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Olsberg Levana aqua Pelletofen
Verfasser:
Howdy
Zeit: 23.03.2016 09:50:00
0
2356716
Hallo liebes Forum,

wir haben uns einen Pelletofen von Olsberg Levana aqua in unser Haus einbauen lassen in Kombination mit einer Solarthermie und 650l Schichtspeicher versorgt das unsere Hütte mit Wärme. Das funktioniert auch soweit sehr gut bis auf die automatische Heizregelung des Pelletofens.

Dieser schaltet nach zwei Pufferfühlern, welche am Wasserspeicher angebracht sind. Bei 70 Grad am oberen Fühler soll der Ofen ausschalten, bei 50Grad am unteren Fühler soll er einschalten. Dann muss das Volumen zwischen den beiden Pufferfühlern wieder aufgeheizt werden.

In der Bedienungsanleitung steht folgendes:

---

PufferEIN
Der Schaltpunkt für Puffertemperatur unten kann auf 35-65 Grad eingestellt werden.
Werkseinstellung 50Grad

PufferAUS
Der Schaltpunkt für die Puffertemperatur oben kann auf 40Grad bis 70Grad eingestellt werden.
Werkseinstellung 70grad

---

Das Problem ist allerdings das dieser nur in Abhängigkeit des oberen Fühlers einschaltet. An den kälteren Tagen hat das dazu geführt das die Temperatur im Speicher soweit abgesunken ist, das er die Vorlauftemperatur nicht halten kann. Es wird nur nach dem oberen Fühler geregelt.

Bspw. hat er oben immer noch 65Grad aber unten bereits deutlich unter 40Grad im Speicher und der Ofen geht nicht an.

Ich habe schon langen Schriftverkehr via Email mit dem Kundendienst und meinem Händler geführt, das dieser Mangel behoben werden soll. Nun habe ich eine 4-wöchige Frist gesetzt um das zu beheben. Es kommt auch auf Anfrage kein Techniker vorbei um sich das Problem anzuschauen. Es passiert einfach nichts.

Meine Vermutung ist das die falsche Regelung auf einem Softwarefehler basiert. Aber mir als (doofer) Endkunde u Bauherr wird anscheinend kein Glauben geschenkt. Ein bisschen verzweifelt mittlerweile, daher poste ich diese Angelegenheit bei euch im Forum.

Habt jemand Tipps was ich tun kann?
Vielen Dank im voraus und viele Grüße aus Halstenbek

Verfasser:
jjjjjj
Zeit: 23.03.2016 22:54:01
0
2357016
Kannst Du den Fühler provisorisch etwas weiter unten plazieren (Mitte) ?

Verfasser:
Howdy
Zeit: 24.03.2016 09:04:00
0
2357138
Ja, wir haben bereits den oberen Puffer etwas weiter nach unten gesetzt.
Leider ändert das nichts an der Schaltung.

Unser Heizungstechniker hat sich das auch schonmal angeschaut. Der meinte auch das es der Ofen ist.

Verfasser:
MaRuHo
Zeit: 12.05.2016 14:40:32
0
2374783
Hallo zusammen,

auch wir haben seit gestern einen Olsberg Levana Aqua Pelletofen in Verbindung mit Solarthermie und einem Pufferspeicher (825 Liter).

Unser gestriges Phänomen ist wie folgt:
Im Automatikbetrieb bei ermittelter IST-Temperatur des Raumtemperatursensor von 26 Grad und einer Eingestellten SOLL-Temperatur von 22Grad und einer Eingestellten Temperaturabfall von 2 Grad ist der Ofen auf einmal angegangen.

Folgende Werte sind im Automatikmodus eingestellt:
Soll-Raumtemperatur 22 Grad
Puffer Ein 50 Grad ( Werkseinstellung)
Puffer Aus 70 Grad (Werkseinstellung)
Temperaturabfall 2 grad (Werkseinstellung)
Heizleistung (5)


Die Temperaturen im Informationsmodus "Betriebsdaten" haben folgendes gezeigt:
Puffer1 (Fühler (Puffer-Aus) = 55 Grad
Puffer2 (Fühler (Puffer-Ein) = 38 Grad
Heizleistung 1

Wir sind um ca 23:00 Uhr zu Bett gegangen und da hatten wir folgende Werte aus den Betriebsdaten abgelesen:
Puffer1 (Fühler (Puffer-Aus) = 50 Grad
Puffer2 (Fühler (Puffer-Ein) = 50 Grad
Heizleistung 1

