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Vorlauftemperatur bei Schwimbadheizung?
Verfasser:
bholmer
Zeit: 20.03.2014 23:26:58
0
2058774
Hallo,
ich habe im Garten ein ca. 40 Jahre altes Schwimmbad. Dieses wird geheizt durch 3 parallelgeschaltete in einer Aussparung im Becken verlaufende Kupferrohre, die als eigener ungeregelter Heizkreis mit der Gasheizung des Hauses verbunden sind (quasi als Tauchsieder).
Ich habe im letzten Monat eine Brennwertheizung bekommen und überlege mir, wie ich das Bad am effektivsten heizen kann. Meine alte Heizung hatte nur die Einstellmöglichkeit der Kesseltemperatur.
Die neue Brennwertheizung habe ich extra für das Schwimmbad mit 42 kW überdimensionieren lassen.

Meine Frage an das Forum zum Verständnis des effektivsten Energietransports:

Die Rücklauftemperatur der Heizschlange entspricht immer etwa der Wassertemperatur.

Bei Test im Frühling (Wassertemperatur 14 Grad)
erreiche ich in Stellung 1 (ungeregelt) der Umwälzpumpe eine Vorlauftemperatur von ca. 58 Grad, bei Stellung 3 (ungeregelt) erreiche ich eine Vorlauftemperatur von ca. 44 Grad, jeweils bei voller Leistung des Brenners. (Die "Heizkurve" wurde so eingestellt, dass die Zielvorlauftemperatur über 70 Grad liegt).

Eine geregelte Betriebsart der Pumpe (Grundfoss Alpha2L) dürfte wohl nicht sinnvoll sein, da der Rohrwiderstand ja immer identisch ist.

Die Leistung die in den Heizkreis reingeht ist immer die selbe.
Ich denke mir, dass der Verlust auf dem Weg ins Schwimmbad am geringsten ist bei niedriger Vorlauftemperatur. Da die Rücklauftemperatur der Wassertemperatur entspricht, gebe ich unabhängig von der Energietransportgeschwindigkeit sämtliche Energie des Brenners auf dem Weg ab.
Mache ich da einen Denkfehler?

Welche Umwälzgeschwindigkeit bzw. Vorlauftemperatur ist für diesen
Zweck wohl am effektivsten?

Verfasser:
diggerbarnes
Zeit: 21.03.2014 02:16:16
0
2058791
Ich stimme Dir zu, geringe VL Temp. (hohe Pumpenleistung) veringert Energieverluste auf dem Weg zum Pool.
Die Energie für die Pumpe ist bedeutend höher, aber ist wahrscheinlich nicht so gravierend wie die höheren Verluste durch die heissen Rohre.

Btw...mal über Solarthermie nachgedacht ?
...gerade im Sommer macht das in Deinem Fall mehr als Sinn !

Viele Grüsse
chris

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 21.03.2014 07:04:55
0
2058800
Hätte Hätte Hätte :-D

Ich hätte mir die Ausführung so gut überlegt. Poolmodul habe ich noch nicht gesehen.

Meine Version wäre gewesen:
-Therme fürs Haus
-Therme für den Pool

letztere dann mit normalem Raumfühler. Der Fühler läßt sich im Elektronikkatalog auch wasserfest kaufen und dann gehts ab:

Raumeinfluss hochdrehen
Raumsoll auf 30 Grad Badetemp

Schwups fährt die Therme mit MaxLeistung bis die Wassertemp 30 Grad erreicht.


Wobei die Frage ist wie viel Leistung so ein Pool braucht und von wann bis wann er betrieben wird. Nur im Sommer wäre die Hausheitzung nämlich eh über :-D
untersützt von Solar wäre ggf kein Upgrade der Haustherme nötig gewesen.

Hätte Hätte Hätte :-D

Ich wünsch dir viel Glück dass deine Therme nicht ins Stottern gerät

Verfasser:
schorschi2
Zeit: 21.03.2014 09:00:58
0
2058837
Hi

Zitat von bholmer Beitrag anzeigen
Die neue Brennwertheizung habe ich extra für das Schwimmbad mit 42 kW überdimensionieren lassen.[...]



Hoffentlich können die wenigen cm² Oberfläche der Cu-Rohre auch die 42 kW auf das Poolwasser übertragen.

