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Welcher Puffer und Friwa ist für die NIBE F1155-6 passend
Verfasser:
Morpheus1978
Zeit: 18.09.2016 10:27:00
0
2409729
Hallo und guten Morgen ,

Ich möchte eine Nibe F1155 1,5-6Kw oder 3-12Kw in meinem Haus in verbindung mit dem Forumsgrabenkollektor verbauen und bin auf der Suche nach einer passenden Puffer/FriWa/WP Kombination.

Der Puffer soll für einen 6 Personen Haushalt ausreichend sein , ich denke ca 1000L müssten hier passen.
Das Haus wird komplett per FBH beheizt und die WP wird wenn die Sonne scheint ihre Energie über eine 12KwP PV Anlage erhalten.
Die Komponenten sollte demnach SG Ready sein und dadurch den Strom der PV Anlage optimal nutzen.

Angedacht ist das die WP das Warmwasser für den Puffer untertags bei PV nutzung erzeugt und dann der Haushalt von der Puffergrösse abends und Nachts zehren kann.

Was habt Ihr denn für Kombinationen verbaut und gibt es "DIE" Kombination die am besten Harmoniert.

Weiters ist angedacht einen Solekreis für die KWL mit WRG zu nutzen , der im Winter die Luft vorwärmt und im Sommer die Luft abkühlt.

Für Tipps bin ich dankbar.

Verfasser:
passra
Zeit: 18.09.2016 10:47:55
0
2409738
Das mit der KWL kannst du fast vergessen. Die Wärmekapazität von Luft ist einfach zu gering.
Wenn du z.B. 250 cbm Luft um 5 K erwärmt oder abkühlst, gibt das gerade mal 425W, die du transportieren kannst. Im Sommer als Kühlung ist das viel zu gering, um den Aufwand zu rechtfertigen.
Hatte das auch überlegt, aber eben deshalb wieder verworfen.
Dann besser ein Erdrohr entsprechend lang für die Luftansaugung vorsehen, das bringt auch etliche Grad Abkühlung bzw. Vorwärmung (bei -7°C hoch auf 2°C) und hat keine Betriebskosten.

Verfasser:
Morpheus1978
Zeit: 18.09.2016 13:18:05
0
2409779
Das mit der Luftansaugung über Erdreich hab ich mir auch schon überlegt ,aber bei mir ist es halt so das die KWL im OG angesiedelt ist und es nicht so einfach ist die anzuschliessen .

Verfasser:
dyarne
Zeit: 18.09.2016 14:01:54
0
2409790
die entwicklung bei kwl geht von erdtauscher, soletauscher und feuchterückgewinnung weg zu bedarfsgeführter elektrischer vorwärmung.

da muß man sehr genau aufs fabrikat schauen, viele hersteller sind da noch nicht up to date mit bedarfsgeführter frostfreihaltung...

Verfasser:
dyarne
Zeit: 18.09.2016 14:03:10
0
2409791
ps: zum ww-speicher kopier ich aus richards faden rüber...

Zitat von dyarne Beitrag anzeigen
du bist auf einem sehr guten weg.
ELW und 6 personen schreien nach friwa weil sie wechselnden bedarf sauber abfedern können.

mit der modulierenden nibe hast du optimale voraussetzungen für ein friwa-system, weil du schichtungsschonend mit großer spreizung laden kannst.

einfach ein leerer topf mit möglichst großzügigem plattentauscher drann...
1000l erscheint mir allerdings zu groß, würde eher bei der hälfte ansetzen, noch dazu wo du bei diesem setup während des zapfens bereits ohne komfortverlust nachladen kannst. daran scheitern die meisten wp-ww-konzepte...

ich habe bsplw diese anlage...

friwa

ich verliere über den plattentauscher gerade 2-3k vom blechtopf bis zur brause und lade im sommer mit einem cop von 4,5...

alternativ würde ich mir getrennte friwa-speicher für haupt- u einliegerwohnung ansehen.
dann kann man ganz nahe an die verbraucher und hat kein zirkulationsthema ...

Verfasser:
Morpheus1978
Zeit: 18.09.2016 20:07:10
0
2409894
Danke Dyarne für deine Einschätzung , ich hab über den 1000l Speicher nachgedacht wegen der möglichkeit des Ladens während der Sonnenphasen am Tag und der Leistung der PV Anlage.

