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stagnierender Gaspreis vs. stetig steigender Strompreis
Verfasser:
Stefan Ellermann
Zeit: 16.02.2018 03:00:13
6
2614119
Hallo
Mit Begeisterung studiere ich seit Wochen dieses Wärmepumpenforum, da ich eigentlich meinen Gaskessel (Viessmann Atola) verschrotten und durch eine Nibe f1155 3-12kW Wärmepumpe (WP) ersetzten wollte. Im gesamten Ruhrgebiet findet sich
1) kein Nibe Partner, der mir eine schwedische oder finnische WP installiert
2) keinen Nibe Partner, der mir das gute Stück für unter 20.000 Euro aufbaut (ohne
Erdsondenbohrung)
Mir ist es nicht ersichtlich, was den Anschluss der Nibe so teuer macht. Eine neue GAstherme wird für 1500 Euro angeschlossen - okay, die Nibe benötigt statt einer GAsleitung zwei Anschlüsse zu den MAuerdurchführungen der Erdsonden. Vielleicht noch der zusätzliche Anschluss der beiden Zähler (EMK300 und Stromzähler) Das kann aber unmöglich 7500 Euro ausmachen (DIe Pumpe in Deutschland kostet 10.000Euro). Das Einstellen und programmieren kann doch auch nicht so lange dauern und aufwendig sein!

Frustriert über diesen Tatbestand kommt natürlich noch erschwerend hinzu, dass mit einem SCOP Wert von ca.4,5 (Ich habe keine Fußbodenheizung => Vorlauftemperatur 40-45°C) der Strompreis gegenüber dem Gaspreis maximal um das 4,5fache teurer sein darf. AKtuell zahle ich hier 5cent /kWh für GAs und 24cent/kWh Strom. Das wäre doch auf dauer ein Minusgeschät, wenn ich nicht eine eigene PV Anlage auf dem Dach hätte (welche in der Heizperiode lediglich 5% des Energiebedarfs der WP liefert)
Nun steigen die Preise für Strom seit ewigkeiten stetig an und eine Stagnation ist noch lange nicht in Sicht (Ausstieg aus den Kernkraftwerken und später den Kohlekraftwerken) 2006 kostetet die kWh Strom14cent, die kWh Gas 5,08cent 2018 zahle ich 24,xx cent für eine kWh Strom und 5,12cent für die kWh Gas.
Wenn das so weiter geht ist dass das Aus für die Wärmepumpen in Deutschland - es sei denn es kommen bezahlbare Energiespeicher auf dem Markt.
Sehe ich das falsch/ zu pessimistisch?
Gruß
Stefan

Verfasser:
pinot
Zeit: 16.02.2018 03:08:16
4
2614120
Wenn das so weiter geht ist dass das Aus für die Wärmepumpen in Deutschland

Nee, Strom bekommt man geschenkt und noch Geld dazu aus Deutschland.

Ups, in Deutschland?

Pech.

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 16.02.2018 03:18:11
5
2614121
Ich würde die vorhandene Gasinfrastruktur weiter nutzen und in einen neuen Kessel investieren.

Verfasser:
rman
Zeit: 16.02.2018 06:05:50
1
2614125
Z.B. kostet 1kWh el. Stromes in Polen 0,55PLN. Beim Kurs von vereinfacht 4/1 sind es 0,125€/kWh.

Frag doch die ewig regierenden Mutti warum es hier so teuer ist... (oder das neue Heimatministerium)


Ein Aus für WP sehe ich nicht. Z.B. kostet der Gasanschluss etwa 3500€ hier wo ich wohne.
Dafür kann ich mir eine kleine PV Anlage mit Speicher hinstellen. Ausserdem hat Gas Folgekosten: Z.B. den Schorni

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 16.02.2018 06:07:53
0
2614126
Wie lange hält der neue Gasmesser?

15-20 Jahre oder auch länger ?

Wie sieht es mit den Preisen der Energie in der gesamten Zeit aus ?

Verfasser:
Onkel2012
Zeit: 16.02.2018 06:30:57
15
2614127
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Wie lange hält der neue Gasmesser?

15-20 Jahre oder auch länger ?

