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Grabenkollektor auf 510 qm?
Verfasser:
CidadeLE
Zeit: 23.10.2014 14:49:49
0
2132335
Hallo,

wir sind noch in der Planung unseres Hauses und auf der Suche nach Alternativen zu der Luft-WP.

Unserer künftiger Häuslebauer meint, dass wir eine
Heizlast von 6000 W
auf 115 qm Wohnfläche haben.

Ich habe hier mal einen Versuch gestartet einen Grabenkollektor zu verlegen, nur komme ich nicht auf die 6000 W. Ist es möglich und sinnvoll auf dem 510 qm Grundstück zu verlegen?
Die 2 Übergabeschächte (Brauch- und Abwasser) und die Regenwasserzisterne sind laut B-Plan zu bauen also keine Wünsche von uns. :-(

[url=http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/canvastest.html?id=uasFfPR9tBcPJ4CSBxG7 http://]Grabentoolversuch[/url]

Danke für Eure Hilfe.

Verfasser:
crink
Zeit: 23.10.2014 16:11:15
0
2132381
Moin,

eine Heizlast von 6 kW klingt viel für nur 115 qm Wohnfläche - hast Du die einschlägigen Infos aus dem EnEV-Nachweis parat für eine Abschätzung, ob der Wert vielleicht etwas zu grob geschätzt wurde von Deinem Hausbauer?

Wenn Du die Teilstücke des Grabens tiefer legst, dann kannst Du mehr Leistung aus Deinem Garten holen, ich sehe da kein Problem. Eine modifizierte Zeichnung damit kann ich erst später liefern, am Tablet ist das einfach zu grobmotorisch...

Also einfach am kalten Ende bei 1,5 m Tiefe starten und dann gleichmäßig tiefer gehen bis 1,8 m am warmen Ende (unter Beachtung der Sicherheitsrichtlinien).

Viele Grüße,
crink

Ps: Bitte frage bei Deiner unteren Wasserbehörde nach, ob für Flächenkollektoren eine Anzeige- oder eine Genehmigungspflicht vorliegt. Frage außerdem nach dem minimal einzuhaltenden Grenzabstand des Kollektors. Und frage Deine Nachbarn, ob sie Erdwärme nutzen.

Verfasser:
hbrockmann
Zeit: 23.10.2014 17:08:42
0
2132408
Verfasser:
patschu
Zeit: 26.10.2014 21:08:43
0
2134206
Hallo,

wir hatten ähnliche Gegebenheiten, aber eine 8KW WP und 180m² Wfl.
Bei uns hat es bis jetzt (1. Winter steht an) alles spitze geklappt.

Hier mal mein Beitrag mit Bildern zum lesen und "Mut fassen".

Leider gab es damals das "geile" Grabentool noch nicht mit Zeichenhilfe. Das sieht echt spitze aus.

Link:

http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/160415/Bericht-EFH-mit-Grabenkollektor-mit-Bildern

Bericht Grabenbau

Und gleich mal eine Anmerkung:

Meine Planung übernehmen :-)

Verfasser:
CidadeLE
Zeit: 04.11.2014 10:43:49
0
2138774
Hallo,

entschuldigt bitte die späte Antwort.

Vielen Dank erstmal für Eure Hilfe.

@ crink
Ja die Heizlast ist von unserem Hausbauer ersteinmal nur geschätzt, da wir noch ganz am Anfang der Planung stehen. Weitere Infos habe ich noch nicht.

Die Auskunft der Wasserbehörde: wenn das Bodengutachten Grundwasser in der entsprechenden Tiefe (1,5 - 2m) enthält, muss eine Genehmigung her, ansonsten reicht eine Anzeige mit dem Bodengutachten. Ich meine gehört zu haben, dass das Grundwasser schon bei 1m liegt. :-o
Vorgeschrieben ist auch, dass 1m Abstand zum Nachbarn eingehalten werden muss. Fragen kann ich diese leider nicht, da ich sie noch nicht kenne. Das Gebiet wird gerade erst erschlossen.


@ patschu
Vielen Dank, für die Anleitung. Vielleicht finde ich in der Region je wen, der mit beim Grabenbau hilft.

