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Deckenheizung
Verfasser:
samso
Zeit: 18.07.2015 16:51:24
0
2249765
Hallo loc123,

Bilder habe ich leider keine.Ich habe Pe-xc 16mm mal 2mm genommen.Bei den von mir genommenen Verlegeabstand von ca.10 mm mußte ich die Bögen in Schleifen legen weil das Rohr den kurzen Bogen nicht mitgemacht hätte .Dazu habe ich vorher auch schleifen in das Styropor fräsen müssen.
Ob es mit Aluverbundrohr auch ohne Schleifen funktioniert hätte,kann ich nicht beurteilen da ich es noch nie verarbeitet habe.
Das verlegen ging überraschend einfach da das Rohr saugend in die 16 mm Nut verschwand.Mußte nur ab und zu gesichert werden.

An einer Wand war Rihgips mit Styropor in die ich auch Schlitze eingefräst habe für das 16 mm Rohr.Da waren die Schlitze allerdings zu schmal und das Rohr ging nicht rein.Also mußte ich nochmal nachfräsen.

Gruß Samson

Verfasser:
Loc123
Zeit: 18.07.2015 22:00:34
0
2249812
Hallo Samson, mit was hast du das Styropor gefräst hast du das vorher gemacht oder zuerst an der Decke befestigt und dann gefräst, was hast du für Styropor benutzt wird das mit dem bearbeiten nicht instabil, wie ist es mit der Wärmeübertragung da ja kein Beton vorhanden ist?

Verfasser:
HFrik
Zeit: 19.07.2015 00:50:00
0
2249829
Korrekt - allerdings kann man aus dem Diagrramm hier sehen dass bei einem U-WErt von 6 für den Bodenbelag (2.5 cm Holz) bei 10cm Verlegeabstand Für Fussbodenheizung bei 10cm Verlegeabstand dann 3W/m²*K angegeben werden, bei einem U-WErt von Unendlich (kein Bodenbelag) dann 6,5W/m²*K http://www.ivt-rohr.de/fileadmin/Medien/PDFs/PRINETO_Waermetechnische_Pruefung.pdf Bei 25cm Verlegeabstand dann 2,2 bzw 4,2 W/m²K.
15 mm Gipskarton haben einen Widerstand von 0,043, 35mm Estrich (Mindestüberdeckung) 35mm 0,029, ebenso wie 10mm Gipskarton.

Verfasser:
samso
Zeit: 19.07.2015 13:46:50
0
2249921
Hallo,

die Styroporplatten waren einfache 40 mm Platten die es im jeden Baumarkt gibt.Ich habe sie vorher mit einer Oberfräse,bestückt mit einer 16mm Fräse,gefräst.Ist ohne angeschlossenen Staubsauger eine staubige Sache.
Als Lattung habe ich 38mm dicke Dachlatten genommen.Auch da habe ich vorher an entsprechender Stelle Schlitze gefräst.
Zur wärmeverteilung habe ich die Styroporplatten mit einer Alufolie aus dem Saunabau belegt.In die Nuten gedrückt und mit etwas Silikon fixiert.
Alles natürlich bevor ich die Platten mit Styroporkleber unter die Decke geklebt habe.
Ob es auch eine einfache Haushaltsalufolie getan hätte,die auch an den Rundungen benutzt habe,kann ich nicht sagen.
Dadurch das die Dachlatte 38mm und die Styroporplatten 40mm stark waren,liegt der Rihgips eng an denn Rohren an.

Gruß Samso

Verfasser:
HFrik
Zeit: 19.07.2015 21:43:02
0
2250042
Ich habe einmal ein wenig gerechnet, mit Therm (6.3), um ein besseres Gefühl för den besten Aufbau zu bekommen. Vielleicht komme ich mal dazu einige Bilder einzustellen.
WEnn ich Aufbauten mit in Estrich gebetteten Rohren der Variante mit in Gips gebetteten Rohren sowie der Kombination Styropor +Alufolie gegenüberstelle, bekomme ich erst einmal die folgenden Werte: (bei 150-200mm Rohrabstand)

- Die schlechteste Variante von der wärmeleistung sit die komplette einbettung in Gipsputz (nass in nass)
- Bei der Variante Styropor/Aluminium habe ich bei ideal am rohr anliegendem Aluminium bei 0,05mm Alu etwa 20% bessere WErte als bei Putz
- dAnn kommt nochmal ca. 10% besser die Variate mit 0,1mm Alu
- dann kommt die Variante mit Estrich um die Rohre und Gipskartonplatte darunte
- nochmal wenige % besser ist die Variante mit Mörtel Gruppe 3
- am Besten die Varriante mit 0,2mm Aluminium.

