| | | | Zeit:
18.12.2025 09:28:46 |
Zitat von Ruediger1931  Zitat von bricolaje  [...] 98% aller E Autos haben den CCS Stecker für DC Laden. Und den Typ 2 fürs AC laden. Der CCS Stecker ist eigentlich ein erweiterter Typ 2 allerdings verwendet er nur zusätzliche Leiter + - plus den Pe von Typ 2. Der CHAdeMo ist ein alter Stecker der neu nicht[...] Danke für die Infos! Zitat von Ruediger1931  35 Cent für 50 KW DC ist sehr günstig. Man muss das immer auf das Lastprofil runter brechen wenn man sowas sagt. Ich bin im Ausland und hier sind 35 Cent sehr teuer, gemessen an dem was man sonst zuhause bezahlt.
|
| | Zeit:
20.12.2025 19:59:10 |
Zitat von DMS20  Im Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis sowie in diversen Veröffentlichungen (ADAC, Heise, GoingElectric, ...) erfahre ich genug Probleme rund um's Laden, incl. des Ärgers über das unübersichtliche Preisgefüge. Da ist Deine Schwärmerei über Dein problemfreies BEV-Leben eher eine Randerscheinung. Es sei Dir gegönnt. Ist aber ganz offenbar nicht der Alltag für das Gros der BEV-Fahrer. Doch, das ist ganz genau der Alltag für einen BEV-Fahrer. Wir fahren seit drei Jahren in der Familie ausschließlich E-Autos, und das mit dem Laden ist ganz einfach: 80% aller Ladevorgänge finden zu Hause an der eigenen Wallbox statt, im Frühjahr/Sommer/Herbst mit PV-Support im Schnitt für 10 Cent/kWh bzw. 1-2 Euro pro 100km an Kosten. Dreimal im Jahr geht es in Urlaub, und da kommt man mit einer Ladekarte (EnBW) problemlos aus, da diese de facto an allen Ladestationen akzeptiert wird. Über die Preise kann man sich beim "Roaming" vorab in der App informieren, aber das ist mir mittlerweile schon zu doof, weil es mir im Urlaub nicht darauf ankommt, ob ich jetzt für 69 Cent oder 79 Cent pro kWh lade, es ist so oder so billiger als mit einem Verbrenner. Im Schnitt komme ich so auf ca. 3-4 Euro/100km übers Jahr gesehen. Ich kenne diese "Horrorgeschichten" über Probleme beim Laden, aber selbst auf Sardinien hatte ich da noch nie Probleme. Was mit bisher passiert ist: -viermal wurden Ladevorgänge nicht abgerechnet (Katastrophe *grins) -einmal war an der Raststelle Gotthard Süd eine Ladesäule defekt (hab ich halt die nebendran genommen) -und einmal war tatsächlich an einer Raststelle in Italien nur noch eine 50kW-Säule frei Ich muss dazu sagen, meine Autos haben beide jeweils den kleinen Akku mit ungefähr 350km Reichweite, das war trotzdem nie ein Problem. Die Ladeplanung im Fahrzeug-Navi lotst einen zuverlässig zu den jeweils freien Säulen und behält dadurch genug Reserven.
|
| | Zeit:
20.12.2025 22:51:05 |
Zur erinnerung - ich schrieb:"Es sei Dir gegönnt. Ist aber ganz offenbar nicht der Alltag für das Gros der BEV-Fahrer. Du schriebst: Zitat von da-holgi  Doch, das ist ganz genau der Alltag für einen BEV-Fahrer. Wir fahren seit drei Jahren in der Familie ausschließlich E-Autos, und das mit dem Laden ist ganz einfach: 80% aller Ladevorgänge finden zu Hause an der eigenen Wallbox statt, im Frühjahr/Sommer/Herbst mit[...] Ich sehe da keinen elementaren Widerspruch. Auch ich kenne BEV-Fahrer, die so gut zurecht kommen wie Du. Es ist aber nicht die Mehrheit. Vor allem dann nicht, wenn eben nicht "80% aller Ladevorgänge finden zu Hause an der eigenen Wallbox statt" gilt. Ich gönne jedem von Herzen, wenn er/sie mit dem BEV problemlos im Alltag zurecht kommt. Ich weigere mich aber, die vielen, die nicht so gut zurecht kommen oder die das Preisgefüge intransparent und überhöht finden, auszublenden. Und ja: 69 bzw. 79 €Cent pro kWh sind m.E. eindeutig zu viel. Mein Verbrenner benötigt ungefähr 7,50€/100km für stolze ca. 65 kWh, ein vergleichbares BEV mit ähnlicher Nutzung und ähnlichem Fahrprofil würde vermutlich mindestens ca. 20kWh Strom/100km für dann 13,80 bis 15,80€ benötigen. Könnte ich mit dem heimischen Strompreis auch unterwegs laden (bereits mit 10% "Ladesäuleninstallationsaufschlag") wären es ca. 6,40€. Das ware dann ein fairer und konkurrenzfähiger Preis.
