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Verständnisfrage zur Fußbodenheizung
Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 10.12.2018 11:55:51
1
2717721
Bei einer angenommenen Auslegung der FBH auf 35/30/20 könntest Du mit einer Heizkurve mit folgenden Parametern starten:

Neigung: 0,4
Niveau (oder Parallelverschiebung): 2

Parametriert für eine Sommer-/Winterumschaltung von 12°C

Verfasser:
Vocaris
Zeit: 10.12.2018 12:15:08
0
2717725
Hallo Gemeinde,

ich habe ein Problem bei der FBH meiner Partnerin. Ich versuche mal die Anlage und das Problem zu erklären.

Die Wohnung bekommt von der Zentralheizung jeweils über 2 Rohre Warm- & Kaltwasser. Sowie den VL&RL der Heizung.
Die Wohnung hat sowohl FBH als auch Heizkörper. Die Verrohrung der HK zweigt im Flur im Boden ab und geht in einen HKV der FBH. (siehe Bild)

[img]
[/img]

Schon mal für mich eine komische "Schaltung". Aber ggf. für Euch als Profis normal.
Vorab versuche ich mal darzustellen, wie ich diese "Schaltung" verstehe.
Wie zu erkennen kommt unten links der VL an. So wie auf dem Bild jetzt zu sehen sind die beiden Hähne der FBH geschlossen. Demnach steigt der VL in der Rohr (1) wieder hoch und geht über den RL zurück. Soweit OK. Wenn man jetzt die FBH einbindet, verstehe ich das so, dass der RL aus der FBH sich mit dem heißen Wasser des VL im Rohr (1) mischt und wieder hoch in der RL geht. Oben teilt sich dann das gemischte (und wohl etwas kühlere Heizwasser auf. 1x. geht es normal in den RL und zum Anderen geht es wieder in die FBH.. Zusätzlich ist vor dem Rohr (1) eine Pumpe mit Fühler. Heir stellt man wohl ein, bei welcher Temperatur des FBH Rücklaufes dieses Wasser wieder direkt in die FBH gepumpt werden soll.

OK so verstehe ich diese "Schaltung". Nun zu meinem Problem. Die FBH wird nicht warm. Warum? Wenn die Ventile (2) geöffnet werden sollte ja Heizwasser durch die FBH strömen. Aber die abgehenden "Schleifen" werden nicht warm. Zudem müssten die kleinen Glasanzeigen am unteren Rücklauf (3) sich ja entsprechend nach unten bewegen. Dort kann man ja durch Drehen den Rückfluss hinsichtlich seiner Geschwindigkeit regulieren. Dort tut sich nix!!
Am Ende der HKV Abzweigen befindet sich ja jeweils ein Nanometer (leider nicht auf dem Bild). Aber das obere bewegt sich 0. Bleibt bei 0. Das unter schlägt entsprechend aus. Ggf. ist das obere Nanometer kaputt. Aber es dürfte deshalb ja nicht den Durchfluss stören, oder?
Bleibt die Frage: Warum strömt das Heizwasser nicht durch die FBH Schleifen. Was könnte ich versuchen oder überprüfen?
Nochmal kurz zur Pumpe. ggf. ist die kaputt. Man hört schon, dass sie an ist, aber ob sie zirkuliert weiß ich nicht. Könnte natürlich einfach mal eine neue kaufen und testen.. Aber selbst wenn sie nicht funktioniert, würde dann nicht zumindest das Heizwasser über den Weg (1) wieder in die FBH fließen?

Danke für ein paar Erklärung und für ein paar Tipps, wie ich das Problem lösen kann.

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 10.12.2018 12:20:05
0
2717730
Bitte mach' dazu einen eigenen Thread auf.

Mit zwei Themen in einem Thread wird das zu kompliziert mit dem antworten. Und außerdem ist es unhöflich, einen laufenden, fremden Thread zu "kapern".

