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Eckventile mit slebstd. Anschlussgw. richtig montiert?
Verfasser:
kwebby
Zeit: 16.02.2017 01:25:00
0
2478795
Hallo,

war Gestern bei meinen Eltern und wollte die Eckventile in der Küche tauschen.

Da meine Eltern jedoch ungeduldige Leute sind, hatten sie das schon von einer Fachfirma erledigen lassen.

Jetzt hatte ich mir das angeschaut und gesehen, dass das ganze nicht mit Hanf bzw. Dichtfaden eingedichtet wurde, sondern (nach meiner Recherche u. a. hier im Forum) mit diesem selbstdichtendem Anschlussgewinde, was bei den Eckventilen schon vorbereitet ist. Viele sind davon ja nicht gerade überzeugt.

Wenn ich jetzt bei Schell z. B. nachschauen, muss das Dichtband komplett im Gewinde verschwinden, was es hier (siehe Bild) jedoch nicht ist.



Im Badezimmer (wurde von der gleichen Firma vor ca. 3 Jahren auch erledigt) sieht das ganze genauso aus.

Ist dies nun so korrekt, oder sollten meine Eltern sich an die Firma wenden, und das ganze ändern lassen?

Da ich nur mit Hanf bzw. Dichtband eindichte, kenne ich mich damit nicht aus.
Deswegen meine Frage.

Danke schon mal.

Gruß
webby
Verfasser:
winni 2
Zeit: 16.02.2017 01:53:59
0
2478798
https://www.youtube.com/watch?v=cG9JAtH8op4
(Montage eines SCHELL Eckventils mit selbstdichtendem Anschlussgewinde ASAG)

Grüsse

winni
Verfasser:
chappi73
Zeit: 16.02.2017 09:10:24
0
2478862
War es denn dicht die letzten 3 Jahre ?!?
Verfasser:
kwebby
Zeit: 16.02.2017 10:30:51
0
2478887
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
https://www.youtube.com/watch?v=cG9JAtH8op4
(Montage eines SCHELL Eckventils mit selbstdichtendem Anschlussgewinde ASAG)

Grüsse

winni


Danke Winni, das kannte ich jedoch schon, hatte ja auch oben geschrieben, dass ich das bei Schell schon nachgeschaut hatte, gibt ja auch von Schell eine Monateganleitung in PDF-Form.

Zitat von chappi73 Beitrag anzeigen
War es denn dicht die letzten 3 Jahre ?!?


Ja.

Was mich etwas stutzig macht ist das hier:

http://www.ifs-ev.org/sollbruchstelle-geschaffen/

Gruß
webby
Verfasser:
arnc
Zeit: 16.02.2017 13:38:38
0
2478958
Die Teile gibt es schon viele Jahre, wenn es oft Schäden gibt, müßten die Hersteller auch reagieren. Hab es selbst auch eingebaut, manchmal reisst ein schmaler roter Ring ab der sich bis nach vorne dreht.

Die Fachfirma müsste doch für die Arbeit auch später haften.

Und mach es doch selbst nochmal mit anderen Eckventilen, eigene Entscheidung.
Verfasser:
jw
Zeit: 16.02.2017 14:51:04
2
2478981
Wieso wirft eigentlich eine "Fachfirma" die mitgelieferte Rosette weg, obwohl augenscheinlich genügend Platz für die Rosette vorhanden wäre?
Verfasser:
kwebby
Zeit: 16.02.2017 15:12:36
0
2478985
Zitat von arnc Beitrag anzeigen
...


Ok, danke für Deine Einschätzung.
Das die Fachfirma haftet ist mir klar, aber man muss es ja nicht unbedingt herausfordern.
Der ganze Akt und die Zeit, wenn was passiert,... Gutachter, Versicherung, Nerven, etc.

Selber machen möchte ich das nicht, bei mir Zuhause ja, aber nicht in einem anderen Haus.

Zitat von jw Beitrag anzeigen
Wieso wirft eigentlich eine "Fachfirma" die mitgelieferte Rosette weg, obwohl augenscheinlich genügend Platz für die Rosette vorhanden wäre?