|
| | Zeit:
20.12.2025 23:05:41 |
Also ich kenne nur 1 BEV Fahrer der sich Privat n Elektroauto gekauft hat, aber einen der nicht zu Hause oder zumindest im Betrieb ne Ladestation hat, habe ich noch nicht kennen gelernt. Aber mehrere, die waren noch nie an ner öffentlichen Ladesäule und haben auch nie vor, da hin zu fahren, keine App, keine Karte und die interessiert gar nicht wie das geht.
|
| | Zeit:
21.12.2025 09:12:38 |
Zitat von DMS20  Es ist aber nicht die Mehrheit.
Woran machst Du das fest? Studien zu dem Thema sagen genau das Gegenteil: E-Auto-Fahrer sind laut aktuellen Studien (z.B. Uscale 2025, 2024) sehr zufrieden (ca. 57 %) und wollen oft wieder elektrisch fahren, was besser ist als bei Verbrennern (46-44 %). Die Zufriedenheit steigt durch bessere Reichweiten und schnellere Ladegeschwindigkeit, aber Kritikpunkte bleiben Software, Konnektivität und Bedienkonzepte. Marken wie Xpeng, Porsche, Polestar und NIO punkten, während Tesla Federn lässt bei Ladeleistung, wie die EV Satisfaction Study 2025 zeigt.
Wichtigste Ergebnisse aus E-Auto-Zufriedenheitsstudien (2024/2025)
Hohe Gesamtzufriedenheit: Über 80 % der E-Auto-Fahrer würden wieder elektrisch fahren, mit einer hohen Zufriedenheit im Vergleich zu Verbrennern.
(...)
Fazit
E-Auto-Fahrer sind tendenziell zufriedener als Nutzer von Verbrennern, aber der Fokus der Kritik verlagert sich von grundlegenden technischen Mängeln (Reichweite, Laden) hin zu Software-Erlebnis, Bedienung und Konnektivität. Die Hersteller arbeiten daran, aber die Erwartungen der Kunden steigen kontinuierlich.
Mit anderen Worten: Das Laden bzw. die Ladegeschwindigkeit ist kein großes Thema mehr, es geht mehr um "Luxusprobleme" wie Software und Konnektivität.
|
| | Zeit:
21.12.2025 10:34:37 |
Traue keiner Studie die du nicht selbst gefälscht hast.
Fast alle E Autos die ich kenne sind Firmenwagen. Fragste die: Sind sie zufrieden? Ja. Warum sind die Leute zufrieden? Weil es fährt und der Geldwerte Vorteil der zu versteuern ist gering ist, sprich, es fährt billig.
Würden Sie es nochmal kaufen? Ja, die Steuerattraktivität hat sich ja nicht geändert.
Fragst du Sie: Würden Sie das auch Privat kaufen? Dann höre ich überall nur "nein".
