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Rechtliche Absicherung
Verfasser:
matzi
Zeit: 10.05.2014 08:47:01
0
2075852
Ich möchte auf einem nicht ständig bewohntem Grundstück mir einen Rundpool bauen.
Der Pool wird 1,30 hoch werden, wenn er nicht benutzt wird ist er mit einer Abdeckplane abgedeckt. Die Einstiegsleiter wird weggeschlossen.

Welche Sicherheitsmaßnahmen muß ich erfüllen.
Es könnte ja ein Kind reinfallen und ertrinken.
Das Grundstück ist nur zum Teil eingezäunt.

Gruß Matzi

Verfasser:
Stauscheibenputzer
Zeit: 10.05.2014 11:58:28
1
2075886
Zitat von matzi Beitrag anzeigen
Ich möchte auf einem nicht ständig bewohntem Grundstück mir einen Rundpool bauen.
Der Pool wird 1,30 hoch werden, wenn er nicht benutzt wird ist er mit einer Abdeckplane abgedeckt. Die Einstiegsleiter wird weggeschlossen.

Welche Sicherheitsmaßnahmen muß ich erfüllen.
Es[...]


Sorge dafür dass das Grundstück komplett eingezäunt ist und sorge dafür dass man nicht einfach mal so darauf kann. Das sollte es normalerweise schon sein.

Sollte doch mal irgend jemand, evtl. auch ein Kind, Zugang auf das Grundstück erlangen, bist Du eigentlich rechtlich abgesichert.

Sowas wäre ganz einfach ein Einbruch auf Dein Gelände.
Das ist das Gleiche wie wenn jemand auf eine Baustelle eindringt, obwohl ein Bauzaun angebracht ist (Eltern haften für Ihre Kinder).

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 11.05.2014 19:20:20
0
2076294
Hallo,

Eltern haften nicht für ihre Kinder.

Eltern haften für sich selbst sollten sie z.B. die Aufsichtspflicht verletzen.

Wer einen Gefahrenstelle schafft, hat dafür zu sorgen, dass durch diese niemand zu Schaden kommt.


Wenn ich mir so die einschlägige Rechtssprechung dazu anschaue, wäre ein Zaun 1,2m hoch ggf. mit Stacheldraht schon nicht schlecht.

Obwohl, Stacheldraht ist ja auch schon wieder einen Gefahrenstelle.

Nimm eine kindersichere Abdeckung.

Nicht nur die Leiter wegsperren, auch alle anderen Gegenstände die als Steighilfe dienen könnten.

MfG
uwe

Verfasser:
Expert35
Zeit: 11.05.2014 19:40:54
0
2076298
wenn der Pool 1,30m hoch ist, dann fällt kein Kind einfach so hinein.

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 11.05.2014 23:59:15
0
2076347
monoblock

Da steht so ein Monoblock im Garten.
Für einen Fünfjährigen kein Problem den an das Becken zu stellen.
Auf dem Becken ist eine Plane.
Auf der Plane steht Regenwasser.
Da will der Fünfjährige ein Schiffchen fahren lassen.
Von der Stuhllehne sind es dann nur noch ca. 60 cm um kopfüber in das Becken zu stürzen.
Selbst auf der Plane kann das Kind ertrinken.

Es gibt 10.000sende von mangelhaft gesicherten Becken.
Jedes Jahr ertrinken darin ein oder zwei Kinder.

Dass es einen selbst triff ist also sehr unwahrscheinlich.

Ein Sechser im Lotto ist aber unwahrscheinlicher.

Man muss sich die Mühe machen und entsprechende Urteile lesen.
Gut dann kann man auch noch über die Rechtssprechung herziehen und behaupten: alles Deppen.
Nur, die haben das Sagen.

MfG
uwe

Verfasser:
Altgeld
Zeit: 12.05.2014 02:26:48
0
2076358
Mal meine Meinung dazu:

Ich möchte mir folgende Situation nicht vorstellen:

Ich gehe in die Küche um mir ne Limo einzuschenken, nebenher schaue ich durchs Fenster in den Garten und sehe den leblosen Körper des 5 Jährigen Nachbarkindes im Pool liegen.

