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Neuer Grabenkollektor in Mittelfranken
Verfasser:
winni 2
Zeit: 22.03.2018 15:30:48
0
2632137
Es gibt keine direkt vergleichbare Nibe, aber dyarne schrieb, das
er bis 9 kW mit einer modulierenden Wärmepumpe zwei Sole-
rohre wählen würde.
Die AI moduliert bis 8,65 kW hoch:
http://www.alpha-innotec.ch/alpha-innotec/produkte/waermepumpen/solewasser/swcv-92h3.html
(Ein feines Maschinchen, mit diesem weiten Modulationsbereich,
finde ich)

In Deinem letzten Entwurf könntest Du die Kellergrubenslinkys
auch weglassen, dann müßtest Du weniger Rohr zwischen-
lagern.

Grüsse

winni

Verfasser:
stones
Zeit: 22.03.2018 14:58:35
0
2632123
Hallo,

vereinfachen klingt gut, danke Winni! Die Zisterne könnte dann etwas nach oben und wir würden sie gleich mit setzen, wenn wir den Kollektor verlegen. Bevor der Keller angefüllt wird, legen wir dann den Kollektor gerade unter der Terrasse und stellen auf der Ostseite den Baugrubenkollektor auf.

Hier der Entwurf mit den voraussichtlichen Tiefen: https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=xApfydmxfptUC7n3Zwmv

Nochmal zur Vergleichbarkeit der Wärmepumpen Nibe 1155 und AIT SWCV 92H3 und der Frage nach der Anzahl der Rohre. Ich habe mal ein bisschen gesucht, aber meistens beziehen sich die Vergleiche auf die SWCV 62. Welche wäre denn die vergleichbare Nibe-WP zur AIT SWCV 92H3?

Viele Grüße
stones

Verfasser:
winni 2
Zeit: 22.03.2018 10:49:13
0
2632000
Nein kein Problem.
Du könntest die Verteiler entsprechend hoch legen und dort eine
Entlüftungsmöglichkeit vorsehen, denke ich.

Welche Tiefen werden sich einstellen, wenn aufgefüllt ist?
Vielleicht könnte man den Kollektor vereinfachen. Z.B.:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=IZUZc86UGLTScMuCaj91

Grüsse

winni

Verfasser:
stones
Zeit: 22.03.2018 09:15:24
0
2631936
Hallo,

danke für eure Einschätzung, aufgrund derer der Familienrat entschieden hat, dass wir nur 2 Rohre verlegen werden.
Auch der Hinweis auf die Ähnlichkeit der AIT SWCV 92H3 und der Nibe 1155 ist beruhigend, da ja hier viele zufriedene Nibe-Nutzer sind.

An (mindestens :-) einem Punkt hängen wir noch:
Ab und an haben wir gelesen, dass es unkritisch ist, wenn der Kollektor nicht durchgehend auf einer Höhe liegt, die Wärmepumpe sollte aber am höchsten Punkt stehen. Hier bin ich mir nicht sicher, ob wir das hinbekommen.
Geplant war, das wir für die waagrechten Slinkies durchgehend auf 2 m ausheben und der Kollektor dann - bezogen auf die derzeitgen Grundstückshöhen - in 2 m Tiefe liegt. Wenn später aufgefüllt wird, wird es an der einen oder anderen Stelle etwas tiefer werden. Da die Wärmepumpe im Keller stehen wird, kann es sein, dass ein Teil des Kollektors (oberer Bereich der Einfahrt) etwas höher liegt, als die Pumpe. Ist das eurer Meinung nach problematisch?

Viele Grüße
stones

Verfasser:
dyarne
Zeit: 20.03.2018 17:43:08
0
2631325
;-)

mich fragen baufrauen und bauherren schon bei 2 kreisen ob es die rohre nicht in unterschiedlichen farben gibt...

bei modulierender wp ist ja das zweite rohr schon das sicherheitsrohr...

sonst würde man ja nur mehr 40-er einrohrkollektoren verlegen und sich die verteiler sparen...

