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Elektroautos
Verfasser:
sukram
Zeit: 13.05.2019 22:19:10
4
2784292
>bösartige Häme ... diesen fehlt es ganz sicher an jeder Art von Tiefe.

Geht's vielleicht mal eine Nummer kleiner, Berger?
Was willst Du eigentlich mit dieser Art der Kommunikation erreichen?

Geh' weg, onaniere woanders.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 13.05.2019 22:45:25
4
2784300
>Was willst Du eigentlich mit dieser Art der Kommunikation erreichen?
Ist das nicht offensichtlich?
Er fühlt sich toll und wichtig und kompetent wenn er andere runtermachen kann.

Verfasser:
PapaPaul
Zeit: 13.05.2019 22:59:17
1
2784303
patent erf
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
Zitat von sukram Beitrag anzeigen
[...]


Für ein Patent braucht man keine schöpferische Tiefe nachzuweisen. Da verwechseln Sie offenbar Patentrecht mit Urheberrecht. Und um Ihre bösartige Häme auf's rechte Maß zurecht zu stutzen: Ihre Beiträge hier würden jedenfalls nicht unter den Schutz des Urheberrechts fallen, denn[...]


unterirdischer Beitrag TB, wenn schon Mitforisten von der Seite anpissen, dann aber bitte sachlich fehlerfrei!

1. Fürs Urheberrecht braucht’s keine Tiefe, sonst gäbe es keine Abmahnterorristen für Tokio Hotel

2. sultan meint die erfinderische Tätigkeit, die für ein Patent Vorraussetzung ist.

Was an einem Bauschuttcontainer als Abklingbecken patentfähig sein soll würde mich auch interessieren...

Verfasser:
PapaPaul
Zeit: 13.05.2019 23:07:39
0
2784305
sultan? wtf autokorrektur

Verfasser:
Martin24
Zeit: 13.05.2019 23:35:54
1
2784313
Zitat von PapaPaul Beitrag anzeigen
Was an einem Bauschuttcontainer als Abklingbecken patentfähig sein soll würde mich auch interessieren...


Der Container an sich kaum, aber Detaillösungen zu dieser Verwendung. Die Ausführung der Seilwinde, die unter Wasser gesetzt werden kann, die Form der Schlaufen, mit denen das Auto da reingezogen wird, die Ausführung der Dichtungen an der Tür, solche Sachen.

Grüße
Martin

Verfasser:
jogi54
Zeit: 14.05.2019 00:04:35
0
2784318
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
Zitat von PapaPaul Beitrag anzeigen
[...]


Der Container an sich kaum, aber Detaillösungen zu dieser Verwendung. Die Ausführung der Seilwinde, die unter Wasser gesetzt werden kann, die Form der Schlaufen, mit denen das Auto da reingezogen wird, die Ausführung der Dichtungen an der Tür, solche Sachen.

Grüße
[...]


Leider kann man heute die Kombination von absoluten Standardkomponenten, die jeder Schlosser im Hinterhof auch zusammen bauen kann und auch baut, zum Patent anmelden - leider kommen damit auch noch viele durch.

Kopf-schüttel

Meine Außenwandheizung habe ich deshalb explizit hier im Haustechnik-Forum als nicht patentierbar definiert - soll mir mal jemand kommen... ;-)

LG jogi

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 14.05.2019 08:46:34
0
2784363
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Meine Außenwandheizung habe ich deshalb explizit hier im Haustechnik-Forum als nicht patentierbar definiert - soll mir mal jemand kommen... ;-)

Du hast nur Pech, wenn es dennoch jemand tut - dann geht's Dir wie damals den Konkurrenten vom Telefon-Bell ;-)

Privat kann das sowieso egal sein, das spielt nur bei Vermarktung eine Rolle, und das nicht einmal unbedingt da. Ob "außen an die Wand getackerte Rohre" oder "Plattform mit vier gummierten Rädern dran", auch ein Patent darauf hindert niemanden, so etwas für sich selbst zu bauen :-)

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 14.05.2019 09:43:43
0
2784383
Was würden Sie selber am ehesten reduzieren, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten?