Verfasser:
crink
Zeit: 06.11.2014 10:40:44
3
2139800
Moin,

nun hab ich einen Gegenvorschlag für Dich:

- Unterhalb der Garage gewinnst Du nur wenig Wärme, deshalb sind hier nur für das korrekte Routing einige kurze gerade Teilstücke verlegt.
- Die Grabenstücke werden von kalt nach warm langsam tiefer, so dass genügend Wärme entzogen werden kann.
- Der Stichgraben H wird so realisiert, dass der Rückweg direkt gerade im gleichen Graben verlegt wird. Hier also auch nur ein kleines gerades Teilstück, das für das korrekte Routing sorgt und keine weitere Leistung beiträgt.
- Graben unterhalb der Terrasse geht nur, wenn die Regendurchlässig ist. Ich hab den Graben erstmal daneben gepackt - passt genau, ohne zu sehr von den Nachbargräben beeinflusst zu werden.

Achtung: Bei Arbeit im Graben die Sicherheitrichtlinien beachten. Beim 2m tiefen Teilstück neben der Terrasse bitte den Graben nicht betreten und die Slinkies außerhalb des Grabens vorbereiten und vorsichtig versenken.

Baue den Graben vor dem Haus, denn das Aushubvolumen von ca. 250 m³ passt sonst nicht auf das Grundstück.

Weitere Infos und Beispiele gibt es im Support-Thread, falls Du den noch nicht kennst.

Achte auch auf die Heizungshydraulik. Hier im Forum gibt es haufenweise Personen, deren Wärmepumpe wunderbar funktionieren würde, wenn denn die Hydraulik sinnvoll ausgelegt worden wäre.
Für ein günstiges und WP-geeignetes System beachte folgende Punkte:
- Nur FBH, keine Heizkörper
- Möglichst niedrige Systemtemperatur der FBH
- Berechnung der raumweisen Heizlast mit Auslegung der FBH anhand dieser Berechnung
- Kein Handtuchheizkörper, statt dessen lieber Wandheizung im Bad (wahrscheinlich wird Motzi gleich noch mehr dazu sagen...)
- Kein Puffer
- Kein Mischer
- Kein Überströmventil
- Nur wenige Heizkreise mit ERR
- Keine thermische Solaranlage, lieber PV
- Kein wassergeführter Ofen
- Hydraulischer Abgleich

Bevor Du eine Unterschrift für den Hausbau leistest, stelle dessen Dämmung und die Haustechnik hier noch einmal zur Diskussion und plane auch eine KWL ein - die ist heute einfach Standard, sorgt für eine geringere notwendige Heizleistung und sorgt immer für gutes Klima.

In welcher Region soll der Graben entstehen? Im Raum Hamburg könnte ich vielleicht mithelfen.

Grundwasser: Wenn Du wirklich einen so hohen Grundwasserstand hast, dann muss der Grabenkollektor nicht so tief verlegt werden, denn dann liefert er mehr Wärmeleistung als das Tool berechnet. Die Verlegung ist dann allerdings etwas schwieriger, weil die Gefahr besteht, dass die Grabenwände nicht stabil stehen bleiben. Außerdem ist das Gewühle im Matsch nicht so spaßig...

Viele Grüße,
crink

Ps: patschu, Dein Graben und Dein Grundstück sind den Gegebenheiten hier wirklich ähnlich. Wie wäre es, wenn Du zur Dokumentation Deinen Graben auch mit dem Grabenmaltool zeichnest und an Deinen Thread dranhängst? Dann lässt sich Dein Vorhaben leichter nachvollziehen.

Verfasser:
CidadeLE
Zeit: 06.11.2014 18:51:18
0
2140081
Hallo Crink,

erstmal vielen Dank für die super Ausführungen.

Bisher sind für das Haus nur 36,5 cm starke Ytong-Steine ohne zusätzliche Dämmung und die 3-fach verglasten Fenster vorgesehen. Das soll wohl dann mit der Wärmepumpe ein KfW-70 Haus ergeben. Sind wir da zu Naiv?

Die KWL (kontrollierte Wohnraumlüftung) ist für uns nichts, wenn möglich würden wir die gern weglassen.