Wie sieht es mit den Preisen der Energie in der gesamten Zeit aus ?

Ach komm! Seit 2012 bin ich in diesem Forum aktiv und seit dem werden schon bald steigende Gaspreise und fällende Strompreise prognotiziert - wahrscheinlich jedoch schon länger. Das erinnert mich an diese obskuren Sektenanhänger, die früher mit Schildern „das Ende ist Nahe“ in der Stadt standen.
Der Gasanschluss ist vorhanden. Ich würde auch wieder ein Gasbrennwerter einsetzen. Aber was gescheites: Vitocrossal, Vitodens 300 oder Buderus GB212 oder Vaillant VKK.

Verfasser:
maja5
Zeit: 16.02.2018 06:49:14
4
2614131
Tja Angebot und Nachfrage und eine Industrie die aktuell einen Hype bei Stromheizungen erzeugt um die Gerätepreise in schwindelnden Höhen zu halten und fetten Gewinn zu machen.

Mit Stromautos wird noch mehr Nachfrage im Strommarkt erzeugt werden und den Preis weiter in die Höhe treiben und hinter dem Umbau der Kraftwerke und Verteilernetze kann man wunderbar Gewinne (und Steuern) verstecken.

Das Geld wird dort verdient wo die Kunden auf Marketingvisionen hereinfallen und den Geldbeutel auf machen ohne nachzurechnen.

Bleibe bei Gas aber nimm wenigstens CO2-neutrales und pass dabei auf, dass auf der anderen Seite vom Vertrag wirklich CO2 kompensiert wird.
Dann kannst du in 20Jahren nochmal entscheiden.

Verfasser:
rman
Zeit: 16.02.2018 06:52:36
6
2614133
Zitat von Onkel2012 Beitrag anzeigen
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
[...]

Ach komm! Seit 2012 bin ich in diesem Forum aktiv und seit dem werden schon bald steigende Gaspreise und fällende Strompreise prognotiziert - wahrscheinlich jedoch schon länger. Das erinnert mich an diese obskuren Sektenanhänger, die früher mit Schildern „das Ende ist Nahe“ in der Stadt[...]



Putin und seine Vasallen in der BRD-Regierung werden es nicht zulassen das Gas teuer wird. Ausserdem freut sich die BRD-R dass eine Vertrauensperson regelmässig eine Hausbegehung macht.

Wenn Gasanschluss vorhanden, dann weiter mit Gas heizen. Hätte ich Gas bei mir, dann würde ich bei meiner Sanierung einen Gasbrenner in Erwägung ziehen.

aber:
a) Frau will kein Gas
b) Gasanschluss nicht vorhanden
c) mache ich am liebsten alles selbst, beim Strom kein Problem, vom Gas lass ich die Finger
d) Strom will ich mit PV erzeugen und speichern. Beim Gas ist die Eigenerzeugung aufwändiger
e) Strom macht nicht bum


Bei dir sieht es anders aus. Ausserdem hast du keine Flächenheizungen. Diese nachzurüsten kostet auch einen erheblichen Betrag. Also bleib beim Gas.


PS: Hat jemand das Wissen ob die Versicherung mehr verlangt wenn man explosive Materialien im Haus hat (sprich Gas in der Leitung)?

Verfasser:
Ullerich
Zeit: 16.02.2018 07:48:06
5
2614147
Moin,

Zitat von Stefan Ellermann Beitrag anzeigen
Wenn das so weiter geht ist dass das Aus für die Wärmepumpen in Deutschland - es sei denn es kommen bezahlbare Energiespeicher auf dem Markt.
Sehe ich das falsch/ zu pessimistisch?