Verfasser:
hbrockmann
Zeit: 20.03.2018 17:21:05
0
2631313
Zitat von stones Beitrag anzeigen
...Wir sind noch immer am Überlegen, ob zwei Rohre reichen. Winni hat uns Mut gemacht, wie sehen das die anderen?
...

wie alle schon bestätigen reichen zwei..

aber wenn du, wie ich auch, ansonsten auch ein "150%er sicherheitsfanatiker" bist,
dann kommst du nie wieder so günstig (<300€) an ein sicherheitsrohr wie bei der erstellung des rgk.


@dyarne
weichei.. ;-)
dann verlegt er halt 4 rohre, dann sind beide ränder wieder identisch ausgelastet.. 8-)

Verfasser:
dyarne
Zeit: 20.03.2018 17:12:35
0
2631310
winni hat recht.

da ist bei der hydraulischen auslegung ein prinzipieller unterschied zwischen modulierend und on/off.
eine on/off hat genau einen arbeitspunkt -> 100%
eine modulierende läuft quasi nie auf 100%, aber typisch auf 40-60%
halber volumenstron -> viertel druckverlust

bis 9kw modulierend würde ich immer 2 rohre verlegen.

praktisch ist das mit dem dritten rohr gar nicht so einfach wie man glaubt...
der liebe gott hat einem graben nun mal genau 2 ränder gegeben ... ;-)

Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.03.2018 14:52:52
0
2631261
Für die weiter oben genannte modulierende AI-Wärmepumpe reichen
2 Solerohre.
Die entspricht im wesentlichen der Nibe F 1155 mit der Maximalleistung
7,5 kW für die crink das ausdrücklich so bestätigt hat.
Die Empfehlung im Tool geht auch schon bis 7 kW, bei zwei Rohren.
Die 0,5 kW Unterschied machen da eh den Braten nicht fett.

Das dritte Rohr würde vielleicht einen Tick bessere Soletemperaturen
bringen und im wesentlichen mehr Redundanz, wenn ein Rohr un-
dicht würde. Aber Wasserleitungen (selbes Rohr) liegen allgemein
auch ewig ohne Probleme im Erdreich...

Grüsse

winni

Verfasser:
stones
Zeit: 20.03.2018 14:21:34
0
2631251
Hi,

an sich wäre der Baugrubenkollektor schon praktisch. Darauf zu verzichten war vor allem deshalb eine Idee, um die Wasserleitung zu schützen.

Was das dritte Rohr angeht: Besser fänden wir es mit zwei, schon der einfacheren Verlegung wegen (und den Kosten natürlich). Könnte es ein Problem für die Wärmepumpe sein, wenn nur 600 m Rohr verlegt sind? Irgendwo stand da doch mal was, vielleicht irre ich mich aber auch.

Viele Grüße
stones

Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.03.2018 13:54:40
0
2631234
Ah ja, verstehe.

Der Baugrubenkollektor ist eigentlich am einfachsten einzubauen, denke ich?
Da mußt Du Dich noch nicht mal bücken. :-)
Das dritte Rohr wird wohl nicht notwendig sein, aber es schadet auch nicht,
wenn Du Dich damit besser fühlst.

Grüsse

winni

Verfasser:
stones
Zeit: 20.03.2018 13:26:01
0
2631220
Hallo,

vielen Dank Winni, sowohl für deinen Entwurf als auch für den "Lesestoff".

Die volle Länge der Einfahrt können wir nicht nutzen, da unten schon ca. 1,5 m Zufahrt angelegt sind. Oben kommt noch eine Stützmauer an die Grenze, für deren Fundament wir etwas Platz lassen.

Die Grabenbreite von 2 m haben wir gewählt, weil das der Breite der Humusschaufel des Baggers entspricht.

Bei der Lage der Wasserleitung hatten wir einen Fehler. Sie liegt rechts vom Revisionsschacht, nicht links. Außerdem spielen wir dem Gedanken, die Zisterne auf die andere Gartenseite zu setzen, um mit den Zuleitungen (Strom, Telefon kommen auch mit der Wasserleitung) etwas flexibler zu sein. Zu guter letzt könnten wir auf den Baugrubenkollektor auch verzichten, was nebem dem Wegfall der schwierigeren Verlegung auch der parallelen Wasserleitung zu Gute käme.

