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Foren
Temperierung Kellerdecke
Verfasser:
fbhtemp
Zeit: 18.12.2013 10:32:27
0
2009110
Hallo,

ich will demnächst in unserem Haus die Kellerdecke dämmen (oben Wohn-/Essbereich + Küche, unten Waschküche/Kellerräume teilweise in der Erde).

Der Deckenaufbau (Bj. 1980) ist wie folgt: Fließen, Estrich (ca. 50mm), Sand (ca. 5mm), Betondecke (200mm), Putz (ca. 10mm). U-Wert ca. 2,8 W/m²K. Da die Raumhöhe sehr großzügig ist, hatte ich an 2x 80mm EPS gedacht.

Nun aber zu meiner Frage:
In dem Zusammenhang überlege ich eine Temperierung des Fussbodens über eine nachträgliche Bauteilaktivierung der Decke von unten zu erreichen. Ich stelle mir das etwa so vor:

Bauteil bei U-Wert.net

Ist bei diesem Aufbau wirklich eine Heizleistung von 38 W/m² bei Wassertemperatur von 30° möglich? Ich kann das fast nicht glauben, vor allem wenn die Heizungsrohre nur über Luft angebunden sind...

Vielleicht gibt es ja jemand der mit so etwas schon Erfahrung hat.

Gruß,
sklrep

Verfasser:
sklrep
Zeit: 21.12.2013 12:43:56
0
2010680
Hat keiner Erfahrung mit sowas? Evtl. können die Wärmepumpen-Experten der Graben-Fraktion ja was dazu sagen, hier geht es ja auch um Wärmeströme...

Ich frage mich vor allem, ob der Unterschied zwischen Anbindung der Rohre über Luft (EPS kommt auf eine Lattung) oder alternativ Putz wirklich so gering wie vom U-Wert Rechner vorhergesagt ist und ob die Heizleistung bei 30°C Wassertemperatur ungefähr passt (38 W/m^2).

Das das ganze extrem Träge wird ist mir natürlich klar. Es soll auch wie gesagt nur eine Temperierung werden, den restlichen Wärmebedarf decken die Heizkörper.

Gruß,
sklrep

Verfasser:
isesari
Zeit: 24.01.2014 23:22:08
0
2030136
schau mal hier:
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/139697/Reihenhaus-Sanierung-mit-Kuehlhauspaneelen-und-Fassadenheizung

hier ist an der aussenwand auf der aussenseite eine wandheizung angebracht worden die anschliessend mit 22cm kühlhauspaneelen abdeckt wurde. das entspricht deinem aufbau, nur halt aussenwand und keine kellerdecke, gemeinsam ist bei euch dass die rohrleitungen im zwischenraum von luft umgeben sind (keine wärmeleitbleche wie sie sonst gerne im trockenbau benutzt werden!)

es scheint demnach zu funktionieren (wegen der grossen masse )

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 25.01.2014 00:23:37
0
2030160
Hallo,

der U- Wert nach "oben" ist ja um ein vielfaches schlechter als nach "unten".
Hrundsätzlich wird das funktionieren.
Du musst halt versuchen einen möglichst guten Wärmeübergang der Heizungsrohre zum Beton/Putz unter der Decke hinzubekommen.
Ich würde versuchen die Rohre mit Krampen o.ä. an der Decke zu befestigen und mit Baukleber Kontakt für die Wärmeübertagung herzustellen.
Wenn der Kleber trocken ist, nicht 2 x 80 mm, sondern nur einmal 120 mm (WLG 035?) auf und zwischen die Rohre zu kleben.
Bohren mit Fassadendübel fällt wohl aus...

Ebenso wird das System seeeehr träge (viel Masse) auf Vorlauftemperaturönderungen reagieren.
12 Stunden sind da gar nichts. Nachtabsenkung oder Abschaltung dürfte wenig bringen.

Grüße
Motzi1968

Verfasser:
winni 2
Zeit: 25.01.2014 01:07:55
0
2030170
Wie sind die Aussenwände beschaffen?

Die Einbindung der Betonkellerdecke in die Aussenwand
könnte eine üble Wärmebrücke darstellen.
Hier wäre vielleicht zumindest eine Sockeldämmung
aussen sinnvoll.

Kellerinnenwände sollte man auch vielleicht 50-60 cm
von oben nach unten dämmen.

Die höhere Temperatur der Betonplatte durch Beheizung,
bedeutet natürlich auch höhere Wärmebrückeneffekte
gegenüber der jetzigen Situation.

