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Schalldämpfer Marke Eigenbau
Verfasser:
Jojo_
Zeit: 16.12.2013 08:18:20
0
2008052
Hallo,

wir haben vor einem Monat unsere Lüftungsanlage in Betrieb genommen. Zur Zeit sind keinerlei Schalldämpfer verbaut, da ich rein Interessehalber gucken wollte, ob Schalldämpfer bei entsprechender Planung überhaupt nötig sind. Die nachträgliche Montage ist in weiser Voraussicht vorbereitet.

So ganz ohne Schalldämpfung kommen wir aber auch nicht aus.

Nun kam mir die Idee, Schalldämpfer nach dem Motto "alternde Jugend forscht" selbst zu bauen. Eigentlich müsste es dazu doch ausreichen, wenn man in ein Wickelfalzrohr eine dünne Matte Schaumstoff schiebt, so dass diese dann die Innenseite des Rohres bedeckt. Der Effekt müsste doch ähnlich zu einem Rohrschalldämpfer mit Mineralwolle o.ä. sein, oder irre ich mich?

Welchen Schaumstoff könnte man da nehmen?

Ich möchte hier noch kurz anmerken, dass dieses Thema nicht als Hilferuf eines Besitzers einer vermurksten Anlage ist. Man kann überal entsprecvhende Schalldämpfer einbauen, aber eine funktionierende Eigenbaulösung wäre soooo viel schöner ;-)

Grüße,

Jojo_

Verfasser:
Reggae
Zeit: 16.12.2013 09:50:06
0
2008100
Hallo JoJo,

schau mal hier bei Wiki
Da steht einiges dazu.
Wichtig ist natürlich die Querschnitte nicht zu klein zu machen ☺
Gruß Arne

Verfasser:
Jojo_
Zeit: 16.12.2013 10:04:35
0
2008104
Hallo,

also müsste es funktionieren, einen Schaumstoff mit nicht zu glatter Oberfläche in die Rohre zu schieben bzw. ein dickeres Rohr einzusetzen, damit der Innendurchmesser erhalten bleibt.

Hat sowas schonmal jemand probiert und erste Erfahrungen gesammelt?

Grüße,

Jojo_

Verfasser:
Heimfried
Zeit: 16.12.2013 10:59:59
0
2008128
Ich habe Schalldämpfer selbst gebaut, die ausgezeichnet funktionieren.
Gehäuse: quaderförmig, Material: Sperrholz (Brandschutzaspekte klären!)
schalldämmende Auskleidung: akustisch wirksamer Schaum von Illbruck (aus einer flexiblen Platte selbst zugeschnitten).
Der Akustikschaum ist sehr wichtig. Das Zeug ist relativ teuer aber ein normales Schaumgummi hat weitaus schlechtere Dämpfungseigenschaften.

Wenn du mehr wissen willst, sag es.

Gruß, Günter

Verfasser:
Jojo_
Zeit: 16.12.2013 12:34:47
0
2008158
Hallo Günter,

ja, ich will ;-)

Verfasser:
Heimfried
Zeit: 16.12.2013 14:16:01
0
2008210
Vorab: mein Rohrnetz besteht aus WFR (160, 125, 100, 80). Vor Zu- und Abluftöffnung des Gerätes sitzen zwei gekaufte, flexible Rohrschalldämpfer (RSD) 160er, 1 m lang. Deren Aufgabe ist es, vom Gerät erzeugte Geräusche vom Rohrnetz fernzuhalten.

Die Hauptaufgabe meiner Selbstbau-Schalldämpfer ist es, Telefonieschall zwischen den Räumen zu dämpfen. Sie sitzen alle auf dem Dachboden. Eine Telefonieschallübertragung gibt es nicht, auch bei völliger Stille im Haus ist nichts zu hören.

