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13.11.2025 21:05:28 |
Zitat von HenningReich  Ist bricolaje identisch mit bauhaus mg? Ist das irgendwie Satire? Dann habe ich den Joke nicht verstanden. Nein, ist er nicht, das weiß ich auch aus Erfahrung! 😄
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13.11.2025 21:41:54 |
Autofahren muss auch Spass machen und ich werde mir sicherlich nie im Leben ne Eierfeile mit Nähmaschinenmotor kaufen. Weder nen neuen Polo noch ne Elektromülldose wie n Dacia kommen mir ins Haus. Für das Geld gibts wieder nen gebrauchten V8 und dann hab ich wenigstens gut gesessen.
Das Leben ist zu kurz um kleine hässliche Autos zu fahren.
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13.11.2025 22:13:48 |
Wenn du ein V8 willst und überhaupt keine Interesse an E-Autos hast, warum bist du denn hier ausser um zu stänkern?
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13.11.2025 22:17:32 |
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13.11.2025 23:31:38 |
Zitat von bricolaje  Zitat von da-holgi  [...] Und wie erklärst du dir dann, dass sich die meisten Autofahrer immer noch für Verbrenner entscheiden? Ach ja, ich vergaß, die können nicht rechnen und wissen nicht was sie brauchen! 😂 1. Die Frage gab es noch vor einem Jahr bei WPs und vor längerer Zeit bei PV. 2. Die Antwort in alle Fällen: von nix kommt nix bzw. sparen muss man sich leisten können, denn bei allen neuen Technologien, mit denen man Geld sparen/verdienen kann muss man (mehr) Geld investieren. Wer das nicht kann/will, bleibt/wird arm, egal ob Privatperson, Unternehmen oder Staat. So einfach ist es. Hätte ich vor 20 Jahren 5000€ in Netflix investiert, wäre ich jetzt Multimillionär. Aber da hatte ich das Geld nicht, obwohl ich es gerne gemacht hätte. Deshalb bin ich immer noch kein Multimillionär. Aber immerhin kann ich für 1000er mehr für ein Auto einiges an Sprit sparen.
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13.11.2025 23:58:39 |
Moin,
oder vor 13 Jahren in Bitcoin´s
2,5€ vs 100.000€ 5000/2,5 = 2000 (*100.000 ...200 Mio in kürzerer Zeit. Gut konnte man nicht wissen,
Soviel zu nicht können, wobei vor 13 Jahren .... hätte ich es mir erlauben können jedoch der glaube an soetwas fehlt mir noch heute.....
Grüßle
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14.11.2025 06:54:24 |
Zitat von bricolaje  Zitat von da-holgi  [...] Und wie erklärst du dir dann, dass sich die meisten Autofahrer immer noch für Verbrenner entscheiden? Ach ja, ich vergaß, die können nicht rechnen und wissen nicht was sie brauchen! 😂 Die Gründe dafür sind mannigfaltig. Da hätten wir erst einmal die politischen Rahmenbedingungen die dafür sorgen, dass fossile Energie de facto verschenkt wird. Zum Vergleich: Für eine kWh Strom zahle ich zu Hause 30 Cent, am Schnelllader 60 Cent. Für eine kWh Diesel zahlt man bei einem Literpreis von 1.50 Euro nur 15 Cent. Um an dieser Stelle "Fairness" herzustellen, müsste der Liter Diesel preislich bei 3-6 Euro liegen. Kannst Dir ja ausmalen wer sich dann noch für einen Verbrenner entscheiden würde. Ein weiterer Faktor ist der mediale Kreuzzug gegen E-Autos. Das Ergebnis sieht man ja u.a. auch hier, man hört immer nur "keine große Reichweite, keine große Reichweite". Und das, obwohl der deutsche Durchschnittsaugust für seine maximal 20km zur Arbeit nur einmal pro Woche nachladen müsste. Und das auch noch bequem zu Hause. Wenn mich jemand nach der Reichweite fragt, sage ich immer "400km pro Tag, also knapp 3000km pro Woche." Dann kommt natürlich die verdutzte Nachfrage "Hä, wieso pro Tag?" Und die Antwort ist einfach, die Karre steht nachts ohnehin in der Garage, also kann ich sie ohne Komfortverlust nachladen. Selbst wenn ich zu Hause keine Lademöglichkeit hätte, gibt es immer die Möglichkeit, irgendwo anders ohne zusätzlichen Zeitverlust zu laden, zum Beispiel beim Einkaufen. Egal ob Aldi, Lidl, Rewe, Kaufland... überall stehen Schnelllader davor. Wie das mit den E-Autos aussieht wenn die politischen Rahmenbedingungen stimmen, kann man z.B. in Norwegen sehen. Über 90% E-Auto Anteil... kannste gerne googlen wenn Du es mir nicht glaubst.
