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Resthof mit Wärmepumpe Buderus WSW196i-12-WSW 196i 12T
Verfasser:
5Linden
Zeit: 20.02.2018 11:07:33
0
2616034
Moin Moin,

ich würde euch hier gerne nach eurer Meinung zu meinem Projekt fragen und auf eure Erfahrungswerte zurückgreifen.

Wir haben uns einen Resthof Bj. 1870 gekauft, dieser soll nun im ersten Schritt zunächst eine neue Heizungsanlage bzw. Wärmequelle bekommen. Aktuell wird das Wohngebäude mit einer Ölheizung Bj. 1990 geheizt, zur Warmwasser Erzeugung ist eine Solarthermieanlage mit zwei Röhrenkollektoren verbaut. Die bei den aktuellen Pächtern aber auch nicht im Betrieb ist.

Da die Ölheizung direkt neben dem Schlafzimmer ist und wir ein Teil des Schlafzimmers zum vergrößern des Badezimmers Abtrennen wollen wir den Heizungsraum dem Schlafzimmer zuschlagen. Hierzu muss die vorhandene Heizung weichen.

Nun ist unsere Idee eine Wärmepumpe zu verbauen, diese soll mit einem Ringgrabenkollektor gekoppelt werden. Zusätzlich möchten wir den Vorhandenen Wasserführenden Kamin mit einbinden, hier führ war die Idee einen 300l Pufferspeicher zu verwenden um diesen mit dem Kamin aufzuladen.

Um die Stromkosten zu senken soll dann entweder auf das Wohnhaus oder den Stall eine ca 10kw Solaranlage für den Eigenverbrauch errichtet werden.

Das Haus ist nur Ebenen erdig ausgebaut, und ist mit vielen Heizkörpern ausgestattet, im Badezimmer kommet im Zuge der Sanierung eine Fußbodenheizung hinzu, diese wird in den Rücklauf des Wandheizkörpers eingebunden.

Wir sind ebenfalls am Überlegen ob wir die gesamte Geschossdecke als Flächenheizung ausbauen. Die Decke wurde in den 60er Jahren mit Betong gegossen, darunter sind Holzdielen die vom Wohnraum direkt ersichtlich sind.

Als Wärmequelle haben wir uns die Buderus Logatherm WSW196i-12-WSW 196i 12T ausgesucht.
Der Grabenkollektor soll auf unserer Koppel verlegt werden da wir dort ohne Großen Aufwand mit großem Gerät graben können. Wir würden die Soleverteiler in 2 Schächten an der Grenze zur Koppel verbauen, und die Anbindung zur Wärme pumpe mit ca 35m 40mm Rohr realisieren die wir in zwei schmalen Gräben quer durch den Garten verlegen. Um die Pumpe dann im Haus anzuschließen. Der Kollektor soll dann aus 2x 300m 32mm Rohr gebaut werden. Hierzu fehlt mir leider die Erfahrung und mit dem Onlineplaner kann ich aus irgendeinem Grund nicht umgehen, da ich keine nachträglichen Änderungen durchführen kann.

Nun Noch Zwei Bilder






Ich hoffe mein Beitrag ist nicht zu chaotisch, und Hoffe nun auf eure Anregungen und Vorschläge.

Gruß Jan Zimmer

Verfasser:
feanorx
Zeit: 20.02.2018 11:35:49
2
2616047
Hallo Jan,

Flächenheizung wäre von Vorteil aber Heizkörper gehen auch.
Habe selber nur Heizkörper im ungedämmten Altbau und habe pauschal mit ca 1m Typ 33, 50-60cm hoch, pro 10m² Wohnfläche ausgelegt und heize mit einer 11kw on/off mit JAZ 5.

man könnte auch überall Wandheizung verbauen das dürfte am einfachsten sein und am meisten bringen um mit niedrigen VL zu heizen.

Wie hoch was ist der Verbrauch an Öl pro Jahr?
Wird im Rahmen der Sanierung noch gedämmt?

Wenn tatsächlich bis zu 12kw abgerufen werden sollen ist der Kollektor zu klein dimensioniert.
Empfehlenswert wären bei 12kw: 4x300m, 6x300m wären noch besser
Die Anbindeleitungen sind mit 40mm auch zu klein. Das sollten 50er sein.
Sonst handelst du dir hohe Druckverluste ein was zu permanenter Mehrbelastung der Solepumpe führt und schlechte Soletemps bei hoher Last weil die Fläche am Rohr zu klein wäre.