Als Drittes habe ich noch gekaufte Einschub-Telefonie-Schalldämpfer (ETS 100) an den Auslässen im EG, weil die nicht direkt an die SelbstbauSD angebunden werden konnten. Die ETS sind relativ billig und wirken gut. Ich brauche sie nicht, weil die anderen SD ihre Aufgabe nicht erfüllen würden, sondern, weil es sonst aus Geräuschen im jeweiligen Raum Resonanzen in der Rohrleitung gibt (blechernes Echo). Weil es für den 80er Rohrduchmesser keine Einschub-Schalldämpfer gab, gibt es im Haus einen einzigen Raum ohne ETS und ich kann ich in diesem Raum den Unterschied hören. Da es ein WC ist, spielt das aber keine Rolle.

Die SelbstbauSD liegen allesamt in 100er WFR (rund). Der für die durchströmende Luft freie Querschnitt ist quadratisch: 100 x 100. Querschnittsveränderungen wirken allein schon schalldämmend, ebenso Richtungsänderungen des Luftstroms. Bei den meisten SelbstbauSD habe ich Richtungsänderungen genutzt, natürlich nur da, wo ich eine räumlich ohnehin nötige Richtungsänderung aufnehmen konnte, damit ich nicht zusätzlichen Druckverlust erzeuge.

Zur Konstruktion des Gehäuses
Die Hölzer habe ich mir im Baumarkt genau zuschneiden lassen:
für die Stirnseiten 18 mm Siebdruckplatte, 2 Stück 180 x 180.
für die Längsseiten (Sperrholz oder Multiplexplatte 6 mm stark, ca. 660 mm lang) 2 Stück 192 breit, 2 Stück 180 breit
Die Lufteinführungen habe ich an den entsprechenden Stellen mit einer 100er Lochsäge vor dem Zusammenbau angebracht.
Fügen: Holzleim (bei mir Ponal wasserfest) auf die entsprechende Kantenfläche (Sägeschnitt) sorgfältig in richtiger Menge auftragen, schmale (180er) Längsseiten kantenbündig auflegen und mit dem Tacker annageln. Die Längsseiten stehen sich gegenüber. Jetzt der Boden, der natürlich ringsum aufliegt und verleimt wird. Hier muss der Tacker mit großer Genauigkeit und rechtwinklig aufgesetzt werden, weil sonst die Klammer schnell aus der nur 6 mm starken Wand heraussticht.
Den Deckel habe ich mit kleinen Schrauben befestigt, damit ich für Revision, Reinigung oder Austausch der Dämmkörper Zugang habe. Präzises Vorbohren ist nötig, sonst spleißt das Sperrholz.

Innenleben
Den Akustikschaum habe ich als Platte (40 mm stark) gekauft, er ist leicht, flexibel aber von einer gewissen Steifheit, was für die Formbeständigkeit ja auch nötig ist. Die Plattenbreite war wohl 600 oder 625 mm; auf dieses Maß hin habe ich die Länge der Gehäuse gewählt. Dadurch hat man keinen Verschnitt; Plattenbreite ist Länge der Dämmstreifen und nur die jeweilige Breite des Streifens muss abgeschnitten werden.

Der Schaum lässt sich leicht mit einem scharfen Cuttermesser (lange, dünne Klinge) schneiden, einem Stahllineal entlang. Man muss ein bisschen üben, damit der Schnitt auch senkrecht steht. Bei seitlicher Einführung des Luftstroms habe ich auch die runden Öffnungen mit dem Messer ausgeschnitten.
Im einfachsten Fall (Eintritt und Austritt des Luftstroms über die Stirnseiten) bekommt der SD (in Montageposition) oben und unten einen Streifen Schaum 180 breit, dann drücke ich einen Streifen 100 breit nach hinten durch und setze vorsichtig einen zweiten 100er Streifen vorn so ein, dass das Gehäuse bündig "gefüllt" ist. Dann schraube ich den Deckel auf. Damit das Gehäude dicht hält, sollte der Schraubenabstand eher unter 10 cm liegen.

Für die Einbindung ins Netz habe ich meist einen WFR-Nippel mit Holzleim in das ausgesägte Rundloch geklebt. In Einzelfällen auch mal ein WFR-Stück mit 45°-Schnitt oder ein Stück Aluflex-Rohr. Die Verleimung sollte vor der Montage etwa einen Tag festwerden können.