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14.11.2025 07:10:52 |
Zitat von gnika7  Zitat von bricolaje  [...] 1. Die Frage gab es noch vor einem Jahr bei WPs und vor längerer Zeit bei PV. 2. Die Antwort in alle Fällen: von nix kommt nix bzw. sparen muss man sich leisten können, denn bei allen neuen Technologien, mit denen man Geld sparen/verdienen kann muss man (mehr) Geld investieren.[...] Ich habe vor 22 Jahren für 4000€ gut 100 Aktien eines Technologieunternehmens gekauft. Ihr Wert hat sich innerhalb von dieser Zeit verachtfacht. Samt Dividenden liegen jetzt fast 40000€ im Depot. Die fasse ich aber nicht an, das Geld ist für Kinder reserviert, wenn sie mal groß werden und studieren wollen oder für was anderes. Ich habe aber auch einen Kollegen, der viel an der Börse gezockt hat und innerhalb von 10 Jahren circa 100 000€ verbraten hat, eher er ausgestiegen ist. Kann also auch anders laufen. Grüße
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14.11.2025 07:53:57 |
Ich bin ja selbst begeisterter E-Auto-Fahrer, aber ohne eigene Wallbox oder Lademöglichkeit beim Arbeitgeber würde ich mir heute kein E-Auto kaufen. Dafür sind die Schnelllader mit > 60ct/kWh einfach viel zu teuer und ich würde es mir nicht antun mein Auto an einem AC-Lader zu laden und dann nach 3 Stunden wieder hinzulaufen um es dann umzuparken. Wie auch immer, es würde schon einen großen Unterschied machen wenn alle Eigenheimer ihren Zweitwagen auf Elektro umstellen. Dafür braucht es aber E-Auto Angebote unter 20.000€
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14.11.2025 08:08:31 |
Zitat: Wie auch immer, es würde schon einen großen Unterschied machen wenn alle Eigenheimer ihren Zweitwagen auf Elektro umstellen. Genau das war auch bei uns der Anfang vom Ende des Verbrenners. Wir waren "damals" zugegebenermaßen auch noch ein wenig skeptisch bezüglich der Alltagstauglichkeit und haben erstmal unseren Zweitwagen durch einen Kona Elektro ersetzt. Naja, und was soll ich sagen, das Ergebnis stellte sich relativ schnell ein: Jedes mal, wenn ich mit dem Elektroauto unterwegs war, hatte ich ein Grinsen im Gesicht. Denn zur Agilität des E-Antriebs kommt noch der niedrige Schwerpunkt durch den tiefliegenden Akku. Danach wieder den Tucson Diesel benutzen zu müssen war dann sehr schnell frustrierend, wenn man sich einmal an die Vorzüge des E-Autos gewohnt hatte. Deshalb ist dann knapp 6 Monate später auch das Hauptfahrzeug einem E-Auto gewichen. Zitat: Dafür sind die Schnelllader mit > 60ct/kWh einfach viel zu teuer Bei den Preisen rechnet es sich nicht, aber da ist ja auch schon Bewegung drin. Bei Aldi, Lidl und Kaufland kann man schon für 44 Cent/kWh DC laden, und AC sogar nur 29 Cent/kWh. Aber insgesamt ist der Tarifwirrwarr um die Ladepreise tatsächlich eins der großen Hindernisse, aber wie immer bei uns Deutschen hausgemacht. Ich war im Sommer in Frankreich unterwegs, da kann man mittlerweile überall Ad Hoc mit Kreditkarte laden, für schmale 30-35 Cent/kWh. Wie ich oben schon schrieb, die "Argumente", die speziell bei uns in D gegen ein E-Auto sprechen, sind alle hausgemacht bzw. politisch so gewollt. Das hat nichts mit der Technik an sich zu tun. Zitat: Dafür braucht es aber E-Auto Angebote unter 20.000€ Gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Junge Gebrauchte mit max. 3 Jahre/50tkm sind für unter 15k€ zu haben, und haben dann sogar noch 5 weitere Jahre Garantie (zumindest im Fall von Hyundai und Kia).
