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Datenschutzhinweise

WP-Heizkonzept für EFH Neubau
Verfasser:
arnem80
Zeit: 23.02.2016 22:48:34
0
2343273
Ich habe jetzt mal die Enden getauscht...

Neuer Grabenkollektor

Das kalte Ende verläuft nun nur kurz unter dem Pflaster. Auf der warmen Seite fangen die kleinen Slinkys etwa erst ab dem Ende des Pflasters an. Kann man die Auslegung so lassen?

Um das Grundstück einzunorden müsste man es um ca. 20 gegen den Uhrzeigersinn drehen. Spielt die Sonneneinstrahlung bzw. der Schattenwurf vom Haus auf der Nordseite dabei eine Rolle, ob dort eher das warme statt dem kalten Ende entlanglaufen soll? Zumindest wäre der Abschnitt H und G dabei meist im Schatten.

Eine Regenwasserzisterne soll übrigens auch noch aufs Grundstück. Aber ein bißchen Platz ist ja noch vorhanden. :-)

Wir werden nun erstmal ein Bodengutachten erstellen lassen, damit wir auch wissen mit was für einer Erde wir es genau zu tun haben.

Viele Grüsse
Arne

Verfasser:
crink
Zeit: 04.03.2016 12:51:42
0
2347624
Hallo Arne,

der Entwurf ist sinnvoll, allerdings bitte Teilstück C schmäler (1,2 m) ausführen, damit Terrasse und Weg auf keinen Fall was passieren kann bei sehr kaltem Winter.

Ausrichtung/Sonneneinstrahlung ist für den Kollektor weniger wichtig als Wasser: Hauptsache, es versickert im Nov/Dez genügend Regenwasser, damit der Boden schön feucht und wärmeleitfähig ist. Im Winter trägt die Sonne nicht viel zur Erwärmung des Bodens bei (naja in den Alpen mit Südhang vielleicht, aber in Nürnberg eher weniger).

Viele Grüße
crink

Verfasser:
TobyB
Zeit: 04.03.2016 15:45:22
0
2347684
Hallo liebe Experten,

im August ist Spatenstich für unser neues Eigenheim. Das Haus entsteht zwischen Augsburg und Landsberg, wird auf einem 680qm großen Grundstück errichtet und eine Dachfläche wird unbeschattet reine Südausrichtung erhalten.
Das Haus wird eine Grundfläche von 12 x 11 Meter, eine Wohnfläche im EG und OG von ca. 160 qm haben und einen ausgebauten, vollisolierten Keller mit ca. 52 qm Einliegerwohnung aufweisen. Ein Installationsraum wird ebenfalls noch im Keller Platz finden. Evtl. wird die Garage ebenfalls unterkellert. Garage wird ebenfalls isoliert.
Das Haus wird den KfW 40 Anforderungen entsprechen, mehr noch, sogar den KfW 40 Plus, da ein Energiespeicher verbaut werden soll (mehr dazu unten). Der Wärmebedarf wurde noch nicht endgültig berechnet, da das Haus allerdings kein Fertighaus von der Stange, sondern individuell vom Architekten geplant wird, werden alle Maßnahmen nach der Berechnung getätigt, um den Standard einzuhalten (evtl. Wandstärke und Dämmung erhöhen, bessere Fenster usw.).
Nun möchte ich eure Meinung zu meinem bisher ausgearbeiteten Energiekonzept einholen. Das Konzept ist nicht fest, kann angepasst werden und darf kontrovers diskutiert werden.

Es soll folgendes verbaut werden:
- LW-WP (Panasonic 5KW „Geisha“), Aufstellplatz hinter der Garage
- KWL mit WRG (Anbieter noch offen), Einbindung ins Konzept auch noch offen
- Fußbodenheizung im gesamten Haus, auch im Keller. Berechnung der Hydraulik muss noch erfolgen, ERR wird wegen der KfW – Förderung verbaut, soll anschließend aber nicht benutzt werden
- 800 – 1000 Liter Pufferspeicher (für Energiespitzen) für Fußbodenheizung, dazu WT für Frischwasser
- 9,99 kWp PV-Anlage (mono- oder polykristallin) mit voller Südausrichtung mit Speichermodul SenecHome PB 8.0 und Economic Grid, Wechselrichter noch offen, Eigenverbrauch vorrangig – Verkauf nachrangig, Autarkiegrad ca. 60-65 Prozent

Was meint Ihr zu dem Konzept?

Der Energiespeicher wird verbaut, damit KfW40 Plus erreicht (Tilgungszuschuss von 2x15000 Euro, weil zwei Wohneinheiten) wird und wir am 10000-Häuserprogramm in Bayern teilnehmen können (weitere 18000 Euro Förderung). Darüber hinaus stehen noch Förderungen für PV, Speicher und WP in Aussicht. Die hohen Investitionskosten werden damit ein wenig reduziert und werden erträglich. Zudem erreichen wir somit, dass der Energieverbrauch auf ein erträgliches Maß gesenkt wird.

