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Austausch eines Ölkessels Sinnvoll?
Verfasser:
Ice3333
Zeit: 11.11.2017 23:04:53
0
2567670
Hallo liebe Forengemeinde,
bisher war ich ein stiller Mitleser und konnte schon einige Tips und Tricks von euch lernen. Erstmal danke dafür :-)
Ich habe im letzten Jahr ein Haus mit Einliegerwohnung aus dem Jahre 1958 erworben.
Nach erfolgreicher innen Sanierung bin ich nun zum Theme Heizung gestossen.
Verbaut ist ein Öltieftemperaturkessel der 2010 vom Vorbesitzer incl. Warmwasserspeicher (200l) Installiert wurde. Zu Beheizende Fläche sind 150m2 wobei 80 m2 von einem Pelletofen (Luftgeführt) beheitzt wird. Die Heizlast liegt für das Gesammte Haus bei 13-14KW, das habe ich mit dem Honeywell und mit u-wert.net ermittelt.
Jetzt zum Problem: Der Kessel hat eine Leistung von 19 KW und Schrecklicherweise ist keine Steuerung verbaut, also er wird nicht Witterungsgeführt betrieben :-( und fungiert so im Prinzip wie ein Standardkessel.
Jetzt sind die Öltanks in die Jahre gekommen und müssen erneuert werden. Das Angebot für neue Tanks und Entsorgung ist bei 3200€.
Hier stellt sich mir natürlich die Frage, neue Tanks und eine gebrauchte Steuerung oder lieber gleich eine Neue Gasbrennwerttherme. Gasanschluss wäre möglich und wäre immo Kostenlos. Das Angebot für eine neue Gasheizung incl. allem wäre bei 11000€.
Das ist natürlich ein enormer Preisunterschied und würde gerne von euch Empfehlungen, Tips etc. einholen. Vielleicht habe ich auch an andere Möglichkeiten noch nicht gedacht.

Viele Grüsse
Verfasser:
Buddy5
Zeit: 11.11.2017 23:15:27
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2567674
Einen Tieftemperaturkessel gibt es nicht, es wird ein Niedertemperaturkessel sein. Im Jahre 2010 gab es bereits die Vorschrift das eine Heizung witterungsgeführt und zeitabhängig geregelt werden muss. Hier haben weder euer Vorbesitzer noch der Installateur regelkonform gehandelt. Um welches Fabrikat handelt es sich denn? Nur weil ich den Gasanschluss kostenlos bekommen kann macht es wenig Sinn einen 7 Jahre alten Kessel zu entsorgen, verkaufen kann man nicht weil jetzt Brennwert vorgeschrieben ist. ich würde wohl Gas anschließen lassen und einen Herd damit betreiben, je nach Fabrikat hat euer Ölkessel noch bestimmt 15 Jahre vor sich.
Verfasser:
Ice3333
Zeit: 11.11.2017 23:32:46
1
2567677
Hi Buddy,
das ist ein DeDietrich bzw. die heißen jetzt Remeha Domomatic KT-2 mit 2 Stufenbrenner.
Ja ich weis, eigentlich gibt es keinen Tieftemperatur Kessel, doch laut der Beschreibung kann dieser Ausgeschalten werden und hat keine Sockeltemperatur.
Ja da hast du recht, ich denke auch das der Kessel nicht Konform Eingebaut wurde, aber ich kann es leider nicht ändern und muss mich den Gegebenheiten stellen und eine Wirtschaftliche Lösung finden, daher auch die Frage ob es Sinnvoll ist nur die Tanks zu tauschen. Manchmal kann billig auch teuer werden.
Verfasser:
Ice3333
Zeit: 11.11.2017 23:50:43
0
2567681
Was noch hinzuzufügen wäre, der Schorni war vor 14 Tagen da und hat gute Werte Ermittelt von mehr als 95% Wirkungsgrad. Naja aber aufgrund der der Fehlenden Steuerung würde ich ein Wärmenutzungsgrad von unter 60% schätzen.
Die Heizlast ist ja aufgrund des Pelletofen auf 6 KW gesunken.
Für die Einliegerwohnung reichen Momentan ( Durch Mischer Gereget) 50 Grad vorlauf und die Thermostate stehn auf 3. Hydraulischer abgleich wurde noch nicht durchgeführt, was aber bei Finaler Entscheidung gemacht wird da ich bereits Voreinstellbare Ventileinsätze verbaut habe.
Verfasser:
schorni1
Zeit: 11.11.2017 23:55:50
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2567684
Wer einen Kessel OHNE Regelung einbaut, der hat dann ebenso wie dieser KEIN HIRN das alles steuert! SO ist es nicht mehr als ein einfacher Kessel und KEIN Niedertemperaturkessel, einfach einer der halt irgendwie befeuert wird.

