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Hilfe bei Planung Solarthermie + PV Neubau (Kfw55)
Verfasser:
Abixili
Zeit: 21.01.2017 18:09:05
0
2466876
Hallo liebe Forumsmitglieder,

meine Frau und ich planen derzeit unser Neubau (140qm, EFH).
Hierbei möchten wir neben der Gasbrennwerttherme auch Solarthermie zur Heizungsunterstützung einsetzen.

Solarthermie:
Unser Dach ist mit 20 Grad Dachneigung leider nicht optimal für Solarthermie, daher beabsichtigen wir 10qm Fassadenkollektoren auf der Süd-/Westseite des Hauses.
Seht Ihr weitere sinnvolle Möglichkeiten zur Vergrößerung der Kollektorfläche?

PV:
Auf unser Hausdach würden wir nur ungern eine PV-Anlage installieren. Daher kam mir der Gedanke die begrünte Carport-Überdachung sowie die Überdachung zur Terasse (Glasdach) mit einem PV-Dach zu versehen. Von einer PV als Flachdach hat uns ein Elektrofachbetrieb abgeraten. Empfehlung war mind. 10 Grad Neigung.

Anbei der Link zu unserem Hausplan:
https://drive.google.com/open?id=0B9kUj7TrTgZVRGRUN0dqSUl6NUE

Ich würde mich sehr über Eurer Feedback freuen,
Florian
Verfasser:
winni 2
Zeit: 21.01.2017 18:45:31
3
2466896
Hallo Florian,

warum Gasheizung und Solarthermie?
Lieber Wärmepumpe und PV, weil das potenziell problemlosere
System und die Heizung kann die solaren Gewinne direkt über
die Wärmepumpe, ohne wasserführende Technik verwenden.
Keine zweite Grundgebühr, wenig Wartung, keinSchornsteinfeger.

Mit dem hier unterstützten Ringgrabenkollektor lässt sich die
Wärmequelle der Wärmepumpe mit etwas Eigenleistung preiswert
erstellen.

Die PV müßte aufgeständert werden und ich denke, das würde
bei Deinem gradlinigen Objekt bescheiden aussehen?
Ich würde die PV aufs Dach machen.
Vielleicht mit schwarzen Modulen, die mir gut gefallen.
In die Fassade könnte man evtl. auch etwas PV integrieren.

Untergeschosswohnbereichsfenster Keller würde ich nach Möglichkeit
tiefer ziehen.

grüsse

winni
Verfasser:
tricktracker
Zeit: 21.01.2017 19:02:11
1
2466908
Ich baue diese Saison meine Solarthermie ab und verkaufe diese.
Anstelle wird PV eingesetzt, da diese Gewinne bei meinen Verbräuchen übers Jahr gesehen wertvoller sind.
Meine Heizung ist Bivalent mit Öl und WP, der Bivalenzpunkt liegt bei 4 Grad AT.
Aktuell ST nix, PV ist ok.
Allein 10 qm ST bei deinem Haus und zu zweit, vielleicht auch mal 3oder 4, bringst im Sommer die Wärme nicht weg und du darfst dir starke Gedanken über die Technik machen.
Wenn das von den HBs auch noch angemurkst wird, was leider öfters passiert, kannst dein heißes Wunder erleben.
PV habe ich auch auf dem Flachen Garagendach liegen, im Winter nicht so prickelnd.
Ging aber nicht anders und die Module hatte ich übrig.
Im Sommer ist der Ertrag ok, im Winter reichts für den EV.
Verfasser:
mannitwo
Zeit: 21.01.2017 20:02:51
2
2466928
Hallo Florian,

baue, aber baue so, dass in der Zukunft wenig Heizkosten anfallen. Die Kosten bleiben sonst für lange Zeit.

Gas und ST sind nicht mehr aktuell.
Gasanschluss und regelmäßige Wartungskosten müssen im Neubau nicht sein.

Richte dein Augenmerk auf gute Dämmung und Wärmepumpe. Wenn eh alles aufgegraben wird, ist ein Grabenkollektor 1.Wahl in Verbindung mit einer Solewärmepumpe.

