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Deckenheizung
Verfasser:
HFrik
Zeit: 13.08.2015 10:58:14
0
2257954
@isesari: so ich bin mal zum Rechnen gekommen, es kommen hier 5,6W/m² bei 100mm Rohrabstand, Estrich um die Rohre, 1mm Blech unter dem Polyurethan heraus. Ohne das Blech wären es 5,2W/m²K, Blech unten wirkt also stärker.
Nimmt man statt Estrich als Füllmaterial Sondenverfüllmaterial mit U-WErt 2,7 werden es 5,9W/m²K.
Lässt man die Konstruktion konstant, immt aber das dünne 6,5mm Board von Knauf (6,5-7,5€/m²) werden es 6,7W/m²K. Die Bremse bei der Leistungsfähigkeit ist also die Gipskartonplatte unter der Konstruktion. Es wäre interessant zu wissen, ob man eine Wandheizung direkt mit Sondenverfüllmaterial einputzen und tapezieren könnte....

Verfasser:
McMadigan
Zeit: 04.10.2015 12:25:00
0
2275070
Hallo zusammen!
Auch ich befasse mich mit dem Gedanken eine Deckeneheizung einzubauen.
Ich baue derzeit mein EFH in Holzständerbauweise (Gesamtheizlast ohne WW ca. 4 kW).

Eine FBH hat m.E. einige Nachteile, die ich mit einer Deckenheizung umgehen könnte:
- träges System (v.a. in Verbindung mit einem Holzbau u.U. besonders nachteilig, da wenger Speichermasse als bei einem Massivbau. Jedoch nur Vermutung, da keine Praxiserfahrung diesbezgl. vorhanden)
- schlechte Wärmeübertragung durch den geplanter Bodenbelag, Industrieparkett d = 23 mm

Folgende Fragen habe ich noch zu einer Deckenheizung:

1. Montage in der Dachschräge (hier: 22°) sollte möglich sein, da ja auch eine Ausführung als Wandheizung möglich ist oder?

2. Die Raumhöhe im DG beträgt bei zwei Räumen beachtliche 2,50 m (Knistock) bis knapp 4,00 m (First). Problematisch?

3. Müssen die Heizkreisverteiler immer über der Flächenheizung angebracht werden damit ein Entlüften o.ä. möglich ist?
Oder könnte der HKV vom DG z.B auch in der Zwischendecke zwischen EG und DG eingebaut werden.

4. Würde eine Gipskartonlochdecke einschl. Schallschlutzvlies eine Verbesserung oder Verschlechterung gegenüber einer geschlossenen GK-Decke mit sich bringen?
Die Wärmeübertragung auf den GK wäre durch den Lochanteil sicher geringer, aber würde die Strahlung der Heizleitungen durch das dazwischenliegende Schallschutzvlies evtl. auch direkt den Raum erreichen?

Vielen Dank für Eure Unterstützung.
McMadigan

Verfasser:
Reggae
Zeit: 05.10.2015 08:54:56
0
2275403
1 geht auch in der Schräge
2 Gerade bei sehr großen Höhen wird Deckenstrahlheizung eingesetzt.
3 Es wird gespült und gefüllt. Geht also auch andersherum.
4 Mach doch das Schallschutzvlies auf die andere Seite ☺
Gruß Arne

Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 05.10.2015 16:36:34
0
2275591
Hallo,

ich würde anstelle einer DH versuchen eine Wandheizung im Haus zu realisieren.
Geht auch in Kombinstion mit einer DH (Badschräge?).

Du solltest aber Wärmeleitbleche zusätzlich verbauen und die Gipskartonplatten dünn wählen.
Geh mal auf Googlebilderergebnisse "Wandheizung trockenbau".

