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Solaranlage mit Wasser betreiben - im Winter entleeren
Verfasser:
Helmut99
Zeit: 19.05.2016 13:00:37
0
2376619
Wir haben zwar eine Solaranlage mit Heizungsunterstützung. Aber meiner Meinung kann man den Ertrag im Winter komplett und in den Übergangszeiten auch vergessen. Zu wenig Ertrag.

Eigentliches Problem: Die Solaranlage verliert Flüssigkeit und selbst der Heizungsbauer findet den Grund nicht raus. Ich habe alle sichtbaren Leitungen, Ventile und auch die Anlage auf dem Dach untersucht. Keine Flüssigkeit/kein Leck gefunden.
Hat zur Folge, dass die letzten 2 Jahre jeweils 15 Liter Flüssigkeit aufgefüllt werden mussten. (Hohe Kosten)
Meine Idee wäre nun:
Befüllstation besorgen (Nachbar würde sich beteiligen - möchte auch eine Befüllstation).
Solaranlage nur noch mit Wasser betreiben.
Solaranlage selbst befüllen. Solaranlage befüllen, falls der Druck zu gering wird.
Solaranlage in der Frostperiode komplett entleeren und ausschalten.

Funktioniert das - Was wäre zu beachten?

Weitere Frage: Kann das Leck im Speicher sein? Was ist, falls die Flüssigkeit in den Brauchwasser-Kreislauf gelangt?

Verfasser:
AWTLG
Zeit: 19.05.2016 13:19:46
0
2376623
Ich geb´s zu, ich kenn mich null aus!!! Ist auch nur eine Idee ohne ein Fachwissen davon zu haben. Kann es sein, dass deine Flüssigkeit kocht und durch Dampf entweichen kann?! Entlüfter oder sonst wo?

Verfasser:
h.j.k.
Zeit: 19.05.2016 13:26:33
2
2376629
Eigentliches Problem: Die Solaranlage verliert Flüssigkeit und selbst der Heizungsbauer findet den Grund nicht raus. Ich habe alle sichtbaren Leitungen, Ventile und auch die Anlage auf dem Dach untersucht. Keine Flüssigkeit/kein Leck gefunden.

1. HB in Rente schicken!

2. Das Leck suchen, es ist zu finden. Versprochen!

3. Befüllstation selber bauen mit Gartenpume aus dem Baumarkt...

4. Dran denken, dass auch im Nichtwinter schnell Minus-T auf dem Dach auftreten...

Gruß

Heinz

Verfasser:
Helmut99
Zeit: 19.05.2016 13:26:41
0
2376630
Zitat von AWTLG Beitrag anzeigen
Ich geb´s zu, ich kenn mich null aus!!! Ist auch nur eine Idee ohne ein Fachwissen davon zu haben. Kann es sein, dass deine Flüssigkeit kocht und durch Dampf entweichen kann?! Entlüfter oder sonst wo?


Mein Heizungsbauer hat gemeint, diese Solarflüssigkeit verdampft nicht. Wenn sie an einer sichtbaren Stelle austritt, dann müsste man das sehen. Wie gesagt alles Sichtbare abgesucht - nichts gefunden.

Verfasser:
Helmut99
Zeit: 19.05.2016 14:13:56
0
2376643
Zitat von h.j.k. Beitrag anzeigen
Eigentliches Problem: Die Solaranlage verliert Flüssigkeit und selbst der Heizungsbauer findet den Grund nicht raus. Ich habe alle sichtbaren Leitungen, Ventile und auch die Anlage auf dem Dach untersucht. Keine Flüssigkeit/kein Leck gefunden.

1. HB in Rente[...]


Die Leitungen verlaufen teilweise hinter verputzten bzw. mit Rigipsplatten verschlossenen Wänden. Sie führen vom Keller zum Dach. Wenn da oder im Pufferspeicher das Leck ist, wie will man das dann finden?

Verfasser:
PVvsThermie
Zeit: 19.05.2016 14:35:21
2
2376646
Zitat von Helmut99 Beitrag anzeigen
Zitat von h.j.k. Beitrag anzeigen
[...]


Die Leitungen verlaufen teilweise hinter verputzten bzw. mit Rigipsplatten verschlossenen Wänden. Sie führen vom Keller zum Dach. Wenn da oder im Pufferspeicher das Leck ist, wie will man das dann finden?