Wenn du nicht eine gewisse Erfahrung mit Holzarbeiten und ein bisschen Fingerspitzengefühl dafür hast, empfehle ich dir sehr, ein stärkeres Sperrholz zu verwenden, damit du das Zeug nicht schimpfend in die Ecke wirfst. Die Maße müsstest du dann entsprechend anpassen.

Verfasser:
MichaGue
Zeit: 16.12.2013 17:03:26
0
2008270
Hallo Heimfried,

vielen Dank für die interessante Ausführung Deiner Lösung. Hast Du noch eine Typenbezeichnung und eine Bezugsquelle für den Akustikschaum von Illbruck?

Ich habe eine Lüftungsanlage von Zehnder mit einem OnFloor Luftverteilsystem (Flachkanäle Comfotube Flat 51, Wand-/Deckenauslässe CLRF). Leider hört man an den Auslässen strömungsgeräusche, auch bei geringster Stufe der Lüftungsanlage.

Bild: Wand-/Deckenauslass CLRF

Der Flache Teil wird auf das Kanalsystem gesteckt, der runde Teil kommt aus Wand bzw. Decke und wird auf Maß abgeschnitten. Auf die Öffnung wird dann ein Gitter gesteckt.

Bild: Abdeckgitter Luftauslass

Siehst Du eine Chance die Strömungsgeräusche zu minimieren, wenn man die Innenseiten des Rohrs an den Auslässen mit Deinem Akustikschaum von Illbruck auskleidet? Wie lang sollte die auszukleidende Fläche mindestens sein?

Vielen Dank.

Gruß Michael

Verfasser:
Jojo_
Zeit: 16.12.2013 17:27:40
0
2008282
Hallo Günter,

Deine Lösung mit dem Kasten ist sicherlich gut. Ich frage mich aber, ob man nicht einfacher mit einem Stück Wickelfalzrohr arbeiten kann. Das kauft man in einem größeren Durchmesser, damit mit eingeschobenem Schaumstoff der ursprüngliche Durchmesser erhalten bleibt. Die WFR-Verbinder gibt es auch mit Größenanpassung und der Innenumfang des Rohres ist leicht zu berechnen um den Schaumstoff entsprechend zuzuschneiden.

Eigentlich ist das nichts anderes als Deine gekauften Einschub-Schalldämpfer. Die finde ich mit einem Preis von etwa 25 EUR nämlich reichlich teuer.

Die gekauften Schalldämpfer sind ca. 25 cm lang. Die Akustikschäume kosten etwa 35 EUR bei den Maßen 120x60x5 cm. Für einen Schalldämpfer für ein 100er WFR würde man folgendes benötigen:

- 1/4 Platte Akustikschaum = 9 EUR
- 0,25 m WFR 200 mm = 1 EUR
- 2 Reduzierungen mit Lippendichtung 200/100 = 10 EUR

Unterm Strich sind das dann 20 EUR pro Schalldämpfer, mit dem großen Vorteil, dass der komplette Querschnitt des Rohres erhalten bleibt. Ich glaube nicht, dass Deine Eigenbau-Lösung signifikant günstiger ist.

Könnte man so eigentlich auch die großen Geräteschalldämpfer bauen?
- 1,5 Platten Akustikschaum = 52 EUR
- 1 m 300er WFR = 6 EUR
- 2 Reduzierungen 300er/200er = 18 EUR
macht 76 EUR für einen 1 m langen Schalldämpfer DN200 mit 50 mm Dämmstoffdicke. Handelsübliche Schalldämpfer kosten mit grob 150 EUR das doppelte.

Gruß,

Jojo_

Verfasser:
Jojo_
Zeit: 16.12.2013 17:30:21
0
2008284
Ach ja.... welchen Schaum hast Du eigentlich genommen und warum? Bei den Akustikschäumen gibt es eine nahezu unendliche Vielfalt.

Grüße,

Jojo_

Verfasser:
Heimfried
Zeit: 16.12.2013 18:07:07
0
2008297
@ Michael
@ jojo_

Das Material habe ich
hier
bezogen und es war – soweit ich das nach 3 Jahren noch nachvollziehen kann – wohl das im Link Gezeigte.

