Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
Diskussion zum HTD-Artikel "Heizen mit PV-Strom via Wärmepumpe"
Verfasser:
crink
Zeit: 28.02.2018 13:19:43
18
2621193
Moin moin,

vor ein paar Tagen ist im redaktionellen Bereich des HTD ein Artikel veröffentlicht worden:

Heizen mit PV-Strom via Wärmepumpe

Meiner Meinung nach enthält dieser Artikel mehrere grunsätzliche Fehler und einige zumindest strittige Punkte. Ich habe daraufhin indirekt über den HTD-Betreiber Kontakt zum anonymen Autor des Artikels aufgenommen, der zu den folgenden Punkten Stellung bezogen hat. Die Veröffentlichung dessen und eine Diskussion der Punkte hier im Forum findet mit Zustimmung des HTD-Betreibers statt.

Zitat:
Der Strommix, so gut er sich auch anhört, bedeutet auch, dass knapp zwei Drittel des Stromes entweder aus Kohle- oder Atomkraftwerken kommen.


Mein Einwand an den Autor des Artikels:
- 2015: 60,2% (laut Energycharts)
- 2016: 57%
- 2017: 52,3%
- 2018: bisher 52%
Mit dem Abschalten weiterer Atom- und Kohlekraftwerke ist ein weiter kontinuierliches Sinken schon vorprogrammiert. Über die Lebenszeit einer heute neu eingebauten Wärmepumpe wird der Anteil bei weit weniger als 50% liegen.

Stellungnahme des Autors: "Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Strommix liegt laut AGEB derzeit bei 33,1 Prozent(für 2017). Damit ist die Aussage von 2/3 aus anderen Quellen ja wohl mehr als gerechtfertigt (Quelle AGEB)"

Meine eigene Meinung: 2017 betrug laut AGEB der Anteil von Kohle- und Atomstrom 48,6% mit seit Jahren sinkender Tendenz. Die Aussage des Artikels ist falsch, der Autor vergisst Strom aus Gas und anderen Quellen.

Zitat:
Technologien, die den Strommix nutzen, werden mit einem Primärenergiefaktor belegt, der sich zum einen aus diesen nichterneuerbaren Quellen (1,8) zusammensetzt und zum anderen aus regenerativen Mengen (0). Rechnet man nun beides anteilig bezogen auf den Strommix zusammen, käme man auf 0,77. Das liegt nur wenig unter dem Bereich, in dem auch eine Öl- und Gasheizung angesiedelt ist (1,1).


Einwand an den Autor: Der Primärenergiefaktor von 1,8 gilt für den kompletten Strommix, also Atom- / Kohle- / Wind- / PV-Strom / ... Dazu kommt dann noch ein Primärenergiefaktor von 0,0 für die aus der Umwelt entnommene Energie (Erdreich, Luft), die je nach JAZ verrechnet werden kann. Bei JAZ=3,5 ergäbe sich ein gesamter Primärenergiefaktor von 1,8/3,5 = 0,51. Bei Einsatz einer PV-Anlage würde diese den Primärernergiefaktor für die Heizung zusätzlich senken je nach Eigenverbrauchsquote der Heizung.

Stellungnahme des Autors: "Der Primärenergiefaktor dafür wird anders berechnet. Wir empfehlen dafür dieses Buch als Quelle hier: Dienstleistungen für die energieeffiziente Stadt, herausgegeben von Michael Knoll und Britta Oertel
Ab Seite 139 (ist auch bei Google Books im Internet zufinden)."

Eigene Meinung: In dem Buch ist eine Tabelle zu finden, die die 0,77 als Primärenergiefaktor für Wärmepumpen aufführt. Ohne Berechnungsgrundlage, aber mit Quellenangabe aus dem Jahr 2007 für die Wärmepumpen-Zahlen. In der gleichen Tabelle wird Strom-Nachtspeicher mit dem Primärenergiefaktor von 2,7 aufgeführt. Leider zeigt Google Books die Quellen nicht weiter an, aber an anderer Stelle ist im Internet wiederholt die 0,77 als Primärenergiefaktor für Wärmepumpen zu finden. Hier wird dann deutlich, dass dabei eine Wärmepumpe mit einer JAZ von 3,5 (passt zufälligerweise zum obigen Beispiel) angenommen wird.

Die im Artikel genannte Unterscheidung zwischen nicht erneuerbaren und erneuerbaren Quellen beim Primärenergiefaktor ist in keiner der Quellen erkennbar.

Zitat:
Letztlich bedarf es einer Kombination aus drei an sich schon teuren Komponenten


Zitat:
* Eigene Stromerzeugung mittels PV-Anlage


Einwand an den Autor: PV-Anlagen finanzieren sich komplett über die EEG-Umlage und verursachen deshalb keine Mehrkosten.

Stellungnahme des Autors: "Das stimmt so nicht, wenn ich die Anlage jetzt installiere und zum Eigenverbrauch verwende, wie es im Beitrag beschrieben ist."