Vielen Dank für eure Meinungen und eure Diskussion.

Liebe Grüße
Tobias

Verfasser:
arnem80
Zeit: 08.03.2016 12:00:08
0
2349417
Hallo,

ich habe nun in den Plan noch die Entwässerung und die Zisterne eingebracht. Das Abwasser wird oberhalb ums Haus herumgeführt und läuft dann in etwa zwischen Haus und Garage zusammen in den Abwasserkanal.

Kollektor mit Entwässerung

Dort wo der Abwasseranschluss für das Grundstück ist, wird ein Revisionsschacht gesetzt (gekennzeichnet mit Rev). Das Kanalniveau liegt bei ca. 2,70m. Zudem wird in der Einfahrt ein Zisterne eingesetzt. Von dieser mündet der Überlauf auch im Revisionsschacht. Die Trinkwasserleitung geht auch in Höhe des Abwasserkanals in das Grundstück rein (Tiefe: ca. 1,60 bis 1,80)
Da ich leider nicht weiß, wie groß die Abstände zu Wasser- und Abwasserleitungen sein müssen, bzw. ob man bei der Anordnung der Kollektor überhaupt noch so verlegen kann, habe ich diesen weitestgehend unverändert gelassen und lediglich die zusätzlichen Komponenten und den ungefähren Verlauf der Leitungen eingezeichnet.

Gruss
Arne

@TobyB: Vielleicht wäre es besser für deine Anfrage einen eigenen Therad zu eröffnen sonst wirds etwas unübersichtlich. :-)

Verfasser:
crink
Zeit: 08.03.2016 12:26:21
0
2349432
Moin Arne,

in der Trinkwasserleitung ist ständig Wasser drin, also bitte 1 m Abstand bei Kreuzung, bei parallelem Verlauf noch mehr. Abwasser reicht auch ein halber Meter (zumindest am warmen Ende des Kollektors). Wichtig nur, dass in Wasserleitungsnähe keine Slinkies gebildet werden und die Rohre direkt gekreuzt werden. Lassen sich die Abstände nicht einhalten, dann nimm Perimeterdämmung zwischen Wasserrohr und Solerohr. Leistung findet sich in Deinem Garten immer noch genug: Vorschlag 6, das reicht bis 8 kW Heizlast. Und wenn das Teilstück E noch breiter ausgeführt wird auch noch für mehr.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
arnem80
Zeit: 08.03.2016 13:35:30
0
2349466
Hallo Crink,

das sieht so sehr gut aus. An eine Verbreiterung von Abschnitt habe ich auch schon gedacht. Wie breit ginge da maximal? Ca 2,20m oder noch breiter?
Reicht bei deinem Vorschlag eine Tiefe von 1,70m aus, oder wäre noch tiefer besser?
Wie werden die Abschnitte mit geradem Kollektor verlegt (Abschnitt A & C), direkt im Erdreich oder in KG-Rohr?
Werde die Tage einen HB aufsuchen. Von der Heizlast her, würde das vermutlich so ausreichen, aber prinzipiell ists ja nicht verkehrt wenn der Kollektor eher zu groß dimensioniert wird oder?

Grüsse
Arne

Verfasser:
crink
Zeit: 08.03.2016 15:20:22
0
2349509
Hi,

nun haben wir herausgefunden, dass ein Kollektor gut in Deinen Garten passt. Als nächstes musst Du nun die Heizlast des Hauses bestimmen und die WP auslegen. Erst dann können wir uns den Details wie zB der Grabenbreite in Teilstück E kümmern - wahrscheinlich wird das nicht notwendig sein. So wie er ist reicht der Kollektor wie gesagt gut bis zu 8 kW Heizlast (würde mich stark wundern, wenn eine HLB bei Deinem Haus mehr ergibt) und wird sehr gute Soletemperaturen liefern. Auch so ist das Aushubvolumen mit ca 170 m³ (ohne Baugrubenkollektor) eine ganze Menge, so dass Du Dir auf jeden Fall Gedanken machen musst, wie Du das lagern kannst. Aufgrund es etwas kompizierteren Grabenverlaufs am Grabenanfang ist das nicht gerade trivial.

Tiefe von 1,7 m ist Deiner kalten Gegend gut passend, mehr wie gesagt aus Sicherheitsgründen lieber nicht.
KG-Rohr bei A und C: Je nach Abstand zu den Wasserleitungen, speziell zur Frischwasserleitung. Wie gesagt: Details machen wir später, Grundkonzept steht.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
arnem80
Zeit: 09.03.2016 08:43:29
0
2349774
Moin crink,

in einigen Tagen stehen eh erstmal ein paar Termine mit einigen HB´s an. Dann weiß ich auch mehr zur Heizlast.