Die AfD-Klientel (rund 50 % verweigern sich) ist da ganz weiten hinten. Klima- und Umweltschutz ist für Neo-Nazis ja auch kein Thema, da gibt es g e w a l t tigeres.

Eine (kleine) Hoffnung ruht auf dem Nachwuchs. Studenten sind zu über 35 % bereit auf´s Autofahren zu verzichten. Sie sind aber nur zu 16,5 % bereit, auf Flugreisen zu verzichten. Allerdings beträgt der CO2-Ausstoß-Anteil unter 3 %. Dafür gibt es andere "Stoffwechselprodukte", die ein Flugzeug hinterlässt, die um ein Vielfaches klimaschädlicher sind.
"Durch die direkte Eintragung insbesondere von Stickoxiden und von Wasserdampf in hohe Luftschichten entstehen laut IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) Klimawirkungen, die zwei- bis fünfmal höher sind als die durch CO2."

Gruss
Frank F.

Verfasser:
berkamti
Zeit: 14.05.2019 09:48:14
0
2784387
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Brennendes Öl kann man auch nur durch Sauerstoffentzug löschen und dafür gibt es halt Schaum ...
ja, aber nach dem Benzin/Öl gelöscht ist, ist es halt aus und alle können nach Hause gehen.
Wenn die E-Auto Batterie "brennt" aber nicht, dann muss das Ding in Quarantäne und braucht eine Brandwache ... oder eben ein mobiles Abklingbecken, wie hier entwickkelt.

Verfasser:
berkamti
Zeit: 14.05.2019 09:52:22
0
2784391
@Robim: gehört das irgendwie zum Thema des Threads?

Verfasser:
Poeggsken
Zeit: 14.05.2019 09:55:59
0
2784392
Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]

Du hast nur Pech, wenn es dennoch jemand tut - dann geht's Dir wie damals den Konkurrenten vom Telefon-Bell ;-)

Privat kann das sowieso egal sein, das spielt nur bei Vermarktung eine Rolle, und das nicht einmal unbedingt da. Ob "außen an die Wand getackerte Rohre" oder[...]


Imho kann man ein Patent nur anmelden wenn die Technik noch nicht bekannt ist. So könnte Jogi, so er es denn überhaupt wollte, das Patent anfechten mit einem Verweis auf seinen Thread im HTD.

Aber es stimmt schon, man kann für jeden schexxx ein Patent anmelden. Ich hatte mal eine Vorlesung eines Patentanwaltes von Philips, der musste vor Gericht erstreiten das die Senseo Kaffeemaschine was neues ist, und nicht einfacht in Filter verpackter Kaffee auf einem Sieb ;-)

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 14.05.2019 10:06:39
1
2784401
Zitat von berkamti Beitrag anzeigen
@Robim: gehört das irgendwie zum Thema des Threads?


Beim Thema E-Auto geht es um Mobilität und im Weiteren auch um das Thema CO2.

Bisher ist das Nutzen eines E-Autos nur sehr selten CO2-frei und die individuelle Mobilität erzeugt auch (Standardfall ein Männeken in einem Fahrzeug) noch diverse andere Umweltprobleme. Wie aktuell bekannt wurde, ist ein Grossteil des Mikroplastiks Reifenabrieb. DAS Thema wird noch ein Existenzproblem werden. Weder Bier noch Honig noch sonst etwas ist mittlerweile Plastikmüll frei. :-(((

Gruss
Frank F.

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 14.05.2019 12:00:49
1
2784451
CO2 sollte beim privaten PKW eigenlicht gar kein Argument sein, da gemessen am gesamten Anteil verschwindend gering.

Es ist also völli gegal, ob ich ein E, Benzin oder Diesel kaufe.