Eigene Meinung: Wenn heute eine PV-Anlage installiert wird und den Strom komplett einspeist, dann finanziert sich diese ungefähr selbst über die EEG-Umlage. Bei Nutzung von Eigenverbrauch steigt die Rendite der PV-Anlage. Nur wenn nicht selbstgenutzter Strom nicht vergütet wird ist die PV-Anlage teuer. Was in der Praxis nicht vorkommt.

Zitat:
* Batteriespeicher


Einwand an den Autor: Ein teurer Batteriespeicher ist komplett überflüssig: Im Kernwinter liefert die PV-Anlage weniger Strom als pro Tag von Haushalt und WP gebraucht werden. Bei Anpassung des Heizbetriebs an die Sonneneinstrahlung (Mittags Warmwasser und etwas mehr Raumtemperatur) lässt sich das ganze Haus als Speicher verwenden - kostenlos.

Stellungnahme des Autors: "Uns sind keine derartigen Lösungen bekannt, die wirtschaftlich und mit nennenswertem Deckungsgrad für den Eigenverbrauch betrieben werden. Wenn Sie dafür Beispiele haben, interessieren uns diese natürlich brennend."

Eigene Meinung: Ein Beispiel für eine WP-PV-Kombination, die auch ohne Batteriespeicher eine sinnvolle Eigenstromnutzung zeigt, ist die Anlage von PVmitWP (ausführliche Beschreibung).

Sobald ein Haus mit WP wirtschaftlich beheizt werden kann und das Dach einigermaßen für PV geeignet ist, ist die Kombination aus beiden immer wirtschaftlicher als die Betrachtung der Einzelkomponenten dank des durch die WP steigenden Eigenverbrauchs.

Zitat:
* Wärmepumpe


Weiterer Einwand an den Autor: Dank BAFA-Förderung sind die Kosten einer WP nicht so viel höher als die eines anderen Wärmeerzeugers. Bei sinnvoller Auswahl.

Stellungnahme des Autors: "Das trifft nur für Luft-Wasser-Wärmepumpen zu."

Meine Meinung: Auch Sole-WP sind nicht teuer. Gängige für EFH geeignete Modelle inkl. WW-Speicher sind ab 7000 EUR zu bekommen minus mindestens 4000 EUR BAFA-Förderung. Zusätzlich ist eine Erdwärmequelle notwendig. Als Ringgrabenkollektor ausgeführt sind hierbei Kosten von weniger als 3000 EUR realisierbar (viele Beispiele hier im Forum). Bleiben die Kosten für die Installation der Wärmepumpe, aber diese Kosten sind beim Einbau eines anderen Wärmeerzeugers vergleichbar. Es entfallen Kosten für einen Schornstein, einen Öltank, eine thermische Solaranlage oder einen Gasanschluss.

Zitat:
Diese drei Komponenten bedürfen zudem einer intelligenten Steuerung.


Einwand an den Autor: Ohne Stromspeicher ist eine intelligente Steuerung komplett überflüssig, es reicht eine leichte Taganhebung der Heizung und ein Verlegen der WW-Bereitungszeit in den frühen Nachmittag zur Maximierung des Eigenverbrauchs.

Stellungnahme des Autors: "s. o.: Wir glauben nicht, dass es ohne Batteriespeicher geht. Deswegen auch die Steuerung."

Eigene Meinung: Im Artikel geht es um die Nutzung von PV-Strom durch eine Wärmepumpe. Ein Batteriespeicher kommt in der Überschrift oder der Einleitung nicht vor und ist nicht zwingend. Eine PV-Anlage mit für ein EFH typischen maximal 10 kWp kann von November bis Februar pro Tag im Schnitt maximal 15 kWh ernten. Diese Erträge mehrheitlich direkt mit Hausverbrauch und Wärmepumpe zu verbrauchen ist kein Problem und bedarf keines Batteriespeichers. Für die Kernheizzeit bringt der Batteriespeicher keinen Mehrwert, steigert die Komplexität und sorgt für Verluste und Mehrkosten. Nicht selbst verbrauchter Strom geht ohne Batteriespeicher nicht etwa verloren, sondern wird ins Netz eingespeist, von anderen Stromverbrauchern verwendet und verdrängt so die Nutzung fossiler Energieträger.

Zitat:
Gerade im Winter, wenn der Wärmebedarf am höchsten ist, ist die PV-Produktion am niedrigsten.


Einwand an den Autor: Binsenweisheit. Andere Heizmöglichkeiten wie Gas + Solarthermie haben das gleiche Problem. Wobei auch im Kernwinter bei bedecktem Himmel noch PV-Ertrag erwirtschaftet werden kann.

Stellungsnahme des Autors: "Der ist aber äußerst gering und wie Sie oben schreiben, nicht geeignet, nennenswert den Strombedarf im Haus abzudecken."

Eigene Meinung: Jeder kann nachlesen was ich oben geschrieben habe, es deckt sich nicht mit der Wahrnehmung des Autors. "Weniger als verbraucht wird" ist nicht gleichbedeutend mit "äußerst geringer Ertrag" bzw. "nicht nennenswert".