Meinst Du auch in diesem Kontext ist ein Speicher mit 500l ausreichend ?

Die Friwa ist im HWR angebracht und dieser liegt in meinem Hausteil jedoch halb oberhalb der ELW , somit ist der Weg zum Bad vom HW und zur Küche ca 6,5 und 8m, ich denke das der Verlust sich auf dieser Strecke in Grenzen halten wird und somit keine zweite Friwa notwendig ist, oder sehe ich das falsch ?

Mein HB hat mir Sonnenkraft vorgeschlagen , hast Du da eine passende Kombination parat welche zur NIBE passt ?

Würdest Du hier die FWMI30 VA in verbindung mit dem PSC800 E empfehlen ?
Benötige ich das Schichtlademodul SLM50HE und das HK20HE ebenfalls ?

Danke für deine Hilfe hierbei .

Verfasser:
CCRider
Zeit: 19.09.2016 07:04:53
0
2409953
Hallo Morpheus

Habe mir kurz die technischen Daten der FWS von Sonnenkraft angesehen.

Gut ist, dass der Hersteller zwei PWT (CU & VA) anbietet.

Schwach ist, dass keinerlei Angaben zur erforderlichen Speicher- und Rücklauftemperatur bei der versprochenen Schüttleistung (15/30 l/min) angegeben werden.

Für einen guten COP nützt dir wenig bis nichts, wenn die FWS für eine halbwegs brauchbare WW-Bezugsleistung auf Speichertemperaturen über 60°C angewiesen ist.

Frag den Hersteller am besten direkt an. Nebst den beiden schon genannten Werten, wäre wichtig zu wissen, von welcher maximalen (gleichzeitigen) WW-Bezugsmenge du ausgehst.

Deine Idee, mit PV-Überschüssen den Speicher höher zu laden ist nett, wird jedoch auf die Sommermonate beschränkt bleiben und ist daher eher als Goodie zu werten. Vielmehr solltest du m.E. dein Equipment auf die sonnenarme Zeit, mit eher knappem PV-Angebot auslegen.

Dies bedeutet Speichertemperaturen so hoch wie nötig, jedoch so tief wie möglich. TOP-FWS liefern 38-40°C warmes Brauchwasser mit einer lediglich um 2-3 K höheren Speichertemperatur. Mir ist zur Zeit keine bezahlbare FWS bekannt. Jene die das schaffen sind Eigenbauten.

Deine Idee mit dem 1'000 L Speicher ist so schlecht nicht, denn je optimaler deine WW-Bereitung auf tiefe Temperaturen ausgelegt ist, desto höher ist der WW-Anteil, welcher durch den Speicher bereitgestellt werden muss.

Angenommen, die FWS schafft den Temperaturhub von 10°C (KW-Eintritt) auf 40°C (WW-Abgabe) für eine Regenbrause mit 16 l/min, dann bedeutet dies bei einer sehr guten Auslegung, dass dies die FWS mit derselben Temperaturdifferenz von 30 K (z.B. Speicher out 45°C, in 15°C) schafft.

Dies bedeutet also auch, dass dieselbe Wassermenge durch den Speicher muss, welche gerade bezogen wird. Mit 500 L ist der Speicher bei idealem Einschichtvermögen nach drei mal 10' duschen mit Regenbrause demzufolge leer und benötigt seine Zeit bis er durch die WP wieder geladen ist. Alles was nicht ideal geschieht, erfordert höhere Temperaturen und/oder grösseres Volumen und/oder mehr Lade- und damit Wartezeiten.

Fürs Gesamtkonzept, bzw. die Auslegung auch wichtig wäre zu wissen, ob der Speicher ausschliesslich fürs WW oder auch für die Heizung benötigt wird.

Gruss, CCRider

Verfasser:
passra
Zeit: 19.09.2016 07:12:38
0
2409955
Schon mal bei TA geschaut? Kostet rund 1000 EUR. Kann 850 l/h mit 45° Austrit bei 50° Eintritt. Technische Daten stehen im Manual ganz hinten.