In Sachen CO2 erstens kaum ein Unterschied und gemessen am weltweiten Aufkommen total nebensächlich.

Der gesamte Verkehr (PKW, LKW, Bahn, Luft - und Schiffahrt) macht 13% aus.
Ich finde die Grafik nicht, aber ich meine es wurde ein Wert weltweit von ~2% CO2 für den PKW ausgegeben.

PKW kaum für Co2 verantwortlich

Verfasser:
Poeggsken
Zeit: 14.05.2019 12:15:31
6
2784455
Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen
CO2 sollte beim privaten PKW eigenlicht gar kein Argument sein, da gemessen am gesamten Anteil verschwindend gering.

Es ist also völli gegal, ob ich ein E, Benzin oder Diesel kaufe.

In Sachen CO2 erstens kaum ein Unterschied und gemessen am weltweiten Aufkommen total[...]



Egal was du bis aufs kleinste herunterbrichst hat es immer einen geringen Anteil. Deshalb müssen wir ja auch nahezu überall was unternehmen.

Was versprichst du dir eigentlich davon alles beim alten zu belassen?
Unsere Urgroßväter haben mit dem Pferd gepflügt und sind auch irgendwann fertig geworden. Sollen wir jetzt trotzdem auf Traktoren verzichten und wieder Pferde nehmen?

Gruß
Philipp

Verfasser:
winni 2
Zeit: 14.05.2019 12:26:13
1
2784463
Verfasser:
fdl1409
Zeit: 14.05.2019 12:45:52
10
2784472
Ich finde die Grafik nicht, aber ich meine es wurde ein Wert weltweit von ~2% CO2 für den PKW ausgegeben.

Überleg doch mal selbst. Wenn weltweit eine Milliarde PKW unterwegs sind und im Mittel mindestens 1.000 Liter Sprit verblasen pro Jahr kann das überhaupt nicht sein. Der Anteil ist viel größer. Und die Zahl der PKW steigt noch stark.

Das sind aber doch keine Argumente, selbst wenn es stimmen würde.
Mein persönlicher Anteil an den Emissionen bringt den Planeten nicht um. Das kann jeder sagen, und niemand tut etwas?
Wenn ich einen Menschen ermorde ändert das an der mittleren Lebenserwartung der Menschheit erst in der zehnten Nachkommastelle etwas. Darf ich? Und jeder andere auch?

Grüße
Frank

Verfasser:
Rupert01
Zeit: 14.05.2019 14:26:46
9
2784500
Eine kleine Anekdote dazu:
Unser 2,5 Jahre alter Sohn meinte seit ein paar Tagen: (VW-) “Bus stinkt“.
Wir konnten aber nichts finden.
Seit gestern „stinkt“ auch der Audi. Der ist zwar 30 Jahre alt, aber auch hier nichts zu finden.
Gerade meinte er, dass der Duplo Traktor und Bagger stinken und da hab ich ihn erst verstanden.
Er meinte die Abgase!
Dankeschön kleiner Mann, dass Du uns unsere Gewohnheitsbrille abnimmst!

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 14.05.2019 14:36:05
5
2784509
Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen
Der gesamte Verkehr (PKW, LKW, Bahn, Luft - und Schiffahrt) macht 13% aus.
Ich finde die Grafik nicht, aber ich meine es wurde ein Wert weltweit von ~2% CO2 für den PKW ausgegeben.


Woher hast Du diese Alternativen Fakten denn? Vom Zentralverband der Ölindustrie? So dreist lügen die normalerweise aber nicht.

Der gesamte Verkehr macht 24% der weltweiten CO2-Emissionen aus, und die Schifffahrt alleine kommt schon auf 2,5%. Einen Link dafür hat Winni ja schon genannt.

Deine steile These, dass Dein privater PKW ja nur extrem wenig Anteil am weltweiten CO2 Ausstoß hat und Du deshalb nichts zu unternehmen brauchst, ist in so ziemlich jeder Hinsicht einschließlich der intellektuellen geradezu extremistisch.