Ja. Wenn, dann solltest du bitte Bestandsbauten und Neubauten sauber differenzieren, ebenso wie Äpfel und Avocados. Ein Bestandsbau hat immer den kaufmännischen Nachteil, dass du eine vorhandene Infrastruktur schon besitzt, beim Wechsel des Heizungssystems aber einen mehr oder weniger großen Anteil davon ersetzen musst.
Daher ist deine Rechnung mit Vorsicht zu genießen. Unser Bestandsbau hat auch eine Brennwerttherme, die in der nächsten Zeit ersetzt werden muss. Nach 21 Jahren Betrieb darf sie das auch, zudem die Heizungsanlage "organisch gewachsen" ist und der Umbau auf eine WP, gleich welcher Art, nicht so ohne weiteres möglich ist.
Rein rechnerisch kann eine WP in vielen Fällen da nicht mithalten, es sein denn, das ökologische Gewissen meldet sich heftigst. Sie ist zudem für alte Heizungen mit hohen VL Temperaturen einfach nicht konstruiert. Wenn jemand mit einem typischen serienmäßigen Mittelklassewagen durch die Sahara fahren will, dann kann er das gerne tun, sollte aber hinterher nicht jammern, dass sein Auto nicht richtig funktioniert oder der Umbau auf Wüstentauglichkeit so viel Geld kostet.

Bei unserem neuen Haus klick mich Anlage Ullerich sah die Sache schon ganz anders aus. Aufgrund de EnEV2017 hätten wir eine Therme und höchstwahrscheinlich auch noch 2 Alibi Solarkollektoren einbauen müssen. Die FB ist integraler Bestandteil der Bodenplatte.
Da habe ich überschlägig gerechnet:
ca. 5000 Euro für die beiden Kollektoren mit Umwälzpumpe und Wärmetauscher. Therme mit Abgasrohr und den Anschlusskosten Gasversorger und Zähler irgendwo auch um die 5000 Euro.
(Sollte ich was vergessen haben, dann bitte um Korrektur.)

Die so oder so notwendigen Baugruppen habe ich bewusst mal außen vor gelassen. Die Geisha mit Einbau etc. lag bei groben 5000 Euro.
Der Einbau einer Therme hätte mir dann noch eine zusätzliche Zählergrundgebühr beschert, regelmäßige Kosten für Wartung und Schorni ebenfalls. Und aus meinem Bestandsbau kenne ich diese Kosten nur zu gut. Warum also hätte ich mich bei einer Heizlast um die 2,3 kW in dieser Situation für Gas entscheiden sollen?

Muss die Heisha dann mal erneuert werden, so what? Neuen Monoblock kaufen, Wasser anschließen, Strom anschließen und Ende Gelände. Würde ich mich bei einem Wechsel der WP zu Gas hin entscheiden, dann kämen welche Kosten auf mich zu, um mal bei deinem Thema zu bleiben? Selbst wenn man mir eine Therme schenken würde, wäre sie doch rechnerisch unterlegen und ich könnte behaupten: "Wenn das so weiter geht ist dass das Aus für die Gasbrennwertterme in Deutschland" ;-)
Mach ich aber nicht.

Zitat von Stefan Ellermann Beitrag anzeigen
Eine neue GAstherme wird für 1500 Euro angeschlossen

Dann rechne mir das mal vor. Die Therme muss dann ja auch arbeiten, oder? Oder ist das nur der Preis beim billigsten Händler im Netz?

Ulrich

Verfasser:
maja5
Zeit: 16.02.2018 08:03:42
2
2614151
Zitat von rman Beitrag anzeigen
PS: Hat jemand das Wissen ob die Versicherung mehr verlangt wenn man explosive Materialien im Haus hat (sprich Gas in der Leitung)?
hat jemand ne Statistik, wieviel Leute in Deutschland an Strom sterben und wieviel an Gas?
Gas scheint seltener zu sein, weil es fast jedesmal spektakulär in den Medien auftaucht.

Verfasser:
Freeliner
Zeit: 16.02.2018 09:10:57
0
2614169
Zitat von Ullerich Beitrag anzeigen

Zitat von Stefan Ellermann
Eine neue GAstherme wird für 1500 Euro angeschlossen


Dann rechne mir das mal vor. Die Therme muss dann ja auch arbeiten, oder? Oder ist das nur der Preis beim billigsten Händler im Netz?

Er redet von anschließen!!!! (nicht inkl. Therme)
.....und das sollte für 1500€ wohl in den meisten Regionen Deutschlands kein Problem darstellen, oder?! (2 Gesellen 2 Tage)

Verfasser:
Ullerich
Zeit: 16.02.2018 09:28:19
1
2614177
Moin,

Zitat von Freeliner Beitrag anzeigen
Er redet von anschließen!!!!