Ich würde jetzt spontan mal auf einen nicht abgesperrten Entlüfter auf dem Dach direkt an den Kollektoren tippen (ist einer Vorhanden?) oder auf das Ausdehnungsgefäß. Wurde das Sicherheitsventil geprüft? Vielleicht tropft das in bestimmten Betriebszuständen und wird direkt in den Abfluss geleitet. Was für eins ist verbaut?
Wenn alles nicht der Fall wirst du irgendwann an den Wänden sehen ob es eine Leckage gibt.

Anlage mit Wasser füllen um über den Winter entleeren halte ich für nicht zielführend. Und stressig.

Verfasser:
Helmut99
Zeit: 19.05.2016 15:32:53
0
2376657
Zitat von PVvsThermie Beitrag anzeigen
Zitat von Helmut99 Beitrag anzeigen
[...]


Ich würde jetzt spontan mal auf einen nicht abgesperrten Entlüfter auf dem Dach direkt an den Kollektoren tippen (ist einer Vorhanden?) oder auf das Ausdehnungsgefäß. Wurde das Sicherheitsventil geprüft? Vielleicht tropft das in bestimmten Betriebszuständen und wird direkt in den[...]


Brötje Solaranlage mit 4 Kollektoren (8 Jahre alt). Ausdehnungsgefäß Zilmet 10 bar max. Druck, 2,5 bar Vordruck, Anlagendruck vor 3 Monaten nach dem Befüllen: 3,5 bar. Aktuell 2,8 Bar.
Ventile/Ausdehnungsgefäß: alles trocken.
Wenn die Flüssigkeit in den gedämmten Kellerboden fließen sollte, wird es lange dauern bis man was sieht!?

Verfasser:
gnasch
Zeit: 19.05.2016 18:46:51
0
2376683
sauberes trockenes Tempo unter das Ueberdruckventil legen, jede Woche kontrollieren.
Das schliesst schon mal eine Möglichkeit aus.
Gruss, gnasch

Verfasser:
epicuro
Zeit: 19.05.2016 19:34:26
2
2376690
Zitat von Helmut99 Beitrag anzeigen
mit Rigipsplatten verschlossenen Wänden


Schraube in Leitung?
Peter

Verfasser:
Helmut99
Zeit: 20.05.2016 08:23:34
0
2376767
Zitat von epicuro Beitrag anzeigen
Zitat von Helmut99 Beitrag anzeigen
[...]


Schraube in Leitung?
Peter


Ganz theoretisch denkbar. Würde da der Druck nicht schneller abfallen? Könnte man das irgendwie feststellen? Muss ich mal die Bilder vom Rohbau raussuchen.

Verfasser:
Haier Steuerung SC10
Zeit: 20.05.2016 09:14:11
0
2376779
Hallo Helmut99,
die Solaranlage bekommst Du nie ganz leer.....irgendwo bleibt Wasser stehen....und dann frierts ab.
Baue doch einfach auf Drain Back um ! (das kostet auch nicht mehr als eine gute Befüllstation)


Zitat von Helmut99 Beitrag anzeigen
Wir haben zwar eine Solaranlage mit Heizungsunterstützung. Aber meiner Meinung kann man den Ertrag im Winter komplett und in den Übergangszeiten auch vergessen. Zu wenig Ertrag.

Eigentliches Problem: Die Solaranlage verliert Flüssigkeit und selbst der Heizungsbauer findet den Grund[...]

Verfasser:
Jick Magger
Zeit: 25.05.2016 19:17:10
1
2377911
@Helmut99

h.j.k. hat Recht, wichtig ist das Leck zu finden. Irgendwann sabbert dir die auslaufende Brühe etwas kaputt - und wenns das Mauerwerk ist.

Andererseits kannst du - mit etwas Aufwand - ohne weiteres deine Anlage mit reinem Wasser betreiben, das klappt bei mir schon seit 8 Jahren ohne Probleme. Das Wasser bleibt natürlich auch im Winter drin, auch da gibts mal hin und wieder sonnige Tage an denen geerntet wird.

