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Datenschutzhinweise

Erdwärmekörbe - hat jemand Praxiserfahrung
Verfasser:
GWeberJ
Zeit: 07.03.2017 16:16:36
0
2486077
Hallo zusammen,

hat hier jemand Praxiserfahrung zum Einbau und Betrieb von Erdwärmekörben (z. B. von Betatherm)? Mich würde interessieren, ob die projektierte Entzugsleistung hinkommt und wie es mit Setzungen/Aufrieren des Erdreichs ausschaut. Last but not least: Was kann man oberhalb der Körbe guten gewissens anpflanzen? Nur Gras? Eine Hecke? Gar ein Bäumchen?

Vielen Dank!

Verfasser:
crink
Zeit: 09.03.2017 11:03:16
2
2486781
Hi,

Erdwärmekörbe sind oft teuer, so dass sich gegenüber einer Bohrung letztendlich kein Vorteil ergibt. Warst Du nicht an einem Ringgrabenkollektor interessiert? Den bekommst Du auch ohne Eigenleistung (bis auf Planung und Koordination) günstiger realisiert als Erdwärmekörbe. Und wenn Du in der WP-Verbrauchsdatenbank nachschaust oder nach Helfern fragst, findest Du evtl. auch noch andere Ringgrabenkollektor-Interessierte, die Dir bei Deinem Projekt tatkräftig helfen.

Wo liegt das Grundstück ungefähr? In Bayern und in Ö kannst Du einen Ringgrabenkollektor schon schlüsselfertig ohne Eigenleistung bekommen. Wenn Du noch ein bisschen wartest wirds auch nördlich davon was. Wann soll das Haus gebaut werden?

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Jojo_
Zeit: 09.03.2017 17:04:10
5
2486947
Hallo,

bei uns sind Erdwärmekörbe eine preiswerte Lösung, preiswerter als der Ringgrabenkollektor. Wenn crink pauschal behauptet, dass der Graben billiger ist, dann behaupte ich pauschal, dass unsere Körbe billiger sind ;-)

Wir haben die Dinger allerdings in Eigenleistung gebaut, mit jeweils 300 m Gesamtrohrlänge. Und genau so muss man den Graben auch mit den Körben vergleichen und nicht einen Eigenbau-Graben mit einer Fertiglösung. Mich würden ja auch die Grabenkollektorpreise für einen Fertiggraben in By interessieren und welche Zusagen das ausführende Unternehmen macht. Mal so als vergleich dazu: ich habe gerade in der Familie eine Sonde bohren lassen, "schlüsselfertig", wenn man das so nennen darf. Ich bekam die Zusage einer Entzugsleistung, der Behörden-Papierkram wurde mir abgenommen und eine Bohrversicherung wurde auch gestellt.

Unsere Erfahrung mit Körben: Wir haben nach dem Winter jetzt aktuell noch Sole-Eintrittstemperaturen von 5 °C. Vereisung trat nicht auf. Die Körbe liegen tief genug, um auch im Sommer ordentlich zu kühlen. Ich glaube die Sole der Körbe liegt bei etwa 5 m Tiefe... der Baggerfahrer wollte es einfach wissen....

Erfahrung beim Einbau: Bei guter Vorbereitung kein Problem. Der Verteilerschacht wurde zuerst gesetzt samt Verteiler. Dann wurde ein Loch gebuddelt. dann ist der Bagger kurz zur Seite gefahren und die Körbe wurden an die Schaufel gehangen. Dann Herabgelassen, das (verrottbare) Seil mit einer Messlasse von der Baggerschaufel geschoben und beim Verfüllen das ganze mit einem C-Schlauch eingeschwämmt. das war eine nette Leihgabe unserer Feuerwehr. Die Anbindeleitungen wurden dann jeweils zum nächsten Loch fortgeführt und anschließend am Verteilerschacht angeschlossen.

Zur projektierten leistung kann ich nichts sagen, da wir einfach die Betatherm-Körbe mit bekannter Leistung einfach etwas größer gebaut haben und mehr davon versenkt haben als nötig. Durch die Eigenleistung war das alles OK.

Bepflanzt haben wir das ganze nur mit Rasen. Passte so einfach gut aufs Grundstück.