Grüsse

winni

Verfasser:
Jojo_
Zeit: 25.01.2014 08:46:33
0
2030207
Hallo,

ich würde vermuten dass ein vollflächiges Einputzen der Rohre und anschließendes Aufkleben der Dämmung am besten wäre.

Ob das ganze dann aber tatsächlich zu einer Energieersparnis führt?

Ohne Heizrohre hat man die Temperaturverluste von 20°C RT gegen den Keller. Mit Heizrohren hat man den Temperaturverlust von 30°C in der Heizebene gegen den Keller. das ist das gleiche Thema wie bei Wandheizungen an Außenwänden.

Grüße,

Jojo_

Verfasser:
sklrep
Zeit: 26.01.2014 00:52:55
0
2030731
In diesem Bereich steht der Keller nicht im Erdreich. Allerdings wird die Platte sicher bis außen durchgehen und hier eine Wärmebrücke bilden. Ich will versuchen dem durch einen deutlichen Abstand der "Heizung" zur Außenwand entgegen zu wirken. Außerdem hatte ich gedacht das Rohr schneckenförmig von Innen nach Außen zu verlegen (Vor-/Rücklauf nicht nebeneinander wie bei FBH üblich) und somit Innen deutlich mehr Wärme einzubringen als Außen.

Wenn irgendwann mal Außen eine Dämmung drauf kommt hat das Thema sich allerdings eh erledigt. Die Aktion ist auch erstmal eher ein Experiment und ich will die Gelegenheit nutzen, da ich eh an der Betondecke dämme.

Um den Wärmeübergang zur Decke zu verbessern plane ich z.Z. etwas Kalk-Zement Mörtel/Putz auf zu bringen (muss ja glücklicherweise nicht schön aussehen unter der Dämmung).

Wenn es erste Vorschritte gibt, mache ich mal ein paar Bilder.

Gruß,

lrep

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 26.01.2014 02:01:41
0
2030744
Hallo Skirep,

die Wärmeleitfähigkeit von Betonfecken mit 1 oder 2 % Armierung ist nicht zu unterschätzen.
Auch wenn "mittig" die Heizleistung in die Decke höher ist.... wieviel davon landet im Wohnraum und wieviel am Sockel?
Die Sockeldämmung würde ich zeitnah auf jeden Fall mit einplanen, ebenso die von winni bemerkten Dämmplatten sn den Kellerwänden.

Die Wärme, ohne große Wärmebrücken, wird wohl auch etwas die Wände (Innen und Außen) hochwandern.
Außen > etwas mehr Verluste
Aber insgesamt eine großflächige Bauteilaktivierung, die für Behaglichkeit sorgen wird.
22°C am Boden und etwas weniger in den ersten cm der Wände wird ggü. vorher einen spürbaren effekt geben.

Grüße
Motzi1968

Verfasser:
sklrep
Zeit: 03.02.2014 22:37:41
0
2036668
Mittlerweile gibt es erste Fortschritte zu zeigen:


Leider arbeitet die Schwerkraft an der Decke gegen einen und das Rohr war sehr störrisch. Aber so langsam läuft es :) Auf dem Bild sind noch ein paar provisorische Latten/Abstandshalter zu sehen, wenn es fertig ist sieht es hoffentlich noch etwas aufgeräumter aus. Nach der Lattung will ich dann noch etwas Kalk-Zement-Putz aufbringen, bin mal gespannt wie das an der Decke klappt...

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 03.02.2014 23:16:18
1
2036694
Von mir: Beide Daumen hoch ... wenn ich daran denke wie störrisch die PE-Rohre beim verlegen auf dem Boden waren
Wohnen.jpg" alt="" style="max-width: 570px;" />
... Respekt ... weiter so und sehr gern auch Erfahrungsberichte hier posten :-)

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 03.02.2014 23:54:02
0
2036706
Geilgeilgeil!

Nun wirklich alles gut "einkleben" um für einen guten Wäremeübergang zu sorgen.
Bei mir wars die Wand im Trockenbau, da kamen Omega-Wärmeleitbleche zum Einsatz als besseren Wärmeübergang zu den Gipskartonplatten.




und (fast) fertig:



Mach Dir noch Gedanken über Vor- und Rücklauf.
Es sieht nicht danach aus, als wenn eine Schnecke bis zur Mitte und dann die zweite Schnecke wieder von innen raus gelegt worden ist.