Voraussetzung ist eine mind. 100%-Isolierung der Versorgungsleitungen, eine geeignete Frostschutzregelung (hab ich mir selbst gebaut) mit 2 Messpunkten und eine Notstromversorgung mit Totmannschaltung für den Fall des Stromausfalls. Dieses Notstromaggregat versorgt das ganze Haus, ist also nicht nur für Solar da.

Grad nachts bei Frost läuft die Pumpe dann mehrmals an und versorgt den Kreis mit nur soviel Energie aus dem Puffer, daß es wieder für mehrere Stunden reicht bis wieder der Einschaltpunkt (4°) erreicht wird. Tagsüber ist das kaum der Fall, außer bei extremen Minustemperaturen und starker Bewölkung. Ansonsten wird tagsüber der Puffer wieder um die paar Grad aufgeladen die er nachts abgibt, musste wirklich noch niemals Fremdenergie zuschießen.

Denk dir die Sache mal durch, funktioniert tadellos...

Verfasser:
Mad41
Zeit: 27.05.2016 09:23:21
0
2378258
Hallo,

man kann, wie üblich, fast alles machen, aber das löst das Problem nicht.
Und ob jetzt Solarflüssigkeit oder Wasser irgendwo austritt, ist nur ein Unterschied bei den Nachfüllkosten und des Geruchs. Der Ärger bleibt der gleiche, wenn die undichte Stelle nicht auf dem Dach, sondern im Haus ist.

Dein HB hat nicht recht, Solarflüssigkeit kann sowohl verdampfen (wie jede Flüssigkeit) als auch verdunsten. Sie verdunstet allerdings sehr viel langsamer als Wasser, deshalb sieht man ihre Spuren auch länger. Wenn weder auf dem Dach (auch in den Kollektoren nichts zu sehen? die Isolierung im Flachkollektor ist recht saugfähig) noch im Heizungsraum was zu sehen ist, dann ist die Idee mit der Schraube, die vielleicht durch die Wand in eine Leitung gedreht wurde, nicht so abwegig.

Welche Rohrleitungen wurden den vom Dach nach unten in der Wand verlegt? Kupfer (gepresst/gelötet) oder durchgängiges Edelstahl(well-)rohr?

Im Speicher kann es überlicherweise nicht defekt sein, da ich annehme, dass Du einen TrinkWW-Speicher damit betreibst. Dort ist (normalerweise) der Wasserdruck höher als in der Solaranlage und deshalb würde ein Loch im Wärmetauscher deine Solaranlage mit Trinkwasser "nachfüllen" (Druckausgleich).

Such Dir vielleicht einen HB, der sich mit Solaranlagen auskennt (frag einfach, wieviele Anlage er gebaut hat und wieviele davon wirklich laufen ;-) )
Er sollte den Fehler finden oder eine funktionsfähige Lösung des Problems. Alles andere zieht auf Dauer wahrscheinlich größere Bauschäden nach sich.

Gruß,
Mad41

Verfasser:
vrksolaranlage
Zeit: 27.05.2016 17:45:43
2
2378394
Zitat von Jick Magger Beitrag anzeigen
@Helmut99

h.j.k. hat Recht, wichtig ist das Leck zu finden. Irgendwann sabbert dir die auslaufende Brühe etwas kaputt - und wenns das Mauerwerk ist.

Andererseits kannst du - mit etwas Aufwand - ohne weiteres deine Anlage mit reinem Wasser betreiben, das klappt bei mir[...]


Bei Flachkollektoren, wie in deinem Falle würde ich die Solaranlage nicht auf Wassebetrieb wie hier beschrieben umstellen. Der Frostschutzaufwand ist enorm hoch. Bei VRK (Röhrenkollektoren) ist das kein Problem - hier ist der Energieaufwand für die Frostschutzfunktion gering.

Gruß
Peter

Verfasser:
Jick Magger
Zeit: 27.05.2016 20:00:47
1
2378404
@Helmut99
Ach sorry, hatte nur dein erstes Post gelesen und ging von VRK aus. Bei Flachkollis wäre eine Frostschutzregelung natürlich nicht die beste Alternative.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 29.05.2016 18:19:29
2
2378745
Zitat von Helmut99 Beitrag anzeigen
Weitere Frage: Kann das Leck im Speicher sein? Was ist, falls die Flüssigkeit in den Brauchwasser-Kreislauf gelangt[...]