Wenn ich unsere Korbanlage nun mit dem Graben vergleiche, dann würde ich in unserem konkreten Fall die Körbe wieder vorziehen. Wir konnten die Körbe wunderbar bauen und vorbereiten und als der Bagger kam hatte der keine Stillstandszeiten. Beim Graben kommt der Bagger und dann müssen die Rohre auch (unter Zeitdruck) eingebaut werden. Nun werden die Grabenbefürworter anführen, dass es keinen Zeitdruck gibt, was ich allerdings für falsch halte. Die Bauherren haben meist noch nie eine größere Rolle mit Rohren gehandelt und wissen nicht, was auf sie zukommt. Sie machen sich den zeitdruck automatisch selbst. Da nutzt auch dieses Forum nichts. Dann stolpert man die Rohre in den Graben rein, weil die müssen ja nun irgendwie darein, weil der Bagger weiterkommen muss. All das hatten wir nicht. Die Körbe waren fertig und der Bagger kam erst, als wir soweit waren.

Ich sehe für andere Situationen allerdings auch einen Vorteil für den Grabenkollektor. Bei einem unbewachten Grundstück würde ich nur ungern über mehrere Tage, ggf. sogar wenige Wochen, solche Körbe stehen lassen. Da ist es dann schon besser, wenn die Rohre schnell in den Graben geschmissen werden müssen und schnell wieder Erde drauf kommt.

Grüße,

Jojo_

Verfasser:
delta97
Zeit: 09.03.2017 18:35:03
0
2486991
Ich finde Erdwärmekörbe grundsätzlich sympathisch. Vor allem dort wo keine Erdsonden möglich sind. Aber in der Tat scheinen die Körbe (leider) exotisch.
https://www.google.ch/..betatherm+erdwärmekorb

Im Bestand verursacht der Ringgrabenkollektor definitiv Landschaden. Irgendwie sollte man einen Maulwurfroboter haben der den Schlauch unterirdisch verlegt. Oder eine Erdrakete.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bodenverdr%C3%A4ngungsverfahren

Es gab mal hier im Formum ein Verfahren mit Düse und Wasserdruck... Gruss delta97

Verfasser:
Günter Thäsler
Zeit: 09.03.2017 20:40:26
0
2487034
Hallo Delta,

hab mir Deinen Link mal angesehen.

Der Landschaden bei den Körben ist aber doch schon ganz schön groß.

Gruß Günter

Verfasser:
winni 2
Zeit: 09.03.2017 20:45:19
1
2487036
Jojo,

Du solltest aber vielleicht anmerken, das Du ein Haus mit sehr
geringer Heizlast gebaut hast?
Entsprechend wenige Körbe brauchst Du und die werden wohl
auch kaum gefordert, denke ich.

Prinzipell erschließt ein Korb weniger Erdvolumen, pro Meter
Rohr, weil das innere der Körbe ja praktisch als Entzugsvolumen
wegfällt, weil den paar m3 Erde von allen Rohrmetern Wärme
entzogen wird.

Grüsse

winni

Verfasser:
delta97
Zeit: 09.03.2017 21:04:13
0
2487043
@ Günter - Der Landschaden ist doch eher kleiner bei den Körben. Am Schluss geht es darum, wieviel Fläche man pro kW umgraben muss. Vielleicht weiss das jemand
Gruss delta 97


@Winni: Versuch doch mal auf die <CRLF> zu verzichten. ... Bsp
Prinzipell erschließt ein Korb weniger Erdvolumen, pro Meter Rohr, weil das innere der Körbe ja praktisch als Entzugsvolumen wegfällt, weil den paar m3 Erde von allen Rohrmetern Wärme entzogen wird.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 09.03.2017 21:12:44
0
2487046
Nee, mir gefällt das so :-)

Ich schreibe auch nicht gerne viel Text und so sieht es nach mehr aus...
:-)

Aber den Umbruch hätte ich besser machen können.
So:

"Prinzipell erschließt ein Korb weniger Erdvolumen, pro MeterRohr,
weil das innere der Körbe ja praktisch als Entzugsvolumen wegfällt,
weil den paar m3 Erde von allen Rohrmetern Wärme entzogen wird."