Auslegung nach Raumheizlasten, alle Kreise möglichst gleich, Wände "vollflächig" belegen, 50% der GF an WH als Richtwert, Komfortzonen bevorzugen, keine ERR, in einem Neubau wird 24h durchgeheizt.
"Flink" ist da eh nix mehr... ;-)

Grüße
Motzi1968

Verfasser:
HFrik
Zeit: 10.10.2015 00:57:22
0
2277278
Naja Wandheizung hat den Nachteil dass man Bilder und Regale öfter an Wänder hängt als an Decken - und man bei der gegebenen Raumhöhe vielleicht auch eher 4cm Breite vermisst als 4cm Höhe. Funktionieren wird beides, zum entlüften, ggf. Spülpumpe zum Befüllen, Mikroblasenabscheider für den laufenden Betrieb. Löcher in GK solten nicht schaden, die könen den Wärmedurchgang auch verbessern, müsste man exakt rechnen.

Verfasser:
McMadigan
Zeit: 15.10.2015 16:16:21
0
2279343
Vielen Dank für Eure Rückmeldungen!

zu "Alternative Wandheizung":
.... ist für mich keine Alternative. Ich sehe das genauso wie HFrik.

zu "Schallschutzvlies auf die andere Seite":
Dann würden vermutlich die Heizleitungen und Wärmeleitbleche sichtbar werden, was ich keinesfalls möchte.


zu " Löcher in GK solten nicht schaden, die können den Wärmedurchgang auch verbessern, müsste man exakt rechnen. "
... auch trotz bzw. mit Schallschutzvlies?

zu "Mikroblasenabscheider für den laufenden Betrieb":
Wo sollte der eingebaut werden?
Genügt ein Mikroblasenabscheider im System bei der Zuleitung zu HK-Verteiler?



McMadigan

Verfasser:
Reggae
Zeit: 19.10.2015 12:30:25
1
2282980
Entlüftet wird immer an der heißesten Stelle,
sprich am Vorlauf nach dem Kessel.
Gruß Arne

Verfasser:
HFrik
Zeit: 19.10.2015 13:20:01
0
2283018
Nun, bei der Gipskartonplatte mit Lochraster müsste man bezüglich Sichtbarkeit natürlich wissen wie die Löcher aussehen, um abschätzen zu können ob man dahinter etwas sieht. Bei denen die ich kenne hättte die helle Oberfläche der Platte das was im dunklen Loch theoretisch sichtbar wäre überstrahlt, von den möglichen Blickwinkeln (Bohrungstiefer vs Bohrungsdurchmesser) auch mal abgesehen - senkrecht nach oben schaut man selten, das ist unkomfortabel :) Ei Vliess zwischen Rohr und GK-Platte wäre als Dämmung natürlich nicht optimal. zwischen den Rohren dürfte es fast egal sein.

Verfasser:
florian84
Zeit: 23.12.2015 13:39:56
0
2311007
Hallo,
mir liegen nun 2 Angebote vor einmal eine Betondecke mit Deckenheizung
und eine Ziegeldecke mit Deckenheizung...

hier wird jeweil ein 16x2 Alu-Verbundrohr verwendet
die Standard Verlegeabstände sind hier
bei Ziegel: 12,5cm
und bei Beton 16,5cm

ist dies Sinnvoll oder sollt man hier nach einem dichteren Verlegeabstand fragen?!?

Verfasser:
HFrik
Zeit: 23.12.2015 21:31:47
0
2311165
Also bei Deckenheizung - w#äre die frage welche Vorlauftemperatur strebt man an, und welche sonstigen Heizflächen gibt es im Haus. Bei Betondecke wäre die frage warum nicht gleich eine Betonkernaktivierung. Dort könnte der Verlegeabstand grösser sein, allerdings wärde man dort auch einen grösseren Rohrduchmeser haben.
1,5cm Verlegeabstand ist sicher nicht völlig falsch, bei BEton müsste man die rahmenbedingungen kenne, sowie in beiden Fällen den jeweiligen Aufbau.