Die Varianten mit ALuminium werden in der Praxis wegen unvermeidlicher Luftspalte (nicht auf dem ganzen Umfang anliegend) schlechter abschneiden.
Ein Engerer Rohrabstand sollte deutliche verbesserungen bringen so wie die Verteilung der Wärmeflüsse im AMterial aussieht. Der Effekt düfte stärker sein als bei einer in Estrich gebetteten Fussbodenheizung. Den dichteren Abstand muss ich gelegentlich einmal rechnen.

Verfasser:
Loc123
Zeit: 19.07.2015 23:21:47
0
2250057
Hallo Mörtel Gruppe 3 ist Zement Sand Mörtel oder?
Wie schaut es mit dem schon oft erwähnten Lemmmörtel aus?
Wenn Gips so schlecht abschneidet dann ist es ja auch nicht das beste Abdeckmaterial! Wie schaut es da mit Holz, OS Platten, Fasserplatten aus oder was ist Da das beste Material, das mann weiß Streichen kann? Welche dicke soll das haben? Für Fußboden Heizung gibt es aus 0,3 mm Stahlblech Wärmeleitlamellen Dan wäre das wohl eine Lösung muss schauen was da der Meter kostet aber die habe ich nur für einen 14 mm Schlauch gefunden. Ist da ein grosser unterschied zwischen Stahlblech verzinkt und Alu?

Verfasser:
HFrik
Zeit: 20.07.2015 13:18:36
0
2250206
Ja,zwischen Stahn und Alu ist ein grosser Unterschied.
Aluminium hat eine Wärmeleitfähigkeit von 160-200, Stahl von 40-50, Edelstahl von ca. 20 - 0,2mm Stahlblech ist da nur leicht besser wie 0,05 mm Aluminium, 0,3mm entspricht etwa 0,1mm Alu- das gibts noch als Flie in Saunashops.
Gipskarton hat einen U-wert von 0,25-0,32, Gipsputz ohne Karton von 0,35, Holz leitet mit einem U-Wert von 0,15 noch viel schlächter - Holz ist eher ein Dämmstoff.
Mörtel Gruppe 3 ist Feld Wald und Wiesen Zementmörtel. U-Wert 1,4, Anhydritestrich U-ert 1,2.
Da sie horizontal wärmeleitende Schicht dünner ist, wirkt sich der Rohrabstand stärker aus als bei der Fussbodenheizung. Da niemand auf der Decke herumläuft sind dagegen die statischen PRobleme bei geringem Rohrabstand bei der Deckenheizung nicht gegeben, so dass auch geringere Rohrabstände möglich sind.

Verzinktes Blech, 0,75mm als tafelware hat mich zuletzt ca. 7,20€/m² gekostet. 10m Rohr um von 10cm auf 5cm Rohrabstand zu kommen kostet mich ebenfalls etwa 7€. Also würde ich zuerst einmal den Verlegeabstand von 15-20 cm auf 5-10cm reduzieren, das ist billiger als aufwändig mit Blech zu arbeiten.

Aktueller Favorit vom Preis-Leitungsverhältnis und Schmutzfaktor (WAF) her wäre bei mir: (ohne Schalldämmung /Wärmedämmung nach oben:
- klemmleisen an die Decke dübeln, Rohre einklipsen. LAtten als Unterkostruktion ale ca. 60cm dazwischen, mit Metalldübeln oder Deckennägeln befestigt.

Hubwagen mit 300kg Hobkraft besorgen (220€), Hölzerne Tragekostruktion passend zur Deckenhöhe daraufbauen und festzwingen. (Alle 25cm ein Kantholz um die Gipskartonplatte gut zu lagern)
Darauf jeweils Gipskaronplatte ( z.B. Knauf Dieamant, die leitet die Wärme etwas besser) 2x1m legen, Mörtel oder Estrich darauf 2cm dick verteilung mit Aussparung für die Traglatten.