Das Nachbargrundstück ist noch unbebaut. Ich werde mal den Eigentümer fragen, ob ich den Aushub dort kurz parken kann. Das sollte eigentlich klappen.

Aktuell mache ich mir noch Gedanken um den chronologischen Ablauf, wie er am sinnvollsten wäre. Erst den Rohbau hinstellen, dann den Baugrubenkollektor verlegen und abschließend den "normalen" Grabenkollektor einbringen? Oder zuallererst den Grabenkollektor verlegen? Wahrscheinlich ist er hier eh sinnvoll, sich wegen den Hausanschlüssen und der Entwässerung mit dem Rohbauer abzustimmen.

Da aktuell auch der Werkplan erstellt wird, passen die Anschlüsse in den Heizraum für das kalte und warme Ende so, oder sollten die besser näher zusammen in der Heizraum laufen?

Grüße
Arne

Verfasser:
crink
Zeit: 09.03.2016 09:03:19
1
2349789
Hallo Arne,

Heizungbauer sind fast immer nicht die richtigen für eine Heizlastabschätzung, die packen da gerne mal 50% Sicherheitsaufschlag drauf ("ham wa imma schon so gemacht"). Je größer die WP desto größer der Umsatz für den Heizungsbauer, deshalb wird er Dir im Zweifelsfall immer das größere Gerät empfehlen. Für eine WP ist Überdimensionierung Gift. Deshalb nimm entweder die EnEV-Berechnung (sobald vorhanden) undschätze damit die Heizlast ab - in der Vergangenheit war das bis auf 5% genau. Oder beauftrage einen Haustechniker mit der Berechnung nach DIN 12831 - diese Berechnung brauchst Du für die Planung der FBH sowieso.

Ablauf:
- Bagger kommt zum Grundstück
- Erst Revisionsschacht, Zisterne und Wasserleitungen bis auf 2 m Abstand ans Haus ran.
- Dann Teilstücke B bis E des Grabens realisieren.
- Nun Graben verfüllen, restliche Solerohre irgendwie sichern (Kasten drauf oder so)
- Bagger hebt nun das Kellerloch aus
- Bagger fährt weg
- Keller und evtl auch noch mehr wird gebaut
- Wasserleitungen werden ins und ums Haus geführt
- Direkt vor Verfüllung der Kellergrube kommt wieder der Bagger, hebt A und F aus
- Du verlegst den Rest der Solerohre
- Bagger verfüllt komplett und kann wieder abfahren

Besprich den Ablauf mit dem Tiefbauer, in der Hinsicht bin ich nur Theoretiker.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
arnem80
Zeit: 10.03.2016 10:19:02
0
2350314
Hallo crink,

der Rohbauer hat nun vorgeschlagen, für den Baugrubenkollektor die Baugrube entsprechend etwas größer auszuheben. Der restliche Kollektor müssten wir dann von einem Tiefbauer ausheben lassen und nachdem der Rohbau steht selbst verlegen.

Wir werden wohl ein Ingenieurbüro mit der Berechnung der Heizlast beauftragen, damit diese korrekt ermittelt ist, und wir nicht evtl. eine gröeßere WP angedreht bekommen aus Unkenntnis über die korrekte Heizlast. Habe aber parallel auch mal versucht die Heizlast mit deinem Link zu ermitteln. Muss bei der Hüllfläche der zum großteil unbeheizte Keller ebenfalls miteingerechnet werden? Im Keller soll lediglich ein Raum (28qm) sporadisch beheizt werden.

Viele Grüße
Arne

Verfasser:
crink
Zeit: 17.03.2016 17:25:16
0
2353526
Hi,

etwas größere Baugrube klingt sehr sinnvoll, die Beauftragung einer HLB auch. Keller kommt mit in die Hüllfläche und das Volumen, wenn er innerhalb der thermischen Hülle liegt. Ist das der Fall, kannst Du in der Abschätzung die Durchschnittstemp des Hauses senken auf 19 oder 20 Grad.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
arnem80
Zeit: 24.03.2016 14:13:45
0
2357250
Hallo,

bei der Abschätzung der Heizlast im Grabentool bin ich nun auf ca. 6,2 bis 6,4 kW gekommen. KWL werden wir doch nicht einbauen? Als Durchschnittstemp habe ich nun mal 21 angenommen, da es die Frau generell etwas wärmer haben will.
Werde die Heizlast auch nochmal mit dem mh-Tool berechnen. Eine echte HLB wird das aber wohl doch nicht ersetzen. Immerhin habe ich damit aber schonmal eine Hausnummer.

Mir wurde als FBH eine Bauart mit Aluwärmeleitblechen empfohlen. Alu-FBH
Hat jemand damit Erfahrung bzw. was ist generell davon ggü. einer "konventionellen" FBH zu halten?