Aber erstmal Heizlast abschätzen evtl brauchst du nie 12kw.

Verfasser:
feanorx
Zeit: 20.02.2018 11:40:47
0
2616052
Die vorhandene ST würde ich so wie Radis einbinden. Hier seine Liveanlage: Link
Die ST unterstützt die Heizung und wenn die ST keine heizungsrelevanten Temps mehr liefert wird die Soleregeneration unterstützt.
Dazu brauchst einen Schichtspeicher. An den würde ich dann auch den Kamin mit anschließen.

Verfasser:
5Linden
Zeit: 20.02.2018 11:53:33
0
2616061
Moin Moin,

Danke für die Antwort,

Flächenheizungen an den Wänden sind aktuell nicht Umsetzbar da wir die Wände nicht anfassen wollen. Da das Wohnhaus so in einem Guten Gepflegtem zustand ist.

es soll eventuell eine einblaßdämmung in die Fassade eingebraucht werden, da sind wir uns aber noch nicht so ganz schlüssig. Das Wohnhaus wurde mal mit einer Luftschicht verklinkert, Fenster sind alles Doppeltverglaste aus anfang der 90er Jahre die in zukunft aber auch ersetzt werden sollen.

Heizölbedarf sollen ca 3000l bisher sein.
und laut Energieausweis hat das haus einen Primärbedarf von 255,3 kWh/(m²a) und wir haben ca 145qm Geheizten Wohnraum.

die Pumpe möchte ich Absichtlich etwas größer auslegen da wir eventuell noch das Dachgeschoss ausbauen wollen bzw vlt klemme ich auch noch mal die Werkstatt mit an die Heizung :)

Gruß Jan

Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.02.2018 12:05:34
1
2616071
Hallo Jan,

wenn Du auf das Quadrat in der Mitte eines Zeichenobjektes
klickst, kannst Du es löschen oder verändern.

Es macht keinen Sinn den Verteiler ins Gelände zu setzen.
Am besten alle Rohre bis zur Wärmepumpe führen. Auch
die gerade Verlegung gewinnt Wärme.

Einblassdämmung ist gut und der obere ungenutzte Fußboden
sollte gut gedämmt werden.

Der jetzige Verbrauch hört sich nicht an, als wäre das Objekt im
jetzigen Zustand richtig wärmepumpengeeignet. Vor allem mit
Heizkörpern.

Bei den Fenstern solltest Du schauen, ob das noch altes Isolier-
glas ist oder schon Wärmeschutzglas.

Grüsse

winni

Verfasser:
5Linden
Zeit: 20.02.2018 12:47:04
0
2616090
Moin Moin Winni,

Wie es in der Software eigentlich funktioniert ist mir bekannt nur leider klappt es nicht.

Die Aktuellen Pächter haben in allen räumen temperaturen von 23° plus.

wir haben überall eher 19-20°, und Heizkörper sind viele und Große vorhanden. Um das Gebäude besser geeignet zu machen ist die idee der Flächenheizung an der Decke.

Wie finde ich das mit den Fenstern Herraus?

Gruß Jan

Verfasser:
feanorx
Zeit: 20.02.2018 12:49:06
2
2616091
Ich denke das passt mit der WP Leistung. Die moduliert ja. Selbst wenn du noch dämmst ist die ok. Geht glaube bis 1,5kw runter oder so runter laut sido.
Kann die auch mit hoher Spreizung Heizen und WW machen?

Wäre wichtig bei einem Schichtkombispeicher um die Schichtung nicht zu zerstören. Gerade wenn die mal wit 12kw läuft dürfte der Volumenstrom bei 5k Spreizung so ziemlich jede Schichtung killen.

Gibts eigentlich die bis zu 6000€ Förderung für die WP wenn kein KFW 55 und keine Flächenheizung?

Ohne Förderung gäbe es noch eine günstige Alternative. Einfach eine günstige WP aus dem Internet wie eine Dimplex für 5500€ und einen SHWT Speicher für 550€ für WW. Den Kamin ohne Puffer permanent in den Heizkreis einbinden und ST weglassen.