Also technischer NONSENS !
Verfasser:
Ice3333
Zeit: 12.11.2017 00:08:15
2
2567687
Schorni, da gebe ich dir vollkommen recht. Ich war auch sehr erstaunt wie man solch Humbug machen kann. Aber es ist nicht die Einzige sache, wo kein Hirn vorhanden war aber jetzt ist alles Tippi Toppi bis auf die Heizung.
Aber Schorni, die Frage stellt sich hier nicht ob Hirn oder nicht. Der Tatsache geschuldet das es ist wie es ist und ich jetzt eine Wirtschaftliche Lösung suche. Nicht mehr und nicht weniger.
Verfasser:
sukram
Zeit: 12.11.2017 00:15:54
1
2567688
Naja, aber das prüft der örtliche Schorni im Bestand ja nicht nach, aber sinnvoll wäre sowas schon, auch wenn ich die 60% Jahresnutzungsgrad für doch allzu arg pessimistisch halte. Es muss ja auch kein Originalregler sein, aber das Problämm wird sein, einen Heizer zu finden, der sich mit so Kleinkram abgibt, bei dem man auch noch selber nachdenken muss...

was sind das für Tanks, wie alt sind die, wer behauptet das K.O. & wieso?

und wegen dem kostenlosen Gasanschluss tät' ich beim örtlichen Netzbetreiber doch mal nachgucken nach
Ergänzende Bedingungen der zur Niederdruckanschlussverordnung (NDAV) o.ä., auch wenn von denen aufgrund der bis vor kurzem tiefgehenden Ölpreise die eine oder andere Sonderaktion gestartet wurde.

D.: NEIN, ich verdiene nix an Öl und ich würde selber nicht mehr darauf setzen, aber bei einer so jungen Anlage sollte an schon erstmal nachgucken.
Verfasser:
Ice3333
Zeit: 12.11.2017 00:44:37
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2567691
Hi Sukram, danke erstmal für den Beitrag. Top!
Ja ich habe die AGB´S des Gaslieferanten geprüft. Es würde sich für mich rechnen, um die Summe zu nennen ca 400€. Das was vorgeschlagen wurde mit nem Gasherd, funktioniert nicht. Wer hätte das gedacht.
Sukram was denkst du, wo der Wärmenutzungsgrad liegt? Nach meiner Feststellung Taktet die Heizung auch net sooo oft, könnte besser sein aber immo so alle 30 min für ca. 5-8 Min Laufzeit.
Jop die Tanks, die Zeigen Verformung aber nicht ganz Schlimm. Die hätte ich eh Rausgeworfen aber die Entscheidung hat mir die Behörde genommen. Diese sind von 1980 und kommen definitiv raus.
Nö ich bin auch kein Ölfreund, aber auch nicht Unbedingt Gas.
In 6 Jahren habe ich etwas Geld zur Verfügung um mich anderweitig Umzuschauen.
Verfasser:
Buddy5
Zeit: 12.11.2017 07:39:17
2
2567700
Dann prüft doch mal die Möglichkeit den Kessel mit einem Gasgebläsebrenner zu betreiben. Man kann Gas anschließen und braucht keine neuen Tanks.
Verfasser:
Green7
Zeit: 12.11.2017 07:46:09
0
2567702
Das wäre sinnvoll , der Kessel ist noch sehr jung hier würde sich die Montage eines Weishaupt WG 5Gas Gebläsebrenners und die Nachrüstung einer Regelung (gibt ja Universal Regelungen für ein kleines Geld).
Verfasser:
sukram
Zeit: 12.11.2017 12:18:14
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2567779
Zitat von Ice3333 Beitrag anzeigen
Hi Sukram, danke erstmal für den Beitrag. Top!
Ja ich habe die AGB´S des Gaslieferanten geprüft. Es würde sich für mich rechnen, um die Summe zu nennen ca 400€. Das was vorgeschlagen wurde mit nem Gasherd, funktioniert nicht. Wer hätte das gedacht.
Sukram was denkst du, wo der[...]