Zusammengefasst ergibt sich dann dieser aktuelle Entwurf:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=p0O3s7Yt3pzfv20qCgql

Was die Frage nach der Anzahl der Rohre angeht: Wir sind noch immer nicht sicher, vermutlich werden wir das dritte Rohr (sicherheitshalber) einziehen.

Viele Grüße
stones

Verfasser:
winni 2
Zeit: 16.03.2018 15:00:34
0
2629605
Deinen Respekt vor den senkrechten Slinkys verstehe ich.

Warum nutzt Du nicht die volle Einfahrtslänge?
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=Gu0UOTKyLrSFUgNsBNa0
(Volle Länge, nur 1,6 Meter breite Gräben, Kreuzung mit Frisch-
wasser ist unkritisch)

Lesestoff zur Anzahl der Solerrohre, bzw. reale Heizlasten:
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/199288/Auslegung-wieviele-kW-braucht-die-WP

Grüsse

winni

Verfasser:
stones
Zeit: 16.03.2018 14:20:34
0
2629586
Hallo zusammen,

so langsam wird es ernst, in der Woche nach Ostern wollen wir den Kollektor verlegen, bestellt werden die Rohre nächste Woche.

An dem Verlauf haben wir nochmal gebastelt. Irgendwie haben wir doch Respekt vor den senkrechten Slinkies, insbesondere auch wegen den vorhandenen sandigen Stellen im Boden. Den Baugrubenkollektor wollen wir aber beibehalten.

Hier unser aktueller Favorit:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=OdW4OJQD2keXCTXAYLxk

Hier würden wir zunächst unter Einfahrt entlang verlegen, dann im Garten die waagrechten Slinkies und vor der Terrasse das Rohr parken, wenn die Baugrube ausgehoben wird. Vor Verfüllen des Kellers legen wir dann unter der Terrasse den Kollektor gerade in die Baugrube und stellen ihn auf der Ostseite in senkrechten Schleifen an die Wand der Baugrube. Extra Aushub fällt somit "nur" für die Bereiche an, in denen der Kollektor waagrecht liegt und für die Verlegung im Rohr unter der Garage. Im Planer sind die Tiefen angegeben, wie sie mindestens werden (durch Auffüllen). Ausheben werden wir fast durchgehend auf eine Tiefe von 2m.
Was haltet ihr von der Planung?

Auch unter der irgendwann anzulegenden Stützmauer würden wir den Kollektor waagrecht verlegen. Das dürfte kein Problem sein, oder?

Wir sind noch immer am Überlegen, ob zwei Rohre reichen. Winni hat uns Mut gemacht, wie sehen das die anderen?

Viele Grüße
stones

Verfasser:
stones
Zeit: 14.03.2018 11:12:20
0
2628489
Hi,

danke crink, die Rohre nebeneinander legen klingt gut. Werde ich mal versuchen einzuzeichnen. Was meinst du: Reichen 2 Kreise?

Hier mal ein Entwurf mit zwei südlichen Gräben mit waagrechter Verlegung (die Tiefen sind so eingegeben, wie sie später mindestens werden. Ausgehoben muss nicht so viel werden, da ja aufgefüllt wird:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=rCBb7mEuSBvOcltCgkCl

Viele Grüße
stones

Verfasser:
crink
Zeit: 14.03.2018 11:01:11
0
2628482
Hi,

noch ein paar erklärende Worte zu den "Monsterslinkies" ;-) Einen so breiten Graben mit fast genau so breiten Slinkies zu füllen ist ziemlich viel Arbeit, da der Slinky-Durchmesser vom Ringbund viel zu klein dafür ist. Alternativ könntest Du bei 4,8 m breitem Graben und 3 Solerohren dann entweder einfach die drei Rohre mit 1,5 Slinkydurchmesser und 15 cm Abstand nebeneinander in den einen Graben legen oder zB. zwei Rohre mit je 2 m Slinkydurchmesser rechts und links an den Rand und in der Mitte drüber das dritte Rohr mit 3 m Slinkydurchmesser. So erschließt Du die volle Grabenbreite zumindest zum Teil redundant, ohne dass die Slinky-Verlegung zu aufwändig wird.