Grüsse

winni

Verfasser:
Günter Thäsler
Zeit: 09.03.2017 21:35:08
0
2487052
Noch'n OT- Beitrag,

bräuchte 10 große Körbe.

Für 300m² [Altbau 1879 (nur Wände ungedämmt), saniert 1991 + 2012] und 10 x WW.
Aber Grundwasser bei 3,85-3,15 m.
Die LINEG pumpt das so weg.

Also mehr von den mittleren Körben.

Den Platz hätte ich, aber dafür bin ich schon zu alt.

Gruß Günter

Verfasser:
delta97
Zeit: 09.03.2017 22:29:23
0
2487072
Zwecks Dimensionierung http://www.bfe.admin.ch/..Handbuch Erdwärmekörbe

Wobei ich da eine aktive Regeneration mit Solarthermie sinnvoll finde - z. Bsp mit Solarabsorbern. Dann kann man vorglühen und nachheizen.

Viel einfacher wird die Konstruktion und die Steuerung dadurch aber auch nicht...
Gruss delta97

https://www.heizungsfinder.de/waermepumpe/sole-wasser/erdwaermekoerbe

Verfasser:
Günter Thäsler
Zeit: 09.03.2017 22:56:30
0
2487083
Hab ich auch überflogen.

Gilt nur bis 12 kW. Ich brauch aber 20kW.

Und die Wuselei im Garten ist auch nicht ohne.

Verfasser:
Jojo_
Zeit: 10.03.2017 08:31:14
1
2487156
Hallo,

ich stelle die Körbe auch nicht als non-plus-ultra dar, genauso wie ich einen Graben nicht als non-plus-ultra Universallösung betrachte.

Der Fragesteller hat leider nichts zur Heizlast, Bodenverhältnissen, Grundstücksgeometrie etc. geschrieben. Dann kann sich meine Antwort nur darauf beziehen, dass wir (positive) Erfahrung haben.

Wenn ich mal drüber nachdenke, wo ein Korb wahrscheinlich das non-plus-ultra ist, dann dürfte das wohl ein Korb im Mini-Garten eines Reihenmittelhauses sein, wenn man dort nicht bohren darf. Der Korb wäre dann quasi ein Mini-Graben im Kreis geführt. Heizlasten sind bei modernen Reihenhäusern ohnehin eher gering.

Oder die Körbe könnten eine interessante Alternative sein, wenn man sie schon quasi ins Grundwasser setzt und ein Graben wegen des Wassers nicht erstellt werden kann. Ein Loch bekäme man ggf. noch schnell ausgehoben, Korb rein und dann darf es auch schon von alleine wieder zufallen.

Oder eben wie bei uns, wenn wir in aller Ruhe die Rohrbündelei, Abwickelei etc. vorab durchführen konnten und bei Anwesenheit des Baggers eigentlich nichts mehr mit störrischen Rohren zu tun hatten.

Jede Art der Erdreicherschließung hat ihre Daseinsberechtigung mit Vor- und Nachteilen.

Grüße,

Jojo_

Verfasser:
Jojo_
Zeit: 10.03.2017 08:42:46
1
2487159
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Jojo,

Prinzipell erschließt ein Korb weniger Erdvolumen, pro Meter
Rohr, weil das innere der Körbe ja praktisch als Entzugsvolumen
wegfällt, weil den paar m3 Erde von allen Rohrmetern Wärme
entzogen wird.[...]


Hallo,

wen interessiert in der Praxis denn, wie viel Erdvolumen pro Meter Rohr erschlossen wird? Rohr kostet quasi nichts. Es geht eigentlich nur darum, wie man auf einem kleinen Grundstück möglichst viel erschließen kann oder wie man mit möglichst wenig Erdarbeiten erschließen kann. Ginge es um Volumen pro Rohrmeter, dann würde man keine Slinky-Gräben legen, sondern nur ein gerades Rohr.