|
| | Zeit:
21.12.2025 10:47:22 |
Zitat von Mark1234  Also ich kenne nur 1 BEV Fahrer der sich Privat n Elektroauto gekauft hat, aber einen der nicht zu Hause oder zumindest im Betrieb ne Ladestation hat, habe ich noch nicht kennen gelernt. Aber mehrere, die waren noch nie an ner öffentlichen Ladesäule und haben auch nie vor, da hin zu[...] Toll ich kenne mindestens 20 Leute welche sich privat eins gekauft haben und keine Wallbox haben weil diese in der Großstadt in Wohnungen leben oder baulich andere Einschränkungen haben. So und was machen wir nun immer wieder mit solche Aussagen von jedem der was zu wissen meint weil er es so in seinem Mikrokosmos sieht? Dazu gibt es eben Studien aber da wird ja gleich gepoltert das diese auf gar keinen Fall glaubwürdig sein Dürfen weil diese ein Bild liefern das man selber nicht kennt oder das man nicht akzeptieren will. Fast so gut wie die Blinden hier die Farbenlehre erklären wollen, selber nie einen BEV besessen und allen erklären wollen die seit 15 Jahren elektrisch fahren wie schwierig und angeblich intransparent die Ladeinfrastruktur ist...
|
| | Zeit:
21.12.2025 11:19:38 |
Leiht euch einfach mal ein BEV für 2 Tage aus wenn ihr noch nie E gefahren seit. Und legt nicht so viel Wert auf den Akku und das Laden. Wenn ihr in 5 bis10 Jahren euren Verbrenner erneuern wollt und die Auswahl an BEV auf dem Markt bei 50% liegt ist das Thema laden und Reichweite und Ladezeit eh kein Thema mehr.
Der ID Polo kommt ja jetzt auf den Markt. Ich denke der wird ein Erfolg auch wenn ich kein VW Freund bin. Aber momentan ist VW hier echt gut dabei den Markt des Privaten PKW Besitzers zurück zu erobern. Aktuell als einzige Automarke. Man kann sich ja mal zu einer Probefahrt anmelden. Der hat Golf Klasse und soll ab 25000€ zu haben sein. Ich bin gespannt. Aktuell habe ich den CupraBorn als Zweitwagen im Privat Leasing für 164€/Monat. (Günstigste Ausstattungsvariante) Aber vielleicht nehme ich danach mal den idPolo wenn es den zu ähnlichen Konditionen gibt.
Grüße
|
| | Zeit:
21.12.2025 12:42:40 |
Zitat von Ruediger1931  Leiht euch einfach mal ein BEV für 2 Tage aus wenn ihr noch nie E gefahren seit. Und legt nicht so viel Wert auf den Akku und das Laden. Wenn ihr in 5 bis10 Jahren euren Verbrenner erneuern wollt und die Auswahl an BEV auf dem Markt bei 50% liegt ist das Thema laden und Reichweite und[...] Für mich persönlich ist nach 20Jahren Erfahrung aus unzähligen PI und BEV eben genau das der wichtigste KPI: Ladeleistung, Ladeleistung und Ladeleistung. Aktuell fahre ich einen knapp 100kW/h Akku rum den ich außer auf Langstrecken nie dazu bekomme das ich laden "muss" sondern mit sowieso Parken immer voll halte. Ich denke persönlich auch das wir den Zenit an verbauter Akkukapazität gesehen haben und der Trend zugunsten Bauraum und Packaging wieder zurück geht, da das was ich oben geschrieben habe sich zunehmend aus Kundensicht etabliert hat. Vediamo
|
| | Zeit:
21.12.2025 13:04:09 |
E-Autos werden ja immer besser. Das ist völlig normal, dass immer mehr Leute eins fahren. Wäre ja schlimm wenn nicht! Manche wollen bequem fahren, andere sportlich und wieder welche wollen einfach nur von A nach B kommen und sich dabei kein Kopf machen müssen. Was soll mir persönlich eine Probafahrt bringen? Die technischen Daten, kann man auch im Vorfeld in Erfahrung bringen. Fahrgefühl ist für mich vollkommen wertlos, also auch kein Aufpreis wert. Ich bin eine Weile sogar einen Sprinter Maxi gefahren... Fakt ist, die E-Autos von vor 10 Jahren sind jetzt als Gebrauchtwagen größtenteils untauglich und für das was sie bieten immer noch zu teuer oder einfach nur noch Schrott wert, deshalb fahren auch die meisten hier neure Modelle, teils in Leasing. Schauen wir also in 10 Jahren, wie sich die heutigen Neuwagen dann schlagen. Ob die dann noch fahrbereit sind, welche Instandhaltungskosten sie verursachen und wie es mit der Reichweite aussieht. Ich bin gespannt.