Das ganze so, dass auf den 13,7 m Länge des Teilstücks pro Rohr die gleiche Anzahl Rohrmeter verbraucht wird wie bei klassischen Slinkies über (fast) die volle Breite des Grabens.

Winnis senkrechter Stichgraben ließe sich am einfachsten mit 0,5 m Breite und einer Zurückführung des geraden Rohrs direkt unten im selben Teilstück realisieren. Der Temperaturunterschied zwischen kaltem und warmem Ende auf einem so kurzen Teilstück ist nur gering, das hat keinen Einfluss. Bei senkrechter Verlegung von mehr als einem Solekreis sollten beide Grabenwände dafür genutzt werden. Die Zurückführung läge dann also in der Mitte zwischen den senkrechen Slinkies im Graben.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
stones
Zeit: 14.03.2018 10:36:39
0
2628475
Hallo,

vielen dank, Winni, für deine schnelle Antwort. Wir fanden und finden deinen Entwurf sehr gut. Die Überlegung für die Abwandlung war, die parallele Strecke zur Wasserleitung zu verkürzen. Hier haben wir die Idee von crink aufgegriffen, der in seine Variante auch "Monsterslinkys" eingebaut hat. Das hätte auch was, wenn es kein Problem ist, dass dann die Rohre sehr eng übereinander liegen.

Winni: Wie würdest du in deinem Entwurf den unteren Graben für den senkrechten und den geraden Kollektor umsetzen? Einen Graben von einem Meter Breite und dann an die eine Wand senkrechte Slinkys, an die andere die gerade Verlegung?

Am Wochenende haben wir mal einen Probegraben gebuddelt. Was den Boden angeht, gehen wir lieber mal von lehmigen Sand aus, sicher ist sicher ...

Viele Grüße
stones

Verfasser:
winni 2
Zeit: 13.03.2018 11:37:46
1
2627986
Hi,

darf ich höflich fragen, wo denn der Vorteil Deines Entwurfs
gegenüber meinem einfacher auszuführenden und weniger
kritischen, hinsichtlich der Frischwasserleitung, liegt? :-)
Hier noch mal auf die Heizlast hin verändrt:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=i6EiSH34OWPyKYRD49yl
(In meinem Entwurf sind auch Höhenunterschiede Einfahrt
berücksichtigt, so wie ich sie verstanden habe und das lange
Stück für gleichmässigeren Entzug unterteilt und die Terrasse
wenig tangiert)

1. Ja, geht, bringt aber nicht viel.
Kaltes Ende unter die Einfahrt, zum Schutz der Frischwasser-
leitung.
2. Siehe 1.
3. Weiss nicht genau? Ich denke schon, weil die reale Heizlast eh,
wegen interner und solarer Wärmegewinne, niedriger liegt und die
Verlegung und Verfüllung in den senkrechten Gräben einfacher wäre,
wenn nur zwei Rohre reinkommen.
4. Kein Problem. Die Leistung steigt.
5. Das ist prima.

Grüsse

winni

Verfasser:
stones
Zeit: 13.03.2018 11:11:15
0
2627970
Hallo,

mittlerweile haben wir die EnEV-Berechnung. Mit der Abschätzung aus dem Tool kommen wir auf eine Heizlast von 7400 W.

Nach eurem Input haben wir wieder gebastelt. Hier der aktuelle Entwurf:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=tOAY6bDoidNLPLFgw5zF

Über folgende Punkte grübeln wir momentan:

1. Können wir unter der Garage einen geraden Kollektor verlegen? Wenn ja, dann das warme oder das kalte Ende unter die Garage und die Einfahrt?

2. Den Baugrubenkollektor könnten wir - zumindest was den Aushub angeht - gut nutzen. Auch hier die Frage: Kaltes oder warmes Ende in die Baugrube neben die Wasserleitung (leider wird eine Verlegung der Wasserleitung nicht gehen). Winni hat ja schon für das warme Ende plädiert, dann wäre unter der Garage das kalte.