Grüsse
Arne

Verfasser:
crink
Zeit: 30.03.2016 10:16:34
1
2359023
Hallo Arne,

Heizlast zwischen 6 und 7 kW ist doch schon mal eine Hausnummer. Für Deine kalte Gegend nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut. Lassen sich gerade die Bauteile, bei denen einfach eine dickere Dämmung realisierbar ist ohne den Arbeitsaufwand zu erhöhen (Kellerwände, Bodenplatte, Dach), vielleicht noch etwas verbessern? Statt einer KWL wäre auch eine dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung denkbar, also pro Stockwerk ein Bayernlüfter (oder ähnlich). Damit hättest Du zumindest eine gewisse Grundlüftung und somit weniger Heizlast.

Alu-FBH: Lass Dir berechnen, was das kostet, klingt erstmal teuer. Hauptsache, die Heizwassertemperaturen sind möglichst niedrig (am besten 30/26 oder so), egal wie die FBH aufgebaut ist. Lass Dir sowohl die Alu-FBH als auch eine klassische mit Dir passenden Temperaturen durchrechnen und anbieten, dann kannst Du vergleichen. Warm machen beide ;-)

Viele Grüße
crink

Verfasser:
arnem80
Zeit: 05.04.2016 11:31:52
0
2361383
Mahlzeit,

dass die Heizlast auch noch besser sein könnte, darüber bin ich mir durchaus bewusst. Auf der anderen Seite möchte ich aber auch nicht anfangen um jedes Watt zu feilschen. Das ganze muss preislich noch soweit vertretbar sein, dass es sich auch nach spätestens zwei bis max. drei Jahrzehnten auch wieder amortisiert. Zumal wir teilweise den Strom für die WP mit der PV-Anlage auch selbst erzeugen und verbrauchen können. Allerdings haben wir Verbesserungen bei der Keller- und Dachdämmung bzw. Bodenplatte bereits vorgenommen. Ob meine ursprügnliche Berechnung überhaupt so stimmt, bin mir nicht ganz sicher.

Die HLB ist momentan auch das Hauptproblem. Von vier TGA / Ingenieurbüro´s die ich kontaktiert hatte, hält es keiner für notwendig sich auf telefonische oder schriftliche Anfragen zurückzumelden. Entweder gehts denen zu gut, oder die HLB für ein EFH ist für die zu popelig. Aber falls jemand eine Firma im Raum Mittel- / Oberfranken kennt, die sich für die Berechnung eines EFH nicht schade ist, immer her damit (gerne per PM). Ansonsten werde ich das selbst mit MH-Tool erledigen.

Grüsse
Arne

Verfasser:
crink
Zeit: 05.04.2016 12:17:37
1
2361402
Hallo Arne,

bzgl. Sole-WP solltest Du folgende Regel im Auge behalten: Große Quelle, kleine WP und große Senke (Heizung) ergibt die beste Effizienz. Große Quelle ist schon geplant, große Senke bekommst Du hoffentlich hin, wenn Du eine sinnvolle HLB + Heizflächenauslegung machen lässt (frag mal miraculum hier aus dem Forum). Fehlt nur noch die WP, die unter diesen Umständen etwas mehr leistet als im Normbetriebspunkt B0/W35. Am Markt gibt es viele sinnvolle Modelle rund um 6 kW Heizleistung -> da sollte dann auch Deine Heizlast hingehen, sonst musst Du eine größere/teurere WP nehmen, brauchst ein weiteres Solerohr und mehr Solekonzentrat, die Soleverteiler müssen breiter sein und der Verbrauch steigt. Der Sprung von der 6kW-Klasse in die 8kW-Klasse kostet insgesamt rund 1000 EUR, die Du stattdessen lieber in die Dämmung stecken solltest, da hast Du langfristig mehr von.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
arnem80
Zeit: 16.04.2016 12:36:52
0
2365125
Hallo zusammen,

sorry, ich komme leider erst jetzt wieder dazu etwas zu schreiben, aber allzu viel hat sich in der Zwischenzeit noch nicht getan.
Ich habe mir nun nochmal die HLB vorgeknöpft. Bin mir nicht ganz sicher ob mein "Rechenweg" zur Berechnung so stimmt, aber ich habe den H't des Hauses folgendermaßen bestimmt. Die UWerte der Baustoffe habe ich dazu mit u-wert.net ermittelt.

Fläche (Baustoff) * U-Wert (Baustoff)

Mauerwerk: 122 qm * 0,196 = 23,912
Fenster EG & OG: 38 qm * 0,8 = 30,4
Dach OG: 64 qm * 0,174 = 11,136

Kellerwände: 100 qm * 0,273 = 27,3
Bodenplatte: 100 qm * 0,19 = 19
Fenster KG: 3 qm * 1 = 3

Gesamtsume U-Werte: 114,7
Gesamthüllfläche: 427 qm

U ges: 115 / 427 = 0,27

Werte fürs Grabentool:

H't: 0.27
Temp: 22
Hüllfläche: 430
Volumen: 500

Heizlast: 6.008 W

Ist diese Berechnung so halbwegs brauchbar? Evtl. werden wir doch noch die Dämmung der Kellerwände von 120 auf 160 mm erhöhen und als Außenwände 40er Porenbetonsteine verwenden. Damit würde die Heizlast nochmal um gute 400W sinken. Wäre diese Einsparung bei der Heizlast ggü. Mehrkosten von ca. 4000 EUR (auch wirtschaftlich!) noch sinnig?