Danke :-)

Verfasser:
Schuhmi
Zeit: 10.12.2018 12:22:15
0
2717732
Zitat von Texlahoma Beitrag anzeigen
Bei einer angenommenen Auslegung der FBH auf 35/30/20 könntest Du mit einer Heizkurve mit folgenden Parametern starten:

Neigung: 0,4
Niveau (oder Parallelverschiebung): 2

Parametriert für eine Sommer-/Winterumschaltung von 12°C


Ok. Also mit Fußpunkt 20, Endpunkt 30. Neigung kann ich nicht einstellen. Wird das nicht mit dem Fuß und Endpunkt bestimmt? Falls nicht, wie müsste ich das EInstellen. Alles was einzustellen ist, habe ich oben weiter gepostet. Parallelverschiebung wird dann ja die Raumtemperatur sein. Also 21 Grad wäre bei Junkers wohl +-0. Dort dann schon 22 oder mehr wählen?

Sommerbetrieb steht zur Zeit bei 17 Grad Außentemperatur. Dort dann also 12?

Danke vorab.

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 10.12.2018 12:37:55
0
2717739
Keine Ursache :-)

Fußpunkt dann 20, genau und Endpunkt (bei Auslegungstemp.) dann 35°C, sofern die FBH mit einer Systemtemp. von 35/30/20 ausgelegt wurde.

Ist die Systemtemp. 30/26/20 (sollte Dein HB wissen), wären die Parameter dann 20 bzw. 30.

Raumtemp. auf 21°C, wenn das +- 0 ist.

Sommerbetrieb auf 12°C. Das passt für einen ordentlich gedämmten Neubau. 15°C würde man hier für einen Altbau wählen. 17°C ist für einen Altbau die Komfortvariante, würde ich z.B. nur für Schulen oder Kindergärten in einem Altbau wählen.

Ich könnte Dir wesentlich zielführender und konkreter helfen, wenn ich wüßte, was für eine Regelung an der Therme sitzt. Dann könnte ich nämlich selbst mal etwas schmökern ;-)

Verfasser:
Schuhmi
Zeit: 10.12.2018 12:55:15
0
2717747
Das ist die Therme Junkers ZSBE16-3 A21:

Bedienungsanleitung

Das ist die Steuerung CW400:

Bedienungsanleitung

Vielleicht steht da auch was zur Auslegung. Finde allerdings selber gerade nichts.

Verfasser:
Vocaris
Zeit: 10.12.2018 12:55:53
0
2717748
Zitat von Texlahoma Beitrag anzeigen
Bitte mach' dazu einen eigenen Thread auf.

Mit zwei Themen in einem Thread wird das zu kompliziert mit dem antworten. Und außerdem ist es unhöflich, einen laufenden, fremden Thread zu "kapern".

Danke :-)


Shit. Das war nicht beabsichtigt.. Sorry. Sollte ein eigener Thread werden. Bitte löschen. Ich kann es nicht. Mache natürlich einen eigenen. Sorry

Verfasser:
Schuhmi
Zeit: 10.12.2018 13:42:19
0
2717770
Habe noch folgendes gefunden:

Die Heizkurve ist die entscheidende Basisgröße für einen spar-
samen und komfortablen Betrieb der Heizungsanlage bei au-
ßentemperaturgeführter Regelung. Das Regelsystem benötigt
zur Berechnung dieser Kurve die Angabe einiger Kenngrößen
der Heizungsanlage und berechnet daraus mithilfe einer ma-
thematischen Formel die optimale Heizkurve selbstständig.
Dabei berücksichtigt es die gedämpfte Außentemperatur und
die Raumregeltemperatur. Die Raumregeltemperatur wieder-
um ist eine interne Rechengröße, die sich aus der gewünschten
Raumtemperatur (Raumsolltemperatur) und dem Raumein-
fluss zusammensetzt.
Dadurch beeinflusst der Endkunde über die Veränderung der
Raumsolltemperatur unmittelbar die Heizkurve.
Die wichtigsten Einstellungen sind Auslegungstemperatur, ma-
ximale Vorlauftemperatur, Raumtemperatur-Offset (Parallel-
verschiebung) und minimale Außentemperatur.