Dann mit dem Wagen an den gewünschten Platz fahren und mit dem Fusspedal gegen die Decke pumpen, kurz feinausrichten und anpressen. Mit dem Fäustel etwasgegen die Kanthölzer klopfen um Mörtel/ Anhydrit zu rütteln -> bessere Verbindung zu den Rohren. Gipskartonplatte gut an Unterkonstruktion anschrauben (alle 10cm auf >3 Leisten auf der Schmal / >4Leisten auf der Längsseite)
Wenn Trittschalldämmung gwünscht ist zuoberst eine Lage Mineralwolle (Trittschalldämmung oder ähnlich dichtes) - + Federschienen als Unterkostruktion, Leisten quer dazu montieren mit >= 2 Verbindungselementen je Kreuzungspunkt. Gibt dann statt 27mm Aufbauhöhe dann ca. 50mm Aufbauhöhe.

Verfasser:
Loc123
Zeit: 20.07.2015 15:35:33
0
2250251
Das glaub ich gibt eine Riesen Sauerei, wie soll ich da im Bereich der Latten den Mörtel wegbringen das die platte sauber aufliegt. Ich habe ein bewohntes Haus wo ich sowas nachrüsten möchte. Da würde mir die Version mit Latten Isolierung und Blech schon besser zusagen.
Hast du das mit dem Hubwagen so umgesetzt und wie ist es gegangen?

Verfasser:
isesari
Zeit: 20.07.2015 16:35:59
0
2250269
wie wäre folgender Aufbau:

XPS Platte mit Oberfräse Nuten einfräsen, Alufolie (möglichst dick) drauf, mit Latten an die Decke (sso wie weiter oben beschrieben), Verbundrohr in die Alu-Nuten rein.

Gipskartonplatte nehmen, (es gäbe aber auch Faserzementplatten, ob die für Deckenmonteg zugelassen sind?) zusätzlich mit Zahntraufel Mörtel drauf (als wärmeleitende Masse die zwischen Alu/Rohr und Gipsplatte fungiert) anpressen, festschrauben.

Bedenken habe ich nur bzgl dem Gewicht, so eine Platte ist ja nicht leicht und wenn da noch 1-3mm Zementkleber drauf ist kommt auch noch Gewicht drauf.

Vorteil: die Wäremeübergangsfläche sollte mit der zementösen Paste weit besser als die punktuelle/linien-fläche bei Alu alleine sein. Mischung zwischen Trocken und Nass.

Nachteil: nicht so gut wie nass-in nass

(habe meinen PC x-mal neu aufgestezt und kein Therm mehr drauf zum simulieren)

Verfasser:
samso
Zeit: 20.07.2015 17:54:48
0
2250299
Hallo,

wenn es unbedingt nass in nass sein sollte,ist es sicher einfacher das unter der Decke befestigte Rohr mit Streckmetall zu überdecken und dann zu verputzen.Wenn man(n)es dann beherscht.Ich zumindest hätte jemand dafür bezahlen müssen.

Gruß Samso

Verfasser:
samso
Zeit: 20.07.2015 18:00:40
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2250304
Loc123,

ist den eine Wandheizung bei Dir ausgeschlossen mangels Fläche?
Wie gesagt ich habe 3 Varianten und die im Lehm verputzten finde ich am besten.Hat auch richtig was fürs Raumklima gebracht.