Ich könnte bestimmt nicht mehr schlafen, egal ob ich alles so abgesichert habe, wie es der Gesetzgeber fordert, egal ob den Eltern Verletzung der Aufsichtspflicht nachgewiesen würde, egal ob der Pool 1,60 hoch sei und eigentlich keiner einfach reinfallen könnte.

Das einzige was mein Gewissen eventuell irgendwann mal beruhigen würde, wäre alles mögliche dafür getan zu haben, das es zu so einem tragischen Unglück nicht kommt. Zäunt das Grundstück / Pool so ein, das kein Kind da rann kann.

Übrigens, für meinen fast 3 jähriger Sohn stellt eine 1,60m Brüstung KEINE Herausforderung da.

Der ist mit etwa einen Jahr über die 1,20m Hohe Umrandung des Laufstalls kopfüber gefallen, als ich und meine Frau nebenan ca. 2 Minuten in der Küche waren, da er sich aus Spielzeug eine "Treppe" gebastelt hat. DAS hätten wir dem auch NICHT zugetraut.

Verfasser:
Brennerspezialist
Zeit: 12.05.2014 08:39:29
0
2076388
Es könnte ja ein Kind reinfallen und ertrinken.

Also wenn das passiert, sollte das nicht dein Problem sein. Dann haben die Eltern, wie auch das Kind gleichermaßen versagt. Wenn Kinder in fremde Grundstücke eindringen, ist das schlichtweg Einbruch und wenn dann etwas passiert ist das persönliches Pech und das Kind ein Opfer der so tollen antiautoritären Erziehung.

Der
Brennerspezialist

Verfasser:
Bennad
Zeit: 12.05.2014 08:53:15
0
2076392
@ Brennerspezialist

du warst auch mal ein Kind....

Verfasser:
Altgeld
Zeit: 12.05.2014 09:10:55
0
2076397
Sicherlich ein sehr gut erzogenes, bei dem die Eltern nicht versagten.

Zwar weist der Inhalt des letzten Post auf empathischen Defizite hin, aber ich freue mich das es er so abgebrüht ist, das er ein ertrunkenes Kind als persönliches Pech bezeichnen.

Mal rein hypothetisch gefragt:

Wenn ich in dem Zusammenhang von einem Soziopathen sprechen würde, wäre das eine Beleidigung oder treffende Bezeichnung?

Verfasser:
OldBo
Zeit: 12.05.2014 09:11:17
1
2076398
Zitat von Altgeld Beitrag anzeigen
Mal meine Meinung dazu:

Ich möchte mir folgende Situation nicht vorstellen:

Ich gehe in die Küche um mir ne Limo einzuschenken, nebenher schaue ich durchs Fenster in den Garten und sehe den leblosen Körper des 5 Jährigen Nachbarkindes im Pool liegen.

Ich[...]

Moin Sascha,

wenn Du aber dann aus dem anderen Fenster schaust, dann kann ein Kind auch auf der Straße verunglücken. Wenn ein Zaun inbezug auf einen Gartenteich kein Hindernis ist, dann ist ein Zaun auch anderseits kein Hindernis, ein Grundstück zu verlassen.

Überall gibt es Gefahrenquellen, besonders für Kinder. Wer hat z. B. die Außensteckdosen kindersicher angebracht. Hier bei uns ist die Landschaft mit vielen Gräben durchzogen. Wie soll man diese absichern? Oder hohe Bäume mit Stacheldraht vor dem Raufklettern absichern? Kinder einsperren oder anbinden?

Manchmal frage ich mich, wie meine Generation überlebt hat, wenn man an die Zustände der 50er und 60er Jahre zurückdenkt. Da gab es keine Zäune und wir konnten frei bewegen. Man nennt soetwas auch "Spielen" und das den ganzen Tag ohne Aufsicht.

Gruß

Bruno

Verfasser:
Altgeld
Zeit: 12.05.2014 09:12:23
0
2076399
Ein Zaun wäre meiner Meinung nach ausreichend, aber das Grundstück ist ja nur zum Teil eingezäunt.

Verfasser:
Altgeld
Zeit: 12.05.2014 09:24:21
0
2076405
Bruno, stell sich einmal einer vor, ich bin ebenfalls aufn Land groß geworden, wir hatten eine Bundesstraße die sich durch unseren Ort zog, ich bin mit 3 über diese Straße gerannt, weil unsere Nachbarin auf der anderen Seite nach mir rief und ne Schokolade hoch hielt. Meine Oma stand 3 Meter neben mir und hat die Wäsche auf gehängt. Die paar Sekunden Unachtsamkeit reichten schon.

