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Deckenheizung für Altbausanierung - Persönliche (!) Erfahrungen
Verfasser:
dickeRobbe
Zeit: 29.10.2014 09:13:03
0
2135613
Hallo zusammen,

ich meine zu glauben, dass ich sämtliche Foren und Informationsseiten bzgl. Deckenheizung abgegrast habe, aber immer noch nicht das Gefühl habe, dass dieses System das Richtige für unseren Altbau-Sanierung ist.

Ich denke, dass ich alle Vor- und Nachteile kenne, Kostentechnisch habe ich noch kein Angebot gesehen, aber wenn als Alternative ein neuer Estrich mit FBH in Frage kommt, dann wird es preislich sicher nicht viel anders sein. D.h. harte Fakten sind mir jetzt erstmal egal.

Ich möchte lieber mal nur von perönlichen Erfahrungen hören, also wirklich von denjenigen, die eine solche Heizung eingebaut haben. Funktioniert es? Was ist wirklich wahr an den Nachteilen, die so kursieren? Seid ihr zufrieden? Würdet ihr eine solche Heizung wieder einbauen?

Um es deutlich auf den Punkt zu bringen. Ich brauche keine Beiträge von Heizis, Deckenheizungshersteller und -vertrieblern, keine Links zu Anbietern und keine hunderdste Grundsatzdiskussion. Sorry, dass ich hier so direkt bin, aber nach mehreren Stunden des Recherchierens bin ich einfach davon genervt, dass es zu diesem Thema so wenige persönliche Berichte gibt. Liegt es vielleicht daran, dass niemand daran was zu meckern hat?

Gibt es evtl. jemanden im Rhein-Neckar Kreis oder 50 km Umfeld, der mir mal seine Deckenheizung vorführen könnte? Keine Sorge, ich bin Handzahm ;-)

Freue mich auf eure Beiträge!

Viele Grüße,
dickeRobbe

P.S. Nicht wundern: ich habe diesen Beitrag zusätzlich im FBH Forum eingetragen

Verfasser:
JoRy
Zeit: 29.10.2014 09:21:04
0
2135617
Ich kann dir Deckensysteme zeigen die gut laufen, aber auch solche
die Probleme haben.

Genauso kann ich dir viele FBHen zeigen die optimal laufen, aber auch
solche zu denen ich gerufen wurde,weil sie nicht gut funktionieren.

Erzähl ein paar Details über die Bauphysik deines Altbaus.
Dann könnte ich abschätzen, ob D-Hz geht und sinnvoll ist.

Gruß JoRy

Verfasser:
dickeRobbe
Zeit: 31.10.2014 20:23:57
0
2137114
Hallo JoRy,

vielen Dank, dass du dich auf meinen Beitrag gemeldet hast, auch wenn du nicht so ganz meine "Zielgruppe" bist ;-).

Hier ein paar Fakten:

- Mehrfamilienhaus mit 4 Parteien, Baujahr 1968
- Wohnung im Erdgeschoss soll ggf. die Deckenheizung bekommen
- Keine extra Außenisolierung, nur 25er (?) Mauerwerk. Soll aber in 3-5 Jahren verstärkt werden
- Kellerdecke nicht isoliert, aber die Hälfte des Kellers ist bewohnt/ beheizt
- Deckenhöhe in den Räumen der Wohnung ca. 2,6m (kann es nicht genau sagen, da überall abgehängt)
- Aussparungen für Heizkörper unter den Fenstern würden in jedem Fall noch mit Ytong zugemauert werden
- Rolllädenkästen werden ebenfalls zugemauert und duch Außenrollkästen ersetzt
- Fenster Ug-Wert 1,1 von 2006

Sofern eine Deckenheizung in Frage käme, wollten wir in den Wohn- und Schlafräumen Kork oder Korkparkett verlegen.

Danke und viele Grüße,
dickeRobbe

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 31.10.2014 20:36:35
0
2137119
Zwar keine Erfahrung aber ein Rat:

Flächenheizung wird je besser das Gebäude gedämmt wird immer ähnlicher, da sich alle Wand,Decken und Fussbodentemperaturen annähern.

Von daher: Ob Fuss,wand oder Deckenheizung: Je nach Präferenz, ggf Preisvorteil oder Installationsvorteil

Und noch ein 2ter Rat: Wollt ihr auch den Wärmeerzeuer wechseln ?? Wenn ja sei auf der Hut. Nicht dass du jetzt eine Größe X kaufst und in 5 Jahren die Größe Y gereicht hätte. Dann hast du einen überdimensionierten Kessel für die restliche Laufzeit.