Wenn Du jetzt wie schon richtig erkannt die VL-Temp zur besseren Nutzung des Brennwerteffekts (und die Transportverluste) durch einen hohen Volumenstrom niedrig halten möchtest muß um die 42 kW übertragen zu können ein richtig großer Volumenstrom her und die Oberfläche der Cu-Rohre auch recht groß sein. Sicher >3m².

Wie viel ist die Therme denn überdimmensioniert? 30% ; 50% ?

Ich denke das ist ein Schuß der nach hinten raus geht.

schorschi

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 21.03.2014 12:12:38
0
2058924
Hallo B

wenn ich dich richtig verstehe ist der WT ( die Rohre im Becken) so groß, dass du bei 14°C Beckentemp die 42 kW problemlos in das Becken bringst. Der Rücklauf liegt dann bei etwas über 14°C.

Welche Umwälzgeschwindigkeit bzw. Vorlauftemperatur ist für diesen
Zweck wohl am effektivsten?


Wie soll man da eine Antwort finden.
Über welche Pumpenleistung spechen wir ST 1 50W und St 3 1.000 W?

Länge der Rohrleitungen 2 m oder 1.000m? Wie sind die Leitungen isoliert.

Rein aus dem Bauch sage ich große Pumpenleistung und niedriger Vorlauf ist das Optimuml.

Wie wäre es denn mit ein paar Messwerten, Vorlauf an der Heizung und Vorlauf kurz vor dem Becken. Rücklauf kurz nach dem Becken und Rücklauf vor der Heizung.



MfG
uwe

Verfasser:
Reggae
Zeit: 21.03.2014 13:12:56
0
2058954
Niedriger Vorlauf schon allein wegen des Brennwertnutzens.
Stranggeschwindigkeit bei 1,0 m/s
Die logischerweise in Abhängigkeit der Leitung.

Gruß Arne

Verfasser:
bholmer
Zeit: 22.03.2014 16:49:32
0
2059225
Vielen Dank für die Anregungen.

Über Solarthermie habe ich nachgedacht. Ich habe allerdings ein Haus, wo die Dachschrägen nach OS/West gehen. Daher bin ich bei der Heizungsrenovierung davon abgekommen.

Zu den Kommentaren:

Mein Heizungsbauer meinte, dass im Prinzip 20 kW für das Einfamilienhaus ausreichen würden.
In den letzten Jahren wurden so gut wie alle alten Radiatoren ausgetauscht, so dass jetzt nur noch von einem alten Brötjekessel mit Öl/Gas-Kombibrenner umgerüstet wurde. Der lieferte 40 kW.
Die alte Heizungsanlage war seit 1980 mit der Schwimmbadheizung so in Betrieb. Die Wäretauscherrohre, die im Schwimmbad liegen sind insgesamt 72 Meter 28 mm Kupferrohr (3 Rohre parallel, Becken 8x4 Meter Innenmaß).
Demnach müsste daer Umfang 0,088 m sein, also insgesamt ca, 6,33 Quadratmeter Kupferoberfläche zum Austausch.

Sie arbeiten dort störungsfrei seit 1972.
Die Zuleitung zum Schwimmbad im Garten sind ca. 15 Meter. Bisher waren die Rohre nicht isoliert, ich habe jetzt allerdings den Vorlauf bis zum Eintauchen ins Erdreich im Keller komplett isoliert.

Der Pool hat etwa 45 Kubikmeter
Mit der alten Heizung brauchte ich ca. 1 Stunde für 1 Grad Wassertemperaturerhöhung ganz grob.

Wir haben uns dann bei der Heizungsrenovierung auf eine Junkers Brennwerttherme geeinigt mit 42 kW, die bis auf 10 kW runtermoduliert mit getrenntem 200 l WW-Speicher.
Das Schwimmbad und der WW-Speicherlader sind als ungeregelter Heizkreis angeschlossen, die Hausheizung als geregelter Heizkreis.
Die alte Heizung hatte einen eingebauten Speicher und wenn die Schwimmbadheizung lief, gab es kein warmes Wasser :(.
Jetzt ist es so, dass wenn die Speicherladung erfolgt, der ungeregelte Heizkreis zum Schwimmbad automatisch abgeschaltet wird.

Es ist in der Tat so, dass ich unabhängig vom der Vorlauftemoeratur, das Wasser mit Beckentemperatur zurückbekomme. Also ich bekomme die kompletten 42 kW ins Schwimmbad.