Grundsätzlich ja !
Solche Fehler sind bekannt.
Beispiel;
Solarwärmetauscher im Speicher hat ein Leck.,

Noch ein anderer Hinweis;

Kollektoren von Brötje dürfen nach meinem Kenntnisstand nicht mit Wasser betrieben werden..

Leck suchen !

Dietmar Lange

Verfasser:
kspanda750
Zeit: 30.05.2016 18:06:57
0
2378992
Hallo Helmut99
Das selbe Problem hatte ich auch . Leckage war nicht zu finden . Bei Druckprobe war alles dicht . Sowie ich alles wieder in Betrieb genommen hatte ging das Spiel wieder von vorn los . Manchmal hielt der Druck einige Tage , dann wieder nachfüllen . Das ging so ca. 1,5 Jahre so . Bis ich durch Zufall gesehen hatte , daß meinTrinkwasserdruck auf 10 bar angestiegen war . Trinkwasserausdehnungsgefäß völlig defekt . Nach dem Austausch alles gut . Bis jetzt noch nichts wieder nachgefüllt . Wie da der Zusammenhang ist , ist mir schleierhaft . Aber wichtig ist , daß es dicht ist .
Hab die Anlage auch lange ohne Frostschutz betrieben . Dabei ist das Wasser aber auch sehr schnell rostbraun geworden . Im Frostschutz ist ja auch Korrosionsschutz drinn . Auf dauer würd ich die Anlage ohne nicht betreiben .
Gruß Klaus

Verfasser:
Jick Magger
Zeit: 31.05.2016 08:25:36
0
2379102
Zitat von kspanda750 Beitrag anzeigen
Hab die Anlage auch lange ohne Frostschutz betrieben . Dabei ist das Wasser aber auch sehr schnell rostbraun geworden . Im Frostschutz ist ja auch Korrosionsschutz drinn . Auf dauer würd ich die Anlage ohne nicht betreiben .


Na klar wird die Brühe dreckig, aber die Anlage wird dir deswegen sicher nicht wegrosten, sonst müssten sämtliche Heizungsanlagen nach ein paar Jahren neu aufgebaut werden. Wenn das Wasser nicht ständig erneuert wird ist irgendwann auch sämtlicher Sauerstoff ausgegast und die Brühe ist "tot", nichts kann dadurch mehr zum rosten gebracht werden...

Verfasser:
JoRy
Zeit: 31.05.2016 08:33:56
0
2379107
Man sollte nicht vergessen, dass jeder Korrosionsprozess mit ansteigender Temperatur
exponential verstärkt abläuft.
Ein Solarpuffer hat einen Wendel-WT, der meist als Stahlrohr geschweißt ist.
Und eine SOlaranlage läuft mit weit höheren Temperaturen als die schlimmste Heizung mit
HT-HK

Ich habe in meinen STA nicht nur Glycol, sondern bei > 50%iger Konzentration
Korrosionsschutz, weil der Puffer nicht unnötig korrodieren soll.

Gruß JoRy

Verfasser:
JoRy
Zeit: 31.05.2016 08:46:53
0
2379112
"" Kollektoren von Brötje dürfen nach meinem Kenntnisstand nicht mit Wasser betrieben werden..""

Das geben viele Hersteller so vor.
Weil die Gefahr von unkontrollierbarem Siedeverhalten schon ab wenig über 90° ansteigen kann.
Und diese Siedeblasenbildung immer in heißesten Bereichen der Kollis beginnt und dort mit den
dünnen Rohren auch ein großes Risiko besteht, dass Siededampf Stoßwellen Unheil anrichten.

STA haben oft sehr wenig Füllvolumen.
Wenn der Druck um 1 bar absackt kann das sehr wenig Fluid sein.
Die Sole kann nur dort sein, wo das System verlegt ist. NIE an oder in einem FRIWA MAG !
Nur im Sole MAG kann Druck verloren gehen, wenn die Membran defekt ist.
Und über falsch positionierte Entlüfter.

Wenn ein HB an einer STA auf Leckagesuche geht entleertt er die Anlage, füllt mit Wasser und
gibt Druck drauf.
Dann findet man eine etwaige Leckage !