Wenn ich nun drüber nachdenke (Erschließungsvolumen pro Erdaushub), dann dürfte der Korb besser abschneiden als der Graben. Beim Korb erschließt man nämlich auch die Wände des Aushubs, die beim Forums-Graben außen vor bleiben. Und man hat es einfacher, die Körbe tiefer zu verbauen als bei einem Graben, was Sommer wie Winter hilft. Ich war ja selbst überrascht, wie schnell unser Bagger die Löcher auf 5 m hatte.

Das einzige Manko bei den Körben ist und bleibt der Preis für fertige Körbe. Die Dinger kosten nunmal richtig Geld und allein die Transportkosten zur Baustelle machen Fertigkörbe wahrscheinlich eher uninteressant. Eigenleistung hilft da enorm.

Grüße,

Jojo_

Verfasser:
crink
Zeit: 10.03.2017 09:25:50
0
2487178
Hi Jojo,

volle Zustimmung, selbstgewickelte Körbe können bei ausreichender Dimensionierung eine sinnvolle und kostengünstige Lösung sein, je nach Gartengeometrie. Da im Eröffnungspost der Name Betatherm genannt wurde ging ich in diesem Fall nicht von einer Selbstbaulösung aus, GWeberJ hat schon in der Vergangenheit den Wunsch geäußert, so wenig wie möglich selbst machen zu müssen. Schau in den von mir bereits verlinkten Thread, dort findest Du weitere Details zum Bauvorhaben.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
GWeberJ
Zeit: 10.03.2017 11:17:13
0
2487228
Hallo zusammen,

vier große Körbe mit einer Entzugsleistung von zusammen knapp 14 MWh p. a. wurden mir von Betatherm (nach etwas verhandeln) mit allem notwendigen Krimskrams für 5500 Euro frei Baustelle angeboten.

Der für den Neubau auserkorene Installateur hat aber keine Lust, die Rohre am Sammler zu verschweißen und die Hauseinführung herzustellen. Also schwebt über der Geschichte ohnehin ein großes Fragezeichen. Gleiches würde auch für den Grabenkollektor gelten, wobei ich dafür auch noch handwerklich nicht völlig untaugliche Helfer zum Verlegen benötigen würde, die ich nicht zur Hand habe. (Bezogen auf das Gesamtprojekt ist es auch fragwürdig, hier mit Eigenleistung vielleicht 2000 Euro sparen zu wollen, dafür aber eventuell aufgrund eigener Unfähigkeit nachher ein viel teureres Problem ins Haus zu holen.)

Wenn mir jemand einen Grabenkollektor (oder auch Lieferung und fachgerechten Einbau der Erdkörbe) unter dem Preis einer Sondenbohrung anbieten könnte, würde ich sofort einschlagen. Der Standort wäre Jena, in 6 Wochen soll es losgehen mit den Erdarbeiten.

(Für einen 08/15-Erdkollektor fehlt der Platz.)

Verfasser:
Jojo_
Zeit: 10.03.2017 11:32:25
0
2487235
hmmm... für 5000 EUR komme ich nach Jena und baue Dir vor Ort 4 ebenwürdige Körbe und gebe als Bonus sogar noch 100 Rohrmeter pro Korb drauf...

Unter diesen Bedingungen würde ich keine Körbe nehmen. Letztlich bestätigst Du mit deiner Einstellung auch meine alten Threads, in denen ich den Gräben gegenüber sehr kritisch bin und damit fast alleine dastand. Es dreht sich eben alles um Eigenleistung, die nicht jeder erbringen kann oder will.

Welcher Krimskrams wurde denn bei Betatherm noch so angeboten, außer der Körbe? Verschweißen würde ich da gar nichts, sondern die 4 Körbe direkt an einem kleinen Sammler anschließen.

Bzgl. der Entzugsleistung bin ich allerdings etwas skeptisch. Ihr müsstet eine heizlast von 7-8 KW haben. Da erscheinen mir 4 Körbe etwas wenig, auch wenn ich mein bauchgefühl nicht begründen kann.