Gruß Samso

Verfasser:
HFrik
Zeit: 20.07.2015 22:33:37
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2250395
@ Loc 123 - mit Hubwagen noch nicht, für andere Zwecke aber durchaus vergleichbares umgesetzt. Daher ja auch der Vorschlag.
Die leiste freizuhalten ist ja nicht das Problem - dafür gibts nen Meterstab, sowi eine Kelle. einfach den gut 5cm Streifen freihalten, ansonsten eben nicht wie mit dem Zahspachtel 1-4mm, sondern ca. 15-17mm auftragen. Da die Platte mmer liegt ist auch die Chance dassetwas runterfällt relativ gering - vergleichbar mit Tapezieren und Malern - das geht auch in bewohnter Wohnung, bedarf aber doch eine Abdeckung mit Vliess und Folie. Malerarbeiten werden bei jeder Bauform am schluss kommen.
Für die Styropor und Alufoienvariante würde ich mir passende Styroporteile kaufen, das wird den Arbeitsaufwand zum Fräsen kaum wert sein.
Nass in nass gäbe eine komlette Sauere - und noch dazu ein thermisch suboptimales Ergebnis. Daher der Auftrag auf die liegende Platte, demit keine Rumspritzerei erfolgt. Kann natürlich sein dass ich in Relationschon öfter die Kelle geschwungen habe und daher eher weis was hinreichend sauber geht, und was nicht.
Der Hubwagen kommt aus der Überlegung: wie handhabe ich das hohe Gewicht einer Platte in voller Größe rationell und sauber, und dennoch schnell.
Das Problem bei Deckenheizungen ist ja, dass es ausser bei den Fertigelementen sowie Nass in nass - das eine sehr teuer, das andere nur imRohbau machbar und thermisch suboptimal - keine weitevrbreiteten sTandardlösungen gibt.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 22.07.2015 13:04:29
0
2250811
So noch einige Detailliertere Rechnungen, mit 100mm Rohrabstand und schöner geformten Rohr - Therm und Kreise sind zwei Welten, die aufeinandertreffen :)
- bei 100mmRohrabstand, 9,5mm Gipskatronplatte, 0,2mm Aluminium rings um das Rohr perfekt anliegend, sind es 6W/m²K. Liegt das Aluminium nur links und rechts an einem Streifen an, weil es z.B. in einer rechteckigen Nut ist, sind es noch 5,5 W/m²K. Liegt das Rohr in Anhydritestrich gebettet, sind es 5,45W/m²K.
Den besten Wert erhalte ich mit Alufolie, mindestens oben gut anliegend, sowie statt der Gipskartonplatte einer 1mm Stahlplatte unten drunter, dann kommen 7,5W/m²K heraus, um einmal einen Vergleichswert zu haben. Mit 10mm Alu-Platte und das Rohr in massives Alu gebettet wären es dann 8,5W/m²K, umd as theoretsiche Optimum mal anzugeben.

Die Aufbauten mit 150mm Rohrabstand kamen auf:
- Gipskartonplatte, 0,2mm Alu links und rechts anliegend: 4W/m²K
- Gipskartonplatte, 0,2mm Alu obere Hälfte ideal anliegend: 4,6W/m²K
- Gipskartonplatte, Rohr in Anhydritestrich gebettet: 4,3 w/m²K
- Gipskartonplatte, in Estrich gebettet, 1mm Stahlblech zwischen Gipskarton und Estrich: 5,1W/m²K
- 1mm Stahlblech mit Estrich darüber: 6,3W/m²K, mit 2mm Blech dann 6,6W/m²K

Der dickste Aufbau (alles ohne Trittschalldämmung wäre mit fertigen Styroporelementen , Alufolie/Wärmeleitblechen sowie Gipskartonplatte darunter mit ca. 40mm Aufbaudicke, das dünnste was geht wäre mit Stahlblech+Estrich und 18-19mm Dicke. Mit Federschienen je ca. 22mm mehr bei Trittschalldämmung. Wie guht sich verzinkte oder schwarze Stahlblechtafeln Tapezieren lassen habe ich aber auch noch nicht ausprobiert :)

So, und nun wäre wieder konstruktive Kritik angesagt.

Verfasser:
isesari
Zeit: 22.07.2015 13:28:56
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2250817
wie hoch wäre der Wärmeübergang mit Kupferrrohen (anstatt MSVR,)?
ein Solarkollektor als 'Wandheizkörper', einen Anbieter scheints zu geben:

http://www.solmetall.de/WLT_patent.php

Verfasser:
HFrik
Zeit: 22.07.2015 15:10:55
0
2250854
Nun, wenn man sich 17x2mm Kuferrohre (Ichw eis die gibt es nicht, war aber am schnellsten zu rechnen) statt PE-Rohre an die Decke hängt, mit 2mm Stahlblech darunter ohne Gipskartonplatte, könnte man auf 7,9W/m²K kommen, allerdings ist Kupfer deutlich teuerer als PE-Rohr, da müsste man 50mm ROhrabstand bei PE mit 150mm ROhrabstand bei Kupfer vergleichen, um einigermassen beim Aufwand in der gleichen Region zu bleiben. PE-Rohr in 50mm Rohrabstand, in Estrich, mit 2mm Blech darunter käme auf 8,6W/m²K. (statt 6,6W/m²K bei 100mm Rohrabstand)
Welcher Aufbau dann sinnvoll ist hängt von dem Heizenergie / Heizleistungsbedarf des Raumes ab.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 22.07.2015 21:18:20
0
2251949
Im Prinzip würe auch Aluminium Tafelblech als Verleidung statt Gipskartoplatte gehen,wenn man die geringe Aufbauhöhe oder die höhere Leistung je K braucht. Kostet etwa 20% mehr wie Stahl, wobei ein guter lokaler Händler billiger ist als die meisten Internethändler - besonders für eine grössere Anzahl an blechtafeln. Bei Alu entfällt jeden Korrosionsrisiko.