|
| | Zeit:
21.12.2025 14:52:52 |
Zitat von bricolaje  Was soll mir persönlich eine Probafahrt bringen? Man kann sich ein Bild über die Assistenzsysteme in die Bedienbarkeit im allgemeinen machen. Denn dabei gibt’s auch bei aktuellen Autos immer noch die Variante „völlig inakzeptabel“. Das ist jetzt nicht mal E-Auto-typisch, aber trotzdem empfehlenswert. Dazu möchte der ein- oder andere auch erfahren, wie man so sitzt. One size fits all gibst auch bei Autos nicht. Oliver
|
| | Zeit:
21.12.2025 15:27:59 |
Das meinte ich ja, für mich persönlich, unnötig. Assistenzsysteme lassen sich hoffentlich noch irgendwie ausschalten oder ausprogrammieren. Wenn nicht, sollten meine alten Autos hoffentlich noch so lange halten, bis ich nicht mehr fahren kann.
Beim Rüdiger hörte es sich aber so an, als wäre man danach Feuer und Flamme für Elektro. Das sehe ich nicht - für mich und allen die ich kenne, war dea Autos oder das Autofahren noch nie irgendwie mit Emotionen verbunden, sondern nur Mittel zum Zweck.
|
| | Zeit:
21.12.2025 16:05:11 |
XPeng G6 AWD Performance, 10-80% in 12 Minuten, 80kWh Netto Batterie, WLTP 510km.
_Durchschnittliche_ Ladeleistung: 0,7*80*(60/12) = 280 kW. Maximale Ladeleistung 451kW.
Wer bei den Daten noch einen Verbrenner haben möchte, der wird nie zufrieden sein.
|
| | Zeit:
21.12.2025 16:19:17 |
Zitat von bricolaje  Das meinte ich ja, für mich persönlich, unnötig. Assistenzsysteme lassen sich hoffentlich noch irgendwie ausschalten oder ausprogrammieren. Ersteres ja, zweites nein. Und wenn das Auschalten des dauerbimmelnden und frei fantasierenden Geschwindigkeitwarners im X-ten Untermenu auf dem Touch zu finden ist, dazu mit scrollen, ebenso der lebensgefährliche Spurhalteassistent, und du das nach JEDEM Neustart erneut ausschalten musst (weils so vorgeschrieben ist), dann weiß ich zumindest, daß ich dieses Auto NICHT kaufen werde. Oliver
|
| | Zeit:
21.12.2025 21:20:05 |
Zitat von OliverSo  Zitat von bricolaje  [...] Ersteres ja, zweites nein. Und wenn das Auschalten des dauerbimmelnden und frei fantasierenden Geschwindigkeitwarners im X-ten Untermenu auf dem Touch zu finden ist, dazu mit scrollen, ebenso der lebensgefährliche Spurhalteassistent, und du das nach JEDEM Neustart erneut ausschalten[...] Was fährst du denn für eine Auto wenn ich fragen darf? Den Geschwindigkeitsassistent kann ich entweder mit einem kurzem Tastendruck auf dem Lenkrad oder auf dem Head Up ausschalten, kostet mich genau 1 Sekunde wenn ich den wirklich deaktivieren will. Außerdem möchte ich nicht ein einziges Assistenzsystem vermissen, denn diese machen meine Reisen deutlich entspannter und sicherer. Woher kommen denn hier die Vorbehalte gegen diese Verbesserungen?