Ja, stand ja auch so. Aber was sind in den 20.000 Euro (genannt im ersten Beitrag) insgesamt an Leistungen genau enthalten? Nur das reine Anschließen der WP? Wohl eher nicht.
Äpfel vs. Avocado?

Wenn schon Gelder genannt und verglichen werden, dann bitte auch identische Leistungen. Oder was genau habe ich an den genannten Zahlen und Beschreibungen falsch verstanden?

Ulrich

Verfasser:
Tiktal
Zeit: 16.02.2018 09:29:41
1
2614178
Das ist ein sehr interessanter Beitrag.
ICh stelle mir seid einiger ZEit die gleiche Frage.

Es gibt eine bestehende Gastherme (nix Brennwert).

Im Zuge eines großen Umbaus (inkl. nachrüsten FBH) würde ich gerne die Heizung austauschen und durch eine Geisha ersetzten.
Nun muss ich vor lauter Euphorie und Technikbegeisterung mal die nüchternen Zahlen betrachten.

Es fällt zwar der Gasverbrauch weg, dafür steigt logischerweise der Stromverbrauch.

Nur, mir bringt diese ganze neue Technik nichts, wenn mir nachher die Kosten die Haare vom Kopf fressen.

Lese mal fleißig mit, habe bisher noch von niemandem eine ROI Rechnung gesehen, wann/ob sich der Umstieg auf WP rentiert inkl. der laufenden Kosten.

Gruß

Onno

Verfasser:
pinot
Zeit: 16.02.2018 09:37:01
0
2614181
Zitat von maja5 Beitrag anzeigen
Zitat von rman Beitrag anzeigen
[...]
hat jemand ne Statistik, wieviel Leute in Deutschland an Strom sterben und wieviel an Gas?
Gas scheint seltener zu sein, weil es fast jedesmal spektakulär in den Medien auftaucht.


Es ist natürlich spektakulär, wenn in Friedenszeiten ein Bombentrichter zu sehen ist, wo vortags noch ein Haus war.

Oder, wie soeben geschehen, eine ganze Familie ausgelöscht wird.

Nee, so eine Lunte (Gasanschluss) kommt nie nie nie in meine Hütte.

Verfasser:
feanorx
Zeit: 16.02.2018 09:50:07
1
2614189
Genauso sehe ich das auch Pinot.

Und wer seine Sole WP gut auslegt schafft auch eine JAZ von 5,5-6 .
Dann ist man selbst bei 30cent Strompreis mit 5cent pro Wärmekwh immer noch unter den Gaspreisen wenn man bei Gas den schlechten Wirkungsgrad und die Wartungskosten mit einberechnet.

Bei 30cent Strom rentiert sich auch PV umso mehr und WP und PV arbeiten bekanntlich sehr gut zusammen.
Wer eine ST hat kann die noch zur Solevorerwärmung nutzen. Dann kommt man in 7er JAZ Bereiche und landet bei 30 cent Strom bei 4cent pro Wärmekwh

Verfasser:
Martin24
Zeit: 16.02.2018 10:59:52
6
2614209
Zitat von pinot Beitrag anzeigen

Nee, so eine Lunte (Gasanschluss) kommt nie nie nie in meine Hütte.


Es brennen wesentlich mehr Häuser ab, weil es ein Elektrikproblem gab als wegen einer defekten Gasheizung ...

Grüße
Martin

Verfasser:
Ullerich
Zeit: 16.02.2018 11:37:48
2
2614226
Moin,

Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
Es brennen wesentlich mehr Häuser ab, weil es ein Elektrikproblem gab als wegen einer defekten Gasheizung ...