Gruß JoRy

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 31.05.2016 10:16:55
0
2379141
Zitat von JoRy Beitrag anzeigen
"" Kollektoren von Brötje dürfen nach meinem Kenntnisstand nicht mit Wasser betrieben werden..""

Das geben viele Hersteller so vor.
Weil die Gefahr von unkontrollierbarem Siedeverhalten schon ab wenig über 90° ansteigen kann.
Und diese Siedeblasenbildung immer in heißesten[...]


Hallo Josef,

der Grund ist aber im speziellen Fall und auch in anderen Fällen, dass die Kollektoren nach einer Befüllung mit Wasser im montierten Zustand nicht vollständig leer laufen können.

Dadurch können Frostschäden verursacht werden.

Gruß
Dietmar Lange

Verfasser:
kspanda750
Zeit: 31.05.2016 17:20:59
0
2379280
Hallo JoRy
Es ist auch nicht viel Flüssigkeit gewesen . Ich schätze mal ein halber Liter . Das es nicht im Trinkwasser MAG verschwunden ist , ist mir auch klar . Aber Fakt ist , daß nach dem Austauch alles gut ist und es wurde nichts anderes gemacht an der Anlage . Wie der viel zu hohe Druck auf der Trinkwasserseite mit dem verschwinden meiner Flüssigkeit im Kollektorkreis zu tun hat kann ich mir auch nicht erklären . Aber ist auch egal , hauptsache ich muß nicht mehr nachfüllen .
PS.: Druckprobe hatte ich bei der Anlage auch gemacht , Druck fiel auch nicht ab . Erst bei Betriebsbedingung wieder Druckverlust .

Verfasser:
asrx
Zeit: 02.06.2016 13:08:10
0
2380740
ich kann Dir nur abraten, die Anlage mit Wasser zu betreiben. Auch dann, wenn Du im Winter die Anlage komplett entleerst, wird es zu Frostschäden kommen.

Ich hab's bei mir gemacht und letztes Jahr (nachdem ich jahrelang so wie du ganz leichten Druckverlust hatte) zum ersten mal anstatt mit Solarflüssigkeit halt nur mit etwas Wasser aufgefüllt (geschätzt so 10ltr bei einem Gesamtvolumen von 55ltr) und die Anlage vor dem Winter komplett entleert - Die Anlage ist im Winter eh unnütz, denkt man sich.

Fazit: Irgendwo in den waagrechten Leitungen der Kollektoren war doch noch etwas verdünnte Brühe drin,
und obwohl der letzte Winter nicht sonderlich streng und nur wenige Frosttage hatte, sind jetzt die Kollektoren (Wagner) alle hinüber.
Ergo alle Kollektoren abmontiert und durch neue ersetzt, zusätzlich hat es eine dick isolierte Zuleitung, die unter den Dachziegeln verlief, zerrissen. Eine verfluchte Arbeit, wenn man keinen Kran mehr zu Verfügung hat und in 15m Höhe bei 45° auf den Schneestoppern rumlatschen muss..

Bei einen alten Kollektor hab ich die Rückwand abgeflext. Man sieht sehr schön, wo der Frost das waagrechte Rohr regelrecht auseinandergequetscht hat. Selbst wenn man diese Stellen mit Hartlot wieder flicken würde - trauen kann man diesen vorgeschädigten Röhren nicht mehr

Aus Schaden wird man klug, also lass es.
Such das Leck, oder füll immer mit Hochprozentigen auf.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 02.06.2016 14:44:32
0
2380756
Zitat von asrx Beitrag anzeigen
ich kann Dir nur abraten, die Anlage mit Wasser zu betreiben. Auch dann, wenn Du im Winter die Anlage komplett entleerst, wird es zu Frostschäden kommen.

Ich hab's bei mir gemacht und letztes Jahr (nachdem ich jahrelang so wie du ganz leichten Druckverlust hatte) zum ersten mal anstatt[...]


Ich kann diese Effekte aus der Sichtung von Schadensfällen an unterschiedlichen Kollektortypen und aus der Auswertung von Kundendienstberichten bestätigen.

Oft war die Schadensursache nur das das Nachfüllen von Wasser

Dietmar Lange

Verfasser:
MartinaS
Zeit: 20.01.2019 17:55:55
0
2738032
Liebe Forengemeinde,

ich habe ein ähnliches Problem, wie vom Threadersteller geschildert.