Du schreibst auch keinen Puffer, heißt das ein Gerät wie Logatherm WPS-1 wäre möglich? Und das Duschwasser wird dann immer beim Aufdrehen erwärmt? Sorry, für die blöde Frage.

Wir wollen im Norden von Sachsen bauen, wenn alles klappt.

Melde mich sobald ich neue Details habe.

Grüße

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 06.11.2014 19:30:36
0
2140091
Verfasser:
crink
Zeit: 07.11.2014 09:30:23
3
2140300
Moin moin,

Ytong, 36,5 cm: Da gibt es verschieden stark dämmende Ausführungen - wieviele W/mK lässt der geplante durch? Damit kannst Du dann auf u-wert.net spielen und nachvollziehen, ob Dein Wandaufbau sinnvoll ist. Außerdem bestimmt ja nicht nur der Stein den Dämmwert des Hauses, sondern auch die Dach- und Bodenplattendämmung und der Fensterflächenanteil. Sobald Du eine EnEV-Berechnung hast (unbedingt vor der Vertragsunterzeichnung, damit sich noch was dran ändern lässt), anonymisiere und veröffentliche die hier. Dann bekommst Du sicherlich viel Feedback, mit welchen Maßnahmen Du bei wenig Mehrkosten noch was rausholen kannst.

KWL: Großer Komfortgewinn und lässt sich schwer nachrüsten. Falls das Geld dafür noch nicht reicht könnte es sich lohnen, zumindest die Verrohrung dafür vorzusehen, so dass später eine eingebaut werden kann.

Logatherm WPS-1: Für Deine Hausdaten wäre das dann die Buderus WPS 6-1 - die hat wirklich schlechte technische Daten (COP=4,4), da gibt es wesentlich modernere.

Warmwassererzeugung: Das schafft eine 6 kW-Wärmepumpe nicht im direkten Durchlauf - dafür brauchst Du auf jeden Fall einen WW-Speicher. Entweder in die WP integriert (kostengünstig durch werksseitige Integration und geringeren Installationsaufwand) oder als separater Speicher, falls Du großen WW-Verbrauch planst (Zirkulation, Whirlpool, Riesenwanne, Regendusche).

Heizungspuffer: Jede korrekt dimensionierte WP sollte ohne Heizungspuffer arbeiten können, wenn dahinter eine Fußbodenheizung mit sinnvoller hydraulischer Auslegung genügend Wärme abnehmen kann. Viele Heizungssysteme (gerade die, die höhere Temperaturen liefern wie Gas, Öl, Pellets, Holz, Solar) benötigen oft einen (Heizwasser-) Puffer für sinnvollen Betrieb. Für eine Wärmepumpe mit Fußbodenheizung ist ein Puffer kontraproduktiv und sollte weggelassen werden. Die Fußbodenheizung muss für den Betrieb ohne Puffer ausgelegt sein und einen hohen Wasserdurchsatz erlauben. In der Aufzählung oben habe ich noch folgende Punkte vergessen:
- Alle Kreise ungefähr gleich lang
- Querschnitt der Anbindungen zwischen WP und Heizkreisverteilern groß genug.

Alphabetische Liste von Sole-WP mit um die 6 kW Heizleistung und besserem COP als die Buderus-WP:
- Alpha-InnoTec WZS 61: COP=4.6
- Dimplex SIW 6 TU: COP=4,8 (baugleich Weishaupt WWP S 6 IDT)
- Stiebel WPF/WPC 05: COP=4.79 (baugleich Tecalor TTF/TTC 05)
- Vaillant VWS 6x/3: COP=4.64
- Viessmann Vitocal 333-G BWT 106: COP=4,7
- WATERKOTTE EcoTouch Ai1 Geo 5006.5: COP=4,72
- WATERKOTTE EcoTouch DS 5010.5 Ai (NC) A: COP=4.9
- Wolf BWS-1-06: COP=4.7

Jedes Zehntel COP-Verbesserung erspart Dir ungefähr ingesamt 250 EUR über 20 Jahre Lebenszeit der WP bei konstanten Strompreisen.