Die Heizkurve ( Bild 21 und 22) ist im Wesentlichen durch
ihren Fuß- und ihren Endpunkt bestimmt. Der Fußpunkt liegt
für eine Raumtemperatur von 21 °C bei der gedämpften Außen-
temperatur von 20 °C bei 25 °C Vorlauftemperatur. Der End-
punkt der Heizkurve muss entsprechend der
Auslegungstemperatur des Heizsystems eingestellt werden.
Für den Verlauf der Heizkurve (Neigung/Steilheit) sind die
minimale Außentemperatur (Seite 30) und die Auslegungs-
temperatur (Vorlauftemperatur bei minimaler Außentemperatur) bestimmend
( Bild 21 und 22, links)

Die Anpassung des Raumtemperatur-Offsets und/oder der ein-
gestellten Raumtemperatur bewirkt eine parallele Verschie-
bung der Heizkurve nach oben oder unten ( Bild 21 und 22,
rechts)

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 10.12.2018 14:06:28
0
2717789
Danke für die Infos zu den Bedienungsanleitungen. Ich werde mal lesen ;-)

Zur Heizkurve:
O.k., so in etwa hab' ich mir das auch gedacht (siehe letzten Beitrag von mir).
Jetzt wäre es wichtig zu wissen, auf welche Systemtemp. die Anlage ausgelegt wurde (und wo die Anlage wohnt, wegen der Auslegungstemperatur).

Wer hat die Anlage geplant und kann Dir zur Auslegung Auskunft geben? Im Zweifel ist dies Dein Heizungsbauer.

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 10.12.2018 14:36:59
0
2717796
Nach Lektüre beider Betriebsanleitungen:

1. Es sind Konstantdruckkennlinien bei der internen Pumpe einstellbar (siehe Kapitel 2.6 Bedienungsanleitung der Therme)

2. Wie eine solche eingestellt wird, ist nirgends dokumentiert.

--> Nächste Junkers-Niederlassung dazu befragen.

Verfasser:
Schuhmi
Zeit: 10.12.2018 15:06:58
0
2717804
Ok Danke.

Ich kann ja auswählen ob ich mit Fuß und Endpunkt arbeite, oder nur mit einer Auslegungstemperatur. Da ist Standard wohl 30. Ich könnte den Heizungsbauer mal fragen. Doch woher weiß ich, ob er das richtig gewählt hat, wenn man das in der Anlage ja frei wählen kann.


Wegen der Pumpe könnte ich mal nachfragen. Die Anlage steht auf dem Dachboden, genau wie der Regler CW400. Dort ist es im Winter relativ kühl, da keine Heizung dort ist. Gedämmt ist der Dachboden mit einer Dicke von 22cm. Was genau das für eine Dämmung ist weiß ich nicht. Müsste ich auch fragen.

Deswegen ist auch der Raumeinfluss deaktiviert.

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 10.12.2018 15:14:36
0
2717806
Es kommt nicht darauf an, was in der Regelung einstellbar ist, sondern mit welcher Systemtemp. die Anlage tatsächlich geplant wurde.

Zu den Begriffen:

-Auslegungstemperatur: Das ist die Außentemperatur, auf die die Heizungsanlage ausgelegt wird.
-Systemtemperatur: Das ist die Vorlauftemp./ Rücklauftemp.-Paarung mit der die Anlage bei Auslegungstemp. arbeiten soll, um eine Raumtemp. von 20°C zu erreichen.

Bei höheren Raumwunschtemp. (z.B. Bad) wird die Systemtemp. beibehalten und durch mehr Leistung die höhere Raumtemp. erreicht. Bei einer FBH bedeutet das z.B. einen engeren Verlegeabstand der Rohre.

Insofern ist das nicht "Wünsch-Dir-was", sondern "Das-ist-so" ;-)

Wie geschrieben, derjenige der Deine Anlage geplant hat, sollte das wissen. Im Zweifel Dein HB.