Wird wohl an die 80% H(i) gehen- guck' Dich mal um

oderdas
(falls Browser meckert- ist harmlos)

60% hätte mein 44jähriger enorm überdimensionierter Umstellbrander im Urzustand und ohne Regelung gehabt...


EDIT:

Hab' den Ofen vergessen, da muss man schon nochmal bis 5% abziehen, wenn der Kessel paralell oft warm in Bereitschaft oder als Spitzenlast schmort...
Verfasser:
mrtux
Zeit: 12.11.2017 12:36:38
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2567791
Ich würde den Gasanschluss nehmen, einen Gasbrenner vor den Kessel setzen und die Steuerung nachrüsten.

Die Steuerung musst du sowieso nachrüsten.
Der Gasbrenner + Anschluss ist unterm Strich nicht teuer als Öl. Jedoch hast du später die Möglichkeit auf Gasbrennwert umzurüsten.

Ich würde mich vom Öl verabschieden.
Zeit: 12.11.2017 13:22:33
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2567821
Den Nutzungsgrad kann man kaum beziffern ohne Daten

Bei der Wärmebedarfsberechnung kann man sich ganz übel auf die Nase legen im Bestand, da man zur Berechnung die Materialdaten genau kennen muß und im Bestand oft auf Schätzungen zurückgreift. Man rechnet also auf Basis einer Schätzug. Da kann man auch gleich schätzen. Da kann man manchmal genauso gut würfeln.

Hilfreich ist da die schweizer Formel für eine erste Abschätzung bzw. um zu prüfen ob die berechnete Heizlast plausibel ist.

Wie hoch war denn der jährliche Verbrauch und in welcher Region wohnt das Haus?

Zu deiner berechneten Heizlast würde gemäß der schweizer Formel je nach Region ein Verbrauch von 3000 bis 3500 Litern gehören. Davon geht dann aber noch der Verbrauch vom Pelletofen ab. Daher müßte man beide zahlen kennen, Ölverbrauch und Pelletverbrauch.

Etwas irritierend ist der Kauf der "Einliegerwohnng", aber dann die Nennung der Heizlast für das "ganze Haus". Wie ist das zu verstehen? Sind das dann die 150 m². Oder ist das "ganze Haus" dann doch nur dein teil des Hauses. Ich habe es so verstanden, daß die 80 m² die von der Pelletheizung Teil der 150 m² sind. Kann die Heizung das ganze Haus versorgen? Soll sie das? Heizt der Pelletofen nur zu, oder ist er eine vollwerttige Heizung, so daß der Öler nur die verbliebenen 70 m² zu versorgen hat. Ich gehe von einem Heizkörpersstem aus. Trifft das zu?

Fragen über Fragen. Aber ohne Klarheit, kann man nicht sinnvoll Antworten, sondern nur raten. Nur wenn die Betriebsbedingungen bekannt sind, kann man Abschätzungen vorenehmen.

Beim Umstieg auf Gas kannst du von einem Mehrverbrauch von ca. 5 % ausgehen. Das Abgas enthält mehr Wasserdampf. Beim Öler entgehen dir da 5 % und beim Gasbrenner sind es 11, im Idealfall.

Und ja, Tieftemperaturkessel gibt es. Es gibt dafür nur keine einheitliche verbindliche Definition. Für diesen Kesel ist die bezeichnung aber angemessen.