Verfasser:
JoRy
Zeit: 14.05.2019 15:35:29
3
2784533
Natürlich ist das Zitat von Solarzelle mit < 2% für den PKW-Verkehr weltweit ebenso lächerlich wie seine Berechnung des "Wirkungsgrades" seiner STA.

Aber das ist eben nur zum Lachen.

Nicht zum Lachen sind die Vorschläge und Entscheidungen sowohl aus Berlin wie
aus Brüssel in jüngster Geschichte !

Jeder kann die Fakten googlen, was sich in der EU seit z.B. vor der EU-Osterweiterung und dann danach entwickelt hat.

Als die USA, oder genau genommen die NATO die EU unter Druck gesetzt hatte
die Erweiterung (als Vorstufe der NATO Grenzverschiebung) durchzuziehen gab es unzählige Fach-Publikationen die detailliert vorgerechnet haben, was sich dadurch
auf den deutschen Autobahnen als Hauptdurchgangsland tun würde.
Und es kam auch so !
Von 90/92 bis Milenium und die 10 Jahre danach ist der LKW Verkehr um > 350%
angestiegen.!!!
Das nannte die Politik ebenso wie die Automotive Vorstände "" Globalisierung "" !

In Wirklichkeit waren es die Verlagerung in Billiglohnländer und deren "rollende
Lager" für "just in time" Fliesbänder.
Mit dem zusätzlichen Problem durch die Arbeitserlaubnisse durch die EU für die
gesamte EU.
Die zuerst in den Osten verkauften ausgedienten LKW mit den miesesten
Abgaswerten fuhren jetzt im Wettbewerb mit deutschen Spediteuren zu
dumping-Löhnen durch ganz Europa !
Die Konzerne haben sich die Hände gerieben und die Lobby-Politiker beim
Schmiergeldzählen auch.

Keine Merkel hat sich den jeweiligen Verkehrsminister geschnappt und statt dem
EU-Gefasel mal die Fakten angefordert, was das für ihre "CO² Ziele" und für alle
D-Autobahnen an Schäden und Kosten verursacht hat und weiter verursacht.

Aber 80% finden diese Frau 2019 gut und wollen dass sie weiter so macht !!!

Und diesen 80% wollt ihr ein E-Car verkaufen ?
Die Ökobolanz von E-Cars mit Metall- und Kunststoffanteil ist mit Sicherheit keine
Lösung für die CO² Probleme.
Und das was die Ministerinnen aller Sorten so von sich geben wird die jetzt
aufgewachten Generationen nicht weiter für dumm verkaufen können.

Die AfD auf diesem Niveau mit Sicherheit aber auch nicht.
Jeder kann googlen warum diese Partei so eine lächerliche Haltung zum Klimawandel und zum Temperaturanstieg vertritt.
Das wird organisiert und finanziert von USA mit den selben falschen Instituten
und "Wissenschaftlern" die auch Trump mit "Weisheit" versorgen.

Dazu gibt es zahlreiche Fach-Publikationen bis in die Mediatheken der ÖR....

Gruß JoRy

Verfasser:
winni 2
Zeit: 14.05.2019 16:15:28
1
2784553
Du meinst also, die Ostblockländer sollten mal schön abgeschottet bleiben
und sich am besten auch nicht wirtschaftlich entwickeln, weil dann gibt es
mehr Verkehr...
"Prima" Ideen für ein Land, wie unseres, das viel vom Export lebt...

Grüsse

winni

Verfasser:
JoRy
Zeit: 14.05.2019 18:17:02
4
2784581
@ Winni 2

Völlig falsche Schlussfolgerung !

Wenn du richtig liest geht es um die Glaubwürdigkeit der EU.!!