Wenn wir an Gasleitungen ähnlich viele Geräte (mal als Idee: der Chinakracher, das Profi-Ladegerät für unschlagbare 2,99 Euro) ähnlich bedenkenlos und in ähnlichen Mengen anschließen würden, dann sähe es hier aus wie nach einem Krieg.
*Boshaftigkeit off*

Alleine die Menge an Endgeräten, irgendwie die am Stromnetz hängen, ist nahezu unüberschaubar. Das fängt bei den Ladegeräten für Smarties, Tabletts an und hört bei den LED Beleuchtungen auf. Alleine von der Anzahl

In den meisten Fällen gibt es einen Gas Hausanschluss, den Zähler und dann Heizung oder evtl. noch der Gasherd. Als Beleuchtung wird Gas kaum noch in Haushalten anzutreffen sein. ;-)


Ulrich

Verfasser:
rman
Zeit: 16.02.2018 11:56:56
4
2614240
Zitat von maja5 Beitrag anzeigen
Zitat von rman Beitrag anzeigen
[...]
hat jemand ne Statistik, wieviel Leute in Deutschland an Strom sterben und wieviel an Gas?
Gas scheint seltener zu sein, weil es fast jedesmal spektakulär in den Medien auftaucht.



Dann versuch mal ohne Strom nur mit Gas zu leben :)

Gas ist ein zusätzliches Risiko. Jeder muss für sich entscheiden, ob er das will oder nicht. Als Energieträger ist Gas super, und der Preis ist gut im Vergleich zu Strom mit Wärmepumpe.
Genauso wie Gas nicht für jedes Haus geeignet ist, ist es eine Wärmepumpe auch nicht.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 16.02.2018 12:02:58
0
2614244
@rman
Das geht ;-)



Was bin ich froh, die Kiste in ein paar Monaten rauszunehmen. Da hast die Gasleitung selbst sogar direkt im Zimmer, dazu das ganze Teil raumluftabhängig, ...

Verfasser:
Tiktal
Zeit: 16.02.2018 13:03:40
0
2614275
Kann nicht vielleicht mal jemand eine Rechnung aufmachen bei erfolgreicher Umstellung?
Mich würde natürlich interessieren wenn die Heizung NOCH funktioniert und die Umrüstung dann auf WP erfolgt. Das hat hier im Forum doch sicher mal jemand berechnet.

Gruß

Onno

Verfasser:
Xilli
Zeit: 16.02.2018 13:04:06
0
2614277
Ich steh vor der ähnlichen Entscheidung. Atola soll altersbedingt in Rente (57% Effizienz)
Die Grundgebühr für Gas, die Schornikosten sollte man auch noch mit einbeziehen.
Bei meinem derzeitigen Fortschritt der Gebäudedämmung komme ich derzeit zu dem Schluss, dass der Einbau einer Geisha in den Betriebskosten zum Unentschieden führt. Und ich rechne derzeit mit Jaz unter 3,5.
Mein Joker sind 2 PV-Anlagen mit fast 16kwp.
Den Einbau der Geisha setze ich mit mit 4000Euro in Eigenleistung an.
Meine Anfrage für eine Viessmann Brennwerttherme lag bei einem guten Bekannten bei ca. 6000Euro mit Einbau.

Sole-WP fiel bei mir aufgrund der hohen Einstiegskosten selbst mit Förderung flach. Da war ich schnell bei 10.000+ und kann einfach nicht den ökonomischen Mehrwert für mich erkennen.

Die Glaskugelguckerei bei der Entwicklung der Gas oder Strompreise ist mir auch langsam zu viel.
Meine Entscheidung fällt auf Luft-WP (das gibt nämlich zusätzlich noch fast 2qm Platz in meinem HWR frei).

Verfasser:
OldBo
Zeit: 16.02.2018 13:12:56
1
2614285
Zitat von rman Beitrag anzeigen
e) Strom macht nicht bum

Bei dir sieht es anders aus. Ausserdem hast du keine Flächenheizungen. Diese nachzurüsten kostet auch einen erheblichen Betrag. Also bleib beim Gas.

PS: Hat jemand das Wissen ob die Versicherung mehr verlangt wenn man explosive Materialien im Haus hat (sprich Gas in der Leitung)? [...]

Und wie sieht es mit PV beim Feuerlöschen aus? Muss da eine besondere Versicherung abgeschlossen werden?