Ich werde das dann im Sommer mal testen.

Was mir eben vorschweben würde ist, dass ich irgendwo in der Nähe des Pools einen Raumtemperaturregler möglichst über Funk installiere, der die Wassertemperatur misst.

Dazu noch eine Frage: Die Raumtemperaturregler haben ja die Messwiderstände im Wandmodul eingebaut.
Lässt sich dieses ausbauen und die Messung z.B. über einen Vorlauftemperaturfühler erledigen, der die Wassertemperatur misst?
Oder sind die ncht kompatibel?

Ich habe im Katalog einen Raumregler mit Funkübertragung gesehen.
(Junkers TR10 3 F).Der kostet allerdings 250 Euro. Das würde auch das Risiko eines Stromschlags im Wasser vermeiden. Einen direkt an die Heizungsanlage angeschlossenen Fühler möchte ich ungern ins Wasser halten...
Oder ist dieser Regler nur für eine 1-Kreisanlage geeignet?
Ich habe eine witterungsgeführte Steuerung FW200 im Heizgerät eingebaut.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 22.03.2014 17:51:34
0
2059244
Du hast also 40 kW gehabt... gedammt und wieder 40 kW eingebaut ???

Mal ne Frage: Der Pool wird über Winter durchgeheizt und nicht geleert ??

Verfasser:
bholmer
Zeit: 22.03.2014 18:23:36
0
2059258
zu 1) Ja ich habe wieder 40 kW einbauen lassen, jedoch jetzt Brennwert.
Grund: Ich habe zwar das Hausdach gedämmt inzwischen, aber die Überlegung war, dass ich wenn ich 20 kW nehme, ich doppelt so lange brauche, bis das Schwimmbad aufgeheizt ist.

zu 2) Das Schwimmbad ist in Benutzung von Mitte Mai bis Anfang Oktober. Es ist nicht gedämmt. Die Heizung dient in erster Linie dazu die Saison nach vorne und hinten zu verlängern. Bisher wurde keine gleichbleibende Temperatur angestrebt, sondern wenn nach einer Regenperiode das Schwimmbad benutzt werden soll, möchte ich es möglichst schnell von z.B. 17 Grad auf 22 Grad haben ohne bis Mitternacht warten zu müssen.

Im Winter bleibt das Becken gefüllt (gemauert, Oberfläche Polyesterharz mit Glasfasermatten) , friert auch gelegentlich zu.
Da die Heizschlangen tief genug liegen, müssen sie nicht entleert werden. Wenn ich es entleeren würde, müsste ich den Heizkreis auch entleeren. Im Frühjahr wird das Becken neu befüllt.

Die Temperaturregelung auf eine gleichmäßige Beckentemperatur ist eher so eine Idee, ich weiss aber nicht, wie viel Energiekosten ich dafür aufwenden müsste.
Das Risiko was ich bisher (und jetzt) habe, ist, dass ich vergesse die Heizung wieder abzuschalten und ich plötzlich 28 Grad habe (was genz nett wäre, aber mich arm machen würde).

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 23.03.2014 16:52:30
0
2059596
Hallo B,

mit der alten Heizung konntest du den Becken in 5h von 17 auf 22°C aufheizen.

Mit einer an den Gebäudebedarf angepassten Heizung hättest du dazu 10h benötigt.

Es ist jetzt müssig darüber zu spekulieren ob die verkürzte Aufheizzeit die Nachteile der Überdimmensionierung Wert sind.

Ich würde mir keine all zu großen Gedanken über die Verluste an das Erdreich machen.

Spasseshalber könnte man ja mal ausrechnen was mehr bringt:

5h mit 42 kW und 44° Vorlauf >>>> Verlust an Erdreich
oder
10h mit 20kW und (was weiß ich) 38° Vorlauf >>>>
oder
20h mit 10 kW und (weiß immer noch nicht) 30° Vorlauf >>>>


MfG
uwe

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 23.03.2014 18:17:22
0
2059640
Zitat von bholmer Beitrag anzeigen
zu 1) Ja ich habe wieder 40 kW einbauen lassen, jedoch jetzt Brennwert.
Grund: Ich habe zwar das Hausdach gedämmt inzwischen, aber die Überlegung war, dass ich wenn ich 20 kW nehme, ich doppelt so lange brauche, bis das Schwimmbad aufgeheizt ist.