Nur so als Info

Verfasser:
SolarFuzzy1
Zeit: 11.11.2014 18:57:58
1
2142604
Ich habe persönlich 2 Räume umgebaut. In einem Kellerraum eine Deckenheizung ( 88 m Rohr , mehr ging nicht ) und im Nachbarraum eine Decke (warmes Ende 2/3) und Wand (kaltes Drittel) mit demselben Rohr ( 120 m ). Der Effekt ist phänomenal, für nächstes Jahr plane ich schon den nächsten Raum mit 2 mal 120 m. Allerdings ist der Effekt - bei mir gewolltermaßen - auch signifikant in den darüberliegeden Räumen, obwohl er nicht einer Fußbodenheizung im drüberliegenden Geschoß vergleichbar ist (man kann es mit nackten Füßen nicht wirklich erfühlen, aber meßbar ist der Effekt auf jedenfall wenn man Raum-Temperaturverläufe aufzeichnet). Was im EFH also gewollt ist, wird im MFH jemanden anders freuen. Flächenheizung ist auf jedenfall sehr gut, je mehr Fläche desto besser. Ob und wie man dämmtechnisch sich vom Nachbarn obendrüber abschotten kann, vermag ich nicht zu beurteilen. Eine Flächenheizung kann nicht wirklich überdimensioniert werden , da man ja die VL-Temperatur absenken kann bzw. der Einzelregler den Durchfluß reduziert.
In unserer früheren Wohnung in einem MFH hatten wir auch Rollenkork an den Wänden und teilweise Korkparkett, macht die Räume subjektiv wärmer. Objektive Daten dafür habe ich keine.
Gruß

Verfasser:
SolarFuzzy1
Zeit: 11.11.2014 19:07:52
0
2142616
Nachtrag:
Unser Haus ist ungedämmt und nach eingehenden Berechnungen , Angeboten und Erfahrungen mit anderen Maßnahmen habe ich dieses Wort aus meinen Planungen gestrichen. Ich brauche keine Vogelnester , Algenfutter und Brandbeschleuniger um meine signifikant Heizkosten zu senken und gleichzeitig das Raumklima zu verbessern. Das geht bei mir anders billiger, aber dies ist eine höchst individuelle Entscheidung und keine allgemeine Empfehlung.

Verfasser:
neoplan heab
Zeit: 12.11.2014 18:25:09
0
2143122
frage, ob du diese effekte im 4PH nutzen kannst, aber überlege:
UGDH = unter(liegendes)geschoss-Deckenheizung; Vorteile: zugänglichkeit (? fbh auf 100j ?), konvektive Vorteile ( wärme von unten hinauf ), min VL-temp ( UGDecke = OGFussboden ).

Verfasser:
LordCong
Zeit: 12.11.2014 22:21:45
1
2143238
Ich habe in meinen Haus (BJ 1957/1958) selbst eine Deckenheizung eingebaut, allerdings habe ich quasi ein Fußbodentrockenbausystem "umgekehrt" verwendet. Da hat man die Isolation quasi gleich mit erledigt. Die Decke wurde dann mit Fermacell Gipsfaserplatten beplankt. Der Altbau ist lediglich teilsaniert (Fenster Ende 90er neu, Dach gedämmt, Kellerdecke gedämmt), also keine Außenwanddämmung, Wände sind 24er Hohlblock.

Es gibt keine Probleme, die Zimmer komplett (d.h. nicht nur die Luft) auf 20-22°C zu halten (Vorlauf < 35°C im Altbau), selbst in den letzten Wintern vor ein paar Jahren, wo es wirklich kalt wurde. Die Luft ist eher "kalt", die Gegenstände sind warm (und nach der Decke ist der wärmste Teil des Raumes der Fußboden, mit IR Kamera nachgewiesen für von jemanden, der es zuerst nicht glauben wollte).

"Schnell aufheizen" ist aber nicht, ist wie Fußbodenheizung mit zeitlichen Vorlauf. 16 °C auf 20 °C dauert dann schon 2-4 Stunden.

Ich würde nichts mehr anderes machen (außer vielleicht Fußbodenheizung wegen Estrichspeichervermögen).

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 12.11.2014 22:34:23
0
2143245
Im anderen Thread steht KFW55 Haus.

Da bleibe ich dabei... Wand , Decke, Fussboden: Egal: Hauptsache genug :-D

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