Verfasser:
Schuhmi
Zeit: 10.12.2018 16:57:42
0
2717839
Ich hätte noch den EnEV nachweis. Ist der Hilfreich? Dort steht auch etwas zum Heizwärme und Primärenergiebedarf. Das hätte ich als PDF vorliegen.

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 10.12.2018 17:36:39
0
2717850
Bedingt.

Einfacher wäre es, wenn Du mal Deinen Heizungsbauer fragst, nach welcher Systemtemp. er ausgelegt hat.

Oft lassen Heizungsbauer auch auslegen, übrigens auch von Fußbodenheizungsrohr-Herstellern.

In dem Fall hat Dein HB auf jeden Fall Unterlagen.

Verfasser:
Schuhmi
Zeit: 10.12.2018 21:25:38
0
2717921
Ok. Werde ihn versuchen zu erreichen. Habe jetzt folgendermaßen begonnen:

1. Alle Raumthermostate voll auf.

2. Alle Durchflussbegrenzer (oder wie die heißen) voll auf. Ich habe 2 Verteiler. In einem konnte ich die nicht weiter aufdrehen, irgendwann war Stop. Beim anderen Verteiler ist kein Stop. Da ist mir einer kurz abgeflogen und etwas Wasser drauf. Habe ihn dann direkt wieder drauf geschraubt. Allerdings ist dort jetzt der Anzeiger immer bei Null und ändert sich nicht mehr. Was kann ich machen? Die anderen in dem Verteiler habe ich soweit aufgedreht, bis keine Veränderung mehr erkennbar war. Habe Angst, dass die sonst auf abfliegen.

3. Nachtabsenkung und Abschaltung aus. Nur Warmwasser wird ab 23 Uhr bis 4 oder 6 Uhr auf 48 Grad statt 58 Grad abgesenkt.

4. Das mit der Pumpe habe ich noch nicht gefunden. Ich meine aber, dass die nun höher läuft. Eben war die immer bei 58%. Sonst eigentlich bei 40%.

5. Fußpunkt 20 Grad, Endpunkt 35 Grad, minimale Außentemperatur -12 Grad, Raumtemperatur Sollwert 21 Grad und maximale Ausschalttemperatur 43 Grad.

Der Durchfluss ist bei fast allen Räumen nun bei 2 l/h, einer hatte glaube ich 2,5 l/h, ein anderer nur 1,5 l/h. Das lässt sich wahrscheinlich auch nicht beeinflussen, oder?

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 10.12.2018 22:05:24
0
2717944
Zu 1: o.k.

Zu 2: Mach mal bitte ein Foto von den Heizkreisverteilern und stell das hier rein (geht auch mit einem externen Bilderhoster, z.B. pic-upload). Keine Anzeige mehr ist etwas seltsam.

Zu 3: Für Warmwasser genügen zwei Kernheizzeiten, eine morgens und eine abends. Dazwischen eine Speichertemp. einstellen, die nie unterschritten wird, z.B. 38°C, dann bleibt die Therme zwischen den WW-Heizzeiten aus. Dazu bitte die Speichertemp. beobachten. Verliert der Speicher außerhalb der WW-Heizzeiten mehr als ca. 3°C, max 5°C an Temperatur, liegt eine unerwünschte Mikrozirkulation an den Speicheranschlüssen vor. Dazu mehr, wenn sich das bewahrheiten sollte.

Zu 4: Höher laufen ist schon mal gut. Nachmeinem Geschmacck sollte die bei 80-90% laufen. Für FBH benötigt man eine Konstantdruckkennlinie, wenn da ordentlich Durchfluss passieren soll. Da müssen wir dran bleiben, bitte dazu Junkers kontaktieren.