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14.11.2025 08:57:30 |
Zitat von Mark1234  Autofahren muss auch Spass machen und ich werde mir sicherlich nie im Leben ne Eierfeile mit Nähmaschinenmotor kaufen. Weder nen neuen Polo noch ne Elektromülldose wie n Dacia kommen mir ins Haus. Für das Geld gibts wieder nen gebrauchten V8 und dann hab ich wenigstens gut gesessen.[...] Du hast am Autofahren heute noch Spass? Bewundernswert. Mir ist das inzwischen lästig. Ein kleines Auto entspannt das etwas weil es leichter ist dafür einen Parkplatz zu finden. Betrifft dich ja scheinbar auch nicht das Problem. Auch bewundernswert Es zwingt dich ja auch niemand. Fahr schön weiter V8. Wird in Zukunft immer teurer. Die Kisten gibt es dann nur noch gebraucht. Unterhalt der Technik wird also immer teurer. Sprit eh. Aber dafür kannst mit deinem V8 Blubbern rumnerven
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14.11.2025 09:59:23 |
Wir haben hier am nördlichen Rand des Ruhrgebietes keine Parkplatzprobleme. Da wo ich üblicher Weise hin fahre gibt es genug Parkplätze und in der Regel fährt man vor. Mercedes entwickelt sogar ne neue V8 Serie, blubbern tat da aber wie auch bei AMG, Jaguar, etc. noch nie was... Bei der ganzen Sparerei muss man wie bei Booten üblich mal auf den TOC schauen. (Total Cost of Ownership). Wenn man sich bei vielen Sparideen die Anschaffungskosten und die Reparaturkosten sowie die realistische Lebensdauer anschaut, dann spart man bei vielen Dingen gar nichts sondern gibt das Geld nur wem anderes. Wenn ich mir anschaue was ich für wohnen im Jahr ausgebe, so incl. Instandhaltungen & Co, dann ist der Faktor Brennstoff da der geringste...
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14.11.2025 10:11:27 |
Zitat von belzig  Ich bin ja selbst begeisterter E-Auto-Fahrer, aber ohne eigene Wallbox oder Lademöglichkeit beim Arbeitgeber würde ich mir heute kein E-Auto kaufen. Dafür sind die Schnelllader mit > 60ct/kWh einfach viel zu teuer und ich würde es mir nicht antun mein Auto an einem AC-Lader zu laden[...] 100% Zustimmung
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14.11.2025 10:17:35 |
Zitat von Mark1234  Bei der ganzen Sparerei muss man wie bei Booten üblich mal auf den TOC schauen. (Total Cost of Ownership). Wenn man sich bei vielen Sparideen die Anschaffungskosten und die Reparaturkosten sowie die realistische Lebensdauer anschaut, dann spart man bei vielen Dingen gar nichts sondern gibt das Geld nur wem anderes. Wenn ich mir anschaue was ich für wohnen im Jahr ausgebe, so incl. Instandhaltungen & Co, dann ist der Faktor Brennstoff da der geringste...[...] Da hast Du allerdings recht. Beim Auto (egal welches) ist der Wertverlust der größte Kostenfaktor, beim Haus dürfte es die Anschaffung sein. Ich mache bei all meinen Fahrzeugen eine genaue Kostenauswertung, und bei rund 35 Cent/km an Gesamtkosten entfallen je nach Fahrzeug 25-27 Cent/km nur auf den Wertverlust... Zusätzlich geht der Trend dazu in vielen Bereichen, das eigentliche "Grundprodukt" günstig oder gar kostenlos anzubieten und dann über regelmäßige Abo-Gebühren für zusätzliche Funktionen abzukassieren. Cloud-Speicher ist da ein gutes Beispiel...
