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03.12.2013 00:00:00 |
Seit letzter Woche liegt der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD vor. Die Einschätzung der Heizungsindustrie dazu fällt zwiegespalten aus. „Die große Koalition scheint die Energiewende im Wärmemarkt noch weniger konsequent umsetzen zu wollen als Schwarz-Gelb“, so Manfred Greis, Präsident des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH). „Steueranreize für Effizienzinvestitionen in letzter Sekunde im Vertrag zu eliminieren ist völlig unverständlich, zumal CDU/CSU sowie weite Teile der SPD diese im Sinne der Energiewende im Wärmemarkt unbedingt wollten.“ |
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03.12.2013 00:19:57 |
Sieht ganz so aus. Hoffen wir, dass die Sozen mit Parteibuch diesen Irrsinn stoppen ( wenn auch aus anderen Motiven). @ Grüne: Warum tretet Ihr eigentlich noch zur Wahl an wenn Ihr sowieso nicht Euer Kernthema mitgestalten wollt? Oder habt Ihr den Überblick verloren? Glaube die Angie hätte Euch da einigen Spielraum gelassen wenn Ihr sie sonst schalten und walten lasst. So wie die SPD, die war clever und hat ein Paar Kernforderungen ihrer Wählerklientel bedient. Mindestlohn und Kohleindustrie. Toll.
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Verfasser: Dietmar Lange | Zeit:
03.12.2013 12:37:05 |
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03.12.2013 13:05:12 |
Die Gründe liegen doch auf der Hand: Zu Teuer!
Nur mal angenommen, 75 % aller alten Heizungen würden tatsächlich jetzt ausgetauscht und damit meine ich alle Anlagen die älter als 10 Jahre sind, Mrd. von € Steuerausfall wäre die Folge.
Die dann natürlich zum €-Retten fehlen.
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Verfasser: crax | Zeit:
03.12.2013 13:38:50 |
Zitat von tom0001  Die Gründe liegen doch auf der Hand: Zu Teuer!.. Für Wen? Grundsätzlich geht es stets und immer nur um Geld, selbst wenn Bruno das völlig anders sieht! ! Die politische Frage ist doch nur: Wem nehme ich was und Wem gebe ich Etwas! ;-) Es ist doch wesentlich einfacher die unbedarfte "Masse" abzumelken, als Finanzstarken endlich mal kräftig auf die Füße zu treten und deren Tun zum Nachteil der Allgemeinheit in die Schranken zu weisen! Wahrhaftige "Volksvertreter" kann ich, mit ganz wenigen Ausnahmen, leider nicht erkennen! mfg
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03.12.2013 14:06:04 |
Grundsätzlich sollte der Anreiz des Konsumenten nicht von der Politik,sondern vom Produkt ausgehen. Insofern sollte man diese Diskussion auf die Füße stellen und darüber nachdenken, warum denn in den Kellern die alten Geräte arbeiten. Liegt es vielleicht auch am Produzenten und seinem Marketing ? Oder auch ein wenig an uns Verkäufern. Jede lächerliche "Glühbirne" wird in allen Medien erwähnt und empfohlen. Bei den relevanten Heizgeräten gelingt dies leider nicht. Warum ?
Gruß U.koch
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03.12.2013 14:38:01 |
@ ulko Völlig richtig. Nur leider werden in der Praxis die "üblichen" 20 kW-Bautrüger Boliden nach wie vor als alleinwarmachende Lösung angeboten. Sehr gut auch hier im Forum nachzulesen. M.b.M.n. fehlt der Innung völlig das Marketing. Mein BMW Händler lädt mich IMMER ein, wenn ein neues Modell präsentiert wird. Der HB, der meine neue Heizungsanlage eingebaut hat, fragt nicht mal nach, ob ich nach über einem Jahr Betrieb der Anlage zufrieden damit bin. Und der HB als "Viessmann" könnte mir heute auch mehr als nur ein Brennwert-Therme zeigen.
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03.12.2013 14:56:30 |
Hallo allesamt,
wen es interessiert : http://www.youtube.com/watch?v=NwvBdmb4mEU
Da kann man jetzt natürlich darüber streiten was wahr ist und was nicht. Fakt ist möglich ist alles, aber ind der Profitgierigen Zeit gehts nur ums Geld da wäre jede alternative die das Geldverdienen eingrenzt natürlich "Teufelswerk" Was auch immer die Regierung da ausbaldovert ist Augenwischerei! Nicht zum Wohle deß Volkes, wird sind zudem ja auch keines, wir sind nur Angestellte drum haben wir auch nur einen Personalausweis und keinen Personenausweis. Zudem sind wir auch kein Land oder Staat, wir sind eine Firma! Und wir sind noch immer besetzt!