Viele Grüße,
crink

Verfasser:
CidadeLE
Zeit: 20.01.2015 21:06:24
0
2181324
Hallo,

vielen Dank für die Hinweise.

Unserer Häuslebauer hat folgende Daten übersandt:

Fußboden EG 150 mm Dämmung, WLG 035 0,222 W/(m²K)
Porenbeton 36,5 cm, Lambda 0,10 0,257 W/(m²K)
Decke DG 18 cm Dämmung, WLG 035 0,181 W/(m²K)
Fenster dreifachverglast, Durchschnitt Rahmen/Glas 0,960 W/(m²K)
Haustür 1,200 W/(m²K)
Bodenluke 1,100 W/(m²K)

Kann man damit schon "sehen" ob eine Sole/Wasser-Pumpe betrieben werden kann?

Grüße
CidadeLE

Verfasser:
kub0815
Zeit: 21.01.2015 10:51:50
0
2181549
Hi,
auf eine Lüftungsanlage mit Feuchterückgewinnung würde ich auf keinem Fall verzichten!
VG
Jürgen

Verfasser:
Bib007
Zeit: 21.01.2015 11:14:02
0
2181558
Betrieben werden kann eine Sole-Wasser-Wärmepumpe damit sicher... Das geht auch mit einem Zelt. Die Frage ist jedoch immer, wie effizient die Wärmepumpe arbeitet, wie teuer das Heizen für dich später sein wird.

Um das abschätzen zu können, benötigen wir noch die Aussenwandflächen der jeweiligen Flächen. Dann kann man den durchschnittlichen U-Wert ausrechnen, den Wärmebrückenzuschlag dazugeben und mit der Hüllfläche und den angenommenen Temepraturen im Auslegungsfall die Heizlast näherungsweise bestimmen.

Das steht alles schön im ENEV-Nachweis drin.

Hat dein Hausbauer vielleicht schon ähnliche Häuser in der selben Größe und Qualität gebaut? Dann lass dir mal einen ENEV-Nachweis davon zeigen.

Verfasser:
crink
Zeit: 21.01.2015 12:10:50
0
2181576
Moin moin,

zu Deinen Dämmwerten:

- Wand mit 0,257 W/m²K ist zu viel, laut EnEV 2014 müssen das maximal 0,24 sein. Also entweder dickerer Stein, bessere Dämmklasse oder noch eine Wärmedämmung davor.

- Dämmung Decke DG: Statt der 18 cm mit 035 würden 20 cm mit 032 schon einiges bringen und kosten wahrscheinlich nur wenig mehr.

- Fußboden: Sieht schon ganz gut aus - allerdings ist hier die Differenztemperatur wegen Innen 35 Grad (FBH) und Außen 5 Grad (Erdreich) auch nicht ganz ohne, deshalb bitte auch hier prüfen, ob
ein paar mehr cm Dämmung mit wenig Aufwand realisiert werden könnten.

Spiel einfach mit dem U-Wert-Rechner rum, da werden die Zusammenhänge der verschiedenen Dämmmaterialien und Dämmstoffdicken klar. Dort findest Du auch einen Wärmebedarfrechner, mit dem Du anhand Deiner Werte auch die Heizlast abschätzen kannst.

Viele Grüße,
crink

Ps: Eine Sole-WP kannst Du auch komplett ohne Dämmung betreiben, sie müsste dann nur entsprechend groß sein - wie auch die Quelle...

Verfasser:
feanorx
Zeit: 21.01.2015 14:42:31
0
2181644
Die Fläche reicht auch um eine 10kw WP problemlos zu betreiben mit folgender Variante:

Einen kleineren Grabenkollektor und dazu einen Kollektor nahe der Luft als Absorber, Graswurzelkollektor oder Energiezaun/Zaunfundamentkollekor.

Die durchschnittliche Tagestemperatur im Raum Nürnberg, Januar 2015 liegt zum Beispiel bei 3,3°C. Im Norden kann man nochmal 1-2K dazu addieren.
Der normale Grabenkollektor ist so ausgelegt das man im Januar noch ca. 1°C Sole hat. Mit einem Luftkollektor könnte man im Winter auch mal 5-10°C Sole haben.