Wie eilig ist die Entscheidung? Du hast vermutlich eine Frist für die alten Tanks genannt bekommen. Ich nehme an es sind Tanks im Haus. Wie viele und wie groß?
Verfasser:
Ice3333
Zeit: 12.11.2017 17:12:52
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2567953
Hallo zusammen,
welche Steuerung kommt den in Frage, ich kann mir leider keinen Schuh draus machen.Beispiele wären super, welche Steuerungen machbar wären.
Das Haus Wohnt zwischen Ruhrpott und Münsterland dürfte im bereich -10 Grad sein.

Ja das wäre eine gute alternative einen Gasbrenner zu Montieren, darüber hatte ich Nachgedacht aber ich war mir nicht sicher ob sowas möglich ist.
Ein Problem wird sicher auch sein, einen Heizi zu finden, der sich der Aufgabe annimmt.
Selbst für das Angebot einer neuen Anlage hat es 6 Wochen gedauert. Scheint Immo zu brummen im Heizungsmarkt. Der Gasanschluss wird mit sicherheit auch mind. 6 Wochen Vorlauf benötigen.

Im Prinzip ist es ein Haus mit 2 Wohnungen, also EG + OG ( wurde damals als Haus mit Einliegerwohnung deklariert)und die Heizungsanlage ist Zentral und versorgt beide Wohnungen mit WW+ Heizung. Es sind Heizkörper im gesammten Haus verbaut.

Zum bisherigen Verbrauch kann ich leider nix sagen.
Ja, die Öltanks stehen neben der Heizung im Keller ( Heizungsraum) und es sind 3 Tanks mit jeweils 1650 Liter Volumen aus dem Jahre 1980 und sind einwandig.
Ich hoffe das ich das mit dem Austausch bis ins nächste Jahr ziehen kann, daher kann ich noch keine genauen Angaben machen.
Verfasser:
mrtux
Zeit: 12.11.2017 17:41:40
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2567964
Wenn die Tanks dann Leer sind, könnte man einen Nottank mit 200L hinstellen und dann wird per Tankwagen eben Kleinmenge bezogen. Damit kann man dann auch kritische Tage überbrücken.
Verfasser:
Ice3333
Zeit: 12.11.2017 21:52:48
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2568099
Ich habe hier mal ein paar Steuerungen rausgesucht, aber leider kann ich nicht Beurteilen welche davon möglich wären.
Hier mal ein Link

https://www.ebay.de/itm/De-Dietrich-8806-5144-Diematic-3-Bedienfeld-2-J-Garantie-b977/132379556302?hash=item1ed26fb9ce:g:pMEAAOSwSQFZ9blN


https://www.heiz24.de/index.php/de/De-Dietrich-Diematic-3-Bedienfeld-8806-5144/c-KAT328/a-Z5117?gclid=EAIaIQobChMIy_qXnMO51wIV7pztCh3sEQJ5EAkYAyABEgLGTPD_BwE

https://www.heiz24.de/index.php/de/De-Dietrich-Diematic-CDC1-Easymatic-8806-8508-NEU/c-KAT328/a-Z2639?gclid=EAIaIQobChMIy_qXnMO51wIV7pztCh3sEQJ5EAkYAiABEgL2wvD_BwE

Hilft vielleicht ein Foto von meinem Kessel um besser zu Beurteilen?
Verfasser:
Ice3333
Zeit: 12.11.2017 22:47:15
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2568129
So wieder ein bisl Schlauer.
Verbaut ist das Schaltfeld -B von DeDietrich, das die Anlagentemperaturregelung über das Kesselthermostat Steuert.
Zeit: 13.11.2017 00:22:10
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2568150
In der Region wäre ein Verhältnis von eins zu 2300 von Heizlast kW zu Ölverbrauch in kWh typisch. Das wären ca. 3000 Liter, abzüglich der Pellets. Ich unterstelle mal 2000 Liter Heizöl zum Preis von 1000€, um glatte Zahlen zu haben. Für genauere Rechnungen müssen Daten ermittelt werden. Die glatten Zahlen helfen dann bei der Umrechnung.