3. Vermutlich wäre es leichter, auf das 3.Rohr zu verzichten. Würdet ihr das bei dieser Heizlast machen? Wärmepumpe wird die AIT SWCV 92H3.

4. Bitte entschuldigt die doofe Frage, aber im Tool wird bei den senkrechten Gräben die Grabentiefe eingegeben (und nicht die durchschnittliche Tiefe des Slinkys), oder?

4. Wir haben die Tiefe der vertikalen Gräben mit 3m angegeben, dann hätten die Slinkys einen Durchmesser von 2m, was hoffentlich beim Vorbereiten außerhalb des Grabens und beim Einstellen der Kollektoren noch einigermaßen zu handhaben ist.
Der Bereich der senkrechten Kollektoren wird noch aufgefüllt (um zwischen 0,80 und 1,50 m). Entsprechend würden wir die 3 vertikalen Gräben nur auf 2,50 ausheben lassen, so dass die Rohre dann nach dem Auffüllen zwischen 3,30 und 4 m tief liegen.
Ist es problematisch, dass der fertige Graben dann tiefer liegt als im Tool eingezeichnet bzw. wie wirkt sich das auf die Leistung aus?

5. Platz für den Aushub haben wir. Noch ist links und rechts von unserm Grundstück nicht gebaut.

Schon jetzt vielen Dank für eure Einschätzungen.

Viele Grüße
stones

Verfasser:
crink
Zeit: 06.03.2018 11:26:44
1
2624482
Hi,

ich war zeitlich nicht dazu gekommen, den Vorschlag hier zu verlinken. Der geht davon aus, dass die Einfahrt in der Tat wasserdurchlässig ist, eine weitere Drainage wäre dann nicht notwendig. Bei so wenig freier Fläche auf dem Grundstück wäre das meiner Meinung nach die einfachste Möglichkeit viel Erdreich zu erschließen.

Alternative wäre eine Verlegung des Frischwasser-Anschlusses - momentan ist das Frischwasserrohr halt ziemlich im Weg.

Viele Grüße
crink

Ps: Ach ja, beim Teilstück B ist mir ein Fehler unterlaufen, das soll nur 2 m tief liegen.

Verfasser:
stones
Zeit: 06.03.2018 11:21:32
0
2624480
Hallo,

vielen Dank für eure Rückmeldungen und Vorschläge.

Meint ihr, wir könnten die Einfahrt auch mit waagrechter Verlegung nutzen? crink hat einen dertartigen Vorschlag gezeichnet, dessen Verlegung sehr gut machbar wäre.

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=sFqBQL5d8p3XkxUSS8gR

Damit könnte auch die Problematik der Nähe zur Wasserleitung entschärft werden. Neben einem wasserdurchlässigen Belag (Pflaster) für die Einfahrt müsste dann vermutlich auch eine Drainage über den Kollektor unter die Einfahrt, oder?

Viele Grüße
stones

Verfasser:
winni 2
Zeit: 03.03.2018 13:49:01
0
2622948
Hi,

hier mal eine Variante Deines Entwurfs, mit halber Wasserdurch-
lässigkeit der Einfahrt:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=jZcHrvZrJfBtGjvlSYyg

So würde weniger Wärmeentzug nahe von Wasserrohren stattfinden.
In Deinem Entwurf ist besonders die lange parallele Führung zur
Frischwasserleitung kritisch. Hier könnte es evtl. einfrieren, wenn das
Wasser im Winter mal stagniert.
Auch daher, das "warme" Ende besser in die Baugrube.

Grüsse

winni

Verfasser:
feanorx
Zeit: 03.03.2018 12:23:52
0
2622892
auch hier wieder: viel einfacher und sicherer ist die gerade Verlegung. Senkrechte Verlegung ist sehr anfällig und komplizierter.