|
| | Zeit:
21.12.2025 22:27:35 |
Nö. Freude am Fahren wäre das falsche Wort. Ich fahre im Schnitt ca 30tkm im Jahr. Dabei viel Autobahn. Und das möchte ich entspannt machen. Und wirklich alle Assistentzsysteme sind mittlerweile Wertvolle Begleiter. Auch der Geschwindigkeitswarner ist wertvoll. Er piept ja eh nur einmal und ist dann so lange ruhig bis sich die Geschwindigkeitsbeschränkung ändert. Das ist voll ok. Die erste 4 Wochen hat es mich ziemlich genervt. Jetzt nicht mehr. Das witzige ist das wenn ein neuer Beifahrer neben mir sitzt sagt er als erstes wie sehr ihn das nerven würde. 😄 Nichts anderes wie damals das Anschnallpiepen. Man hat mich das damals genervt. Jetzt bin ich immer angeschnallt... Wirkt irgendwie. Nunja. Ich gebe hier Recht das die meisten E Autos Tatsächlich Dienstwagen sind. Wie soll es anders sein. Alles über Kompaktklasse waren schon immer größtenteils im ersten Leben Dienstwagen. Die Privaten BEV die ich kennen sind Kleinwagen ala Fiat 500e. Begeistert vom BEV. Jain. Ich gehöre zu der Sorte das mich ein Auto nicht mehr begeistern muss. Es muss für seinen bestimmungsgemäßen Gebrauch Funktionieren ! Dann bin ich Glücklich. Dazu zählt die Antriebsart nicht. Aber die Antriebsart wird bei mir durch andere Gründe beeinflusst. Aus Persönliche Gründen möchte ich möglichst wenig Öl und Gas verbrennen. Das ist bei mir keine Neuerscheinung. Ich habe schon 1994 in meiner Ausbildung als Heizungsbauer für mich beschlossen das Öl und Gas eine Übergangstechnologie ist, die ich so gering wie möglich unterstützen möchte. Mir war es damals schon zu wider wie und wo wir unsere fossilen Energieträger her bekommen. Beruflich war ich sehr erfolgreich damit. Privat bei Heizen auch. In der Mobilität fange ich gerade erst an weil es jetzt langsam bezahlbar wird. Nunja. Es ist schon bemerkenswert. Wenn ich zurück blicke wie es anfing. Ich habe bei ca 90% aller Autos die ich je gehabt habe gesagt, das ist das bis jetzt beste Auto was ich je gefahren bin. Das lag in erster Linie nicht am Fahrspaß sondern weil das Fahrzeug in meine derzeitige Lebenssituatuon passte. Investkosten, Verbrauch, Sportlichkeit, Transportvermögen, Statusobjekt waren die Kaufentscheidungen. Polo86c BMWe30 BMWe36 Nissan Kubistar Toyota Prius2 Toyota Prius3 BMW Z4 MCoupe Smart for2 Renault Kangoo Golf Variant Sharan Id4 CupraBorn Man sieht das die Bedürfnisse in einem Leben sich ändern. Schüler, Bundeswehr, Student, Junggeselle, Single, Kinder/Familie. Und deshalb ist es auch völlig ok wenn jemand sagt das er das momentan nicht möchte und vor allem nicht bereit ist soviel Geld auszugeben. Kann ich voll verstehen. Was ich nicht verstehe ist, wenn jemand sagt ich möchte das nicht, weil es ein E-Auto ist. Wenn jemand sagt ich fahre gerne Verbrenner weil ich das Fahrgefühl mag kann ich das wiederum noch verstehen. Mal sehen wie lange noch. Ich war aber immer jemand der erst sinnvoll investiert und dann lebt. Erst die Gartensauna bauen und dann das Haus davor errichten, um abends nach dem Hausbau zu saunieren. Grüße
|
| | Zeit:
22.12.2025 06:44:51 |
Morning!
Für die Thread-Statistik:
Ich fahre jetzt seit ´nem halben Jahr einen Opel Mokka e. Hab ich gebraucht gekauft mit 2,5 Jahren Alter und 20.000km Laufleistung. Knapp 10.000km hab ich jetzt draufgefahren und will ihn nicht mehr hergeben. Die Assistenzsysteme finde ich übrigens super, unter anderem weil sie in meinem Auto verglichen mit anderen, die ich gefahren bin (egal ob E oder Verbrenner) sehr unaufdringlich sind (und wenn man möchte mit einer einzigen echten Taste abschaltbar).
Nächste Woche kommt ein ebenfalls junger gebrauchter Mini SE dazu. Letzte Woche probegefahren, Alter geht der ab... ;-)
|
| | Zeit:
22.12.2025 07:44:51 |
Zitat von t_aus_h  Morning!