Das spart den teuren Schichtspeicher, die komplizierte Regelung, die Umschaltventile, extra Fühler und extra Umwälzpumpen. Alles sehr wartungswarm, kaum fehleranfällig und platzsparend.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.02.2018 12:55:21
0
2616094
Verglasung prüfen = Feuerzeugtest:
http://www.derfensterladen24.eu/fenster/verglasung/

Grüsse

winni

Verfasser:
mdonau
Zeit: 20.02.2018 13:47:54
1
2616116
Hier mal der Energiebedarfsausweis:

Es sind viele große Heizkörper verbaut

Die Anbindungen der HK geht nach oben auf die Betondecke unter das Dach, es wäre also recht einfach möglich unter der Deckendämmung die Decke zu beheizen und damit gleichzeitig einen Speicher zu erschliessen, von innen wäre das Problematisch, da die Raumhöhen um 2,1m liegen.

Der Kollektor entsteht ein Stück weit enfernt vom Wohngebäude

Bei Sole lt. Buderus unterlagen 2,2m³/h auf 2x300m 32mm ist der Druckverlust mit 600mBar viel zu groß, die 2x35m 40mm hätten zusammen etwa 140mBar. Die WSW196i ist mit einer Restförderhöhe von 6m, also 600 mBar angegeben, somit wären das auch ohne Anbindung schon über Limit.
Daher:
2x300m 40mm hätten nur etwa 200mBar,
nur schauen ob man 2x300m in 40mm am Stück bekommt ;)

Ob ein weiterbetrieb der STA möglich ist (ca 4m², 25 jahre alt) muss noch
geprüft werden.

Zitat von feanorx Beitrag anzeigen

Gibts eigentlich die bis zu 6000€ Förderung für die WP wenn kein KFW 55 und keine Flächenheizung?


JAZ über 4,5
Bestand 6000 + Kombinationsboni
Neubau 4000 +

Die Heizung soll so simpel wie möglich sein:
Kleiner Puffer für den Wasserführenden Kamin (der ist schon da), der seine Wärme
über einen Mischer in den Heizkreis schiebt und die WP so lange auf Standby schickt.
die WP hat 190l WW inklusive

Verfasser:
feanorx
Zeit: 20.02.2018 16:25:01
0
2616181
diese flächigen hk sind schonmal eine gute ausgangslage, würde nur mal schauen ob das auch passt mit der jeweiligen Raumheizlast. Nicht das nachher ein paar Zi zuwenig HK haben und dann deshalb alle mit zu hoher VL gefahren werden müssen.


2x300m 40mm hätten nur etwa 200mBar,
nur schauen ob man 2x300m in 40mm am Stück bekommt

Das bekommt man sicherlich. Bis 400m bekommt man 40er eigentlich problemlos.
Aber ..das wäre mir zuwenig Oberfläche und 200mbar wären mir noch zuviel.

Rechne mal 6x300m 32er :) Wer am Rohr spart der spart am falschen Ende.

Auf den Verteilerschacht würde ich auch verzichten wenn möglich und dann gerade zur WP gehen wenn möglich. Generell sehe ich gute Chancen das komplett gerade zu legen was nochmals besser als Slinky wäre.

JAZ über 4,5
Bestand 6000 + Kombinationsboni
Neubau 4000 +


Bist du sicher? Vor einem Jahr wars noch verpflichtend komplett Fächenheizung zu haben für die Innovationsförderung und Effizienzbonus gabs erst bei KFW 55 oder besser.

Kleiner Puffer für den Wasserführenden Kamin (der ist schon da), der seine Wärme
über einen Mischer in den Heizkreis schiebt und die WP so lange auf Standby schickt.
die WP hat 190l WW inklusive


Wozu einen kleinen Puffer? Lieber gleich in die Fläche damit. Das spart den kleinen Puffer, den Mischer und die UWP. Die WP hat eine UWP die sowieso immer läuft. Mit dem gespartem Geld lieber mehr PE Rohr kaufen.

190L kenne ich, sind nicht wirklich komfortabel und muss mit extra hohen Temps geladen werden. Reicht evtl für 2 Personen gerade so mit WW Temp um die 44°C sofern man eine Badewanne nutzen will.
Die kleinen WW Speicher haben meist auch relativ kleine Tauscher, benötigt dann höhere VL als bei einem SHWT Speicher mit doppelrohr WT und > 3m² Tauscherfläche.

Verfasser:
mdonau
Zeit: 20.02.2018 18:11:43
1
2616218
Zitat von feanorx Beitrag anzeigen

Vor einem Jahr wars noch verpflichtend komplett Fächenheizung

stimmt, aber nur 50%, mit der decke wären es eh richtung 100% + Heizkörper.