Dann kannst du die warmen Tage im Winter nutzen und mit dem luftnahem Kollektor die WP laufen lassen. In der Zeit kann sich der tiefe Grabenkollektor erholen bis auf 5 °C. Wenn es kälter wird, kann der tiefe Grabenkollektor genutzt werden.
Die Kollektorenauswahl kann man per Außenfühler mit einem einfachem 3 Wege Mischer regeln.

Damit hast du im Winter bessere Soletemperaturen, eine bessere AZ und auch mehr Heizleistung zur Verfügung trotz kleinem tiefem Grabenkollektor.

Der gesamt Invest könnte etwas höher sein, je nachdem ob man es selber macht oder eine Firma machen lässt. Letztendlich würde es dir aber mit geringeren jährlichen Heizkosten zugute kommen und du tust etwas für die Umwelt indem du weniger Energie verbrauchst.

Verfasser:
CidadeLE
Zeit: 11.02.2015 18:48:47
0
2193891
Hallo,

wir haben endlich die Energiebedarfsberechnung nach "nach DIN V 4108-6 und DIN V 4701-10/12" vorliegen. Leider wurde statt des Grabenkollektors mit einer Luft-Wärme-Pumpe und Solarkollektoren gerechnet.

Und jetzt zu den Fragen:

Ist diese Berechnung überhaupt nutzbar um Daten für die nötige Sole/Wasser-Pumpe und die richtige Größe des Grabenkollektors zu berechnen?

Welche Seiten der Berechnung benötigt Ihr?

Vielen Dank.

Grüße

Verfasser:
feanorx
Zeit: 12.02.2015 11:05:19
0
2194205
Ich weiss nicht was auf welcher Seite steht bei der "Energiebedarfsberechnung nach DIN V 4108-6 und DIN V 4701-10/12".
Steht da was über die Heizlast in Watt?

Verfasser:
hbrockmann
Zeit: 12.02.2015 12:35:36
0
2194261
Energiebedarfsberechnung ersetzt keine Heizlastberechnung!!
Für eine korrekte Dimensionierung wird eine Heizlastberechnung gebraucht.

Mit der Dimensionierung einer Heizungsanlage auf Grund einer Energiebedarfsberechnung wird nur extrem ungenau geschätzt.

Verfasser:
CidadeLE
Zeit: 12.02.2015 17:57:02
0
2194471
Unsere Heizungsbauer war krank, deshalb liegt diese uns leider immer noch nicht vor.

Vielleicht bringen diese Werte schon was?

Primärenergie: 62,77 kWh/m²a / 8886,23kWh/a
Endenergie: 26,15kWh/m²a / 3702,60kWh/a
Heizwärmebedarf: 53,58kWh/m²a / 7584,89 kWh/a
H'T:0,323W/(m²K)
CO2:21,80kg/(m²a)
Anlagenaufwandszahl: 0,950

Verfasser:
crink
Zeit: 13.02.2015 16:22:54
0
2195017
Halli hallo,

Mail ist angekommen. Momentan hab ich wenig Zeit, deshalb bitte noch ein wenig Geduld - spätestens Sonntag melde ich mich.

Viele Grüße,
crink

Verfasser:
crink
Zeit: 15.02.2015 19:58:28
0
2196153
Moin moin,

die für die Heizlastabschätzung notwendigen Daten der EnEV-Berechnung sind unabhängig von der eingesetzten WP und können so verwendet werden. Bitte gib die folgenden Werte an:
- H'T (Transmissionswärmetransferkoeffizient) in W/(m²·K)
- A (Hüllfläche) m²
- Ve (Beheiztes Bruttovolumen) m³
- Anzahl Hausbewohner
- Keller oder nicht?

Diese Abschätzung hilft bei Auslegung des Grabens und der WP, für die Fußbodenheizung brauchst noch die raumweise Heizlastberechnung nach DIN 12831, denn ohne kannst Du hydraulische Probleme oder einzelne kalte Zimmer bekommen.