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14.11.2025 10:33:47 |
Ich brauche nächstes Jahr 2 neue Autos. Die Entscheidung ist nicht leicht. Für meine Frau wird es wohl ein E Auto werden. Kommt aber auf die Leasingrate an. Ich selbst schwanke im Moment wischen Q6, XC60 Hybrid und Q8 Verbrenner Jahreswagen. Die Leasingraten für den XC60T8 sind zur seit unschlagbar und man bleibt im Urlaub flexibel. Vor Ort würden die ca. 50-70km elektrische Reichweite oft genügen. Ist mein derzeitiger Favorit. Ein Q8 ist einfach ein geiles Auto und als Jahreswagen mit Top Ausstattung zur Zeit auch sehr günstig zu leasen. Q6 ist ein tolles Auto aber vom Leasingfaktor wesentlich teurer. Hier spart Elektro gar nichts bei Betrachtung der Gesamtkosten, im Gegenteil. Dazu die Nachteile durch Ladesäule suchen im Urlaub. Habe das dieses Jahr mal mit einem E Leihwagen ausprobiert. War eine Katastrophe. Zugeparkte Ladesäulen, nicht funktionierende Ladesäulen, langsame Ladesäulen oder man hätte zur Tanke gemusst, wo ich mich aber nicht länger als 10 Minuten aufhalte im Urlaub und auch keine Ladekarte für gehabt hätte.
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14.11.2025 10:56:44 |
Zitat von da-holgi  Zitat von Mark1234  [...] Da hast Du allerdings recht. Beim Auto (egal welches) ist der Wertverlust der größte Kostenfaktor, beim Haus dürfte es die Anschaffung sein. Ich mache bei all meinen Fahrzeugen eine genaue Kostenauswertung, und bei rund 35 Cent/km an Gesamtkosten entfallen je nach Fahrzeug 25-27[...] Das ist wie bei der Wärmepumpe auch. Erst in dem Moment wo ne Neuanschaffung unumgänglich ist, macht es Sinn sich mit der neuen Energierichtung (Strom) zu beschäftigen. So lange eine funktionierende Heizung läuft, macht es kaum Sinn eine Wärmepumpe ein zu bauen. Beim Auto hat man ja wenigstens noch Zusatzfeatures. Das neue (E) Auto hat dann mehr Leistung, mehr Komfort, mehr was weis ich was. Aber ne Wärmepumpe im Vergleich zur Gasheizung kann auch nur warm. Bei Öl hat man wenigstens n Kellerraum mehr... Mein Alltagsauto hat nen Wertverlust von 0, bei 10.000km im Jahr reißt es die Frage "was verbraucht der" nicht raus. Bei 80.000 sieht das anders aus, aber nicht bei 10... In der Familie läuft seit Anfang des Jahres der erste Hybrid. (Den habe ich ausgesucht) Bis Weihnachten kommts erste Elektroauto, mal sehen wie sich das schlägt. Ich schätze Mal, das wird gut funktionieren. Nur weil ich mir grade kein Elektroauto kaufen werde, heißt dass ja nicht das ich zu den ewig gestrigen gehöre. Zu Hause bin ich auch bis Brauchwasserwärmepumpe, das Dach habe ich mit PV voll gemacht, etc.