Grüße,

Jojo_

Verfasser:
crink
Zeit: 10.03.2017 11:38:19
1
2487238
Hi,

in Jena wirds noch nix mit einer schlüsselfertigen Grabenkollektorlösung in sechs Wochen. Das Dir vorliegende Angebot mit 5500 nur fürs Material und die Anlieferung (brutto oder netto) wird am Ende all inkl. ungefähr so teuer wie eine Bohrung, hast Du Dir eine anbieten lassen? Die würde ich dann vorziehen.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
GWeberJ
Zeit: 10.03.2017 16:12:56
0
2487324
Zitat von crink Beitrag anzeigen

... in Jena wirds noch nix mit einer schlüsselfertigen Grabenkollektorlösung in sechs Wochen.


Na, zum Baubeginn bräuchte ich den Kollektor noch nicht. Bis der Garten angelegt und modelliert wird, ist sicherlich noch ein halbes Jahr Zeit.

Ich lasse mir nun ein Angebot für die Sondenbohrung machen. Bin mal gespannt, ob das unter 10.000 Tacken liegt. Ich glaub's ja nicht, seufz.

Aber ich will einfach keine Luftpumpe!

Verfasser:
DV-Gergen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 10.03.2017 16:31:46
0
2487328
Hallo. Wenn Du die absolut notwendigen Angaben zum Haus machst bekommst Du ein Angebot über eine Direktverdampfer-Wärmepumpe - alles ohne Eigenleistungen - bis auf die Erdarbeiten - in fertiger Arbeit (incl. Erstellen des bafa-Antrages!!)!
Kannst mich ja anmailen.
Kurt

Verfasser:
dyarne
Zeit: 26.03.2017 11:58:44
0
2492698
Zitat von Jojo_ Beitrag anzeigen
Wenn crink pauschal behauptet, dass der Graben billiger ist, dann behaupte ich pauschal, dass unsere Körbe billiger sind ...
in A sind körbe ausgestorben.

wenig verwunderlich, sie liegen bei den kosten nahe an bohrungen und bieten viele (entzugsfläche, hydraulik) nachteile...

heuer war auf der energiesparmesse kein korbanbieter mehr vertreten. bei uns war ein interessent am stand, da hätte e wirklich einen sinn gehabt, weil der nach 2-3m im wasser war.
aber er fand keinen anbieter mehr...

Zitat von Jojo_ Beitrag anzeigen
Verteilerschacht...
nachteil #1

Zitat von Jojo_ Beitrag anzeigen
beim Verfüllen das ganze mit einem C-Schlauch eingeschwämmt. das war eine nette Leihgabe unserer Feuerwehr...
nachteil #2

Zitat von Jojo_ Beitrag anzeigen
Wir konnten die Körbe wunderbar bauen und vorbereiten und als der Bagger kam hatte der keine Stillstandszeiten...
reine planungssache.

bestpractice ist am vor(nachmit)tag baggern und dann in der früh kollektor legen, oder in der früh baggern und 2-3h später kollektor legen.

der bagger hat keine stehzeit und kann gleich wieder verfüllen.

Zitat von Jojo_ Beitrag anzeigen
und dann müssen die Rohre auch (unter Zeitdruck) eingebaut werden...
den zeitdruck hat eher der baggerfahrer ... ;-)
einen grabenabschnitt kann man gemütlich in 15-30minten legen...
da kommt nicht einmal ein 36-tonner mit

Zitat von Jojo_ Beitrag anzeigen
Die Bauherren haben meist noch nie eine größere Rolle mit Rohren gehandelt und wissen nicht, was auf sie zukommt...
darum unterstützen wir ja mit videos und bildanleitungen und geben bestpractice empfehlungen wie ein trockentraining mit ein paar schleifen auf der grünen wiese...

hier ein RGK-selberbauer, der als büromensch zuletzt großen bammel davor hatte.
und so gings aus...



Zitat:
großer Bagger UND guter Fahrer (hat in meinem Fall in 2,5 Stunden 75m Graben ausgehoben)...

...ich hatte Bedenken mit der Handhabung der Rolle, bzw. dass wir was falsch machen. Nach einigen Metern hatten wir (drei Personen) dann aber den Dreh herausen. Zwei vorne mit der Rolle, ich hinten die Slinkies dimensionieren. Wir haben immer nur eine Schleife nach der anderen gemacht...