Verfasser:
dimi10 Dieser Benutzer hat eine gelbe Karte erhalten
Zeit: 16.02.2018 13:25:08
1
2614294
Bei Neubau ist immer eine Solewp am besten und dürfte bei richtiger Auslegung
auch keine Probleme bereiten.Im Bestandsbau und das dürften wohl die meisten
Gebäude in Deutschland sein, sieht das halt anders aus. Zu einer WP muß immer
das Gebäude dazu stimmen und je älter und weniger daran gemacht wurde um so mehr Kosten entstehen dabei .Je älter dann der Hausbesitzer ist und die Kinder später mal kein Interesse haben das Haus zu übernehmen rechnet sich so eine Maßnahme nicht mehr.Die andere Seite ,Hausbesitzer mit geringen Einkommen können keine umfangreiche Dämm-Masnahmen bezahlen. Es wäre deswegen auch von der Politik her angebracht anstatt Förderungen für E_Autos (Zweitwagen der Reichen )dafür höhere Förderungen zur Sanierung von Bestandsbauten an Bedürftige (Einkommensgrenzen) zu machen. So lange dies nicht geschieht ist es nur ein Wunschdenken , das jemals mehr WP gekauft werden.
Übrigens ich hätte das Geld gehabt , aber bei mir ist durch Wasserschutzgebiet eine Solewp nicht machbar gewesen und für eine LWP hätte ich soviele Kosten am Haus gehabt , das sich die Sanierung niemals für mich mehr gerechnet hätte.Bisher 8Jahre
Gasbrennwerttherme ,vorher ÖL_Heizung hat es sich für mich gelohnt und das ohne große Kosten.

Verfasser:
rman
Zeit: 16.02.2018 13:29:41
2
2614298
Zitat von Xilli Beitrag anzeigen
Ich steh vor der ähnlichen Entscheidung. Atola soll altersbedingt in Rente (57% Effizienz)
Die Grundgebühr für Gas, die Schornikosten sollte man auch noch mit einbeziehen.
Bei meinem derzeitigen Fortschritt der Gebäudedämmung komme ich derzeit zu dem Schluss, dass der Einbau einer[...]



Dann bist du genau der richtige um einen Vergleich vorher/nachher zu machen.
Wechsel die Heizung, aber nur die Heizung und setze die Kosten in Verhältnis.
Ich bin sehr gespannt auf die Rechnung in ein zwei Jahren.

Berücksichtige alle Kosten, wie du schon erwähnt hast:
- Grundgebühr
- Schrorni
- Strom
- Wartung


vs.
- Strom
- Wartung (selbst machbar)

Verfasser:
JoRy
Zeit: 16.02.2018 13:33:37
1
2614300
Wenn ich die letzten 10 - 15 Jahre nachschaue "stagniert" da weder der
Strompreis noch der Gaspreis. Auch der ist gestiegen.

Wobei die Anschlusskosten und die Grundbühr bei Gas mehr gestiegen ist.
Was also beim Arbeitspreis nicht so massiv scheint wird über die
Zählergrundosten reingeholt.

Wenn im Ruhrpott keiner mehr arbeiten will bist du dem Markt trotzdem nicht
hilflos ausgeliefert.

NIBE Deutschland nennt dir den zuständigen Händler und bietet auch einen
Werksservice an.

Mondpreise musst du dir nicht gefallen lassen. NIBE ist schon teuer genug.

Gruß JoRy

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stagnierender Gaspreis vs. stetig steigender Strompreis
Verfasser:
JoRy
Zeit: 16.02.2018 13:33:37
1
2614300
Wenn ich die letzten 10 - 15 Jahre nachschaue "stagniert" da weder der
Strompreis noch der Gaspreis. Auch der ist gestiegen.

Wobei die Anschlusskosten und die Grundbühr bei Gas mehr gestiegen ist.
Was also beim Arbeitspreis nicht so massiv scheint wird über die
Zählergrundosten reingeholt.

Wenn im Ruhrpott keiner mehr arbeiten will bist du dem Markt trotzdem nicht
hilflos ausgeliefert.

NIBE Deutschland nennt dir den zuständigen Händler und bietet auch einen
Werksservice an.

Mondpreise musst du dir nicht gefallen lassen. NIBE ist schon teuer genug.

Gruß JoRy
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