Weitere Möglichkeit, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Hier im Forum findest du reichlich Lesestoff Stichwort: Geisha.

Zu einer WP passt eine PV am besten. Strom wird zudem immer gebraucht und lässt sich im Gegensatz zum Heißwasser auch noch verkaufen. Wenn was übrig ist.
Warmwasser vom Dach ist unzuverlässig. Strom kommt aus der Steckdose und du musst nur zukaufen was gerade fehlt.

Solarthermie war gut. Meine 10 Jahre alten Kollektoren sind seit drei Jahren in Polen. Die durch den frei gewordenen Platz erweiterte PV Anlage nützt mir jeden Tag. Das kann Solarthermie nicht leisten.

Deine Dachausrichtung ist grenzwertig, aber gar nicht so schlecht. Carport und Terrassendach würde ich nicht machen. Es gibt aber Liebhaber.

Gruß

Manfred

P.S. Ich würde die Baupläne anonymisieren. Postleitzahl reicht aus.
Verfasser:
maja5
Zeit: 21.01.2017 20:25:08
2
2466941
Hallo,
Vielleicht kannst du aus meinen Jahresdaten etwas für dich ableiten.
Gas+PV+STA.

Jahresstatistik

Gruss
Manfred
Verfasser:
Abixili
Zeit: 22.01.2017 12:45:03
2
2467194
Hallo zusammen,

vielen Dank für Euer Feedback!
Nachfolgend meine Gedankengänge hinter dem vorgestellten Konzept:

Hintergrund Solarthermie:
Der geplante Pufferspeicher mit 1000/1200 l speichert bei gutem Wetter auch in den Übergangszeiten den solaren Ertrag über 2-3 Tage und ist effizienter als ein Tauchsieder über PV im Pufferspeicher. Da Flächenheizungen (Fußboden/Wand) geplant sind, kann das Konzept mit niedriger Vorlauftemperatur gefahren werden. Alternativ wäre eine Hausbatterie für Strom denkbar, welche aber von den Kosten über 20-30 Jahre in keinem Verhältnis zu einem relativ wartungsfreien Pufferspeicher steht.

Gasbrennwerttherme:
Ausgereifte Technologie, günstig bei der Anschaffung und im Verbrauch, da eine PV im Winter nur mäßige Erträge liefert wird eine damit verbundene Wärmepumpe den Großteil vom Strom in der Heizperiode aus dem Netz ziehen, wenn hier kein Ökostrom bezogen wird heizt man mit Strom aus Atom-/Kohlekraftwerken.
Grundsätzlich halte ich das Wärmepumpen-Konzept für eine gute Lösung, finde aber die Effizienz zu niedrig.

Die PV auf Carport-Flachdach kam mir in den Sinn weil ich als Alternative begrünen muss und hierdurch auch Kosten entstehen werden. Aus kaufmännischer Sicht würde sich doch eine PV auf dem Carport lohnen - auch wenn die Effizient nicht optimal ist- da die Kosten für die Begrünung (Kies, Abdichtung, Pflanzen,...) somit wegfallen?

Viele Grüße,
Florian
Verfasser:
winni 2
Zeit: 22.01.2017 14:35:42
1
2467274
Das ist in meinen Augen Nicht-Fisch-Nicht-Fleisch.
Schau Dir vielleicht mal bei Jenni.ch oder Sonnenhäusern
an, was für nennenswertes Heizen mit Solarthermie not-
wendig ist?

Einen Speicher mit Tauchsieder und PV-Strom aufzuheizen
ist ökonomischer und ökologischer Unsinn.
Das kann eine Wärmepumpe mit PV-Strom und Wasser-
speicher sicher besser, aber auch der Hauskörper kann
als Speicher dienen.
(Die Wände sind recht schlank, Holzständerwerk?)

Was meinst Du mit "Die Effizienz ist zu niedrig" bei Wärme-
pumpen?
Die fixen Kosten einer Gasheizung sind mit Zählergrundgebühr,
Wartung, Schornsteinfeger relativ hoch und Gas ist i.d.R.
auch fossil...