...Haben ca. 1 Stunde pro Bund gebraucht...

link


Zitat von Jojo_ Beitrag anzeigen
ich stelle die Körbe auch nicht als non-plus-ultra dar, genauso wie ich einen Graben nicht als non-plus-ultra Universallösung betrachte...
körbe sind ein nischenprodukt und am weg in die versenkung.

RGK haben das potential zum neuen standard zu werden.
weil sie extrem felxibel sind, sowohl von der gestaltung der entzugsfläche her als auch der hydarulik.

beides kann der korb nicht.


Zitat von Jojo_ Beitrag anzeigen
Wenn ich mal drüber nachdenke, wo ein Korb wahrscheinlich das non-plus-ultra ist, dann dürfte das wohl ein Korb im Mini-Garten eines Reihenmittelhauses sein, wenn man dort nicht bohren darf. Der Korb wäre dann quasi ein Mini-Graben im Kreis geführt...
viel zu aufwändig.

reihenhäuser machen wir mit senkrechten gräben mit schmalem löffel mit einem rohr.
minimalster aufwand.

aktuelles beispiel...



günstiger kann erdwärme nicht erschlossen werden...

Zitat von Jojo_ Beitrag anzeigen
Wenn ich nun drüber nachdenke (Erschließungsvolumen pro Erdaushub), dann dürfte der Korb besser abschneiden als der Graben. Beim Korb erschließt man nämlich auch die Wände des Aushubs, die beim Forums-Graben außen vor bleiben...
;-)))

der korb ist eine punktförmige quelle, der RGK eine lineare.
da kommt die dimension laufmeter dazu ... ;-)

Zitat von Jojo_ Beitrag anzeigen
Letztlich bestätigst Du mit deiner Einstellung auch meine alten Threads, in denen ich den Gräben gegenüber sehr kritisch bin und damit fast alleine dastand. Es dreht sich eben alles um Eigenleistung, die nicht jeder erbringen kann oder will...
nein.

du vergleichst eine industrielösung mit einer hobbylösung.

aber den status hat der RGK bereits hinter sich gelassen. es gibt schon schlüsselfertige anbieter für den RGK, genau wie bei nicijans tiefenkollektoren.

die kosten betragen den bruchteil einer korblösung...


Zitat von Jojo_ Beitrag anzeigen
Wir haben die Dinger allerdings in Eigenleistung gebaut, mit jeweils 300 m Gesamtrohrlänge...
das allein dauert sicher länger als das einfache abrollen und schleifen fallen lassen im graben beim RGK...

Zitat von Jojo_ Beitrag anzeigen
Dann stolpert man die Rohre in den Graben rein, weil die müssen ja nun irgendwie darein...
ohne worte ... ;-)

video...

am längsten dauert dabei das setzen der kabelbinder...

Verfasser:
DV-Gergen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 26.03.2017 12:15:04
0
2492703
'günstiger kann erdwärme nicht erschlossen werden' Stimmt nicht, es gibt andere Techniken die wesentlich weniger Aufwand (Kosten) verursachen, so z.B. Direktverdampfer.
Kurt

Verfasser:
Pepe1984
Zeit: 27.03.2017 09:18:26
0
2492936
also wir haben einen RGK. auf einem Grundstück, was für die waagerechte Verlegung graaaaade so ausreicht. und es funktioniert super. und ich würde es wieder tun.

aber nur, wenn...
- ich wieder günstig an einen Bagger und guten Baggerfahrer komme, wo kein Zeitdruck herrscht
- ich einen Baggerfahrer + 4 bis 6 Personen zur Verfügung habe
- das Wetter mitspielt
- mir ein besseres handling mit den Spulen einfällt, als bei uns. haben einen Fehler gemacht und dann die ganze Zeit damit gekämpft, aber das war unser Fehler.

aber oberflächennahe Geothermie mit Möglichkeit zur Eigenleistung ist schon klasse und ein spannendes Thema.

Problem ist aber tatsächlich: ich habe keinen Heizungsbauer gefunden, der den Graben anschließen wollte. bei Körben ist es ein fertiges Produkt mit garantierten Werten, für die der HB den Hersteller "in Haftung" nehmen könnte, wenn was nicht so funktioniert wie gedacht. Geht bei RGK halt nicht. davor haben die meisten HB schiss.

ist leider so und ich hoffe, dass da bald mal ein Umdenken einsetzt.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 27.03.2017 09:47:41
2
2492945
Das Drama in der Realität:

Zwischen "gut funktionieren" und "schlecht funktionieren aber noch warm machen" gibt es keine Gewährleistung / Ausgleichszahlung / Kollektornachrüstung.