Ja nur leider kann eine HEizung nicht mehrere Anforderungen genügen. Sie orientliert sich an der höchsten und man verliert Wirkungsgrad.

Ok nun hast du deine Heizung und mußt damit leben.

Also mein Vorschlag:

Warmwasser Vorrang ganz normal wie immer
Heizkreise 2x

1x Haus
1x Schwimmbad

Pumpe für Schwimmbad schaltbar machen per Relais ( An Aus )

Externen Raumtempfühler installieren (in der Heizung soll 30 Grad ) und schaltbar machen ( Sensor / Festwiderstand für 30 Grad)

Dann beides auf einen Schalter legen und eben bei Schwimmbadstellung Pumpe an und umschalten auf den Sensor der im Wasser ist

Wenn die Heizkurve der HEizungs aufs Haus gestellt ist erreicht man so einen Hausbetrieb und beim Umschalten ein automatisches Hochfahren.

Macht man die Heizung aus schaltet sie auf Hausbetrieb.

Leider wird die Heizung zum extremen Takten neigen, aber das ist ja beim Kauf bedacht worden. Hoffen wir dass die paar 1000 Zündungen pro Jahr passen.

Verfasser:
bholmer
Zeit: 24.03.2014 19:42:17
0
2060177
>Warmwasser Vorrang ganz normal wie immer
>Heizkreise 2x

>1x Haus
>1x Schwimmbad

Ist so installiert.

>Pumpe für Schwimmbad schaltbar machen per Relais ( An Aus )

Problem ist, dass der Schwimmbadkreis ein kompletter
ungemischter Heizkreis ist, der über die Pumpe in Betrieb
genommen wird und der eine eigene Heizkurve hat, damit ich auch im Sommer und oberhalb der Abschaltaußentemperatur eine
entsprechende Vorlauftemperatur bekomme.
Den Heizkreis kann ich vom Handy aus einschalten (Junkers Home).
Damit wird die Schwimmbadheizkurve aktiviert und die Pumpe eingeschaltet.


>Externen Raumtempfühler installieren (in der Heizung soll 30 Grad ) >und schaltbar machen ( Sensor / Festwiderstand für 30 Grad)

Also der Heizung vorgaukeln, dass 30 Grad erreicht sind, wenn die Soll-Wassertemperatur erreicht ist, damit der Heizkreis abschaltet?


>Dann beides auf einen Schalter legen und eben bei >Schwimmbadstellung Pumpe an und umschalten auf den Sensor der im >Wasser ist
Das mit dem Sensor im Wasser ließe sich über eine drahtlose Conrad/ELV FS20-Steuerung realisieren. Nur damit würde bei abgeschalteter Pumpe das Heizgerät nicht mehr merken, dass keine Wärmeanforderung in dem Kreis mehr besteht und die Vorlauftemperatur zumindest bis zur hyd. Weiche/Verteilung halten.
Bei abgeschaltetem Schwimmbadheizkreis wäre die Heizung (zumindest bei sommerlichen Temperaturen) aus außer bei Speicherladung.

Wenn die Heizkurve der Heizungs aufs Haus gestellt ist erreicht man so einen Hausbetrieb und beim Umschalten ein automatisches Hochfahren.

Macht man die Heizung aus schaltet sie auf Hausbetrieb.

Leider wird die Heizung zum extremen Takten neigen, aber das ist ja beim Kauf bedacht worden. Hoffen wir dass die paar 1000 Zündungen pro Jahr passen.
--> Ist das Takten eigentlich so schlimm?
Ich hatte bisher einen Gebläasebrenner ohne Modulation, der lief 20 Jahre auch mehrmals pro Stunde an und es ging nie was kaputt daran.
Da die jetztige auf 10 kW runtermoduliert taktet sie zumindest deutlich weniger.

Aber ich glaube, die Idee ist gut, einen Raumtemperaturregler an die Anlage zu hängen und den oder den Widerstand nicht direkt ins Wasser zu halten sondern den Messwiderstand einfach über einen Thermostat im Schwimmbadwasser gesteuert umzuschalten um den Schwimmbadheizkreis damit zu beeinflussen.
Der FS20-Sender ist batterieversorgt und damit kann ich den Fühler ohne schlechtes Gewissen ins Wasser hängen.
Werde mir das mal durch den Kopf gehen lassen.