Zu 5: Doch, in dem die Pumpe mit mehr Wumms und einer Konstantdruck-Kennlinie läuft ;-) Die unterschiedlichen Durchflüsse weisen auf ziemlich unterschiedlich lange Heizkreise hin. Insofern wäre es auch dafür gut, wenn Du von Deinem HB möglichst viele Unterlagen zur FBH bekommen könntest.

Verfasser:
Schuhmi
Zeit: 11.12.2018 08:07:43
0
2718015
Es ist nun ja draußen kälter geworden. Da brauchen die Räume bestimmt nun etwas um die neue Temperatur der Heizung anzunehmen, oder?

Ein Foto konnte ich noch nicht so schnell machen. Es ist aber so, dass der Pin, der den Durchfluss anzeigt, ganz oben bei 0 l/h steht und sich beim Verstellen des Durchflussmessers nicht mehr nach oben oder unten bewegt. An der Heizung steht der Wasserdruck bei 1,4 bar. Ist der für die Heizungsverteiler? Falls ja, hat sich dort nichts geändert. Es ist ja etwas Wasser ausgetreten.


Zu 3. Ich habe noch nicht gefunden, ob ich eine Speichertemp einstellen kann. Oder wäre das die Temp für den reduzierten Betrieb, die momentan bei 48 Grad steht? Soll die dann auf 38 Grad?


Dann z.B. Heizen 5-9 Uhr 58 Grad; Reduziert 9-17 Uhr 38 Grad; Heizen 17-21 Uhr 58 Grad; Reduziert 21-5 Uhr?

Zu 4. Die Pumpe lief eben immer noch mit 58%. Schaue nun mal, wie man die höher bekommt. DIe passt sich wohl dem Durchfluss an, bzw. geht nun nicht höher da alles aufgedreht.

Bei 1,5 Grad Außentemperatur zeigt die Heizung eine Vorlauftemperatur von 29 Grad. Bislang habe ich noch keinen Raum, der die Wunschtemperatur von 21,5 überschritten hat. EInige erreichen diese, andere noch nicht.

Verfasser:
de Schmied
Zeit: 11.12.2018 08:41:55
0
2718027
Zu draußen kälter

Deine Heizung ist doch bestimmt Außentemperaturgeführt oder? Damit weiß das auch die Heizung.

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 11.12.2018 12:28:00
0
2718125
Die Anlage braucht mehr Durchfluss!

Wir bekommen sonst nicht die nötige Leistung in die Heizkreise. Deshalb die Pumpe auf eine Konstantdruckkennlinie stellen. Aktuell scheint die auf einer Proportionaldruckkennlinie zu stehen. Das ist für eine FBH so nix. Bitte dazu bei Junkers anrufen.

Zum Verständnis Konstantdruck vs. Proportionaldruck gugst Du hier (rot = Konstantdruck, blau Proportionaldruck)

Zum Flowmeter:
Möglicherweise hat sich der Pin im Schauglas verhakt.

Zu den WW-Heizzeiten:
Morgens 2-3 h, abends 2-3 h, also z.B. von 06:00 - 09:00 (wenn morgens der erste um 06:30 unter die Dusche geht) und abends so von 17:00 bis 19:00. Das sollte halbwegs passen.

Zu der WW-Temp.:
Das passt so (58°C vs. 38°C). Bitte mal darauf achten, ob während der 38°C-Phasen die Therme anspringt und den WW-Speicher nachlädt. Das sollte nicht passieren, wenn doc,h die 38°C noch weiter zurücknehmen.

Verfasser:
Schuhmi
Zeit: 11.12.2018 13:02:38
0
2718138
Seite 46 der Anleitung beschreibt die Einstellung. 1.C. Ich habe bestimmt Punkt 5, da Standard. Was sollte ich wählen? Ich könnte auch Proportionaldruck hoch statt niedrig.

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 11.12.2018 13:18:29
0
2718150
Stimmt!

Nimm mal 2 (Konstantdruck mittel) als Startwert. Und schau mal auf welchem Leistungsniveau sich die Pumpe dann einpendelt.