Was denkst DU wem wurde der Hintern versohlt, der Nachbarin, meiner Oma, oder mir? Wer war denn Schuld? Du willst bestimmt nicht sagen das ein 3 Jähriges Kind sich über die Gefahren bewusst ist.

Noch eine Frage, was denkst DU was früher mit einem passiert wäre auf dessen Grundstück ein Kind versoffen ist. So aufn platten Land? Der wäre seines Lebens nicht mehr froh geworden.

Früher haben die Leute auch ein Auge auf Kinder von anderen geworfen und ggf. eingegriffen oder gemaßregelt, früher wurden die Kinder wenn die Mütter aufs Feld gingen angepflockt oder standen Stundenlang im Laufstall ... natürlich früher war alles besser und heute leiden alle Leute an chronischer Idiotie ... verhätscheln ihre Kindern und Scheißen auf Erziehung, natürlich ...

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 12.05.2014 09:32:20
0
2076410
Oberlandesgericht in Düsseldorf, Az.: 22 U 272/92: Ein Grundstückseigentümer verletzt seine Verkehrssicherungspflicht, wenn er einen Gartenteich auf seinem Grundstück unterhält und diesen Teich nicht so absichert, daß insbesondere fremde Kinder in diesen hineinfallen können. Eine sichtbare Abgrenzung des Grundstückes reicht in der Regel nicht aus, vielmehr muß eine Grundstücksabgrenzung in der Weise erfolgen, dass Kinder nicht ungehindert auf das Grundstück gelangen können. Der Teichbesitzer ist daher in der Regel verpflichtet, Sicherheitsvorkehrungen in ihm zumutbarer Weise zu tätigen.


aber

OLG Hamm, Az.: 13 U 253/00 Urteil vom 23.05.2001; BGH, Az.: VI ZR 164/95, Urteil vom 30.01.1996: Kleinkinder bedürfen ständiger Aufsicht, daher muss der verkehrssicherungspflichtige Gartenteichbesitzer nicht mit einem Aufsichtsversagen des Aufsichtspflichtigen rechnen (hier: kein Anspruch des Kleinkindes gegenüber dem Nachbarn nach Sturz in dessen ungesicherten Gartenteich).



Urteil vom Oberlandesgericht Köln, Az.: 13 U 18/93
Allerdings besteht die
Verkehrssicherungspflicht nicht gegenüber Personen, die sich
unbefugt auf das Grundstück begeben. Das gilt aber wiederum nicht
gegenüber Kindern. Bei diesen müssen deren Spieltrieb,
Unerfahrenheit, Bewegungsdrang und Neugier berücksichtigt werden.
Denn ein Schwimmbecken auf einem Grundstück bietet gerade für
Kinder einen erheblichen Anreiz, wie die Lebenserfahrung zeigt.



MfG
uwe

Verfasser:
Altgeld
Zeit: 12.05.2014 09:40:05
0
2076412
Mein Beispiel mit meinem Sohn sollte nicht heißen, das man Kinder in dem Alter unbeaufsichtigt irgendwo herumlaufen lässt, sondern das die sehr wohl schon 1,60 überwinden können (bezogen auf Expert´s Post)

Verfasser:
cletus
Zeit: 12.05.2014 09:43:14
0
2076414
Wie groß soll denn der Pool werden?

Eventuell lohnt es sich sonst darüber nachzudenken, diesen starr abzudecken, also beispielsweise mit Bauzäunen oder so, auf denen dann die Plane befestigt wird.

Dann hängt die Plane auch nicht durch, und reinfallen kann auch nichts mehr.


Wenn du das jetzt weiterspinnst, decken die Kinder, die darin spielen wollen, diese dann aber auch ab.


Wenn ich was als Kind gelernt habe: Die hochstehenden Pools sind kein Problem. Was ein Problem ist, sind die in den Boden eingelassenen. Da kann man nämlich versehentlich reinfallen, gerade wenn man an den Gartenteichen Fische beobachtet oder so.