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14.11.2025 11:40:20 |
Zitat von Mark1234  Zu Hause bin ich auch bis Brauchwasserwärmepumpe, das Dach habe ich mit PV voll gemacht, etc. Wenn das Dach mit PV voll ist, ist ein E-Auto unschlagbar. Den fährt man dann 8-9 Monate im Jahr quasi umsonst anstatt den Überschuss zu verschenken. Wegen WP hast Du recht, im Bestand würde ich auch alles so lange laufen lassen wie es geht. Ich habe 2019 neu gebaut und keine andere Wahl, aber da das Haus KfW40-Standard ist, ist es ideal für ne Wärmepumpe, und in Kombi mit PV spart man da nochmal ne Menge weil im Sommer Warmwasser ebenfalls quasi für lau ist. Mein Schwager hat ne HT-WP im Bestand eingebaut, da sieht das schon anders aus. Monetär spart er fast nix ggü. Heizöl, das Ding verbraucht jetzt in der Übergangszeit schon seine 20kWh pro Tag, wo ich im Neubau mit 3kWh hinkomme...
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14.11.2025 11:52:28 |
Zitat von da-holgi  Zitat von Mark1234  [...] Wenn das Dach mit PV voll ist, ist ein E-Auto unschlagbar. Den fährt man dann 8-9 Monate im Jahr quasi umsonst anstatt den Überschuss zu verschenken. Wir verschenken nicht viel. Wir haben nen relativ hohen Haushaltsstromverbrauch und das Dach war sehr klein, da gingen ganze 3,4KWP drauf. Mit dem Rest was da über bleibt kann man nicht einmal wirtschaftlich einen Stromspeicher laden, geschweige denn ein Elektroauto. Im nächsten Jahr kommen nochmal 1,4KWP auf die Gartenhütte und dann sind alle verfügbaren Flächen ausgebaut... Im Oktober haben wir ohne Speicher 21KWH "verschenkt"...
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14.11.2025 12:59:47 |
Wenn man einphasig mit 10 A ~ 2300W läd, rentiert es sich oft schon das Auto zu laden, wenn andernfalls sogar nur 800W eingespeist werden würden.
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14.11.2025 13:52:56 |
Zitat von Mark1234  Zitat von da-holgi  [...] Wir verschenken nicht viel. Wir haben nen relativ hohen Haushaltsstromverbrauch und das Dach war sehr klein, da gingen ganze 3,4KWP drauf. Ah ok. Wenn ich "Dach voll" lese, denke ich in Richtung > 10kWp. Solange ihr einen guten Eigenverbrauch realisieren könnt ist ja alles in Butter. Ich habe bei mir 11kWp und bekomme damit 6-7 Monate im Jahr sowohl beide E-Autos voll als auch den 10kWh Hausspeicher. Das ist schon ne coole Sache wenn tagelang der Stromzähler quasi stillsteht.
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14.11.2025 14:46:23 |
Zitat von da-holgi  Zitat von Mark1234  [...] Da hast Du allerdings recht. Beim Auto (egal welches) ist der Wertverlust der größte Kostenfaktor, beim Haus dürfte es die Anschaffung sein. Ich mache bei all meinen Fahrzeugen eine genaue Kostenauswertung, und bei rund 35 Cent/km an Gesamtkosten entfallen je nach Fahrzeug 25-27[...] Bei dir und paar andere vielleicht, aber bei mir war der Wertverlust der Autos im Schnitt der letzten 25 Jahre nicht mehr als 1000€ im Jahr und damit weniger als 100€ in Monat. Das letzte Auto hat sogar überhaupt keinen Wertverlust mehr - vor fast 4 Jahren für 1,5k€ gekauft und fährt noch absolut zuverlässig. Unterhalt kostet entgegen der landläufigen Meinung auch keine nennenswerte Beträge, so um die 4-500€ inkl. Verschleißteile wie Reifen etc. Und wie weniger Kilometer die Leute fahren, umso stärker fällt der Wertverlust ins Gewicht. Hast du schon mal die Wirtschaftlichkeitsberechnung für der "Durchschnittsaugust" mit seinen 20km zur Arbeit aufgestellt? Deswegen sage ich ja, über niedrigere Kosten mit einem E-Auto können sich nur Leute freuen, die vorher schon zu teuer unterwegs waren. Ich füge hinzu: oder sehr viel fahren.
