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09.12.2024 18:30:43 |
Die Familien Porsche und Piëch, die über die Porsche SE Hauptaktionäre von Volkswagen sind, erhielten im Jahr 2023 Dividenden in Höhe von etwa 1,4 Milliarden Euro. Die Volkswagen AG schüttete im Jahr 2024 eine Dividende von insgesamt 4,5 Milliarden Euro aus. Der Großteil dieser Dividenden ging an die Hauptanteilseigner, zu denen die Familien Porsche und Piëch gehören.
Die Anteile, die die Piechs und Porsches durch eigene Leistung erworben haben, dürfte recht übersichtlich sein. Aber bei VW spielt alles rein, gierige Aktionäre, unfähiges Management, überbezahlte Arbeitnehmerschaft und am Schluß noch Politik.
Eigentlich denkt jeder an sich selbst und keiner mehr an die Firma und deren Fortbestand.
Wie das weitergehen kann, beschreibt Herr Glasl. https://de.wikipedia.org/wiki/Phasenmodell_der_Eskalation
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09.12.2024 19:36:46 |
fasteindialog
Das Geld, mit dem Du eine Aktie kaufst, ist der Gegenwert einer vorherigen Leistung, die damit abgegolten ist. Also wertefrei in Hinsicht auf eine Aktie.
Die Aktie ist ein Spielzettel, bei dem Du auf Wertsteigerung hoffst, welche andere für dich aufbringen. Du gehst also ein bewußt ein Risiko damit ein, auch keine Ausschüttung oder Steigerung durch Spekulation zu erhalten. Natürlich lieber doch. Aber eine Leistung im Sinne des Wortes ist damit nicht verbunden.
Eine Ausschüttung ist ein Teil der Produktivität der Mitarbeiter. Wird davon abgezweigt, obwohl das deren Leistung wäre, welche ihnen zustünde.
Das Denkmuster, welches Du bei mir kritisierst, ist eben ein anderes als das allgemeine Narrativ ( oder Erzählung ), die man pflegt, um dem Aktiengeschäft ein besseres Ansehen zu geben. So sehe ich das.
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09.12.2024 23:34:11 |
Zitat von -lfx-  Ich kann die Analyse zur " Parteiunabhängigkeit " nicht teilen.
... und warum soll Deindustrialisierung zwingend notwendig sein für uns ? Ist sie nicht. Das sehen nur einige politische Ideologen so.
Alle Völker dieser Welt, welche mir bekannt sind, handeln[...] Es gibt in D einige die gegen die deutschen Interessen handeln wollen und die Wirtschaft kaputt machen - finden sich besonders rechts der Mitte und am linken Rand und sind populistisch unterwegs. Und schreien überlaut dass die in der politischen Mitte das Land mit Innovation kaputt machen wollen. Ich denke du meinst Dich und die Populisten mit denen, die Deutschland kaputt machen wollen?
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10.12.2024 04:04:28 |
'Eine Ausschüttung ist ein Teil der Produktivität der Mitarbeiter. Wird davon abgezweigt, obwohl das deren Leistung wäre, welche ihnen zustünde.'
Die Produktivität kommt auch durch die Ausrüstungen zustande, die den Mitarbeitern zur Verfügung stehen (6stellig pro Industriearbeitsplatz). Und die werden von den Eigentümern bereitgestellt, indem sie über Aktien ihren Anteil daran halten.
Natürlich könnten den auch die Beschäftigten erwerben, ist dann vielen aber doch zu riskant. Könnte ja an Wert verlieren wenn z.B. der Absatz nicht so läuft.
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10.12.2024 08:26:16 |
Du hast aber den Reingewinn für die Unternehmer vergessen. Die bezahlen die Ausrüstung damit nicht. Die Investitionen werden bereits bei der Preiskalkulation mit eingerechnet.
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10.12.2024 08:34:03 |
'Du hast aber den Reingewinn für die Unternehmer vergessen. Die bezahlen die Ausrüstung damit nicht. Die Investitionen werden bereits bei der Preiskalkulation mit eingerechnet.'
Hier kommt jetzt einiges durcheinander, denke ich.