Heute morgen um 06:30 Uhr brannte der Ofen noch immer und hat folgende Werte angezeigt:
Puffer1 (Fühler (Puffer-Aus) = 61 Grad
Puffer2 (Fühler (Puffer-Ein) = 60 Grad
Heizleistung 1


Was mich verwirrt ist, das der Ofen es nicht schafft nach 10 Stunden die 70 Grad im Puffer zu erreichen
Bzw das das Automatikprogramm überhaupt angesprungen ist.

in der Beschreibung heißt es :

--
"Im Automatikbetrieb heizt das Gerät so lange bis entweder die gewählte Raumtemperatur oder die wasserseitigen Regeltemperaturen erreicht werden."

--

Habt Ihr eine Idee, wo der Verständnisfehler bezüglich des anlaufen des Pelletofen bei mir ist, bzw warum die 70 Grad nach 10 Stunden nicht erreicht werden?

Vielen Dank schon mal.

@Howdy: gerne direkter Austausch.

Verfasser:
geroellheimer
Zeit: 17.08.2016 13:44:15
0
2401490
Interessiere mich auch für den Levana aqua. So weit alle zufrieden damit? Er soll ins Wohnzimmer, meint ihr das Geräusch ist erträglich z.B. zum nebenher Fernseh gucken?

Verfasser:
GreatGameKiller
Zeit: 05.10.2016 20:19:16
0
2415540
Hallo, wie hoch ist den die Temperatur die vom Olsberg über die Pumpengruppe in Deinen Puffer ankommt? Ich betreibe ein ähnliches Setup mit dem Lenava Aqua an einem 800 Liter Puffer. Mittlerweile habe ich BEIDE Fühler mittig im Puffer montiert, direkt nebeneinander. 35 Grad Einschalttemperatur und 55 Grad Ausschalttemperatur. Benötige etwa 4 Stunden um die 20 Grad auf 400 Liter zu erreichen.Wenn ich die Ausschalttemperatur auf 70 Grad stelle, habe ich den gleichen Effekt den Du beschreibst, es dauert ewig bis diese Temperatur erreicht wird....Grüße aus Brandenburg

Verfasser:
geroellheimer
Zeit: 24.11.2016 14:45:33
0
2438213
Wir haben unseren Levana Aqua seit etwa einem Monat (~230 Betriebsstunden) und sind weitgehend zufrieden damit. Die Pufferregelung arbeitet wie erwartet (beide Fühler unter Einschalttemperatur -->Ofen zündet, unterer Fühler über Ausschalttemperatur --> Ofen stopt). Es gab dazu übrigens eine Änderung in der Anleitung zwischen Version R9 und R10, die neue Version beschreibt das Verhalten etwas ausführlicher. Je nach Auslegung der Rücklaufanhebung werden 70°C im Speicher erst "bei der zweiten Runde" erreicht, vielleicht mal niedrigere Ausschaltwerte testen.

Zu meiner eigenen Frage oben: Fernsehgucken daneben geht problemlos. Wenn es abends leise ist und man ein Buch liest o.ä. könnte die Schnecke noch leiser sein. (Luftzufuhr bei uns raumluftabhängig aber durch die Wand von einem per großer Küchendurchreiche verbundenen Nebenraum, das kann ich empfehlen, macht den Ofen etwas leiser um das Zuluftsaugen).

Falls es jemand interessiert erzähl ich gern noch was über unseren Aufbau. Die Stärke dieses Ofens liegt darin, dass er vergleichsweise wenig Wärme an den Aufstellraum abgibt.

Ein Thema ist aufgekommen: Weiß jemand, wie man den Ofen mit Pufferfühlern manuell einschalten kann? Die Taste mit dem Cocktailglas hilft leider nicht. Es scheint als ob sobald die Pufferfühler erkannt sind diese allein bestimmen was passiert. Will man den Ofen starten obwohl der Puffer noch halb voll ist, muss man die Einschalttemperatur in den Einstellungen herauf setzen oder den oberen Fühler kurz aus dem Speicher ziehen (beides nicht gerade komfortabel). Ich habe schon überlegt, mir eine Taste in das obere Fühlerkabel zu bauen um einen Widerstand paralell ein zu klinken um kurzfristig eine niedrigere Temperatur vor zu gaukeln.