Zitat von feanorx Beitrag anzeigen

Wozu einen kleinen Puffer? Lieber gleich in die Fläche damit.

ja, auch wieder richtig.

Zitat von feanorx Beitrag anzeigen

190L kenne ich, sind nicht wirklich komfortabel und muss mit extra hohen Temps geladen werden. Reicht evtl für 2 Personen gerade so mit WW Temp um die 44°C sofern man eine Badewanne nutzen will.

Das muss man halt schauen, erstmal ist es dabei...

Zitat von feanorx Beitrag anzeigen

Rechne mal 6x300m 32er :) Wer am Rohr spart der spart am falschen Ende.


Es handelt sich um sehr nasses Erdreich, ggf. schon Grundwasser was noch
genauer abgeklärt werden muss.
4x300 32er wäre noch denkbar, das wären unter 250mBar.
Sonst wäre noch die gerade Verlegung im selben Graben -kalt oben, warm unten- mit 3x300 40mm eine Option mit nur ~100mBar

Da es eine modulierenden Maschine ist und der Pmax-Anteil kaum jemals abgerufen wird, sehe ich keinen Sinn darin, auf diesen Betriebspunkt (1% Fall) zu optimieren.

Wir haben hier zwischen Nord-und Ostsee -10° Auslegungstemperatur, die Aussenwände/Flächen sind verhältnismäßig klein, der Boden hat eine recht konstante Temperatur und die Decke wird gedämmt.
Daher sehe ich das Geld besser bei Dämmung, Heizfläche und Luftdichtigkeit investiert, bei
40 Tage Frost, davon 20 etwas Nachtfrost.

Verfasser:
feanorx
Zeit: 20.02.2018 19:08:31
0
2616242
4x300 32er wäre noch denkbar, das wären unter 250mBar.
Sonst wäre noch die gerade Verlegung im selben Graben -kalt oben, warm unten- mit 3x300 40mm eine Option mit nur ~100mBar

Da es eine modulierenden Maschine ist und der Pmax-Anteil kaum jemals abgerufen wird, sehe ich keinen Sinn darin, auf diesen Betriebspunkt (1% Fall) zu optimieren.


Ja klar 4x300m reichen.
Soll nicht der Dachboden und die Werkstatt irgendwann noch dazukommen?

600m mehr Rohr kosten 480€. Klar Soleverteiler müsste größer und auch mehr Sole.
Aber eine ziemlich kleine Investition. Dafür mehr Sicherheit bei Ausfall eines Rohrs, weniger Druckverlust und bessere Soletemps.


Warm kalt im gleichen Graben? Meinst du die 35m Anbindung? Da könnte man die kalten Rohre in dem Bereich in ein Leerrohr stecken dann beeinflusst sich das nicht.

Verfasser:
feanorx
Zeit: 21.02.2018 09:31:41
0
2616488
was wird die Buderus WSW196i-12-WSW 196i 12T kosten?
Hab gesehen die gibts auch mit Solarwärmetauscher, evtl ein Option?

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 21.02.2018 09:51:14
0
2616496
Zitat von mdonau Beitrag anzeigen
Hier mal der Energiebedarfsausweis:

Es sind viele große Heizkörper verbaut ...

Die Anbindungen der HK geht nach oben auf die Betondecke unter das Dach, es wäre also recht einfach möglich unter der Deckendämmung die Decke zu beheizen und damit gleichzeitig einen Speicher zu erschliessen, von innen wäre das Problematisch, da die Raumhöhen um 2,1m liegen ...
Im Idealfall könnte anstatt dieser Heizkörper unter den Fenstern doch bestimmt auch relativ unkompliziert dann die gesamte Wandfläche ...



... zusätzlich zur Fläche zwischen den Deckenbalken zum Wärmeaustausch genutzt werden.

Verfasser:
mdonau
Zeit: 21.02.2018 10:06:59
1
2616504
Der Solarkram lohnt sich nicht, schon 300 € Aufpreis für das Gerät und eine verkomplizierung der Anlage für ~4m2 uralte kollektoren in unbekanntem Zustand. kommen da dann vielleicht 1000kWh Ertrag rum, wovon die Hälfte nicht genutzt werden kann, dann lieber auf PV setzen.

wären da jetzt 10m2 guter Kollektoren wäre das eine andere Sache.

zudem sitzen die Kollektoren am falschen Ende vom Haus, ~40m rohr nötig.