Bei meiner Kellerdeckendämmung habe ich billigen Baumarktkleber mit sechs- Klecks - Taktik verbaut.
Bombenfest ohne Dübel.
Das sind so 60mm 1.000x500 mm Kassetten mit Nut und Feder die Sichtbar an den Kanten eine Phase haben.
Sieht sogar richtig gut aus, zumal die auch teilweise an den Wänden kleben (beheizte Räume auf der anderen Seite).
Die Lampen hängen nun an der Wand (Aufputzverkabelung).


@lowenergy,

was macht Dein Kellerschacht-Löcher-Erdsonden-SWWP-Projekt?


Grüße
Motzi1968

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 04.02.2014 00:27:04
0
2036720
@ Motzi1968:
Bei der A...kälte bleiben die Kellerfenster zu :-)
... und ich bin z.Z. aber auch mehr auf dem Massivabsorbertrip ... mein Hauptproblem ist, ich Feigling trau mich nicht selbst an die Kältetechnik ... habe zwar die Erfahrungen aus dem Kfz-Klima-Bereich .... aber ... na vielleicht probier ich es ja doch noch ... dann wäre alles möglich! DV/DK, Luft-Sole, und, und, und, und ...... :-)

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 04.02.2014 07:03:51
0
2036740
Wie sicher ist das mit der Dicke der Sandschicht? Ist da ganz bestimmt nicht eine Schicht Mineralwolle o.ä. als Schallschutz?
Mit welcher Temperaturspreizung wird diese Heizung betrieben?
Welches Heizsystem mit welchen Heizwassertemperaturen im Auslegungsfall?
Wie viele Rohrmeter welchen Durchmessers auf welcher Fläche?

Würde auf jeden Fall einen guten Kontakt zwischen Rohr und Decke herstellen, dabei ist es von untergeordneter Bedeutung, was man da nimmt - alles besser als Luft.

Grüße
Frank

Verfasser:
Jojo_
Zeit: 04.02.2014 07:50:35
0
2036753
Hallo,

zu den störrischen Rohren habe ich eine Frage. Wir haben bei uns Alu-Verbundrohre verbaut. Die musste man zwar ordentlich abrollen und auch sonst teils stark davon überzeugen eine andere Form als aufgerollt anzunehmen, aber wenn die einmal zurechtgebogen waren blieben sie das auch.

Die reinen PEX- oder Mehrschichtrohre hingegen kann man abrollen wie einen Gartenschlauch, kann die auch mal irgendwo durchfädeln, aber man kann sie nicht in eine dauerhafte Form biegen.

Was ist denn nun tatsächlich einfacher und praktischer beim Verlegen einer Flächenheizung, egal ob FBH, BKA, WH etc.?

Grüße,

Jojo_

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 04.02.2014 08:01:04
0
2036756
Zitat von Jojo_
Was ist denn nun tatsächlich einfacher und praktischer beim Verlegen einer Flächenheizung, egal ob FBH, BKA, WH etc.?

Ich persönlich denke mit Kapillarrohrmatten gehts ganz gut ... :-)

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 04.02.2014 09:13:52
0
2036784
Kapillarrohrmatten sind super, aber teuer. Wenn ich schaue was ein Erdkollektor mit Matten kostet - ein Vielfaches dessen, was ich bei gleicher Leistung für ein Rohrsystem bezahle.

Welches Rohrsystem besser ist kommt drauf an. Wenn man Halteclips verwendet darf das Rohr ruhig störrisch sein.

Grüße
Frank

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 04.02.2014 13:19:18
0
2036907
Zitat von Motzi1968 Beitrag anzeigen


Nun wirklich alles gut "einkleben" um für einen guten Wäremeübergang zu sorgen.


Vorher noch Haftgrund drauf!

Grüße
Motzi1968

Verfasser:
sklrep
Zeit: 04.02.2014 23:00:55
0
2037311
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Wie sicher ist das mit der Dicke der Sandschicht?

Zu 95%, die Schicht ist eher dünner. Habe den Estrich im Erdgeschoss im Zuge der Badsanierung untersuchen können.
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Ist da ganz bestimmt nicht eine Schicht Mineralwolle o.ä. als Schallschutz?

Nein (Schallschutz bei Geräuchen auf den Fließen oben ist auch miserabel).
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen

Mit welcher Temperaturspreizung wird diese Heizung betrieben?

Ich strebe 3-5°C Spreizung an (WP).
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen

Welches Heizsystem mit welchen Heizwassertemperaturen im Auslegungsfall?