Aktuell werden noch Angebote erstellt für ein Anlage mit Vaillant Technik bzw. mit einer WP von elco (aquatop S). Ein HB meinte, dass die ERR seit 2016 angeblich in EFH´s nicht mehr vorgeschrieben ist. Stimmt das so? Die Ausfürhung als Grabenkollektor wurde von dem meisten HB als positiv aufgenommen. Jedoch wurde mir empfohlen, die Solerohre im Sandbett zu verlegen, drei statt zwei Kreise zu verwenden, sowie dann den gesamten Graben in drei Segmente auzuteilen, damit jeder Kreis seinen eigenen Abschnitt hat und außerhalb vom Haus einen Schacht für den Verteiler zu errichten um dann nur mit zwei Rohren in Keller zu gehen. Das waren aber nur Empfehlungen. Finde die Art der Ausführung so wie sie hier beschrieben wurde aber ehrlich gesagt sinniger.

Schönes Wochenende
Arne

Verfasser:
skyme
Zeit: 16.04.2016 17:46:37
0
2365195
Hallo Arne,

eine Kleinigkeit fehlt noch, aber zum Glück zu deinen Gunsten:
Bei allen Flächen, die statt der Außenluft das Erdreich berühren, nimmst du die Berechnung noch mit dem Korrekturfaktor 0,4 mal.
Wenn die Kellerwände also komplett m Erdreich sind, macht das:
Kellerwände: 100 qm * 0,273 * 0,4 = 27,3 * 0,4 =10,92

Bei der Bodenplatte ist es genau so - zumindest nach Norm. Ich habe den Rest dieses Threads nicht gelesen, deswegen weiß ich nicht, ob im Keller eine FBH rein kommt. Wenn das so ist, würde ich den Korrekturfaktor "nach Gefühl" etwas anheben, da die Oberfläche etwas wärmer ist. Vielleicht so auf 0,6...

Bodenplatte: 100 qm * 0,19 * 0,6 = 19 * 0,6 =11,4

Damit landest du dann bei einem H'T von 0,21.

Beste Grüße,
skyme

Verfasser:
arnem80
Zeit: 16.04.2016 23:31:01
0
2365269
Hallo Skyme,

vielen Dank für den Tipp. Das mit dem Korrekturfaktor bei Erdreich an der Außenmauer wusste ich nicht. Es kommt zumindest teilweise eine FBH in den Keller. Ein Raum mit 30 qm soll ebenfalls sporadisch beheizt werden. Evtl. kommt noch das Treppenhaus dazu, wobei ich nicht weiß ob das so sinnvoll ist, da da Treppenhaus nach oben hin offen ist.
Ich habe aber nun trotzdem mal die gesamten Kellerwände und die Bodenplatte mit dem Faktor 0,6 gerechnet (wahrscheinlich würde 0,5 aber auch noch reichen). Damit komme ich auf einen Heizlast von 5222 W. Mit der 160er Dämmung an den Kellerwänden und dem 40er Porenbeton sind es 5059 W. Eine Verbesserung von gerade mal 163 W. "Lohnt" sich der Mehraufwand um hier nochmals 163W rauszuholen?

Viele Grüße
Arne

Verfasser:
jogi54
Zeit: 17.04.2016 00:10:39
0
2365275
Zitat von arnem80 Beitrag anzeigen
Hallo,

wir möchten dieses Jahr ein EFH bauen.
Geplant sind ca. 150 qm Wohnfläche mit Satteldach, vollunterkellert (kein Wohnraum) und Kfw70 Bauweise. Damit wir auf eine Fassadendämmung verzichten können, möchten wir für die Außenwände Porenbeton mit 36,5 cm nehmen.
Bzgl.[...]


Ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen - nur 3 oder 4 überflogen..

Ich will dir auch nur eine Frage stellen, die du dir - nicht mir beantworten musst.

Macht es irgendwelchen Sinn heute noch etwas anderes als ein Passiv/Nullenergiehaus zu bauen, wenn gemäß dem Beschluss in Paris in gut 30 Jahren keinerlei fossile Energie mehr für Heizung zur Verfügung stehen wird?

LG jogi

Verfasser:
skyme
Zeit: 17.04.2016 00:39:45
0
2365279
Hallo Arne!