Den genauen Grund kenne ich nicht. Ich vermute, weil bei den vorherigen Eckventilen auch keine angebracht waren.
Im Badezimmer sind auch keine angebracht (auch in einem Unterschank versteckt).
Nur im Gäste WC sind welche angebracht, da ist die Installation sichtbar.
Verfasser:
OldBo
Zeit: 16.02.2017 15:23:43
1
2478988
Die Frage ist doch, ist der Anschluss dicht oder nicht. Wenn er dicht ist, wo ist dann das Problem. Und Rosetten muss man in in einem nicht sichtbaren Bereich nicht unbedingt draufsetzen. So kann man eine undichte Stelle viel früher erkennen ;>))



PS: Ich dichte die Teile auch lieber mit Hanf oder Teflonband ein.
Verfasser:
Foeschber
Zeit: 16.02.2017 16:11:25
2
2478997
Hallo,

möchte etwas Licht ins Dunkel bringen.

Wenn der ASAG Ring nicht komplett in das Gewinde eingeschraubt wird, kann Spannungsrisskorrosion entstehen, d.h. das Eckventil kann (nach der Montage, auch Jahre später) an der Stelle "abbrechen". Das ist der Grund warum der Hersteller vorgibt, das der ASAG-Ring nicht mehr sichtbar sein soll.

Deshalb soll auch kein zusätzliches Dichtmaterial wie z.B. Hanf, Teflon etc. zusätzlich zum ASAG Ring aufgetragen werden.

Gruß

Foeschber
Verfasser:
Schmitt
Zeit: 16.02.2017 17:18:47
2
2479019
Zitat von Foeschber Beitrag anzeigen
möchte etwas Licht ins Dunkel bringen.
Ich auch aber,

es ist zu unterscheiden ob das Ventil in eine Gewinde mit ca 20 jähriger Standzeit oder in das Gewinde einer Neuinstallation eingedreht wird.

Warum?

Vor 20 Jahren gab es noch keine voreingedichtete Ventile, zu jener Zeit wurde das, seit Jahrzehnten bekannte und auch bewährte Dichtmittel Hanf verwendet.

Wenn man solch ein Ventil herausdreht wird man unschwer feststellen, dass das Ventil nicht mit seinem gesamten Gewinde eingedreht war.

Die Folge daraus war, dass die hinteren Gewindegänge mit Kalk so zugesetzt waren, dass sie nicht mehr zur Verfügung standen.

Und jetzt wird ein neuses modernes Ventil vorengedichtet eingedreht was passiert?

Das einzuschraubende Gewinde ist länger als die zur Verfügung stehende Gewindelänge mit dem Ergebniss, dass das Gewinde, bei dem Versuch es komplett einzudrehen, evtl. an der Sollbruchstelle abbricht und dadurch für den Monteur viel Freude aufkommt.

Im Gegenzug dazu steht bei einer Neuinstallation die gesamte Gewindelänge zur Verfügung.

Anmerkung.

Im Film wird das eindrehen mit einem nicht zweckdienlichen Werkzeug durchgeführt.

Warum wohl ist an dem Ventilkörper ein Kanntung vorhanden die der 19zehner Schlüsselweite entspricht?

Mal darüber nachdenken.

Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
PS: Ich dichte die Teile auch lieber mit Hanf oder Teflonband ein.
Ich auch.

Sind alles Praxiserfahrungen.


MfG. Schmitt
Verfasser:
v1o2c3
Zeit: 16.02.2017 17:38:42
0
2479025
Zitat von Schmitt Beitrag anzeigen
Zitat von Foeschber Beitrag anzeigen
[...]
I Im Film wird das eindrehen mit einem nicht zweckdienlichen Werkzeug durchgeführt [...]


Dieser Eckventilschlüssel wurde von der Firma Schell vor einigen Jahren auf allen Sanitärmessen höchstpersönlich an die Fachbesucher überreicht.
Ich nutze Ihn auch (fast) immer und hatte bisher noch keinerlei Probleme bei der Montage bzw. Demontage von Schell-Eckventilen.
Verfasser:
OldBo
Zeit: 16.02.2017 18:44:24
0
2479054
Zitat von v1o2c3 Beitrag anzeigen
Zitat von Schmitt Beitrag anzeigen
[...]


