeit: 16.05.2013 13:59:39
0
1920471
Ich wills halt überall ganz genau wissen ;-)


Wieviele Spots hast du dann z.B. im Kinderzimmer/Schlafzimmer/Wohn-Esszimmer bei welcher Raumgröße?

Nur mal als Anhaltspunkt.


12V, 230V oder LED?

Verfasser:
Kugelblitz Dieser Benutzer hat eine gelbe Karte erhalten
Zeit: 16.05.2013 14:09:10
0
1920474
Zitat von Jojo_ Beitrag anzeigen
Mensch... Du bist ja mit Deinen Fragen zu jedem Furz und Feuerstein noch schlimmer als ich.... ich habe in Dir meinen Meister gefunden ;-)

Wir haben es so gemacht, dass wir billige Spots gekauft haben, dann unseren Freundeskreis eingeladen haben und in der bisherigen Wohnung in ähnlich[...]

und?? haben die 2 Leute was gebracht????

Verfasser:
egal1
Zeit: 16.05.2013 14:09:41
0
1920475
6 Spots mit 35W Hochvolt-Halogen sind in keinem Fall ausreichend. Die reichen gerade, um z.B. den Esstisch ausreichend auszuleuchten.
Da wahrscheinlich ein gut gedämmtes Haus entstehen wird, würde ich auf keinen Fall auf Hochvolt-Halogen setzen. Damit heizt du die Zimmer zu stark auf. Wir haben z.B. unsere Leuchte über dem Essplatz, der ursprünglich mit 6 35W Hochvolt-Halogen bestückt war längst durch LED's mit je 6,5W ersetzt, da uns beim druntersitzen der Schweiß runterlief. Niedervolt-Halogen haben zwar einen etwas besseren Wirkungsgrad als Hochvolt-Halogen aber heizen noch immer zu stark. Ich würde aus diesem Grund immer auf LEDs setzen. Mitlerweile ist die Lichtfarbe von hochwertigen LEDs schon sehr angenehm. Der Preis liegt für gute 6,5W-Typen mitlerweile bei 20 Euro, also durchaus im Rahmen. Die Lichtleistung ist mit 50W Hochvolt-Halogen vergleichbar.

Verfasser:
Bib007
Zeit: 16.05.2013 14:27:24
0
1920488
Aber die ganze Decke nur mit Spots zupflastern sieht auch total bescheuert aus und die ganzen Einbaugehäuse sind nicht gerade billig. Außerdem sagt der Statiker bestimmt auch was, wenn nur noch Gehäuse anstatt Beton auf der Decke liegen.


Nachdem wir ja Hängelampen auch noch haben, müsste das kombiniert doch wohl reichen.

Hauptlicht wäre dann wohl die Hängelampe. Derzeit haben wir in unserem Wohnzimmer mit 16m² eine Hängelampe über dem WZ-Tisch, die viel zu hell ist. 3x 50 Watt (12 Volt). Dazu noch einen Deckenfluter mit Energiesparlampe drin (glaube um die 7 oder 9 Watt). Der Deckenfluter ist immer ein. Das andere Licht nur selten, wenn geputzt wird oder wenn wir sonst mal viel Licht benötigen.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 16.05.2013 14:27:44
0
1920489
Es kommt auch ein bischen auf die Einrichtung (Tapeten , Fußboden , Möbel ) an , welche Lichtleistung man braucht .

in einem Bauvorhaben waren mal im Badezimmer 12 x 20w Halogenlampen geplant . Leider wollte der Bauherr oder Bauherrin schwarzen Granitboden haben . Nach einem Versuch wurden die 20w Leuchtmittel gegen 50w Leuchtmittel ausgetauscht . Trotzdem wäre es mir damit im Badezimmer zu dunkel.

Dafür wird der Heizkörper kaum noch gebraucht !:-(

Verfasser:
egal1
Zeit: 16.05.2013 14:37:19
0
1920495
Habt recht, man kann sich Tipps tatsächlich sparen. Wir lieben helle weiße Räume mit hellen Parkettböden, ein anderer findet das steril und liebt schummrige Beleuchtung und farbige Wände mit dunklen Böden.

Verfasser:
Jojo_
Zeit: 16.05.2013 15:00:40
0
1920501
Hallo,

wir haben in der Küche 3x5 m insegsamt 6 Spots, im Flur 3,5x3,5 m 5 Spots, im zweiten Flur 2x3 m sind 3 Spots.

Man sollte sich auch stets überlegen, welches Lichtszenario man möchte. Bei einem Einbauspot ist es immer so, dass dieser aus seinem Gehäuse heraus nur nach unten leuchten kann. Je nach Einbauposition wird ggf. noch die Wand mit angeleuchtet, aber sicherlich niemals die Decke. Die wird stets dunkel bleiben und nur indirekt durch Reflektion von Wand und Boden erhellt.

Gerade eine helle Decke emfpinden wir aber als besonders angenehm, denn Licht kommt typischerweise vom Himmel. Bei uns ist es daher tendenziell eher so, dass die Spots als Grundbeleuchtung dienen. Wenn man wirklich einen Raum erleuchten will, dann werden wir dazu Deckenstrahler oder ganz normale Hängelampen nehmen.