Wenn die Sowieso-Kosten hoch sind, macht eine flache PV-
auf dem Carport etc. vielleicht Sinn.
Das ist dann aber eine Anlage, die wenig bringt, wenn viel
gebraucht wird.
Ich würde die nur als Zusatz zu einer Dachanlage sehen.

Vielleicht hilft es Dir weiter, wenn Du mal gedanklich allen
Energieaufwand eines Haushaltes bilanzierst. Das ist nicht nur
Wärme für Heizung und Warmwasser. Da könnte man z.b.
auch ein zukünftiges Elektroauto mit einbeziehen.

Grüsse

winni
Verfasser:
Jens42
Zeit: 22.01.2017 16:06:56
2
2467332
Bei Gas und ein Stück weit sicherlich auch bei der Solarthermie darfst Du die jährlichen Wartungskosten nicht vergessen! Sind wir mit unserem RMH nur mit Gas auch so in der Region von 170 Euro, inzwischen alle zwei Jahre bei unserem geringen Verbrauch von etwa 5500 kWh/Jahr. Wartung, Schorni und Kosten der Anlage sind da schnell in der Region oder über dem, was man für die Energie bezahlt. Da kommst Du bei einer WP im Zweifelsfall auch besser weg. Das Argument mit dem Atom/Kohlestrom im Winter ist natürlich stichhaltig. Bei dem bischen Energie, was man für Warmwasser braucht, ist eine Solarthermie von der Investition nur zu rechtfertigen, wenn sie einen nennenswerten Beitrag zur Heizung liefern kann. Oder wenn Du sie brauchst, um das KfW-Niveau zu drücken und über die Schiene Geld zu sparen.
Verfasser:
maja5
Zeit: 22.01.2017 16:23:46
1
2467341
Zitat von Jens42 Beitrag anzeigen
Bei Gas und ein Stück weit sicherlich auch bei der Solarthermie darfst Du die jährlichen Wartungskosten nicht vergessen! Sind wir mit unserem RMH nur mit Gas auch so in der Region von 170 Euro, inzwischen .....

Genauso wie bei Brennern steht in den WP Serviceanweisungen, dass man jedes Jahr eine Wartung machen muss. Der Unterschied ist, dass man es bei einer WP ab einer bestimmter klimaaktiver Kältemittelmenge(2,5kg? ) nachweisen muss und dass man bei heutigen Brennern das bischen Wärmetauscherputzen und Kondensatsyphonreinigen jährlich locker selber machen kann und bestellt den HB nur noch in grösseren Intervallen.
Bei modernen Brennern mit Lambdasonde kommt der Schorni auch nur noch alle 3 Jahre.
Also hast du vielleicht einen ungünstigen Brenner ausgewählt.
Verfasser:
winni 2
Zeit: 22.01.2017 16:56:16
1
2467364
Ja, sicher Wartung steht da drin, damit der Beauftragte sich freut...
Die Luftwärmepumpe meiner Mutter läuft im siebten Jahr ohne
Zuwendung, ausser das ich mal sehe ob der Wärmetauscher
verschmutzt ist und ob genug Druck im Heizkreis ist.
(Einmal war jemand da, weil der Funkraumthermostat die Verbindung
verloren hatte)

Prüfpflicht ist abhängig vom konkreten Kältemittel und dessen Menge.
Da gibt es keine bestimmte Kältemittelmenge über alle Kältemittel.
Für normale Heizwärmepumpen im neuen EFH kein Thema, ausser bei
Erdwärmedirektverdampfern.

Ich habe auch eine Brennwertgasheizung und hätte lieber was anderes...
Im neunen EFH würde ich mir sicher keine Technik des letzten Jahr-
tausends einbauen lassen.
:-)

Grüsse

winni
Verfasser: Leser110
Beitrag entfernt. Grund: Werbung (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
maja5
Zeit: 22.01.2017 17:24:25
1
2467384
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Im neunen EFH würde ich mir sicher keine Technik des letzten Jahr-tausends einbauen lassen.