Die hat selbst publiziert, dass es ein Fehler war " ..entgegen aller Regeln,
Länder die nie die Kriterien erfüllt haben aufgenommen hat ...."

Nach gescheiterten Verhandlungen hatte Schröder den "Sparfuchs" Eichel
nach Athen entsandt und der hat in Auftrag die vorliegenden Bilanzen derart manipuliert (gefälscht ) dass Griechenland aufgenommen wurde.
Weder das Schengen Abkommen noch Maastricht wurden jemals auch nur
annähernd erfüllt !

Das hat zu all dem Desaster geführt was uns , die EU und speziell D zur
Rettung später in 2 Schritten 3stellige Milliarden gekostet hat....
Man lese Schäuble und IWF
Deren Trojka hat Griechenland am Ende völlig ruiniert und nur 3 Großbanken
einen Riesengewinn beschert.

Weder Bulgarien noch Rumänien , weder Ungarn noch Polen haben ein
BSP gehabt das die Aufnahme ermöglicht hätte (Junkers)
"Es war das Drängen aus Spa und Mons, den Nato Hauptquartieren und nicht
Brüssel"

Wenn man also die Türen für unbegründete Subventionen in dieser Art aufmacht
kann man sich nicht wundern , wenn daraus Korruption und später ein massiver
Rechtsruck und die Abschaffung der demokratischen Werte folgen mußte.

Fast alle Staaten der EU-Osterweiterung haben massive Korruption aufgebaut,
so die EU , die angemahnt worden sind, aber bislang ohne Ergebnis oder Folgen !

Die EU ist also für den rechten Separatismus wie er heute besteht SCHULD !!

Das kann man auch in den Begründungen zum Brexit nachlesen.
Sogar Finnland wollte damals ebenso wie England austreten hat es dann aber
gelassen.
Die dreijährigen Verhandlungen von Brüssel mit England entstanden einzig und allein aus dem Versuch der EU, eine erfolgte demokratische Abstimmung
wieder zu kippen.

Das ist inzwischen historischer Fakt und zum Schämen.!!

Gruß JoRy

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 14.05.2019 19:41:56
2
2784606
Tankstellen rüsten auf


Ist vielleicht schon bekannt .

Verfasser:
RoBIM
Zeit: 15.05.2019 09:55:16
1
2784740
Immerhin ein Anfang (50 Ladesäulen mit 100 Ladepunkten an 2.000 Tankstellen).

Das hier ist einigermaßen kurios:

"Geplant seien Schnellladesäulen mit einer Leistung von 150 Kilowatt und mehr. Je nach Fahrzeug könnten zwei E-Autos gleichzeitig den Strom für 100 Kilometer in sechs bis acht Minuten laden oder ein Fahrzeug in drei bis vier Minuten."

6 bis 8 Minuten bei 150 kW Gesamtleistung sind mit 2 aktuellen E-Autos nicht möglich. Selbst verbrauchsgünstige Modelle wie Hyundai Kona und Kia e-Niro benötigen im Idealfall Fall rund 13 Minuten für 100 km (was gegenüber früheren Zeiten recht schnell ist).
Ausser dem Audi e-tron kann momentan kein E-Auto mit nahezu konstant 150 kW laden. Selbst der bräuchte dann für 100 km um die 10 Minuten, wenn er alleine an der Station stünde. Bei zweien davon wären es dann schon 20 Minuten für 100 km.

Für 3 bis 4 Minuten gibt bisher kein passendes E-Auto, dessen Akku diese Ladeleistung vertragen würde, da dafür rund 350 kW nötig wären. Einzig der in Zukunft auf den Markt kommende Porsche Taycan, mit seiner 800 V-Technik, wäre theoretisch dazu in der Lage. Nicht nur der Preis des Porsche von über 150.000 Euro dürfte die massenhafte Verbreitung "etwas" behindern.

Warum muß da immer so übertrieben werden. Das weckt nur falsche Erwartungen und führt dann in der Realität zu Frustrationen.