Verfasser:
Ollli
Zeit: 15.12.2016 18:04:49
0
2448780
Hallo,

habe diesen Ofen selber auch seit einem Jahr im Einsatz. Ich fand ihn toll und war genau, wonach ich gesucht habe. Zu dem Regelproblem kann ich leider nichts sagen, da ich den Ofen "händisch" betreibe. Er speist in ein 1000Liter Tank, den werde ich so schnell nicht heiß bekommen, bzw. stellen die Grenzen kein Problem dar. Er läuft solange, bis der Aufstellraum die gewünschte Temperatur hat.
Mein Problem mit dem Ofen ist, dass dieser extreme Wummergeräusche produziert. Das ganze dröhnt, als ob jemand mit der Rüttelplatte neben einem arbeitet.
Ich stehe zwar mit dem Kundenservice in Kontakt, aber dieser ist sehr träge und man muss ständig hinterher sein. Da Olsberg immer noch keine Lösung hat, geht der Ofen wahrscheinlich demnächst zurück (eigentlich leider), aber mit den bisherigen Lösungsansätzen fühle ich mich nur als Versuchskanichen und man bekommt andere Probleme. Laut Servicetechniker, der auch schon da war (ohne Lösung versteht sich), gibt es wohl mehrere Öfen mit diesem Problem.

Verfasser:
geroellheimer
Zeit: 02.01.2017 18:27:37
0
2455965
@Ollli: Gestern hatte ich testweise den Zuluftanschluss entfernt und dabei ist auch ein lautes, sehr tiefes Brummen aufgetreten. Hatte erst an Tiefflieger o.ä. gedacht, aber es war tatsächlich ein Resonanzeffekt des Ofens bzw. des Schornsteins (100er längeres Anschlussrohr an 120er Edelstahl Sanierungsrohr im Ziegelschacht). Das Zuluftrohr ist bei uns ein Flexrohr ca. 1m lang, 80mm Durchmesser, vom Wohnzimmer durch eine dünne Wand in die Küche. Küche und Wohnzimmer sind durch einen großen Durchbruch verbunden, deshalb nehme ich an die Wirkung entsteht v.a. durch das kurze Flexrohr. Angeschlossen gibt es keinerlei Brummen. Ich würde also empfehlen mal zu versuchen ein (kurzes) Rohr an den Zuluftstutzen an zu schließen.

Verfasser:
Ollli
Zeit: 08.01.2017 21:42:15
0
2460241
Hallo Geröllheimer,

Olsberg hatte mir in der ersten Runde ein 90°Winkelbogen (80er Ofenrohr) zugesendet, welches ich auf den Zuluftstutzen aufgesetzt habe. Gebracht hat dies rein gar nichts.
In der nächsten Runde wurde mir ein Stopfen zugeschickt, mit dem man stückchenweise den Querschnitt des Zuluftweges reduzieren, bzw. vergrößern kann. Damit ist zwar das Wummern wegzubekommen, jedoch erkennt der Ofen den zu geringen Querschnitt irgendwann und quittiert dann den Betrieb mit "Luftwege prüfen" oder "Tür offen".
Mittlerweile macht sich bei mir auch die fehlerhafte Pufferregelung bemerkbar: Obwohl es der Ofen nicht schafft, die Temperaturen im Puffer ausserhalb der eingestellten Grenzwerte zu bringen, geht Ofen nach erreichen der eingestellten Raumtemperatur in Standby und danach nicht mehr in Zündung, sondern bleibt im "Bereit" hängen. Hier kann ich ihn nur durch aus- und wiedereinschalten mittels Hauptschalter heraussholen. Dann geht er auch sofort in den Zündmodus über. Inzwischen hat er sich soweit aufgehängt, dass ich die Pufferfühler abklemmen musste, sonst startet der Ofen überhaupt nicht mehr.
Ich war gestern bei meinem Händler, der von meiner Geduld mit diesem Ofen beeindruckt war (er sagte, andere Kunden hätten ihm wahrscheinlich den Ofen schon auf die Füße geschmissen, bzw. hätte der Anwalt schon angeklopft). Wir werden jetzt gemeinsam Druck bei Olsberg Druck machen.

Verfasser:
geroellheimer
Zeit: 11.01.2017 14:09:52
0
2461700
Hey Olli,

Hmm, ein Winkelstück kommt mir auch etwas kurz vor. Bei mir macht wie gesagt ein 1m Flexrohr direkt am Ofen einen riesen Unterschied.