... Kugelblitz hat nicht beim Probieren geholfen und nach dem Kommentar würde ich ihn auch gar nicht dazu einladen wollen...

Grüße,

Jojo_

Verfasser:
ElektroMichael
Zeit: 16.05.2013 15:18:05
0
1920511
Hallo,
der große Vorteil an den Einbaustrahlern ist definitiv, dass man die Fehlerstellen bei schlecht gespachtelten Filigrandecken nicht sieht, da lässt sich einiges verbergen.
Wir haben solche nur im ca 20 m2 Bad, ehemals 5 x 35 W, mittlerweile auf LED umgerüstet, zusätzlich zur Spiegelschrankbeleuchtung, ebenfalls LED.

In den anderen Räumen Hängeleuchten mit schön rundum strahlendem E 27 LED Leuchtmitteln, bringt wesentlich bessere Lichtausbeute als Einbaustrahler.

Gruß Michael.

Verfasser:
psy.35i
Zeit: 16.05.2013 15:39:17
0
1920520
lieber ein paar mehr Spots als zu wenig (LED)
würde auf jeden Fall zu 230V tendieren, da hast du alle Möglichkeiten und keinen extra Trafo

wir haben z.B. in einem 15m² Raum 7 LED GU10 Spots mit je 350 Lumen
das ist ausreichend hell

in der Küche 16m² z.B. zwei Hängeleuchten mit je 10W 360° LED, je 800 Lumen
ist auch hell genug

Verfasser:
Boergi84
Zeit: 16.05.2013 16:05:16
0
1920525
Servus Bib,

ich werde bei mir auch größtenteils LED Einbauspots (230V, GU10) verbauen.

Ich habe mir dazu einfach verschiedene LED Strahler im Internet bestellt und zuhause mit meiner Frau verglichen, zum einem wegen der Farbtemperatur, zum anderen wegen Lichtausbeute und Abstrahlwinkel, aufgrund dessen habe ich dann pi mal Daumen die Spots in der Decke verteilt.

In den Kinderzimmern habe ich auch 6 Spots, sind so 18 m² groß, im Wohn- und Essbereich (ca. 45m²) habe ich jeweils Spots quadratisch um den Wohnzimmertisch, bzw. den Esszimmertisch geplant.

Bei uns dienen die Spots wie bei Jojo nur als Grundbeleuchtung, über dem Esstisch und der Küchenzeile gibt es dann noch Pendelleuchten, im Wohnzimmer noch ein Stehlampe, bzw. LEDs an der Fernsehwand etc.

Zu den Einbaugehäusen, die sind ab Werk recht teuer, bei mir wollten sie 50€ für eine Halox-P. Wir haben uns nun so geeinigt dass ich sie besorge (ab 17€ im Internet) und sie mir die Dosen für 10€ einbauen.

Verfasser:
Bib007
Zeit: 16.05.2013 16:15:21
0
1920529
Hab auch schon wegen den Preisen angefragt.

Normale Dose für Kabelauslass, Bewegungsmelder usw
Spelsberg U86 -------- 9,75 Euro
Halox-O ohne Trafo --- 22,25
Halox-O mit Trafo ---- 27,50
Halox-P ohne Trafo --- 30,50
Halox-P mit Trafo ---- 42,--

Einbau selbst beigebrachte Gehäuse: ca. 13-14 Euro

Alle Preise vermutlich netto und ich bekomme noch 10% Rabatt drauf.


Wenn ich nun für eine Halox-P im Netz 17 Euro zahle und für die Version mit Trafo 27 Euro + Einbau, dann komme ich auf den selben Preis.


Das einzige was ich mir überlege ist, dass ich aus Wickelfalzrohr DN250 selbst Gehäuse baue. Einfach auf eine Faserzementplatte schrauben/nieten und einen Deckel drauf.

Dann hab ich Gehäuse mit 25cm Durchmesser und 15cm Tiefe. Kostet in Summe weniger als die Halox-P und passt viel mehr rein.


@Boergi84

Du hast verschiedene GU10 LEDs getestet, die du in Standard-Einbauspot-Gehäuse einsetzt, anstatt der Halogenlampen? Kannst du mir dann einen Tipp geben, welche geeignet sind?

Verfasser:
Ratzeful
Zeit: 16.05.2013 16:36:26
0
1920537
Hallo Bib007,

hier:

HTD: Kalt seit Energiesparlampen

gab es schon mal eine informative Diskussion zum Thema Licht mit Halogen, Leuchtstoff und LED.

Würde ich mir mal zu Gemüte führen. Auch die Links und die technischen und subjektiven Helligkeitsvergleiche.

Ich habe immer mehr die Einschätzung, daß im Bereich LED-Beleuchtung massig getrickst oder zumindest stark Äpfel mit Birnen verglichen werden.

Für mein persönliches Lichtempfinden sind alle mir bisher untergekommenen LED schlicht und ergreifend viel zu duster.