Zitat:
Aber wirtschaftlich gewonnen ist dadurch nichts, denn bundesweit gibt es Tarife für Wärmepumpenstrom, die bei etwa 20 Eurocent je kWh und teilweise sogar darunter liegen.


Einwand an den Autor: Tarife für Wärmepumpenstrom lohnen sich im Neubau mit niedrigem Heizwärmebedarf meist nicht, da die zusätzliche Grundgebühr den Preisvorteil auffrist. Auch ist PV-Eigenverbrauch für die Wärmepumpe mit Wärmepumpenstrom komplizierter zu realisieren.

Stellungnahme des Autors: "Das kommt auf den Tarif an. Die Realisierung des Eigenverbrauchs ist nicht so schwierig, wie Sie es darstellen."

Eigene Meinung: Es ist richtig, dass es vom Tarif abhängt, ob sich Wärmepumpenstrom rechnet. Das steht aber leider nicht im Artikel, dort wird davon ausgegangen, dass selbstverständlich ein Wärmepumpentarif verwendet wird.

Zitat:
Immerhin ist aber die Selbstversorgung eine Möglichkeit, sich von zukünftig steigenden Strompreisen aus dem Netz abzukoppeln.


Einwand an den Autor: "Zukünftig steigende Strompreise": Diese Phrase impliziert zwangsläufig steigende Strompreise. Was aber nicht so kommen muss. Die Politik denkt bereits über die Senkung/Streichung der einseitig zu hohen Stromsteuer nach. Die EEG-Umlage wird ab 2024 wegen aus der Förderung fallender Anlagen langsam sinken. Die Politik muss sich überlegen, wie sie einerseits die Sektorkopplung fordern, aber anderseits zulassen kann, dass Gas- und Strompreis immer weiter auseinanderdriften.

Stellungnahme des Autors: "Schauen Sie mal in den GroKo-Vertrag. Da findet sich nichts dergleichen. Deswegen werden die Strompreise zumidest für die nächste
Leigislaturperiode weiter steigen."

Eigene Meinung: Es gibt eine Menge politischer Aussagen zur Senkung der Stromsteuer. Erstaunlich, dass der aktuelle Koalitionsvertrag die komplette Legislaturperiode vordiktieren soll - die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass Koalitionsverträge eher als Leitlinien zu sehen sind, die gerne über den Haufen geschmissen werden...

Viele Grüße
crink

Zeit: 28.02.2018 14:17:26
2
2621229
Ok, da waar jemand fleißig. :D

Ich fasse mich da mal Kurz.

Mit ist beim Lesen des fraglichen Artiels auch sofort der Primärenergiefaktor aufgefallen, der dort irgendwie vom Himmel gefallen ist und per Reverse-Engineering erst erschlossen werden mußte. die Zahlen ergaben keinen Sinn.

Zitat:
Technologien, die den Strommix nutzen, werden mit einem Primärenergiefaktor belegt, der sich zum einen aus diesen nichterneuerbaren Quellen (1,8) zusammensetzt und zum anderen aus regenerativen Mengen (0). Rechnet man nun beides anteilig bezogen auf den Strommix zusammen, käme man auf 0,77


Jetzt ist ja das Geheimnis gelüftet:

Beim Primärenergiefktor Strom wurde ein aktueller Wert angegeben.
Das Endergebnis basiert aber auf einer Rechnung mit veraltetem Wert.

Hier wurde vergessen die Rechnung zu aktualisieren. Das passiert wenn man nur die Zahlen nimmt ohne Rechenweg.

Irreführend:
Verglichen wurde nur
Öl/Gas+STA, also mit solare Deckung vs WP ohne solare Deckung

Leider paßt das auch nicht zum Titel:
Heizen mit PV-Strom via Wärmepumpe.

Die WP wurde also schlechter gemacht als sie ist und dann auch noch ohne Solardeckung gerechnet. Und sie steht trotzdem auf Augenhöhe mit Öl/Gas+STA.
Das ist das eigentliche Fazit

Um den Titel gerecht zu werden, hätte man Abschließend noch einmal rechnen üssen und die Erträge von PV+Akku einbeziehen müssen, insbesondere da man es bei den Kosten auch so gemacht hat. Bei der Bewertung fehlt der Ertrag. Komisch, ich muß da an jemand bestimmtes denken.^^

Eigentlich schade, den so wird ein falscher Eindruck erweckt.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 28.02.2018 17:00:55
3
2621307
„Kontakt zum anonymen Autor des Artikels aufgenommen“

Warum arbeiten die Lobbyisten jetzt eigentlich schon anonym? Kann er nicht zu seiner Meinung stehen ? Da ist mir ja sogar Konrad lieber , der steht wenigstens mit seinem Namen auf seinem Misthaufen.

Zeit: 28.02.2018 18:24:09
0
2621354
Psssst, nicht so laut, du gießt da Öl ins Feuer.^^

Ich höre schon eine Stimme: "...anonyme Forenschreiber mit speziellen Interessen..."

