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25.06.2022 09:32:40 |
Bullshit. Totgeburt. Was will ich mit einem 70 kWh Wärmespeicher?
Grüße Frank
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| | Zeit:
25.06.2022 10:38:26 |
Bullshit. Totgeburt. Das habe ich mir auch gedacht... Nur : corporate.evonik.de/de/heizen-mit-salzDie Europäische Union fördert das Projekt HEAT-INSYDE mit TU Eindhoven bis 2024 mit 7,7 Millionen € .. Dazu beteiligt sich Evonik als einer von zwölf internationalen Projektpartnern an HEAT-INSYDE
Gut möglich, dass der Salz Wärme Ansatz nach dem Verbraten von 7,7 Mio € zusammen mit ST in der Versenkung der EE Geschichte verschwindet & Gruss delta97 efahrer.chip.de/ salz-waermebatterie-statt-gascellcius.com/en/ |
| | Zeit:
25.06.2022 18:41:43 |
Gem Wiki liegen thermochemische Speicher bei 250 kWh / m3. de.wikipedia.org/ Thermochemischer_WärmespeicherDie Salz Wärme Variante könnte etwa so ähnlich sein. Pro Tag brauche ich im Winter (MFH) 250 kWh warm oder 45 kWh WP Strom. Also 250 kWh Salz Wärme reicht bei mir für einen Winter Tag & Gruss delta97 PS: Die Latentwärmespeicher sind in Vergessenheit geraten .. Allenfalls als Kühlung von Rechenzentren könnte man die Technologie reaktivieren: Aufladen am Tag und entladen in der Nacht & Gruss delta97 www.hslu.ch/.. latentwaermespeicher/ |
Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
25.06.2022 19:28:35 |
Weiß jetzt nicht ob es hier schon mal erwähnt wurde, aber Hochtemperaturwärmespeicher sind auch als Speicher für eher kürzere Speicherzeiten im Gespräch. Die Idee dahinter ist mit überschüssigem EE-Strom Salz zu verflüssigen und bei Bedarf über Dampfturbinen wieder zu verstromen. Der Wirkungsgrad dürfte natürlich unterirdisch sein, aber definitiv besser als gegen 'Gebühr' ins Ausland zu verramschen. Besticht imho auch dadurch, das bestehende Infrastruktur von Kohlekraftwerken genutzt werden könnte. Auch die Arbeitskräfte könnten vor Ort erhalten werden.
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| | Zeit:
25.06.2022 19:52:01 |
Moin carsten, es gibt keinen überschüssigen EE-Strom, der gegen Gebühr ins Ausland verkauft wird. Alle größeren EE-Anlagen müssen von Netzbetreiber abregelbar sein - und das macht der auch, wenn er den Strom nicht braucht. Wärmegeführte KWK und schlecht regelbare konventionelle Kraftwerke sorgen für negative Strompreise, sie passen immer weniger in das Stromnetz. Trotzdem kann es natürlich Sinn machen, den Strom bei niegrigem Preis zu speichern, vorzugsweise über variable Stromtarife beispielsweise in Wärmesenken (WP, Fernwärme), Kältesenken (Kühlhäuser, Tiefkühler), E-Autos. Ob danach noch was für andere Speicher übrig bleibt? Viele Grüße crink
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
25.06.2022 20:04:18 |
Ah, OK dachte auch überschüssiger EE-Strom würde bisweilen verramscht werden.
Dann streiche verramschen gegen abschalten :)
Klar ist die direkte Verwendung im smart-grit noch mal besser; aber bei einem weiteren Zubau von EE ist die zur Verfügung stehende Strommenge schon volatil. Und bevor abgeregelt wird sollte man Speichern, auch bei schlechtem Wirkungsgrad. Jeder Wirkungsgrad ist immer noch besser als abgeregelter EE-Strom.
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| | Zeit:
28.07.2022 21:25:34 |
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| | Zeit:
02.08.2022 11:48:25 |
Zitat von carsten_m  Ah, OK dachte auch überschüssiger EE-Strom würde bisweilen verramscht werden.