Verfasser:
kabo63
Zeit: 25.12.2015 11:10:47
0
2311484
Hallo,
wir haben bei unserem Umbau 2008 das OG komplett mit Decken(-schrägen)Heizung im Trockenbau ausgestattet. Im UG haben wir teilweise Decken- und FB-Heizung kombiniert + JAGA's in den Räumen, bei denen Flächenheizung nicht in Frage kam. Das gesamte System läuft mit WP und identischer VLT, zusätzlich/ergänzend wurde noch eine KWL installiert - läuft seitdem alles relativ problemlos - inkl. Kühlmodus im Sommer bei Bedarf - da ist die Deckenheizung besonders effektiv.
Gruß, kabo63.

Verfasser:
McMadigan
Zeit: 07.11.2016 10:33:16
0
2428907
Zitat von Motzi1968 Beitrag anzeigen


...
Nun zur Rohrverlegung:
16er solle es mindestens sein, kein Kreis über 100m.
....
Um die Wärmeleitfähigkeit zu erhöhen empfehle ich Omega-Wärmeleitbleche.
Gibst fertig 120 €, 150 Stück sollen für 10m² reichen).
http://www.ebay.de/itm/Waermeleitblech-fuer-Trockenbau-VPE-37-5m-fuer-14x2-Heizungsrohr-/200846274633?_trksid=p2141725.m3641.l6368
...



Ich habe am Wochenende mal einen kleinen Testaufbau gemacht.

Die 16 mm Heizleitungen habe ich, wie von Dir geschildert, mit etwas Kraftaufwand in die 14er Wärmeleitbleche bekommen.

Leider steht das Rohr aber gegenüber dem Wärmeleitblech etwas über, so dass die darauffolgende Wand- bzw. Deckenplatte nur an den Rohren und minimal an den äußeren Enden der Bleche anliegt.

Fast die vollständige Fläche der Wärmeleitbleche weist einen Abstand zur Wand-/Deckenplatte von knapp einem Millimeter auf.
Eine direkte Wärmeübertragung durch Wärmeleitung ist damit jedoch nicht mehr gewährleistet.

Bei Empur habe ich nun Wärmeleitbleche für 16er Rohre gefunden, die aus verzinktem Stahlblech und aus Aluminium angeboten werden.

Alu-Wärmeleitblech für hohe Wärmeleistungen
Alu-Leitblech mit 5 Sollbruchstellen, Abmessung: 750 x 120 mm Art.-Nr. 030422

Verzinktes Wärmeleitblech
mit 5 Sollbruchstellen, Abmessung: 750 x 120 mm Art.-Nr. 030423


Leider bewegen sich die Preise, die ich bis jetzt in Erfahrung bringen konnte, jedoch auf einem ganz anderen Niveau.

McMadigan

Verfasser:
kleberson
Zeit: 07.11.2016 12:42:28
1
2429005
Ich habe letzte Woche in meinem HWR meine WH im Trockenbau fertiggestellt. Inspiriert wurde ich durch einen Thread hier im Forum.

Der Aufbau ist folgender:
1. Innenwand (Bestand)
2. Installationsebene (40mm Kanthölzer im Abstand von 40cm, dazwischen Styropur)
3. 12,5mm Fermacell-Platte vollflächig geschraubt
4. 18mm Fermacellplatte in 10cm breiten Streifen mit einem Abstand von 35mm vertikal angebracht.
5. 2x16mm Alu-Verbundrohr (Vor- und Rücklauf) in die 35mm Kanäle gelegt
6. Die Kanäle komplett verspachtelt
7. Quarzgrund
8. Putz mit Armierungsgewebe aufgebracht
9. Anstrich

Der Vorlauf fährt wie die FBH momentan mit 25°C.

Verfasser:
horsti07721
Zeit: 07.11.2016 16:16:24
0
2429098
Hallo,

vielleicht ist der Beitrag “ Deckenheizung Bungalow „ interessant , da habe ich meine DH im Trockenbau beschrieben.