Ob anonym oder nicht, ich bleibe lieber bei den Zahlen, Daten und Fakten. Und da sind einfach ein zwei Dinge nicht stimmig. Bei ein paar anderen Dingen kann man anderer Meinung sein. Das Motiv ist mir abei egal. Da kann man ohnehin nur Mutmaßen.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 28.02.2018 19:13:40
2
2621394
Ich habe im Februar rund 300kwh Strom eingekauft. 250 kwh im Eigenverbrauch und 410kwh eingespeist. Für Heizung gingen ~250kwh drauf + 50 kwh für WW. Damit liegt der PV-Anteil am gesamten Energieverbrauch bei 45%.

Hausdaten: 160m², KfW55, Erdwärme

Regelunggsystem und Einstellung: - Nachtabsenkung auf 17°C; Tagtemperatur 23°C
Batteriespeicher: keiner

Na klar habe ich jetzt kein Messsystem um den genauen PV-Anteil für die WP zu messen, aber dass der signifikant sein muss, ergibt sich leicht aus den Daten.

Verfasser:
WolfK
Zeit: 28.02.2018 19:18:02
1
2621397
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
„Kontakt zum anonymen Autor des Artikels aufgenommen“

Warum arbeiten die Lobbyisten jetzt eigentlich schon anonym? Kann er nicht zu seiner Meinung stehen ? Da ist mir ja sogar Konrad lieber , der steht wenigstens mit seinem Namen auf seinem Misthaufen.



Sehe ich auch so, allerdings habe ich PV 10 kWP, leider trotz Sonne die letzten Tage (AT Nachts -16 tags max -6) erst heute nenneswerten Ertrag, da vorher Schnee darauf lag. Hätte nicht viel gebracht. PV ist im Winter eben noch weniger kalkulierbar als in den anderen Jahreszeiten. Deshalb halte ich von der Kombi PV/WP nicht viel.


Gruss Wolfram

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 28.02.2018 19:27:32
0
2621400
10kwp Ausrichtung Süd.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 28.02.2018 19:52:49
3
2621414
Der Artikel ist ziemlich flach. Das haben wir hier schon auf höherem Niveau diskutiert.

Das Grundproblem der Kritiker an WP / PV ist, dass die immer davon ausgehen dass ein solches System autark sein sollte. Wieso denn??? Es gibt eine wunderbare, über 100 Jahre alte Erfindung, nennt sich Stromnetz. Autarkie wäre dumm, weil ein vielfach höherer Aufwand notwendig ist um Systeme autark zu gestalten im Vergleich zu einer Vernetzung. Und die Vorstellung ist vollkommen unrealistisch.

Meine Winterbedingungen sind denkbar ungünstig. Hatte im November, Dezember und Januar nur insgesamt 26 kWh pro kW peak. Ein Dach mit -122° Nordost Ausrichtung bringt einfach nicht viel im Winter. Dazu viel Verschattung und oft Schnee. Mein Westdach ist heute wieder frei, das Flachdach habe ich mit dem Besen geräumt, aber das Ostdach hat heute rein gar nichts geliefert weil noch voller Schnee.

Warte sehnsüchtig darauf endlich meine PV in Betrieb nehmen zu können. Ich erwarte insgesamt für Haushaltsstrom, Elektroauto und Wärmepumpe einen PV-Anteil von 50% und mehr trotz der genannten schlechten Bedingungen.

Letzte 12 Monate 1.3.2017 - 28.2.2018:

Stromverbrauch gesamt 4.200 kWh für Elektroauto, Privatstrom, Praxis
PV- Eigenverbrauch davon 2.610 kWh = 62%
Netzbezug 1.590 kWh = 38%

Grüße
Frank

Verfasser:
FranksBude
Zeit: 28.02.2018 21:32:22
0
2621473
Hier 42,9% Autarkie im Februar.
Leider nur 6,16kWp PV Richtung Süden, kein Akku.
7,5kW WP mit fixer Leistung, 2,5° Nachtabsenkung, WW täglich ab 12:00 Uhr.

Gruß
Frank

Verfasser:
Taunusheizer
Zeit: 28.02.2018 21:59:18
1
2621483
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Stromverbrauch gesamt 4.200 kWh für Elektroauto, Privatstrom, Praxis
PV- Eigenverbrauch davon 2.610 kWh = 62%
Netzbezug 1.590 kWh = 38%[...]

Hallo Frank du solltest auch die Erträge und Größe der Anlagen dazuschreiben, ansonsten haben die Daten keinen Bezug und sind weniger wertvoll.
Es ist leicht mit einer kleinen Anlage und hohem Verbrauch auch prozentual einen hohen Eigenverbrauch zu generieren.

Die meisten Leute haben keinen Schimmer davon, wie viel Strom von so einem Dach, auch bei bewölktem Himmel kommt. Dass es im Winter keine nennenswerten Erträge gibt ist Unsinn. Richtig ist, wie Wolfram schrieb, dass die Erträge weniger kalkulierbar sind und die verfügbare Leistung viel mehr schwankt als im Sommer. Dennoch kann man einen nennenswerten Anteil des WP-Verbrauchs über die eigene PV decken, insbesondere im Altbau, wo man von Oktober-April einen Wärmeerzeuger benötigt.

