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Datenschutzhinweise

Verschmutzung von Luftleitungen
Verfasser:
Andreas Kühl
Zeit: 15.03.2002 14:09:26
0
1167
Im Rahmen des energieeffizienten Bauens ist immer wieder die Rede von kontrollierter Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung. Dies bedeutet aber Zu- und Abluftleitungen, die durch die ganze Wohnung laufen.

Wie sieht das nun aus mit der Gefahr der Verschmutzung dieser Leitungen? Wird dadurch nicht ein neuer potentieller Krankheitsherd eingebaut?

Hat jemand damit Erfahrungen, oder weiß jemand von entsprechenden Untersuchungen?

Verfasser:
Stefan
Zeit: 15.03.2002 14:54:46
0
1168
Hallo,
wenn dem so wäre müssten ja alle seite Jahren betriebenen Lüftungsanlagen damit Probleme haben. Die Luft wird ja gefiltert, Probleme mit der Hygiene gibt es evtl. in Befeuchtern, aber das wird in der Regel durch eine Wasseraufbereitung geregelt.
Bei Interesse würd ich mir einfach mal ein Klimatechnikbuch angucken.
Gruß...Stefan

Verfasser:
Herbert K. Heinz
Zeit: 16.03.2002 11:31:33
0
1169
Problem von Keimbildung (vornehmlich Bakterien und Pilze: „Schimmel“) e.t.c. in Klimaanlagen, bzw. raumlufttechnischen Anlagen ist unter Fachleuten bekannt und leider auch die Tatsache, dass dieses quasi in der Öffentlichkeit unbekannt ist und - weil ja nicht so richtig "BEGREIFBAR" (im wahrsten Sinne des Wortes) - als echtes Gefahrenpotential verkannt wird!
Ich verweise in diesem Zusammenhang auf die VDI 6022 wo ja bekanntermaßen Überprüfungsintervalle (Inspektion durch zertifizierte Hygienegutachter) an RLT-Anlagen in betrieblichen, sozialen und öffentlichen Bauten vorgeschrieben werden.
Auch das sogenannte SBS-Phänomen wird mit auf Keime aus RLT-Anlagen zurückgeführt.
Keime bilden sich nicht nur – wie oft und fälschlicher Weise angenommen – in „reinen“ Klimaanlagen, sondern auch überall dort, wo sich beispielsweise Kondenswasser bilden und nicht abtransportiert wird (also ablaufen kann). Also beispielsweise auch in Leitungen von Lüftungsanlagen, beispielsweise von Gasstätten die schlecht verlegt wurden und sich Wasserlachen (so beispielsweise an Knickpunkten oder an Stößen) bilden. Zynisch bemerkt: Idealer Weise dort wo es angenehm warm ist und sich besonders gut Keime bilden und vermehren.
Auch die berühmt berüchtigte „Legionelle pneumophia“, also der Erreger der „klassischen“ Legionärskrankheit trifft man in RLT-Anlagen an.
Das dies auch in kleineren Anlagen (Eigenheim) stattfindet, bzw. stattfinden kann ist sicherlich unstreitbar. Leider gilt die VDI 6022 nicht für kleine Anlagen und es ist somit jedem Eigentümer selbst überlassen inwieweit er seine Anlagen diesbezüglich überprüfen und/oder warten lässt.

Gruß
Herbert

Verfasser:
Chris
Zeit: 19.03.2002 08:49:20
0
1170
In diesem Zusammenhang ist die Wahl des Luftverteilsystems von Bedeutung.
Auf dem Markt sind folgende Systeme erhältlich: Glattwandige Kunststoffrohre,
Kunstoffkanäle, Innenglattwandige Ringwellschläuche aus Kunsstoff,
verzinkte Blechkanäle sowie Aluminiun-Ringwellschläuche.

Hat jemand aufgrund der Materialwahl besondere Erfahrungen in Bezug auf Kondensatbildung
und Schmutzablagerungen gemacht? Welchen Einfluss hat die elektrostatiche Aufladung von Kunststoffsystemen
und die Unebenheiten der Leitungssysteme durch Steckverbindung?



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