Verfasser:
dyarne
Zeit: 19.09.2016 08:34:43
0
2409968
Zitat von Morpheus1978 Beitrag anzeigen
...ich hab über den 1000l Speicher nachgedacht wegen der möglichkeit des Ladens während der Sonnenphasen am Tag und der Leistung der PV Anlage...

ich würde mit der wp das wasser nicht mehrtägig auf vorrat bereitstellen. (verluste)
gerade bei einer modulierenden maschine hast du auch bei schlechtem wetter immer genug sonnenstrom fürs ww-laden.
ansonsten per smart-grid-regelung mit günstigem überschußstrom laden.


Zitat von Morpheus1978 Beitrag anzeigen
...somit ist der Weg zum Bad vom HW und zur Küche ca 6,5 und 8m, ich denke das der Verlust sich auf dieser Strecke in Grenzen halten wird und somit keine zweite Friwa notwendig ist...
ja, dann kann man das sicher zentral machen.
der charme der dezentralen lösung wäre daß beide wohnungen getrennt auf ihr zapfprofil optimieren können. bei vermietung immer ein thema...


Zitat von Morpheus1978 Beitrag anzeigen
... hast Du da eine passende Kombination parat welche zur NIBE passt ? ...
hab mein oben verlinktes mit sehr guten werten im einsatz...


Zitat von Morpheus1978 Beitrag anzeigen
...Würdest Du hier die FWMI30 VA in verbindung mit dem PSC800 E empfehlen ? ...
bin eher ein fan von knappen speichern, die auch einmal leer werden und daher effizienter geladen.

wie gesagt mit der richtigen wp kannst du während des zapfens bereist wieder laden...

Zitat von Morpheus1978 Beitrag anzeigen
...Benötige ich das Schichtlademodul SLM50HE und das HK20HE ebenfalls ? ...
nein. ersteres ist fürs einschichten von solarthermie, zweiteres für den betrieb als heizungspuffer.

brauchst du beides nicht ... ;-)

Zitat von passra Beitrag anzeigen
Schon mal bei TA geschaut?
topcop hat auch friwas auf seiner seite...
war hier kürzlich verlinkt (finds grad nicht)...

Verfasser:
CCRider
Zeit: 19.09.2016 08:57:05
0
2409978
Zitat von passra Beitrag anzeigen
Schon mal bei TA geschaut? Kostet rund 1000 EUR. Kann 850 l/h mit 45° Austrit bei 50° Eintritt. Technische Daten stehen im Manual ganz hinten.


850 l/h entsprechen guten 12 l/min, was für normale Armaturen genügt, für Regenbrausen zu knapp sein kann.

45°C BW bei 50°C ist nicht schlecht, dies bedeutet in etwa auch 40°C BW bei 45° Speicher, für eine WP erreichbar, sofern deren Anbindung an den Speicher auf den möglichen Temperaturhub (i.d.R. ~ 5 K) angepasst ist.

Soweit ich weiss, liefert TA ihre FWS mit CU-gelötetem VA-PWT.

Gruss, CCRider

Verfasser:
Morpheus1978
Zeit: 19.09.2016 16:11:33
0
2410174
Danke für eure Infos , hab mal das Friwa von Sonnenkraft angfragt und würde euch bitte das zu bewerten .
Hier ist die Speicher- und Rücklauftemperatur bei der versprochenen Schüttleistung 30 l/min IM Diagramm angegeben.


Könnt Ihr mir hier weiterhelfen , ich möchte meinem HB hier alle nötigen Infos an die Hand geben .
Würde die Schüttleistung reichen und würde hier der Sonnenkraft Speicher an den man die Friwa direkt anschliessen kann passen ? Laut Sonnenkraft ist der PSC-E für Wärmepumpen optimiert.

Ich bin kein HB aber ich würde vom Gefühl her sagen das der Puffer für WW und FBH genutzt werden soll, WW bereitung untertags für 3 Personen (1Erw/2Kleinkinder) Morgens 2 Personen(2 Erwachsene) Abends 5-6 Personen(3-4 Erwachsene/2 Kleinkinder).Ich schliesse mal die gleichzeitige Nutzung alle Warmwasserabgabestellen aus.

Über weitere Tipps würd ich mich freuen und bedanke mich auch schonmal im voraus bei euch .