Wenn kein Termin drängt, ist es erst einmal logisch, daß die Tanks leergefahren werden. Beobachte dabei deinen Verbrauch. Dann weißt du mehr. Die alten Tanks müssen dann in jedem fall entsorgt werden. Das sind "Sowiesokosten".

Neue Tanks oder Umrüstung auf Gas werden wohl ähnlich teuer, sowohl in der Anschaffung, als auch im Verbrauch

Die Reglernachrüstung kann 10 bis 20% bringen, je nach Umstand. Dazu müßte man mehr wissen. Beim Aufwand gilt das Gleiche. eventell reicht es den Regler anzuschließen. Eventuell sind weitere Maßnahmen nlohnenswert/nötig.

Bei der Gastherme ist auch schon ein Regler mit dabei. Der Brennwerteffekt spart bei dir in dem Sinne nicht, daß er überwiegend nur die Wärme wieder reinholt, die du beim Öl gar nicht erst verlieren würdest (weniger Wasserdampf im Abgas). Anstatt also den Brennwert ausgehend vom Heizwert auf über 111% zu normieren, ist es sinnvoller vom Brennwert = 100% auszugehen.

Der Heizwert vorn Gas liegt dann bei 90% und bei Öl bei 95%. Die Brennwerttechnik gleicht also überwiegend diesen erhöhten Zusatzerlust aus, bzw. verhindert ihn.
Brennwertthermen schaffen dann auf dem Prüfstand ca. 98 % In der Praxis bleiben davon eher 80 bis 90%.
Solch ein Junger Ölkessel schafft auf dem Prüfstand 90 %. (entspricht 95% Heizwert) Ohne Regler wird er eher bei 70% liegen. Mit Regler und Optimierung sollten 80% möglich sein. Genauer kann man es erst mit mehr Details sagen. Insbesondere beim Sommerbetrieb zur Warmwasserbreitung kann es große Verluste und damit auch Einsparpotentiale geben.

Ob du für den Unterschied den Aufpreis zahlen willst, ist deine Entscheidung.

Ich setze schonmal den Helm auf, aber der Vollständigkeit sei zum Vergleich noch eine Variante erwähnt. Es wird vermutlich nicht lange dauern bis jemand aufschreit. Wenn vor Ort nichts dagegen spricht, könnte man eine Wärmepumpe installieren. Wahrscheinlich liefe das auf eine bivalente Lösung hinaus, bzw. trivalent, wenn man den Pelletofen mitrechnet.

Die alten Tanks müßten sowieso entsorgt werden. Man bräuchte weder Gasanschluß noch neuem Brenner. Man bräuchte zwar einen Öltank, aber dafür einen viel kleineren. Das ist dann schonmal die erste Rate für die WP. Je nach Auslegung wäre eine Förderung denkbar. Die Förderung setzt eine gute Arbeitszahl voraus. Die braucht man ohnehin damit es Sinn macht. Unterm Strich sollte das zu ähnlichen oder leicht höheren Kosten wie die anderen beiden Umüstungen (neue Tanks bzw. Umbau auf Gasbrenner) des Kessels machbar sein. Dafür hätte man dann zwei Heizungen die sich rgänzen un in der Kombination praktisch nahezu ewig halten.

Die Betriebskosten sind ähnlich oder niedriger. Man kann ja im Bivalentbetrieb immer die günstigere Quelle auswählen. Es ist halt die Frage wie weit man kostengünstig abdecken kann. Gerade im Sommerbetrieb und im Heizbetrieb bei milden Temperaturen können so Kesselverluste vermieden werden, so daß der Kessel nur noch im Kernwinter läuft, eine Betriebsart in der er auch noch vergleichsweise effizient arbietet.

Ich würde mich aber auch nicht wundern wenn man dank des Pellerofens dann doch vollständig auf den Kessel verzichten kann.
Zeit: 13.11.2017 00:27:07
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2568151
Zitat von Ice3333 Beitrag anzeigen
Hilft vielleicht ein Foto von meinem Kessel um besser zu Beurteilen?