Verfasser:
mdonau
Zeit: 21.02.2018 13:51:28
0
2616620
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Im Idealfall könnte anstatt dieser Heizkörper unter den Fenstern doch bestimmt auch relativ unkompliziert dann die gesamte Wandfläche ...

... zusätzlich zur Fläche zwischen den Deckenbalken zum Wärmeaustausch genutzt werden.

von Innen wird das zu niedrig -> 2,1m Innenhöhe, bei dem großen Anteil Fensterfläche ist der Gewinn von Heizkörpern zu Wandheizung wohl eher gering.

Dem Beton mit Lambda 2-2,5 ist es egal, ob von oben oder unten beheizt, der leitet so gut, dass die Wärme gleichmäßig verteilt wird, daher: oben aluverbund verlegen (ggf Nuten fräsen) und darauf 25-30cm MiWo -> U-wert um 0,13
und wenn mal ausgebaut wird, kann man die MiWo weg nehmen, eine 30-50mm
XPS-Platte verlegen, FBH drauf tackern und Estrich gießen. Die WiWo kommt dann unter das Dach.

Zitat von feanorx Beitrag anzeigen
Ja klar 4x300m reichen.
Soll nicht der Dachboden und die Werkstatt irgendwann noch dazukommen?


Ok, dann muss aber auch das erschlossene Erdreich dazu passen, d.h. der Graben muss die Leistung liefern können, ob 1200m oder 1800m Rohr macht nicht den Unterschied, solange sie auf einander im selben Graben liegen.

Zudem würde bei einem Ausbau begleitet von bedarfsreduzierenden Maßnahmen
die Heizlast eher konstant bleiben...

Sollte z.B. der Bedarf steigen (z.B. durch Ausbau), kann man immer noch
einen Pufferspeicher+FWS+10m² STA nachrüsten und damit Wahlweise
WW erzeugen und mit dem Überschuss den Graben über Solevorwärmung entlasten.

Verfasser:
feanorx
Zeit: 21.02.2018 14:48:36
2
2616646
von Innen wird das zu niedrig -> 2,1m Innenhöhe, bei dem großen Anteil Fensterfläche ist der Gewinn von Heizkörpern zu Wandheizung wohl eher gering.

Ist aber schöner ohne Heizkörper und bietet mehr Gestaltungsmöglichkeiten

Ok, dann muss aber auch das erschlossene Erdreich dazu passen, d.h. der Graben muss die Leistung liefern können, ob 1200m oder 1800m Rohr macht nicht den Unterschied, solange sie auf einander im selben Graben liegen.

Nein, das ist so pauschal, falsch. Bei dem angeblich feuchtem Boden erst recht. Durch mehr Rohr erhöht man die Rohroberfläche und damit die Entzugsleistung. Selbst wenn die aufeinander liegen würden. Aber ein kleiner Abstand von Rohr zu Rohr kann nicht schaden.

Zudem würde bei einem Ausbau begleitet von bedarfsreduzierenden Maßnahmen
die Heizlast eher konstant bleiben...

Dann könnte man auch gleich eine kleinere WP nehmen. Wenn sowieso keine 23°C gewollt sind und der Bedarf bei 30k lag dürfte Wirkungsgradbereinigt hier nur ein Bedarf von 22-23k Vorliegen. Das ginge problemlos mit einer 8KW WP.

Die teure Buderus WP würde ich dann weglassen und eine günstige und effiziente WP kaufen und die gesparten 3000€ in sinnvollere Dinge investieren.

Verfasser:
mdonau
Zeit: 21.02.2018 15:24:36
1
2616655
ob die Rechnung aufgeht?
8kW on/off +WW Speicher und überdimensioniertem Kollektor
gegen
wsw196i mit WW incl und dank modulierendem Betrieb gleichmäßigem Entzug aus passendem Kollektor und mit Blick auf effektive PV verwertung
und spätere Erweiterbarkeit?

klar könnte man die Heizkörper weg machen, aber was will man vor die Fenster stellen?

Verfasser:
feanorx
Zeit: 21.02.2018 16:13:11
1
2616667
ob 8kw oder 1,5-12kw ist egal.
Der Kollektor kann sogar bei der 8kw kleiner sein, da nie 12kw abgerufen werden
Von einem üppigem Kollektor profitieren beide.

spätere Erweiterbarkeit
was denn nun? oder:
Zudem würde bei einem Ausbau begleitet von bedarfsreduzierenden Maßnahmen
die Heizlast eher konstant bleiben...