Gruß Ratzeful

Verfasser:
Boergi84
Zeit: 16.05.2013 16:38:38
0
1920538
Wir haben uns letztendlich für Spots von Philips entschieden (Master LEDspot 4W, sind zwar nicht die günstigsten, hatten aber (für uns) den angenehmsten Farbton und es gibt 5 Jahre Gewährleistung.

Verfasser:
Bib007
Zeit: 16.05.2013 16:49:27
0
1920540
Wir planen die Gehäuse auf jeden Fall so, dass wir Trafos einsetzen können und auch HV Halogen oder LED einbauen könnten. Dann gehts eben Zimmer für Zimmer durch. Wenn die LED-Leuchten im Wohnzimmer zu Dunkel sind, dann kommen Sie eben wo anders hin, wo das nicht so wichtig ist und ins WZ kommen Halogen-Leuchten.

Verfasser:
psy.35i
Zeit: 16.05.2013 18:09:36
0
1920580
Zitat von Ratzeful Beitrag anzeigen
Für mein persönliches Lichtempfinden sind alle mir bisher untergekommenen LED schlicht und ergreifend viel zu duster.
da hast du wohl immer die falschen erwischt :)

Verfasser:
mrtux
Zeit: 16.05.2013 18:17:54
0
1920585
Ich würde erstmal mit 230V planen, den Trafo erstmal weglassen. Das ist eine zusätzliche Fehlerquelle.
Aber bei der Planung beachten, dass man später ggf. noch auf 12V umrüsten kann.

Im Endeffekt kann auch so ein 12V Trafo brummen und nerven. Hatte ich selber erlebt und nach ein paar Wochen habe ich den Trafo wieder rausgefummelt und alles auf 230V umgebaut.

Verfasser:
Bib007
Zeit: 16.05.2013 19:10:51
0
1920604
Ich möchte mir auch die Option für später offenhalten, einige Lampen über DALI ansteuern zu können.

Verfasser:
majustin
Zeit: 16.05.2013 20:49:23
0
1920642
Irgendwann hat man alle Lampen mal satt, auch in die Decke eingelassene Spots. Gerade Lampen sind der Mode und mitunter kurzlebigen Trends unterworfen. Hinzu kommen immer wieder techische Neuerungen.

Ich hab neulich erst einen alten Einrichtungskatalog (70ger Jahre) in die Hand bekommen. So, wie teilweise dargestellt, würde ich heute noch nicht mal meine Abstellkammer an meinem Viertwohnsitz (wenn ich einen solchen hätte) einrichten. Besonders übel waren die drehbaren Strahle,r eingesetzt als zentrales Deckenlicht: waren häßlich, machten schlechtes Licht und blendten - aber sie waren trendig!

Hinzu kommt, dass großflächiges Deckenlicht generell kein besonders schönes oder gemütliches Licht ist (Bürolicht). Spots sind, wie der Name schon sagt, eigentlich das Gegenteil einer Flächenbeleuchtung, mehr zur Akzentuierung oder für besonderen Lichteffekte (Ausleuchtung einer gemütlichen Ecke, eine Bildes) geeignet.

Man könnte ja auch eine flache Konstruktion mit Spots an die Decke montieren, und wenn man diese satt hat, wieder entfernen. Zumindest waren diese Konstruktionen mal Trend ... sind sie es noch?

Wenn Du also fragst, wie viele Spots man braucht, dann stellt sich als nächstes die Frage, was Du mit diesem Licht ausleuchten/bezwecken willst.

Vielleicht würde ich bei einem Neubau sogar einen Beleuchtungsexperten zu Rate ziehen.

Verfasser:
Ratzeful
Zeit: 16.05.2013 22:15:23
0
1920679
Hallo psy.35i,
Zitat von psy.35i Beitrag anzeigen
Zitat von Ratzeful Beitrag anzeigen
Für mein persönliches Lichtempfinden sind alle mir bisher untergekommenen LED schlicht und ergreifend viel zu duster.
da hast du wohl immer die falschen erwischt :)
Diese Ausrede höre ich öfters.
;-)

Die mehrfachen persönlichen Betrachtungen passen ganz gut zu den Datenblätern.
(Vom Lichtspektrum zu schweigen)

Welche Helligkeit (Lumen) bringen denn die stärksten handelsüblichen LEDs?

Und dann schau Dir an was eine 100 W Hochvolt-Halogen liefert.
Z.B. Osram Halolux Ceram ECO 100 W bringt ca. 1.800 lm und kostet ca. € 9,-
Eine gute LED mit ca. 18 W bringt ca. 1000 lm und kostet ca. € 48,-

Oder eine T8 mit 58 W
Z.B. Osram Lumilux T8 1.500 mm / 58 W bringt 5.200 lm und kostet ca. € 4,-
Die stärkste LED-Tube mit 1.500 mm / 34 W bringt 3.000 lm und kostet ca. € 95,-


Daß den LEDs die Zunkunft gehört ist klar und gut.
Aber für mich müssen sie bezüglich Helligkeit noch gehörig dazugewinnen, bevor ich anfange unsere Licht-Infrastruktur (Fassungen und Dimmer) umzubauen.

Wer es nicht so hell braucht, der dürfte zwischenzeitlich mit LEDs klarkommen...


Gruß Ratzeful

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