Und natürlich den Durchfluss an den Schaugläsern beobachten :-)

Verfasser:
Schuhmi
Zeit: 11.12.2018 20:39:50
0
2718358
Habe Konstantdruck Mittel eingestellt. Die Pumpe läuft nun mit 78%. Ist auch lauter geworden. Hoffe dass mich das nicht stört. Die Vibrationen übertragen sich nämlich auf die Wand. Mal abwarten.

Abgesehen von der Lautstärke, hat das nun auch Negative Auswirkungen? Wahrscheinlich höherer Stromverbrauch und Haltbarkeit? Sonst noch was?

Der Durchfluss ist insgesamt gestiegen. Er reicht aber nicht aus, um überall 2,5 l/h einzustellen. In den Räumen, die später eh keine 21,5 Grad benötigen (Gäste WC, Elternschlafzimmer) habe ich daher den Durchfluss nur bei 1,5 l/h.

Jetzt warte ich mal die Temperaturen in den Räumen ab. Oder ist es verkehrt so zu verfahren?
Solange Gäste WC und Schlafzimmer noch meine Wunschtemperatur erhalten (dachte an 20 Grad im Gäste WC und 19,5 Grad im Schlafzimmer) dürfte der Durchfluss doch geringer sein. Sonst würde mein Thermostat wenn es später eingeschaltet wird ja eh immer abriegeln. Ist das korrekt gedacht?

Wenn jetzt andere Räume vielleicht sogar zu warm werden würden, würde ich ebenfalls schon mit dem Durchfluss runter gehen. Dann könnte wiederum der Durchfluss in den Räumen, die noch zu kalt sind, erhöht werden. Auch richtig?

Vielen Dank.

Verfasser:
de Schmied
Zeit: 11.12.2018 22:24:17
0
2718401
Ups, zuerst den Durchfluß in den zu kühlen Räumen erhöhen das nimmt dann auch wieder Durchfluß von den zu wärmen Kreisen.

Wenn in allen Räumen dann zu warm die Heizkurve senken

Verfasser:
Texlahoma
Zeit: 12.12.2018 08:51:14
0
2718468
Genau.

Jetzt bitte nicht vorschnell an den Durchflüssen Veränderungen vornehmen, sondern zunächst mal abwarten, wie sich die Raumtemperaturen entwickeln.

Es ist wichtig, dass wir schrittweise vorgehen und nicht alles auf einmal machen. Denn dadurch wird es beliebig schwierig zu beurteilen, welche Maßnahme welchen Effekt gebracht hat.

Wir sind jetzt bei der Optimierung der Heizkurve.

Dazu müssen die Heizkreise eine Weile mit max. Durchfluss arbeiten. Wir finden sonst niemals den hydraulisch kritischen Raum, der die Heizkurve bestimmt.

Zur Pumpe:
Der Stromverbrauch wird etwas ansteigen, dass ist richtig. Dafür werden wir sehr wahrscheinlich mit der Heizkurvenneigung noch weiter runter kommen und das spart Gas und zwar für das ganze Haus.

Ich habe letztes Jahr hier eine FBH optimiert, bei der nach meiner Erinnerung mit einer Neigung von 0,4 gestartet wurde. Die Anlage läuft mittlerweile mit 0,28 vollkommen problemlos. Der HB hatte 0,7 eingestellt und die Anlage totgedrosselt, d.h. die Anlage lief mit einem lächerlich kleinen Durchfluss...

Zu den Vibrationen:
Was genau vibriert? Das Gehäuse der Therme oder die Rohrleitungen? Oder beides?

Wenn das eine sogn. Dachheizzentrale ist und Verbindung zu den Dachbalken hat, könnten sich Vibrationen auch auf die Dachbalken als Körperschall fortsetzen, in dem Fall muss die Befestigung der Therme geändert werden (Schwingungsentkopplung z.B. mit Gummi-Metall-Schwingungdämpfer, Anbindung an den Heizkreis dann über eine Schlauchverbindung).