Ja, Fotos sind hilfreich insbesondere um den Aufbau kennenzulernen und ein Bild vom Typenschild. Dann kann man hoffentlich einen Schaltplan auftreiben um zu sehen wo und wie ein externer Regler anzuschließen wäre. Auch der Aufbau der Hydraulik entscheidet welcher Regler sinnvoll wäre.
Verfasser:
Ice3333
Zeit: 13.11.2017 01:32:38
0
2568160
@ Feuer: haha wie Witzig
Nein du Brauchst net den Helm aufsetzen :-)
Die Variante mit der Wärmepumpe, da war ich sehr sehr lange dran. Der Grund warum, das ich die Bohrlöcher für ganz kleines Geld bekomme und die Wärmepumpe zum EK, sprich 40% unter Listenpreis.
Und genau das Spielt alles in meinen Überlegungen mit ein.
Wenn ich jetzt auf Gas-Brennwert gehe, hat sich alles andere erledigt.
Aber bisher habe ich nicht die Eier direkt eine Wärmepumpe Einzubauen, weil ich nicht 100% weis wie hoch mein Wärmebedarf ist und diesen möglist in den nächsten 2-4 Jahren ermitteln will und noch die ein oder andere Energetische Sanierung hinzukommt.
Wie du auch richtig festgestellt hast, das es bei einem Altbau ziemlich Schwierig ist diesen festzustellen. Es sind im Prinzip alles Statische Berechnungen ( im übrigen auch beim Neubau) daher will ich Rausfinden was der Tatsächliche Energiebedarf ist.
Ich werde wohl kein WDVS machen aber dennoch.
Wie gesagt, es ist äusserst unglücklich das die mir jetzt mit den Öltanks auf die Nüsse gehen.......
Öltanks sind jetzt auch in der Größe von 1600 Liter angedacht, um Platz für eine Wärmepumpe zu haben. Egal jetzt ob nur für WW oder für den ganzen Heizkreis.

Wie du Schon bemerkt hast, die alten Tanks müssen sowieso raus, die Kosten sind aber bereits in beiden Preisangaben inkludiert.
Das mit dem Pelletofen war schon vorher angedacht, aber ich bin echt überrascht das es so gut mit einem Luftgeführten funktioniert. Wie gesagt, ist auch die erste kältere Jahreszeit.

Denke das die Dimatic 3 die richtige Steuerung für den Kessel wäre. Ich rufe später mal bei De Dietrich an.
Um noch auf die Wärmeverluste im Sommer zurück zu kommen, würde ich, wenn keine neue Regelung mit einer Zeitschaltuhr arbeiten. Das konnte ich schon testen und Funktioniert, der Warmwasserbehälter ist recht gut Isoliert und ich würde mit 2 Warmwasseraufbereitungszeiten zurecht kommen.
Zeit: 13.11.2017 02:17:33
1
2568163
Der Helm ist wegen anderer Leute nötig. Man wird hier manchmal zum "WP-Verkäufer", blos weil man neben Öl und Gas auch noch eine Wärmepumpe mit in den Vergleich einbezieht. Vergleichen kann man immer.

Trinkassererwärmung:

Besonders interessant ist die Art, wie Brauchwasserspeicher, Heizkessel und Heizkreis miteinander verbunden sind. Dementsprechend macht dieser oder jener Regler mehr Sinn.

Die Dimatic 3 scheint für ein Originalbauteil recht günstig.

Wenn du den Bedarf genau wissen willst, brauchst du einen Wärmemengenzähler. Wenn spätere eine Wärmepumpe kommen sollte, hast du dann schn den Wärmmengenzähler. Den könnte man mit installieren, wenn man ohnehin an die Leitungen herangehen sollte, z.B. um die Verluste bei der Trinkwassererwärmung zu reduzieren oder einen Mischer einzubauen