Die 7kWh meiner 5,76kWp Nord/Ost Anlage wurden heute zu 100% selbst verbraucht.

Die 46kWh der 8,6kWp Süd-Anlage wurden komplett eingespeist. Diesen gegenüber stehen 23kWh Bezug, also bilanziell heute 23kWh mehr verkauft als bezogen.

Natürlich ist das eine Ausnahme, dennoch haben die PV-Anlagen auf meiner Bude im Februar 788kWh produziert, bei einem Verbrauch von 861kWh, bilanziell 92% energetische Deckung trotz oder wegen der Russenpeitsche.
Die Nord/Ostanlage hatte davon 99kWh Ertrag, mit EV 94%
März und April werden wesentlich besser, die Sonne steht höher, die Tage werden länger und mein Nachbar hat am WE alle seine Bäume fällen lassen. Machte gestern und heute bei mir +40% EV
Hier die Februar-Erträge der Süd-Anlage (Standort N50°, 8,6kWp, Ausrichtung 190°/36°)


Achja zum Vergleich, im ähnlich kalten Januar 2017 noch ohne WP, hatte ich einen PV-Ertrag von 447kWh, EV 23kWh Bezug nur 128 kWh dafür aber noch zusätzlich 4.500kWh Erdgas

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 28.02.2018 23:50:35
0
2621525
Hallo Frank du solltest auch die Erträge und Größe der Anlagen dazuschreiben, ansonsten haben die Daten keinen Bezug und sind weniger wertvoll.

Gerne. Habe eine 29,9 kW Ost-West-Anlage an 23 kW Huawei Wechselrichter.
Meine Winterbedingungen sind wie gesagt grottig ungünstig. Der letzte Tag im Herbst mit einem Ertrag von mehr als 1 kWh / kWp war der 2. November, der erste im Spätwinter der 14. Februar. Hatte also über 100 Tage am Stück mit einem Ertrag < 1 kWh / kWp. Im Dezember komme ich an einem perfekten Sonnentag auf 0,4. Jetzt allmählich wird es besser. Vorgestern 74,1 kWh, mein bisher bester Februarertrag. Von März bis September kann ich dann halbwegs mitreden.

Der Jahresertrag von 1. März bis heute lag bei 761 kWh/kWp. Das war unterdurchschnittlich, erwarte im Mittel so knappe 800.

Grüße
Frank

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 01.03.2018 00:48:23
1
2621529
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Moin moin,

vor ein paar Tagen ist im redaktionellen Bereich des HTD ein Artikel veröffentlicht worden:

Einwand an den Autor: "Zukünftig steigende Strompreise": Diese Phrase impliziert zwangsläufig steigende Strompreise. Was aber nicht so kommen muss. Die Politik denkt bereits über die Senkung/Streichung der einseitig zu hohen Stromsteuer nach. Die EEG-Umlage wird ab 2024 wegen aus der Förderung fallender Anlagen langsam sinken. Die Politik muss sich überlegen, wie sie einerseits die Sektorkopplung fordern, aber anderseits zulassen kann, dass Gas- und Strompreis immer weiter auseinanderdriften.

Stellungnahme des Autors: "Schauen Sie mal in den GroKo-Vertrag. Da findet sich nichts dergleichen. Deswegen werden die Strompreise zumidest für die nächste
Leigislaturperiode weiter steigen."

Eigene Meinung: Es gibt eine Menge politischer Aussagen zur Senkung der Stromsteuer. Erstaunlich, dass der aktuelle Koalitionsvertrag die komplette Legislaturperiode vordiktieren soll - die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass Koalitionsverträge eher als Leitlinien zu sehen sind, die gerne über den Haufen geschmissen werden...
[...]


Hallo crink,
nur zu diesem Punkt siehe oben:

Der Autor hat recht mit seine Ausführungen zum Koalitionsvertrag.

Es kommt hinzu, dass das BMWi sehr wahrscheinlich künftig CDU geführt wird.
Der designierte Bundesminister für Wirtschaft und Energie hat auf dem Neujahrsempfang des BEE ausgeführt.

Altmaier will Netzausbau ins Zentrum rücken

Am Donnerstagabend umriss er schon mal grob, was die Hauptaufgaben in der Energiepolitik in den nächsten vier Jahren aus seiner Sicht sein werden. „Das Netz muss ins Zentrum rücken“, sagte Altmaier. Netzausbau sei unbedingt notwendig, doch derzeit hingen viele Planungen vor Gericht fest. Dabei habe die Bundesregierung bereits Maßnahmen ergriffen, um einen bürgerfreundlichen Netzausbau zu ermöglichen. Etwa durch die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ)-Pilotprojekte. „Nur mit neuen Leitungen kann die Energiewende ein Erfolg werden“, sagt Altmaier weiter.