Aber die konkrete Frage: wenn die Aktionäre so überdurchschnittlich am Gewinn beteiligt sind, warum werden die Beschäftigten dann nicht Aktionäre? Heute morgen seit 8 Uhr kann man wieder VW-Aktien erwerben, allein heute werden einige hunderttausend Stück ganz öffentlich den Besitzer wechseln.
Woran liegt es dass die Beschäftigten nicht einsteigen, wo es so viel zu gewinnen gibt?
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10.12.2024 08:54:09 |
Zitat von -lfx-  Du hast aber den Reingewinn für die Unternehmer vergessen. Die bezahlen die Ausrüstung damit nicht. Die Investitionen werden bereits bei der Preiskalkulation mit eingerechnet. Und Du hast scheinbar vergessen, dass die Arbeitnehmer Gehalt für Ihr Arbeit kassieren. Wenn Sie Gewinn kassieren wollen, müssen sie Unternehmer oder zumindest Anteilseigner werden - mit entsprechendem Aufwand und/oder Risiko. Was Du schreibst liest sich dagegen ein bisschen nach DDR. Da will sicher niemand hin, oder?
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10.12.2024 09:03:03 |
Zitat von godek  Das der up angeblich zu teuer war zu modernisieren ist doch nicht der Punkt. Das es keinen Nachfolger gibt ist das Problem. Weder elektrisch noch als Verbrenner. Die "neuen" Regeln waren doch Jahre vorher bekannt. Der up, der smart, auch Audi hatte mal ein 3 Liter Auto, alle verschwunden. Warum wohl? Mit den 2 Tonnen 6 Meter Dinosauriern, die die Straßen und die Städte verstopfen, lässt sich mehr verdienen. Innovation nein danke. Sicher gibt es berufliche/familiäre Gründe, dass man ein großes Auto braucht. Auch ich habe meinen Allrad Diesel Stinker mit großen Rädern rumstehen, einfach weil es mein Wohnort am steilen Berg vielleicht 3 Mal im Jahr braucht. Vor Jahrzehnten habe ich mal mitbekommen (weiß nicht, ob das heute noch so ist) dass ein Schweizer Steuer und Versicherung für die größte Karre in seinem Fuhrpark bezahlt. Ein weiteres kleineres Auto ist damit abgedeckt. Fände ich interessant. Vor ein paar Jahren habe ich mir ein elektrisches Einrad zugelegt. Hochinteressant, mit Spaß und nem Rucksack den Einkauf zu erledigen. Unser Dorfpolizist hat mir dann erzählt, dass er das nächste Mal kein Auge zudrücken könnte, wenn ich mal wieder mit dem Ding unterwegs sei. (Er hat kein Auge zugedrückt, bis er mit seinem Schlachtschiff gewendet hatte, war ich über alle Berge) Aber wichtig: Innovation verhindert. Ich fand auch diese Miet Elektro Roller in den Städten interessant. Wieviele Blechkolonnen können damit ersetzt werden. Nee, Aufschrei, geht gar nicht. Wichtig: Innovation verhindert. Das einzige, das bei mir an meinem bergigen Wohnort (noch) funktioniert, ist das E Rad. Aber auch da wird politisch dran gebastelt. Helmpflicht, Versicherungspflicht. Also doch wieder so ein 2 Tonnen 6 Meter Dinosaurier.
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10.12.2024 09:43:43 |
Keines Deiner Beispiele ist überzeugend mit "Innovationsverhinderung" verknüpft.
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10.12.2024 09:58:15 |
Zitat von pinot  Ich fand auch diese Miet Elektro Roller in den Städten interessant. Wieviele Blechkolonnen können damit ersetzt werden. Nee, Aufschrei, geht gar nicht. Wichtig: Innovation verhindert.] Wo wurden die denn verhindert? Hier in NRW leider nicht, man kann sich jetzt aussuchen ob man über die quer auf den Fusswegen stehenden Roller stolpern will oder sich von den Rollerfahrern in engen Gassen oder Fussgängerzonen über den Haufen fahren lassen will. Dafür ist der Autoverkehr genau nicht zurückgegangen, das ist einfach zusätzliche Mobilität
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10.12.2024 10:33:13 |
Beitrag entfernt. Grund: Bezug auf gelöschten Beitrag | Zeit:
10.12.2024 10:40:26 |
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10.12.2024 11:41:54 |
Beitrag entfernt. Grund: Bezug auf gelöschten Beitrag | Zeit:
10.12.2024 11:42:14 |
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10.12.2024 12:03:37 |
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10.12.2024 12:16:20 |
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10.12.2024 12:18:17 |
Aber ich schweife ab. Der Faden heißt Elektroautos und nicht Elektromobilität.