Dieser Eckventilschlüssel wurde von der Firma Schell vor einigen Jahren auf allen Sanitärmessen höchstpersönlich an die Fachbesucher überreicht.
Ich nutze Ihn auch (fast) immer und hatte bisher noch keinerlei Probleme bei der Montage bzw. Demontage von Schell-Eckventilen.

... und auch das sind Praxiserfahrungen :>))

Ich habe aber auch schon Videos gesehen, da standen mir die Haare zu berge.
Verfasser:
Foeschber
Zeit: 16.02.2017 20:04:50
1
2479080
Über die ein oder andere "Praxiserfahrung" verfüge ich auch ;-), nur weil ich das Lager gewechselt habe, heißt das nicht das ich meine Wurzeln vergessen habe.

Wenn die Einschraublänge eines Gewindes, -aus welchen Gründen auch immer nicht mehr gegeben ist, muss eine fachgerechte Lösung gefunden werden.
Das einschrauben eines Eckventil mit roher Gewalt, würde ich nicht darunter verstehen.

Entweder man verwendet entsprechende Gewindeschneider um das Gewinde wieder instantzusetzen oder wählt dann doch ein Ventil ohne ASAG.
Aber die fachgerechte Gewindeverbindung z.B. mit Hanf, setzt auch eine ausreichende Einschraubtiefe voraus, die mittlere Einschraubtiefe beträgt dann auch mehr als 3 Gewindegänge, zumindest habe ich das mal so gelernt und es hat sich als dauerhafte Lösung in der "PRAXIS" durchgesetzt. ;-)

Das im Film gezeigte Werkzeug, ist ein Eckventilmontageschlüssel der Bestandteil des Schell-Katalog 2016 ist. Ob man diesen verwenden möchte oder nicht, ist jedem selbst freigestellt, welches Werkzeug man verwendet, würde ich der persönlichen Vorliebe abhängig machen. Ob 17/19er Maulschlüssel, Montageschlüssel, Ratschenaufsatz, etc. spielt keine Rolle. Solange nicht mit einer Eckschwedenzange auf dem Schaft "herumgerödelt" wird, so dass Löcher, Verformungen und Risse entstehen. (Das kommt übrigens öfter vor als manche denken).

Als Alternative für die Eckventile mit ASAG gibt es auch noch die klassische Version mit 1/2" Gewinde zum selbst aufdichten.
Verfasser:
arnc
Zeit: 17.02.2017 10:44:26
0
2479233
Dieser Steckschlüßel ist doch nicht schlecht, muß man dann auch immer finden. Da sind Maulschlüßel öfter in Gebrauch..Manche haben die Dichtung vor dem eindrehen mit Gewindepaste Fermit geschmeidiger machen wollen...auch in der Praxis..
Verfasser:
Schmitt
Zeit: 17.02.2017 10:56:54
0
2479236
Zitat von Foeschber Beitrag anzeigen
man verwendet entsprechende Gewindeschneider um das Gewinde wieder instantzusetzen
Voraussetzung dazu ist aber, dass der Monteur einen 1/2 " Gewidenschneider hat und außerdem nach dem zu schneidenden Gewinde genügend Platz für den Gewindeschneider bei eindrehen zur Verfügung steht.

Betrachte mal das Gewinde eines Wandanschlusswinkels und den Platz danach.

MfG. Schmitt
Verfasser:
Martin24
Zeit: 17.02.2017 11:04:38
2
2479239
Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
Die Frage ist doch, ist der Anschluss dicht oder nicht. Wenn er dicht ist, wo ist dann das Problem.


Das Problem ist die Frage, ob das voraussichtlich die nächsten 30 Jahre dicht bleibt oder das zu kurze Einschrauben dazu führen kann, dass es undicht wird oder gar abbricht.

Hatte der TE doch eigentlich ganz gut beschrieben, was er wissen möchte.