Verfasser:
marpoe
Zeit: 31.03.2014 16:01:29
0
2062673
Durch eine geringe Vorlauftemperatur bzw. durch eine hohe Pumpenleistung kannst du auf jeden Fall den Energieverlust reduzieren, weil der Energieverlust der heißen Rohre höher ist als von der Pumpe... Im Sommer ist es sicherlich auch nicht falsch eine Solarthermie einzusetzen.

Verfasser:
bholmer
Zeit: 07.04.2014 23:22:37
0
2065322
Ich habe jetzt bezüglich der Heizungssteuerung für das Schwimmbad mal etwas gebastelt.

Man nehme eine Junkers FB10 Raumfernbedienung.
Diese hat einen eingebauten Raumtemperaturfühler.

Jetzt den Fühler ausgebaut und durchgemessen. Es handelt sich um einen Standard-NTC-Fühler mit 10 kOhm bei 25 Grad.

Kabelfühler mit 10 Meter Kabel bestellt mit dem gleichen Sensor.
Dieser kostete bei sensorshop24.de in vergossener wasserfester IP68-Ausführung 18 Euro (erlaubter Temperaturbereich -30 bis +200 Grad)

Diesen Kabelfühler statt des eingebauten NTC an die Fernbedienung angeschlossen.

FB10 am Heizungsregler angemeldet und Raumeinfluss auf 100 %.

Kabelfühler ins Wasser gehängt.

Der Raumregler zeigt jetzt die aktuelle Pooltemperatur an.
Anzeige geht von 0 bis 43,9 Grad.
Über den Drehknopf kann die gewünschte Wassertemperatur direkt eingestellt werden. Die Heizkreispumpe und der Brenner springen sofort an bei Unterschreiten der Solltemperatur und versorgt den ungemischten Schwimmbadheizkreis.
In sofern macht das System jetzt genau das was es soll (getestet mit 50 m Telefonkabel zur Fernbedienung und 10 m Kabel zum Sensor) und falls die Pooltemperatur im Sommer von selbst oberhalb der eingestellten Temperatur liegt, wird auch keine Wärmeanforderung erzeugt und die Heizung bleibt bis auf die Speicherladung aus.

Selbst der FW200 zeigt die aktuelle und gewünschte Pooltemperatur an.

Jetzt muss ich nur noch die Zuleitung zum Schwimmbadsensor vergraben und die Raumfernbedienung an geeigneter Stelle montieren.
(Und den Pool entleeren, reinigen und für die Saison neu befüllen natürlich)

Verfasser:
Rob3rt
Zeit: 08.04.2014 08:24:17
0
2065366
Bitte entschuldige, aber ich denke du solltest dir die Sache mit der Heizung nochmal gründlich überlegen: Du willst warmes Wasser. Fein :) Ich habs so gemacht: Solaranlage (geht bei dir nicht) und zusätzlich, in meinem Fall für trübe Tage, eine Wärmepumpe. WP arbeiten in den eisfreien Monaten sehr wirtschaftlich, da kommst du kostenmäßig mit Brennwertheizung nichtmal annähernd ran. Hätte auch den Vorteil daß deine Hausheizung ans Gebäude angepaßt sein kann.
viele Grüße.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 08.04.2014 08:32:55
0
2065372
Er hat doch 42 kW.

Wie oben schorn geschrieben wäre ein 2ter Wärmeerzeuegr besser gewesen.

Hätte wenn und wäre.

Und auch kostenmäßig. Ne 20 kW Wolftherme für 2000 Eur ist nicht teurer als ein Wärmepumpe und bei 6 - 7 ct Gas bzw 30 ct Strompreis muss die WP mit einem COP von 4-5 arbeiten

Also vergleichbar

Wer eh Heizung erneuert und den Gasanschluss hat ( 1 LAS Shornstein reicht meistens auch für 2 Thermen ) greift also nicht in "so ein Loch" dass eine WP vieel günstiger ist.

Verfasser:
Rob3rt
Zeit: 08.04.2014 19:33:02
0
2065550
Tschuldige Peter das hatte ich überlesen, und ich vergesse leider auch ständig daß ihr in D Strompreise jenseits von gut und böse habt, 30Ct, in AT ist der HT bei 21Ct.
Viele Grüße.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 08.04.2014 20:03:08
0
2065562
Schaun wir mal. Dann muß eben in der Übergangszeit der Schwimmbadwäretauscher leicht geöffnet sein um die Startphase von 60 oder 70 % von 40 kW wegzubekommen.