Das ist eine indirekte Ankündigung von Strompreissteigerungen, hier geht es um Milliardenbeträge.

Die von Dir verlinkte politische Aussage ist von 2017 aus Niedersachsen (SPD).Da dazu wirklich Nichts im Koalitionsvertrag der GroKo steht, ist es unwahrscheinlich, dass diese Vorschläge im BMWi in der laufenden Legislaturperiode berücksichtigt werden.

Gruß

Dietmar Lange

Verfasser:
feanorx
Zeit: 01.03.2018 01:48:03
2
2621533
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Das ist eine indirekte Ankündigung von Strompreissteigerungen, hier geht es um Milliardenbeträge.[...]


Verstehe den Artikel (Quelle) genau anders rum. Es sieht so aus als ob hier ein sinnvolles Konzept umgesetzt wird was zu günstigerem Strom führt.

HGÜ Übertragung ist kostengünstiger und weniger verlustbehaftet als bisher übliche Übertragung mit 3 Phasen Wechselstrom. Damit kann man besser schwankende Erträge kompensieren da die Reichweite erhöht wird und das führt zu effektiverer Nutzung von Strom. Die Kosten für die Stromübertragung sinken dadurch.

Photovoltaik ist auf dem Kostenniveau neuer Kohle- und Gaskraftwerke angekommen“, sagt Altmaier. Dennoch sei klar, Deutschland brauche aber auch noch einen Ausgleich, wenn die Sonne nicht scheine. Die Ergebnisse zeigten, dass die Ausschreibungen als Marktmechanismus funktionierten. Indirekt erteilte er Forderungen nach einer deutlichen Anhebung der Ausschreibungsvolumina, wie sie angesichts der niedrigen Preise auch der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) fordert, eine Absage. „Nur wenn das Angebot knapp ist, werden die Preise weiter sinken“, so Altmaier.

Klingt eher so dass wieder mehr sinnvolle Pumpspeicher oder ähnliche Alternativen zur Speicherung genutzt werden sollen ansatt massig PV zu bauen und damit durch erhöhte Nachfrage den Preis von PV wieder in die Höhe zu treiben und lokale Überproduktion zu erzeugen.

„Die Energiewende muss international Fuß fassen und ein Erfolg werden.“, sagt er weiter. Photovoltaik und Windkraft müssten in alle Ecken der Erde gebracht werden, wo sie derzeit noch deutlich teurer seien als hierzulande.

„In Deutschland müssen wir die Energiewende zu einer Hochtechnologiewende machen“, erklärte Altmaier. Dass Deutschland an einigen Stellen schon weiter ist, als der designierte Minister möglicherweise denkt, zeigte sich in den nachfolgenden Äußerungen. So sagte er etwa, dass es in Deutschland noch keine Möglichkeiten gebe, hunderte Speicher zusammenzuschalten oder Photovoltaik- und Solarthermie-Anlage mit einer Wärmepumpe zu koppeln, um eine intelligente Energieversorgung in Eigenheimen zu ermöglichen. „Hier fehlt es noch an Lösungen“, so Altmaier. Vielleicht fehlt es jedoch aus Sicht der Erneuerbaren-Branche nicht an Lösungen, sondern nur an Rahmenbedingungen – doch darum könnte sich ein neuer Wirtschafts- und Energieminister ja kümmern.

Im großen Stil wurden Speicher bisher nicht wirklich gefördert sondern eher beschnitten. Ist aber nötig denke ich, da 50% PV Eigenverbrauch relativ einfach machbar sind aber die restlichen 50% kann man noch nicht kostengünstig speichern.

Zeit: 01.03.2018 08:24:34
1
2621574
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Das ist eine indirekte Ankündigung von Strompreissteigerungen, hier geht es um Milliardenbeträge.


Dss ist nur eine Kostenstelle von mehreren., so dß man daraus alleine keine Prognose des Eindpreises aleiten kann, schon gar keine Ankündigung.

Zudem geht es dabei nicht um die Investitionen in Summe, sondern um die zusätzlichen Investitionen, die Steigerung. Es ist ja nicht so als ob in den letzten Jahren exakt 0€ ins Netz gegangen wären.

Zudem haben die Investitionen ja auch einen Grund. Und damit wirkt der Netzasbau kostensenkend. Der Netzausbau wird ja nicht augenblicklich direkt unmittelbar aus den Einnahmen des Tagesgeschäfts bezahlt. Die "Milliarden €" werden über viele Jahre abgeschrieben und stehen dann mit anderen Kostenstellen gemeinsam auf dem Papier, die fallen oder steigen. Der Netzausbau wirkt dabei kostensenend auf die anderen Kostenstellen..

Entscheidend ist, was am Ende der rechnung steht!

Verfasser:
crink
Zeit: 01.03.2018 09:17:40
2
2621593
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
nur zu diesem Punkt siehe oben:

Der Autor hat recht mit seine Ausführungen zum Koalitionsvertrag.