Und die Frage würde ich mir (als Laie) auch stellen, bzw. würde im eigenen Haus darauf achten, dass die weiter eingeschraubt sind oder gleich Hanf nehmen. Wenn ich aber diese Installation eines Fachmanns sähe, würde ich mich genauso wie der TE fragen, ob das so in Ordnung ist.
Denn die Aussage: "ist jetzt dicht, wo ist das Problem" ist irgendwie genau die Art kurzsichtiger Aussage, zu der nur ein Fachmann fähig ist, der davon ausgeht, dass ein Problem erst nach Ablauf der Gewährleistung auftreten wird.

Grüße
Martin
Verfasser:
muscheid
Zeit: 17.02.2017 11:15:37
0
2479241
... und das was hier daraus gemacht wird, ist das herbeidiskutieren und vermuten von späteren Defekten, die in der Regel kaum auftreten.
Verfasser:
Wolf S
Zeit: 17.02.2017 12:29:08
1
2479262
Richtig, muscheid, nur der Hinweis auf die Versicherungen fehlt noch. ;-)
Verfasser:
Martin24
Zeit: 17.02.2017 13:17:19
2
2479284
Zitat von muscheid Beitrag anzeigen
... und das was hier daraus gemacht wird, ist das herbeidiskutieren und vermuten von späteren Defekten, die in der Regel kaum auftreten.


Nein, der TE fragt danach, weil er es als Laie nicht wissen kann und nur gesehen hat, dass das Teil nicht entsprechend den Einbauhinweisen des Herstellers eingebaut wurde.

Und als Antwort bekommt er (sinngemäß) "ist doch egal, der Fachbetrieb haftet doch für seine Arbeit".

Das nützt dem TE aber leider überhaupt nichts.

Grüße
Martin
Verfasser:
muscheid
Zeit: 17.02.2017 13:57:55
3
2479299
Mit montierter Rosette wäre die Frage überhaupt nie gestellt worden....
Verfasser:
OldBo
Zeit: 17.02.2017 15:03:52
0
2479316
Zitat von muscheid Beitrag anzeigen
Mit montierter Rosette wäre die Frage überhaupt nie gestellt worden....









Oder man hätte eine Undichtigkeit zu spät erkannt.

Die Zukunft vorauszusagen, ist ganz einfach. Bei der Vorhersage richtig zu liegen, ist der schwierige Teil.
Verfasser:
Martin24
Zeit: 17.02.2017 15:44:51
2
2479322
Zitat von muscheid Beitrag anzeigen
Mit montierter Rosette wäre die Frage überhaupt nie gestellt worden....


Ja, schon bitter, wenn die Pfuscher nicht mal ihren Pfusch verstecken.
Verfasser:
arnc
Zeit: 17.02.2017 15:56:40
2
2479329
?!?
Verfasser:
Pendel
Zeit: 17.02.2017 15:57:19
0
2479330
Ist es Dicht? Scheinbar seit 3 Jahren!
Wo ist das Problem?
Wir bauen seit 20 Jahren die Ventile ein und das in großer Anzahl, es gab da noch nie Probleme, sodaß es sich lohnen würde, darüber zu schreiben!
Wenn sich mal der Dichtring nach aussen drückt, kommt es raus und wird mit Hanf eingedichtet, was aber wirklich selten der Fall ist.
Gruß Pendel
Verfasser:
Martin24
Zeit: 17.02.2017 16:07:44
1
2479333
Zitat von Pendel Beitrag anzeigen
Ist es Dicht? Scheinbar seit 3 Jahren!
Wo ist das Problem?
Wir bauen seit 20 Jahren die Ventile ein und das in großer Anzahl, es gab da noch nie Probleme, sodaß es sich lohnen würde, darüber zu schreiben!
Wenn sich mal der Dichtring nach aussen drückt, kommt es raus und wird mit Hanf eingedichtet, was aber wirklich selten der Fall ist.


Wer lesen kann ist klar im Vorteil ...

... und schreibt dann vielleicht auch Dinge, die einen Bezug zur Frage haben.



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