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Empfehlung zu richtiger Auslegung (Leistung) bei Nibe F2120
Verfasser:
gnika7
Zeit: 14.07.2017 14:09:31
0
2525807
Hallo zusammen,

nachdem mir hier etwas der Kopf in Bezug auf die richtige LWP zurechtgerückt wurde, bräuchte ich noch eure Hilfe um zwischen den zwei Modelen von Nibe F2120 zu entscheiden.

Kurzinfo: Heizlast bei -14°C ist 7kW plus Warmwasser. Ich rechne mit Insgesamt 8kW Wärmebedarf bei -14°C. Haus hat überall FBH und erfüllt bei Massivbauweise grad noch KfW40.

Da mich grad die Nibe F2120 anlacht, gibt es da zwei Möglichkeiten.

Variante 1: F2120-8, Bivalenzpunkt bei ca. -5°C, JAZ nach VDI bei monoenergetischem Betrieb ist 4,27 bei VL=35°C und RL=28°C

Variante 2: F2120-12, Bivalenzpunkt bei ca. -12°C, JAZ nach VDI bei monoenergetischem Betrieb ist 4,5 bei VL=35°C und RL=28°C. Bei VL=30 und RL=23 ist die JAZ=4,65

Beide Modelle können bis ca. 2,5kW Heizleistung runterregeln. In der Variante 2 hätte die teuerere/größere F2120-12 den Vorteil der Bafa-Förderung von 2000€ und wäre damit sogar ca. 1300€ günstiger als das kleinere Model.

Momentan tendiere ich zu Variante 2. Macht das Sinn? Oder, meint ihr das wäre kontraproduktiv?

Grüße
Niko

Verfasser:
winni 2
Zeit: 14.07.2017 14:32:09
0
2525817
Hallo Niko,

wegen dem besseren Bivalenzpunkt und der Möglichkeit die Heizarbeit
mehr während der wärmeren Tageszeit zu verrichten, würde ich auch
sagen, das die größere mehr Sinn macht.
Besonders, da die Mindestleistung ja gleich ist und der COP besser.

Grüsse

winni

Verfasser:
gnika7
Zeit: 14.07.2017 14:39:56
0
2525821
Hi winni,

Riesendank für die prompte Rückmeldung. Scheint, dass ich hier doch ein wenig was gelern habe. War mir nur unsicher, ob ich nicht was übersehe.

Tophilfe hier...

Grüße
Niko

Verfasser:
winni 2
Zeit: 14.07.2017 17:03:26
0
2525856
Gerne..:-)

Bei der 12er würde ich davon ausgehen, das die im realen Betrieb
überhaupt keinen Bivalenzpunkt besitzen wird.
Die bringt ja bei - 14 noch über 7 kW und das sollte mit internen
und solaren Wärmegewinnen immer reichen, denke ich.

Zur 8er finde ich keine kompletten Daten, aber ich komme da nun
ins Grübeln, ob die nicht besser passt, wenn man reale Heizlasten
ansetzt, weil die dürfte dann meist in einem effizienteren Inverter-
bereich arbeiten und ist an sich, ohne oder mit gleichem Bivalenz-
punkt, die effizientere Maschine im JAZ-Rechner..
Sorry, für die Unsicherheit, die ich da erzeuge...

Ein sehr gut gedämmtes Haus, wie Deines, braucht eigentlich eine
Heizlastberechnng nach PHPP um eine Wärmepumpe wirklich auf
den Punkt auszulegen...

Naja, die 12er, richtig betrieben, wird aber auf jeden Fall nicht verkehrt
sein, denke ich und Du gehst da leistungsmässig keine Risiken ein.

Grüsse

winni

Verfasser:
gnika7
Zeit: 14.07.2017 18:33:37
0
2525875
Hi winni,

deine Anmerkung ist ein guter Punkt. Das mit dem richtigen Betreiben und solaren Gewinnen habe ich mir auch schon überlegt. Aber der Mensch ist bekanntlich gierig, 2000€ BAFA-Förderung und somit 1300€ Ersparnis bei der 12-er Maschine sind verlockend ;-)
Bei der 8-er Maschine könnte man die Förderung auch bekommen, wenn der Bivalenzpunkt bei -10°C gesetz wird. Das entspricht einer Heizlast von ca. 4,2kW bei -14°C. Ob die solaren Gewinne in der Größenordnung von 2,8kW realistisch sind, kann ich nicht beurteilen.

Gibt es denn überhaupt eine Vorgabe in VDI, wie die Hezlast zu ermitteln ist?

Bei Betreiben wäre die Grundidee am Tag den Estrich und den Hygienespeicher (entweder VVM 310 oder VVM 500) etwas stärker zu laden, sodass bis ca. 10-11 Uhr am nächsten Tag die WP stillsteht (z.B. Nachtabsenkung). Bei PV-Überschuss würde ich die Temperaturen für Heizung und Warmwasser zusätzlich anheben. Somit sollte die 12-er WP am Tag bis ca. 17 Uhr gut ausgelastet sein.

Aktuell bin ich noch am klären ob, KfW40+, Technikbonus im 10.000-Häuser-Programm und die Bafa-Förderung grundsätzlich miteinander kombinierbar sind. Wenn nicht, dann fällt Bafa weg und ist kein Kriterium.

Grüße
Niko

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