...und zu dem belüfteten Heizkreis (Dein anderer Thread):
Da hilft entlüften. Am besten bei stehender Pumpe, allerdings ist das während der Heizsaison allerdings meist schwierig zu machen. Beim Entlüften Wiederauffüllen von Heizungswasser nicht vergessen ;-)

Verfasser:
Schuhmi
Zeit: 12.12.2018 10:14:16
0
2718506
Vielen Dank.

Ich habe jetzt im Wohnzimmer, Esszimmer, Küche (50m2 offen, 3 Heizkreise) jeweils 2,5l/h eingestellt und noch nicht 21,5 Grad erreicht, bzw. nur zwischendurch wenn wir uns dort aufhalten. Meistens eher so 21 Grad. Das Problem ist nur, dass ich ja den Durchfluss erhöhen bzw ganz aufdrehen würde, es aber nicht weiter geht, egal wie weit ich den Durchflussmesser aufdrehe. Das wird ja daran liegen, dass die Pumpe (nun mit 78%) den Durchfluss nicht schafft, da die anderen Durchflüsse auch relativ hoch bzw ganz offen sind.

Drehe ich andere kleiner, könnte ich 3l/h erreichen. Ich kann also nicht überall den maximalen Durchfluss von 3l/h fahren. Selbst 2,5 l/h überall wird nicht funktionieren.

Was ist nun zu tun? Alles komplett auf bedeutet, dass die Durchflüsse sich zufällig einpendeln. Das hatte ich ja schon gemacht. Da waren es in den besagten Räumen unter 2,5 l/h. Dafür im Schlafzimmer 2,5 l/h.

Ich könnte auch alle voll aufdrehen und euch die Durchflüsse nennen. Doch ich meine, dass sich die Durchflüsse dann willkürlich einstellen. Der Heizungsbauer sprach übrigens davon, dass die Heizung mit 38 Grad ausgelegt sei.

Anbei der Gebäudeplan und Infos zum Wärmebedarf. Wir haben folgende Heizkreise:

EG:
Gäste WC
Flur
Büro
HWR
Esszimmer
Küche
Wohnzimmer

OG:
Flur
Bad
Kind 1
Kind 2
Gästezimmer
Schlafzimmer
Ankleidebereich

Gebäudeplan
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Verständnisfrage zur Fußbodenheizung
Verfasser:
Schuhmi
Zeit: 12.12.2018 10:14:16
0
2718506
Vielen Dank.

Ich habe jetzt im Wohnzimmer, Esszimmer, Küche (50m2 offen, 3 Heizkreise) jeweils 2,5l/h eingestellt und noch nicht 21,5 Grad erreicht, bzw. nur zwischendurch wenn wir uns dort aufhalten. Meistens eher so 21 Grad. Das Problem ist nur, dass ich ja den Durchfluss erhöhen bzw ganz aufdrehen würde, es aber nicht weiter geht, egal wie weit ich den Durchflussmesser aufdrehe. Das wird ja daran liegen, dass die Pumpe (nun mit 78%) den Durchfluss nicht schafft, da die anderen Durchflüsse auch relativ hoch bzw ganz offen sind.

Drehe ich andere kleiner, könnte ich 3l/h erreichen. Ich kann also nicht überall den maximalen Durchfluss von 3l/h fahren. Selbst 2,5 l/h überall wird nicht funktionieren.

Was ist nun zu tun? Alles komplett auf bedeutet, dass die Durchflüsse sich zufällig einpendeln. Das hatte ich ja schon gemacht. Da waren es in den besagten Räumen unter 2,5 l/h. Dafür im Schlafzimmer 2,5 l/h.

Ich könnte auch alle voll aufdrehen und euch die Durchflüsse nennen. Doch ich meine, dass sich die Durchflüsse dann willkürlich einstellen. Der Heizungsbauer sprach übrigens davon, dass die Heizung mit 38 Grad ausgelegt sei.

Anbei der Gebäudeplan und Infos zum Wärmebedarf. Wir haben folgende Heizkreise:

EG:
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