Wem das mal passiert ist, der weiß: Als Kind mit kurzen Armen hast du in einem steil anlaufenden Ufer mit Teichfolie _keine_ Chance, da von alleine wieder rauszuklettern.

Verfasser:
Temperaturwaechter
Zeit: 12.05.2014 10:00:17
1
2076418
Ich finde die unterschiedlichen Ansichtweisen sehr interessant.

Dem einen geht es primär um die "rechtliche Absicherung" und für den nächsten ist die "moralische Absicherung" vorrangig. Man will nicht dafür bestraft werden das ein Kind im Pool ertrinkt
oder man will die Bürde der Verantwortung einer Teilschuld daran nicht tragen müssen.
Wiederrum einem Anderen (Brennerspezialist) ist es völlig Egal,
bei ihm hätte das Kind wahrscheinlich nichtmal die Chance es bis zum Pool zu schaffen, ist begeht schließlich Hausfriedensbruch...castle destrict/stand your ground law... die USA lässt grüßen.

Verfasser:
OldBo
Zeit: 12.05.2014 10:38:09
0
2076432
Zitat von Altgeld Beitrag anzeigen
Bruno, stell sich einmal einer vor, ich bin ebenfalls aufn Land groß geworden, wir hatten eine Bundesstraße die sich durch unseren Ort zog, ich bin mit 3 über diese Straße gerannt, weil unsere Nachbarin auf der anderen Seite nach mir rief und ne Schokolade hoch hielt. Meine Oma stand 3 Meter neben mir und hat die Wäsche auf gehängt. Die paar Sekunden Unachtsamkeit reichten schon.

Was denkst DU wem wurde der Hintern versohlt, der Nachbarin, meiner Oma, oder mir? Wer war denn Schuld? Du willst bestimmt nicht sagen das ein 3 Jähriges Kind sich über die Gefahren bewusst ist.

Noch eine Frage, was denkst DU was früher mit einem passiert wäre auf dessen Grundstück ein Kind versoffen ist. So aufn platten Land? Der wäre seines Lebens nicht mehr froh geworden.[...]

Sascha, ja, das Leben ist voller Risiken. Auf dem "platten" Land sind sie wohl auch geringer. Und wenn etwas passiert, dann kann das dort sehr unangenehm werden. Natürlich war es Dein Hintern, denn so werden bzw. wurden die Schuldgefühle der Erwachsenen abgebaut.

In der Stadt ist das schon anonymer. Natürlich sind Kinder unter 7 Jahre besonders beaufsichtigt werden. Aber irgendwann müssen sie auch Selbständigkeit lernen. Wenn ich heute sehe, dass Kinder z. B. mit 12 Jahren noch von den Eltern zur Schule gebracht oder überall hingekarrt werden, dann müssen wir uns nicht wundern, dass wir wirklich in der "Hubschrauber-Generation" leben.

Wir (in der Stadt) und auch meine Kinder (auf dem Land) sind morgens auch raus, zum Essen zurück und dann bis abends wieder draußen gewesen. Und das ganze ohne einen Schaden zu nehmen.

Aber nun zurück zum Thema :>))

Gruß

Bruno

Verfasser:
Brennerspezialist
Zeit: 12.05.2014 11:22:36
2
2076450
War klar , das mein Statement solche Reaktionen hervorruft.

Und ja ich war auch ein mal ein Kind und natürliches ein erzogenes. Meine Eltern haben mir sehr frühzeitig den Unterschied zwischen "mein" und "dein" und "userem Eigentum" und "fremden Eigentum" erläutert und das ich dort nichts zu suchen habe. Und meine Eltern haben mir Gefahrenmöglichkeiten aufgezeigt und mich dafür sensibilisiert. Und wie Bruno schon schrieb, waren wir als Kinder den ganzen Tag draussen, weit weg, ohne Telefon ohne Handy und deshalb mußten unsere Eltern sich darauf verlassen können und sie konnten es.

Wenn ihr wirklich so denkt, dann dürftet ihr kein Auto mehr fahren, denn die Wahrscheinlichkeit ein Kind zu überfahren ist 10000mal so hoch , wie das ertrinken im Pool. Dann müßtet ihr im Winter eure Hoftreppe ständig schnee- und eisfrei halten, es könnte ja ein Einbrecher ausrutschen. Und räumt ihr jeden Abend alle Werkzeuge und Gartengeräte weg, es könnte ja jemand reintreten?