Verfasser:
jw
Zeit: 19.09.2016 22:35:34
0
2410323
Zitat von passra Beitrag anzeigen
Schon mal bei TA geschaut? Kostet rund 1000 EUR. Kann 850 l/h mit 45° Austrit bei 50° Eintritt. Technische Daten stehen im Manual ganz hinten.

Meinst Du die?
Laut Beschreibung benötigt die K°C bei 30l/min. Bei 15l/min wurde ich demzufolge 10 K Differenz vermuten.

Verfasser:
CCRider
Zeit: 20.09.2016 07:25:34
0
2410358
Hallo Morpheus

Soweit ich die Daten der FWS30i beurteilen kann, geht diese bei BW-Bezugstemperaturen zwischen 35°C und 45°C bis etwa 20 l/min in Ordnung. Primärseitig muss der Speicher in diesem Bereich mit einer Überhöhung von 5 K gehalten werden. Fürs Duschen reichen i.d.R. 38°C bis 40°C, sodass der Puffer mit 45°C geladen, bzw. gehalten werden muss.

Werden mehr als 20 l/min gefordert, kann die WW-Temperatur nicht gehalten werden, bzw. muss der Speicher höher geladen sein, was mit einer WP zum einen schwierig, zum anderen ineffizient wird.

Beachte, dass das zugeführte Kaltwasser mit 12°C eingetragen ist, was m.E. relativ warm ist. Bei uns kommt dieses zwischen 5°C im kalten Winter, bis maximal 10°C im Sommer an. Dies bedeutet, dass die WW-Bezugsmenge bei Speichertemperaturen um 45°C unter 20 l/min liegen wird.

Nun planst du, pro Wohnung je eine FWS in der Nähe der Zapfstellen zu verbauen. Dies bedeutet, dass beide FWS gleichzeitig betrieben werden können. Solange du mit Wassersparenden Armaturen, welche mit 5 bis 8 l/min auskommen, können die 20 l/min der einzelnen FWS genügen.

Damit möglichst kurze oder keine Wartezeiten beim WW-Bezug eintreten, solltn die Zirkulationspumpen in der FWS mit etwas Vorlaufzeit starten. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste ist, vor dem eigentlichen WW-Bezug die Armatur auf warm stellen und kurz öffnen, sodass der Wasserdruck in der Leitung kurz abfällt, bzw. ein kurzer Wasserbezug die FWS die Primärpumpe einschalten lässt. Andere Möglichkeiten sind sogenannte Impulsschalter, welche der Primärpumpe übers Licht oder via Funk ein Startimpuls senden.

Persönlich bin ich beim Einsatz von zwei FWS skeptisch, ob der Puffer die resultierende Rücklaufmenge problemlos einzuschichten vermag, wenn in beiden Wohnungen gleichzeitig WW mit annähernd 20 l/min bezogen wird. Denke, dafür ist dieser nicht ausgelegt, da ich kein sogenanntes Einschichtrohr erkennen kann. Die Folge wird sein, dass sich der Puffer stark durchmischt und damit die Schichtung zerstört wird. Lauwarmes Wasser wird die Folge sein.

Ein einfacherer und vermutlich auch günstiger Schichtladepuffer ist da m.E. im Vorteil. Natürlich mit oder ohne Solarregister. Unterschätze das erforderliche Volumen für zwei Parteien und die für die WP resultierende Ladezeit nicht. Sofern du die Heizung auch über den Puffer führst, geht die zwar auf Kosten der Effizienz beim Heizen, fürs WW wird aber gleich nachgeladen, sodass die WP nur den oberen Teil des Puffers laden muss. Mit ST kann dies Sinn machen, da damit auch die Heizung unterstützt werden kann. Ohne wärs besser die Heizung nicht über den Puffer zu betreiben.

Wenn bei einem 1'000 l Puffer die Hälfte von 15°C auf 45°C angehoben werden müssen, sind knapp 18 kW nötig. Die 6 kW Nibe unterbricht in dieser Zeit das Heizen für etwa drei Stunden. Bei FBH mit grosser Trägheit einmal am Tag über Mittag sicher kein Problem. Wird's häufiger erforderlich und/oder ohne FBH muss die VL-Temperatur fürs Heizen angehoben werden, was wiederum auf Kosten des COP's, bzw. der Effizienz geht.