Ich warte auch noch ein wenige, bis es eine Technik gibt, für die sich der Umstieg wirklich lohnt. Aber sobald es sich lohnt (Return of Invest < 15Jahre) greif ich wieder zu. Kostennegativtechnologien, egal wie gut das Marketing ist, kommen mir nicht ins Haus 😉
Verfasser:
winni 2
Zeit: 22.01.2017 17:34:22
1
2467392
Ja, sicher, Umstieg ist was anderes.
Für mein Haus wären existierende Wärmepumpen nicht
geeignet, ohne große Umbrüche im Inneren...

Aber hier geht es ja um einen Neubau.

Grüsse

winni
Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 22.01.2017 18:05:47
1
2467424
Zitat von maja5 Beitrag anzeigen
Der Unterschied ist, dass man es bei einer WP ab einer bestimmter klimaaktiver Kältemittelmenge(2,5kg? ) nachweisen muss


Das trifft für praktisch alle WP mit Luft oder Sole als Energiequelle nicht zu. Die kleinen Monoblock oder Split-Geräte kommen mit weitaus weniger Kältemittel aus und sind somit nicht prüfpflichtig. Bei DV Anlagen oder großen gewerblichen Systemen bzw Multi-Split ist das was anderes.

Zitat von maja5 Beitrag anzeigen
dass man bei heutigen Brennern das bischen Wärmetauscherputzen und Kondensatsyphonreinigen jährlich locker selber machen kann und bestellt den HB nur noch in grösseren Intervallen.


Bei allen mir bekannten Gasgeräten musst du dafür die Gasleitung öffnen und das ist ein Eingriff, den man tunlichst nur gewerblich ausführen sollte, wenn man seinen Versicherungsschutz nicht leichtfertig aufs Spiel setzen will.
Ein ungelernter Privatmann darf es schlichtweg nicht. Und das hat seine Gründe. Die Fehlerquellen mögen überschaubar wirken, sind aber zahlreich und selbst für Profis nicht immer zu überblicken.

Bei LWWP beschränkt sich die Wartung auf Sichtprüfung und Reinigung des Luftwärmetauschers, bei SWWP ist quasi keine Wartung notwendig und möglich.

Das einzig sinnvolle Konzept für einen Neubau ist Dämmen, Dämmen, Dämmen und die geringen Verluste möglichst kostengünstig auszugleichen. Als Kaufmann sollte man eine Vollkostenrechnung über wenigstens 20 Jahre anlegen und feststellen, dass Energiepreise über den Markt hinweg grundsätzlich indirekt gekoppelt sind (Strom, Gas, Öl...) und somit nicht immer den finalen Ausschlag geben können.


IMHO: WP mit PV und Überschusseinspeisung. WW bei kleinem, gleichmäßigem und regelmäßigem Verbrauch über Speicher mit großem RohrwendelWT. Bei Unregelmäßigkeiten und hohem Bedarf Puffer mit Friwa.

Deine größte Speichermasse ist übrigens der Estrich. Ein 1000l Puffer ist da ein Tropfen auf den heißen Stein. Und Solarthermie ist leider Geldverbrennen, noch schlimmer entzieht es dem Brennwerteffekt die Existenzgrundlage. Da stechen sich zwei Technologien aus, anstatt dass sie sich ergänzen.
Verfasser:
maja5
Zeit: 22.01.2017 18:14:13
2
2467433
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Aber hier geht es ja um einen Neubau.

Solange die PV nur Tags die WP unterstützen kann, also solange keine Batterien zu akzeptablen Bedingungen auf dem Markt sind und solange in Deutschland immer noch so viel Kohlestrom im Netz ist, halte ich jedwede strombasierte Heizung für die falsche Technologie, auch im Neubau.

Also Dämmen, Dämmen, Dämmen.... und für den Rest eine Technologie des letzten Jahrtausends oder der Steinzeit.
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 22.01.2017 18:57:10
0
2467478
Zitat von maja5 Beitrag anzeigen
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
[...]

Also Dämmen, Dämmen, Dämmen.... und für den Rest eine Technologie des letzten Jahrtausends oder der Steinzeit. [...]