Verfasser:
samso
Zeit: 23.07.2015 19:52:38
0
2252197
Hallo,

naja,bei verwendung von Stahlplatten oder Aluminiumplatten wäre man sicher im Preisbereich von fertigen Systemen.(mit Montage mit Sicherheit drüber )
Eine geschlossene Fläche wie beim Rihgips wirst Du damit bestimmt nicht hinbekommen.Schrauben werden sichbar bleiben und Schweißnähte sind schon mal garnicht möglich.
Optisch könnte es für das eine oder andere Objekt schon passen.In modernen Geschäften oder in umgebauten Lofts?

Gruß Samso

Verfasser:
HFrik
Zeit: 24.07.2015 05:36:04
0
2252293
Nun, die MAsshaltigkeit von Alu oder Stahlplatten ist deutlich höher als die von Gipskartonplatten, bei gleich ebenem Untergrund, von dem bei einer Unterkostruktion ausgegangen werden kann - der verlauf der Fläche sit zumindest immer stetig mit grossen radien - wird die FLäche also ebener. Interessant ist noch mit welchem Material man am besten Fugen spachtelt zum Streichen - Acryl könnte da gehen. Schrauben kann man in einer Alu oder Stahlplatte genauso verspachteln wie in Gipskarton. Nur Ansenken muss man vorher.
Die Kosten wenn man grössere Mengen kauft siehe oben, 0,75mm Stahl haben mich 6,5€/m² +MWSt gekostet, 2mm kosten linear mehr (Preis/t ist massgeblich) da bleibt man noch weit von fertigen Systemen entfernt. Alu kostet bei gleicher Dicke etwa 10-20% mehr, abhängig vom aktuellen Rohmaterialpreis, bringt aber 3x mehr Wärmeleitfähigkeit und lässt sich leichter Bohren.
Und es verbleibt ja, je nach benötigter Heizleistung auch die Opion Gipskartonplatte oder z.B. Gipskartonplatte + 1mm Alutafel. Die kann man mit Schnellbauschrauben für Metallunterkostruktion direkt mit durchschrauben.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 24.07.2015 05:39:08
0
2252294
Tapezieren sollte auf Metallplatten direkt ohne weitere Vorbehandlung gehen.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 25.07.2015 17:52:38
0
2252728
Riffelblech nehmen und das so lassen, ggf. lackieren (jede anders?), sieht bestimmt auch gut aus. Je nach Haus. Stelle ich mir ziemlich cool vor, wenn man im Design von De Stijl dekoriert :-)

Verfasser:
HFrik
Zeit: 27.07.2015 21:11:47
0
2253205
Hmm :) ich denke die meisten wären mit einer verputzen/ gesteichenen Gipskartonplattedecke, oder einer verputzern oder gestrichenen Metallplattedecke, der man das anderssein nicht ansieht auch schon ganz zufrieden :)
Aber der Respekt vor Estrich / Mörtel scheint bei eingen deutlich grösser zu sein als vor Tapetenkleister und Farbe, auch wenn letzteres mehr Sauereipotential hat :)

Verfasser:
NorbertJosch
Zeit: 28.07.2015 08:37:37
0
2253263
Mir hat die Anleitung von http://hp-praski.com/uploads/media/Product/gg_pdf_250.pdf weiter geholfen.
Ich habe das Verbundrohr mit Klemmschienen auf Heraklitt Holzwolleplatten verschraubt (guter Putzgrund), befüllt und Verputz. Das ganze läuft in Verbindung mit Fußbodenheizungen im Erdgeschoss.

Grüße
Norbert

Verfasser:
HFrik
Zeit: 28.07.2015 10:49:03
0
2253315
@ NorberJosch - das funktioniert sicher prima- aber für den Einbau hattest Du sicher gerade eine grössere Saneirung im Raum laufen oder es war ein Neubau. Mit welcher Heizleistung hast Du bei welcher Verlegedichte gerechnet?