Diese Heizung wird parallel zur Ölheizung (mit Heizkörpern) betrieben, ich hoffe mit 35°C Vorlauf auf ca. 50W/qm Heizleistung zu kommen. Sie soll hauptsächlich über 0°C Außentemperatur aktiv sein (umgebaute Inverter Split-Klima + PV, Heizleistung ca. 1-4kW).
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen

Wie viele Rohrmeter welchen Durchmessers auf welcher Fläche?

3 Heizkreise mit ca. 2x70m und 1x30m, Fläche ca. 20qm. Rohr 17mm Durchmesser (2mm Wandstärke). Falls alles gut läuft soll das ganze mittelfristig um weitere ca. 15qm erweitert werden.

Vielen Dank schon mal für Eure Tipps. Der Tiefengrund steht schon bereit, ich hoffe das klappt mit dem Kalk-Zement-Putz/Mörtel halbwegs...

Gruß,
sklrep

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 04.02.2014 23:44:46
0
2037338
Hallo,

gibts keine Möglichkeit 3x60 m und später die 15 m2 zusätzlich auch mit 2x60 (alles nur Beispiele) zu machen.
Wenn alle Kreise gleich lang sind läufts hydraulisch "automatisch" gut.

Wir haben 2x90 (für 22 m2 WH) und ich würde nur zusätzlich 1 x oder 2x 90 zusätzlich machen.
10 Meter zu viel kann ich immer abschneiden, bzw. bekomme irgendwo an eine Wand oder Decke 10 Meter zuviel "reingewickelt".

Grüße
Motzi1868

Verfasser:
sklrep
Zeit: 17.03.2014 19:32:10
0
2057341
Nachdem das Projekt bisher sehr gut gelaufen ist (umgebaute Split-Klima läuft sehr gut), musste ich heute einen Rückschlag hinnehmen: Das einputzen der Rohre mit Kalk-Zement-Mörtel ist leider fehlgeschlagen. Die Haftung auf den Rohren und der Decke ist selbst mit Putz-Grund zu schlecht. Der Mörtel kommt immer wieder von der Decke. Zunächst hatte ich den Fehler gemacht, den Putz mit zu wenig Wasser anzurühren. Ein flüssigere Mischung ging dann zwar besser, aber es reicht einfach nicht. Ich vermute der Anstrich der Decke ist das größte Problem.

Jetzt brauche ich mal Eure Hilfe: Welchen Putz oder Grundierung könnte Abhilfe schaffen? Ich hatte den Mörtel ausgesucht, da er sehr gut Wärme leitet und günstig zu beziehen ist. Ich würde jetzt ein Produkt auf Gips Basis testen. Aber vielleicht habt Ihr ja noch eine bessere Idee?

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 17.03.2014 19:42:28
0
2057345
Du mußt hier sowieso von unten dämmen, willst ja nicht den Keller heizen. Würde da Verbundplatten nehmen, Rigips mit 4cm Styropor. Da packst du ordentlich Kleber oder Mörtel drauf, um die Rohr zu ummanteln. Befestigen würde ich die mit Tellerdübeln, wie man sie für Aussendämmung nimmt.

Grüße
Frank

Verfasser:
Jojo_
Zeit: 17.03.2014 20:10:24
0
2057361
Hier kann ich vom einzigen Problem unseres Neubaus berichten. Kalk-Zementmörtel funktioniert auf Beton etc. nicht mit einem streichbaren Haftgrund. Es muss ein Haftmörtel verwendet werden.

Bei uns wurde nach Anraten des Putzers ein Grundierung aufgetragen, welche laut Hersteller für alle Putzarten auf Beton geeignet ist. Der Putz kam dann drauf, schon nach einem Tag gab es Hohlstellen, die dann so groß wurden, dass man den Putz mit einer Hand runterreißen konnte. Putzer, Putz-Hersteller, Haftgrundhersteller und Baustoffhändler waren vor Ort um sich zu überlegen, wer den Bock geschossen hat. Unterm Strich konnte das nicht nachgewiesen werden. Laut Merkblatt des Putzerhandwerks oder wie sich das nennt ist es ganz klar vorgegeben, dass Kalk-Zement-Putz mit Grundierung nicht funktioniert. Der Baustoffhändler hätte mir das Zeugs gar nicht verkaufen dürfen, nur konnte ich leider nicht nachweisen, dass ich explizit nach einer Grundierung unter Kalk-Zement gefragt habe. Dann gab es einen vergleich: Jojo_ hat die Drecksarbeit, den Putz runterzuholen, der Baustoffhändler hat die Grundierung erstattet und ein Schleifgerät zum Runterschleifen für Jojo gestellt, der Putz-Hersteller hat den neuen Putz gestellt und der Putzer hat ihn draufgemacht. Dessen Gewerk war nämlich auch nicht so ganz OK, denn er hätte auf dem Untergrund gar nicht putzen dürfen.