Verwendest du sowohl Raumtemperatur als auch Pufferfühler für die Regelung? Also Automatik Modus? Ich habe die Raumtemperatur noch gar nicht verwendet, ich fahre immer im Modus "Manuell" - die Puffersensoren wirken hier auch (nicht gerade intuitiv). Bei mir ist die Einschalttemperatur auf 47°, die Ausschalttemperatur auf 61°.

(Ich nehme an, du hast schon geprüft ob die Pufferfühler richtig herum sind - kann man in den Betriebsdaten bei mir gut sehen, "oben" ist fast immer deutlich wärmer.)

Verfasser:
Ollli
Zeit: 12.01.2017 18:17:46
0
2462412
Hallöchen,

eigentlich verwende ich nur die Raumtemperaturreglung im Automatikmodus. Das funktioniert soweit sehr gut (mit steigender Raumtemperatur wird die Heizleistung zurückgefahren, bzw. andersherum). Die Pufferfühler (welche jetzt abgeklemmt bleiben müssen, da sonst gar nichts läuft) habe ich nur zur Information angeklemmt. Ich wollte wissen, inwieweit der Ofen es schafft, die 100Liter zu erhitzen und dazu wollte ich nicht immer in den Keller rennen. Die Fühler sind richtig herum angeklemmt (gewesen), das sieht man an der Temperatur, wie du selber auch geschrieben hast.
Am Mittwoch kommt nochmal der Servicetechniker, bin mal gespannt, was er als Lösung präsentieren wird.

Ein weiteres Problem habe ich mit dem Ofen noch: Ich bekomme das Teil ums verrecken nicht entlüftet. Bin seit einem Jahr fast jeden Abend dran, die Luft rauszulassen, aber er fängt immer wieder an zu glucksen. Es ist echt beschissen, zumal ja auch noch der Entlüftungsstutzen nach oben geht (völlig sinnlos, da mir dauernd Wasser da raus spritzt - habe zwar einen schlauch dran gemacht, ist aber nicht besonders fest). Luft ziehen kann der Ofen eigentlich nicht: Der Pufferspeicher steht im Keller, der Ofen Parterre und ich habe noch eine Komplett Etage über mir. Das gesamte Heizungssystem ist miteinander verbunden. Nirgends ist Luft im System, nur im Ofen :-(

Verfasser:
geroellheimer
Zeit: 13.01.2017 10:53:14
0
2462713
> Die Pufferfühler [...] habe ich nur zur Information angeklemmt.
Hmm so weit ich es bis jetzt verstanden habe, geht der Ofen IMMER in die Pufferfühlerregelung sofern diese angeschlossen sind. Das sollte zumindest klarer aus der Anleitung hervor gehen (noch besser wäre es natürlich wenn es aus der Software nachvollziehbar wäre).

Probleme mit Gluckern und Luftgeräusche in der Ofenkreislaufpumpe hatten wir mit unserem alten Scheitholzofen. Nach einigem Stöbern (z.B. http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/101801/Mikroblasenabscheider-kontra-Schnellentluefter ) habe ich in einem Mikroblasenabscheider die Lösung gefunden. Der hat auch beim neu befüllten Levana Aqua nach ein paar Tagen (kann auch zwei Wochen gedauert haben) das letzte gelegentliche Glucksen raus bekommen. Ich würde mir nie wieder einen wassergeführten Ofen ohne Mikroblasenabscheider installieren (Automatikentlüfter zu diesem Zweck waren wirkungslos).

Verfasser:
Lothar Marg
Zeit: 29.03.2017 16:23:28
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2493790
Ich habe die Diskussion zum Levana Aqua mit Interesse verfolgt. Mich würde es freuen, wenn ich mir einen Levana Aqua mal im Betrieb anschauen und anhören kann.
Wir wohnen in der Metropolregion Hamburg. Könnte das einer anbieten?

Verfasser:
geroellheimer
Zeit: 19.12.2017 18:17:57
0
2585092
Kurzfassung: Neue Brennermulde mit 7mm Bohrungen ist wesentlich besser

Olsberg hat irgendwann seit wir unseren Ofen im Herbst 2016 bekommen haben den Durchmesser der Brennermuldenbohrungen von 6mm auf 7mm vergrößert. Rein zufällig habe ich das mitbekommen, da ich mir eine zweite Brennermulde bestellt hatte um immer zwei Mulden auf einmal aus zu kratzen.