Verfasser:
5Linden
Zeit: 21.02.2018 17:01:05
0
2616685
Moin Moin,

Das ist ja schon eine Lebhaft Diskussion hier.

Dachausbau würde frühstens in 10 jahren kommen, und die Werkstatt wird vermutlich nie geheizt werden.

Flächenheizungen möchte ich wen dann nur die Decke dazu ausbauen, da das fast das gesammte haus vor nichteinmal 10 jahren mit Lehmputz neu verputzt wurde innen. Dies möchten wir so erhalten wie es ist.

Die Großen Fragen sind noch:

Was ist nun die Beste Kollektor Lösung?

Und wie Habt ihr einen Heizungsbauern Gefunden der die Anlage zum Schluss Abnimmt und euch die Fachunternehmererklärung ausgefüllt hat.

Verfasser:
feanorx
Zeit: 21.02.2018 21:53:12
0
2616846
Die beste Variante(beste Soletemp) ist immer gerade Verlegung ohne das sich die Gräben beeinflussen, also ein 300-400m Graben. Vom Aufwand und vom Platz geht das nicht immer.

Zeichne mal die Gegebenheiten hier ein. Dann kann man konkret planen.

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html

Am besten du planst das zu verbauende Schema und legst die Komponenten und Rohrquerschnitte fest dann kann das jeder HB zusammenpressen. Der macht dann auch die Fachunternehmererklärung.
Als erstes würde ich den nächstgelegenden HB anfragen. Ansonsten Gelbe Seiten oder Annonce.
Ist immer gut den Handwerkern alles bis ins letzte Detail vorzugeben sonst wird schnell mal gepfuscht. Zum einen können die Handwerker gleich den Preis und Aufwand planen und später bei der Abnahme hat man eine gute Checkliste. Außerdem haben manche HB's noch nicht viel Erfahrung mit WP´s.

Verfasser:
5Linden
Zeit: 22.02.2018 07:53:48
0
2616934
Moin Moin,

So ist unsere Aktuelle Idee:

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=LC3CO5ZwSnvzaXIe5en5

Das Blaue ist ein Entwässerumgsgraben für die Hauskoppel.

Alle HB mit denen ich bisher kontakt hatte steigen bei dem Wort Eigenleistung aus... Oder sie wollen einem Irgendetwasanderes Verkaufen.

Gruß Jan

Verfasser:
crink
Zeit: 22.02.2018 09:57:23
0
2616984
Moin,

Vorschlag 2 hat wesentlich weniger Aushubvolumen und bessere Soletemperaturen. Bitte bei den milden Temperaturen den Graben weniger tief und dafür breiter.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
feanorx
Zeit: 23.02.2018 10:42:12
0
2618445
Zitat von 5Linden Beitrag anzeigen
Alle HB mit denen ich bisher kontakt hatte steigen bei dem Wort Eigenleistung aus... Oder sie wollen einem Irgendetwasanderes Verkaufen.[...]


Was genau willst in Eigenleistung machen?
Hast ein Bagger oder Grabenfräse? Oder kommst an eine Drainagemaschine ran?

Ist dir denn klar was alles gemacht werden muss? Hast du schon ein Schema? Soll der HB die WP kaufen oder willst die selber kaufen?

Welchen Querschnitt haben die Anbindeleitungen von den Heizkörpern? Kannst ein Schema erstellen wie die Heizkreise aufgebaut sind?

Verfasser:
5Linden
Zeit: 23.02.2018 13:02:37
0
2618517
Moin Moin,

@Feanorx:

geplnat ist die Kollektor selbst zu bauen, die WP bekomme ich über einen Freund der im Großhandel Arbeitet günstiger. Daher sind diese Beiden Punkte Eigenleistung, die WP An den vorhandenen Heizkreis anzuschließen ist auch nicht unbedingt das Problem.

Graben macht mir ein Befreundeter Gala-Bauer.

Die Vorhendene Heizung liegt als Große U-Leitung auf dem Dachboden ist daher sehr gut zugänglich.

Ein Schema habe ich noch nicht weder für den Sole Kreis noch für den Heizungskreis.

Das Scheme wie der Aktuelle Heizungskreis aufgebaut ist und die Rohrdurchmesser kann ich erst in ca 4 wochen messen.

Ebenfalls in Eigenleistung möchte ich die Betongdecke zu einer Flächenheizung Aufstocken oder eventuell nur die Normale Förderung mitnehmen.

Gruß Jan

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