Ich habe geflucht und gejammert, aber unterm Strich sind wir dann doch ohne Gerichtsprozess durch. Dadrauf hatte nämlich keiner der beteiligten Lust und alle haben sich einen Ruck gegeben.

Grüße,

Jojo_

Verfasser:
sklrep
Zeit: 17.03.2014 21:33:38
0
2057407
Vielen Dank für Eure Vorschläge/Erfahrungsberichte.

Frank, soetwas habe ich auch schon überlegt. Der Aufbau ist im Moment: 17mm Rohr, mit Haltern ca. 25mm. Als Traglattung für die Dämmplatten darunter habe ich bereits 60x40mm Latten mit 22mm Latten als Abstandshaltern unter den Rohren montiert. Daher ist der Zwischenraum hier gut 6cm. Das ist natürlich zu viel um Platten + Putz von unten zu montieren. Ich könnte aber zwischen die Latten gehen. Das stelle ich mir aber trotzdem ziemlich schwierig vor, der Putz ist schon sehr schwer selbst bei 22mm Dicke. Da müsste ich schon umständlich mit relativ kleinen Platten arbeiten.

Ich hoffe daher immer noch eine Lösung mit Putz zu finden. Es muss ja nicht schön aussehen, nur sollte der Wärmeübergang halbwegs gut sein. Daher habe ich bisher Gipsputz nicht vorgesehen. Wenn der sich aber gut verarbeiten lässt, würde ich die Lösung z.Z. favorisieren.

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 18.03.2014 00:20:46
0
2057480
Hallo,

ich kann das, was ich gemacht habe nicht unbedingt weiterempfehlen, hält aber bei mir seit Jahren.

Kellerdecke ist geschalt worden, sieht man an den Brettabdrücken.
Danach hat die jemand geweisst, oder gekalkt (keine Ahnung, ist ja ein altes Haus).

Decke nur gut abgefegt.
Stinknormalen billigen Baukleber angerührt und die 60mm Dämmplatten mit Nut und Feder im Verbundsystem (50 cm Versatz bei 100 mm Platten) an die Decke geklebt.
Sechs dicke Kleberkleckse auf die Platte und kräftig gehen die Decke gedrückt.
Die Kleckse ca. ebenfalls min. 6 cm in der Spitzte hoch und 10-15 cm im Durchmesser, da geht ganz schön Kleber bei drauf, musste ich sogar nachkaufen....

Eigentlich wollte ich auch noch "tellertübeln" nachdem aber meine Testplatte nach Klebertrocknung (3 Tage?) beim Versuch diese wieder runterzureissen in drei Teile zerbrochen ist, habe ich mir die Dübel gespart.

Wenn ich mir nun vorstelle, darunter wären 16er Rohre mit Klemmschinen (keine "Latten"!), bräuchte ich eventuell dickere und/oder mehr Kleberkleckse, würde aber "gefühlt" behaupten, die Platten würden trotzdem halten.

Würde dann VA 10 oder 15 machen und versuchen die Rohre so dicht wie möglich an die Decke zu bringen (bestimmt nicht einfach).
Dass einige Teile der Rohre dann nicht vom Kleber umschlossen sind, würde ich akzeptieren.

Hmmm...


Grüße
Motzi1968

Verfasser:
sklrep
Zeit: 18.03.2014 07:40:42
0
2057513
Mit dem Baukleber hört sich gut an! Die Wärmeleitfähigkeit von dem Kleber ist mit ca. 0,8W/(m*k) überaschend gut und teuer ist der ja auch nicht. Wenn die Rohre nicht immer 100% eingedeckt sind ist das auch nicht so tragisch. Ich werde das in Kombination mit XPS-Platten testen. Die sollten gut zwischen die Latten passen und ich hätte noch eine bessere Dämmwirkung...

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Temperierung Kellerdecke
Verfasser:
sklrep
Zeit: 18.03.2014 07:40:42
0
2057513
Mit dem Baukleber hört sich gut an! Die Wärmeleitfähigkeit von dem Kleber ist mit ca. 0,8W/(m*k) überaschend gut und teuer ist der ja auch nicht. Wenn die Rohre nicht immer 100% eingedeckt sind ist das auch nicht so tragisch. Ich werde das in Kombination mit XPS-Platten testen. Die sollten gut zwischen die Latten passen und ich hätte noch eine bessere Dämmwirkung...
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