Dieser Rat ist hier aber nicht zielführend, wenn ein Neubau nach KfW 55 geplant ist.

Einzuhalten sind die Randbedingungen des EEWärmeG.

Die für KfW 55 vorgegebene Primärenergiebilanz ist nachzuweisen.

Ein guter Berater hat dazu ein Programm, mit dem man Varianten durchspielen kann.

Einfach mal EEWärmeG und EnEV 2017 lesen oder erklären lassen

Dietmar Lange
Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 22.01.2017 21:01:10
1
2467558
Und WP+PV ist ne gute Kombination. Nachts geht man auf milde Absenkung und nimmt am Tag mit was runterkommt. Bei klarem Himmel können das schon 3kw/h pro kwp sein, da speist man eben ein. Und selbst an schlechten Tagen bleibt immer noch was für die WP übrig, was man sonst einspeisen müsste.
Verfasser:
maja5
Zeit: 22.01.2017 21:11:43
3
2467565
Hallo Nicole,
An dieses Märchen habe ich auch mal geglaubt.
Zitat von maja5 Beitrag anzeigen
Hallo,
Vielleicht kannst du aus meinen Jahresdaten etwas für dich ableiten.
Gas+PV+STA.
Jahresstatistik
...
Wie oben bereits schonmal verlinkt, habe ich für mein Haus eine Wärmepumpe mit einem COP4 mal simuliert. Schau mal rein und dann darfst du gerne diesen Marketingspruch nochmal nachsprechen.
Gruss
Manfred
Verfasser:
wildbarren
Zeit: 22.01.2017 23:19:55
0
2467631
Winni,

vor kurzer Zeit.

....Da es nun schon 6 Ahnungslose sind, was ist ein Jenni-Haus?....

und jetzt.

Schau Dir vielleicht mal bei Jenni.ch oder Sonnenhäusern
an, was für nennenswertes Heizen mit Solarthermie not-
wendig ist?

Bist Du zu neuen Erkenntnissen gekommen, so ein schneller Gesinnungswandel.

WB
Verfasser:
winni 2
Zeit: 22.01.2017 23:40:58
1
2467637
??

Ich hatte keinen Gesinnungswandel.

Mein Statement ging damals dagegen, das die Jenni-Häuser
Weihnachten nichts mehr zum Heizen hätten.
Sie funktionieren nachgewiesen und haben meine Sympathie.

Aber der Aufwand für Speicher und thermische Solaranlage ist
so erheblich, das ich stromerzeugende Solaranlagen + Wärmepumpe
sinnvoller finde, weil so die Solarerträge ganzjährig genutzt werden
können, wenn auch nicht im eigenen Haus.

Grüsse

winni
Verfasser:
Motzi1968
Zeit: 23.01.2017 00:02:37
0
2467642
Zitat von Abixili Beitrag anzeigen

Unser Dach ist mit 20 Grad Dachneigung.....

Auf unser Hausdach würden wir nur ungern eine PV-Anlage installieren.


Warum denn nicht?




Grüße
Motzi1968
Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 23.01.2017 12:24:53
1
2467778
Zitat von maja5 Beitrag anzeigen
Hallo Nicole,
An dieses Märchen habe ich auch mal geglaubt.
Zitat von maja5 Beitrag anzeigen
[...]
Wie oben bereits schonmal verlinkt, habe ich für mein Haus eine Wärmepumpe mit einem COP4 mal simuliert. Schau mal rein und dann darfst du gerne diesen Marketingspruch nochmal nachsprechen.
Gruss
Manfred


In diesem Monat hat meine PV-Anlage bisher 167,04 kw/h geerntet. Da kann man schon ein Moment mit Heizen respektive HH-Strom substituieren, perspektivisch ein Batteriespeicher und ein E-Fahrzeug dazu und dann ist man ganz gut aufgestellt.
Und wir sprechen hier von den ungünstigen Jahreszeit.
Dein Vorschlag wäre sicher GAS + ST? Und wenn eine CO2-Steuer kommt ne neue Heizungsanlage?
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 23.01.2017 17:08:33
1
2467905
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zitat von maja5 Beitrag anzeigen
[...]