Tja, aber anscheinend ist unsere Zeit so abstrus geworden, das man auf seinem eigenen Grund und Boden nichts mehr machen kann, da sich ja irgendwer dran verletzen könnte.

Für mich bedeutet Leben ein gewisses Restrisiko, das man auch mit Zäunen , Barrieren usw. nicht ausschließen kann. Manchmal sollte auch einfach nur der gesunde Menschenverstand eingesetzt werden, dann ist vieles einfacher und auch preiswerter.

Der
Brennerspezialist

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 12.05.2014 11:57:59
1
2076452
Hallo Brennerspezialist,

Manchmal sollte auch einfach nur der gesunde Menschenverstand eingesetzt werden, dann ist vieles einfacher und auch preiswerter.

Du kannst ja mal bei einer Gerichtsverhandlung argumentieren, du wärest gesund im Kopf, er der Richter, jedoch krank ;-)

MfG
uwe

Verfasser:
Temperaturwaechter
Zeit: 12.05.2014 12:13:41
0
2076456
Zitat von Brennerspezialist Beitrag anzeigen
War klar , das mein Statement solche Reaktionen hervorruft.

Und ja ich war auch ein mal ein Kind und natürliches ein erzogenes. Meine Eltern haben mir sehr frühzeitig den Unterschied zwischen "mein" und "dein" und "userem Eigentum" und "fremden Eigentum" erläutert und das ich dort[...]


Die wahrscheinlichkeit ein Kind zu überfahren ist nicht 10000 mal so hoch. Wie kommst du auf deine Zahlen?
Wieviele Kinder sterben im Straßenverkehr (sagen wir unter 10 Jahren)
und wieviele Kinder ertrinken.. was meinst du?

Du glaubst die wahrscheinlichkeit liegt bei 1:10000?
Wie fährst du denn Auto?

Verfasser:
OldBo
Zeit: 12.05.2014 12:13:48
0
2076457
Moin uwe,

wir wissen doch inzwischen, dass man vor Gericht nicht immer "Recht" bekommt. Das eine Gericht entscheiden einen Fall so und ein anderes entscheidet den gleichen Fall genau entgegengesetzt. Und wenn es dann zum BGH geht, kann alles von vorne beginnen.

Deswegen ist das Thema "Rechtliche Absicherung" total daneben, weil es viele Rechtsauffassungen gibt.

Vor Gericht und auf hoher See, ist man in Gottes Hand.

(Auf See weiß man nie, was auf einen zukommt und vor Gericht ist es genauso , weil jeder Richter nach seinem Wissen und Gewissen entscheidet)

Gruß

Bruno

Verfasser:
OldBo
Zeit: 12.05.2014 12:23:29
0
2076459
Zitat von Temperaturwaechter Beitrag anzeigen
Zitat von Brennerspezialist Beitrag anzeigen
[...]


Die wahrscheinlichkeit ein Kind zu überfahren ist nicht 10000 mal so hoch. Wie kommst du auf deine Zahlen?
Wieviele Kinder sterben im Straßenverkehr (sagen wir unter 10 Jahren)
und wieviele Kinder ertrinken.. was meinst du?

Du glaubst die wahrscheinlichkeit[...]

Moin Frank,

eigentlich geht es hier um die Wahrscheinlichkeit. Ein Unfall muss nicht tödlich sein, aber andere Folgeschäden werden in Statistiken nicht aufgeführt. Übrigens kann ein Kleinkind auch in einer Wasserpfütze ertrinken. Leider.

Gruß

Bruno

Verfasser:
stefans
Zeit: 12.05.2014 12:24:30
0
2076460
Hallo matzi,

lese da mal nach.

Stefan



P.S. ich bin als Vorschulkind immer mit dem Fahrrad in den Rohbauten der Nachbarschaft herumgecuist.
Bis mein Fahrrad nach erfolglosen Ermahnungen eingezogen wurde.
Da hats mich dann eben Tage später auf dem Fahrrad meiner Kusine vom Bohlensteg über den Abgrund Arbeitsraum in die Tiefe befördert.