Verfasser:
Heimfried
Zeit: 16.12.2013 18:23:39
0
2008305
@ jojo_

Das mit dem Rohr habe ich auch überlegt, bin aber davon abgekommen.
Der Schaum ist steifer als das Material der ETS. Damit du einen Plattenabschnitt so "aufrollen" kannst, dass er den erforderlichen ringförmigen Querschnitt bekommt, musst du das Material quetschen, dehnen oder außen, axial in dichten Abständen einschneiden, damit es aufspreizen kann.

Ich habe angenommen, dass das zu Lasten der Dämmqualität geht und/oder zu Lasten der Formstabilität. Eine durch Quetschen verschlossene Pore verliert ebenso ihre akustische Wirkung, wie eine aufgeschnittene.

Mein Kastenansatz hat den Vorteil, dass ich nur simple Stücke zuschneide.

Ich halte es aber für möglich, dass meine Bedenken übertrieben waren und du mit der Rohrvariante ebenfalls gute Ergebnisse erzielst.

Die großen RSD wollte ich sowieso nicht selberbauen, weil ich aus räumlichen Gründen flexible eingesetzt habe, mit denen ich den Luftstrom um 90° umlenke. Das verbessert die Dämmwirkung. Einen gekrümmten Dämpfer zu bauen, war mir aber zu aufwendig.

Bei den großen SD ist die Formstablität noch wichtiger, wenn dir der Dämmstoff kollabiert, ist der Dämpfer hin.

Verfasser:
Heimfried
Zeit: 16.12.2013 18:59:01
0
2008317
Ergänzung:
Es gibt/gab einen Silikonkleber extra für das Dämmmaterial. Den habe ich damals auch bestellt, aber dann gar nicht verwendet.
Damit könnte man aber sicherlich die Formstabilität der Dämmstoffanordnung sichern.

Verfasser:
Tobias Claren
Zeit: 16.01.2019 20:56:41
0
2736234
Hallo.

Ist diese Art Aufbau eigentlich der Effektivste?
Denn z.B. der Auspuff eines Automobils ist ja meist noch etwas komplexer aufgebaut.
Scheinbar inkl. Reflektionen zur Minderung durch Phasengedrehten Schall.

Ich will (hoffentlich) starke Kühl-Abluft in der auch noch Abgase enthalten wären möglichst stark dämpfen.
Vergleichbar mit "Generator Sound Effects - 10 Hours" bei YouTube.
Ich habe Zweifel dass der Auspuff selbst viel am Gesamtlevel ausmacht.
Gartenschlauch durch Tür, Tür "zu", Rollo runter, machte nur sehr geringen gerade noch wahrnehmbaren "Unterschied".
Und Ich käme gerne direkt daneben auf 40-50dB. Allerdings mit Kasten drum, der auch den Auslass schafft.
Angedacht war/ist ein "interner" Schalldämpfer. Also eigentlich eine Erweiterung des Kasten, zwei weitere Wände, und die Luft muss einmal um eine 180°-Kurve.
Da der Auslass genau in der Mitte der Wand ist, kann er nicht den längsten Weg nehmen. Oder alternativ 180° auf beiden Seiten, und der Auslass dann wieder in der Mitte der äußeren Hülle.

Ich habe Reste 3,5cm folierten Akustikdämmschaumstoff auf Bitumenrückseite einer zerlegten größeren Kiste, die jemand für ein größeres Gerät baute. Die war eh nutzlos.
Besonders mit ihren großen ~15cm Löchern auf beiden Seiten mit lauten ~15cm-Lüftern (gemessen je 52W). Ob mit oder ohne war praktisch kein Unterschied ;-) . Mieser Selbstbau.
Für die kleine Kiste innen rundrum reicht das Zeug aber noch.
Aber für in den flachen Luftkanälen eher nicht. Allerdings habe Ich Unmengen lockere Mineralwolle, und auch noch eine feste 6cm-Mineralwolle-Platte.