Es stellt sich heraus: mit der Brennermulde mit den größeren Bohrungen kann ich gut doppelt so viel Pellets durch jagen bevor die Mulde verstopft. Die alte Mulde war nach 7kg-10kg oft schon in der vorderen Hälfte zugesetzt, die Flamme wurde orange. Die neue habe ich jetzt schon viele Male nach dieser Menge heraus geholt und angeguckt, es war kein einziges Loch zu gesetzt. Jetzt geht es vermutlich für gut 15kg. (alles auf Stufe 5, 2 Starts pro 15kg). Einen Nachteil konnte ich bis jetzt nicht feststellen.

Laut Olsberg braucht am Ofen nichts geändert zu werden.

Es ist mir rätselhaft wieso nicht von Anfang an der größere Durchmesser eingesetzt wurde. Wichtiger wäre aber gewesen über diesen tollen Fortschritt informiert zu werden - deshalb dieser Post.

Die 7mm Brennermulde steht hier in der Ersatzteilliste: http://www.olsberg.com/kaminoefen/de/ersatzteile/stove/589 für ca. 120€ (inkl. MwSt.). Bei meinem Händler habe ich 145€ inklusive Versandkosten bezahlt. Hat sich aus meiner Sicht sehr gelohnt.

Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass man auch einfach die 6mm Bohrungen einer alten Brennermulde auf 7mm auf bohren könnte, zumindest die im vorderen Drittel (wo es am schnellsten zusetzt) und so den gleichen Effekt erzielt. Ob das zulässig ist - hmm...

Wer viel auskratzt und sich nicht sicher ist ob er schon die neue 7mm Brennermulde hat lieber mal prüfen.

Verfasser:
Levana
Zeit: 15.02.2018 16:58:42
0
2613916
Hallo zusammen, wir haben auch den Levana Aqua am Pufferspeicher und eine Solartherme auf dem Dach. Wir haben den Ofen beim Ofenhändler in der Nähe gekauft und seit dem 06.12.17 in Betrieb.Hat hier jemand eine Idee, was wir noch prüfen können?????Hintergrund: Trotz der Stufe 5 und einem Verbrauch von 35kg Pellets auf 24h Dauerbrand kommen wir nur auf eine maximale Momentanleistung von 5,2kW und ansich steht meistens noch weniger auf dem Wärmemengenzähler, nämlich lediglich 4,6kW. Schornstein ist eine Schiedel Absolut mit einem Zug von -17,5Pa. Gemessen vom Heizungstechnik er, welcher uns die Heizung im Haus installiert hatte.Hersteller beruft sich auf das Prüfprotokoll der Baureihe, welches bescheinigt, dass die Levana Aqua Reihe 7,2kW wasserseitig hat und 1kw raunseitig. Und sieht bislang keinen Handlungsbedarf einen Servicetechniker die Sache überprüfen zu lassen. Raumluftunabhangig wurde umgebaut auf Raumluftabhangig, um zu sehen, ob der Ofen zu schwer an die Frischluft kommt.-->Keine Verbesserung bzw. Veränderung der Leistung.Wärmetauscher verrußt? Der Ofen hat mittlerweile ca 500kg Pellets verbraucht. Und die Leistung war selbst nachdem er in Betrieb genommen wurde nicht merklich höher. Wenn jemand eine Idee hat, bitte Info.Vielen lieben Dank.

Verfasser:
geroellheimer
Zeit: 23.02.2018 10:00:17
0
2618420
@Levana Bei unserem Ofen kann ich leider nicht sehen wie viel Leistung im Puffer ankommt. Verbrauch ist bei uns ähnlich.

Ich vermute ihr habt den Ofen sauber gemacht, auch mal unter der Aschekassette mit einem Schlauch die unteren Enden der Rauchgaszüge (oder zumindest mal rein gucken). Und den Pellettank komplett ausgesaugt wegen dem Feinzeug.

Wie hoch ist denn eure Kesseltemperatur und Flammtemperatur so? Habt ihr die Olsberg Installationseinheit (Rücklaufanhebung)?

Verfasser:
geroellheimer
Zeit: 23.02.2018 13:53:12
0
2618545
Nochmal @Levana:

Ich hab noch mal gerechnet und bei dem Pelletverbrauch ist die gemessene Leistung gar nicht so weit weg vom erwarteten Wert.