Gruß Horst

Verfasser:
cacer
Zeit: 05.01.2017 14:38:27
0
2457471
ich plane für uns grad auch eine kombination von wand und deckenheizung.
wandheizung wird auf holzfaserinnendämmung in lehmputz erstellt, das ist fix.

da ich die decken eh neu erstellen muss, ist der aufpreis für die belegung mit flächenheizung einigermaßen erschwinglich und ich tüftele an der ausführung.

mit der deckenheizung bin ich noch nicht durch.
auf zwei etagen werden alle decken belegt.
geplanter aufbau :

vorhanden:
alte balkendecke von oben nach unten:
dielen 24mm
balken 10/20 mit fehlboden und lehmschüttung
unterbekleidung entfernt

neu zu erstellen:
unten 60-80mm flexdämmung (hanf/jute oder holzfasern)
trockenbau decke (Schallentkoppelte direktabhänger, 2x cd profile als trag- und grundprofil)
GK platte

die heizung soll als 16x2 aluverbundrohr in leitblechen (70breit) hauptsächlich in VA10 unter das grundprofil verlegt werden.

normale GK platte kostet pro m² ca.2,4€
die besseren (wärmeleitfähigeren) platten kosten ab 5€ pro m² bis über 11€ für z.b. die Knauf thermoboard plus platte.

meine frage ist nun ob sich die mehrkosten für die besseren platten rentieren.
wenn die normalen platten mit ner wärmeleitfähigkeit von 0,2 - 0,25 angegeben werden und die besseren mit 0,3 bzw die plus mit 0,45 .

normale gk platten entweder in 9,5 oder 12,5mm stärke , die thermoboards in 10mm stärke und graphit kern.

mal abgesehen davon, ob ich eine koplette graphitfläche als decke haben möchte , interessieren mich besonders die leistungsunterschiede der Heizdecke mit unterschiedlicher beplankung.

die schmalen leitbleche gibt es wohl auch nur in stahlblech, wobei die breiteren (bei denen kein VA10 möglich ist) auch in aluminium zu haben sind (wenn auch deutlich teurer).

vorlauf versuche ich auf 28°C auszulegen.

was meint ihr, hauptsache fläche, oder lieber den höheren invest für die höhere leistungsabgabe?

gruß
micha

Verfasser:
HFrik
Zeit: 05.01.2017 17:43:26
0
2457569
Entweder eine Blecheinlage (0,5-1mm Alu) oder mehr Fläche, oder direkt Blech (etzteres ist thermisch optimal) . Ich denke die Platten mit Graphitkern habe ich ma durchgespielt, hatte sich aber in Relation nicht gerechnet.

Verfasser:
cacer
Zeit: 06.01.2017 11:13:42
0
2458851
mit dem GK hab ich schon so vermutet, besonders weil der m² preis für die besten platten knapp 5x so hoch ist wie die einfachen.

bei dem blech bin ich noch unsicher.
die omega leitbleche in 0,5mm stahlblech und 70mm breite erlauben verlegung in VA10.
die üblichen bleche erlauben meist nur einen VA von 12,5.

nächste frage ist eben, ob lieber stahlblech in VA 10 oder die teureren in aluminium in VA 15, wobei dann vermutlich nicht genug fläche für die Heizlast vorhanden ist.

wenn der unterschied nicht so drastisch ist, würde ich (auch bezüglich der kosten) auf stahl setzen.

der aufbau wäre dann von oben:

-dielen
-Balkendecke
-60-80mm flexdämmung
-schallentkoppelte direktabhänger
-grundprofil
-tragprofil
-dazwischen 16er rohr in klemmschiene und 0,5mm Leitblech
-12,5mm GK
-eventuell flies zur rissvermeidung
-lehmstreichputz bzw farbe

das ganze ist natürlich nicht billig,doch ist bei geöffneten decken bei kernsanierung wohl die beste lösung.

ein paar fragen zur heizlast und auslegung stell ich noch drüben im faden von deinem tool, danach werde ich mal mein gesammtkonzept in einem eigenen faden zur diskussion stellen.