Ob sich die 163W Heizlasteinsparung finanziell rechnen hängt immer von deiner Wette auf die Zukunft der Energiepreise ab. Bleiben sie so wie heute (mehr als unwahrscheinlich), rechnen sie sich natürlich nicht:

Mal so über den ganz dicken Daumen entsprechen 163W Heizlast etwa 400kWh thermischer Energie, die du im Jahr einsparst. Bei einer JAZ von 4 wären das 100kWh Strom oder 25€ pro Jahr. Wirklich nur ganz grob, um die Größenordnung klar zu machen.

Vielleicht gibt es aber andere Punkte, an denen man ansetzen kann. Aber vorher mal eine Frage:

Du hast in deiner Rechnung 100qm Bodenplatte, aber nur 64qm Dach. Das Dach kann aber niemals eine kleinere Fläche haben als eine gerade Platte - hast du vielleicht nur eine Seite vom Dach gerechnet?

Ich habe jetzt eben mal ein bischen im Thread zurück gelesen und gesehen, dass du ein Ing.-Büro für die HLB gesucht hast. Ist das noch aktuell?

Beste Grüße,
skyme

Verfasser:
HFrik
Zeit: 17.04.2016 09:00:02
2
2365310
So und wenn dann die Quelle langsamn durchgedacht ist, muss der gleiche Denkaufwand in die Senke investiert werden. Es lohnt nicht bei der Quelle mit viel Aufwand 1° mehr herauszukitzeln, aber dafür bei der Senke 10° zu verschenken :)

Wie sieht es denn mit dem Thema Betonkernaktivierung aus? Je mehr Flächen im Gebäude beheizt werden desto geringer die benötigte Vorlauftemperatur, und desto höher die Behaglichkeit, bei gar nicht mal so viel mehr Rohr.

(Und nein, 36cm Porenbeton gefallen mir nicht als Aussenwand, seperate Trag und Dämmfunktion ist Baphysikalisch an vielen Stellen besser, vermeidet viele Wärmebrücken, erhöht die Speicherkapazität und damit die passive Solarnutzung, und man kann auch Dübel in die Wand setzen die halten. Und man kann problemlos bessere Dämmung erreichen. 17cm KS oder Beton mit Aktivierung (Wandheizung) +20cm Dämmung wäredeutlich besser :) und nicht wirklich dicker) dafür aber viel stabiler und ohne Wärmebrücken an Geschodssdecken und an Fensterrahmen + Laibungen etc. (überdämmte Fensterrahmen sind "negative Wärmebrücken" - die Werte des Fensters werden noch verbessert...)

Verfasser:
ZakZero
Zeit: 17.04.2016 09:04:39
0
2365314
@HFrik

Kannst du mal zur BKA einige Beispiele nennen: VLT/RLT, Leistungsabgabe bei 20 Grad RT, Richtung (z.B. Zwischendecke vs. Schwedenplatte).

Gruss

ZakZero

Verfasser:
arnem80
Zeit: 17.04.2016 14:18:17
0
2365444
Hallo zusammen,

au weia, die Kehlbalkendecke habe ich für die Hüllfläche und den U-Wert ganz vergessen. :-) Die Decke sowie der unbeheizte Spitzboden darüber sind, wie das restliche Dach komplett gedämmt mit 200er Steinwolle zwischen den Sparren und 35er Holzfaserplatten auf den Sparren bzw. 200er Steinwolle zwischen den Kehlbalken. Benötigt man für die Kehlbalkendecke auch einen Korrekturfaktor? Da oben wird es wahrscheinlich nicht nennenswert kühl werden.

Mit den neuen Werten siehts dann so aus:

Mauerwerk: 122 qm * 0,196 = 23,912
Fenster EG & OG: 38 qm * 0,8 = 30,4
Dach OG: 55 qm * 0,174 = 9,57
Dach KBD: 55 qm * 0,19 = 10,45

Kellerwände: 100 qm * 0,273 * 0,6 = 16,38
Bodenplatte: 100 qm * 0,19 * 0,6 = 11,4
Fenster KG: 3 qm * 1 = 3

Gesamtsume U-Werte: 105,1
Gesamthüllfläche: 473 qm

U ges: 105 / 473 = 0,22

Werte fürs Grabentool:

H't: 0.22
Temp: 22
Hüllfläche: 473
Volumen: 500

Heizlast: 5.582 W

Die Dachflächen habe ich noch etwas angepasst um den Zwerggiebel zu berücksichtigen.

Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Macht es irgendwelchen Sinn heute noch etwas anderes als ein Passiv/Nullenergiehaus zu bauen, wenn gemäß dem Beschluss in Paris in gut 30 Jahren keinerlei fossile Energie mehr für Heizung zur Verfügung stehen wird?

Ja und? In 30 Jahren kann wieder viel passieren. Mit Wärmeerzeugung mittels Strom, kann man sich (theoretisch) sehr leicht unabhängig machen von fossilen Energieträgern, daher verstehe ich nicht worauf du mit der Frage hinaus willst. Es ist zudem ja nicht so, dass man Passivhäuser hinterhergeschmissen bekommt. Der (bei Passivhäusern nicht ganz unerhebliche) finanzielle Input sollte sich irgendwann finanziell auch wieder lohnen, falls nicht ist das m.E. eher was für Enthusiasten.

Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Wie sieht es denn mit dem Thema Betonkernaktivierung aus? Je mehr Flächen im Gebäude beheizt werden desto geringer die benötigte Vorlauftemperatur, und desto höher die Behaglichkeit, bei gar nicht mal so viel mehr Rohr.

Davon habe ich schon desöfteren gelesen, und mich auch darüber informiert. Mehr aber auch nicht.
Das wäre bei uns auch nur in der Decke möglich, da wir an den Außenwänden kein WDVS möchten. :-)
Ich nehme an, du meinst damit nur die Decke im EG. Verstehe ich das richtig, dass dann die Decke UND die FBH beheizt werden soll? Mit wieviel weniger VL-Temp kann bei so einer BKA dann rechnen?

Zitat von skyme Beitrag anzeigen
Mal so über den ganz dicken Daumen entsprechen 163W Heizlast etwa 400kWh thermischer Energie, die du im Jahr einsparst. Bei einer JAZ von 4 wären das 100kWh Strom oder 25€ pro Jahr. Wirklich nur ganz grob, um die Größenordnung klar zu machen.

Ich rechne eher mit einer JAZ von >= 4,5. Da würde die Einsparung dann eher bei ca. 20 Eur liegen.
Bzgl. HLB hast du gleich PN. ;-)

Schönen Sonntag noch!
Arne

Verfasser:
jogi54
Zeit: 17.04.2016 23:22:50
0
2365609
Zitat von arnem80 Beitrag anzeigen

Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]

Ja und? In 30 Jahren kann wieder viel passieren. Mit Wärmeerzeugung mittels Strom, kann man sich (theoretisch) sehr leicht unabhängig machen von fossilen Energieträgern, daher verstehe ich nicht worauf du mit der Frage hinaus willst. Es ist zudem ja nicht so, dass man Passivhäuser hinterhergeschmissen bekommt. Der (bei Passivhäusern nicht ganz unerhebliche) finanzielle Input sollte sich irgendwann finanziell auch wieder lohnen, falls nicht ist das m.E. eher was für Enthusiasten.


Hallo Arne,

ich hab mein Reihenendhaus gebraucht gekauft und quasi statt priv RV, Richtung Passivhaus isoliert (will jetzt die restlichen Probs nicht nochmal beschreiben, wird ausgiebigst im Kühlhauspaneelen Thread diskutiert).

Einzig, was ich nicht verbessern konnte, war die Dämmung unter dem Haus/der Bodenplatte.

Deshalb empfehle ich dir, zumindest die Bodenplatte und den Übergang zu den Kellerwänden auf Passivhausniveau zu erstellen. Da du ohne WDVS schon recht gut baust, hast du dann immer noch alle Optionen offen, deinen Wärmebedarf noch weiter zu reduzieren.

Ein Haus baut (kauft) man nicht für 10 oder 20 Jahre - sondern fürs Leben. Für mich war das eigene Haus immer schon ein wesentlicher Teil meiner priv Rentenvorsorge. (Man kann auch unterwegs im Leben mal ein Haus verkaufen und ein anderes wo anders kaufen...) Seit gut 5 Jahren gehört für mich auch die Minimierung des Energieverbrauchs dazu - Energie, die ich nicht brauche - muss ich nicht bezahlen.
Dabei gibt es noch den Aspekt, dass die "Gewinne" aus solchen Investitionen immer steuerfrei sind und die "Rendite" in Abhängigkeit der Energiekosten auch ganz sicher immer größer wird.

Bezüglich deines Startthemas - ich habe mich heute nochmal mit dem Betonabsorberkonzept beschäftigt, weil bei mir noch die Entscheidung aussteht - Stirlingmotorheizung oder WP - und wenn WP, wie ...

Dazu heute ein AHA Erlebnis. Ich habe eine "historische" Bimspaneelen-Mauer um mein Grundstück. Die AT lag bei ca 11 - 12°C - mit einem IR Thermometer hatten die Mauern zwischen 18°C (auf der Rückseite der beschienen Seite) und 29°C auf der beschienen Seite - aber auch 27°C nebendran wo noch gar keine Sonne hinkommen konnte.

Es gibt, kaum bekannte, aber sehr wirksame Strategien für WP, mit solchen Absorbern (sehr viel einfachere Ausführung sind Energiezäune - die man ja auch nachträglich mal in geeigneten Beton gießen kann) und einem relativ einfachen Erdzwischenspeicher deutlich bessere JAZ (und COP) erreichen kann.

Einzig - was öfters vorgeschlagen wird - den Erdzwischenspeicher würde ich niemals unter das Haus installieren. Dort wäre er niemals reparierbar, und zudem würde er an dieser Stelle dem Haus Wärme entziehen - tät mal sagen - kontraproduktiv.