35kg/24h * 4,9kWh/kg * 0,9 * 7,2kW_Wasser/8kW_Gesamt =~ 5,8 kW

Dazu noch Verluste in der Leitung und schon seid ihr innerhalb der Messgenauigkeit.

Das Problem ist also vermutlich in erster Linie: wie bringt ihr den Ofen dazu 1,8kg Pellets pro Stunde statt 1,4kg/h zu verbrennen.

Alle 500-1000kg muss man den Pellettank komplett aussaugen um die Feinschnipsel raus zu bringen die sonst die Schnecke teilweise verstopfen.

Es ist auch möglich die Leistung über das Servicemenu zu reduzieren aber das wird bei euch ja vermutlich nicht der Fall sein.

Verfasser:
Levana
Zeit: 25.02.2018 19:54:28
0
2619665
Hallo Geroellheimer,
vielen Dank für die Info. In dem Servicemenü sind wir mit letzte Woche mit unserem Heizungstechniker durchgegangen. Der Saugzug und auch die Schnecke laufen auf 100%, reduzieren kann man, jedoch nicht weiter erhöhen.

Der Ofen fährt die kleine Reinigung stündlich und die große Wartung alle 8 Stunden. Bei der kleinen Reinigung wird nur die Feuerraumtemperatur heruntergefahren, aber Flamme bleibt an. Bei der großen Reinigung geht der Ofen komplett aus und die Feierraumremperatur geht auf ca. 100°C herunter, bis er wieder anfängt zu zünden.

An unserem Aschesauger habe ich ein Stück Flexrohr von unserer Verlegung der Cat Leitungen angebracht. Und soweit es ging habe ich damit die Züge von der Position unterhalb der Aschelade gereinigt.

Den Pellettank und die Schnecke habe ich auch ausgesaugt, ohne diese zu demontieren.

Habe einen erneuten Test gemacht Ofen gestartet und insgesamt 4 Stunden laufen lassen. 5418Gramm Pellets wurden verbraucht vom Zünden bis zum Ausschalten nach 4h 3min. In dieser Zeit wurden 17kW Wärme erzeugt.

Der 24h Dauerbrandtest war mit dem gleichen Ergebnis beendet worden mit anderen Din Plus Pellets eines anderen Herstellers.

Die Rücklauf Anhebung ist von Oventrop und regelt auf 55°C. So wie es in der Beschreibung von Olsberg steht.

Die wasserseitige Nennleistung von 7kW sollte der Ofen doch auf der Leistungsstufe 5 ansich doch liefern?
Was kann man am Ofen noch testen? Bzw. Welche Möglichkeiten habe ich als Benutzer?

Aller besten Dank für die Mühe!!

Verfasser:
Levana
Zeit: 25.02.2018 20:07:41
0
2619671
Hallo nochmal,
habe vergessen auf die beiden Fragen noch zu antworten. Kesseltemperatur muss ich mal genau drauf achten, diese ist meist bei 65-67°C, wenn die Förderpumpe mit mehr Volumen eingestellt wird, dann wird diese vom Ofen nach ca 5 Minuten wieder abgestellt, da die Kessel Temperatur absackt. Und wird, wenn sich die Kesseltemperatur anschließend wieder bei 60°C befindet erneut eingeschaltet.
Reduzieren wir das Volumen weiter der Pumpe, als die aktuelle Einstellung, dann haben wir lediglich eine Momentanleistung von 3,2-3,3kW am Wärmemengenzähler.

Flammtemperatur schwankt häufig, kurzzeitig bei 510°C dann mal wieder bei 370°C auch mal kurzzeitig noch weniger bis ca 320°C. Flamme mal groß, bis fast oben an den Deckel, anschließend wieder nur so hoch, wie ein Bierdeckel. (Also hochkant und nicht flach unter dem Bier :-)

Konstant eine Höhe der Flamme ist nicht lange von Dauer, bei 510°C kommen dann keine Pellets mehr, wenn ich das richtig gesehen hatte.

Gruß

Verfasser:
geroellheimer
Zeit: 25.02.2018 21:35:39
0
2619719
@Levana
Klingt eigentlich alles OK. Hier noch ein paar Dinge, die mir aufgefallen sind.