Gruss, CCRider

Verfasser:
Morpheus1978
Zeit: 20.09.2016 07:36:26
0
2410362
Puh für nen laien wie mich viel Info ;-)
Danke schonmal für deine Mühe .
Ich glaube ich muss mir das noch ein paar mal durchlesen um es zu verstehen .

Momentan ist nur eine Friwa geplant da die Leitungslängen nicht so gross sind.
Die ELW ist auch nur für 1 max 2 Personen ausgelegt , ich denke reelle wird es wohl 1 Person sein .
Ich werd mal noch mit dem HB reden was der vorschlagen würde.

Ich würd das dann versuchen hier wiederzugeben und deine/eure Einschätzung dazu wissen wollen .

Verfasser:
JanRi
Zeit: 20.09.2016 08:47:09
0
2410379
Hallo,

laut dem oben geposteten Bild schafft die Sonnenkraft-Friwa bei 5K Different etwa 20 l/min, danach geht die benötigte Temperaturdifferenz hoch.

Ich liebäugele nach einigen Berichten hier im Forum mit der Oventrop Regumaq XZ-30 (oder eben das gleiche ohne Z wie "Zirkulation", da von sehr geringen erforderlichen Temperaturdifferenzen berichtet wurde. Dazu gibt es ein Dokument mit den passenden Kurven:

Beschreibung von Oventrop

Auf Seite 3 gibt es interessante Diagramme... danach schafft diese Friwa bei 45 Grad Puffer und 40 Grad Warmwasser (also 5K Differenz) eine Schüttleistung von 25 l/min.

Es gibt von dem Ding auch noch eine -B-Version, aber nach http://www.oventrop.de/DE/products/hbtd/db_1381060_de.pdf (ältere Version des Datenblatts) scheint der Unterschied nur das Vorhandensein eines Datenbusausgangs zu sein.

Problem an den Dingern ist eher der Preis.

Das günstige TA-Gerät, das oben schon erwähnt wurde, kommt bei 5K Differenz auf 850 l/h, also etwa 14 l/min. Bei 10K Differenz sind es 23-24l/min. Von daher wäre es bei TA wohl wirklich besser, die FWR 21 zu nehmen, dazu einen großen Plattenwärmetauscher sowie den Durchflusssensor und den Installateur das alles trinkwassernormgerecht zusammenbauen lassen (wenn er das mag...).

Viele Grüße,

Jan

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 20.09.2016 09:21:10
0
2410391
Eventuell auch mal beim WP-Spezi anfragen!

Die Frischwasserstationen FWxxWP sind speziell ausgelegt für die WW Bereitung nur mit Wärmepumpen. Da hier bei normalen Anwendungen die Puffertemperaturen unter 60°C liegen wird hier keine Vormischung als wirksamer Verkalkungsschutz benötigt. Dies macht diese Stationen sehr preisgünstig. Andererseits besitzen sie sehr grosszügig bemessene Wärmetauscher und arbeiten deshalb mit sehr geringen Temperaturdifferenzen zwischen Puffertemperatur und Warmwasseraustrittstemperatur! Selbst unsere kleinste Station FW5/20-65WP versorgt bei 42°C Puffertemperatur noch problemlos eine normale Dusche mit 40°C. Die FW5/30-65WP versorgt bei 43°C Puffertemperatur noch problemlos 2 normale Duschen mit 40°C. Die Rücklauftemperaturen zum Puffer liegen hierbei bei 20 -30°C, was wie oben schon erläutert zu einer sehr guten Pufferauskühlung in einem einzigen Durchlauf führt!


.>)

Verfasser:
jw
Zeit: 20.09.2016 11:34:27
0
2410438
Habe ich getan.

Leider hat der keine Zeit, um Auskunft über Lieferfähigkeit und Preise zu erteilen.

Erst recht nicht, um technische Auskünfte zu geben :-(

Schade eigentlich, denn seinen Speicher, seine FriWa-Stationen (mehrere, wegen dezentral) und seine Luftpumpe hätte ich gerne genommen. Und ich hätte auch keine Hemmungen, ein Feldtest-Gerät zu nehmen.