Meine Solarthermie-Anlage (Elco Klöckner Astron) mit 30 Röhren verliert regelmäßig Druck. Im Sommer läuft sie monatelang ohne Probleme durch, aber sobald die ersten kalten Nächte kommen, verliert sie über Nacht plötzlich Druck. Wir haben schon alles abgesucht und kein Leck gefunden. In meiner Verzweiflung habe ich schon meinen HB gebeten sich zu erkundigen, ob man nicht die Solarflüssigkeit einfärben könnte, um das Leck leichter zu finden. Geht aber wohl nicht.....
Es sieht so aus, als würde sich durch die Kälte irgendwas zusammenziehen (eine Verschraubung?).

Jetzt zu meinem aktuellen Problem: vergangene Woche musste ich wieder Wasser nachfüllen und ich hatte schon Bedenken, ob der Frostschutz nun ausreichend ist, wollte morgen bei meinem HB etwas davon vorbeibringen, damit er das testen kann. Jetzt kam diese eiskalte Nacht von gestern auf heute dazwischen :-((

Ich hatte heute Morgen das Gefühl, dass die Anlage eingefroren ist. Die Pumpe förderte, aber die Kollektortemperatur änderte sich nicht. Jetzt habe ich ein paar Stunden abgewartet und die Anlage nochmal im Handbetrieb gestartet: die Kollektortemperatur geht rauf, von - 1 ° C auf + 4 ° C. Nun weiß ich nicht, wie ich über die Nacht und die nächsten Nächte kommen soll, denn mein HB ist wohl im Skiurlaub.

Ich habe daran gedacht, die Anlage vorerst zu entleeren und auszuschalten. Bis ich jemanden erreiche. Ist das eine gute Idee, oder was soll ich machen?

Für Eure Mühe schon mal herzlichen Dank im Voraus!
Martina

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W. Fischer schrieb: Das er bei 15 Grad Außentemperatur taktet ist ok und nicht zu vermeiden Da komme ich auch mit max. 3 Starts täglich hin. Nutze auch wie Günter das 2. Programm, welches ich meinen Bedürfnissen angepaßt...
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Solaranlage mit Wasser betreiben - im Winter entleeren
Verfasser:
MartinaS
Zeit: 20.01.2019 17:55:55
0
2738032
Liebe Forengemeinde,

ich habe ein ähnliches Problem, wie vom Threadersteller geschildert.

Meine Solarthermie-Anlage (Elco Klöckner Astron) mit 30 Röhren verliert regelmäßig Druck. Im Sommer läuft sie monatelang ohne Probleme durch, aber sobald die ersten kalten Nächte kommen, verliert sie über Nacht plötzlich Druck. Wir haben schon alles abgesucht und kein Leck gefunden. In meiner Verzweiflung habe ich schon meinen HB gebeten sich zu erkundigen, ob man nicht die Solarflüssigkeit einfärben könnte, um das Leck leichter zu finden. Geht aber wohl nicht.....
Es sieht so aus, als würde sich durch die Kälte irgendwas zusammenziehen (eine Verschraubung?).

Jetzt zu meinem aktuellen Problem: vergangene Woche musste ich wieder Wasser nachfüllen und ich hatte schon Bedenken, ob der Frostschutz nun ausreichend ist, wollte morgen bei meinem HB etwas davon vorbeibringen, damit er das testen kann. Jetzt kam diese eiskalte Nacht von gestern auf heute dazwischen :-((

Ich hatte heute Morgen das Gefühl, dass die Anlage eingefroren ist. Die Pumpe förderte, aber die Kollektortemperatur änderte sich nicht. Jetzt habe ich ein paar Stunden abgewartet und die Anlage nochmal im Handbetrieb gestartet: die Kollektortemperatur geht rauf, von - 1 ° C auf + 4 ° C. Nun weiß ich nicht, wie ich über die Nacht und die nächsten Nächte kommen soll, denn mein HB ist wohl im Skiurlaub.

Ich habe daran gedacht, die Anlage vorerst zu entleeren und auszuschalten. Bis ich jemanden erreiche. Ist das eine gute Idee, oder was soll ich machen?

Für Eure Mühe schon mal herzlichen Dank im Voraus!
Martina
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