Gibt es überhaupt einen Heizungsmischer? Schließlich ist ja bislang "überhaupt keine Regelung" verbaut, abgesehen von der Regelung des Kessels selbst.
Verfasser:
Ice3333
Zeit: 13.11.2017 02:33:05
0
2568164
Ja Heizungsmischer gibt es. Den muss ich aber mit Hand einstellen.
Momentan sind 50 Grad Vorlauf und ca 38 Grad Rücklauf, doch würde ich um einiges weniger an Vorlauf mommentan bei 3 Grad Aussentemperatur auskommen.. Die Heizkörper sind auch für die Temperatur ausgelegt. Ist halt Altbau und es ist ebend noch so mit den Typ 33 vertretbar (aus Optischer Sicht).
Der Kessel hat eine Heizungspumpe und eine Warmwasserpumpe. So das ich im Sommer nur auf Brauchwasser Stellen konnte mit Zeitschaltuhr.
Aber dazu fällt mir auch ein Reinfall ein. Ich wollte Fussbodenheizung Verlegen und habe dazu einen Statiker mit an die Hand geholt.... Nö sacht er, Statik wäre dann ungünstig...
Naja nach ein paar Kernlochbohrungen in den Betondecken hat sich was anderes herausgestellt. Naja....
Ja das mit den Wärmemengenzählern ist auch geplant. 3 Stück möchte ich Installieren, einen für die Obere Wohnung einen für mich und einen um die Verluste festzustellen bzw. die differenz. Quetschzange bzw. restliche Werkzeug ist vorhanden um Rohre neu zu Verbinden.
Warmwasserzähler sind schon verbaut.
War schon klar das es auf andere Bezogen war mit dem Helm auf.
Zeit: 13.11.2017 03:12:49
0
2568167
Trifft diese Grundschema zu?

Quelle

Also eine Heizkreispumpe im Heizkreis und im Kesselkreis gibt es nur die Trinkwassererwärmung.

Zum manuellen Mischer
Ich hoffe der ist im Sommerbetrieb zu, es gibt eine Schwerkraftbremse oder es ist sonst etwas gemacht worden, daß die Wärme nicht unnötig auf Reisen gehen kann wenn kein Heizbetrieb ist.
Verfasser:
Ice3333
Zeit: 13.11.2017 03:27:38
0
2568168
Jo du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Eine Schwerkraftbremse gibt es auch und der Heizkreis ist im Sommer zu. Naja zumindest habe ich es diesen Sommer so gemacht, bin erst im Juni eingezogen.
Zudem ist noch eine 11/2 Zöllige Ringleitung verbaut wo dann 15er Kupferrohr auf die Einzelnen Heizkörper gehen. Also hoher Wasserspeichergehalt, daher denke ich auch das ich nicht ein enormes Takten habe.
Verfasser:
Fritzli
Zeit: 13.11.2017 06:41:16
2
2568176
Wieviel Leistung hat denn der Pelletofen?
Möchtest du den Pelletofen auch langfristig benutzen (Feuerschauen)?

Ich würde auch auf WP/Öl/Pellet gehen und langfristig das Gabäude energetisch sanieren. Über kurz oder lang vom Öl weg und nur noch mit Pellet/WP. Gas ist eine Brückentechnologie und wenn du bereits jetzt auf WP setzen kannst - und die zudem noch sehr günstig bekommst - ist es sinnvoller, bereits jetzt darauf zu setzen.

So wie ich verstanden habe, kannst du noch einen Winter mit den alten Tanks?



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Austausch eines Ölkessels Sinnvoll?
Verfasser:
Fritzli
Zeit: 13.11.2017 06:41:16
2
2568176
Wieviel Leistung hat denn der Pelletofen?
Möchtest du den Pelletofen auch langfristig benutzen (Feuerschauen)?

Ich würde auch auf WP/Öl/Pellet gehen und langfristig das Gabäude energetisch sanieren. Über kurz oder lang vom Öl weg und nur noch mit Pellet/WP. Gas ist eine Brückentechnologie und wenn du bereits jetzt auf WP setzen kannst - und die zudem noch sehr günstig bekommst - ist es sinnvoller, bereits jetzt darauf zu setzen.

So wie ich verstanden habe, kannst du noch einen Winter mit den alten Tanks?
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