Für die Thread-Statistik:
Ich fahre jetzt seit ´nem halben Jahr einen Opel Mokka e. Hab ich gebraucht gekauft mit 2,5 Jahren Alter und 20.000km Laufleistung. Knapp 10.000km hab ich jetzt draufgefahren und will ihn nicht mehr hergeben. Die Assistenzsysteme finde[...] Das Unaufdringliche und Abschaltbare kommt aber daher, dass die ABE des Mokka schon von 2020 ist. Bei unserem Corsa blinkt bei Tempowarnung auch nur die Anzeige, kein Pieps, kein Ton. Und für die Spurhaltung gibt es eine Taste, richtig. Und sonst ist da nix. Das ist bei neueren Autos schon deutlich anderes. Der Mini SE Bj. 2024 von meinem Sohn mault bei jeder auch noch so kleinen Tempoüberschreitung und macht dann mehrmals "MÖP" :-) Aber ja, das Ding geht wie Sau, bin gestern abend erst wieder mal damit gefahren :-) Das Gehoppel würde mich auf Dauer aber nerven, der Mini ist einfach eine unruhige Hopskiste auf der Landstraße und sehr nervös. Da ist der tiefergelegte Corsa (mit Bilstein-Dämpfern) deutlich komfortabler...
|
| | Zeit:
22.12.2025 09:12:28 |
Zitat von passra  Zitat von t_aus_h  [...] Das Unaufdringliche und Abschaltbare kommt aber daher, dass die ABE des Mokka schon von 2020 ist. Bei unserem Corsa blinkt bei Tempowarnung auch nur die Anzeige, kein Pieps, kein Ton. Und für die Spurhaltung gibt es eine Taste, richtig. Und sonst ist da nix. Das ist bei neueren Autos[...] Nee hat mit 2020 nix zu tun, ich bekomme jedes halbes Jahr eine neues Fahrzeug und auch mein aktuelles Modelljahr: Ein Tastendruck oder kurz auf eine Symbol auf dem Zentraldiaplay. Außerdem ist das nicht unaufdringlich, wenn man zu schnell fährt fährt man zu schnell. PKW haben auch keine ABE sondern eine Typzulassung nur der Vollständigkeit halber.
|
| | Zeit:
22.12.2025 09:32:29 |
Zitat von passra  Zitat von t_aus_h  [...] Das Unaufdringliche und Abschaltbare kommt aber daher, dass die ABE des Mokka schon von 2020 ist. Bei unserem Corsa blinkt bei Tempowarnung auch nur die Anzeige, kein Pieps, kein Ton. Und für die Spurhaltung gibt es eine Taste, richtig. Und sonst ist da nix. Das ist bei neueren Autos[...] Auch hier, nur weil der Opel Mokka e 2020 erstmals auf den Markt kam entspricht eine aktuelles Modell nicht den damaligen Anforderungen. Die meisten OEM haben in der Regel in einem Kalenderjahr meistens 2 Änderungsjahre, was den meisten eher als Modelljahr geläufig sein sollte, weil man immer kleine Änderungen einfließen lässt, was idR eine Neuzertifizierung auslöst wo man dann logischer weise alle aktuelle Bestimmungen absichern muss.
|
| | Zeit:
22.12.2025 11:17:59 |
Zitat von Loxodan  Zitat von Ruediger1931  [...] Für mich persönlich ist nach 20Jahren Erfahrung aus unzähligen PI und BEV eben genau das der wichtigste KPI: Ladeleistung, Ladeleistung und Ladeleistung. Das Thema wird genau wie das Thema Reichweite völlig überbewertet. Warum? Erstens, weil die jährliche Fahrleistung bzw. die tägliche Pendelstrecke beim Großteil der potentiellen Kunden so gering ist, dass man selbst mit einem kleinen Akku maximal 1-2mal pro Woche nachladen muss. Und zweitens, weil schon heute der Großteil der Ladevorgänge zu Hause stattfindet, zu Zeiten wo das Auto sowieso steht. Passend dazu übrigens: https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/deutschland-baut-milliarden-grab-am-stra%C3%9Fenrand/ar-AA1SL57P?ocid=finance-verthp-feeds Ich kaufe, wie oben schon erwähnt, meine E-Fahrzeuge immer gezielt nur mit dem kleinsten Akku, aus den o.g. Gründen. Der Aufpreis zu einem großen Akku würde mir bei einer Urlaubsfahrt über 800-1000km maximal einen Ladestopp einsparen, warum soll ich dafür eine größere vierstellige Summe extra ausgeben?