Verfasser:
jw
Zeit: 20.09.2016 11:48:58
0
2410444
Zitat von CCRider Beitrag anzeigen

Soweit ich die Daten der FWS30i beurteilen kann, geht diese bei BW-Bezugstemperaturen zwischen 35°C und 45°C bis etwa 20 l/min in Ordnung. Primärseitig muss der Speicher in diesem Bereich mit einer Überhöhung von 5 K gehalten werden.

Woher hast Du diese Information? Im Datenblatt kann ich hierzu keine Angaben finden.

Zitat:
Nun planst du, pro Wohnung je eine FWS in der Nähe der Zapfstellen zu verbauen. Dies bedeutet, dass beide FWS gleichzeitig betrieben werden können.

Die Wahrscheinlichkeit dass die gleichzeitig benutzt werden dürfte doch sehr gering sein. Wenn in diesem selteten Fall die Schichtung mal durcheinader gerät, wird die Welt nicht gleich untergehen.

Zitat:
Damit möglichst kurze oder keine Wartezeiten beim WW-Bezug eintreten, solltn die Zirkulationspumpen in der FWS mit etwas Vorlaufzeit starten. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Präsenzmelder!

Beim Betreten des Badezimmers wird die Pumpe angeworfen.

Dumm nur: KEIN EINZIGER Hersteller von FWS kann/will dieses einfache Konzept verstehen. Alle bestehen sie darauf, die Pumpe 24/7 laufen zu lassen :-/

Verfasser:
passra
Zeit: 20.09.2016 12:45:35
0
2410472
Bei uns funktioniert das Starten der Zirkulation über kurzes Aufdrehen des Warmwassers seit 17 Jahren problemlos. Man muss nur seine Abläufe ein klein wenig umstellen. Alles eine Frage des Wollens.

Verfasser:
CCRider
Zeit: 20.09.2016 12:50:33
0
2410478
Zitat von jw Beitrag anzeigen

a) Woher hast Du diese Information? Im Datenblatt kann ich hierzu keine Angaben finden.

b) Die Wahrscheinlichkeit dass die gleichzeitig benutzt werden dürfte doch sehr gering sein. Wenn in diesem selteten Fall die Schichtung mal durcheinader gerät, wird die Welt nicht gleich untergehen.

c) Präsenzmelder! - Beim Betreten des Badezimmers wird die Pumpe angeworfen.

d) Dumm nur: KEIN EINZIGER Hersteller von FWS kann/will dieses einfache Konzept verstehen. Alle bestehen sie darauf, die Pumpe 24/7 laufen zu lassen :-/


Zu a)
Linke Achse im Diagramm zeigt die erforderliche Speichertemperatur

Zu b)
Bei Mietobjekten wäre ich da vorsichtig. Meine persönliche Meinung

Zu c)
Oder eben die von mir beschriebenen Varianten

Zu d)
Da meinst du wohl die WW-Zirkulationspumpen. Diese ist nicht die bei FWS verbauten Primärpumpe!

Mir ist kein FWS-Hersteller bekannt, welcher die Primärpumpe 24/7 laufen lässt.

Grüsse CCRider

Verfasser:
jw
Zeit: 20.09.2016 13:12:26
0
2410484
Zitat von CCRider Beitrag anzeigen

Zu a) Linke Achse im Diagramm zeigt die erforderliche Speichertemperatur

Hmmm, in den mittels google auffindbaren Datenblättern sind keine Diagramme

Zitat:

Zu b) Bei Mietobjekten wäre ich da vorsichtig. Meine persönliche Meinung

Ich dachte wir sind hier in einem EFH?

Und selbst im MFH ist die Gleichzeitigkeit nicht wirklich wahrscheinlich. Und selbst wenn: dann wird halt die Schichtung teilweise zerstört. Die WP heizt den oberen Bereich nach und hat weniger Effizienz weil der RL höhere Temperaturen hat. Geht deshalb die Welt unter?

Zitat:

Zu c) Oder eben die von mir beschriebenen Varianten

Wobei die manuellen Varianten eine bewusste Verhaltensänderung erfordern. Nicht so schön.

Zitat:

Zu d) Da meinst du wohl die WW-Zirkulationspumpen. Diese ist nicht die bei FWS verbauten Primärpumpe!