Verfasser:
Eierkopf
Zeit: 06.01.2017 13:21:24
0
2458909
Hallo Micha,

ich habe ja selbst auch einen Faden zur Kombi Wand/Deckenheizung. Ich komm momentan leider kaum dazu hier im Forum was beizutragen. Job und Baustelle lassen kaum spielraum. Ich habe eigentlich den identischen Aufbau geplant.

Bei der Suche nach einem geeignetem System ist mir aufgefallen das wirklich alle fertigen Deckensystem absolut überteuert sind. In meinem Faden hab ich das System von Thermolutz angesprochen. Der Preis liegt um die 37 EURO netto pro qm. Wenn man aber bedenkt das es sich lediglich um eine Kunststoffschiene + Stahlblech + Aluverbundrohr handelt, find ich das schon ordentlich. Ich habe mir die "identischen" Komponenten einzeln rausgesucht und komme immer nur auf 10-15 EURO pro qm. Das ist vertretbar.

Die Wände werde ich mit 35mm Lehm-Trockenbauplatten mit Nut für das 16x2 Heizrohr beplanken. Werd da auf proCrea zurückgreifen. Meine Wände sind alle Holzrahmenbau und aufgrund der Behaglichkeit möchte ich gern etwas Masse einbringen und nicht alles mit Gipskarton beplanken... auch wenn das wohl 100x schneller und günstiger geht.

Gruß Seb

Verfasser:
cacer
Zeit: 06.01.2017 15:34:55
0
2458967
ah, das passt ja super.
aufgrund der fehlenden heizung und dem kleinen werkstattofen, verbringe ich aktuell die zeit lieber mit planung statt im haus :D
von thermolutz wollte ich die leitbleche nehmen, wäre nett wenn du mir sagen könntest, auf welche bleche und schienen du nun zurück greifst.
idealer weise haben die schienen genau die passende höhe um im cd profil die bleche an die GKplatte zu pressen. oder man muss halt alle schienen unterfüttern.

unsere wände sind aus vollziegel gemauert, da werden die rohre dann in 3cm lehm verschwinden für die zusätzliche masse.
ein paar trockenbauwände kommen aber auch noch dazu, da wollte ich eventuell auch noch ein paar meter rohr auch mit blechen und GK einbauen.
die lehmbauplatten fand ich übertrieben teuer und bei sonst komplett lehmputz ist das auch nicht zwingend nötig.

im DG bin ich noch unsicher, ob ich die schrägen im trockenbau oder auch in lehm mit rohr belege.
möglicherweise wird die statik diese frage beantworten. ;)

Verfasser:
HFrik
Zeit: 06.01.2017 15:36:03
0
2458968
Also wenn ich mich an die Wärmeflüsse beim Rechnen richtir erinnere würde ich Omega Stahlbleche und Alu Tafelblech 0,5mm oder 2x0,1mm Folie darunter nehmen. Wenn mam während des Baus von oben dran kommt, kein Omegablech, sonern einfach 20mm Mörtel von oben auftragen.

Verfasser:
Fragenheinz
Zeit: 06.01.2017 18:52:15
0
2459053
Ich klinke mich hier mal ein: Ich wohne in einem Bungalow, der mit Heizkörpern beheizt wird. Bei der Beschäftigung mit Nachrüstmöglichkeiten bin ich auf eine Deckenheizung gekommen. In meinem Haus ist nur das Erdgeschoss ausgebaut. Die Decke ist Gipskarton. Wenn man auf den nicht ausgebauten Dachboden geht, kommt man von oben an die Gipskartondeckee heran. Es liegt überall Mineralwolle als Dämmung zwischen den Holzbalken drauf. Wenn man die Dämmmatten rausnimmt, ist man direkt auf der Oberseite der Gipskartonplatten (Folie als Dampfsperre ist natürlich noch drüber). Könnte man jetzt nicht vom Dachboden aus die Deckenheizung auf den Gipskartonplatten verlegen oder muss man da eine komplett neue Konstruktion machen? Wenn das ginge, wäre mein Haus relativ problemlos mit einer Flöchenheizung nachrüstbar. Vielleicht kennt sich jemand damit aus?