|
| | Zeit:
22.12.2025 11:42:42 |
Zitat von da-holgi  Zitat von Loxodan  [...] Das Thema wird genau wie das Thema Reichweite völlig überbewertet. Warum? Erstens, weil die jährliche Fahrleistung bzw. die tägliche Pendelstrecke beim Großteil der potentiellen Kunden so gering ist, dass man selbst mit einem kleinen Akku maximal 1-2mal pro Woche[...] Sehe ich nicht so: 1: Die potentiellen Kunden sind 100% da ICE auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen tot ist, diese Änderung aus Brüssel mit den neuen Vorgaben ist nur eine Maßnahme um für den Michel das "Verbot" aus dem Wording zu nehmen, durch die Anpassung der Flottenvorgaben bleibt das Ergebnis das gleiche. 2: Dein Argument nur auf die Kunden zutrifft welche daheim laden können. Für das Gros wird das schnelle Laden dann das Eis brechen, wenn du mal kurz zu Aldi gehst und in 20 Minuten das Ding mit 350kW wieder voll hast. Außerdem ist es für Langstrecken dann auch der Game Changer für die letzten Skeptiker. Dieser Bericht ist sehr humorvoll. Natürlich sind die Auslastungen noch "gering" weil es eben daran mangelt das noch nicht genug Bestand in der Flotte ist. Es ist das berühmte Henne Ei Problem: Viele Skeptiker (welche eben oft diejenigen sind die eben nicht zuhause laden können) argumentieren ja mit der angeblich mangelnden Anzahl an Säulen, jetzt fährt man die Säulen als Forecast hoch und natürlich sind die in dieser Phase eben nicht 100% ausgelastet, was übrigens auch ein Grund für die teilweise noch "hohen" Kosten ist über die sich manchen hier immer beschweren.
|
| | Zeit:
22.12.2025 11:42:52 |
Um die meisten deutschen Autos zu ersetzen reicht n E Auto von der Reichweite völlig aus. Die meisten Autos werden eh nur auf eher kurzen Strecken eingesetzt. Meiner sieht 1x im Jahr ne lange Strecke... Allerdings ist das n Minusgeschäft für die Umwelt, wenn man die Autos wegexportiert und statt dessen n E Auto produziert, welches in der Produktlebenszeit nicht in der Lage ist den ökologischen Fußabdruck bei der Produktion & Recycling aus zu gleichen. Zitat: Fakt ist, die E-Autos von vor 10 Jahren sind jetzt als Gebrauchtwagen größtenteils untauglich und für das was sie bieten immer noch zu teuer oder einfach nur noch Schrott wert, deshalb fahren auch die meisten hier neure Modelle, teils in Leasing. Schauen wir also in 10 Jahren, wie sich die heutigen Neuwagen dann schlagen. Ob die dann noch fahrbereit sind, welche Instandhaltungskosten sie verursachen und wie es mit der Reichweite aussieht. Ich bin gespannt. Vor 10 Jahren waren die Reichweiten auch noch sehr gering. Das hat sich mitlerweile ja gegeben, die Reichweiten sind fast auf Verbrennerniveau / ausreichend. Mein 10 Jahre alter Akkuschrauber lebt auch noch, mit allen 3 Akkus und "überschaubarem" Leistungsverlust...
|
| | Zeit:
22.12.2025 11:50:37 |
Je nach Strommix liegt der Break Even heute zwischen 15 bis 50TKM, das ist kein Argument, das sollte jedes Fahrzeug erleben wenn es nicht an der Hauswand vorzeitig endet.
|
| | Zeit:
22.12.2025 12:01:32 |
Zitat von Loxodan  Was fährst du denn für eine Auto wenn ich fragen darf? Den Geschwindigkeitsassistent kann ich entweder mit einem kurzem Tastendruck auf dem Lenkrad oder auf dem Head Up ausschalten, kostet mich genau 1 Sekunde wenn ich den wirklich deaktivieren will. Beruflich bedingt öfter die verschiedensten Leihwagen. Und ja, es gibt Autos, da geht das per einfachem Tastendruck, und es gibt andere, da ist das nicht so. Daher schrieb ich: man sollte sich das vor dem Kauf anschauen. Für mich ist das ein eindeutiges KO-Kriterium. Oliver
|