Alles kein Drama, aber wie gesgat .

Gastherme auf Raumtempeinfluss mit Fühler im Wasser wäre direkt eine funktionale Schwimmbadheizung nur mit "Herstellerkomponenten"

Gleichzeig das Bedienmodul "ins HAus" und jeder könnte nicht nur die Außentemperatur sehen sondern auch die Wassertemp des Beckens. Von Werk :-D

Verfasser:
bholmer
Zeit: 25.04.2014 22:20:15
0
2071240
Inzwischen habe ich die Steuerung "mit Werkskomponenten" auch getestet. Funktioniert so wie gewünscht. Die Beckentemperatur wird korrekt in der Raumfernbedienung angezeigt und ich kann die gewünschte Temperatur einstellen.
Liegt aber noch im Keller. Fernbedienung mit 50 m Kabel und Fühler mit 10 m Kabel.
Habe auch noch die grüne Suppe des Winters im Becken. Nächste Woche wird abgelassen und das Becken gereinigt. Dann werde ich das ganze mal installieren.
Bin mal gespannt auf das Regelverhalten.

Das einzige was mich noch etwas verunsichert ist, dass ich einen Temperaturfühler ins Becken hänge, der zwar nur an der mit Niederspannung gespeisten Fernbedienung hängt und der auch IP 68 zertifiziert ist, aber letztlich doch irgendwie über den BUS an der Heizungselektrik angeschlossen ist ohne galvanische Trennung. Überlege ob es zusätzliche Sicherheit bringt in die Stromversorgung der Heizungsanlage zusätzlich einen FI-Schalter einzuschleifen. Unser Haus ist leider so alt, dass die Elektroverkabelung teilweise noch zweiadrig mit klassischer Nullung ist.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 26.04.2014 01:16:18
0
2071258
Du hast Angst vor den 5 oder 3 Volt die auf einem IP68 eingepackten Sensor hocken.

Lass das nicht dein Handy oder Auto hören. Da sind keine FIs drin :-D

Und die Feuermelden haben auch alle 9 Volt :-P

Verfasser:
bholmer
Zeit: 26.04.2014 12:38:02
0
2071342
Nein, vor den 9 Volt sicher nicht. (Da leck ich immer dran um zu sehen ob die Batterie leer ist :P)
Nur vor einem eventuellen Kurzschluss in der Heizungsanlage und 230 Volt auf einem Sensorkabel dessen IP68 Schutzverkleidung defekt ist. Zugegeben der absolute Supergau, der vielleicht noch eher bei der Umwälzpumpe des Schwimmbads auftreten könnte.
Geht mir eher drum ob so eine Mimik unter Wasser VDE oder was auch immer konform wäre, wenn ich so etwas z.B. beim Nachbarn installieren würde.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 26.04.2014 12:56:46
0
2071350
Wenn dein Sensor die passende Norm hat ist der schon sicher.

Wenn du dem ganzen aber nicht traust: Kauf die eine Tauchhüse leg den Sensor da rein und schließ das ganze mit an den Schutzleiter an.

Wenn die Therme durchknallt,
die ganze Elektrinik aufgibt ( incl des selbstsicheren Trafos oder Netzteils auf der Platine )
und dann immernoch zufälliger Weise die 230V Phase auf dem Sensor liegt ( die vorher nicht da war )
dann erzeugt der Strom zum Schutzleiter einen Ausfall der kleinen Feinsicherung in der Steuerung

Die Anlagen sind schon intern abgesichert so dass kein Installateur sich dei Frage strellen muss:

Was ist wenn auf der kleinen feinen Sensorleitung 230V ist ;-)

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 26.04.2014 13:08:07
0
2071354
Zitat von bholmer Beitrag anzeigen
Vielen Dank für die Anregungen.

Über Solarthermie habe ich nachgedacht. Ich habe allerdings ein Haus, wo die Dachschrägen nach OS/West gehen. Daher bin ich bei der Heizungsrenovierung davon abgekommen


Ein Ost/West- Dach ist perfekt für einen Außenpool!

Naja...42 KW Gaser geht natürlich auch.


Grüße
Motzi1968
(... der nun Montag "noch" mehr Aktien von Gazprom ordern muss...)

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