Dein Vorschlag wäre sicher GAS + ST? Und wenn eine CO2-Steuer kommt ne neue Heizungsanlage?[...]



Der TE will 2017 ein KfW 55- Effizienzhaus bauen.

Die aktuelle EnEV 2017 legt dazu die Berechnungswege für mögliche technische Umsetzungen und die sich ergebenden Primärenergiebilanzen fest. Es führen mehrere Wege nach Rom (KfW 55),

Das Haus steht dann nach heute üblichen Annahmen 80 Jahre.
Was bis 2097 dann wirklich mit den Energieträgerpreisen passiert, wissen nur Hellseher.
Eine amtliche politische Absichtserklärung, die bis 2050 reicht, ist der verabschiedete


Klimaschutzplan 2050

Jeder der neu bauen will, sollte sich darin die Ausführungen zu Klimaschutz im Gebäudebereich genauer ansehen und dann seine Entscheidung zur Hausenergieversorgung des geplanten Neubaus treffen.

Gas + ST ist nach diesen Plänen eine zukunftssicher Option.
Nach den Ausführungen im Klimaschutzplan soll der Anteil von CO2 frei erzeugtem Gas im Netz perspektivisch systematisch erhöht werden.

ST ist CO2 neutral.

Bei einer 100 % Umsetzung dieser Pläne ist schon die Gasbrennwerttechnik allein eine Verbrennungstechnologie, die ausschließlich mit CO2 freien Energieträger arbeitet.

Wärmepumpen galten auch bis vor einigen Jahren als schmutzige Technologie, da der zum Betrieb notwendige Strom im deutschen Strommix in der Hauptsache durch Kohle- und Kernkraftwerke erzeugt wurde.

Dietmar Lange
Verfasser:
winni 2
Zeit: 23.01.2017 17:29:32
2
2467916
Dietmar,
das mag ja so sein, aber wenn das neutrale Gas dann
lieber im Winter in Gaskraftwerken verbrannt würde, bräuchte
man weniger davon, wenn auf diesem Umweg mit Wärme-
pumpen geheizt würde...

Grüsse

winni
Verfasser:
maja5
Zeit: 23.01.2017 19:18:58
0
2467985
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Dein Vorschlag wäre sicher GAS + ST? Und wenn eine CO2-Steuer kommt ne neue Heizungsanlage?

Ich zahle meine CO2-Steuer schon freiwillig weil ich 100% klimakompensiertes Gas kaufe (also rechnerisch hab ich null CO2). Kostet mich pro kwh 0,5ct, der Umwelt zuliebe.

In meinen Messwerten habe ich auch dargestellt, wieviel Strom ich von meiner PVA für WP nutzen könnte und wie viel Strom ich wegen der WP zukaufen müsste.
Mit Batterie kann man das natürlich verbessern. Dagegen muss man die Kosten der Batterie und den Wirkungsgradverlust rechnen.



Aktuelle Forenbeiträge
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Peter Brand schrieb: @Kathrin: Guten Morgen und danke fürs erste Feedback. Ja, die sporadischen sind immer nett. An sich dürften wir den Fehler erst seit einigen Wochen haben. Habe bei der Fernbedienung in der untersten...
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Website-Statistik

Hilfe bei Planung Solarthermie + PV Neubau (Kfw55)
Verfasser:
maja5
Zeit: 23.01.2017 19:18:58
0
2467985
Zitat:
...
Dein Vorschlag wäre sicher GAS + ST? Und wenn eine CO2-Steuer kommt ne neue Heizungsanlage?
Ich zahle meine CO2-Steuer schon freiwillig weil ich 100% klimakompensiertes Gas kaufe (also rechnerisch hab ich null CO2). Kostet mich pro kwh 0,5ct, der Umwelt zuliebe.

In meinen Messwerten habe ich auch dargestellt, wieviel Strom ich von meiner PVA für WP nutzen könnte und wie viel Strom ich wegen der WP zukaufen müsste.
Mit Batterie kann man das natürlich verbessern. Dagegen muss man die Kosten der Batterie und den Wirkungsgradverlust rechnen.
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