Strafe war dann der folgende Arzttermin mit Impfvollschutz und diversen Jod-Wundreinigungen...
:-)

Ich persönlich bin bis heute ganz feste der Meinung, mit meinem vertrauten Fahrrad wäre es niemals zum Absturz gekommen, mit dem bin ich ja unzählige Male mit traumwandlerischer Sicherheit heil über den Steg gekommen.

---> An der Schuldfrage gab es für mich also nie auch nur eine Spur von Zweifel.
Klarer Fall von höhere Gewalt. (in Form meiner Eltern!)

:-))

Hätte hatürlich auch in den hochstehenden Betonstahleisen ganz anders ausgehen können.
:-(
Da ist der Schutzengel ganz klar hinten auf dem Gepäckträger mitgefahren.
Konnte ich natürlich nie zugeben, denn zu zweit auf dem Fahrrad...da hätte es dann noch Extra-Sanktionen gesetzt...
Zudem verrät man keine Freunde in der Not...
;-)



Stefan

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 12.05.2014 15:02:43
0
2076508
Hallo Bruno,

sehe ich inzwischen etwas anders.

Ein Richter urteilt im Rahmen der Gesetze.

Das mit dem besten Wissen und Gewissen sind doch die GWS Installateure ;-)

Wenn man sich lange genug mit einem, einem unverständlichen Urteil, auseinandersetzt, erkennt man häufig die Logik.

Richter schreiben dann auch schon mal ganz gerne von einander ab. Das erspart Arbeit.
Sich widersprechende Urteile von Richtern sollten also nicht all zu häufig sein.

MWn dürfen OLGs nicht abweichend von einander urteilen, wollen sie es doch, muss der z.B. BGH angerufen werden.

Wir hatten 20 Jahre lang ein Außenbecken ohne uns über Kindersicherheit Gedanken zu machen.
In diesem Becken wäre beinahe ein Kind ertrunken, hätte es nicht das etwas ältere Geschwister an den Haaren wieder hochgezogen.


Auf dem Grundstück befinden sich heute noch ein kleiner "Fischgteich" und ein Miniteich.
Als ich diese Grundstück an eine Familie mit Säugling vermietet, habe ich, nach dem es den Eltern anscheinend nicht so wichtig war, beide Gefahrenstellen mit Baustahlmatten gesichert.
Mit der Vermietung ging die Verkehrssicherungspflicht an den Mieter über.
Für mich gab es also keinen Handlungsbedarf.

Da ich jedoch die einschlägigen Urteile gelesen hatte wollte ich auf der sicheren Seite sein.

Nach dem Straßenverkehr ist Ertrinken die zweithäufigste tötliche Unfallursache bei Kindern.

MfG
uwe

Verfasser:
Temperaturwaechter
Zeit: 12.05.2014 15:55:42
0
2076516
Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
Zitat von Temperaturwaechter Beitrag anzeigen
[...]

Moin Frank,

eigentlich geht es hier um die Wahrscheinlichkeit. Ein Unfall muss nicht tödlich sein, aber andere Folgeschäden werden in Statistiken nicht aufgeführt. Übrigens kann ein Kleinkind auch in einer Wasserpfütze ertrinken. Leider.

Gruß

Bruno


Versteh ich nicht.. ertrinken ist die Todesunfallursache Nummer eins bei Kindern, wie kann dann die wahrscheinlichkeit das ein Kind im Straßenverkehr überfahren wird 10000 höher sein.
Und wir sind uns wohl einig das überfahren meistens tödlich oder schwerverletzt endet.

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Rechtliche Absicherung
Verfasser:
Temperaturwaechter
Zeit: 12.05.2014 15:55:42
0
2076516
Zitat:
...
Zitat:
...
[...]
Moin Frank,

eigentlich geht es hier um die Wahrscheinlichkeit. Ein Unfall muss nicht tödlich sein, aber andere Folgeschäden werden in Statistiken nicht aufgeführt. Übrigens kann ein Kleinkind auch in einer Wasserpfütze ertrinken. Leider.

Gruß

Bruno

Versteh ich nicht.. ertrinken ist die Todesunfallursache Nummer eins bei Kindern, wie kann dann die wahrscheinlichkeit das ein Kind im Straßenverkehr überfahren wird 10000 höher sein.
Und wir sind uns wohl einig das überfahren meistens tödlich oder schwerverletzt endet.
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