Dein H'T-Wert (sozusagen die durchschnittliche Dämmstärke) ist für einen Neubau eher schlecht, vielleicht lässt sich die Dämmung noch irgendwo verbessern oder bessere Scheiben einsetzen?

Viele Grüße,
crink

Verfasser:
CidadeLE
Zeit: 16.02.2015 17:48:21
0
2196550
Hallo,

die Daten lauten wie folgt:

- H'T 0,323 W/(m²K)
- A (Hüllfläche) = Umfassungsfläche? 353,97 m² und Außenwandfläche 174,39 m²
- Ve (Beheiztes Bruttovolumen) 442,39 m³
- A/Ve: 0,800 m-1
- Anzahl Hausbewohner 2 (später +2)
- kein Keller

Unser Heizungsbauer war leider nicht sehr motiviert. Von ihm gabs ein Schreiben mit Prospekten von Heliotherm. Ohne Vorschlag welches Gerät überhaupt in Frage kommt. :-( Ich hatte irgendwie erwartet, dass er mir sagt mit Ihren Hausdaten und der Anzahl an Personen schlage ich ihnen diese Geräte vor.

Die raumweise Heizlastberechnung nach DIN 12831 werden ich hoffentlich von Ihm nach den Winterferien erhalten.

Unsere Zielvorgabe war ein KfW70 Haus. Uns ist bewusst, dass es immer besser geht, aber aufgrund der hohen Baunebenkosten (im Bebauungplan festgelegt) haben wir uns für diesen Standard entschieden. Wir wollen auch keine Lüftungsanlage. Die die Daten zu den einzelnen "Bauteilen" Fußboden EG 150 mm Dämmung, WLG 035 0,222 W/(m²K), Porenbeton 36,5 cm, Lambda 0,10 0,257 W/(m²K), Decke DG 18 cm Dämmung, WLG 035 0,181 W/(m²K) Fenster dreifachverglast, Durchschnitt Rahmen/Glas 0,960 W/(m²K).
Der Hinweis mit der Besseren Deckenverkleidung 032 20cm haben wir im Hinterkopf. Können wir noch was besser machen, was den Kosenrahmen nicht sprengt?

Vielen Dank.
Grüße CidadeLE

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 16.02.2015 18:29:28
0
2196573
Zitat von CidadeLE Beitrag anzeigen
... die Daten lauten wie folgt:

- H'T 0,323 W/(m²K)
- A (Hüllfläche) = Umfassungsfläche? 353,97 m² und Außenwandfläche 174,39 m²
- Ve (Beheiztes Bruttovolumen) 442,39 m³
- A/Ve: 0,800 m-1
- Anzahl Hausbewohner 2 (später +2)
- kein Keller
Unsere Zielvorgabe war ein KfW70 Haus. Uns ist bewusst, dass es immer besser geht, aber aufgrund der hohen Baunebenkosten (im Bebauungplan festgelegt) haben wir uns für diesen Standard entschieden. Wir wollen auch keine Lüftungsanlage.

Mit zentraler KWL incl. WRG dürfte die Heizlast bei nur etwa 4,8 kW (-16 AT) liegen ... da könnte doch eventuell auch ein effektiver und günstiger Wärmeerzeuger nur für die Raumbeheizung eingesetzt werden ... mit den eingesparten €ros (Quellenerschliessung nicht erforderlich) könnte evtl. ein Teil der Kombination aus KWL und WW-Bereitung getilgt werden.

PS: Eine PV-Eigenverbrauchsanlage wäre u. U. zudem sinnvoll :-)

Verfasser:
crink
Zeit: 18.02.2015 12:54:26
0
2197400
Hallo,

die Heizlastabschätzung spuckt bei -16 Norm-AT folgendes aus:
Transmissionslast: 4230 W
+ Lüftungslast: 1057 W
+ Warmwasserlast: 400 W
= Gesamte Heizlast: 5688 W

Das ist nun ohne KWL berechnet, wie von Dir gewünscht.

Oder ist es -14 Norm-AT? Dann sieht das so aus:
Transmissionslast: 4002 W
+ Lüftungslast: 1000 W
+ Warmwasserlast: 400 W
= Gesamte Heizlast: 5402 W

Welcher Ort ist es denn ungefähr? Norden von Sachsen ist zu ungenau. Auf jeden Fall passt der oben vorgeschlagene Grabenkollektor zur Heizlast des Hauses.