Verfasser:
flo79
Zeit: 28.07.2015 11:04:32
0
2253319
Metalldecken gefallen mir irgendwie nicht. Als wir damals wegen Deckenheizung überlegten (wurde dann aber doch FBH) hatten wir überlegt Holzfaserdämmplatten einzufräsen und da das 16er MVR reinzulegen und dann zu verputzen z.B. mit Lehm. Weiß nicht was die Meinung dazu hier wäre?

Bei einer Plattenlösung bin ich damals auf diese mit Graphitkern gekommen.

http://www.rigips.de/trockenbauloesungen/produkte/gipsplatten-spezialplatten

Gruß Flo

Verfasser:
HFrik
Zeit: 28.07.2015 15:48:58
0
2253367
@flo79 - nun die Holzfaserplatte würd die Wärme nur unwesentlich besser in der Fläche verteilen wie die Styroporplatte - d.h. ohne Alufolie oder Blech wäre die Wärmeleistung gering, noch geringer als bei der reinen Putzlösung.
Die Climatherm von Rigips hätte schon eine etwas bessere Wärmeleitung, aber auch einen stolzen preis - etwa 12€/m² mehr als eine reine Gipsfaserplatte.
Ich würde es mal so formulieren: was zwischen/unter den Rohren sit sollte möglichst gut die Wärme leiten, um die Wärme in die Fläche zu bringen und die Heizleistung bei geringer Vorlauftemperatur hoch zu halten. Und noch dazu so preiswert wie möglich sein.
Soll es nach oben wärmedämmend sein müsste die Dämmung oberhalb der Rohre liegen, nicht dazwischen. (Oder man müsste einen so dicken Aufbau darunter machen wie bei der Fussbodenheizung, oder Blech/dicke Alufolen zum Verteilen nutzen)

Für Gipsfaserplatte + Alufolie + Styropor bekomme ich 6W/m²K.
Für Gipskartonplatte+keine Alufolie+Holzfaserplatte bekomme ich 3,4W/m²K.
Für Climatherm + keine Alufolie+Holzfaserplatte bekomme ich 3,98W/m²K.
Für Gipskartonplatte+ Mörtel (Statt Holzfaserplatte) bekomme ich 6,2W/m²K, jeweils für 100mm Rohrabstand.

Welchen Unterschied würde für Dich Metall unter Tapete + Gipskartonplatte bzw. Metall unter Tapete gegenüber Tapete + Gips+Beton machen?

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Deckenheizung
Verfasser:
HFrik
Zeit: 28.07.2015 15:48:58
0
2253367
@flo79 - nun die Holzfaserplatte würd die Wärme nur unwesentlich besser in der Fläche verteilen wie die Styroporplatte - d.h. ohne Alufolie oder Blech wäre die Wärmeleistung gering, noch geringer als bei der reinen Putzlösung.
Die Climatherm von Rigips hätte schon eine etwas bessere Wärmeleitung, aber auch einen stolzen preis - etwa 12€/m² mehr als eine reine Gipsfaserplatte.
Ich würde es mal so formulieren: was zwischen/unter den Rohren sit sollte möglichst gut die Wärme leiten, um die Wärme in die Fläche zu bringen und die Heizleistung bei geringer Vorlauftemperatur hoch zu halten. Und noch dazu so preiswert wie möglich sein.
Soll es nach oben wärmedämmend sein müsste die Dämmung oberhalb der Rohre liegen, nicht dazwischen. (Oder man müsste einen so dicken Aufbau darunter machen wie bei der Fussbodenheizung, oder Blech/dicke Alufolen zum Verteilen nutzen)

Für Gipsfaserplatte + Alufolie + Styropor bekomme ich 6W/m²K.
Für Gipskartonplatte+keine Alufolie+Holzfaserplatte bekomme ich 3,4W/m²K.
Für Climatherm + keine Alufolie+Holzfaserplatte bekomme ich 3,98W/m²K.
Für Gipskartonplatte+ Mörtel (Statt Holzfaserplatte) bekomme ich 6,2W/m²K, jeweils für 100mm Rohrabstand.

Welchen Unterschied würde für Dich Metall unter Tapete + Gipskartonplatte bzw. Metall unter Tapete gegenüber Tapete + Gips+Beton machen?
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