Man muss das natürlich auch realistisch sehen - heute abend ist mal wieder Heizen angesagt, weil die Min Temp heute nacht bei 2°C zu erwarten ist. Mit dem Wissen und einer Quelltemperatur von 20-30°C gibt es einen COP von >10 oder so. Bei 30°C kann ich durchaus auch schon direkt heizen. Da die 30°C gemäß der Strategie erstmal auch den Erdspeicher durchlaufen, kommen als VL für die WP eventuell noch 20K bei der WP an - trotzdem ergibt sich ein exorbitanter COP für E20W33...

Ich bin da im Moment noch ganz am Anfang - da sind für mich noch einige/viele Fragen offen
- funzt eine WP auch noch bei einer Quelltemperatur von 35°C/40°C/45°C im Sommer
- wie verschalte ich eine Quelltemperatur von 50°C und mehr (oder tritt die nicht auf ??)
- mit über 45°C kann ich die Absorberwärme direkt (ohne WP) zu Aufheizung meines Pufferspeichers für WW und HZ einsetzen
- Regelungsstrategien, "Tagesgewinne" in den Erdspeicher zu transportieren oder sofort zu nutzen

Wie das alle zusammen hängt und optimal genutzt werden kann, da werde ich noch ein paar Exceltabellen aufblähen.

OK - Hobby - oder Basis für einen zukünftigen Job ...

LG jogi

Verfasser:
HFrik
Zeit: 18.04.2016 12:08:31
1
2365735
@ Arne - nun der Wusch "Massiv" zu bauen ist weit verbreitet - bitte nicht meckern wenn dann der Krümelkeks sich als nicht so massiv erweist beim Dübeln. Sowie diverse Wärmebrücken das Gesamtergebnis schlechter oder teurer machen als notwendig. Ich kanns nur fachlch analysieren und feststellen, dass ich so eine "Massive" Wand nicht haben wollte wenns auch sauber getrennt in tragenden und dämmenden Teil geht. Spätestens wenn man die Dämmung beim betonieren mit anbetoniert sind alle Vorteile der "massiven" Wand dahin. (Abgesehen von der ggf. grösseren Erfahrung des realisierers mit dem material)
Bezüglich BKA - die bringt bei offener Fläche ohne Möbel mit FLiesenbetrag etwa 80% der Heizleistung der Fussbodenheizung je Fläche, mit anderem Bodenbelag und Möbeln auf dem Fussboden auch mehr.
Bei etwa 1/2- 1/3 der Rohrlänge, da die Betonplatte die WÄrme bessser leitet als der Estrich kann der Rohrabstand grösser gewählt werden. D.h. die Differenz zwischen VOrlauftemperatur und raumtemperatur halbiert sich nahezu. (beheizt man auch die Aussenwände, kann man die VOrlauftemperatur auf 1-2° über Raumtemperatur herunterbringen). Statt BKA (wegen Balkendecke/ Schräge) kann man im OG auch Deckenheizung mahen, will man mehr Heizflächen haben, und die Rohre in der Fussbodenheizung entsprechend ausdünnen.

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WP-Heizkonzept für EFH Neubau
Verfasser:
HFrik
Zeit: 18.04.2016 12:08:31
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2365735
@ Arne - nun der Wusch "Massiv" zu bauen ist weit verbreitet - bitte nicht meckern wenn dann der Krümelkeks sich als nicht so massiv erweist beim Dübeln. Sowie diverse Wärmebrücken das Gesamtergebnis schlechter oder teurer machen als notwendig. Ich kanns nur fachlch analysieren und feststellen, dass ich so eine "Massive" Wand nicht haben wollte wenns auch sauber getrennt in tragenden und dämmenden Teil geht. Spätestens wenn man die Dämmung beim betonieren mit anbetoniert sind alle Vorteile der "massiven" Wand dahin. (Abgesehen von der ggf. grösseren Erfahrung des realisierers mit dem material)
Bezüglich BKA - die bringt bei offener Fläche ohne Möbel mit FLiesenbetrag etwa 80% der Heizleistung der Fussbodenheizung je Fläche, mit anderem Bodenbelag und Möbeln auf dem Fussboden auch mehr.
Bei etwa 1/2- 1/3 der Rohrlänge, da die Betonplatte die WÄrme bessser leitet als der Estrich kann der Rohrabstand grösser gewählt werden. D.h. die Differenz zwischen VOrlauftemperatur und raumtemperatur halbiert sich nahezu. (beheizt man auch die Aussenwände, kann man die VOrlauftemperatur auf 1-2° über Raumtemperatur herunterbringen). Statt BKA (wegen Balkendecke/ Schräge) kann man im OG auch Deckenheizung mahen, will man mehr Heizflächen haben, und die Rohre in der Fussbodenheizung entsprechend ausdünnen.
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