Moin Dietmar,

interessant, dass Du Dir ausgerechnet den Punkt "steigende Strompreise" aussuchst um dann nur darauf einzugehen. Dabei sind die anderen angesprochenen Punkte in meinen Augen viel bedeutender: Sie zeigen entweder, dass der Artikel nicht geschrieben wurde um PV+WP neutral darzustellen, sondern von vorn herein schlecht zu machen. Oder sie zeigen, dass der Autor von der Materie nicht wirklich Ahnung hat.

Peinlich für den Haustechnikdialog, dass im Forum anscheinend mehr Fachwissen anzutreffen ist als in diesem redaktionellen Beitrag eines anonymen Autors ohne Profil und ohne Informationen über seinen Werdegang, Bildungsstand, Brotzahler (tschuldigung, aber diesen Seitenhieb konnte ich mir nicht verkneifen).

Im Eröffnungsbeitrag dieses Threads habe ich neun verschiedene Quellen zur Senkung der Stromsteuer verlinkt, quer über fast alle Parteien hinweg. Zwei der drei an der wahrscheinlich kommenden GroKo teilnehmenden Parteien waren dabei.

Neue, dringend benötigte Stromleitungen können sich, wie schon von feanorx dargestellt, senkend auf den Strompreis auswirken, was am Beispiel der Thüringer Strombrücke eindrucksvoll bewiesen wurde:

"Das gesamte Projekt sollte etwa 300 Millionen Euro kosten.[...] Die Inbetriebnahme des ersten Stromkreises der Kuppelleitung Ende 2015 gilt als wesentliche Ursache für die 2016 erfolgte Halbierung der Kosten im Netzgebiet von 50Hertz Transmission, die aus Stromnetzengpässen resultieren. Von 2015 auf 2016 sanken dort die Kosten für Redispatchmaßnahmen von 207 auf 105 Mio. Euro, zudem gingen die Kosten von Abregelungsmaßnahmen erneuerbarer Energien von 146 auf 73 Mio. Euro zurück."

Viele Grüße
crink

Zeit: 01.03.2018 09:27:19
0
2621601
Das ist die typische Taktik.

Es werden immer nur die Fragmente herausgesucht, die man haben möchte. Der Rest wird ausgeblendet.

Verfasser:
Brombaer
Zeit: 01.03.2018 09:45:18
1
2621618
Dieser Beitrag ist ein typischer gesponserter Beitrag, über den sich Portale wie der HTD finanzieren. Die notwendige Qualifikation dafür ist schlicht und ergreifend die Motivation dafür Geld zu bezahlen.

Warum ist das erfolgreich ? Ich kann mir vorstellen, dass ein Grossteil der Leute, die den HTD besuchen KEINE Benutzer des Forums sind und infolgedessen nur diese „PR“ konsumieren. Genauso wie im Forum der ein oder andere Anbieter von Technologie um das Geld des Kundens konkuriert ist es dort nicht anders. Die Unterschiede der vielen Angebote zu verstehen erfordert einen ordentlichen Zeitinvest, den die meisten Kunden nicht gehen können oder wollen. Der Unterschied bei diesen Biträgen ist dass der Unterschied in der Fähigkeit den ein oder anderen Kunden mit Fakten oder in Ermangelung dessen mit Nebelkerzen zu überzeugen.

Darüber zu diskutieren ist ähnlich wie bei Fakenews, kostet nur Zeit und Kraft, das Ergebnis meist nicht messbar. Leider !!!

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 01.03.2018 10:09:03
0
2621641
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]

Moin Dietmar,

interessant, dass Du Dir ausgerechnet den Punkt "steigende Strompreise" aussuchst um dann nur darauf einzugehen. [...]


Hallo crink,

ich habe Dir schon im Nachbarthread auf Deinen Hinweis zu dieser Diskussion mitgeteilt, dass ich zu notwendigen Recherchen gegenwärtig wenig Zeit habe.

Zum Punkt Koalitionsvertrag und Strompreisentwicklung bin ich auf dem laufenden Stand. Ich halte diesen Aspekt deswegen für sehr wichtig, weil ich den Einfluss der Preise auf den Wärmemarkt auch bei den Energieträgern Gas und Öl sehr aufmerksam verfolge

Zu Primärenergiefaktoren habe nach der letzten Novelle der EnEV nur grob verfolgt, was hier der aktuellste Stand ist.

Angaben zum Strommix der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen AGEB gelten wegen Aufgabenstellung und Zusammensetzung als zuverlässig.

Gruß

Dietmar Lange

Verfasser:
crink
Zeit: 01.03.2018 11:24:31
1
2621701
Zitat von Brombaer Beitrag anzeigen
Darüber zu diskutieren ist ähnlich wie bei Fakenews, kostet nur Zeit und Kraft, das Ergebnis meist nicht messbar. Leider !!!

Moin Brombaer,

schön ist ja, dass unterhalb des Artikels der Button "Nachricht an den Autor" zu finden ist. Wenn viele den nutzen und sachlich und nachvollziehbar ihren Unmut über die falschen Darstellungen im Text äußern, dann wird sich die Redaktion des HTD sicherlich überlegen, noch einmal einen so mangelhaften Artikel zu veröffentlichen.