Gruss
Frank F.

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 15.05.2019 10:59:38
0
2784768
Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen
Warum muß da immer so übertrieben werden. Das weckt nur falsche Erwartungen und führt dann in der Realität zu Frustrationen.


Eben, meine Rede seit Jahren!

Ich halte es für einen Fehler, durch immer mehr Technik den zeitlichen Aufwand für das Laden von E-Autos möglichst nahe an den für das Tanken von Benzinern heran zu führen. Dieses Geld wäre sehr viel besser investiert in Kampagnen und Dienstleistungen, die lange Ladezeiten letztlich sogar als Vorteil der E-Autos gegenüber den immer hetzenden Benzinern heraus zu stellen. Das fängt mit den Sicherheitsaspekten an, die durch halbstündige Ladepausen alle 200 bis 300 km erfüllt werden, das könnte aber durch Angebote ergänzt werden, diese Ladezeiten sinnvoll zu füllen.

Lange Ladezeiten nicht nur hinzunehmen, sondern wg ihrer Sinnhaftigkeit sogar zu wünschen, ist eine Frage der Kultur. Und die Kultur wandelt sich ....

Verfasser:
jogi54
Zeit: 15.05.2019 16:39:08
0
2784913
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
Zitat von RoBIM Beitrag anzeigen
[...]


Eben, meine Rede seit Jahren!

Ich halte es für einen Fehler, durch immer mehr Technik den zeitlichen Aufwand für das Laden von E-Autos möglichst nahe an den für das Tanken von Benzinern heran zu führen. Dieses Geld wäre sehr viel besser investiert in Kampagnen und[...]


Lange Ladezeiten werden in spätestens 5 Jahren Geschichte sein. Die Uni Kiel ist mit Feststoffzellen (wenn ich mich recht erinnere Si/S Zellen) zwischenzeitlich soweit, dass sie im Herbst mit der Produktion von Zellen beginnen will, um Firmen die Möglichkeit zu geben, die optimale Konfektionierung auszuprobieren (BMS, Temperaturmanagement, etc.)

Die Zellen haben die 2,5fache Kapazität/kg der heute üblichen LiIon und lassen sich 10 mal so schnell laden.
Mal hochgerechnet - bei gleichem Gewicht, statt 40kWh dann 100kWh, statt 60kWh dann 150kWh, jeweils in 3min von 20% auf 80% ladbar - was will man dann noch mehr ??? Schneller bekommt man den Sprit auch nicht in den Tank, eher deutlich langsamer!!!

LG jogi

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Verfasser:
jogi54
Zeit: 15.05.2019 16:39:08
0
2784913
Zitat:
...
Zitat:
...
[...]

Eben, meine Rede seit Jahren!

Ich halte es für einen Fehler, durch immer mehr Technik den zeitlichen Aufwand für das Laden von E-Autos möglichst nahe an den für das Tanken von Benzinern heran zu führen. Dieses Geld wäre sehr viel besser investiert in Kampagnen und[...]

Lange Ladezeiten werden in spätestens 5 Jahren Geschichte sein. Die Uni Kiel ist mit Feststoffzellen (wenn ich mich recht erinnere Si/S Zellen) zwischenzeitlich soweit, dass sie im Herbst mit der Produktion von Zellen beginnen will, um Firmen die Möglichkeit zu geben, die optimale Konfektionierung auszuprobieren (BMS, Temperaturmanagement, etc.)

Die Zellen haben die 2,5fache Kapazität/kg der heute üblichen LiIon und lassen sich 10 mal so schnell laden.
Mal hochgerechnet - bei gleichem Gewicht, statt 40kWh dann 100kWh, statt 60kWh dann 150kWh, jeweils in 3min von 20% auf 80% ladbar - was will man dann noch mehr ??? Schneller bekommt man den Sprit auch nicht in den Tank, eher deutlich langsamer!!!

LG jogi
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