Das sehen wir doch hier im Forum bei knapp ausgelegten Bohrungen oder Kollektoren.
Kein HB kommt da einfach um die Ecke und rüstet ein wenig Kollektor nach. Hier wird ein wenig getüdelt... da Sensoren getauscht... das wars dann oft

Verfasser:
HFrik
Zeit: 27.03.2017 14:14:45
0
2493036
Hi, deselbe GweberJ der beim Photovoltaikforum mitschreibt, und als GWeberB bei Euan Mearns mitgeschrieben hat? Dann mal herzlichen Glückwunsch zum zukünftigen Hauzsbesitz. Ist Nicijan zu weit weg um einen seiner Kollektoren zu bauen?
Der bietet das doch für Ncihtselbstbauer an. Bei Franke... liest sich das in den letzten Threads auch so, als ob er Grabenkollektoren als Geschäftsmodell entdeckt hat.
Ansonsten hoffe ich dass die Wärmesenke bei so jemanden (Wenn Du der Vermutete bist :) ) Allererste Sahen wird, sonst wäre ich enttäuscht. Die Energiewende braucht immernoch jede Menge gute Beispiele.

Verfasser:
Jojo_
Zeit: 27.03.2017 19:14:22
0
2493140
Ich finde es interessant zu lesen, dass beim Ringgrabenkollektor wohl doch nicht alles so einfach ist, wie es hier von dessen Verfechtern dargestellt wird. Gerade das von mir angesprochene Handlings- und Zeitproblem, welches von dyarne kleingeschrieben wird, bestätigt Pepe aus eigener Erfahrung.

"Auf dem Weg zu einem Industriestandard" ist eine interessante Formulierung für eine Idee.

In einem anderen Thread musste ein Interessent vertröstet werden, da ein Grabenkollektor in seiner Gegend nicht käuflich erwerbbar ist. Bevor etwas zu einem Industriestandard wird, muss erstmal die Verfügbarkeit gegeben sein. Da sind Körbe, Energiepfähle und Bohrungen deutlich weiter verbreitet.

Leider erkennen die Grabenverfechter dessen Nachteile nicht an und geben hier ein geschöntes Bild ab. Aber diese Diskussion gab es schon zu genüge und die muss nicht wieder aufgekocht werden.

Grüße,

Jojo_

Aktuelle Forenbeiträge
Madman83 schrieb: Hallo zusammen, ich beschäftige mich aktuell mit der Beschaffung...
WestWoods schrieb: Wie in einem anderen Thread beschrieben (https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/2909Erfahrungsbericht-Stiebel-Eltron-WPL-A-07-2-Plus-HK-230-in-DI)...
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Erdwärmekörbe - hat jemand Praxiserfahrung
Verfasser:
Jojo_
Zeit: 27.03.2017 19:14:22
0
2493140
Ich finde es interessant zu lesen, dass beim Ringgrabenkollektor wohl doch nicht alles so einfach ist, wie es hier von dessen Verfechtern dargestellt wird. Gerade das von mir angesprochene Handlings- und Zeitproblem, welches von dyarne kleingeschrieben wird, bestätigt Pepe aus eigener Erfahrung.

"Auf dem Weg zu einem Industriestandard" ist eine interessante Formulierung für eine Idee.

In einem anderen Thread musste ein Interessent vertröstet werden, da ein Grabenkollektor in seiner Gegend nicht käuflich erwerbbar ist. Bevor etwas zu einem Industriestandard wird, muss erstmal die Verfügbarkeit gegeben sein. Da sind Körbe, Energiepfähle und Bohrungen deutlich weiter verbreitet.

Leider erkennen die Grabenverfechter dessen Nachteile nicht an und geben hier ein geschöntes Bild ab. Aber diese Diskussion gab es schon zu genüge und die muss nicht wieder aufgekocht werden.

Grüße,

Jojo_
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