Sorry
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10.12.2024 12:23:49 |
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10.12.2024 12:50:40 |
Zitat von totto  Zitat von -lfx-  [...] Und Du hast scheinbar vergessen, dass die Arbeitnehmer Gehalt für Ihr Arbeit kassieren. Wenn Sie Gewinn kassieren wollen, müssen sie Unternehmer oder zumindest Anteilseigner werden - mit entsprechendem Aufwand und/oder Risiko. [...] Von dem Arbeitnehmergehalt bleibt nach Ausgaben für Essen, Wohnen, etc. nicht wirklich was übrig für Invest, um an Gewinnen zu partizipieren. Und das wenige angesparte muss dann für Alterspflege verpulvert werden. Im Gegensatz dazu, diejenigen die Geld geerbt haben, können ohne am Hungertuch zu nagen weiterhin Unternehmensanteile akkumulieren. Das heißt, wer hat, dem wird gegeben, was zu immer stärkerer Umverteilung von unten nach oben führt. Grundsätzlich könnte der Staat da dagegen steuern, wenn er denn wollte. Wenn er das nicht macht, kommt es zu Unzufriedenheit, da sich viele abgehängt/ausgenutzt fühlen. Das wiederum führt zur Stärkung der radikalen Kräfte an beiden Enden des politischen Spektrums. Diese Unzufriedenheit wird dann meistens zur Ablenkung auf Einwanderer, (oder andere Feinbilder wie Grüne, etc). als Ursache gelenkt. Schlußendlich ist aber das Versagen des Staates, der nicht sicherstellen konnte, dass alle am Wachsendem Wohlstand im gleichen Maße partizipieren.
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10.12.2024 13:05:39 |
6-Zylinder Dieselfahrer sorgen sich hier um die Gesundheit der Fußgänger in Städten wegen der bösen ERoller, genau mein Humor.
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10.12.2024 13:07:50 |
Zitat von -lfx-  Genau so ist es !
Daß man jetzt sogar Elektromobilität mit zwei oder mehr Rädern auf die Gehwege verlegt hat, ist ein Irrsinn. Als Fußgänger ist man mittlerweile höchst gefährdet, weil die E - Biker von hinten meist lautlos mit höherer Geschwindigkeit kommen.
Im Grunde[...] Schon mal in Münster gewesen ??? Interessanterweise klappt das dort.
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10.12.2024 14:01:03 |
Zitat von pinot  Zitat von godek  [...] Der up, der smart, auch Audi hatte mal ein 3 Liter Auto, alle verschwunden. Warum wohl? Mit den 2 Tonnen 6 Meter Dinosauriern, die die Straßen und die Städte verstopfen, lässt sich mehr verdienen. Innovation nein danke. Sicher gibt es[...] Es wurde doch jetzt bestimmt hier auch schon 20 mal erklärt warum diese Autos von unten wegsterben! Es sind ursächlich technische Anforderungen auf welche dann die wirtschaftlichen folgen: Der 3l Lupo mag ja gerne niedrige CO2 Emissionen gehabt haben, aber leider sah es bei den Schadstoffen welche einen wesentlich höheren Impact haben auf unsere Umwelt eben nicht so gut aus. Diese kleinen Fahrzeuge waren eben nicht mehr wirtschaftlich und auch vom Packaging auf EURO 5 und höher zu bringen (z.B. SCR Kat mit Dosiermodul und Ad-Blue Tank, Nox Sensoren,.) Das Auto wäre so teuer geworden das es nicht mehr wirtschaftlich wäre. Suche mal Diesel im aktuellen Kleinwagensegment, viel Erfolg :-)
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