Verfasser:
cacer
Zeit: 06.01.2017 21:02:03
0
2459112
prinzipiell ja.
also:
wenn du von oben an den GK kommst, wäre es energetisch ideal die rohre darauf zu verteilen und diese dann schön mit putz flächenbündig an die platten anzukoppeln und darüber wieder die dämmung zu legen.

die dampfsperre liegt nun zwischen GK und heizebene und behindert den wärmeübergang(putz hält nicht auf der folie) .
wichtig ist, dass sie nicht beschädigt ist und perfekt ausgeführt wurde.
die neue heizebene würde taupunktprobleme aber auch etwas entspannen, da oberhalb der dampfsperre nun höhere temperaturen herschen wie darunter.

möglich wäre natürlich auch in den sparrenfeldern die folie zu öffnen , seitlich hoch zuziehen , dann die heizebene einzubauen und dann darüber die folie wieder zu schliessen.
das muss aber sehr sorgfältig geschehen.dann wäre der übergang perfekt.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 07.01.2017 00:46:05
0
2459197
Dem kann ich mich bis auf einen Punkt anschliessen: Nimm etwas mit besserer WÄrmeleitung als Gips um die Rohre darin zu betten. Mörtel, besser noch eine dünne Schicht beton, am besten eine Schicht Sondenverfüllmasse für Geothermiesonden.
Danach wenns geht die Dämmung nach oben verstärken. (Sofern da noch keine 300mm+ liegen) Wenn man schon mal dran ist.

Verfasser:
McMadigan
Zeit: 03.05.2017 11:22:31
0
2505615
Da ich denke, dass es die Mitleser dieses Threads auch interessieren könnte, hier der Link zum meinem Thread über die Auslegung einer Deckenheizung für die Geisha:


http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/198908/Auslegung-Flaechenheizung-Decken-und-Fussbodenheizung-fuer-GEISHA

McMadigan

Verfasser:
tga1317
Zeit: 22.06.2017 19:18:33
0
2519981
Hallo Leute!
Habe diesen Thread gerade durchgelesen, sehr interessant!
Ich plane bei meinem Neubau eine Deckenkühlung und da die Trockenbausysteme sehr teuer sind dachte ich an ein System wie die FBH...

Meine Frage: Kann ich an die Betondecke die clipschienen montieren dann die rohre verlegen und das ganze dann normal verputzen??
aufbau von unten:
putz und rohre
putzhaftgrund
elementdecke
bewerung und beton
bodenaufbau og

2.variante wäre bei der elementdecke die rohre einlegen dann betonieren = betonkernaktivierung.... aufbau von unten gesehen ist dann:
putz
elementdecke
bewehrung, rohre und beton
bodenaufbau og

was ist möglich und was ist sinnvoller?
bzw. wo liegen die unterschiede auch leistungstechnisch im Kühlbetrieb??

Ich hoffe ihe könnt mir hier Rat geben? lg matzi

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Deckenheizung
Verfasser:
tga1317
Zeit: 22.06.2017 19:18:33
0
2519981
Hallo Leute!
Habe diesen Thread gerade durchgelesen, sehr interessant!
Ich plane bei meinem Neubau eine Deckenkühlung und da die Trockenbausysteme sehr teuer sind dachte ich an ein System wie die FBH...

Meine Frage: Kann ich an die Betondecke die clipschienen montieren dann die rohre verlegen und das ganze dann normal verputzen??
aufbau von unten:
putz und rohre
putzhaftgrund
elementdecke
bewerung und beton
bodenaufbau og

2.variante wäre bei der elementdecke die rohre einlegen dann betonieren = betonkernaktivierung.... aufbau von unten gesehen ist dann:
putz
elementdecke
bewehrung, rohre und beton
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was ist möglich und was ist sinnvoller?
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