Dann streiche verramschen gegen abschalten :)
Klar ist die direkte Verwendung im smart-grit noch mal besser; aber bei einem weiteren Zubau von EE ist die zur Verfügung stehende Strommenge[...] Noch besser ist ein ordentlicher Netzausbau und den Strom einfach von da weg transportieren wo es gerade viel Strom gibt dort hin wo es aktuell zu wenig Strom gibt. (Siehe auch Traum von Buckminster Fuller)
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| | Zeit:
02.08.2022 11:56:46 |
Im Energiewende Thread hatte ich Sonntag Abend ein kurzes Video verlinkt, da ging es auch um den Netzausbau in Bayern. Da die keine Überlandleitungen wollten wurden 3 Jahre Planung verworfen und nun wird alles vergraben. Fertigstellung voraussichtlich um 2027/2028. Mit der ursprünglichen Planung wäre es wohl dieses Jahr in Betrieb gegangen….
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
02.08.2022 12:38:01 |
Zitat von HFrik  Noch besser ist ein ordentlicher Netzausbau und den Strom einfach von da weg transportieren wo es gerade viel Strom gibt dort hin wo es aktuell zu wenig Strom gibt. (Siehe auch Traum von Buckminster Fuller) Hmmm, nö. Der bestechende Vorteil von EE ist imho die die Möglichkeit Strom dezentral zu erzeugen; er sollte nur im Ausnahmefall weit 'transportiert' werden, das bringt unnötige Verluste.
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| | Zeit:
02.08.2022 12:54:16 |
Nö, mit den Verlusten beim Einspeichern in eine Batterie und wieder herausholen kann man den Strom um den halben Globus transportieren. Das wird oft massiv falsch eingeschätzt. Es ist viel billiger und verlustärmer die Schwankungen räumlich und nicht zeitlich auszugleichen, sehr kurzzeitige Schwankungen (->Netzdienstleistungen) mal ausgenommen.
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| | Zeit:
13.08.2022 20:06:21 |
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| | Zeit:
14.08.2022 21:46:14 |
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| | Zeit:
15.08.2022 09:28:10 |
CATL ist momentan ein Treiber auf dem Batteriesektor. Die waren letztes Jahr schon Weltmarktführer und expandieren extrem schnell. Es sind gleich mehrere sehr große Fabriken geplant. Auch technologisch passiert bei denen viel was richtig aufregend ist. Neueste Nachricht ist dass es einen Entwicklungssprung beim LFP Akku gibt. Mit einer neuen Chemie sollen da 20% mehr Kapazität kommen zu etwa gleichen Preisen. M3P ist das Kürzel dafür. Was genau dahinter steckt ist noch nicht klar aber soll schon in Produktion sein und Tesla wird ab Anfang 2023 damit beliefert. Der wird zunächst ins Model Y eingebaut. Gehe davon aus dass die Produktionskapazitäten rasant ausgebaut werden. LFP ist überhaupt eine wichtige Entwicklung. Kein Nickel, kein Kobalt, ganz bedeutendes Thema wegen der Verfügbarkeit, Preise und auch aus Imagegründen. Tesla war der erste westliche Hersteller der auf LFP gesetzt hat und seine Modelle mit geringerer Reichweite damit ausgestattet hat. Viele andere sind dem jetzt gefolgt. Die Entwicklung ist sehr erfreulich. Am Anfang vor knapp 3 Jahren hatte das Tesla Model 3 Standard Range einen LFP Akku mit 55 kWh. Letzten Herbst stieg das auf 60 kWh. Und der M3P der jetzt kommt soll im gleichen Bauraum 72 kWh haben. Das ist nicht mehr weit entfernt von den 82 kWh der Li-Ion Akkus die Tesla in die Longe Range Model 3 und Y verbaut. Und dann kommt natürlich noch der Natrium-Ionen-Akku auf den ich ganz heiß bin. Auch der wurde in 2021 für nächstes Jahr angekündigt. Wenn man den so weit entwickeln kann dass die Reichweiten gut sind ist die Rohstofffrage gelöst. Für stationäre Anwendungen sowieso. da spielt das Gewicht keine Rolle. Werde CATL weiter sehr aufmerksam verfolgen. Spannender Laden. Grüße Frank
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