Bei uns war der Verbrauch über die letzte Saison etwa 1,7kg/h, 99% auf Stufe 5. Die Reinigungszyklen müsste man vermutlich heraus rechnen.

> Die wasserseitige Nennleistung von 7kW sollte der Ofen doch auf der Leistungsstufe 5 ansich doch liefern?
Ja.

> bis zum Ausschalten
Bei der Messung ist es nicht sinnvoll den Abschaltzeitpunkt des Ofens zu verwenden. Die Temperatur geht schon eine ganze Weile vorher in die Knie, bevor der Ofen tatsächlich abschaltet. Wie man den Verbrauch exakt über eine kurze Zeit messen kann hab ich auch keine Idee. Vielleicht könnte man den Ofen auf eine Waage stellen :)


> Flammtemperatur schwankt häufig, kurzzeitig bei 510°C
Das kommt mir etwas niedrig vor, bei uns geht das teilweise bis über 600°C

Vielleicht mal den Temperatursensor oben rechts im Feuerraum absaugen? Man könnte auch noch prüfen, ob die Differenzdrucksensoröffnungen sauber sind.

> Konstant eine Höhe der Flamme ist nicht lange von Dauer, bei 510°C kommen dann keine Pellets mehr, wenn ich das richtig gesehen hatte.
Bei uns hat die Flammtemperatur keinen Einfluss auf die Schnecke. Nur die Kesseltemparatur - wenn sie überschritten wird sinkt die Heizstufe. Bei uns ist die Kesselsolltemperatur (Parameter im Servicemenu, 70° bei uns) immer deutlich über der tatsächlichen Kesseltemperatur (max etwa 63°; unsere Rücklaufanhebung ist 57°).

Was die Pumpensteuerung angeht gibt es im Servicemenu auch einen oder zwei Parameter.

Die Kesseltemperatur scheint bei euch im Vergleich zur Rücklauftemperatur zu hoch (für meine begrenzte Erfahrung). Evtl. mal mit den Pumpenparameter spielen um das System mit dem höheren Strömungsvolumen zum Laufen zu bringen.

Verfasser:
Levana
Zeit: 26.02.2018 12:23:07
0
2619928
Hallo Geroellheimer,
welche Version hat die Software von Eurem Ofen? Den Ofen hatten wir (zu) früh gekauft und da war unser Haus noch Rohbau. Es hieß, dass der Ofen 9 Monate Lieferzeit hat. Nun konnte keiner Ahnen, dass ich/wir so langsam sind mit dem Innenausbau usw. Solange stand der Ofen auf Abruf beim Ofenhändler. Vielleicht liegt es auch an einer "alten" Software, welche nach einem Update schreit.

Bei dem letzten Test war 4h 3min die Laufzeit zwischen einschalten und ausschalten. Danach wurde erst die Pelletzufuhr vom Ofen gestoppt. Nachdem der Kessel wieder unter der Temperatur war, wo die Pumpe abgeschaltet wurde habe ich den Wärmemengenzähler abgelesen. (17kW)

Ich werde sobald ich neues von Seiten des Ofenhändlers oder Olsberg mitgeteilt bekomme, es hier berichten.


Gruß und vielen Dank.

Verfasser:
geroellheimer
Zeit: 05.03.2018 09:48:32
0
2623874
@Levana
Wir haben Anfang Februar 2017 eine neue Version aufgespielt bekommen (der Servicetechniker war wegen eines anderen Problems da): 1.00.40 A8 Ich hab keine Veränderung festgestellt, es hieß es ginge bei diesem Update um einen Fehler bei der Behandlung der Schaltzeiten.

Naja, für die Software hätte ich schon ein paar Verbesserungsvorschläge (v.a. müsste der Party Modus den Ofen auch bei lauwarmem Puffer anschalten).

Verfasser:
Levana
Zeit: 06.03.2018 12:43:27
0
2624523
Hallo Geroellheimer, das mit der Partytaste habe ich auch schon als überflüssig in dieser Konstellation festgestellt. Wäre doch OK, bei lauwarmen Puffer die Partytaste zu drücken um den Ofen zu starten. Aber die Temperatur in den Einstellungen verstellen macht nicht viel Arbeit, ist aber nervig.

Von Olsberg habe ich noch nichts gehört, außer dass dort sehr viele der Grippe verfallen sind und deshalb das noch dauert.

Ich berichte.

Gruß und besten Dank

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