Beim Prinzip Telefonie-Schalldämpfer kommt es also nur auf die Dicke des umgebenden Materials an?
Ich dachte auch noch daran zu einer Mineralwolle-Dämmung (fest) in diesem eigentlich freien Weg feste Mineralwolleklötze Schachbrettmusterartig in den Luftweg zu setzen.

Lockere Mineralwolle könnte man irgendwie fixieren, und mit etwas Abstand eine Folie darüber machen. Falls das was bringt. Als "Plattenschwinger".


Der Luft/Abgas-Auslass (das "Fenster") hat ca. 12x12cm. Theoretisch kann man da aber auch eine kleinere Öffnung in der Kisten-(Innen)-Wand machen. Die im Gerät ist auch relativ willkürlich, Lüfterauslass und Auspuff ist grob auf einer Fläche von 7x7cm, aber auch 5x5cm um den Auspuff wären möglich. Die Kühl-Abluft wird eh seitlich an den Auspuff geblasen, und nicht exakt durch das 12x12cm-Gitter.
Effektiver wäre es innerhalb des Gerätes Wege zu verschließen, die die Abluft wieder zurück strömen lassen können. Wenn nur noch das ~5x5cm-Loch um den Auspuff frei wäre, muss die Abluft da durch. Das Abluftloch des seitlich in Richtung des Auspuff blasenden Radiallüfter ist auch nicht größer.

Verfasser:
vscope
Zeit: 23.01.2019 16:54:42
0
2739814
Man kann auch einfach ein bestehendes Rohr perforieren.
Viele kleine Löcher rein bohren.
Danach mit Akustikschaumstoff außen verkleiden (in der Abluft kann man auch einfach Mineralwolle verwenden) und dann außen einen Plastiksack/Plane drüber und mit Klebeband abdichten. Fertig. Dicke des Dämmmaterials sollte ca. 5cm sein.

Verfasser:
Tobias Claren
Zeit: 30.01.2019 18:48:52
0
2743679
Ist dieses Platten-Mineralfaser-Material eigentlich genau so gut geeignet wie das Lockere? Und sollte das lockere absolut locker sein, oder gestopft?

Ich denke da am Ausgang ja erst mal an flache Luftkanäle, und da wäre das Plattenmaterial gut geeignet, um es an die Innenwände, und zwischen die Platten (die Ränder) zu machen. Außerdem noch "Streben" dieses Material durch die es wie bei Kulissenschalldämpfern strömt.
Evtl. auch sternförmig in alle Richtungen (weil Auslass in der Mitte), und an den Rändern 180°-Kurven. Dann wieder Sternförmig zur Mitte, und Auslass dort. Oder ein erneuter Weg dieser Art.
Ich habe nur eine alte Platte (aber massig das lockere Zeug), und die hat schon 6cm Dicke. Will Ich mehr, müsste Ich die halbieren. Dann wären es nur noch 3cm.

Allerdings sind 6cm (oder 5cm) pro Seite (OK, die Erste nach innen zur Kiste ist evtl. verzichtbar) auch eine Menge was die Dicke angeht, die die Breite erhöht.


Hier ein Beispiel für die innere Kiste:

Das sind schon 45cm Breite. Und praktisch wären max. 60cm (auf dem Dreirad zwischen die Schutzbleche).

Verfasser:
Thorfinn Hansen
Zeit: 31.01.2019 13:17:59
0
2744008
Zitat von Jojo_ Beitrag anzeigen
Ach ja.... welchen Schaum hast Du eigentlich genommen und warum? Bei den Akustikschäumen gibt es eine nahezu unendliche Vielfalt.


Jeder Schaum hat einen anderen Dämpfungsgrad über das Oktavband.

Welche Frequenzen sind wichtig zu dämpfen?
Aus dem Datenblatt des Ventilators kannst du die Schallemissionen an die Druckseite über das Oktavband entnehmen (oder halt messen). Danach kannst du den Schaum wählen.

Schäume haben gegenüber verklebten Mineralfasern den Nachteil, dass sie altern, abgasen und brennen können.
Im EFH ist letzeres egal, die Hütte darf ja komplett abfackeln, wenn alle draussen sind.

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