Ich meine durchaus die Pumpe auf der Primärseite.

Ich habe mir vor einer Woche in Gesprächen mit Oventrop, Kamo und anderen den Mund fusselig geredet. Alle bestehen darauf, dass der WT warm bleiben muss.

Verfasser:
CCRider
Zeit: 20.09.2016 13:49:05
0
2410503
Zitat von jw Beitrag anzeigen
Hmmm, in den mittels google auffindbaren Datenblättern sind keine Diagramme
Zitat:


Schau dir die Grafik an, welche Morpheus am 19.09.2016 um 16:11:33 eingestellt hat Beitrag Nr. 241017.

Diese hat er, laut seinen Angaben, auf Anfrage vom Hersteller der FWS30i erhalten.

Das bei FWS der PWT permanent warmgehalten werden soll ist gerade im EFH m.E. völliger Nonsens.

Später Mehr und Gruss, CCRider

Verfasser:
jw
Zeit: 20.09.2016 14:57:47
0
2410524
Zitat von CCRider Beitrag anzeigen
Schau dir die Grafik an, welche Morpheus am 19.09.2016 um 16:11:33 eingestellt hat Beitrag Nr. 241017.

Ach dieses Diagramm meinst Du.

Schade, dass dieses Diagramm in den auf normalem Wege auffindbaren Datenblättern nicht enthalten ist.

Zitat:
Das bei FWS der PWT permanent warmgehalten werden soll ist gerade im EFH m.E. völliger Nonsens.

In diesem Punkt sind wir uns doch vollkommen einig.

Dummerweise konnte ich die Techniker bei Kamo und Oventrop nicht von dieser Sichtweise überzeugen.

Du kannst gerne schauen, ob Du mehr Erfolg in dieser Überzeugungsarbeit hast. Wenn Du tatsächlich mehr Erfolg haben solltest, dann teile mir doch bitte den entsprechenden Ansprechpartner mit.

Verfasser:
JanRi
Zeit: 20.09.2016 15:19:26
0
2410534
Hi,

Zitat:

Dummerweise konnte ich die Techniker bei Kamo und Oventrop nicht von dieser Sichtweise überzeugen.


Zumindest laut der Anleitung der oben verlinkten Oventrop-Friwa kann man problemlos einstellen, was die Friwa diesbezüglich tun soll. Es geht sowohl die Variante, dass die Pumpe nur bei Zapfung läuft als auch ein Warmhaltemodus. Zusätzlich kann man wohl zeitgesteuert zwischen beiden wechseln. Dann sollten die Oventrop-Techniker mal das eigene Manual lesen...

Ich muss aber zugeben, dass ich nie auf die Idee gekommen wäre, die Pumpe laufen zu lassen, um den WT warm zu halten.

Viele Grüße,

Jan

Verfasser:
jw
Zeit: 20.09.2016 16:34:01
0
2410556
Jan, vielleicht kannst Du den Oventrop-Technikern mal eine Schulung in ihren eigenen Produkten anbieten? ;-)

Aber war oben nicht die Rede von zwei Stationen? Das wären dann doch dezentrale Stationen. Die sollten dann auch kleiner sein, und Einbaumöglichkeit für WM-Zähler und KW-Zähler bieten.

Die Wohnungsstationen von Oventrop wiederum wollen 15K Differenz haben :-((

BTW: FWS werden in "kupfergelötet" und "Edelstahl" angeboten. Welche sollte man vorziehen?

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Welcher Puffer und Friwa ist für die NIBE F1155-6 passend
Verfasser:
jw
Zeit: 20.09.2016 16:34:01
0
2410556
Jan, vielleicht kannst Du den Oventrop-Technikern mal eine Schulung in ihren eigenen Produkten anbieten? ;-)

Aber war oben nicht die Rede von zwei Stationen? Das wären dann doch dezentrale Stationen. Die sollten dann auch kleiner sein, und Einbaumöglichkeit für WM-Zähler und KW-Zähler bieten.

Die Wohnungsstationen von Oventrop wiederum wollen 15K Differenz haben :-((

BTW: FWS werden in "kupfergelötet" und "Edelstahl" angeboten. Welche sollte man vorziehen?
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