Hier mal ein Beispiel wie man es sehr einfach machen kann ...bei knappen Verhältnissen und ähnlichem Boden: http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/198303/Bestandsgebaeude-LWWP-raus-Grabenkollektor-mit-einer-Nibe-rein-

In deinem Fall einfach 6x150m bei 1,70m Tiefe gerade verlegen. In einem 40cm Graben. Evtl auch die Baugrube vom Keller nutzen so wie hier zum Beispiel: https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/188275/Systemkollektor-Nibe-F1255-Kaminofen-Sole-EWT-fuer-KWL-in-Oberbayern
Evtl in dem großen freien Bereich hinten bei der Terasse einen großen Slinky über den kompletten Bereich und 3x300m, wäre aber auch aufwendiger als gerade Verlegung mit sehr viel Aushub.
Mit beiden Varianten kann man bis 9KW abdecken.

Flächen über dem Kollektor dürfen nicht versiegelt sein. Wenn doch dann bitte an den Stellen den Regen via Drainrohr über dem Kollektor einleiten oder die Soelrohre in dem Bereich in ein KG Rohr legen um an den Stellen Entzug zu minimieren.

Lass mal die Heizlast genau berechnen, die Schätzerei könnte nach hinten losgehen.

Für einen effizienten Betrieb ist dann vor allem die richtige FBH Auslegung wichtig. Hier kann man deutlich mehr Effizienz gewinnen als wenn man den Kollektor überdimensioniert und evtl 2-3°C bessere Sole hat. Rohre vor allem nicht zu kurz und kleine warme Räume mit Wandheizung erweitern.

Verfasser:
stones
Zeit: 28.02.2018 16:06:35
0
2621282
Hallo,

zunächst ein großes Kompliment und herzlichen Dank an alle, die hier so fleißig und fundiert diskutieren, planen und beraten – das ist sehr beeindruckend

Wir werden Anfang April mit dem Bau unseres Hauses in Mittelfranken beginnen. Nachdem eigentlich schon eine LWP feststand, haben wir uns Dank dieses Forums doch für den Grabenkollektor entschieden. Nun wären wir dankbar, wenn ihr unser Vorhaben kritisch begleitet.

Das haben wir vor:
• Grundstück 643 qm, Südhang (ca. 2 m Gefälle auf 30 m Grundstückslänge), Gefälle v. a. im oberen Bereich des Grundstücks)

• KfW-55-Haus, massiv, T8 in 42,5, 11,50 m x 11 m, voll unterkellert

• insgesamt 240 qm beheizte Fläche (inkl. voll beheiztem Keller)

• KWL Zehnder Q450

EnEV-Nachweis und Heizlastberechnung stehen noch aus, der Heizungsbauer schätzt eine Heizlast von 8,5 KW. Wir denken, es könnte etwas weniger werden. In dem Haus werden 2 Erwachsene und 1 Kind leben.


Mit der Planung des Kollektors haben wir begonnen, die vorhandenen Tools sind wirklich toll! Hier mal unser aktueller Versuch:

http://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=CoY98SzvGpywuxe0klJf


Folgende Anmerkungen/Probleme/Fragen dazu:
• Wir werden wohl keine waagrechte Verlegung hinbekommen, da vermutlich die zur Verfügung stehende Grünfläche dafür nicht ausreicht. Deshalb basiert die Planung auf einer geraden bzw. senkrechten Verlegung und einem Stück Baugrubenkollektor.

• Da das Grundstück zur Straße nach unten (Süden) abfällt, liegt das Erdgeschoss 1,50 m höher als das Gelände an der unteren Grenze (Straße). Dabei ist das Gefälle vor allem im oberen Bereich (wo das Haus steht). Wir werden den Garten also mindestens 1 m auffüllen, vermutlich werden es 1,50 m. Außerdem liegt durch die Erschließungsarbeiten die Straße noch ca. 50 cm als das Grundstück.
Kurz gefasst: Im Bereich des senkrecht geplanten Kollektors werden auf das bestehende Gelände rund 1,50 aufgefüllt. Bei einer geplanten Endtiefe von 3,50 müsste der Bagger also derzeit 2 m tief ausheben.

• Der Boden des Grundstücks ist zunächst sandig, nach 1 bis 2 Metern kommt eine Lehmschicht.

• An der Zisterne geht es ganz schön eng zu mit Wasserleitung, Abwasser und Kollektor.

• Sollte das warme Ende in die Baugrube und das kalte Ende unter die Garage?


Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen; schon jetzt vielen Dank dafür!

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