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| | Zeit:
14.11.2025 14:53:51 |
Zitat von da-holgi  Zitat von bricolaje  [...] Zum Vergleich: Für eine kWh Strom zahle ich zu Hause 30 Cent, am Schnelllader 60 Cent. Für eine kWh Diesel zahlt man bei einem Literpreis von 1.50 Euro nur 15 Cent. Um an dieser Stelle "Fairness" herzustellen, müsste der Liter Diesel preislich bei 3-6 Euro liegen. Kannst Dir ja ausmalen wer sich dann noch für einen Verbrenner entscheiden würde.[...] Fairness ist Chancengleichheit, nicht Preisgleichheit. Normalerweise müssen alle Energieformen Zugang zum Markt haben und der Staat darf sich seine paar Prozent für die laufenden Kosten, wie Sicherheit, Bildung, Verwaltung etc. einbehalten. Danach muss die Preisbildung über Angebot und Nachfrage stattfinden. Preisvorgaben sind Planwirtschaft, alles andere als fair und führen immer zu Missbildungen. Der Staat ist eben der schlechtere Manager.
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| | Zeit:
14.11.2025 16:34:17 |
Fairness wäre aber auch, daß jeder für den Schaden den er anrichtet aufkommt. Um alle Folgeschäden von Benzin und Diesel auszugleichen müßte jeder Liter 2,50€ teurer sein. Bei 4,30€ pro Liter Sprit, müßte man sich um das E-Auto keine Gedanken machen.
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14.11.2025 19:35:58 |
Zitat von bricolaje  Zitat von da-holgi  [...] Fairness ist Chancengleichheit, nicht Preisgleichheit. Normalerweise müssen alle Energieformen Zugang zum Markt haben und der Staat darf sich seine paar Prozent für die laufenden Kosten, wie Sicherheit, Bildung, Verwaltung etc. einbehalten. Danach muss die Preisbildung über Angebot und[...] Das ist korrekt. Wenn man sich ansieht, dass G20-weit fossile Energieträger mit über $400 Mrd. subventioniert werden und erneuerbare weltweit (!) nur etwas mehr als ein Viertel davon abbekommen, braucht man sich nicht darüber zu wundern dass der Sprit quasi verschenkt wird. Auch die Preisfindung beim Strom ist absurd, da das teuerste gerade laufende Kraftwerk den Strompreis bestimmt, auch wenn es nur wenige Prozent oder gar Promille des aktuellen Bedarfs abdeckt. Wie oben bereits gesagt, E-Autos sind vor allem bei uns in D politisch nicht gewollt, aber was will man auch erwarten in einem Land wo die Autoindustrie de facto die Politik bestimmt...
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14.11.2025 20:31:38 |
Zitat von bricolaje  Zitat von da-holgi  [...] Preisvorgaben sind Planwirtschaft, alles andere als fair und führen immer zu Missbildungen. [...] Das stimmt. Es müssen ja nicht Preisvorgaben sein. Subventionen machen das Gleiche. Man hat Fossile weltweit seit Jahrzehnten weltweit mit Billionen mit direkten Subventionen bevorzugt. Indirekte kommen noch dazu. So hat man die Entwicklung von Alternativen extrem behindert. Stell dir mal vor, wie weit wir jetzt bei Unabhängigkeit von Fossilen wären, wenn wir uns diese Subventionen gespart hätten oder sogar in Entwicklung neuer Technologien investiert hätten statt die fossile Branche zu subventionieren.
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