Heliotherm klingt eher teuer - kann Dein Heizungsbauer auch andere?

Diese Modelle kämen für Dich in Frage:
HP05S07W-WEB, cop: 4.60, power: 5570
HP07S08W-WEB, cop: 4.60, power: 6300

Andere Hersteller bieten allerdings auch gute WP mit zum Teil besserem COP.

Mir gefällt die Dämmung Deiner Außenwände noch nicht, die 0,257 W/m²K sind meines Wissens nach außerhalb des zulässigen Rahmens. Bitte frag dazu den Planer mit Verweis auf die EnEV 2014 noch einmal.

Viele Grüße,
crink

Verfasser:
CidadeLE
Zeit: 18.02.2015 19:49:29
0
2197623
Hallo,

vielen Dank crink.

Wir liegen in der Norm-AT -14 (Leipzig, Sachsen).

Wenn unser Heizungsbauer aus den Ferien zurück ist werden wir uns mit ihm treffen. Ich hoffe, dass nicht nur die Gewinnmarge bei der Heliotherm für ihn ausschlaggebend war.

Die Wand hat einen Gesamt U-Wert von 0,233





Ich denke, dass da schon nachgebessert wurde. Ich frage aber nochmal nach.

Ich persönlich liebäugle mit der Waterkotte EcoTouch Ai1 Geo.

Grüße

Verfasser:
CidadeLE
Zeit: 06.04.2015 10:58:45
0
2217449
Hallo,

also der Lambda-Wert der Steine liegt bei 0,09. Der Aufpreis für das gesamte Haus auf 0,08 macht einen Aufpreis von 6T EUR, welches nicht im Budget liegt.
Bzüglich der Deckendemmung liegt uns noch kein Angebot vor.

Unser Heizungsmonteur hat wegen der Auftragslage leider keine Zeit, sodass wir uns der Bauträger einen anderen zuteilen wird, hoffentlich hat er Zeit und Willen mit uns den Grabenkollektor zu "bauen".

Ist eine Verlegung so auch möglich:

http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/canvastest.html?id=yvnRTncaGUgDuoyGrJrd

Noch eine doofe Frage, von welchem Niveau wird die Tiefe der Grabenkollektoren gemessen? Straße/Bordsteinkante? Unser Grundstück liegt unter dem Straßenniveau.

Danke.

Grüße
CidadeLE

Aktuelle Forenbeiträge
manniw schrieb: Danke für den Hinweis. Ich kenne so ziemlich alle Arten von Motorschlössern. In der Regel werden die ins Türblatt eingebaut und erfordern eine Kabelzuführung für Stromversorgung und Öffnungsimpuls....
fdl1409 schrieb: Was die Bohrfirma schreibt ist überwiegend richtig, aber nicht alles. Die Bohrung muss bei einer modulierenden WP nicht auf die Nennleistung ausgelegt werden, wenn die Heizlast niedriger ist. Auch...
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Grabenkollektor auf 510 qm?
Verfasser:
CidadeLE
Zeit: 06.04.2015 10:58:45
0
2217449
Hallo,

also der Lambda-Wert der Steine liegt bei 0,09. Der Aufpreis für das gesamte Haus auf 0,08 macht einen Aufpreis von 6T EUR, welches nicht im Budget liegt.
Bzüglich der Deckendemmung liegt uns noch kein Angebot vor.

Unser Heizungsmonteur hat wegen der Auftragslage leider keine Zeit, sodass wir uns der Bauträger einen anderen zuteilen wird, hoffentlich hat er Zeit und Willen mit uns den Grabenkollektor zu "bauen".

Ist eine Verlegung so auch möglich:

http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/canvastest.html?id=yvnRTncaGUgDuoyGrJrd

Noch eine doofe Frage, von welchem Niveau wird die Tiefe der Grabenkollektoren gemessen? Straße/Bordsteinkante? Unser Grundstück liegt unter dem Straßenniveau.

Danke.

Grüße
CidadeLE
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