Eine erste Änderung am Artikel hat es inzwischen gegeben: Die Überschrift "Strommix kohledominiert" wurde geändert in "Strom aus fossilen Quellen und Atomkraft". Was noch nicht richtiger ist, denn es fehlt das entscheidende Wörtchen "überwiegend".

Viele Grüße
crink

Verfasser:
crink
Zeit: 01.03.2018 11:47:52
1
2621716
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
ich habe Dir schon im Nachbarthread auf Deinen Hinweis zu dieser Diskussion mitgeteilt, dass ich zu notwendigen Recherchen gegenwärtig wenig Zeit habe.

Hallo Dietmar,

bevor Du in Zukunft einen Artikel wie den hier im Thread behandelten verlinkst (wie im Nachbarthread geschehen) nimm Dir bitte die Zeit für Recherchen um zu prüfen ob der Artikel keine offensichtlichen Falschaussagen enthält. Die Qualität der verlinkten Quellen wirkt sich auf die Glaubwürdigkeit des Verlinkers aus...

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Brombaer
Zeit: 01.03.2018 12:15:08
0
2621742
@Crink

Ich hoffe dass Du Recht behältst und freue mich dass der HTD auch Korrekturen vornimmt.

Es gibt also noch Hoffnung :)

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 01.03.2018 12:29:47
0
2621758
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]

Hallo Dietmar,

bevor Du in Zukunft einen Artikel wie den hier im Thread behandelten verlinkst (wie im Nachbarthread geschehen) nimm Dir bitte die Zeit für Recherchen um zu prüfen ob der Artikel keine offensichtlichen Falschaussagen enthält. Die Qualität der verlinkten Quellen[...]


Hallo crink,

ich habe Deine Rede und die Gegenrede zur Kenntnis genommen.

Ich wiederhole mich.

Die Aussagen des Autors zum Strommix sind für mich nachvollziehbar.

Bei Primärenergiefaktoren müsste ich genauer recherchieren.

Gruß

Dietmar Lange

Verfasser:
crink
Zeit: 01.03.2018 12:44:20
1
2621772
Hallo Dietmar,

wenn die Aussagen des Autors zum Strommix für Dich nachvollziehbar sind, dann erkläre bitte, wie diese Aussage des Artikels

"Der Strommix, so gut er sich auch anhört, bedeutet auch, dass knapp zwei Drittel des Stromes entweder aus Kohle- oder Atomkraftwerken kommen."

dazu passt, dass laut AGEB 2017 weniger als 50% des Stroms aus Kohle- und Atomkraftwerken kamen.

Viele Grüße
crink

Zeit: 01.03.2018 13:16:50
3
2621794
Alles was nicht EE ist, ist KK.^^
Kohle- und Kernkraft. seltame Sichtweise.

Wie auch immer.

Es ist irgendwie sehr bezeichnend, daß per Titel WP+PV angekündigt wird, dann noch die Kosten vom Akku hinzukommen und im Endeffekt aber nur WP solo gegen Fosil+STA antritt, und dann auch noch mit einem schlechteren Wert gerechnet wird. Schlimmer noch, es wurde nicht gerechnet, denn dann wäre es aufgfallen. Da fällt nur eine Zahl vom Himmel, die erst per Rechrche rekontruiert werden muß um den Fehler zu finden. Die Meisten Leser werden das nicht bemerken/finden und das einfach chlucken, auch wenn es falsch ist. Absicht?

Verfasser:
HFrik
Zeit: 03.03.2018 18:59:40
5
2623103
Nun, wenn der Autor standfest wäre, würde er sich hier der Diskussion stellen. Tut er aber anscheinend nicht. Ob das ein Autor ist der sonst über anonyme Forenschreiber wettert?

Aktuelle Forenbeiträge
gnika7 schrieb: Hi, 1. Die 6kW sollten reichen, denke ich. Habe auch KfW40 und eine Heizlast von ca.5,6 für 320qm. Ich denke mit 6er Nibe kommst du auch hin. 2. ERR: habe ich auch mit KNX. Bis jetzt nicht in Betrieb...
hanssanitaer schrieb: Warum setzt man sich eigentlich über geltenden Normen hinweg und meint vermeintlich irgendwas besser machen zu können? Wenn Küche und Bad oberhalb der Rückstauebene liegen, liegen sie oberhalb der Rückstauebene....
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
UP-fix
Messstationen
Verteilerstationen
Regelstationen
Haustechnische Softwarelösungen
Website-Statistik

Diskussion zum HTD-Artikel "Heizen mit PV-Strom via Wärmepumpe"
Verfasser:
HFrik
Zeit: 03.03.2018 18:59:40
5
2623103
Nun, wenn der Autor standfest wäre, würde er sich hier der Diskussion stellen. Tut er aber anscheinend nicht. Ob das ein Autor ist der sonst über anonyme Forenschreiber wettert?
Weiter zur
Seite 2