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03.12.2013 15:09:01 |
Heizungen sind einfach nicht "sexy". Die hängen jahrelang als stille aber sehr zuverlässige Diener im Heizungsraum herum und machen warm. Damit kann man in der Nachbarschaft aber nun mal nicht punkten. Das gelingt mit dem neuen SUV allerdings völlig ohne Probleme. Ob dafür oder dagegen: Damit bleibt man in der Nachbarschaft auf jeden Fall im "Gespräch". Versucht das mal mit einem neuen Gas- Brennwertgerät ;-) Zum Thema: Mir scheint, dass bei den Koalitionären die Angst davor, demnächst nicht wieder gewählt zu werden, größer ist als die Angst, beim Bohren von dicken Brettern zu versagen und eigenen Ansprüchen in Sachen CO2-Reduktion nicht gerecht zu werden. Das ist keine nachhaltige Politik, das ist die Politik von hasenfüßigen Berufspolitikern.
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03.12.2013 15:13:46 |
Zuerst definiere ich 3 Begriffe
1. geringe Modernisierung im Heizungskeller Es werden wenige alte Geräte ( vornehmlich Öl und Gasthermen ) durch neue meist Öl und Gasthermen ersetzt.
2. starke Modernisierung im Heizungskeller Es werden viele alte Geräte ( vornehmlich Öl und Gasthermen ) durch neue meist Öl und Gasthermen ersetzt.
3. radikale Modernisierung im Heizungskeller ( Beispiel: Dänemark ) Es werden viele alte Geräte ( vornehmlich Öl und Gasthermen ) durch neue innovative Heizkonzepte ersetzt.
Die Industrie, welche vom BDH vetreten wird, hat ein Interesse an der zweiten Lösung, da sie große Produktionskapazitäten in diesen Bereichen hat. Wenn die Tendenz allerdings zur dritten Variante geht, dann machen sie die Scheuklappen zu und rudern mit ihrem politischen Gewicht schnell wieder zur ersten Variante.
Ich würde genau das Selbe machen, wenn meine Assets in Gefahr wären.
Das ist meine bescheidene Sicht der Dinge.
Was langfristig für Ökologie, Klima und vor allem Geldbeutel die beste Variante ist, darüber brauchen wir wohl kaum diskutieren?
Freundliche Grüße Ludwig
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03.12.2013 15:15:38 |
Zitat von tom0001  Die Gründe liegen doch auf der Hand: Zu Teuer!
Nur mal angenommen, 75 % aller alten Heizungen würden tatsächlich jetzt ausgetauscht und damit meine ich alle Anlagen die älter als 10 Jahre sind, Mrd. von € Steuerausfall wäre die Folge.
Die dann natürlich zum €-Retten[...] Wo gäbe es denn dann Steuerausfälle ? Gruss Axel
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03.12.2013 15:24:48 |
Zitat von Texlahoma  Das gelingt mit dem neuen SUV allerdings völlig ohne Probleme. Ob dafür oder dagegen: Damit bleibt man in der Nachbarschaft auf jeden Fall im "Gespräch". Versucht das mal mit einem neuen Gas- Brennwertgerät ;-) Ich werde in der Nachbarschaft angesprochen wegen meiner neuen Heizung, zuletzt beim Frühschoppen am vergangenem Sonntag. Allerdings wissen offensichtlich manche der Mitbürger noch nicht, dass die Zeiten der Geheimhaltung vorbei sind. Anders gesagt: wenn ich nicht darüber rede, werd ich auch nicht gefragt. Und mein unmittelbarer Nachbar ist sogar schon meinem Beispiel gefolgt. Wie stellen also fest, nichts ist so, wie es scheint.
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03.12.2013 15:27:38 |
Zitat von Axel_1  Zitat von tom0001  [...] Wo gäbe es denn dann Steuerausfälle ? Gruss Axel Das Lohn- bzw. Einkommensteueraufkommen würde sinken, wenn ich die Investion in eine neue Heizung steuerlich geltend machen könnte.
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03.12.2013 15:32:11 |
Ausnahmen bestätigen die Regel ;-) Nach meiner Wahrnehmung wird sich eher einmal im Jahr über die viel zu hohen Heizkosten beklagt, wobei die Regierung sich bitte umgehend um Abhilfe zu kümmern hat. Danach gehts dann weiter mit "business as usual": TVs auf "5", damit es schön schnell warm wird und Fenster auf Dauerkipp, weil die Bullenhitze ja keiner aushält und wehe die Bude ist nicht in Nullkommanix auf 23°C aufgeheizt, da gehts dann gleich zum Mieterverein oder besser gleich zum Anwalt. Überspitzungen sind gewollt und beabsichtigt ;-)
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03.12.2013 15:52:01 |
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03.12.2013 16:32:06 |
Natürlich entscheidet der Konsument, wofür er sein Geld ausgibt. Hier stehen wir in Konkurrenz zum SUV oder den 2 Wochen Malediven. Trotzdem wird jeder bestätigen, dass wenn in dem 3.Programm der Tip gegeben wird, die Heizkreispumpe gegen eine neue sparsame elektronische zu tauschen, die Konsumenten sehr zeitnah beim Installateur anfragen. Demzufolge besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Hörfunk- und TV Marketing und dem Kaufverhalten. Die spannende Frage bleibt jedoch, wer für die Anpreisung der Haustechnik zuständig ist. Beim SUV und bei den Malediven ist die Sache eindeutig geregelt. Gruß U.Koch
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